Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Städtepartnerschaft Rothenburg – Susdal’


Die erste Amtsperiode des Stadtdirektors von Susdal ist abgelaufen. Zeit, nach vier Jahren jemanden für die Nachfolge zu bestimmen – oder den bisherigen Citymanager zu bestätigen. Bei nur drei Gegenstimmen entschied sich nun vorgestern der Stadtrat mehrheitlich (zwölf der 15 Mitglieder des Gremiums waren anwesend) für die Vertragsverlängerung mit Sergej Sacharow. Damit setzte sich der ehemalige Oberbürgermeister von Wladimir – vom März 2011 bis September 2015 und zuvor zehn Jahre lang als Abgeordneter der Regionalduma tätig – gegen eine Herausforderin und einen weiteren Gegenkandidaten durch. Grund genug, sich auch in Rothenburg o.d.T., Susdals Partnerstadt, auf die nächsten vier Jahre der Zusammenarbeit zu freuen.

Sergej Sacharow im Stadtrat von Susdal

Die größte Herausforderung für Sergej Sacharow dürfte nun die Vorbereitung auf das 2024 anstehende tausendjährige Stadtjubiläum darstellen, das Susdal landesweit und durchaus auch international große Aufmerksam verspricht. Dem Blog bleibt, herzlich zu gratulieren und gutes Gelingen zu wünschen.

Read Full Post »


Stimmt, ein Rothenburg-Haus gibt es in Susdal (noch) nicht, doch dafür verfügt der Partnerschaftsverein in Rothenburg o.d.T. seit etwa acht Jahren über ein eigenes Domizil mit Büro, Küche, Mehrzweckraum und einer kleinen Wohnung, von wo aus sich ein unverstellter Blick auf den vielleicht schönsten Marktplatz Deutschlands eröffnet. Eine richtige Hausmacht der Partnerschaften, mietfrei überlassen von der Stadtverwaltung!

Amalia Dobronrawowa, Alissa Uschakowa und Erwin Bauer

Hier, in dieser Idylle, startete Erwin Bauer, der designierte Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, der die Austauschaktivitäten mit Susdal koordiniert, mit einigem Vorlauf ein mit Erlangen abgestimmtes Projekt, das noch viel Erfolg verspricht: Hospitationen in Gastronomie und Hotellerie. Den Anfang machten Amalia Dobronrawowa und Alissa Uschakowa, die seit Anfang Juli und noch bis Mitte September die Praxis des Fremdenverkehrs im Service und in der Küche kennenlernen. Zur vollen Zufriedenheit aller. Man mag die beiden Studentinnen noch so peinlich verhören, sie antworten doch auf jede Frage nach ihren Eindrücken und Erfahrungen immer wieder mit einem frohen Lächeln und versichern: „Alles gut in Rothenburg.“ Aber auch Erwin Bauer ist voll des Lobes.

Eine gelungene Premiere also für dieses Projekt, das Potential zum Ausbau zeigt. Gerne würde man in Rothenburg weiteren Nachwuchskräften vom Institut für Tourismus und von der Universität Wladimir diese Gelegenheit zur Hospitation geben, gern auch in so einer Kombination wie bei diesem Auftakt. Alissa Uschakowa, die ihr Deutsch am Erlangen-Haus lernte und vor zwei Jahren bereits einmal im Landhotel und Gasthaus Polster eingesetzt war, verfügt über Austauscherfahrung, während Amalia Dobronrawowa zum ersten Mal Deutschland besucht. Wie man jetzt aber mutmaßen darf, auch nicht zum letzten Mal.

Siehe auch: https://is.gd/m7Hpfs

Read Full Post »


Erstes Schachspiel zwischen Rothenburg und seiner russischen Partnerstadt Susdal

Wie kann man eine Städtepartnerschaft weiterentwickeln? Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen zwei Ländern? Diese Fragen stellte sich auch der Städtepartnerschaftsverein in Rothenburg. Hierauf Antworten zu geben, gehört immerhin zu seinen originären Aufgaben. Schach ist sowohl in Deutschland als auch in Rußland weit verbreitet. Mit Aljochin, Botwinnik, Smyslow, Spasskij, Kasparow oder Karpow können die Russen sogar eine Reihe von Weltmeistern vorweisen. Dieses Denkspiel ist denn auch in den Partnerstädten Rothenburg und Susdal sehr bekannt. An der Kamenka wird dies auf hohem Niveau mehr privat gespielt, während es ob der Tauber einen eigenen Schachklub als Verein gibt. Dort nehmen immerhin vier Mannschaften am Liga-Spielbetrieb teil. Das erste Team macht in der Regionalliga, der vierthöchsten deutschen Klasse, seine Züge. Für Kinder ab sechs Jahren gibt es eine eigene Jugendgruppe, die von erfahrenen Mannschaftsspielern an dieses Brettspiel herangeführt wird.

Alexander Finoschkin und Erwin Bauer mit der Kamera in Susdal

Erwin Bauer, ein aktives Mitglied des Partnerschaftsvereins, hatte nun die Idee dieses sportliche Element verbindend zwischen beiden Städten einzusetzen. Es fanden sich auf der einen Seite schnell gute Freunde aus Susdal, die von dieser Idee begeistert waren, und auch der Rothenburger Schachklub unter der Leitung von Marko Köhl stimmte diesem Vorhaben sehr wohlwollend  zu. Die Umsetzung fand dann Ende Januar im Rahmen der Winterreise statt. Erwin Bauer organisierte in Susdal eine Skype-Verbindung, und in Rothenburg wartet Marko Köhl mit verschiedenen Mannschaftsspielern in ihrem Vereinslokal „Post“ auf den Anruf. Die Technik stand, und das Schachbrett in Susdal wurde via Internet nach Rothenburg live übertragen. Im ersten Spiel standen sich Alexander Finoschkin und der Vereinsvorsitzende, Marko Köhl (2. Mannschaft), gegenüber. Erwin Bauer spielte auf Zuruf von Rothenburg den deutschen Part auf dem russischen Brett. Es entwickelte sich eine spannende Partie, wo man merkte, daß beide Teilnehmer nicht das erste Mal spielten, sondern bereits weitreichende Erfahrung haben. Nach einer Stunde mußte sich der Rothenburger geschlagen geben und reichte dem Kontrahenten virtuell die Hand. In Susdal knallten die Sektkorken. Das Spiel fand in einem Privathaus statt, wo immerhin zwölf Schlachtenbummler anwesend waren. So wurde der erste Sieg für die Russen in diesem Vergleichskampf gefeiert.

Peter Diller und Marko Köhl in Rothenburg

Die Rothenburger sahen dies jedoch sportlich und wollten eine Revanche. Man schickte daraufhin einen Spieler aus der 1. Mannschaft, Peter Diller, ins Rennen. Nach fast zwei Stunden und zu sehr später Nachtzeit gestand dann Alexander Finoschkin seine Niederlage ein.

Für den Ideengeber kam ein ideales Ergebnis zustande, ein Remis. Somit waren alle zufrieden und es wurde wieder ein kleiner Baustein für die deutsch-russische Völkerverständigung gesetzt.

Erwin Bauer

Read Full Post »


Bei der Tagung zum Ausklang des „Deutsch-Russischen Jahrs der kommunalen und regionalen Partnerschaften 2017/2018“ am Freitag im Außenministerium zu Berlin gingen nicht nur, wie berichtet, Auszeichnungen an 30 Projekte der unterschiedlichsten Projekte der Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern, sondern es erschien auch eine Broschüre mit dem Titel „Städte, Regionen und Initiativen“ mit weiteren deutschen Bewerbungen anläßlich der Ausschreibung für herausragende Partnerschaftsarbeit. Wie dem Vorwort von Martin Hoffmann, geschäftsführender Vorstand des Deutsch-Russischen Forums, zu entnehmen, „entfaltet dieser Band vor den Lesern einen eindrucksvollen Teppich deutsch-russischer Partnerschaft, geknüpft mit den vielfältigen Qualitäten gesellschaftlicher Diplomatie unserer Länder. Er beinhaltet eine sehr konkrete Erfolgsgeschichte, die viel zu selten durch positive Meldungen, Artikel oder Filmberichte in den Medien gewürdigt wird.“ Wer, vor allem von den Ehrenamtlichen, wollte dem widersprechen!

Broschüre drf

Und so findet man in dieser, mit Zuschüssen des Auswärtigen Amtes geförderten Publikation bebilderte Kurzdarstellungen von Anträgen, die es kaum minder als die 30 ausgewählten verdient hätten, ausgezeichnet zu werden. Darunter auch der Jugendaustausch zwischen Erlangen und Wladimir unter Beteiligung des orthodoxen Erzbistums und der Universität, die Geschichte der deutsch-russischen Raumfahrt aus Sicht des Paares Höchstadt-Krasnogorsk, die deutsch-russische Gruppe der Eurowerkstatt Jena oder die alljährige Hilfsaktion des Partnerschaftsvereins in Rothenburg o.d.T. für Susdal. Ein wahres Kompendium von zivilgesellschaftlichen Kooperationen auch jenseits der offiziellen 105 Städtepartnerschaften, Brücken der Verständigung, von denen es gar nicht genug gibt – und deren es doch durchaus mehr gibt als man gemeinhin zu wissen glaubt. Ebenso ermutigend wie notwendig in Zeiten wie diesen.

Read Full Post »


Die „Goldene-Ring-Stadt“ Susdal und die „Romantische-Straße-Stadt“ Rothenburg ob der Tauber feierten ihr dreißigjähriges Partnerschaftsjubiläum. Der Partnerschaftsverein lud zu einer vorgeschalteten einwöchigen Reise nach Kasan und Nischnij Nowgorod ein. Daran nahmen 35 Personen teil. Am Donnerstag, den 9. August, trafen die Gruppe in Susdal mit der offiziellen Delegation aus Rothenburg zusammen. Mit dem Oberbürgermeister, den Stadträten, den Mitgliedern des Partnerschaftsvereines und den Gästen aus der französischen Partnerstadt Athis Mons kamen noch einmal 40 Personen dazu. Mit zusammen 75 Teilnehmern hatten wir eine stattliche Vertretung beisammen. Der Stadtdirektor von Susdal, Sergej Sacharow, wollte ein richtig großes Fest veranstalten und lud alle Partnerstädte von Susdal ebenfalls zu den Feierlichkeiten ein. Vertreter aus Tschechien, Italien, der Slowakei und aus dem Donbass waren deshalb auch vertreten. Vor allem mit den Gästen aus dieser politisch umstrittenen Region gab es interessante Gespräche und Live-Berichte von der sehr schwierigen Situation vor Ort.

Stadtdirektor Sergej Sacharow, Vorsitzender des Partnerschaftsvereines Kurt Förster, Dolmetscherin Anna Smirnowa und Oberbürgermeister Walter Hartl

Am Freitagnachmittag ging dann die große Festivität mit fast 300 Teilnehmern über die Bühne. Bei den offiziellen Reden standen vor allem die Begriffe „Partnerschaft und Freundschaft“ im Mittelpunkt. Alle zeigten sich stolz, nun bereits auf 30 Jahre enge Verbundenheit zurückblicken zu können. Anwesend waren sowohl der damalige Bürgermeister Markin auf Susdaler Seite als auch „Urgestein“ und Initiator auf Rothenburger Seite, Dekan Johannes Rau, der bei einer Sowjetunion-Reise 1984 den Stein zu der späteren Partnerschaft ins Rollen brachte.  Er ist heute stolze 86 Jahre alt.

Zweiter von rechts Dekan Johannes Rau, in der Mitte der bereits verstorbene, früherer Oberbürgermeister, Oskar Schubart, der damals den Partnerschaftsvertrag unterschrieb

Anschließend gab es von den aktiven Partnerschaftsvereinsmitgliedern einen bunten Strauß an lebendigen Erinnerungen aus den drei Jahrzehnten.  In den letzten beiden Jahren wurden zwei Ehen aus den Städten geschlossen, und es gibt eine schon langwährende Kinderpatenschaft von einem Rothenburger für „seine“ Susdaler Familie. Eine Reihe von musikalischen Beiträgen rundete das dreistündige Programm ab, zu dem die Rothenburger Hans-Sachs-Musikanten ihren Beitrag leisteten.

Hans-Sachs-Musikanten aus Rothenburg

Diese ganzen Feierlichkeiten wurden ja auch noch in das Stadtfest von Susdal eingebunden, welches von Jahr zu Jahr mehr Zuspruch genießt. Manche Susdaler Bürger klagen schon über den gewaltigen Menschenansturm, der an diesem Samstag in ihre Stadt strömt. Die verschiedenen internationalen Delegationen wurden in den „Stadtumzug“ mit eingebunden. Alle Länder marschierten mit ihren Landesflaggen und von Blasmusik begleitet durch die Stadt. Eine große Zahl an Schaulustigen verfolgte dies am Straßenrand mit.

Rothenburg zeigt Flagge beim Umzug

Das herausragendste Ereignis dieses Stadtfestes war das „Quilt-Festival“. Dort trafen sich rund 1.000 Frauen für eine Woche aus zehn Ländern, u.a. Südkorea und Japan, um sich auszutauschen, wie man Kleidung selbst gestalten kann. Ob durch Stricken, Nähen, Weben oder mit anderen Techniken. Am Samstagnachmittag zeigten diese Kunsthandwerkerinnen eine atemberaubende Modenschau und ein wahres Feuerwerk aus Kreativität, Farbenvielfalt und Schnittkombinationen. Untermalt mit sehr unterhaltsamer Musik war dies die reien Freude für Augen und Ohren.

Das Mode-Ensemble aus Jakutien mit selbstgenähten Kleidern

Der Sonntag ließ sich dann etwas ruhiger an. Es sollte ja auch noch Zeit für „normale“ Begegnungen bleiben. So trafen sich noch einmal alle Stadtoberhäupter zu einem erstklassigen Gala-Dinner und vor allem viele russische und deutsche Freunde in den Familien. Dort wird weiterhin die Freundschaft zwischen den Menschen gelebt. Unzählige Male wurde auf „Druschba“ angestoßen.

Musikprogramm beim Stadtfest

Am Montag ging es mit zwei Bussen auf die ewiglange Fahrt zum Moskauer Flughafen. Auffällig an diesem Tag: Bei diesem Aeroflot-Flug stellte Rothenburg fast jeden zweiten Passagier.

Feuerwerk über Susdal

Es war eine rundherum sehr gelungene Geburtstagsfeier. Auch einige Reiseteilnehmer, die das erste Mal nach Susdal kamen, waren begeistert und schmiedeten neue Freundschaften. Die Rothenburger müssen sich einiges einfallen lassen, um beim Gegenbesuch Anfang September im Frankenland die russische Gastfreundschaft zu übertreffen.

Erwin Bauer

Read Full Post »


Einstimmig fiel die Wahl heute morgen im Rathaus von Susdal aus. Der gesamte Stadtrat votierte auf Vorschlag von Oberbürgermeister, Igor Kechter, für Sergej Sacharow als City-Manager. Für den einzigen Gegenkandidaten erhob niemand die Hand.

Schon in der letzten Woche war durchgesickert, daß sich Wladimirs ehemaliges Stadtoberhaupt für den Posten in Susdal beworben hatte. Mit, wie sich nun bestätigte, besten Aussichten bei seinen zehnjährigen Erfahrungen als Abgeordneter des Regionalparlaments und nach seiner erfolgreichen Arbeit als Oberbürgermeister von Erlangens Partnerstadt zwischen März 2011 und September 2015. Lange war gerätselt worden, was der 47jährige wohl mit seinen politischen Talenten beginnen werde, nachdem er sich in Wladimir nicht mehr zu Wahl gestellt hatte. Nun ist es also entschieden. Sicher eine gute Entscheidung, zu der man dem begeisterten Radfahrer und natürlich seiner neuen Wahlheimat nur gratulieren kann.

Florian Janik und Sergej Sacharow

Florian Janik und Sergej Sacharow

Das Amt übernimmt Sergej Sacharow, der Susdal unmittelbar nach der Wahl zu seiner neuen Heimatstadt erklärte, übrigens von Alexander Rasow, dem ehemaligen Wladimirer (sic!) Polizeichef, der nun Stadtdirektor der Kreisstadt Sobinka werden möchte. Auch wenn seinem Vorgänger viel Lob für dessen Arbeit ausgesprochen wird, will Sergej Sacharow doch neue Akzente setzen. So will er möglichst rasch ein Jugendamt einrichten, das es bisher in der Museumsstadt nicht gab, um etwas gegen den Wegzug der jungen Leute zu tun. Und dann ist da sein besonderes Element, auf das er schon in Wladimir großen Wert gelegt hatte: eine breite Bürgerbeteiligung an möglichst allen relevanten Entscheidungen.

Sergej Sacharow

Sergej Sacharow

Noch jemandem darf man zu der heutigen Wahl beglückwünschen: Rothenburg, die Partnerstadt von Susdal. Und auch in Erlangen freut man sich ungetrübt, denn Politiker aus Susdal kamen schon immer gern auch von der Tauber an die Regnitz. Das dürfte auch und gerade für Sergej Sacharow zutreffen.

Siehe auch: http://is.gd/6DMKRM

Read Full Post »


In welcher Stadt am besten und am günstigsten Urlaub machen? Das russische Tourismusportal http://www.trivago.ru beantwortet diese Frage nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis mit seinem Best Value City Index für 100 Ziele weltweit. Ganz an der Spitze der Liste: Fenghuang, die vielleicht schönste Stadt Chinas, gefolgt von Mostar in Bosnien-Herzegowina und dem bulgarischen Weliko-Tyrnowo. Auf den Plätzen dann nur vier russische Städte, Kasan, Kaliningrad, Sankt Petersburg – und Susdal, das allerdings weit vorne, auf Rang 7, zu liegen kommt.

Susdal. Quelle: dom-sosna.ru

Susdal. Quelle: dom-sosna.ru

Eine Spitzen-Platzierung aus dem Stand heraus, denn im Vorjahr war die Museumsstadt bei Wladimir in dem Verzeichnis gar nicht vertreten. Einen deutschen Ort sucht man übrigens vergeblich in der Aufzählung. Nicht einmal Rothenburg o.d.T., Susdals fränkische Partnerstadt, taucht in dem Ranking auf. Aber das kann ja noch werden mit ein wenig Nachhilfe von den russischen Freunden, die wissen, wie das geht, von einem Jahr aufs andere. Chapeau!

 

Read Full Post »


Als im Juli vergangenen Jahres Gennadij Stachurlow, in Wladimir ein Pionier der Grünen Bewegung und des Ökotourismus, Erlangen besuchte, bat er seine deutschen Freunde um Unterstützung bei der Förderung des Radverkehrs. Dietmar Hahlweg griff diese Anregung gerne auf und schrieb an Oberbürgermeister Sergej Sacharow einen Brief, in dem er auf die Bedeutung des Fahrrads für eine lebenswerte Stadt hinwies und seinen Rat anbot. Knapp ein Jahr später nun schon der Besuch aus Erlangen und die erfreuliche Feststellung, die bereits gegebenen und neu geschaffenen Voraussetzungen für ein Umsteigen vom Auto auf das Rad seien viel besser, als gemeinhin angenommen, wenngleich natürlich Gennadij Stachurlow sich mehr und raschere Initiativen wünscht.

Josef Weber, Gennadij Stachurlow, Marlene Wüstner und Dietmar Hahlweg

Josef Weber, Gennadij Stachurlow, Marlene Wüstner und Dietmar Hahlweg

Doch als er am gestrigen Morgen Marlene Wüstner und Josef Weber zu einer Tour mit seinem Radklub „Weles“ nach Bogoljubowo – mit Picknick unterwegs – abholt, treten diese Überlegungen in den Hintergrund. Wichtig ist jetzt nur noch die gemeinsame Unternehmung, das Zusammensein, ein geteiltes Ziel, das man zusammen erreichen will, wie bei allen Partnerschaftsprojekten.

Jurij Fjodorow, Dietmar Hahlweg und Alexander Rasow

Jurij Fjodorow, Dietmar Hahlweg und Alexander Rasow

„Ein gemeinsames Ziel“, so Dietmar Hahlweg, „ist für uns Erlanger, wenn wir in Wladimir sind, auch immer ein Ausflug nach Susdal, in diese zauberhafte Stadt, die von Jahr zu Jahr immer schöner wird.“ Erlangens Altoberbürgermeister ließ sich schon 1983, bei seinem ersten Besuch, von diesem architektonischen Juwel mit all seinen Kirchen und Klöstern verzaubern und gewann seinen damaligen Kollegen aus Rothenburg o.d.T., Oskar Schubart, für eine Reise zum Goldenen Ring. Am Ende stand bereits 1988 die bis heute recht lebendige Partnerschaft zwischen den beiden Touristenmagneten. A propos: Susdal zählt mehr als 800.000 Gäste pro Jahr, gut 80 je Einwohner, im Pro-Kopf-Verhältnis mehr als Moskau! Nur leider, beklagt Alexander Rasow, seit eineinhalb Jahren City-Manager, der Erlangen noch aus seiner Zeit als Polizeichef in Wladimir kennt, bleibe kaum Geld von den Besuchern im Stadtsäckel hängen. Bestenfalls indirekt, denn das Geschäft machen die fast einhundert Hotels und Gästehäuser sowie die Händler und Dienstleister, während die Kommune trotz Intervention an höchster Stelle keine Tourismusabgabe oder Gästetaxe erheben dürfe, obwohl man nicht nur die ganze Infrastruktur schaffe, sondern sie auch unterhalte. Das freilich, so der Besuch aus Erlangen mit großem Erfolg.

Alexander Rasow, Dietmar Hahlweg und Jurij Fjodorow mit zwei Sängern des Klosterquartetts

Alexander Rasow, Dietmar Hahlweg und Jurij Fjodorow mit zwei Sängern des Klosterquartetts

Überall Grünanlagen, bestens gepflegt von einem „Eigenbetrieb Stadtgrün“, auf Schritt und Tritt eine nachgerade vorbildliche Sauberkeit und das sichtbare Bemühen, nicht nur die fünfzig denkmalgeschützten und drei zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Bauten zu bewahren, sondern auch die so ansprechenden Holzhäuser in ihrer Substanz zu erhalten. Und dann dieser besondere Geist, der jeden ergreift, der dem einzigartigen Glockenspiel im Erlöser-Euthymius-Kloster lauscht, sich der Pracht der Fresken öffnet oder gar in der erst jüngst so einfühlsam restaurierten Erlöser-Verklärungs-Kirche den erschütternd schönen Gesang des Kloster-Quartetts erlebt, für Dietmar Hahlweg die vielleicht schönsten Minuten dieser an berührenden Eindrücken doch so reichen Tage, Minuten der Innigkeit, in denen ein stilles Gebet um den Frieden, dieses oberste gemeinsame Ziel der Städtepartnerschaft, gen Himmel stieg.

Äbtissin Sophia begrößt Dietmar Hahlweg

Äbtissin Sophia begrößt Dietmar Hahlweg

Ganz nahe kommt man diesem Frieden im Mariä-Schutz-Kloster, wo Äbtissin Sophia, Oberin von vierzig Nonnen, gerne das Lied von der kleinen Friedenstaube rezitiert, das sie noch aus dem Deutsch-Unterricht an der Schule erinnert. Die Ordensfrau steht in einer langen Tradition, denn ihr Kloster an der trägen Kamenka wurde bereits im 14. Jahrhundert gegründet und wuchs vor allem, wie Alexander Rasow weiß, ab 1525 zu einem der größten und mächtigsten Anlagen heran, als der Moskauer Großfürst, Wassilij III, seine Frau, Solomonia Saburowa (sie nahm als Nonne den Namen Sophia an und ist in der Mariä-Schutz-Kirche beigesetzt), wegen „Unfruchtbarkeit“ hierher verbannte und den neuen Wohnort dafür reichlich mit Land entlohnte. Ihm taten es später die Zaren vielfach gleich, bis hin zu Peter I, der seine erste Gattin, Jewdokia Lopuchina, für immer nach Susdal schickte.

Mariä-Schutz-Kathedrale in Susdal

Mariä-Schutz-Kathedrale in Susdal

„Hier ist ja ein zweites Mainau entstanden“, meint Dietmar Hahlweg und freut sich an den vielen Kleinodien am Wegrand, an den bunten Rabatten, den naturbelassenen Wiesen, an der Beschaulichkeit des Stadtensembles – und an den offenen Gesprächen mit den Gastgebern, auch und gerade über die bedrohliche weltpolitische Lage, wo es sich so schwierig gestaltet, den Auffassungen von Wahrheit die Gegensätzlichkeit und die Widersprüche zu nehmen.

Jurij und Tatjana Fjodorow mit Dietmar Hahlweg und Swetlana Kusina

Jurij und Tatjana Fjodorow mit Dietmar Hahlweg und Swetlana Kusina

Wenn es denn je Mißverständnisse zwischen Erlangen und Wladimir gegeben hat, werden sie rasch wieder im Gespräch ausgeräumt. Zu fest ist das Fundament des gegenseitigen Vertrauens, gelegt vom Sozialdemokraten Dietmar Hahlweg und Kommunisten Jurij Fjodorow vor 32 Jahren mit dem gemeinsamen Ziel der Aussöhung und Verständigung. In dieser guten Tradition der Volksdiplomatie stand auch Wladimir Kusin, von 1987 bis 1990 Stadtoberhaupt und 2003 verstorben, auf dessen Bitte hin schon 1990 die erste humanitäre Hilfe aus Erlangen in die russische Partnerstadt geschickt wurde.

Natalia Tarakanowa, Jürgen Ganzmann und Tamara Skworzowa

Natalia Tarakanowa, Jürgen Ganzmann und Tamara Skworzowa

Eine Aktion, aus der fast zehn Jahre später auch das Projekt „Lichtblick“, gewidmet der Zusammenarbeit der Psychiatrie Wladimir und der Barmherzigen Brüder Gremsdorf, initiiert und koordiniert von Jürgen Ganzmann, der mit den beiden Projektpartnerinnen, Natalia Tarakanowa und Tamara Skworzowa, am frühen Abend ins Stadion Torpedo kam, um seine Mitarbeiterin, Elke Sausmikat, beim Zehn-Kilometer-Lauf anzufeuern und daneben auch noch die folgenden Photos zu machen.

Peter Steger und Elke Sausmikat vor dem Start

Peter Steger und Elke Sausmikat vor dem Start

Der Lauf sollte das erste Leichtathletikfest dieses Jahres auf Regionalebene abschließen, als einzige Langstrecke. Beschwerlich genug bei drückender Schwüle und unter den für beide, Elke Sausmikat wie Peter Steger, ungewohnten Stadionbedingungen: 25 Runden im Kreis, ohne Steigung oder Gefälle, ohne die sinnlichen Anregungen bei Wald- oder Stadtläufen.

Dmitrij Kuschpita, Elke Sausmikat Alexej Butakow, Peter Steger, Alexej Kruglow und Anatolij Mitrofanow

Dmitrij Kuschpita, Elke Sausmikat Alexej Butakow, Peter Steger, Alexej Kruglow und Anatolij Mitrofanow

Aber eine Herausforderung, die beide mit freudiger Spannung erwarteten, gerade im Kreis der Athleten, die alle schon in Erlangen beim „Winterwaldlauf“ in der Brucker Lache dabei waren. Deshalb wurde die Sache wohl auch mehr zu einer Freundschaftsveranstaltung, zumal die russischen Läufer zu den besten ihres Fachs weit und breit gehörten.

Alexej Kruglow, Elke Sausmikat und Peter Steger

Alexej Kruglow, Elke Sausmikat und Peter Steger

Und der schnellste Langstreckler von allen, Alexej Kruglow, erwies den beiden Gästen dann auch noch den Freundschaftsdienst des Tempomachers – über all diese 25 Runden hinweg – und zog sie regelrecht über die Ziellinie. Womit wir schon wieder bei den gemeinsamen Zielen wären.

Elke Sausmikat und Peter Steger

Elke Sausmikat und Peter Steger

Die Zeit mag deshalb allenfalls für die Statistik nachgereicht werden: 53 Minuten und 9 Sekunden. Für beide Gastläufer, die auf die Auswertung des Zielphotos verzichten. Was geht schon über einen gemeinsamen Sieg, ein gemeinsam erreichtes Ziel.

Peter Steger, Elke Sausmikat und Alexej Kruglow

Peter Steger, Elke Sausmikat und Alexej Kruglow

Und da stehen sie nun auch – ebenso erschöpft wie überglücklich ob des gemeinsamen ersten Platzes: Elke Sausmikat als die beste und schnellste Läuferin aus Deutschland und Peter Steger als der beste und schnellste bei den deutschen Herren im Feld. Alexej Kruglow hingegen als der beste deutsch-russische Sportsfreund im Stadionrund, ohne den die beiden Rundenneulinge vielleicht gar nicht ins Ziel gekommen wären, und der verspricht, zum nächsten Winterwaldlauf auch wieder nach Erlangen zu kommen. Wieder zu einem dieser vielen gemeinsamen Ziele auf dem beglückend schönen Weg zu Versöhnung und Verständigung.

Read Full Post »


1963 reiste Nils Römmer zum ersten Mal in UdSSR. Eigentlich hatte er sich zunächst mehr für Japan interessiert, nutzte aber dann die Möglichkeit, nur bis Moskau zu fliegen und dann mit der Transsib eine Woche lang bis Nachodka zu fahren; Wladiwostok war damals noch militärisches Sperrgebiet, eine geschlossene Stadt. Unterwegs sah sich der Student der Hochspannungstechnik aus Berlin den damals größten Rechner der Sowjetunion in Irkutsk an, fuhr mit dem Tragflügelboot über den den Bajkal und später dann per Schiff – schwer seekrank – nach Japan, wo er ein Praktikum absolvierte. Er wollte die Welt erobern, und eine Anstellung bei Siemens ermöglichte es ihm, sich diesen Traum zu erfüllen. Der heutige Mittsiebziger betreute Projekte von Südamerika bis Asien. Für den Bereich Unternehmensbereich Verkehrstechnik baute der Neu-Erlanger an der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid – Sevilla mit, während ihn die die U-Bahn in Ankara gegen Ende seiner Berufstätigkeit in Anspruch nahm. Weitere Stationen dazwischen Bangladesch oder Mozambique…

Nils Römmer

Nils Römmer

Aber es war Rußland, das Nils Römmer nie mehr loslassen sollte. „Ein wahnsinnig interessantes Land mit seiner reichen Kultur, seiner unbegreiflichen Weite, seinen unendlichen Wäldern!“ Oder mit seinem Goldenen Ring und dem städtebaulichen Edelstein Susdal.

Susdal

Susdal

Ende der 90er Jahre dann die Entdeckung auf dem Weihnachtsmarkt von Rothenburg o.d.T., die richtungsweisend wurde: die Susdal-Bude, betrieben vom Partnerschaftsverein. Der Ingenieur erfuhr von den humanitären Aktionen der Ehrenamtlichen, von den regelmäßigen Reisen im Spätwinter nach Susdal, um dort bedürftigen Familien zu helfen und schloß sich spontan der Initiative an.  Und so ist Nils Römmer seit gut 15 Jahren immer dabei, wenn die Rothenburger im Januar / Februar zu ihrer Mission aufbrechen.

Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Wladimir

Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Wladimir

Es ist nicht nur sein Vorname – der skandinavische Nils entspricht dem slawischen Nikolaj -, warum man den Deutschen in Susdal gern Nikolaus III nennt. Er kennt sich nämlich bestens aus mit der Geschichte des Hauses Romanow aus, besucht immer wieder Sankt Petersburg mit seinen Schätzen in der Eremitage und nimmt im Juni zu den Weißen Nächten nun auch seinen Sohn mit. In Susdal wohnte er bis zu dessen Tod bisweilen bei Bischof Walentin, ebenfalls ein großer Romanow-Kenner, mit dem er auch die Leidenschaft teilte, Ikonen und russisches Silber zu sammeln. Nur eines fehlt noch zum vollkommenen Glück in Rußland: die Sprache. Aber dafür fehlt jetzt einfach die Geduld, und außerdem hat gibt es ja in Susdal Anna Smirnowa, eine Museumsmitarbeiterin, die beim Dolmetschen hilft.

Ein Willkommen für Nils Römmer

Ein Willkommen für Nils Römmer

Eigenartig genug: Die Partnerschaft mit Wladimir ist Nils Römmer in seiner Erlanger Zeit entgangen, erst jetzt, wo er – seiner Pferde wegen – nach Hirschaid gezogen ist, hat er sich im Partnerschaftsbüro zu den Kontakten erkundigt und erfahren, daß die 1988 so glücklich eingegangene Verbindung zwischen Rothenburg und Susdal auf Vermittlung von Erlangens Oberbürgermeister, Dietmar Hahlweg, zustande gekommen war.

Die Rothenburger mit Irina Chasowa im Erlangen-Haus

Die Rothenburger mit Bürgermeister, Kurt Förster (ganz links), und Irina Chasowa (Mitte) im Erlangen-Haus

Und nun erst auch die Neugier auf das Erlangen-Haus, das er bisher immer nur im Vorbeifahren aus dem Auto heraus zu sehen bekommen hatte, weil die Mitreisenden sich für eine Besichtigung nie Zeit nehmen wollten. Doch dieses Mal drängte er auf einen Besuch der Erlanger Botschaft, und keiner der Reiseteilnehmer bereute den Zwischenhalt, nahm sich doch die Hausherrin, Irina Chasow, Zeit, den Gästen alles zu zeigen und zu erklären.

Nils Römmer im Waisenheim von Susdal

Nils Römmer im Waisenheim von Susdal

Dennoch, die Tage Anfang Februar fanden natürlich ihren Schwerpunkt in Susdal und der Hilfsaktion: Sage und schreibe 60.000 Euro hatten die Rothenburger gesammelt und in bar mitgebracht, portioniert in Umschlägen und, der Deviseneinfuhrbestimmungen wegen, verteilt auf die ganze Gruppe unter Leitung von Bürgermeister, Kurt Förster. Die eine Hälfte der Spenden war reserviert für die komplizierte Operation eines Jungen, die andere ging nach bewährtem System an bedürftige Menschen – insgesamt 42 Familien oder alleinstehende Personen -, ausgewählt vom Sozialamt in Susdal. Dabei wird das Geld stets persönlich übergeben. 3.000 Euro allerdings verblieben auch in der Hand von Bürgermeister Igor Kechter für Notfälle. Da vertraut man einander einfach.

Nils Römmer und Igor Kechter

Nils Römmer und Igor Kechter

Besonders beeindruckten Nils Römmer dieses Mal ein ehemaliger Militär, der, einst in Bernau bei Berlin stationiert, nun auf Unterstützung angewiesen ist, oder die alte Kommunistin, die an ihrem Gartenzaun Leninbilder hängen und auf der Anrichte in der ärmlichen Küche Büsten des Revolutionärs und seines diktatorischen Nachfolgers, Josef Stalin, stehen hat. Der Dank für die Hilfe war voller Überschwang, aber zum Abschied ballte die Russin die Faust zum sozialistischen Gruß.

Nils Römmer mit einer Bekannten aus Susdal

Nils Römmer mit einer Bekannten aus Susdal

Besonders wichtig für den Gast sind immer die vielen persönlichen Begegnungen, die menschliche Note der Reise, die am 8. Februar wieder endete. Ungefähr 50 Briefe, Neujahrsgrüße und Geschenksendungen gingen von Hand zu Hand, und die Zeitung „Susdalskaja Now“ schreibt dazu vor dem Hintergrund der politischen Spannungen begeistert: „Weder die Rothenburger noch die Susdaler verspürten eine Veränderung in den Beziehungen.“ Und das ist wahrlich eine Nachricht wert in diesen schwierigen Tagen.

Nils Römmer im Wachsfigurenkabinett in Wladimir

Nils Römmer im Wachsfigurenkabinett in Wladimir

Genau vor einem Jahr nämlich, das sei noch einordnend angemerkt, übernahm ein gewisser Sergej Axjonow die Befehlsgewalt auf der Krim. Der kremltreue „Regierungschef“ ersuchte Moskau um Beistand, und die Staatsduma ermächtigte den Präsidenten zum militärischen Einsatz in der Ukraine. Mit dem Verweis darauf, die Sicherheit der Russen sei in Gefahr. Russisches Militär und Sondereinsatzkräfte ohne Hoheitszeichen besetzten – erst spät und eher beiläufig vom Staatspräsidenten eingestanden – wichtige Stellen auf der Halbinsel; Kiew bat – vergebens – die Nato um Hilfe, Übergangspräsident, Alexander Turtschinow, ordnet die volle Kampfbereitschaft der ukrainischen Armee an und drohte, eine Intervention Moskaus werde „der Beginn eines Krieges und das Ende aller Beziehungen sein“.

7

Alles erst ein Jahr her, – und noch lange kein Ende des Irrsinns in Sicht. Nein, die Politik setzt noch eins drauf und führte am 27. Februar, just an dem Tag, als spät abends Boris Nemzow auf der Steinernen Brücke über die Moskwa hinterrücks erschossen wurde, das Fest der Sondereinsatzkräfte ein. Die Gratulationsworte bleiben einem da im Halse stecken.

Read Full Post »

%d Bloggern gefällt das: