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Posts Tagged ‘Thorsten Hulke’


Eine achtköpfige Gruppe, begleitet von Wolfram Howein, der die Reise hervorragend organisiert hatte, besuchte vom 3. bis 12. August Moskau und Wladimir.

Samstag

Wir flogen von Nürnberg über Zürich nach Moskau. Am Flughafen Domodjedowo angekommen, nahmen wir den Aero Express und die Metro zu unserem Hotel, das in der Nähe der Haltestation Partisanskaja lag, ca. neun km außerhalb des Zentrums.

Sonntag

Wir erkundeten die Metropole Moskau. Unser Transportmittel zu den Sehenswürdigkeiten war die Metro. Beim Ein-, Aus- und Umsteigen konnten wir die einzigartigen Stationen bewundern. Wir schlenderten über den Alten Arbat, gingen um den Kreml über den Roten Platz mit dem Kaufhaus GUM und der Basilius-Kathedrale bis zum Grab des Unbekannten Soldaten mit der „Ewige Flamme“ im Alexander-Garten.

Sprachkurs 9

Thorsten Hulke vor der Basilius-Kathedrale

Dann besuchten wir das Neujungfrauenkloster mit dem Prominentenfriedhof, auf dem zahlreiche Größen aus Politik, Kunst und Kultur ihre letzte Ruhe fanden. Nachmittags holten wir unser Gepäck und bestiegen am Kursker Bahnhof den Zug nach Wladimir.

Nach zwei Stunden Fahrt erreichten wir unser Ziel und wurden von Irina Chasowa, der Leiterin des Erlangen-Hauses herzlich empfangen. Hier waren wir untergebracht, und hier fand auch der Sprachunterricht statt.

Montag

Galina verwöhnte uns nun täglich mit einem liebevoll hergerichteten, sehr leckeren Frühstück. Es war so reichhaltig, daß es auch für unsere guten Esser kaum zu bewältigen war. Nach dem Frühstück gab es noch einmal eine Begrüßung durch das gesamte Team des Erlangen-Hauses.

Montag bis Freitag fand jeweils von 09.00 Uhr bis 12.30 Uhr der Sprachunterricht statt. Unsere Lehrerinnen, Natalia und Tatjana, gestalteten den Unterricht sehr vielseitig mit Hilfe moderner Techniken wie z.B. dem elektronischen Whiteboard. Wir lernten wichtige Redewendungen im Alltagsleben, übten Alltagssituationen, wiederholten Grammatik und übten die Aussprache. Die Zeit verging wie im Flug.

Die Gruppe mit Natalia Dumnowa, Ulrike Blum und Tatjana Kolesnikowa

Am Montagnachmittag führte uns Wolfram durch Wladimir, zeigte uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten.

Wir besuchten die Demetrius-Kathedrale und die Mariä-Entschafens-Kathedrale, beide zum UNESCO-Welterbe gehörend, sowie die katholische Rosenkranzkirche und das Goldene Tor.

Dienstag

Der Nachmittag stand zu unserer freien Verfügung. Wir erkundeten die Partnerstadt auf eigene Faust.

Mittwoch

Nachmittags fuhren wir zusammen mit einem kleinen öffentlichen Bus (Marschrutka)  nach Susdal, wo uns Natalia Orlowa erwartete. Sie brachte uns die Geschichte Susdals, den Zusammenhang mit der russischen Geschichte, sowie die Besonderheiten des Euthymius-Klosters und des Kremls näher.

Eine Kutsche brachte uns vom Euthymius-Kloster zum Weißen Kreml. Etwas erschöpft von den vielen Eindrücken und Informationen, nahmen wir abends ein Taxi um nach Wladimir zurückzukommen.

Donnerstagnachmittag, Freitagnachmittag und Samstag

standen uns wieder zur freien Verfügung. Ganz individuell besuchten wir einzeln oder in Grüppchen den Globus-Supermarkt, den alten Friedhof in Wladimir, das Frauenkloster in Bogoljubowo, und die Mariä-Schutz-und-Fürbitt-Kirche an der Nerl.

Freiluftmuseum für Holzarchitektur in Susdal

Einige zog es nochmals nach Susdal, um sich das Freilichtmuseum anzuschauen, außerdem fand zu dieser Zeit eine interessante Patchwork-Ausstellung statt.

Sonntag

Wir unternahmen eine gemeinsame Busfahrt nach Murom.

Bootsfahrt auf der Oka bei Murom

Mit Olga, der Reiseleiterin, sahen wir uns zwei Klöster an und machten eine einstündige Schiffahrt auf der Oka – bei recht kühlen Temperaturen.

Der Muromer Bäcker

Dann besuchten wir einen Vergnügungspark und eine Lebkuchenfabrik, in der wir eigenhändig Lebkuchen mit Zuckerguß verzierten.

Rummelplatz in Murom

Unterwegs trafen wir Katja, unsere Russischlehrerin aus Erlangen.

Montag

Wir bestiegen den Sapsan-Schnellzug und kehrten nach Moskau zurück.

Bahnhof Wladimir

Mit Metro und Aero Express kamen wir zum Flughafen und flogen nach Frankfurt. Nachdem der Anschlußflug nach Nürnberg annulliert wurde, brachte uns die Deutsche Bahn nach einer erlebnisreichen Reise mit vielen neuen und interessanten Eindrücken zurück nach Erlangen.

Nachtrag: Es empfiehlt sich, die Sprachreise zu verlängern, um das Gelernte gleich umzusetzen.

Ulrike Blum

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