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Posts Tagged ‘Witalij Gurinowitsch’


Nähert man sich derzeit dem Pilgerzentrum der Rosenkranzgemeinde, lassen sich von außen keine großen Unterschiede zum letzten Ortstermin im Frühjahr erkennen.

Außenansicht Pilgerzentrum Wladimir

Ganz anders das Bild aber, wenn man sich den Bau von innen ansieht.

Heizungsraum Pilgerzentrum Wladimir mit deutscher Technik

Da, von innen, ist das Objekt nämlich zum Leben erweckt; von Winterstarre keine Rede.

Heizungsraum Pilgerzentrum Wladimir

In den nächsten Tagen schon wird das Gas strömen, um das Gebäude über den Winter zu beheizen.

Kabelbahnen im Heizungsraum Pilgerzentrum Wladimir

Unbedingt verhindern nämlich will die Bauleitung Frostschäden, die auftreten könnten, wenn das Haus einen zweiten Winter ohne Heizung bliebe.

Schaltschränke Pilgerzentrum Wladimir

Die Wladimirer Firma ist dafür sogar in Vorleistung gegangen, hat die notwendigen Arbeiten und Einbauten vorab auf eigene Rechnung finanziert, um das Projekt nicht ingesamt zu gefährden.

Blick auf das Stadion mit Heizkörper Pilgerzentrum Wladimir

Alle Räume haben mittlerweile die notwendigen Anschlüsse – von Strom über Wasser bis zu Heizung.

Fenster mit „deutscher Qualität“ Pilgerzentrum Wladimir

Und im Keller unten sammeln sich die Verteiler und Rohre, u.a. für die Kanalisation.

Anschlüsse im Keller Pilgerzentrum Wladimir

Wichtig natürlich auch die Feuerleiter, bei aller Funktionalität stilistisch mit dem Gesamtensemble abgestimmt.

Feuertreppe Pilgerzentrum Wladimir

Überhaupt die Abstimmung: Die neugotische Bauweise von Pfarrhaus und Kirche sind auch stilprägend für das Pilgerzentrum.

Pfarrhaus Rosenkranzgemeinde Wladimir

Auf diese Weise entsteht sogar beim Blick zurück auf das im Kessel liegende Stadion der Eindruck, das Pilgerzentrum, dessen Eröffnung für Januar 2019 vorgesehen ist, habe schon immer dazugehört.

Dachansicht Pilgerzentrum Wladimir

Zur Partnerschaft gehört aber auch der Euroklub, der unter der Leitung von Jelena Guskowa bereit 2003 die ersten Kontakte zu Jena und Erlangen aufbaute.

Axel Just zu Gast beim Euroklub mit dessen Leiterin, Jelena Guskowa (ganz rechts im Bild) und Mathilda Wenzel (2. v.l., 1. Reihe)

Nun wird sich zeigen, wie Axel Just und das Erlanger Jugendparlament helfen können, den Austausch weiter voranzubringen, so wie das Mathilda Wenzel aus Saalfeld im Rahmen eines Europäischen Freiwilligenjahrs mit ihren Bemühungen um eine neue Schulpartnerschaft mit Jena derzeit vormacht.

Witalij Gurinowitsch und seine Kräutermischung

Und schließlich gehört zur Partnerschaft die Sorge um erkrankte Gäste. Keine Bange also, wenn man mit einer Erkältung im Gepäck in Wladimir ankommt.

Herbarium auf dem Winterbalkon

Witalij Gurinowitsch ist mit seinem Herbarium auf dem Winterbalkon jedenfalls für derartige Notfälle bestens gerüstet und setzt auch gleich seinen Sud an, für den es freilich keine feste Rezeptur gibt. „Ich bin immer für Experimente zu haben!“ erklärt er seinen Therapieansatz, dem man sich bedenkenlos anvertrauen darf. Es sind – garantiert – freundschaftliche Menschenversuche.

Die Ordnung der Kräuter

Die individuell zu variierende Mixtur sollte nur eine Minute ziehen und zumindest folgende Kräuter enthalten: Melisse, Oregano, Pfefferminze, Estragon, Rosmarin, Thymian, Salbei und Johanniskraut. Ganz zufrieden mit seinem Elexier war der Gastgeber übrigens nicht nach der Verkostung: „Etwas mehr Estragon hätte nicht geschadet.“ Womit wir schon fast beim „non nocere“ des Hippokratischen Eides wären.

Erlangen-Haus bei Nacht

Ob der Zaubertrank auch die gewünschte Wirkung zeigt, wird die Nacht erweisen. Ein gesunder und fester Schlaf im Erlangen-Haus hat da schon manches Wunder gewirkt.

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Schon im ersten Semester der Humanmedizin die Möglichkeit zu bekommen, Ärzten über die Schulter zu schauen und dabei richtig etwas zu lernen? Ja, das klingt nicht nur unwahrscheinlich, das ist es eigentlich auch. Als mir Dominik Steger, ein Kommilitone aus einem höheren Semester, davon erzählte, er werde diesen Sommer für seine Famulatur wieder nach Wladimir gehen, war ich ganz begeistert und wollte ihn am liebsten begleiten. Durch die freundliche Organisation seines Vaters, Peter Steger, wurde aus der Idee Realität, und so fand ich mich Anfang September im Regionalkrankenhaus Wladimirs wieder.

Panoramablick vom Patriarchengarten auf die Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Schon vor Beginn meines Humanmedizinstudiums an der Berliner Charité interessierte ich mich für die Radiologie. So kam es, daß ich bei Iwan Seliwjorstow, dem Leiter der Diagnostischen Abteilung des Regionalkrankenhauses Wladimir, eine Hospitation machen durfte. Er hatte seinerseits aufgrund der Städtepartnerschaft schon im Erlanger Uniklinikum hospitiert, wobei ihm sein fließendes Deutsch behilflich war. Gleich nach der Begrüßung und einem kurzen Gespräch über den Ablauf meines Aufenthalts, stellte Iwan mich der ärztlichen Direktorin des Regionalkrankenhauses vor. In dem Gespräch wurde klar, welcher Wert auf den internationalen Dialog gesetzt wird, und ich war ganz begeistert, daß sie sich für mich die Zeit nahm.

Robin Bockelmann und Iwan Seliwjorstow

Iwan startete unmittelbar danach eine kleine, persönliche Führung durch die Räumlichkeiten der Radiologischen Abteilung, welche auf mehrere Gebäude des großen Krankenhauskomplexes verteilt liegen. Beeindruckend war die personelle und technische Ausstattung, die einem deutschen Krankenhaus der gleichen Größe in nichts nachsteht. Neben einigen CTs, Röntgen- und mehreren Ultraschall-Geräten bietet auch der Magnetresonanztomograph eine modern eingerichtete Diagnostik-Abteilung. Ein bemerkenswerter Unterschied zur deutschen Facharzt-Weiterbildung: Im russischen System gibt es neben dem klassischen Radiologen auch den Facharzt für Ultraschall-Untersuchungen. Inwiefern diese Teilung eine Zukunft hat, ist noch ungewiß. Sie bildet aber eine interessante Lösung für die stetig wachsenden Anforderungen an den medizinischen Nachwuchs auch anderer Fachdisziplinen, neuen Technologien und dem enormen Wissenszuwachs gerecht zu werden.

Robin Bockelmann mit Alexej und Nikita

Nach dem Rundgang übergab mich Iwan in die Obhut zweier junger Ärzte, die das CT betreuten. Während die technische Assistentin die Patienten hinein- und herausbegleitete und ihnen Anweisungen für den bevorstehenden Scan vermittelte, saßen die Radiologen hinter einem dicken Glasfenster vor großen Bildschirmen und schauten sich in Echtzeit die Ergebnisse an. Schon nach wenigen Sekunden deuteten die beiden fast 30jährigen auf winzige Strukturen in verschiedenen Schichten und Gewichtungen und formulierten die jeweilige Diagnose. Selbst für die Augen eines interessierten Medizinstudenten, erscheinen die Bilder wie ein gut sortierter Haufen schwarzer und weißer Pixel mit einigen Graustufen. Man merkt sofort, welch ein Erfahrungsschatz hier gefordert und benötigt wird. Innerhalb weniger Minuten wird die Diagnose unterschrieben und gestempelt, während der nächste Patient schon in der Röhre des CT-Gerätes liegt. Alexej war einer der beiden jungen Ärzte, die versuchten, mir die Bilder mit den jeweiligen Abnormitäten zu erklären. Er lud mich und Dominik Steger später in eine Bar und dann zu sich nach Hause ein, wodurch ich Wladimir auf eine ganz andere Art und Weise kennenlernte – ebenso den Wodka mit eingelegten Gurken. An dieser Stelle sei betont: Die russische Gastfreundschaft ist kein Gerücht, was ich während meines Aufenthaltes immer wieder feststellen durfte.

Um die MRT-Diagnostik kümmerte sich Iwan höchstpersönlich. Er erklärte mir die Funktionsweise des Gerätes und Vielfältigkeit der Bilder durch eine große Auswahl an Equipment. Während auch hier die Patienten von den technischen Assistenten hinein- und herausbegleitet wurden, zeigte mir mein Mentor die Einzelheiten, worauf er achtete und wie er sich systematisch der Diagnose näherte. So gab er mir die Möglichkeit, bei dem einen oder anderen Bild bereits Abweichungen selbständig erkennen zu können. Ein Fortschritt, der mir viel bedeutet.

Bevor sich die Hospitation dem Ende neigte, durfte ich noch eine kurze Zeit in der Röntgen-Abteilung verbringen. Auch hier arbeitet ein sehr gut eingespieltes Team, welches, einem Fließband gleich, allerdings mitnichten von minderer Qualität, den Patienten nicht lang auf sein Bild samt Diagnose warten ließ. Auch wenn sprachliche Barrieren es leider oftmals nicht ermöglichten, mit den Menschen ins Gespräch zu kommen, stellte mir Iwan jede Ärztin und jeden Arzt, einige Krankenschwestern und technische Assistenten vor und sorgte so für ein sehr offenes und freundliches Arbeitsklima. Ein Klima, in dem ich mich wohlfühlte und gern wieder arbeiten wollen würde, sobald ich mehr Erfahrungen, Wissen und Sprachkenntnisse mitbringe.

Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Meine Zeit in Wladimir erhielt allerdings auch eine besondere Note, durch die Menschen die ich hier kennenlernte. Ludmila, eine liebe Freundin Dominiks und Deutschlehrerin an einem Gymnasium, zeigte uns die Innenstadt der gut tausend Jahre alten Stadt. Von der Mariä-Entschlafens-Kathedrale mit ihrer kunsthistorischen Bedeutung durch ihre Fresken Andrej Rubljows bis hin zum Goldenen Tor in dessen Inneren die Mongolische Invasion ausdrucksvoll und detailreich veranschaulicht wird.

Das oppulente Frühstück im Erlangen-Haus

Im Erlangen-Haus fand ich immer einen freundlichen und hilfsbereiten Ansprechpartner (für jeden Touristen zu empfehlen, der keinerlei Russisch-Kenntnisse aufweist!). Ohne Dominiks Bekanntschaften und exzellente Sprachkenntnisse wäre mein Besuch um einiges farbloser geworden, und ich hätte neben Wladimir auch Susdal und Moskau nur oberflächlich kennengelernt. An dieser Stelle auch ein großer Dank an Witalij Gurinowitsch und Sergej Siwajew!

Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Für all diese Erlebnisse möchte ich mich insbesondere bei den beiden Stegers bedanken. Es sind Freundschaften und Kontakte entstanden, die über meinen Aufenthalt hinaus bestehen bleiben, und ich würde mich freuen, wenn dieser Besuch in Wladimir nicht der letzte gewesen ist.

Robin Bockelmann

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Auf den Tag genau vor einem Jahr erschien hier im Blog der Bericht über den Besuch von Tarcísio Badaró, der auf den Spuren des Deutsch-Brasilianers, Horst Ewaldo Brenke, via Erlangen einen ungewöhnlichen Lebensweg nachzeichnete, der den Journalisten aus Südamerika bis nach Wladimir führte.

Wolfgang Morell und Tarcísio Badaró

Hier in Erlangen traf sich der junge Brasilianer mit Wolfgang Morell, um möglichst viele Details über die Kriegsgefangenschaft in Erfahrung zu bringen, Einzelheiten, die sich zu einem großen Gesamtbild zusammenfügen sollten.

Das Tagebuch des Horst Ewaldo Brenke

Als Ausgangsmaterial für die Recherchen hatte das Tagebuch des zwangsrekrutierten Wehrmachtsoldaten, Horst Ewaldo Brenke, gedient, ein wahrer Schatz der Erinnerung an das Leben hinter Stacheldraht. Eingeflossen in die Publikation sind aber natürlich auch die vielen Gespräche in Wladimir mit dem Historiker Witalij Gurinowitsch sowie all die Erlebnisse unterwegs mit der Bahn durch halb Europa, immer auf der Spur von Horst Ewaldo Brenke.

Er war ein Hitler-Junge – Der brasilianische Hitler-Soldat – Eine wahre Geschichte

Nun ist in Brasilien das Buch von Tarcísio Badaró „Er war ein Hitler-Junge – Der brasilianische Hitler-Soldat“ erschienen und in Erlangen per Post eingetroffen. Auf gut 190 Seiten sind hier die Stationen einer deutsch-brasilianischen Biographie festgehalten, wie sie nur das Leben schreiben kann. Mehr zum Thema hier: https://is.gd/qk7isP

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Es war keine Erholungsreise, die mich in der Karwoche nach Wladimir und Nischnij Nowgorod geführt hatte, eher die beeindruckende Wiederkehr in ein Land, das mir mit seinen Menschen tief verbunden bleibt. Dabei war es sicher ein Risiko, in meinem fortgeschrittenen Alter, mit 95 Jahren, noch eine so lange Fahrt anzutreten. Manche zweifelten sogar an meiner Vernunft, aber die Erwartung, viele meiner Freunde und vor allem meine alte Freundin Schanna aus Zeiten der Kriegsgefangenschaft wiederzusehen, und das Angebot, mich auf den Wegen zu stützen und zu unterstützen, wischte alle meine Bedenken hinweg. Allen Helfern und Helferinnen herzlichen Dank! Meinen Entschluß habe ich nicht bereut, es war die Reise meines Lebens!

Wolfgang Morell und das Landschaftsbild der Schüler bei der Buchvorstellung in Wladimir

Das Echo, das ich bei der Vorstellung der russischen Ausgabe des Buches „Komm wieder, aber ohne Waffen!“ aus der Feder von Peter Steger erhielt, und das gestickte russische Landschaftsbild, das mir eine kleine Schülergruppe überreichte, haben mich sehr berührt. das hat mir altem Mann gutgetan! Die große Anzahl der Besucher und ihre Aufmerksamkeit deuten auf ein ungewöhnliches Interesse an den Lebensverhältnissen der deutschen Kriegsgefangenen hin. Ich hatte den Eindruck, die Kriegszeit stecke den Russen noch tief „in den Knochen“, während sie bei uns als „abgehakt“ gilt… Dennoch, von feindlicher Haltung habe ich nichts gespürt, trotz der offiziellen Linie der Regierung. Einige entschiedene Äußerungen aus dem Publikum in dieser Richtung bestätigten das.

Weltkriegsveteran Nikolaj Schtschelkonogow, Schauspieler, Rose Ebding und Wolfgang Morell. Photo: Hans-Joachim Preuß

Eine kleine Episode: Mit einem befreundeten älteren Offizier stieg ich in einen Bus. Der Veteran zeigte dem Schaffner als Frontkämpfer seinen Ausweis, der ihm freie Fahrt gewährte. Der Schaffner nickt: „Frontkämpfer!“ – und mit Hinweis auf mich: „Und der?“ – Der Freund: „Auch Frontkämpfer“ –  Ich: „Aber auf der anderen Seite!“ Der Schaffner: „Ach, das spielt heute keine Rolle mehr.“ Ich hatte auch freie Fahrt.

Wolfgang Morell und Rose Ebding, hinter ihm rechts stehend, mit der Truppe in Nischnij Nowgorod. Photo: Hans-Joachim Preuß

Am beeindruckendsten – geradezu aufwühlend, war das Erleben des Theaterstückes „Komm wieder, aber ohne Waffen!“ nach Motiven des gleichnamigen Buchs von Peter Steger. Wer hat schon Gelegenheit, sich selbst in seiner Vergangenheit auf der Bühne zu sehen! In dramatischen Situationen oder solchen, die ans Herz gehen, von einem großartigen Team von Lehrerinnen und Schülern des Gymnasiums Nr. 1 in Nischnij Nowgorod auf die Bretter gezaubert. Bewundernswert die schauspielerische Leistung der Jugendlichen. Der Termin für die Premiere war mit Rücksicht auf den Terminplan unsere Delegation beträchtlich vorverlegt worden (russisch-deutsche Improvisation!).

Wolfgang Morell und Schanna Woronzowa. Photo: Rose Ebding

Der Höhepunkt meiner Reise war das Treffen mit Schanna, die ich als siebzehnjähriges Mädchen kennengelernt hatte und nun als siebenundachtzigjährige Frau wieder in die Arme schließen konnte. Da sind auf beiden Seiten viele Tränen geflossen… Wir erinnerten uns wieder der gemeinsamen Stunden, in denen ich von ihr mit Akkordeon-Begleitung manches Volkslied, manche von Michail Glinka vertonte Romanze nach einem Text von Alexander Puschkin oder Michail Lermontow erlernte, um sie dann gemeinsam zu singen. Jetzt waren unsere Stimmen brüchig geworden… Einige Lieder kann ich noch heute auswendig.

Von einem Fernsehteam begleitet, suchte ich all die Orte auf, die wir damals besucht hatten. Für einen gemeinsamen Erinnerungsgang war Schanna jetzt aber leider zu schwach.

Wolfgang Morell mit dem Schauspielerpaar, das ihn und Schanna in jungen Jahren darstellt. Photo: Hans-Joachim Preuß

Allen, die am Zustandekommen und an der Durchführung dieser großartigen Reise beteiligt waren, sage ich herzlichen Dank, allen voran Peter Steger, dem guten Geist auf deutscher Seite und Witalij Gurinowitsch, seinem unermüdlichen und fachkundigen Gegenstück. Eine tiefgefühlte Dankbarkeit empfinde ich gegenüber Rose Ebding. Sie hatte die Idee zu dem Theaterstück, machte die Interviews mit den Erlebnisträgern und war die treibende Kraft bei der Verwirklichung. Ihr Gatte, Hans-Joachim Preuß, zeichnete in seinem Blog unter https://is.gd/N1OPff ein lebendiges Bild der Reise.

Wolfgang Morell

Die schönste deutsch-russische Liebesgeschichte kann man hier nachlesen: https://is.gd/3DVrjV

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Für alle, die am vergangenen Dienstag nicht die Gelegenheit hatten, in Wladimir an der Vorstellung der russischen Fassung des Buches „Komm wieder, aber ohne Waffen!“ teilzunehmen, hier die Rede des Autors zu diesem Anlaß – allerdings ohne all die gewählten Zitate aus dem Sammelband – zum Nachlesen:

Oberbürgermeisterin Olga Dejewa, Witalij Gurinowitsch und Peter Steger

Liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren,

ich freue mich sehr über Ihr Kommen und das Interesse an meinem Buch über kriegsgefangene Wehrmachtssoldaten in Wladimirer Lagern.

Peter Steger und Witalij Gurinowitsch

Bevor wir zum Inhalt des Buches kommen, einige Worte zu mir selbst. Wie viele Deutsche meiner Generation wurde ich in einer Familie geboren, wo Krieg und Faschismus noch präsent waren, dabei mit ganz unterschiedlicher Prägung. Mein Großvater mütterlicherseits, Albert Leicht, ein Bauer aus Baden-Württemberg, verbot es seinen Kindern, in die Hitler-Jugend einzutreten und setzte sich selbst für französische Kriegsgefangene ein. Er wurde deshalb mehrfach verwarnt und entging nur knapp der Deportation in ein KZ. Nach dem Krieg lag sein Dorf in der französischen Zone, und auf Vorschlag der befreiten Gefangenen ernannte man ihn zum Bürgermeister. Später wurde er für drei Perioden wiedergewählt.

Theresia und Albert Leicht mit ihren Kindern Franz, Maria und Aloisia sowie der Schwiegertochter Anna mit ihren Enkeln Reinhard (am Tisch) und Doris, Peter sowie Elsbeth, 1962

Ganz anders die Seite des Vaters, Leonhard Steger, der sich freiwillig zur Waffen-SS meldete und sich davon die Möglichkeit versprach, seinen kleinen Bauernhof verlassen zu können und beruflich Erfolg zu haben. Er nahm am Unternehmen Barbarossa teil, erkannte bald das verbrecherische Element dieses Krieges, ging deshalb aber nicht in den Widerstand, desertierte auch nicht, erlitt aber einen moralischen Zusammenbruch. Auch wenn er kein Held wurde, wollte er doch etwas gutmachen und erzog mich von Kindesbeinen an im Geist der Völkerverständigung und vor allem des Respekts und der Liebe gegenüber den Russen.

Leonhard und Aloisia Steger mit ihren Kindern Peter und Doris, 1959

Nach vielen Umwegen studierte ich schließlich Slawistik und begann genau vor 30 Jahren meine ehrenamtliche Arbeit für die Partnerschaft Erlangen – Wladimir, bevor ich drei Jahre später fest im Rathaus angestellt wurde und seither diese großartige Verbindung betreuen darf. Von Beginn an lag mir die Aussöhnung der Veteranen besonders am Herzen. Deshalb regte ich auch 1991 zum 50. Jahrestag des Überfalls der Wehrmacht auf die UdSSR am 22. Juni die erste Reise von zwölf Frontkämpfern aus Erlangen in Wladimir an. Die Begegnungen waren überwältigend – Igor Schamow und Nikolaj Schtschelkonogow können das bestätigen -, und bald schon kam es zu Gegenbesuchen. Wenige Jahre später dann die Ausstellung über Gefangenenlager in der Region Wladimir, darauf mit dem Veteranen Fritz Wittmann die Arbeit an dessen Erinnerungsband „Rose für Tamara“, den wir auch ins Russische übersetzten.

Leonhard Steger, Winter 1941/42 an der Ostfront

Die vielen Begegnungen mit den einstigen Feinden, die nun zu Freunden geworden waren, regten mich an, die Erinnerungen der letzten Zeitzeugen zu sammeln. Spät begann ich damit, aber gottlob nicht zu spät, auf eigene Initiative und Rechnung etwa ab 2009 ganz Deutschland von Nord bis Süd, von Ost bis West zu bereisen, um die ehemaligen Kriegsgefangenen zu treffen. Bis nach Österreich und in die Schweiz führte mich mancher Weg, sogar auf dem Flughafen von Los Angeles traf ich einen Veteranen zum Gespräch. Die Erlebnisse und Gespräche haben mich tief geprägt, zumal manche dieser Männer nach Jahrzehnten erstmals offen über ihre Erfahrungen in Gefangenschaft berichteten.

erste Erlanger Veteranendelegation 1991 in Wladimir

Zunächst veröffentlichte ich das Material in meinem Wladimir-Blog, doch bald schon wurde mir klar, daraus müsse ein Buch werden. Was dann zum 70. Jahrestag des Kriegsendes in Erlangen publiziert werden konnte, war nur möglich dank der Hilfe meiner Frau Nadja, vieler Helfer und Mitautoren sowie Sponsoren. Besondere Ermutigung erfuhr ich in dieser Zeit von Witalij Gurinowitsch, der als Zeitgeschichtler die Materie kennt wie kaum ein anderer und wichtige Texte und Hintergrundinformationen zum Buch beisteuerte. Ihn darf man wohl auch den Vater der russischen Ausgabe nennen, die wir heute vorstellen.

Thomas Rex, Peter Steger, Fritz Wittmann und Nikolaj Schtschelkonogow mit den Friedensspaten 2003 auf der Bühne der Heinrich-Lades-Halle, Erlangen

Nicht möglich aber wäre die heutige Veranstaltung ohne einen ganz außergewöhnlichen Menschen geworden, Stanislaw Gadyschew aus Wolgograd, den ich schmerzlich vermisse. Der Geschäftsmann ließ sich in Erlangen wegen einer unheilbaren Tumorerkrankung behandeln. Als Enkel eines Stalingrad-Kämpfers nahm er großen Anteil an dem Buch, wollte unbedingt die russische Fassung noch erleben und gab ganz spontan 3.000 Euro für die Übersetzung. Ich konnte ihn im letzten Sommer noch in Wolgograd besuchen und zumindest vom Beginn der Arbeiten an der russischen Fassung berichten. Wo immer sein Geist jetzt sein mag, dieser Tag ist sein Tag!

Stanislaw und Marina Gadyschew mit der Hospitantin Anastasia Bytschkowa aus Wladimir in Erlangen, 2016

Das Buch, aus dem ich nun einige Zitate vortragen möchte, ist mein persönliches Geschenk an großartige Menschen, an Veteranen, die in sich den Krieg besiegt haben und natürlich an Ihre Stadt, an alle Wladimirer, denn es ist ja doch Ihrer aller Geschichte, die hier in vielen Facetten und Brechungen vor dem Vergessen bewahrt bleibt. Nicht als wissenschaftliche Aufarbeitung, sondern als Kompendium von Erinnerungen, die etwas Wichtiges in sich tragen und uns vermitteln: den menschlichen Erfahrungsschatz, wie Humanität auch in barbarischen Zeiten gelebt werden konnte – während des Krieges und in der Lagerzeit hier in Wladimir. Einige wenige im Buch waren übrigens nicht hier in Gefangenschaft, aber sie haben ihre Spuren in der Städtepartnerschaft hinterlassen und gehören deshalb auch zu Ihnen, den Freunden in Wladimir, die mit diesem Buch ein zutiefst menschliches Zeugnis der Vergangenheit in Händen halten. Viel Freude damit.

Bevor ich mit den Zitaten beginne, lassen Sie mich aber noch zwei Männer begrüßen, denen ich tief und dankbar verbunden bin: Wolfgang Morell aus Erlangen, einem der ersten Gefangenen in Wladimir, dem man hier im Hospital das Leben gerettet hat, und Richard Dähler aus Zürich, einer der Sponsoren meines Buches, der mit seiner Doktorarbeit ein Standardwerk über japanische Kriegsgefangene in sowjetischen Lagern geschrieben hat. Ich kann Ihnen nur allen empfehlen, im Anschluß an die Veranstaltung mit den beiden das Gespräch zu suchen. Beide sprechen nämlich auch ausgezeichnet Russisch!

Witalij Gurinowitsch und Peter Steger

Ich möchte schließen mit der Hoffnung, der Veteran Günther Liebisch möge nicht recht behalten, wenn er sagt, die Menschen seien unfähig, aus der Geschichte zu lernen. Auch wenn die weltpolitische Lage weniger Anlaß zur Zuversicht gibt, möchte ich doch uns allen wünschen, künftige Generationen brauchen keine Bücher dieser Art mehr zu schreiben, dies waren die letzten Veteranen. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.

Peter Steger

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Was wir an Gutem erhalten wollen, müssen wir immer wieder ändern, anpassen, verbessern. So banal diese Erkenntnis sein mag, so schwer fällt ihre Umsetzung im privaten Bereich wie im Berufsleben oder in der Politik. Auch ein Lernprozeß im Austausch zwischen Erlangen und Wladimir. So war zum Beispiel der Blaue Himmel von Beginn an der Psychiatrie direkt unterstellt, auch wenn sich die Einrichtung für verhaltensauffällige und psychisch behinderte Kinder etwa 40 km außerhalb der Partnerschaft befindet. Nun wurde von der regionalen Gesundheitsbehörde beschlossen, das Zentrum für Natur- und Erlebnispädagogik an das in unmittelbarer Nähe befindliche Sanatorium für Veteranen anzugliedern. Zunächst befremdlich für die Gäste, dann aber durchaus einleuchtend, weil durch die Nachbarschaft zu dem Altenheim etwa die Verpflegung der jungen Patienten durch die eigene Küche wesentlich vereinfacht wird. Wolfram Howein, der noch bis Samstag in Wladimir bleibt, will sich deshalb die Zeit nehmen, mit der neuen Leitung zu sprechen.

Wolfram Howein und Alexander Bersenjew

Wolfram Howein und Alexander Bersenjew

Doch der seit 1997 bestehende Kontakt zu Alexander Bersenjew soll darunter nicht leiden. Im Gegenteil. Der Chefpsychiater der Region Wladimir, auf dessen Initiative hin der Blaue Himmel entstand, wünscht sich eine Wiederbelebung der Fachkontakte zu den Kollegen von der FAU, wichtig für ihn, da er doch selbst an der Staatlichen Universität lehrt.

Wolfram Howein, Wjatscheslaw Kartuchin, Olga Dejewa, Irina Sokolowa, Wladislaw und Peter Steger

Wolfram Howein, Wjatscheslaw Kartuchin, Olga Dejewa, Irina Sokolowa, Wladislaw Poldjajew und Peter Steger

Neue Wege geht auch das Rote Kreuz in Wladimir – zusammen mit den Partnern aus Erlangen. Nachdem die Finanzierung der beiden Projekte „Erste Hilfe“ und „Häusliche Pflege“ demnächst ausläuft – allein im Rahmen des letztgenannten Programms erhielten fast 40 Patienten Unterstützung in ihrem letzten Lebensabschnitt -, will man nun mehr auf eigene ehrenamtliche Kräfte setzen. Irina Sokolowa, Vorsitzende des Roten Kreuzes auf Ebene der Region und schon in den 90er Jahren aktiv in der Kooperation mit dem BRK Erlangen-Höchstadt, stellt sich vor, daß junge Leute aus der Fachschule für medizinische Berufe zum einen etwa in Ferienlagern Kindern und Jugendlichen altersgerecht die Grundlagen einer gesunden Lebensführung näherbringen, während eine andere Gruppe mit Angehörigen die häusliche Pflege von Palliativpatienten einüben soll, unterstützt von der Stadtverwaltung, die mietfrei Räume zur Verfügung stellt. Man glaubt so, mit noch weniger Finanzen mehr Menschen in diese erfolgreich mit dem Erlanger Förderverein Rotes Kreuz Wladimir entwickelten Programme einbinden zu können. Ein Ansatz, der überzeugt, weil er rasch zu einer eigenständigen Finanzierung und Weiterentwicklung der Arbeit führen kann. Ganz im Sinne des Mottos: Hilfe zur Selbsthilfe. Sehr zur Freude von Olga Dejewa, die in ihrer Zeit vor der Wahl zur Oberbürgermeisterin die Rot-Kreuz-Zusammenarbeit wiederbelebt hatte und jetzt zusammen mit Wjatscheslaw Kartuchin, dem Leiter der Akademie für Verwaltung und Wirtschaft, ein neues Forum ins Leben ruft, das den Austausch noch weiter intensivieren soll. Doch davon an anderer Stelle bald mehr.

Witalij Gurinowitsch, Maria Rodina, Irina Chasowa und Igor Konyschew

Witalij Gurinowitsch, Maria Rodina, Irina Chasowa und Igor Konyschew

Auch hinsichtlich der russischen Variante des Buches „Komm wieder, aber ohne Waffen!“ tun sich unerwartete Perspektiven auf. In einem Gespräch mit Igor Konyschew, dem erst seit einem halben Jahr amtierenden neuen Direktor des Regionalmuseums, und seiner Stellvertreterin für wissenschaftliche Arbeit, Maria Rodina, gelingt es dem Historiker Witalij Gurinowitsch und Irina Chasowa, der Geschäftsführerin des Erlangen-Hauses, rasch das Wesen der Publikation und ihre Bedeutung für die lokale Geschichte der Kriegs- und Nachkriegszeit darzustellen. Die Fachleute sind sich einig: Der im Dezember 2015 in Erlangen erschienene Band soll nach Möglichkeit mit photographischem Material aus dem Archiv ergänzt und im Rahmen einer Ausstellung zum Thema Kriegsgefangenschaft in den Räumen des Museums präsentiert werden, – voraussichtlich dann freilich erst im Frühjahr. Bis dahin hat Igor Konyschew dann möglicherweise sogar schon seinen Antrittsbesuch in Erlangen gemacht. So wie er anpackt, ist das durchaus zu erwarten.

Igor Schamow, Eduard Sirko, Julia Alexandrowa und Jelena Tschilimowa

Igor Schamow, Eduard Sirko, Julia Alexandrowa und Jelena Tschilimowa

Der Aufschub gibt aber auch dem Übersetzungstrio mehr Zeit, an den Texten zu feilen, und Altoberbürgermeister Igor Schamow kann vielleicht weitere Sponsoren für das Projekt gewinnen, von dem die russische Seite glaubt, es gebe landesweit keine vergleichbare deutsch-russische Veröffentlichung über die Kriegsgefangenschaft.

Dieter Kümpers, P. Anatolij, Maria Fedotowa und Peter Steger

Dieter Kümpers, Anatolij Seida, Maria Fedotowa und Peter Steger

Aus der Fülle der Begegnungen den ganzen Tag über sei nur noch das Treffen von Dieter Kümpers mit dem Geistlichen, Anatolij Seïda, dem spirituellen Leiter des orthodoxen Pilgerzentrums, und seiner geschäftsführenden Tourismusexpertin, Maria Fedotowa, erwähnt. Hier, noch im 19. Jahrhundert als Siechenhaus neben der Erzengel-Michael-Kirche mit Blick über die Altstadt erbaut, hat man nicht nur mehr als ein Jahrzehnt wertvolle Erfahrung mit Gästen – 50 Betten für einfachste Ansprüche stehen zur Verfügung – gesammelt, sondern man ist auch bereit, mit dem Projekt der Rosenkranzgemeinde zusammenzuarbeiten und etwa die erarbeiteten Exkursionen zu heiligen Stätten in der ganzen Region mit den Katholiken zu teilen. „Wenn wir Christen über alle konfessionellen Grenzen hinweg nicht offen aufeinander zugehen und zusammenhalten, wer soll es dann tun?“ fragt der Geistliche, der nebenher auch noch landwirtschaftliche Eigenversorgung betreibt, mit einem Lächeln in die Runde, zeigt den Besuchern frischgeschlüpfte Küken und beschenkt sie zum Abschied mit Wachteleiern. Besser hätte das Dieter Kümpers vom Verein der christlichen Hoteliers auch nicht ausdrücken können, der natürlich auch interkonfessionell denkt und im Geist der Ökumene agiert. Ermutigend also nicht nur für das Pilgerzentrum der Rosenkranzgemeinde, sondern überhaupt eine schöne Wendung für all die vielen Windungen der Wege zwischen Erlangen und Wladimir.

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Amstelveen gilt als eine der beliebtesten Wohnstädte der Niederlande. Wen wundert’s, wenn man die gepflegten Häuserzeilen durchfährt, die das einstige Bauerndorf, fast in Rufweite von Amsterdam gelegen, durchfährt und diese Atmosphäre aus ländlicher Idylle und großstädtischem Flair erlebt! Da versteht man auch rasch, warum Jelena und Iwan Paponow vom betriebsamen Haarlem hierher gezogen sind: näher an der Arbeit des Familienvaters in der Hauptstadt dran, mit dem Fahrrad erreichbar, und zugleich in einem Umfeld, wo Tochter Eva zwischen Metropole und Moorlandschaft heranwachsen kann – mit der Muttersprache Russisch.

Familie Paponow: Jelena, Iwan und Eva

Familie Paponow: Jelena, Iwan und Eva

Russisch hört man zumindest in dem Stadtteil fast an jeder Ecke, und wer von den Emigranten gut Englisch spricht, macht sich oft gar nicht erst die Mühe, Niederländisch zu erlernen. Ohnehin für Ausländer wohl eine der schwierigsten Sprachen im Erdenrund, denn kaum versucht man, seine Anfängerkenntnisse an den Einheimischen zu erproben, antworten die zungenfertig auf Englisch oder Deutsch. Nicht eben ermutigend.

Nadja Steger und Jelena Paponowa

Nadja Steger und Jelena Paponowa

Fünf Jahre sind ins Land gegangen, Jelena und Iwan fühlen sich nach wie vor wohl hier, einmal zumindest im Jahr geht es aber für ein paar Tage zurück nach Wladimir zum Verwandtenbesuch, zurück in die Stadt, wo die beiden aufgewachsen sind und einander kennengelernt haben, wo Iwan als Computerfachmann von einer niederländischen Firma angeworben wurde, für die er bis heute arbeitet, wo Jelena zusammen mit ihrem Vater, Witalij Gurinowitsch, hingebungsvoll ungezählte Gäste aus Erlangen betreute, Jugendliche wie Kriegsveteranen, wo sie – auch dank den vielen Besuchen in der Partnerstadt – Deutsch lernte, das ihr später den Zugang zum Holländischen erleichtern sollte. Auch wenn die beiden das so wohl nicht sagen würden, sind sie doch ein kleiner niederländischer Vorposten von Wladimir, wo Erlanger wie Wladimirer in der Ferne ein wenig Heimat tanken können.

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