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Posts Tagged ‘Wiktor Winogradow’


Nach einem Jahr Pause konnte ich heuer endlich wieder die lieben Sportfreunde aus Wladimir zum Winterwaldlauf begrüßen und mit ihnen einen Tag vor dem Wettkampf die Strecke ablaufen. Das interessierte auch besonders die Neulinge unter ihnen, wie Wlad, Natalia und Anna. Wlad meinte nach 1,5 km: „Can we run faster?“ „No problem!“ erwiderte ich und zog an. Flotter mittlerer Dauerlauf, auch Olga blieb erstaunlicherweise in unserer Dreiergruppe und redete einfach weiter. Wlads Englisch war gut verständlich, obwohl nicht perfekt. Wir haben uns sofort verstanden, wie früher bei Dmitrij und Alexej anno 1992. Und ich spürte mit meinem Trainerinstinkt auch jetzt wieder bei unserer Unterhaltung den Ehrgeiz des Gastes: Er wollte die 15 km einfach sehr gut finishen. „How fast do you want to go?“ – „About 51 minutes.“ Das könnte schon zum Sieg reichen, dachte ich, denn die guten bayerischen Läufer sind alle in einer Woche bei der BLV-10-km-Meisterschaft in Neuhaus. Nachher machte er eindrucksvoll noch schnelle Steigerungen und Lauf-ABC mit seinen lange Beinen, und sein Haarzöpfchen stand dabei waagerecht im Laufwind. Die Lasagne meiner Ehefrau Manuela schmeckte uns allen danach prima. Sie hatte sich wieder reingehängt als aufmerksame Gastgeberin: Obst, Kuchen und … Doch ich mußte dann mal kurz weg zu Eisert, Drucksachen für die Teilnehmer hinbringen, die sich tags zuvor ihre Unterlagen abholen wollten. Schnell reingeradelt, aber doch nicht gleich wieder zurück, da trotz Zusage eine Helferin nicht kam und sich eine Lücke auftat, die ich schloß. Später waren Olga, Wlad, Wiktor und die anderen auch im Eisert – klar, daß ich mich um sie kümmerte. Manuela hatte sie nacheinander hinkutschiert.  Man hatte mich sowieso bei Eisert gebraucht, wie immer.

17. Winterwaldlauf Erlangen 25.03.2017, Siegerinterview: Wlad Demjanow und John Stackmann, Photo: Stefan Schöner

Denn schon die Anmeldezahlen (insgesamt 1660) waren so hoch wie nie zuvor. Am sonnigen Wettkampftag und tags zuvor gab es auch noch viele Nachmeldungen, zudem waren mehr als 120 Walker durch den Wald marschiert, so viele wie noch nie. Ganz abgetrocknet war die Strecke noch nicht gewesen von den kürzlichen Niederschlägen. Besonders im Startbereich gab es einiges an Schlamm und Pfützen. Also bin ich nach der Vorab-Startnummernausgabe bei Eisert noch los, um mit den Holzraspeln der KITA Mooswichtel e.V. die Piste nach dem Start zu verputzen. Die Frühlingssonne am nächsten Morgen stimulierte enorm, obwohl anfangs ein kalter Ostwind aufkam. Aber im Wald war der kaum zu spüren, und bei den Starts der Kleinsten ganz vergangen. Voll motiviert sprinteten schon die dann los (hinter mir her) mit ihren instruierten Eltern. Sie bauten zwar schnell ab, aber die Anfeuerungen der Eltern und deren Ziehkraft rissen sie weiter nach vorne. Ein ähnlicher Startsprint bei den zwei Tausendmeterläufen, aber mit nur wenigen Erwachsenen. Diesmal kam glücklicherweise trotzdem kein Kind zu Fall, denn ich hatte eindringlich auf Fairplay hingewiesen. Genau so wollte ich es haben.

17. Winterwaldlauf Erlangen 25.03.2017, Bambini-Lauf mit John Stackmann, Photo: Stefan Schöner

Der große Platz füllte sich immer mehr, der 15er-Hauptlauf stand bevor. Noch Siegerehrungen durchführen, den Johnny-Pokal übergeben, Ankündigungen, Hinweise nach kleine Zwischenfragen, Redemanuskript, Begrüßungen und gute Stimmung im heiteren Sonnenschein des Vorfrühlings. Pünktlich um 13 Uhr durften die gut 300 erwachsenen und 30 jugendlichen Läufer losrennen. Wlad und unser Felix nach einer Runde voran, Favorit Jürgen schon deutlich dahinter, bevor das restliche Feld kam. Nach zwei Runden Wlad dann alleine in der Spitzenposition nach seiner deutlichen Temposteigerung kurz zuvor. Das sah recht locker und souverän aus. Und so gewann Wlad Demjanow auch überlegen, die erste Überraschung des Tages! 51 Minuten und 10 Sekunden. Nach der Frauensiegerin, Angela Kühnlein, lief schon Olga Sagitowa als achte Frau ins Ziel, klar an der Spitze der W55. Auch Wiktor Winogradow überzeugte als Sieger der M70. Drei erste Plätze für Wladimir, darunter der Gesamtsieger. Ebenfalls drei erste Klassen-Plätze und den zweiten gesamt stellte die LG Erlangen.

17. Winterwaldlauf Erlangen 25.03.2017, Start 15-km-Lauf mit Wlad Demjanow, Photo: Stefan Schöner

Spannend auch das Jugendrennen: Zwei Kader-Triathletinnen gegen die Rekordhalterin Anja vom LAC. Triathletin Sofia Rubio entschied es für sich vor Anja, verfehlte aber knapp deren Rekord. Naja, sie lief ja dann noch in der LAC-Frauenstaffel mit Hannah, war da auch siegreich. Wieder viele asylsuchende Jugendliche von der Berufsschule waren dabei, sozusagen auf den letzten Drücker, und hatten ihren Spaß. Ich eilte derweil auf dem gesamten Platz umher, und neben meinen Hauptaufgaben Starts und Siegerehrungen löste ich so manches „Problemchen“, denn mit Micha moderierte auch Markus gut (ohne mich). Wieder Siegerehrungen (kleines Interview mit Wlad), die Micha wie immer sorgfältig vorbereitet hatte und zu denen Rüdiger pünktlich und schnell Listen und Urkunden lieferte. Es klappte wieder alles wie am Schnürchen, einfach professionell.

10-km-Start, Photo: Fabiana Garske

Kurz nach Hause gejoggt, kurz erholt und dann zum großen Finale: 10 km und Staffel bildeten wie üblich das größte Feld des Tages. Ob wir wohl die 500 knacken, trotz Neuhaus mit BLV-10? Zumindest waren wir knapp dran (496). (1-2-3🙂 Joseph hatte sich in alter Treue nachgemeldet, und ich habe ihn angestachelt, die 31 Min. zu unterbieten. Er drehte als erster weit vor allen anderen hinter dem Führungsfahrrad gekonnt und leicht seine zwei Runden im 3-Minuten-Tempo, sehr eindrucksvoll, Siegerzeit 30:26! Dann kam lange nichts. Erst nach drei Minuten finishte Markus klar vor Christian. Markus als aktueller LG-Starter und zwei Ex-LGler (Joseph und Christian) standen zusammen auf dem Podium. Treppenlauf-Europameister Christian Riedl war nicht undankbarer Vierter, denn er war hinter Markus zweiter der Siemens-Wertung vor meinem italienischen Freund Luigi. Ursula Schürle ließ sich diesmal den 10-km-Sieg nicht nehmen, lag aber deutlich hinter der siegreichen jugendlichen LAC-Frauenstaffel. Die zwei schnellsten Staffeln waren gemischte aus Forchheim und die von der LG Erlangen, wobei die Erlanger gegen die Gundermanns keine Chance hatten. Gesamtplatz 2 und zwei erste Plätze für die LG Erlangen und den zweiten Staffel-Rang des Mix-Teams gab es über 10 km, Wladimir überzeugte vor allem mit der bemerkenswerten Leistung des verletzt an den Start gegangenen Alexej Butakow, der vor wenigen Tagen erst seinen 70. Geburtstag gefeiert hatte und mit 54 Minuten und 39 Sekunden auf den zweiten Platz der M70 lief.

Der Freundschaftspokal: Chankischi Emirgamsajew, Wlad Demjanow, John Stackmann, Wiktor Winogradow, Olga Sagitowa, Manuela Stackmann, Sofia Prutnikowa und sitzend Natalia Krutskich und Alexej Butakow

Aber das ist ja auch nicht so wichtig, denn den Freundschaftspokal hatten sie sicher. Und der wurde am nächsten Abend beim Abschiedsessen stimmungsvoll überreicht und mit Reden, die Peter übersetzte, und kleinen Geschenken unterfüttert. Und sie überreichten mir im Gegenzug den Läuferpokal von Laufklub Bodrost Wladimir. Eine Runde mit glänzenden, freudestrahlenden Gesichtern unter Freunden: Was gibt es Schöneres! Beim Betrachten der über 1.100 Bilder, von den Siemens-Photographen mit ihrem Gespür und Können aufgenommen, kommen mir am Tag darauf die Tränen.

Bodrost Kernteam

Das Kernteam mit John Stackmann

Welch eine schöne Veranstaltung hatten wir doch, das Orga-Team und die vielen Helfer, wieder auf die Beine gestellt und damit den über 1.430 Finishern welch eine Freude bereitet. Wie lange werde ich noch die Kraft dafür haben, obwohl mich mein Orga-Team aus fünf Freunden und am Veranstaltungstag bis zu 80 Helfer so gekonnt und freundlich unterstützen? Die Kraft, zu der Freude und Freundschaft so wesentlich beitragen. Kraft, die nicht nur in den Beinen steckt, die aber gefordert sein wird, wenn ich nachher mit Olga und Wlad trainiere. Kraft, die auch Manuela demonstriert, die schon den ganzen Tag nach dem Einkauf am Herd steht, um bei unserem Grillen für den Abendschiedsabend wieder für glänzende Gesichter zu sorgen. Natürlich, Freude und Freundschaft stecken einfach an.

John Stackmann

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Man fühlt sich an Winston Churchills Blut-, Schweiß- und Tränen-Rede erinnert, wenn man liest, was Alexej Pjatkin als Zusammenfassung seiner Kriegserlebnisse in einem Antragsformular so zusammenfaßt: „Blut, Tränen und Gram!“ Der bald 89jährige Veteran wurde mit 17 Jahren eingezogen und diente im hohen Norden bei der Kriegsmarine, erhielt die seltene Auszeichnung für die Verteidigung des Polargebietes und lernte in Norwegen die Unterstützung der verbündeten USA schätzen. „Die haben uns damals oft rausgehauen mit ihrer überlegenen Amphibientechnik, mit ihren Fliegern, die um Stunden länger in der Luft bleiben konnten, um feindliche U-Boote auszumachen und zu versenken.“

Veteranen

Beim Veteranenverein: Vorsitzender Wassilij Nikitenko mit Alexej Pjatkin und Renad Kadyrytsch

Gerade einmal 600 Weltkriegsveteranen seien in Wladimir noch am Leben, berichtet Wassilij Nikitenko, der Vorsitzende des Soldatenverbands. „Viel zu wenige“, meint er, „denn sie wissen noch, was so ein Schlachten bedeutet, sie können die kommenden Generationen warnen.“ Im Gespräch mit den Helden von einst wird dem Gast erst so richtig bewußt, was es bedeuten würde, wenn in der Ukraine deutsche Waffen zum Einsatz kämen, wie tragisch die Entzweiung der einstigen Alliierten – Washington und Moskau – ist, die einander heute wieder als strategische Gegner begreifen. Doch in der Städtepartnerschaft zählen die kleinen Zeichen der Verbundenheit und sei es nur, wenn man gemeinsam überlegt, wie man miteinander den 70. Jahrestag des Kriegsendes begehen kann, etwa mit der Pflanzung von weiteren 20 Bäumen entlang der Allee, die bereits vor 20 Jahren mit damals 50 Eichen vereint angelegt wurde.

Wiktor Winogradow, Peter Steger und Alexej Butakow

Wiktor Winogradow, Peter Steger und Alexej Butakow

Es zählen die kleinen Zeichen, etwa beim Training im Stadion für den Winterwaldlauf in der Brucke Lache am 21. März, zu dem wieder ein Team vom Verein Bodrost anreist, auch wenn der Rubelkurs die Sportbegegnung für die Gäste fast um das Doppelte teurer macht. Teurer ist den Läufern die Freundschaft. Und die will erlaufen sein.

Der Läufertrupp vom Verein Bodrost mit Peter Steger in der Mitte

Der Läufertrupp vom Verein Bodrost mit Peter Steger in der Mitte

Ein russisches Sprichwort sagt, man lerne einen Menschen erst kennen, wenn man mit ihm ein Pud Salz mit einem Teelöffel aufgegessen habe. Beim Laufsport geht das schneller, aber unter zehn Kilometern sollte man es auch nicht machen.

Andrej Schewljakow, Larissa Wyssozkaja und Dmitrij Bugakow

Andrej Schewljakow, Larissa Wyssozkaja und Dmitrij Bugakow

Es sind die kleinen Zeichen, wie die Absicht des Instituts für Kultur an der Universität Wladimir, das für Anfang Juni geplante Gastspiel des Magdeburg-Trios aus Erlangen als Auftakt für ein internationales Jazz-Festival zu nutzen. Institutsleiterin, Larissa Wyssozkaja, und ihre beiden Dozenten, Andrej Schewljakow und Dmitrij Bugakow, sind schon voll in der Vorbereitung der Auftritte und der musikalischen Werkstatt mit den Gästen. Und dann könnte ja auch im nächsten Jahr wieder einmal ein Jazz-Ensemble von der Kljasma an die Regnitz kommen. Der Austausch soll in jedem Fall weitergehen. Gerade jetzt.

Konzert des Knabenchors unter Leitung von Eduard Markin

Konzert des Knabenchors unter Leitung von Eduard Markin

Es sind die kleinen Zeichen, wie das Angebot von Eduard Markin, für die Gäste aus Erlangen zum zwanzigjährigen Jubiläum des Erlangen-Hauses in seinen eigenen Räumen ein Konzert zu geben, ganz intim, nur für die Freunde aus Deutschland.

Rummel auf dem Kathedralenplatz

Rummel auf dem Kathedralenplatz

Schlendert man durch das vorfrühlingshafte Wladimir, trifft man freilich auch auf schwer deutbare Zeichen. Ein wenig „crazy“ sei es schon, meint so mancher gestandene Wladimirer, ausgerechnet auf dem Kathedralenplatz Wochen nach Neujahr und Weihnachten noch Budenzauber und Kirmesrummel vorzufinden. Oder soll da ein Wladimirer Prater entstehen? Wohl besser nicht, jedenfalls nicht hier, zumal sich der Zulauf offensichtlich in Grenzen hält.

Peter Steger, Anna Makarowa und Irina Chasowa

Peter Steger, Anna Makarowa und Irina Chasowa

Das kleine Zeichen „Wir weigern uns, Feinde zu sein“ macht dagegen inzwischen Schule. Der Wladimirer TV-Sender Zebra und andere Medien berichteten schon ausführlich über die Aktion, der sich die Oberbürgermeister des Partnerschaftsdreiecks Erlangen – Wladimir – Jena angeschlossen haben. Nun verbindet es auch im Erlangen-Haus.

Prüflinge am Erlangen-Haus

Prüflinge am Erlangen-Haus mit Tatjana Kirssanowa und Peter Steger

Das Sprachlernzentrum bietet nämlich nicht nur Deutschkurse an, sondern hat auch Prüfungen für Schüler im Programm. Zehn von ihnen haben unlängst die Tests im Rahmen des weltweit vom Goethe-Institut aufgelegten Programms „Sprachbrücke“ absolviert. Zwei auf der Stufe „Fit in Deutsch 2“, acht auf dem Niveau „Fit in Deutsch 1“. Nur zwei Jungs aus der Gruppe müssen „nachsitzen“, die anderen haben alle bestanden.

Verzeichnis der Sprachlernzentren des Goethe-Instituts in der Russischen Föderation

Verzeichnis der Sprachlernzentren des Goethe-Instituts in der Russischen Föderation

Eltern und Lehrkräfte können die Schüler anmelden, und die werden dann auf Stufe 1 eine Stunde und auf Stufe 2 sogar eineinhalb Stunden mündlich und schriftlich geprüft. In Wladimir sogar zu einer Vorzugsgebühr, gewissermaßen mit Partnerschaftsrabatt. Nicht von ungefähr, denn man darf erfahrungsgemäß davon ausgehen, daß die eine oder der andere von den Prüflingen später einmal auch eine Rolle im Austausch zwischen Erlangen und Wladimir übernimmt.

Nach der Zeugnisvergabe

Nach der Zeugnisvergabe mit Tatjana Kirssanowa und Peter Steger

Kleine Zeichen, großes Ergebnis. Bei allen gegenseitigen Sanktionen, Vorwürfen und Anschuldigungen geht das vielseitige Miteinander der Bürgerpartnerschaft lebhaft weiter, auch wenn den Volksdiplomaten der Weg zueinander nicht eben leichter gemacht wird durch die weltpolitische Großwetterlage, der ein baldiger Frühlingsanbruch zu wünschen ist. Erste kleine Zeichen kann man ja mit viel gutem Willen schon erkennen.

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Vor einigen Tagen schickte Werner Hütter Bilder, die er im September vergangenen Jahres beim 90. Geburtstag von Ralf Oehler gemacht hatte. Heute nun feiert sein Vater das gleiche Jubiläum. „Es war schon sehr bewegend, wie die beiden alten Freunde sich in den Armen lagen! Für Rolf war dieser Besuch sicher ein großes Geburtstagsgeschenk“, heißt es im Begleittext zu den Photos.

Ralf Oehler und Paul Hütter

Ralf Oehler und Paul Hütter

Die beiden Kameraden, die sich im Kriegsgefangenenlager von Wladimir kennengelernt hatten, verbindet ein schier unglaubliches Schicksal, das hier im Blog unter der Rubrik „Veteranen“ nachzulesen ist. Und unter dem Link http://is.gd/1QM5Vi gibt es eine kleine TV-Reportage zu sehen, die Paul Hütter bei seiner freiwilligen Rückkehr nach Wladimir im September 2012 zeigt. „Bewegend“, wie sein Sohn schreibt.

Das Laufteam aus Jena

Das Laufteam aus Jena

Bewegend auch, was der Weltkriegsveteran Friedhelm Kröger, gestern angesichts der Ereignisse in der Ukraine und auf der Krim schrieb: „Was ist los in der Welt? Auf meine einfach so hingeworfene Frage erwarte ich keine Antwort! Haben wir uns eigentlich in den zurückliegenden Jahrzehnten schon so sicher gefühlt und den Frieden als etwas Selbstverständliches angesehen? Und nun diese völlig neue Situation!“

Jena und Wladimir vereint in Erlangen: Elisabeth Wackernagel, Olga Chromowa, Gennadij Mitrofanow, und Rüdiger Grunow

Jena und Wladimir vereint in Erlangen: Elisabeth Wackernagel, Olga Chromowa, Gennadij Mitrofanow, und Rüdiger Grunow vor dem kyrillischen Alphabet in der Grundschule Brucker Lache

Es mag keine rechte Antwort auf die Frage sein, aber für Paul Hütter und all die anderen geläuterten Kriegsteilnehmer mag es doch als kleiner Trost wirken, diese Bildern vom 14. Winterwaldlauf 2014 zu sehen und darin zu erkennen, daß ihre Friedensarbeit nicht ganz vergebens ist, sich davon zu überzeugen, wie der Sport Länder, Städte und Menschen verbindet.

Der jüngste Teilnehmer, Emil aus Jena

Der jüngste Teilnehmer am Winterwaldlauf, Emil aus Jena

Bilder zum Geburtstag eines Mannes, der den Krieg in sich besiegt und gelernt hat, über das Unsagbare zu sprechen. Freue Dich an diesen friedlichen Bildern, lieber Paul! Und noch viele schöne und lange Radtouren für Dich! Auf bald wieder in Erlangen!

Am Start für Nordic Walking beim 14. Winterwaldlauf

Am Start für Nordic Walking beim 14. Winterwaldlauf

Doch nun zu den Bildern von Läufern aus Erlangen, Jena, Wladimir und Stoke-on-Trent, die gestern den ganzen Tag über gemeinsam am Start waren.

Gennadij Mitrofanow und Jekaterina Budajewa vorneweg

Gennadij Mitrofanow und Jekaterina Budajewa vorneweg

Bilder davon, wie man gemeinsam große Schritte macht, um ans gleiche Ziel zu gelangen. Und das möglichst rasch.

Zum Aufwärmen vor dem Start: Peter Steger mit Lauffreunden aus Wladimir und Stoke-on-Trent

Zum Aufwärmen vor dem Start: Peter Steger mit Lauffreunden aus Wladimir und Stoke-on-Trent

Bilder, wie man bei jedem Wetter unterwegs sein kann, wenn man gemeinsame Absichten verfolgt.

Beth Dawid mit Schirmherrin Elisabeth Preuß vor dem Start

Beth Dawid mit Schirmherrin Elisabeth Preuß vor dem Start

Bilder, die mehr sagen als alle noch so gesuchten Worte. Auch wenn da eine Pistole im Spiel ist…

Beth Dawid beim Zieleinlauf

Beth Dawid beim Zieleinlauf

Einige Erläuterungen sollen dennoch sein. Nicht nur zum Wetter, von dem sich allein die beiden englischen Gäste angetan zeigten.

Anatolij Iwantschenio beim Zieleinlauf

Anatolij Iwantschenio beim Zieleinlauf

Während der Laufklub Bodrost (zu übersetzen mit „Munter“) aus Wladimir schon zum dritten Mal in Folge am Winterwaldlauf teilnimmt, sind Jena und Stoke-on-Trent zum ersten Mal vertreten.

Phil und Beth Dawid

Phil und Beth Dawid

Im Vorjahr waren John Stackmann, einer der Organisatoren der Veranstaltung, und der Partnerschaftsbeauftragte, Peter Steger, in der englischen Partnerstadt, um am erstmals dort veranstalteten 10-km-Lauf teilzunehmen. Kennengelernt hatten sie dabei Beth Dawid, die ohne langes Zögern zusammen mit ihrem Mann Phil, der das Laufen angeblich nicht ausstehen kann, dann aber doch die 15-km-Distanz erfolgreich hinter sich brachte, die Einladung nach Erlangen annahm.

Wiktor Winogradow

Wiktor Winogradow

Auch Jena war zum ersten Mal in der Brucker Lache vertreten, obwohl Rüdiger Grunow, der einen ganzen Bus voller Teilnehmer zusammengestellt hatte, schon seit Ende der 80er Jahre eine Lauffreundschaft mit John Stackmann verbindet, der – wiederum gemeinsam mit Peter Steger – im Vorjahr beim Kernberglauf hoch über den Dächern der thüringischen Partnerstadt dabei gewesen war.

Start des 10-km-Laufs

Start des 10-km-Laufs

Sogar aus Rennes – auch da waren John Stackmann und Peter Steger 2013 gelaufen – nahm eine Sportlerin teil: Marion Brière, die derzeit in Erlangen studiert.

Wladimir Moriganow, Wiktor Winogradow, Peter Steger, Olga Sagitowa und

Wladimir Moriganow, Wiktor Winogradow, Peter Steger, Olga Sagitowa und Jekaterina Antonowa nach dem 10-km-Lauf

Nun sollte es beim nächsten Mal noch gelingen, Athleten aus dem schwedischen Eskilstuna, dem italienischen Cumiana, dem tiroler Umhausen und vielleicht sogar dem kalifornischen Riverside für eine Teilnahme zu gewinnen. Dann wäre das Partnerschaftsfest perfekt.

Rückansicht von Olga Sagitowa, Wiktor Winogradow und Wladimir Moriganow nach dem 10-km-Lauf

Rückansicht von Olga Sagitowa, Wiktor Winogradow und Wladimir Moriganow nach dem 10-km-Lauf

Hoffentlich dann zumindest bei etwas weniger Regen, der gestern doch stellenweise den Lauf in eine rechte Schlammschlacht verwandelt hat. Vor allem für jene, die so richtig Fersengeld gaben und die Beine in die Hand nahmen wie dieses Wladimirer Trio.

Das Team von Bodrost nach den Läufen

Das Team von Bodrost nach den Läufen

Die Gäste aus Wladimir zumindest werden aber sicher wiederkommen. Wenn auch mit einem schlechten Gewissen, denn in der russischen Partnerstadt gebe es keine vergleichbare Laufveranstaltung, zu der man die Erlanger Freunde einladen könnte. Nur ein Cross-Rennen, also eine Disziplin, die nach Auskunft von John Stackmann hierzulande nicht so gefragt sei.

Der Freundschaftspokal für die Partnerstädte

Der Freundschaftspokal für die Partnerstädte

Aber was soll’s! Das wichtigste und schönste Nebenprodukt des Sports ist die daraus erwachsende Freundschaft.

Ehepaar Stackmann

Manuela und John Stackmann

Und die sollte nach einer Idee von John Stackmann auch eine schöne Form erhalten – als Pokal mit den Inschriften Freundschaft, friendship, amitié. дружба. Zu verleihen an das jeweils erfolgreichste Team aus einer Partnerstadt.

Die Lauffreunde aus Wladimir und Stoke-on-Trent mit dem Freundschaftspokal

Die Lauffreunde aus Wladimir und Stoke-on-Trent mit dem Freundschaftspokal

Man muß wohl nicht lange raten, wer mit dem Freundschaftspokal ausgezeichnet wurde für – wie schon in den Vorjahren – viele Plätze ganz weit vorne, die hier gar nicht alle aufgezählt werden können und bei Interesse zu finden sind unter http://www.winterwaldlauf.de bei Eingabe der Namen oder des Laufklubs. Nur dies noch: Jekaterina Budajewa und Gennadij Mitrofanow kamen beim Nordic Walking als erste ins Ziel, der gesundheitlich angeschlagene Anatolij Iwantschenko wurde dieses Mal „nur“ Zweiter in seiner Altersklasse auf der 15-km-Strecke, und der 21jährige Alexander Lapschin ging gleich bei beiden Distanzen, den zehn wie den fünfzehn Kilometern, an den Start. Aus lauter Lauffreude!

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1.220 Laufbegeisterte sind gestern beim 13. Winterwaldlauf in der Brucker Lache ins Ziel gekommen, solche, die auf Zeit liefen, andere, die einfach dabei sein und die Atmosphäre genießen wollten. Gleich mit welchen Erwartungen und Hoffnungen man an den Start ging, die Bedingungen waren für alle gleich: ein steifer Ostwind, dessen winterlich-kalter Atem erst im Wald nachließ, trockene Wege, ein malerisch schöner Parcours und eine straff-ordnende Regie der Veranstaltung.

Jekaterina Budajewa und Anatolij Mitrofanow am Start.

Jekaterina Budajewa und Anatolij Mitrofanow am Start.

Schon um 10.00 Uhr waren die ersten 100 am Start beim Nordic Walking, darunter auch Jekaterina Budajewa und Anatolij Mitrofanow. Beide zum ersten Mal in Erlangen und überhaupt zum ersten Mal bei einer derartigen Veranstaltung dabei. In Wladimir nämlich geht man noch kaum am Stock, ist diese Art der Fortbewegung keine Disziplin, der eigene Wettkämpfe gewidmet sind.

Das Siegerpaar: Anatolij Mitrofanow und Jekaterina Budajewa.

Das Siegerpaar: Anatolij Mitrofanow und Jekaterina Budajewa.

Aber das war in Erlangen vor elf Jahren auch noch nicht anders, als, wie John Stackmann, Kopf des Organisationsteams, zu berichten weiß, auch nicht immer so. 2001, hatte man diese Sportart erstmals ins Programm genommen, angemeldet war dann aber nur ein einziger Teilnehmer. Der wollte aber so ganz alleine doch nicht laufen. Und heute bzw. gestern? Da stehen gut einhunder Frauen und Männer am Start, und das Wladimirer Pärchen setzt sich ohne große Ambitionen auf der Fünf-Kilometer-Distanz an die Spitze: Jekaterina Budajewa lief bei den Frauen auf den ersten und Anatolij Mitrofanow bei den Männern auf den zweiten Platz. Ein guter Einstieg und ein vielversprechender Auftakt für den weiteren Verlauf des Tages, in dessen Verlauf die Wladimirer nicht enttäuschten.  

Aus der Vogelperspektive.

Der Lauf aus der Vogelperspektive.

Einziges Manko: Es hätte ein wenig mehr Publikum sein können. Aber bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt ist es ja auch nur auszuhalten, wenn man ständig in Bewegung ist.

John Stackmann und Elisabeth Preuß.

John Stackmann und Elisabeth Preuß.

Auch Bürgermeisterin Elisabeth Preuß, zum zweiten Mal Schirmherrin des Winterwaldlaufs, kam erst zu den Nachmittagsrennen in die Brucker Lache. Zunächst ans Mikrophon, später selbst an den Start.

Nikolaj Petrow und Alexej Butakow am Start zum 15-km-Lauf.

Nikolaj Petrow und Alexej Butakow am Start zum 15-km-Lauf.

Wissen wollten es dann beim 15-Kilometer-Lauf drei Sportler aus der starken Seniorenmannschaft von Bodrost Wladimir. Nikolaj Petrow, der in der Wertung M 60 mit einer Stunde und vier Minuten den dritten Platz belegte, und Alexej Butakow, der vor 30 Jahren den Laufklub in der Partnerstadt gegründet hat und gestern noch eine Minute schneller als sein Landsmann war und auf dem ersten Platz in der Kategorie M 65 landete.

Siegerehrung mit Anatolij Iwantschenko und Alexej Butakow.

Siegerehrung mit Anatolij Iwantschenko und Alexej Butakow.

Hinter ihm Anatolij Iwantschenko, Jahrgang 1948, auf dem zweiten Rang, eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um vier Minuten und Anlaß zu richtiger Freude. Der meditativ-stille Läufer ist ja eigentlich Marathonspezialist, aber die Strecke in Bruck liegt ihm auch hervorragend und ist überhaupt für die russischen Sportler eine erste Herausforderung nach der langen Winterpause.

Bodrost mit Olga Sagitowa nach dem Aufwärmen und vor dem 10-Kilometer-Lauf.

Bodrost mit Olga Sagitowa nach dem Aufwärmen und vor dem 10-Kilometer-Lauf.

Auch auf der 10-Kilometer-Strecke ließen die Gäste aus Wladimir nichts anbrennen. Herausragend die Leistungen von Olga Sagitowa, die als erste der Frauen in der Altersgruppe W 50 ins Ziel kam – in 49 Minuten und 42 Sekunden. Wiktor Winogradow, Jahrgang 1946, distanzierte mit einer Zeit von 47 Minuten und 51 Sekunden alle Mitbewerber in der Kategorie M 65. Aber auch all die anderen aus Wladimir liefen immer ganz vorne mit. Ein starkes Team eben!

Die Rathaus-Troka: Fredy Schmidt, Peter Steger und Elisabeth Preuß vor dem Start zum 10-Kilometer-Lauf.

Die Rathaus-Troika: Fredy Schmidt, Peter Steger und Elisabeth Preuß vor dem Start zum 10-Kilometer-Lauf.

Stark ungeachtet der Witterungsbedingungen in der Heimat, die ein Wintertraining kaum zulassen. Sergej Sagitow, der mit 38 Minuten und 33 Sekunden den 13. Platz in der Gesamtwertung im Feld belegte, berichtet von den harten Konditionen. Laufen sei da nur auf der Straße möglich, bei oft gnadenlosem Frost, bei Schnee und Eis. Nur einer von ihnen nutze die sogenannte Manege, wo man eine 100-Meter-Bahn im Kreis nutzen könne: „Alle anderen bekommen davon den Drehwurm…“ 

Das "Kücken" Anastasia Golikowa bei der Siegerehrung.

Das „Küken“ Anastasia Golikowa bei der Siegerehrung.

Die Bedingungen für den Laufsport mögen in Wladimir nicht ideal sein. Andere Disziplinen erfahren mehr öffentliche Aufmerksamkeit, mehr Förderung durch die Kommunalpolitik, mehr Unterstützung seitens der Sponsoren. Aber an Talenten mangelt es wahrlich nicht. Eine Entdeckung ist sicher Anastasia Golikowa, Jahrgang 1990, die mit 43 Minuten und 29 Sekunden den 5. Platz in der Frauenwertung und den 2. Rang in der AK W erlief. Weitere Ergebnisse: Nikolaj Kruglow und Wladimir Moriganow 1. und 2. Platz bei M 50! In der gleichen Klasse belegten Wladimir Poljudow, Sergej Smirnow und Sergej Tschernow die Plätze 5, 9 und 26. Konstantin Sotskow siegte bei M 55. Den Teamsieg nimmt damit der Laufklub Bodrost (frei übersetzt mit „Frisch und Munter“) verdient nach Hause. Glückwunsch, Wladimir! Молодцы!

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Das Orga-Team um John Stackmann hat das Dutzend meisterhaft vollgemacht. Der 12. Winterwaldlauf war ein einziges Fest für Athleten wie Zuschauer – und verzeichnete eine Rekordbeteiligung. Was mit 120 Aktiven begonnen hatte, zog gestern fast 1.200 Laufbegeisterte in die Brucker Lache.

Elisabeth Preuß zur Eröffnung des Winterwaldlaufs mit Michael Cipura und John Stackmann

Traumhaft war die Veranstaltung, wie nicht nur die Gäste aus Wladimir meinten: ein wunderschöner Streckenverlauf durch die Brucker Lache und die angrenzenden Waldgebiete bis hoch zur B 2 mit abwechslungsreichem Profil, ideale Wetterbedingungen bei Frühlingstemperaturen, eine fachkundige Moderation, eine rasche Auswertung der Ergebnisse und viel Lob für die Siegerehrungen.

Olga Sagitowa nach ihrem Sieglauf

Von derlei Voraussetzungen freilich können die Sportler aus der Partnerstadt tatsächlich nur träumen. „Wie im Läuferparadies fühlen wir uns hier“, meint etwa Sofia Prutnikowa, die in ihrer Altersgruppe beim Zehn-Kilometer-Lauf den zwölften Platz belegte. „Und überhaupt, was heißt da Winterlauf?“ lacht Olga Sagitowa, die Siegerin in ihrer Kategorie W 50 auf der Zehn-Kilometer-Distanz. „Bei Eis und Schnee mußten wir bis zur Abreise trainieren, und wenn es wirklich einmal etwas wärmer wurde und taute, dann war es mehr ein Springen über Pfützen, unter denen sich das blanke Eis verbarg, als ein gleichmäßiger Trainingslauf.“

Alexej Butakow nach seinem Sieglauf mit John Stackmann und Michael Cipura

Ins gleiche Horn stößt auch Alexej Butakow, der langjährige Vorsitzende des Laufklubs Bodrost und Sieger beim 15-Kilometer-Rennen in der Klasse M 65. Noch auf dem Podium brummelt er, eigentlich sei er ja viel schneller als die 1:04:11, aber bei der Vorbereitung war wohl einfach nicht mehr drin. Und dann machte ihm auch noch die Achillessehne zu schaffen, die er vor dem Start vereist hatte. Hart im Nehmen der Mann, der in der Region Wladimir so ziemlich alle Rekorde hält und einen ganzen Marathon lang erzählen könnte, an welchen Wettkämpfen er schon überall teilgenommen hat, auch im Ausland. In Frankreich wurde er sogar einmal eingebuchtet, weil er kein Visum hatte.

Elisabeth Preuß und John Stackmann beim Start zum 15-Kilometer-Lauf

Stichwort Frankreich. Im Oktober war es, daß in Rennes die Schirmherrin des Winterwaldlaufs, Elisabeth Preuß, und ihr Mitarbeiter, Peter Steger, die Zehn-Kilometer-Stecke als ihre gemeinsame Leidenschaft entdeckten. Während die Bürgermeisterin ihre Leistung vom Herbst halten konnte, durfte sich der Partnerschaftsbeauftragte in der Brucker Lache über eine Steigerung von fünf Minuten gegenüber damals freuen.

Elisabeth Preuß und Peter Steger am Start zum 10-Kilometer-Lauf

Am meisten freuten sich beide aber über das viele Lob der Besucher aus Wladimir und die Einladung in die Partnerstadt zum Geländelauf im September. Viel Zeit noch, vor allem für die Russen, nach der Winterperiode wieder richtig in Form zu kommen – und dem Feld davonzulaufen.

Nadja Steger an der Strecke

Heute besichtigen die Gäste Nürnberg, und am Montag lädt John Stackmann, der gute Geist dieser Begegnungen, zu einem Trainingslauf ein, bevor es am Dienstag wieder nach Hause geht. Dann sollte auch die Partnerschaft in eine neue Runde gehen. Den richtigen Anlauf hat sie jedenfalls genommen: zu mehr Sport im Austausch.

Teambesprechung bei Bodrost

Die Ergebnisse im einzelnen unter: www.winterwaldlauf.de, und mehr über die Läufergruppe aus Wladimir gibt es hier im Blog im Eintrag von vorgestern.

Wiktor Winogradow, Olga Sagitowa, Nikolaj Kruglow und Alexej Butakow

Als kleiner Service und Nachtrag hier die Ergebnisse der drei Bestplatzierten:  Wiktor Winogradow, 10-Kilometer-Lauf: 1. Platz (M65) – 46:39; Olga Sagitowa, 1. Platz, 10-Kilometer-Lauf (W50) – 44:48;  Nikolaj Kruglow, 10-Kilometer-Lauf, 2. Platz (M50) – 40:47; Alexej Butakow, 15-Kilometer-Lauf (M65) – 1:04:11. Gratulation!

Bodrost Wladimir im Läuferglück vereint mit Peter Steger

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