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Posts Tagged ‘Tatjana Kirssanowa’


Des Rauhreifs Gemälde / ließ all die Bäume lichtblau werden. / Blau geworden ist auch die Brücke über den Bach, / als wenn aus Eis sie wäre. / Hin zu den Bachufern neigt sich das Blau. / Und ringsumher, wohin man auch schaut – / Blau nah und in der Ferne. / Die Erklärung dafür ganz einfach: / Ein eisiger Wintertag. / Ausgebreitet überall das Blau des Himmels. / Laß uns hineingehen, ein paar Schritte nur, / in das Reich der Bläue. / Erfreuen wir uns doch, mein Freund, / an dieser zauberhaften Schönheit! / Wahrnehmen werden wir das Knistern des Rauhreifs, / und einatmen dürfen wir die reine Luft. / Von der Frische des Waldes ein wenig / nehmen nach Hause wir mit. / Noch lange im Gedächtnis wird uns sein / des blauen Zaubers Reich. (Stanislaw Katkow / Ute Schirmer)

Ute Schirmer und Tatjana Kolesnikowa

Im September 2013 wurde Ute Schirmer mit  dem „Ehrenbrief für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Städtepartnerschaften“ ausgezeichnet, kein Grund, für die Ärztin, sich auf den Lorbeeren auszuruhen. Im Gegenteil, sie bleibt weiterhin unermüdlich aktiv im Austausch mit Wladimir und besuchte nun vom vergangenen Samstag bis heute die Partnerstadt erneut. Natürlich wieder mit einer selbstgestellten Aufgabe.

Tatjana Kirssanowa

Im Erlangen-Haus lud Ute Schirmer zu einem Poesie-Abend ein, wo sie ihre Übersetzungen des Wladimirer Lyrikers Stanislaw Katkow vortrug und sich mit alten und neuen Freunden traf. Aber auch eine Deutschstunde gab sie mit einem Vortrag über ihre Heimatstadt Erlangen.

Ute Schirmer und Tatjana Kolesnikowa

Die Redaktion dankt Wladimir Fedin für die Bilder und kann nun nur hoffen, bald einen ausführlichen Bericht von der Reisenden zu erhalten. Einstweilen sei auf diesen Eintrag verwiesen: https://is.gd/4LJWU8

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Auch in diesem Jahr erwarten wir wieder in der zweiten Julihälfte eine Gruppe aus dem Erlangen-Haus. Wie gut man dort darauf vorbereitet ist, zeigt dieser kleine Zwischenbericht, dieser Tage in der Redaktion eingegangen.

Am 21. Februar nahmen unsere Prüferinnen, Tatjana Kolesnikowa und Tatjana Kirssanowa, die Prüfung „Fit in Deutsch 1“ des Goethe-Instituts ab. Dieses Mal hatten überraschend viele Schüler am Projekt „Fit-Offensive“ des Goethe-Instituts teilgenommen – insgesamt 23!

Glückliche Prüflinge mit ihren Zertifikaten

Bemerkenswert,  daß alle Kandidaten die Prüfung bestanden. Unser Sprachlernzentrum bietet als offizieller Prüfungskooperationspartner des „Goethe“ solche Examina für Jugendliche schon seit 2012 an. Es ist aber das erste Mal, daß niemand durch die Prüfung gefallen ist!

Das läßt sich dadurch erklären, daß das Interesse am Erlernen der deutschen Sprache in Wladimir weiterhin groß ist.

Der Preis für den Schweiß

Nicht zuletzt haben wir den Erfolg der Jugendlichen der guten Arbeit in den Schulen zu verdanken, qualifizierten, engagierten und innovativen Lehrkräften, die aktiv an allen Initiativen unseres Sprachlernzentrums teilnehmen: Irina Smirnowa (Schule Nr. 16), Anna Tschekalina (Schule Nr. 36) und Irina Smirnowa (Schule Nr. 44 und mit der Kollegin aus der Schule Nr. 16 nicht verwandt und nicht verschwägert).

Irina Smirnowa und Anna Tschekalina

Wir findet es sehr wichtig, formelle und informelle Kontakte zu Schulen zu pflegen und zu fördern. Wir sind unseren Partnern aus Erlangen sehr dankbar, daß sie uns dabei helfen.

Das Deutsch-Dozentinnen-Team mit Wolfram Howein und Gerhard Kreitz

Vom 19. bis 26. Juli 2016 haben beispielsweise sechs Lehrkräfte aus dem Erlangen-Haus zusammen mit drei aktiven Schullehrerinnen eine Teamreise in die Partnerstadt Erlangen unternommen. Irina Smirnowa und Anna Tschekalina waren auch dabei. Ohne die Unterstützung seitens der Erlanger Stadtverwaltung, der Volkshochschule, des Gymnasiums Fridericianum, des Freundeskreises Wladimir und der Gastgeberfamilien wäre eine solche Initiative kaum möglich gewesen.

Mit herzlichen Grüßen aus Wladimir

Tatjana Kirssanowa

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Man nennt es wohl in professionellen Kreisen „Kundenbindung“, was der Kiesel mit dem Sommergruß aus Sotschi zum Ausdruck bringt. Im Erlangen-Haus freute man sich einfach über das Zeichen der Verbundenheit, über den Stein im Brett, den das Sprachlernzentrum bei seinen Kursteilnehmern hat.

Den Gruß darf man aber sicher auch als Symbol dafür verstehen, wie freundschaftlich offen sich der Umgang miteinander gestaltet, was den Erfolg der Deutsch-Kurse erklärt – zusammen mit der ausgezeichneten Ausbildung der Lehrkräfte. Exempli gratia: Tatjana Kirssanowa nimmt gerade in Düsseldorf an einem internationalen Seminar des Goethe-Instituts teil, um die neueste Ansätze der Didaktik für Deutsch als Fremdsprache kennenzulernen.

Tatjana Kirssanowa

Unterdessen beginnen die Einschreibungen für die Kurse des Winterhalbjahrs, und morgen kann man schon einmal in den Unterrichtsräumen Probesitzen und ins Deutsche hineinhören – kostenlos. Dann gilt es wieder, Mark Twain zu widerlegen, der behauptete, ein begabter Mann könne Englisch (ausgenommen Rechtschreibung und Aussprache) in dreißig Stunden, Französisch in dreißig Tagen und Deutsch in dreißig Jahren erlernen. Klassischer Fall von vorschnellem Urteil. Der vielgereiste amerikanische Meister des geschliffenen Wortes hätte mit seinem Verdikt besser ein wenig gewartet und vorher noch im Erlangen-Haus vorbeigeschaut.

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Wer Deutsch als Fremdsprache unterrichtet, tut gut daran, das Grüne Diplom des Goethe-Instituts zu erwerben. Eine durchaus anspruchsvolle Urkunde, die sich nur erwerben kann, wer schon ausgezeichnete Deutschkenntnisse (mind. Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen), ein abgeschlossenes Hochschulstudium Deutsch als Fremdsprache und/oder Germanistik inkl. fachdidaktischer Komponente sowie Lehrerfahrung im Bereich Deutsch als Fremdsprache nachweisen kann. Ein Leichtes freilich für die Dozentinnen am Sprachlernzentrum des Erlangen-Hauses, wo bereits Tatjana Kirssanowa und Natalia Dumnowa die vierstufige Ausbildung und den Abschluß geschafft haben.

Natalia Korssakowa vor dem Goethe-Institut Moskau

Seit kurzem gehört auch Natalia Korssakowa zum erlesenen Kreis der Grünen Diplomanden. Ein Erfolg, zu dem man ihr in Erlangen schon morgen gratulieren kann, wenn die Dozentin mit einer Gruppe von Teilnehmern an den Deutschkursen des Erlangen-Hauses für zwei Wochen an die Volkshochschule Erlangen kommt, wo jener Geist waltet, von dem ihr Nachbar von einst, Friedrich Rückert, sprach, dem ja kaum eine Sprache der Welt fremd war: „Mit jeder Sprache mehr, die du erlernst, befreist du einen bis dahin in dir gebundenen Geist.“

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Sprache dient ja bisweilen nur zur bloßen Verständigung, sondern auch zur Verkleidung von Gedanken. Da liegt es doch nahe, zur Faschingszeit zum Kostümfest ins Sprachlernzentrum Erlangen-Haus einzuladen, wo die deutschen Feste gefeiert werden, wie sie fallen.

Heute deshalb ein bunter Rückblick auf die tollen Tage im Februar mit Eindrücken aus der Gruppe der Dozentin Tatjana Kirssanowa, die bei jeder Sitzung eines deutschen Karnevalsvereins als Funkenmariechen fungieren könnte und alle Chancen hätte, zu einer fränkischen Faschingsprinzessin gewählt zu werden.

Ganz dem Motto verbunden „blog docet et delectat“ sei hier aber auch auf Michail Bachtin verwiesen, der den Begriff des „Karnevalesken“ in die Literaturwissenschaft eingeführt hat.

Die Theorien des achtzigjährig 1975 in Moskau verstorbenen Kunsttheoretikers wirken bis heute weltweit in Forschung und Lehre nach und finden sich in diesem Skript der Universität Erfurt lesenswert zusammengestellt: https://is.gd/wXr8kX

Erstaunlich, wie es dem Gelehrten gelungen ist, sein komplexes Gedankengebäude just in der Zeit, in den 20er und 30er Jahren, zu errichten, als er auf Geheiß des „Großen Lehrers und Vaters aller Völker“ als Verbannter in Kasachstan lebte.

Jedenfalls hatte der Alleinherrscher über das Sowjetreich die subversive Kraft der Theorien eines Denkers erkannt und gefürchtet, der in der Dichtung das Moment der Dialoghaftigkeit erkannte, die für Vielfalt in Ausdruck und Meinung und damit im Gegensatz zu einem doktrinären und hierarchischen Weltbild steht, wie es jeder Diktatur eigen ist.

Die Vielstimmigkeit in ihrer individuellen Ausprägung – bis hin zu Dialektformen – verstand Michail Bachtin als das Ferment der Dichtung in Opposition zum uniformen Monolog, wie man ihn ja bis heute aus dem vielsagenden Mund der geschlossenen Reihen von populistischen Potentaten dieser noch immer so verführbaren Welt bis zum Überdruß kennt.

Kein Wunder deshalb, daß alle undemokratischen Systeme nichts unversucht lassen, um das Element des Karnevalesken mit seiner just durch die Maske unverkleideten und unverstellten Provokation gegenüber jeder Machtstruktur zu unterdrücken oder für die eigenen Zwecke zu nutzen, wie derzeit exemplarisch und leider wenig amüsant auf der Weltbühne zu beobachten.

Bei diesen Umzügen spielt dann sogar zumindest ein Teil des jeweiligen Volkes mit. Im Vorspann zum Roman „Moskau 2042“ des einst im Münchner Exil lebenden Satirikers Wladimir Woinowitsch finden sich dazu Sätze, die zeitlos klingen:

Von welchem Volk sprichst du eigentlich? Und überhaupt, was ist eigentlich das Volk? Worin besteht der Unterschied – falls es einen gibt – zwischen Volk, Bevölkerung, Gesellschaft, Pöbel, Nation und Masse? Wie soll man die Millionen Menschen nennen, die begeistert hinter ihren übergeschnappten Führern herlaufen, mit ihren Portraits in der Hand und ihren schwachsinnigen Sprüchen auf den Lippen? Wenn du aber meinst, daß nur die Besten unter diesen Millionen das Volk bilden, dann mußt du zugeben, daß das Volk nur aus einigen wenigen Menschen besteht. Wenn aber das Volk die Mehrheit ist, dann muß ich dir leider sagen, daß das Volk dümmer ist als ein Einzelner. Es ist viel leichter, ein ganzes Volk für eine idiotische Idee zu begeistern als einen Einzelnen.

Es lebe deshalb die närrische Zeit, wo alle ein Einzelner sein dürfen, so, wie sie sein wollen, so, wie sie sein könnten – und wo sich, frei nach Karl Valentin, wie bei jeder Wissenschaft und bei jedem menschlichen Beginnen am Schluß herausstellt, daß alles ganz anders war.

Vielleicht aber sollte man sich auch einfach nur in Ruhe die Bilder ansehen und auch den Spaß nicht so ernst nehmen. Nach der je eigenen Fa­çon eben.

 

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Was ein richtiger Arbeitstag in Wladimir ist, beginnt – so wie am gestrigen Morgen – mit einem Empfang und Arbeitsgespräch im Rathaus mit Oberbürgermeisterin Olga Dejewa und Oberstadtdirektor Andrej Schochin, um gemeinsam mit Alina Wedechina, der Leiterin des Kulturamtes, dem die Internationalen Beziehungen unterstellt sind, Wladislaw Poldjajew, persönlicher Mitarbeiter der Oberbürgermeisterin sowie der Geschäftsführerin des Erlangen-Hauses, Irina Chasowa, und der Partnerschaftsbeauftragten, Olga Dugina, akutelle Fragen des Austausches zu besprechen – vom Newcomer Festival bis zum 2018 anstehenden 35jährigen Partnerschaftsjubiläum.

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Alina Wedechina, Olga Dejewa, Wolfram Howein, Andrej Schochin, Irina Chasowa, Wladislaw Poldjajew und Olga Dugina

Dann aber geht es mit Wolfram Howein, der vorgestern auf eigenen Wegen angereist ist, gleich weiter zur Rosenkranzgemeinde, um den Fortgang der Bauarbeiten am Pilgerzentrum in Augenschein zu nehmen.

Tor zur Rosenkranzgemeinde

Tor zur Rosenkranzgemeinde

Und da ist tatsächlich in den letzten Wochen wieder viel passiert.

Maria im Schnee

Maria im Schnee

Die Fassaden und Fenster sind ebenso fertiggestellt wie das Dach. Sogar erste Ornamente wurden bereits angebracht.

Pilgerzentrum

Pilgerzentrum

Im Eingangsbereich, der übrigens nach russischen Bauvorschriften behindertengerecht zu gestalten ist, bleibt noch einiges zu tun, vor allem die Aufschüttung hoch zur Tür und die Anlage des Weges.

Pilgerzentrum Eingangsbereich

Pilgerzentrum Eingangsbereich

Aber die gußeiserne Feuertreppe am rückwärtigen Teil des Gebäudes steht.

Pilgerzentrum mit Feuertreppe sowie Rosenkranzkirche im Hintergrund

Pilgerzentrum mit Feuertreppe sowie Rosenkranzkirche im Hintergrund

Vor allem aber: Die Besucher sind angetan von der Qualität der handwerklichen Arbeit gerade auch im Innenbereich.

Dieter Kümpers in einem der Zimmer

Dieter Kümpers in einem der Zimmer

Besondere Aufmerksamkeit galt dem Mauerwerk, das laut Auflagen des Denkmalschutzes den Maßen von Pfarrhaus und Kirche entsprechen soll, um die Einheitlichkeit des Komplexes zu wahren.

Eisblumen

Eisblumen

Sogar die Fenster – so die Vorschrift – sind im neugotischen Stil gehalten, was den Räumen eine ganz eigene Spiritualität verleiht, an Klosterzellen denken macht.

Fensterfront

Fensterfront

Überall sind Sorgfalt und das Bemühen um gute Ausführung zu sehen. Und auch wenn es nicht mehr gelang, vor der Frostperiode die Heizung einzubauen, braucht man sich keine Sorgen um die Substanz zu machen.

Durchblick

Durchblick

Sämtliche Anschlüsse sind verlegt, die Vorgaben der Behörden erfüllt, ein architektonisches Juwel reift da heran, das sich ideal einfügen dürfte in das Ensemble um die Rosenkranzkirche herum. Nun gilt es, die katholischen Hilfswerke „Renovabis“ und „Kirche in Not“ sowie die Bistümer, die bereits ihr Scherflein zum Gelingen des Projekts Pilgerzentrum beigetragen haben, für die Fortsetzung der Unterstützung zu gewinnen.

Rosenkranzkirche

Rosenkranzkirche

Dieter Kümpers läßt sich deshalb auch genau das Konzept für den späteren Betrieb des Zentrums erläutern. Der Unternehmensberater und Tourismusfachmann verfügt als Vorstandsmitglied des Vereins Christlicher Hoteliers nicht nur über jahrzehntelange Berufserfahrung, sondern ist auch mit Wladimir eng verbunden, seit er 1989 in Erlangen die „Woche der Russischen Küche“ und im Jahr darauf in der Partnerstadt die „Woche der Fränkischen Küche“ durchführte.

Dieter Kümpers und Sergej Sujew

Dieter Kümpers und Sergej Sujew

Wichtig dabei auch Kennzahlen zum Fremdenverkehr in Wladimir. Gerade ist eine Statistik erschienen, wonach die Nachbarstadt Susdal unter ausländischen Touristen auf der Beliebtheitsskala den 12. Platz unter allen russischen Städten einnimmt; Wladimir kommt immerhin noch auf die Position 28.

Sergej Sujew, Ljubow Kunzewa, Wolfram Howein, Swetlana Schelesowa, Dieter Kümpers, Alexej Kurilow und Dmitrij Pawlow

Sergej Sujew, Ljubow Kuzewa, Wolfram Howein, Swetlana Schelesowa, Dieter Kümpers, Alexej Kurilow und Dmitrij Pawlow

Die beiden Bauunternehmer, Dmitrij Pawlow und Alexej Kurilow, haben ihren Teil bestens erledigt, die Abnahme ist fast nur noch Formsache; nun gilt es also für Pfarrer Sergej Sujew, gemeinsam mit seiner Haushälterin, Ljubow Kuzewa, und Swetlana Schelesowa, stellvertretende Leiterin des Erlangen-Hauses, sowie Dieter Kümpers und Wolfram Howein einen Geschäftsplan zu erarbeiten.

Blick vom Pfarrhaus zur Altgläubigenkirche

Blick vom Pfarrhaus zur Altgläubigenkirche

Eine lohnende Aufgabe, wie Dieter Kümpers meint, denn eine hohe Auslastung kann er sich durchaus vorstellen. Doch um sich eine endgültige Meinung bilden zu können, sind für den anderen Tagen weitere Fachgespräche angesetzt. Seine Expertise will ja Hand und Fuß haben.

Rosenkranzkirche

Rosenkranzkirche

Nach all den Gesprächen gönnen sich die Gäste einen Spaziergang zurück zum Erlangen-Haus in winterlicher Abendstimmung.

Der gestiefelte Kater

Der gestiefelte Kater

Der Weg führt vorbei am Schauspielhaus, wo demnächst das Weihnachtsstück „Der gestiefelte Kater“ gegeben wird,

Altgläubigenkirche und Goldenes Tor

Altgläubigenkirche und Goldenes Tor

hinüber zur Altgläubigenkirche, die das berühmte Glasmuseum beherbergt und zum Goldenen Tor.

Dieter Kümpers am Kontrabaß vor dem Goldenen Tor

Dieter Kümpers am Kontrabaß vor dem Goldenen Tor

Immer wieder begegnen den winterlichen Flaneuren unterwegs Skulpturen, die der Stadt ein künstlerisches Flair verleihen.

Verklärungskirche

Verklärungskirche

Am Befestigungswall entlang, den die Mongolen im Februar 1238 erstürmten, richten sich die Schritte zu dem Platz, wo einst Großfürst Andrej Bogoljubskij seine Residenz errichtete und wo seit dem späten 18. Jahrhundert die Verklärungskirche steht.

Fahrradständer

Fahrradständer

Verwunderlich nur, wie wenig Passanten in der hier angelegten Fußgängerzone anzutreffen sind. Es kann nicht nur am Frost liegen.

Verklärungskirche

Verklärungskirche

Möglicherweise fehlt doch in all dieser patriarchalen und erhabenen Schönheit ein irdischer Fixpunkt mit gastronomischen Angeboten, vielleicht auch ein Kiosk oder kleiner Laden.

Blick zur Kuppel des Goldenen Tors von der Verklärungskirche

Blick zur Kuppel des Goldenen Tors von der Verklärungskirche

Aber das kann ja noch kommen. Bisher allerdings menschenleer, ein Freiluftmuseum ohne Publikum.

Verklärungskirche

Verklärungskirche

Wenn da nicht immer wieder diese Figuren und Skulpturen wären, die dem Weichbild ihre Strukturen verleihen.

Feuerwache

Feuerwache

Städtebaulich freilich bestens gelungen, was hier entstanden ist.

St. Georgij

St. Georgij

Ein großer Gewinn auch die Restaurierung der Wohnhäuser, die sich noch vor wenigen Jahren in einem beklagenswerten Zustand befanden.

Häuserzeile in der Fußgängerzone

Häuserzeile in der Fußgängerzone

Aber jetzt sollen einfach die Bilder für sich wirken. Es muß ja nicht immer alles kommentiert werden…

dezember-27

Wladimirer Bazi-Lumpazi

historische Zollstation

historische Zollstation

Der Wladimirer Spitzel

Wladimirer Spitzel

Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Dieter Kümpers vor St. Georgij

Dieter Kümpers vor St. Georgij

Dieter Kümpers und der Wladimirer Apotheke

Dieter Kümpers und der Wladimirer Apotheker

Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Mariä-Entschlafens-Kathedrale

zweisprachige Wegweiser

zweisprachige Wegweiser

Was Dieter Kümpers vor kurzem noch angemahnt hatte, ist jetzt schon umgesetzt: In der gesamten Altstadt von Wladimir findet man zweisprachige Wegweiser.

Tatjana Kirssanowa, Natalia Korssakowa, Natalia Dumnowa und stehend Tatjana Kolesnikowa

Tatjana Kirssanowa, Natalia Korssakowa, Natalia Dumnowa und stehend Tatjana Kolesnikowa

Und dann sind wir schon wieder im Erlangen-Haus, wo sich die Deutsch-Dozentinnen über vorweihnachtliche Mitbringsel der Gäste freuen, gut geeignet zur Auszeichnung von Kursteilnehmern mit besonderen Leistungen.

Kathedralenplatz

Kathedralenplatz

Unterdessen ist es ganz dunkel geworden, doch überall gehen die Lichter in Wladimir an. Für manchen Geschmack mancherorts ein wenig zu viel der Illumination, aber es geht auch ganz dezent mit wenigen Kerzen wie im Fenster des Erlangen-Hauses.

Abendgruß im Erlangen-Haus

Abendgruß im Erlangen-Haus

Bevor wir das Licht nun löschen noch ein Wintergruß an Erlangen bei erfrischenden 15 Grad Frost.

 

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Das Erlangen-Haus hat viele Vorzüge. Wie anders ließe sich erklären, daß eine solche Einrichtung seit mehr als einem Vierteljahrhundert derart erfolgreich tätig sein kann! Das größte Pfund, mit dem die Außenstelle der Städtepartnerschaft in Wladimir freilich wuchern kann, ist zweifelsohne das Team um Geschäftsführerin Irina Chasowa mit seiner Dozentenschaft. Abzulesen sicher auch daran, daß man sich hier nie mit dem erreichten Niveau zufriedengibt, nie stehen bleibt, immer neue Herausforderungen annimmt.

Tatjana Kirssanowa und Natalia Korssakowa

Tatjana Kirssanowa und Natalia Korssakowa

So hat jetzt die Koordinatorin der Deutschkurse, Tatjana Kirssanowa, gemeinsam mit ihrer Kollegin, Natalia Korssakowa – getreu dem Motto: Man lernt im Leben nie aus – erfolgreich eine Weiterbildung beim Goethe-Institut Moskau zum Thema „Landeskunde Cross Media“ abgeschlossen, um den Unterricht noch lebendiger und abwechslungsreicher zu gestalten.

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Und soeben hat eine weitere Dozentin, Natalia Dumnowa, die sprachliche Begleiterin des BDKJ-Austausches, das Programm „Grünes Diplom“ abgeschlossen und damit ein Zertifikat erhalten, das auf der ganzen Welt als Nachweis der Qualifizierung als Lehrkraft für Deutsch als Fremdsprache anerkannt wird. Das macht Freude und verdient drei große Komplimente!

Natalia Dumnowa

Natalia Dumnowa

Aber es gibt auch die verstörende Nachricht von dem einundvierzigjährigen Mann, der vorgestern abend ganz in der Nähe des Erlangen-Hauses von mindestens fünf Schüssen, zum Teil in den Kopf, so schwer verwundet wurde, daß er im Krankenhaus seinen Verletzungen erlag. Hintergründe und Motive des Verbrechens sind noch unklar. Freud und Leid – wie immer und leider auch hier wieder – ganz nah beisammen.

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