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Posts Tagged ‘TV 1848 Erlangen’


Der vierfache deutsche Meister im Boxen, Deniel Krotter, bereitet sich seit dem 26. September an der Wladimirer Schule für Faustkampf auf die nächste deutsche Meisterschaft vor. Morgen kommt der angehende Industriekaufmann wieder nach Franken zurück, doch zuvor erschien noch ein Interview mit dem 19jährigen auf der Internetplattform „Kljutsch“, das hier wiedergegeben wird.

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Deniel Krotter

Deniel, wir wissen, daß wir hier eine gute Boxschule haben. Trotzdem: Warum hast Du ausgerechnet Wladimir gewählt?

Ich lebe in Bayern, in Neustadt an der Aisch, 30km von Erlangen, der Partnerstadt von Wladimir, entfernt. Trainiert werde ich von meinem Vater, Igor Krotter. Er stammt aus Nischnewartowsk und siedelte erst 1996 nach Deutschland über. Deshalb spreche ich auch so gut Russisch. Unser Sportverein TV 1848 arbeitet schon lange mit der Wladimirer Boxschule zusammen, und so entschied mein Vater, es sei besser für mich, hier zu trainieren.

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Bedeutet das, Du betreibst den Boxsport seit Deiner frühen Kindheit?

Mein Vater ist dreifacher bayerischer Boxmeister, in seiner aktiven Zeit konnte er an den Landesmeisterschaft nicht teilnehmen, weil er noch keinen deutschen Paß hatte. Ich sah ihm bei seinen Kämpfen zu, und mit fünf Jahren fing ich an, ein wenig zu boxen, wechselte dann aber aufs Fußballfeld. Mit neun Jahren kehrte ich in den Ring zurück, und erst ein Jahr später bestritt ich meinen ersten Kampf. In Deutschland ist der Sport ein wenig anders geregelt. Man darf da erst ab zehn Jahren an Wettkämpfen teilnehmen. In Erlangen haben wir im Verein eine Boxabteilung für Erwachsene und Kinder, die mein Vater gründete. Er arbeitet dort als offizieller Trainer.

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Warum bereitet er Dich dann nicht selbst auf die Meisterschaft vor?

Das ist auch eine Frage des Sparringpartners. In Bayern gibt es kaum jemanden, mit dem ich trainieren könnte. Immerhin bin ich ja vierfacher deutscher Meister. In Ostdeutschland hätte man vielleicht noch jemanden finden können, aber nicht in Bayern. Das Boxen ist bei uns nicht so recht entwickelt, alle Deutschen sind verrückt nach Fußball, 80% von ihnen sind Fans oder spielen sogar selbst. Boxen steht nicht einmal auf dem zweiten oder dritten Platz. Aber nach Wladimir kommt bald Sadam Magomedow, der dreifache russische Meister, zum Training. Sein Trainer, Jewgenij Lobossow, kümmert sich jetzt gerade um mich. Mein Vater steht mit ihm in Kontakt, und die beiden meinten, es sei für mich am besten, zur Vorbereitung hierher zu kommen.

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Wann hast Du Dir den ersten Sieg erkämpft, der Dir etwas bedeutete?

2015 stand ich bei der Weltmeisterschaft mit einem Kubaner im Ring. Die Kubaner gelten ja als sehr stark im Boxen, weshalb ich einigermaßen aufgeregt war. Als ich ihn dann besiegte, konnte ich das kaum fassen. Ich freute mich, als hätte ich die ganze Meisterschaft gewonnen. Dabei war es der erste Kampf der Ausscheidung, im zweiten Duell besiegte ich einen Weißrussen, doch das dritte verlor ich gegen einen Amerikaner. Am Ende landete ich auf Platz 5. Insgesamt bestritt ich 110 Kämpfe bei 95 Siegen.

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Welche Unterschiede gibt es zwischen dem Training hier und dort?

Zu Hause trainiert mich mein Vater. Er ist mit der sowjetischen Boxschule groß geworden. Grundsätzlich zeichnet sich das Training in Rußland durch mehr Intensität und Betonung einer gesamtphysischen Vorbereitung aus.

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Wie sieht Dein Tagesablauf derzeit aus?

Zunächst einmal halte ich mich an eine spezielle Diät und feste Zeiten für Schlaf und Erholung. Ich stehe um 6 Uhr auf, nehme mir eine halbe Stunde für das Frühstück und schlafe dann noch einmal. Um 9 Uhr gehe ich zu Fuß zum Training, das um halb zehn beginnt. Die zweite Trainingseinheit steht dann um 18 Uhr auf dem Programm. Nach dem Morgentraining wird gelaufen, nach dem Mittagessen geschlafen, und abends ist ab 22 Uhr Ruhe.

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Und gar keine Zeit, um mal auszugehen?

Nein, natürlich weder Alkohol noch Barbesuche vor einer Meisterschaft. Kürzlich ging ich in die Banja, schwamm im Becken. In Wladimir bin ich schon zum dritten Mal, ich kenne also das Goldene Tor, besuchte bereits Susdal. Wenn ich mal Zeit habe, würde ich mir gern auch die anderen Sehenswürdigkeiten anschauen.

Und in Deutschland, gehst Du da aus?

Ja, ab und zu nehme ich mir Zeit zum Tanzen und für Treffen mit Freunden.

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Wendest Du im Fall eines Streits Deine Boxtechniken an?

In Deutschland wird das sehr streng gehandhabt, besonders wenn ein Profiboxer beteiligt ist. Meine ganzen negativen Emotionen lasse ich im Ring zurück, wenn ich ausgehe, tue ich das wie jeder normale Mensch, um Spaß zu erleben.

Jewgenij Lobossow, Sergej Schtschedrin und Maxim Karsanow im Mai 2014 in Erlangen bei dem ersten, von Sergej Schtschedrin initiierten Austausch

Hier geht es zur Biographie von Deniel Krotter: https://is.gd/WQitGa

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Nachdem die sympathische Familie Nikolajew aus Gus-Chrustalnyj in der Nähe von Wladimir bei ihrem Erlangen-Aufenthalt zum Deutschlernen im Vorjahr an unserem Training teilgenommen hatte, sprach sie uns eine Einladung für einen Besuch aus. Diese Einladung wurde von acht unserer Abteilungsmitglieder dankend angenommen. Mit Hilfe unserer Städtepartnerschaft mit Wladimir und damit verbunden Peter Steger von der Stadt erhielten wir unsere Visa, und unserer Reise stand nichts mehr im Wege.

Am 13. Juni starteten wir am Nürnberger Flughafen, und nach einer Zwischenlandung in Zürich ging es weiter nach Moskau, wo wir von einem Transferbus nach Gus-Chrustalnyj gefahren wurden. Dort fanden an diesem Tag schon die Damenspiele eines überregionalen Turniers statt. Von den an diesem Tag spielenden Athleten und unseren Gastgebern wurden wir abends in einem Restaurant herzlich willkommen geheißen. Nach einem großen Buffet, singenden und tanzenden Frauen und verschiedensten Partyspielchen ging es zu den Gastfamilien.

Badminton TV 1840 mit den russischen Freunden

Badminton TV 1848 mit den russischen Freunden

Bei den Herrenspielen am darauffolgenden Tag konnten wir uns mit den russischen Badmintonspielern messen. Matthias Lenzen sicherte sich den zweiten Platz im Einzel. Er mußte sich nur gegen einen sehr freundlichen Syrer geschlagen geben. Zusätzlich dazu gab es zahlreiche Achtel- und Viertelfinalisten aus Erlangen.

Badminton TV 1840 in der Halle, Gus-Chrustalnyj

Badminton TV 1848 in der Halle, Gus-Chrustalnyj

Bei den Herrendoppeln entschieden wir uns für deutsch-russische Partnerschaften. Dieses System war sehr erfolgreich und führte zu einer angenehmen Spielatmosphäre, in welcher der Spaß im Vordergrund stand. In das Finale schaffte es Matthias Lenzen zusammen mit Gastgeber Jewgenij Nikolajew gegen Siggi Pietsch mit unserem syrischen Freund. Am Ende konnten sich letztere durchsetzen und Siggi strahlte über beide Ohren. Zu guter Letzt konnte auch unsere einzige Dame, Lilly Bischoff, beim Mixed ihr Können unter Beweis stellen. Bei hohen Temperaturen gewannen unsere deutsch-russischen Paarungen zahlreiche Spiele, allerdings reichte es nicht mehr für eine Treppchenplatzierung. Dieser Umstand war andererseits auch vorteilhaft, da wir uns direkt im See neben der Halle abkühlen konnten. Der Abend gehörte dann den Gastfamilien.

Patrick Hofstetter im Spiel

Patrick Hofstetter im Spiel

Am nächsten Tag trafen wir uns wieder und besuchten das Kristallglasmuseum der Stadt, die überregional für ihre Kristallglasproduktion bekannt ist. Selbst der Stadtname ist damit verbunden. Das „Chrustalnyj“ steht für Kristall, und nachdem die Stadt an der „Gus“ (zu dt. „Gans“) liegt, ergibt sich der zusammengesetzte Name. Die Ausstellung in einer ehemaligen Kirche, welche zwischenzeitlich auch mal ein Kino war, ist durchaus sehenswert. Anschließend wurden wir ins Rathaus eingeladen, wo uns der Bürgermeister freundlich willkommen hieß. Nach dem Mittagessen ging es wieder in die Halle. Fast niemand ließ sich die Gelegenheit entgehen, wieder spannende Matches zu spielen.

Badminton TV 1840 in Wladimir

Badminton TV 1848 in Wladimir

Die Stadt Wladimir stand am vierten Tag auf dem Programm. Bei fantastischem Wetter wurden wir zu den schönsten Orten (Mariä-Entschlafens-Kathedrale und Goldenes Tor) geführt. Zur Erfrischung gab es dann ein kaltes, russisches Malzgetränk. Wolfgang konnte den Geschmack am besten beschreiben mit „einer Mischung aus Karamalz und Pumpernickel“. Jewgenij erzählte uns, daraus könne man sogar eine kalte Suppe machen. Anschließend besuchten wir das Erlangen-Haus und erfuhren mehr über die Städtepartnerschaft. Weiter ging es – wie könnte es anders sein – mit Badminton. Nach der etwas holprigen Fahrt wurde in der Halle erneut alles gegeben. Alex, Patrick, Lilly und Matthias erhielten am Ende der Spiele Wimpel für die Teilnahme an allen drei Spieltagen.

Glasmuseum in Gus-Chrustalnyj

Glasmuseum in Gus-Chrustalnyj

Am fünften Tag sollte ein freier Tag am Strand für etwas Entspannung sorgen. Ein guter Vorsatz, aber für die TV‘ler selbstverständlich nicht alles. So wurde am Strand Volleyball gespielt, wobei Siggi als Sportlehrer es sich natürlich nicht nehmen ließ, unsere Technik zu korrigieren. Anschließend stand Schwimmen auf dem Programm. Ziel war es, vom Strand zur Halle zu schwimmen und zurück (insgesamt ca. ein km). Danach war der Hunger selbstverständlich groß, und es ging ins Restaurant. Nach etwas Zeit zur freien Verfügung in der Innenstadt trafen sich alle abends mit ihren Gastgebern bei den Nikolajews.

Schnippeln zur Freude der Gastgeberinnen Natalia und Olga Nikolajewa

Schnippeln zur Freude der Gastgeberinnen Natalia und Olga Nikolajewa

Dort halfen wir fleißig beim „Schnippeln“ für das Essen. Dies brachte uns das Gelächter der russischen Herren ein, die den Haushalt eher den Frauen überlassen. Es wurde ein gelungener Abend mit leckerem Fleisch, Gemüse und der zuvor schon angesprochenen, erfrischenden Suppe aus dem Malzbier. Dazu gab es gutes Bier aus den dortigen Brauereien.

Nach einer sehr kurzen Nacht mußten wir uns um 6 Uhr schon von unseren Gastgebern verabschieden – es ging zurück nach Moskau. Die Fahrt von 250 km dauerte ungefähr fünf Stunden. Im Hostel angekommen, warteten wir dann erst einmal auf unseren russischen Stadtführer. Daher besuchten wir ein Café und stärkten uns. Unser Führer Boris, Student an der Staatlichen Universität, zeigte uns die wichtigsten Plätze. Darunter selbstverständlich den Rote Platz, das traditionsreiche Warenhaus GUM und den Siegespark. Dabei konnten wir auch die Metrostationen bewundern. Diese sind, ganz im Sinne der „Ehrung der Arbeiterschaft“, auffallend prächtig gestaltet. Gegen Ende beabsichtigten wir noch, zu einer Aussichtsplattform zu gehen. Dieser Plan scheiterte allerdings an unserer Orientierungslosigkeit. Im obersten Stock eines Kaufhauses konnten wir dann unseren Hunger stillen. Auf der Etage gab es jedes erdenkliche Fastfood, von amerikanisch über türkisch zu russisch.

Badminton TV 1848 vor der Basilius-Kathedrale

Badminton TV 1848 vor der Basilius-Kathedrale

Nach diesem wirklich anstrengenden Tag wollte quasi jeder nur noch ins Hostel zum Schlafen. Aufgrund des Preises von 10 Euro pro Person war unser gemeinsames Zimmer winzig, es reichte für diese, abermals kurze Nacht auch gut aus. Nur Matthias, Wolfgang und Patrick zog es in dieser Nacht noch in die Stadt. Auf dem Roten Platz bekam man noch einmal einen außerordentlich bezaubernden Eindruck von Moskau bei Nacht. Am Morgen ging es abermals früh raus, um die erste Metro zu erwischen, damit wir unseren Transferzug zum Flughafen nicht versäumten. Es lief alles glatt, und wir kamen erschöpft wieder in Deutschland an – aber um eine einzigartige Reise voller Gastfreundschaft, Kultur und Sport bereichert.

Patrich Hofstetter, TV 1848

Wie die Gastgeber den Besuch der Freunde aus Erlangen erlebten, ist hier nachzulesen: http://is.gd/1SvQFK

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Liebe Leute, es steht ein so noch nie dagewesenes Ereignis an!!! Neben den schon lange bei unseren Turnieren bestens eingeführten Syrern, Pakistani und Koreanern hat sich dieses Mal auch eine Delegation aus dem tiefsten Herzen des deutschen Bayernlandes, aus Erlangen, der Partnerstadt unseres geschätzten Wladimirs, zu uns aufgemacht. Dank den Bemühungen unserer Sportsfreunde aus Gus-Chrustalnyj haben wir die einzigartige Möglichkeit, mit einer Familie von Badminton-Spielern, darunter eine Frau, die Schläger zu kreuzen. So erhält das Turnier den inoffiziellen Status einer internationalen Veranstaltung!!! Wieder so ein Häkchen für die Ehrenliste unseres Regionalverbands!!!

Erlanger Badminton-Team des TV 1848 mit den russischen Freunden in Gus-Chrustalnyj

Erlanger Badminton-Team des TV 1848 mit den russischen Freunden in Gus-Chrustalnyj

So – mit allen Ausrufezeichen! – zu lesen auf der Homepage des Wladimirer Regionalverbands Badminton, der am 13. und 14. Juni in Gus-Chrustalnyj, 70 km von der Gouvernementshaupstadt entfernt, sein diesjähriges offenes Turnier mit ca. 80 Teilnehmern veranstaltete. Unter Beteiligung eines achtköpfigen Gastteams vom TV 1848. Die Einladung zu dem Treffen hatte Jewgenij Nikolajew vor ziemlich genau einem Jahr ausgesprochen, und nun hat der niedergelassene Arzt, der regelmäßig im Sommer mit seiner Familie Deutsch-Kurse am Language Center in Erlangen belegt, allen Grund stolz zu sein. Ihm ist nämlich nicht nur gelungen, ein Sportfest zu organisieren, das vor allem zu einer menschlichen Begegnung wurde. Weiter ist nämlich auf der Homepage zu lesen:

Natalia und ihr Vater, Jewgenij Nikolajew

Natalia und ihr Vater, Jewgenij Nikolajew

Mag auch ein Blick in die Geschichte zeigen, daß wir die zwischenstaatlichen Beziehungen unserer Länder nicht immer gut nachbarschaftlich nennen können, so war doch die Teilnahme unserer Erlanger Gäste an dem Turnier ein großer Schritt nach vorn in diese Richtung. Wir haben jedenfalls auf dem Court alles getan, um die Sache wieder in Ordnung zu bringen. Die Sprachbarrieren sind verschwunden, Politik und Politiker blieben draußen vor der Turnhalle, während die Spieler aus verschiedenen Städten und Ländern hier und jetzt sich nur durch das Niveau ihres Könnens, durch Ausdauer und Siegeswille voneinander unterschieden. Und das ist wirklich großartig.

Natalia Nikolajewa, Patrick Hofstetter, Manfred Baldauf, Jewgenij und Olga Nikolajew

Natalia Nikolajewa, Patrick Hofstetter, Siggi Pietsch, Jewgenij und Olga Nikolajew

Was kann man dem noch viel hinzufügen? Nicht, daß der Sport und die Platzierungen nicht mehr gezählt hätten, aber Jewgenij Nikolajew kommt es auch vor allem auf die menschliche Begegnung an: die Unterbingung in Familien, die zum ersten Mal Deutsche zu Gast hatten und jetzt schon genau wissen, wo sie einmal – beim Gegenbesuch – in Erlangen wohnen werden; das gemeinsame Bad im See bei Sonnenschein, obwohl es im Erlangen-Haus lt. Internet geheißen hatte, es werde regnen, worauf der Gastgeber meinte, in Gus-Chrustalnyj scheine immer die Sonne; das Abschiedsessen für die deutschen Freunde und ein gutes Dutzend Russen im eigenen Haus, zubereitet mit tatkräftiger Hilfe der Erlanger, die freilich – typisch deutsch! – immer genaue Mengen- und Größenangaben benötigten, um alle Zutaten richtig schnippeln und dosieren zu können; die Schaschlik-Spieße im Ofen, weil es dann am letzten Abend doch noch regnete; mehr Gäste als Geschirr. Aber es konnten noch so viele Gäste werden, die Speisen vermehrten sich auf wunderbare Weise und proportional. Hungrig ist ja bekanntermaßen noch niemand von einem Hausbesuch bei russischen Freunden zurückgekehrt. Und noch nie ohne die feste Absicht, sich nach Kräften zu revanchieren. Aber das bekommt das Team vom TV 1848 schon hin!

Hier noch einmal zum Nachlesen, wie alle begonnen hat: http://is.gd/CKVtf0

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