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Posts Tagged ‘Volkshochschule Erlangen’


Gäste aus Wladimir ohne Dolmetscher auf Deutsch begrüßen zu können, passiert Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens nicht bei jedem Empfang. Aber eine Gruppe aus dem Erlangen-Haus bringt natürlich ganz andere Voraussetzungen mit: das Sprachniveau A2 und eine zehnjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Volkshochschule.

Gerhard Kreitz und Susanne Lender-Cassens

Am Donnerstag angekommen und auf die Gastfamilien verteilt, stand gestern zunächst einmal auf dem Programm, die gastgebende Volkshochschule kennenzulernen und zu erfahren, was in den kommenden zwei Wochen alles an Kursangeboten und Freizeitmöglichkeiten auf sie wartet. Stets begleitet und betreut vom Freundeskreis Wladimir und dessen Sprecher, Gerhard Kreitz.

Susanne Lender-Cassens und Heide Thies

Nach dem Wochenende in der Fränkischen Schweiz und bei landeskundlichen Exkursionen beginnt dann am Montag für die zwölf Gäste im Club International die Arbeit. Vormittags steht Deutsch auf dem Stundenplan, unterrichtet von Heide Thies und koordiniert von Reinhard Beer, dem Leiter der Sprachenabteilung an der VHS. Ein bewährtes Duo für Wladimir!

Die Gäste und ihre Gastgeber mit Reinhard Beer ganz rechts im Bild

Am Nachmittag und Abend geht es hinaus in das bunte deutsche Leben in und um Erlangen, wo es gilt, die Sprache zu sprechen, Sicherheit in der Praxis zu gewinnen.

Natalia Korssakowa, Dozentin am Erlangen-Haus und Leiterin der Gruppe, mit Susanne Lender-Cassens

Zum Abschiedsabend übernächste Woche hat sich die Bürgermeisterin übrigens schon angekündigt. Da will sie sich persönlich von den sprachlichen Fortschritten der Gäste überzeugen. Die Prüfungsergebnisse werden sicher im Blog nachzulesen sein, aber keine Sorge, ein Rigorosum dürfte das schon nicht werden.

Bilder: Nadja Steger

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Ein großartiges Angebot, das die Volkshochschule Erlangen da seit der Einrichtung des Club International vor fast zehn Jahren allen macht, die eine Fremdsprache lernen – von Arabisch bis Spanisch: vier bis fünf moderierte Treffen pro Semester mit Muttersprachlern, wo man – gebührenfrei und ohne Anmeldung – Land und Leute im Miteinander kennenlernen kann.

Das Russisch-Deutsche Treffen im Plenum

Gestern abend versammelte sich unter Leitung von Natalia Grebnev, Absolventin der Universität Wladimir wie der FAU, und Rita Nagel, ehrenamtliche Betreuerin der Bibliothek des Kulturvereins „Brücken – Мосты“, eine Gruppe zum Russisch-Deutschen Treffen, bunt zusammengesetzt aus Einheimischen wie Zugezogenen aus der Ukraine, der Russischen Föderation oder Montenegro, alle an mehr Praxis in der jeweiligen Fremdsprache interessiert.

Jelena Jewdokimowa, Studentin aus Wladimir, und Manfred Kirscher

Mit dabei auch Austauschstudentinnen und eine Hospitantin aus Wladimir, die viel Gelegenheit hatten, ihre Fähigkeiten als künftige Pädagoginnen unter Beweis zu stellen. Es galt nämlich – nach einer Vorstellrunde – zwei humorvolle russische Videofilme zum Thema „Internationaler Frauentag“ zu verstehen, Wort für Wort.

Alexandra Klemeschowa, Studentin aus Wladimir, Hans Gruß und Jekaterina Tscherepanowa aus Murom, Region Wladimir

Genug Zeit und Gelegenheit, einander über die Sprache näherzukommen und zu verstehen. Ganz im Geist von „docendo discimus“.

Irina Schadina, Hospitantin aus Wladimir an der WAB, mit zwei Russisch-Schülerinnen

Das nächste Treffen findet bereits am 4. April statt und ist – man darf es schon verraten – dem Thema „Aprilscherz“ gewidmet. Da läßt sich dann ja auch überpüfen, ob Fjodor Dostojewskij recht hatte mit seinem Ausspruch:

Wenn du einen Menschen richtig kennenlernen und etwas über sein innerstes Wesen in Erfahrung bringen willst, so mach dir nicht erst die Mühe zu analysieren, wie er spricht, schweigt, weint oder von hehren Gedanken ergriffen wird. Du brauchst ihn bloß beim Lachen zu beobachten. Hat er ein gutes Lachen, ist er ein guter Mensch.

Mehr unter: https://is.gd/xEaY1A

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Es ist ja beileibe nichts Ungewöhnliches, daß Gäste aus Wladimir es nicht bei einem einmaligen Besuch in Erlangen belassen, eher selten ist freilich ein Wiederkommen schon nach einem halben Jahr. Wladimir Tichomolow hat offenbar besonders Gefallen an seiner Partnerstadt gefunden, denn nach einem ersten Aufenthalt Mitte Juni zusammen mit einer kleinen Jugendgruppe der Organisation Lingua entschloß er sich, hier im Wintersemester einen Deutsch-Intensivkurs an der Volkshochschule – mit drei Unterrichtseinheiten wöchentlich – zu belegen und dabei Land und Leute kennenzulernen. Wie schon im Sommer – an der Hand von Elfriede Königsheim und Georg Kaczmarek, die ihn bereits mit Sankt Nikolaus und dem Christkind vertraut gemacht haben, nun allerdings untergebracht in der Wohngemeinschaft von Amil Scharifow, wo der Ingenieur für Maschinenbau zu seiner Freude nicht nur mit Gleichaltrige zusammenlebt, sondern auch Gelegenheit hat, weiter an seiner Dissertation zu arbeiten.

Wladimir Tichomolow

Wladimir Tichomolow

Mit dem Fahrrad und per Bahn erkundet der Gast nun gern auf eigene Faust die nähere und weitere Umgebung und macht sich so seine Gedanken über die Deutschen, denen er mit großer Sympathie begegnet, vor allem auch ihres Umweltbewußtseins wegen. So sorgfältig man hierzulande mit den Ressourcen umgehe, meint Wladimir Tichomolow, so achtlos seien allerdings leider viel zu viele hinsichtlich der eigenen Gesundheit, besonders die für ihn unerwartet große Zahl von Rauchern. Sorgen bereitet ihm – wie übrigens fast allen Gästen aus Wladimir – auch die Flüchtlingspolitik, könnte sie doch dazu führen, daß Deutschland die Eigenheiten (manche mögen sie „Sekundärtugenden“ nennen) verliert, für die es in aller Welt, wenn schon nicht geliebt, dann zumindest geachtet und geschätzt wird: Ordnungsliebe, Pünktlichkeit, Gesetzestreue, Verlässlichkeit… Ob und in welchem Maße diese Befürchtung eintritt, wird der ehemalige Schüler des Sprachlernzentrums am Erlangen-Haus sicher weiterhin aufmerksam verfolgen. Sein Kurs dauert noch bis Ende Januar, doch damit ist für Wladimir Tichomolow bestimmt nur das zweite Kapitel Erlangen abgeschlossen.

Siehe auch: https://is.gd/7917NW und https://is.gd/F81DvT

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Der Auftakt ist gemacht. Im bis auf den letzten Platz besetzten Club International der Volkshochschule eröffnete Nikolaj Winogradow, Altgouverneur der Region Wladimir, die mittlerweile schon fünften Russisch-Deutschen Wochen mit seinem Vortrag, in dem er immer wieder betonte, wie wichtig es sei, in seinem Land die Zivilgesellschaft zu fördern und an allen politischen Prozessen teilhaben zu lassen, welche Bedeutung eine freie Presse habe und für wie entscheidend er die Demokratie insgesamt für eine erfolgreiche Entwicklung Rußlands halte. Morgen nun setzt der emeritierte Professor für Slawistik, Klaus Steinke, ab 19.00 Uhr in der Aula der Volkshochschule, Friedrichstraße 17, die Vortragsreihe schon fort und spricht unter dem Motto „Anmerkungen zum deutsch-russischen Dialog“ just auch über den gegenwärtigen Zustand der russischen Zivilgesellschaft. – Bei freiem Eintritt.

Klaus Steinke und seine Co-Autoren Natalia Judina und Wiktor Malygin

Klaus Steinke und seine Co-Autoren Natalia Judina und Wiktor Malygin

Seit seiner Berufung zum ordentlichen Professor und Leiter der Slawistik an der Friedrich-Alexander-Universität im Jahr 1991 hat Klaus Steinke konsequent auch für seine wissenschaftliche Arbeit immer wieder die Möglichkeiten der Städtepartnerschaft genutzt und den Fachaustausch mit den Kollegen von der Wladimirer Universität gepflegt. Im Vorjahr erschien nun auch eine Publikation unter Beteiligung des morgigen Referenten, die sich diesem Dialog widmet und hier im Blog bereits vorgestellt wurde (s. http://is.gd/HEaU1k) . Wer mehr darüber erfahren will, wird bestimmt nicht enttäuscht vom Besuch der Veranstaltung.

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Selbst für die nun weiß Gott nicht ereignisarme Städtepartnerschaft Erlangen – Wladimir ist es ungewöhnlich, in so kurzer Abfolge zwei Großveranstaltungen zu haben.

Impressionen aus Wladimir im Großen Saal der VHS

Impressionen aus Wladimir im Großen Saal der VHS

Erst am Mittwoch wurde Ute Schirmer für ihre gut zwanzigjährige sozial-kulturelle Arbeit mit dem Ehrenbrief für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Städtepartnerschaften ausgezeichnet, und nun die Ausstellung von Karin Günther, der Vorsitzenden der Erlanger Fotoamateure.

Karin Günther

Karin Günther

Was wie Zufall aussehen mag, hat seine innere Logik. Ute Schirmer ist durch Karin Günther 1990 zu Wladimir gekommen, und die beiden teilen sich bis heute Freunde in der Partnerstadt. Und dann ist da ja noch das ausklingende dreißigjährige Partnerschaftsjubiläum.

Jutta Brandis und Karin Günther

Jutta Brandis und Karin Günther

Jutta Brandis, bei der Volkshochschule Erlangen zuständig für Kreatives, ist ebenfalls seit 1990 bei der Sache und hat schon 1989 die Ausstellung von Guram Tuguschi aus Moskau betreut, mit der eine ganze Serie von Präsentationen russischer Künstler begann, die nun mit Fotoimpressionen aus Wladimir einen neuen Höhepunkt erreicht.

Stadl Harmonists

Stadl Harmonists

Für einen musikalischen Höhepunkt sorgte bei der gestrigen Vernissage der Überraschungsauftritt der Stadl Harmonists unter Leitung von Knut-Wulf Gradert. Wer hätte auch besser ein Ständchen geben können, als just das Ensemble, das sich schon bei den Jubiläumsfeierlichkeiten in Wladimir so viele Freunde ersungen hatte!

Fotoimpressionen aus Wladimir

Fotoimpressionen aus Wladimir

Den ca. 70 Bildern von Karin Günther standen mindestens ebensoviele Betrachter bei der Eröffnung gegenüber. Alles Bilder von den Jubiläumsfeierlichkeiten, die ja so vielfältig waren, wie die Partnerschaft bunt ist. Wie gut, da buchstäblich eine Übersicht mit Einblicken in all die Veranstaltungen zu haben, die oft parallel stattfanden und so nie von allen gleichzeitig besucht werden konnten.

Siegfried Balleis, Karin Günther und Maria Filimonowa

Siegfried Balleis, Karin Günther und Maria Filimonowa

Da durfte auch Oberbürgermeister Siegfried Balleis nicht fehlen, um Karin Günther für ihre gelungene Arbeit zu danken und sich selbst noch einmal an die Begegnungen Ende Mai / Anfang Juni in Wladimir zu erinnern.

Karin Günther und Gugel

Karin Günther und Carolin Gugel, Erlanger Kunstverein

Etwa an die Ausstellung des Erlanger Kunstvereins, der nun auch schon seit über 20 Jahren mit Wladimir Austausch pflegt. Etwa an die Auftritte der Sing- und Musikschule oder des Mädchenchors vom Christian-Ernst-Gymnasium oder…

Doris Hinderer, Karin Günther und Amil Scharifow

Doris Hinderer, Karin Günther und Amil Scharifow

Mit von der Partie wieder Doris Hinderer, die wohl alle Mitreisenden als Betreuerin der Bürgergruppe in bester Erinnerung haben. Auch in den unübersichtlichsten Situationen immer mit der notwendigen Ration Ruhe ausgestattet und gestern begleitet von Amil Scharifow, einem russischsprachigen Praktikanten im Partnerschaftsbüro.

Sergej Sacharow sitzt im Regen

Wladimirs Oberbürgermeister, Sergej Sacharow, sitzt im Regen

Die Ausstellung, angereichert durch Arbeiten von drei Wladimirer Photographen, hat es verdient, gesehen zu werden – noch bis zum 14. Februar 2014 in den Räumen der VHS in der Friedrichstraße 19. Bleibt noch Dank zu sagen an Nadja Steger für die Bilder von der Ausstellung!

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Nach der Sommerpause trifft sich am Dienstag, den 1. Oktober 2013, der Freundeskreis Wladimir wieder – wie immer im Club International der Volkshochschule Erlangen, Friedrichstraße 17. Beginn 19.45 Uhr.

Freuen darf man sich auf eine Bilderschau über Wladimir und die Perlen des Goldenen Rings“. Hier die weiteren Termine für das laufende Wintersemester vormerken: Freundeskreis Wladimir, jeweils dienstags von 19.45 Uhr bis 21.15 Uhr am 01.10.13, 15.10.13, 19.11.13, 17.12.13 und am 17.01.14.

Jurij Iwtschenko, Larissa Malzewa und Gerhard Kreitz

Jurij Iwtschenko, Larissa Malzewa und Gerhard Kreitz

Wer in den Verteiler des Freundeskreises (ohne Teilnehmergebühr) aufgenommen werden möchte, wende sich an gerhard@kreitz.de.

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Gäste empfängt der Freundeskreis Wladimir ja immer gerne. Doch am Montag, den 7. Mai, werden das um 19.00 Uhr im Club International der Volkshochschule, Friedrichstraße 17, ganz besondere sein, mit einer besonderen Mission. Und sie werden hoffentlich noch weitere Gäste locken.

Steven Fogarty und Bryan Landmann im Schatten von Wladimir Lenin

Erwartet wird nämlich Bryan Landmann, Lehrer an der Franconian International School, der im Vorjahr mit einem weiteren Kollegen in Begleitung von Wolfram Howein Wladimir besuchte und dort die Elternselbsthilfeinitiative „Swet – Licht“ kennenlernte. Angetan von deren segensreichen Arbeit für Familien mit schwerbehinderten Kindern, gibt er nun im Freundeskreis ein Benefizkonzert, dessen Erlös für die Organisation bestimmt ist. Mehr noch: Dabei sein werden auch Schüler der Franconian International School, die eine eigene Spendensammlung veranstaltet haben und bei dem Treffen deren Ergebnis übergeben wollen. Da darf man gespannt sein und erwarten, daß die Summe an dem Abend auch noch aufgerundet wird. Gäste sind jedenfalls herzlich willkommen – wie immer, nur dieses Mal besonders auch, um die Arbeit von Swet zu unterstützen und natürlich Bryan Landmann zu hören, der singt und sich selbst an der Gitarre begleitet.

Mehr zu der Reise von Bryan Landmann unter: http://is.gd/7gYixt

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