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Posts Tagged ‘Sprachlernzentrum Erlangen-Haus’


Anna Lesnjak hat es drauf. Mit ihr macht es Kindern – und Erwachsenen übrigens ebenso – Spaß, Deutsch zu lernen. Sogar die Zahlen, die in jeder Fremdsprache eine besondere Herausforderung darstellen, ohne die freilich niemand aus- und weiterkommt. Aber wie die Ziffern kindgerecht vermitteln? Spielerisch natürlich.

Man begibt sich am Erlangen-Haus dazu aus dem Klassenraum hinaus in den Garten, klebt einige Zahlen an das Garagentor – und fängt sie per Zuruf mit der Fliegenklappe. Das Ergebnis macht auch dem Betrachter Freude und ein wenig wehmütig, wenn man zurückdenkt an das sture Pauken der eigenen Schulzeit. Hier deshalb der Klick zum Zahlenglück: https://is.gd/TNloVg – Und die Zahl, die Russen seit gestern glücklich macht? Klar, die fünf!

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Im Oktober hatte er begonnen, nun endete vor gut einem Monat der erste Deutschkurs für die Kleinsten. Erfolgreich und mit Zertifikaten, wie sich das so gehört, wenn man das Sprachlernzentrum des Goethe-Instituts im Erlangen-Haus zu Wladimir besucht. Angeleitet von Anna Lesnjak und Oktopus Otto lernte die siebenköpfige Zwergelklasse, einfache Sätze zu formulieren und auf einfache Fragen zu Themen aus ihrem Lebensumfeld zu antworten. Und natürlich wurde viel gesungen und in Reimen gesprochen. Immer mit viel Spaß, wohl aber auch mit genug Ernst, denn die Eltern – mit den Ergebnissen zufrieden – entschieden sich für eine Fortsetzung des Kurses im Sommersemester.

Anna Lesnjak mit Oktopus Otto und ihre Gruppe

Zufrieden mit Form und Inhalt der Programmangebote zeigen sich aber auch die älteren Kursteilnehmer in einer Umfrage. Nur eines wünscht man sich mehr: öfter Muttersprachler als Gäste in den Klassen, vielleicht auch den einen oder anderen Vortrag zu landeskundlichen Themen. „Dem Manne kann geholfen werden“, hätte Friedrich Schiller dazu angemerkt, denn auskunftsfreudige, kundige und kommunikative Gäste aus Erlangen kommen ja im Wochentakt nach Wladimir. Ran, also, an die kleinen und großen Erlanger!

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Johann Wolfgang von Goethe spricht in seinen Theoretischen Schriften davon, daß wer die deutsche Sprache verstehe und studiere sich auf dem Markte befinde, wo alle Nationen ihre Waren anbieten; er spiele den Dolmetscher, indem er sich selbst bereichere. Das Erlangen-Haus verfügt über einen ungewöhnlich großen Erfahrungsschatz auf dem Markt der Sprachen und versucht sich nun darin, das Deutsche von klein auf als erste Fremdsprache zu vermitteln.

„Ich weiß nicht, mit welcher Sprache ich anfangen soll.“ – „Fang doch mit Deutsch an, Du wirst es nicht bereuen.“

Unter anderem mit dem Argument, damit erhöhe sich später die Motivation eine oder gar mehrere weitere Fremdsprachen zu erlernen, polyglott zu werden. Dies legen tatsächlich Untersuchungen nahe, die auch belegen, daß das Studium des Deutschen hilft, das logische Denken und die Artikulation zu entwickeln.

Die Kindergruppe des Erlangen-Hauses

Seit gut zwei Wochen gibt es denn nun auch die erste Kindergruppe am Erlangen-Haus, ganz nach dem unverwüstlichen Sprichwort: „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr.“ Wer weiß, wo wir eines Tages diesen sieben Zwerglein auf ihrem langen Weg in der weiten Welt der Städtepartnerschaft wieder begegnen…

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Die Zusammenarbeit des Erlangen-Hauses in seiner Funktion als Sprachlernzentrum mit dem Goethe-Institut in Moskau kennt viele Facetten: Angebote im Bereich Fortbildung und Seminare für die Lehrkräfte, Beteiligung an Wettbewerben, Unterstützung durch Unterrichtsmaterial, Bereitstellung von Medien… In diese lange Liste reiht sich auch die Entsendung von Sprachassistenten ein, die als Muttersprachler in den Deutschkursen tätig sind und eigene Schwerpunkte setzen können.

Lara Heinen

Schon mit Beginn des Wintersemesters, also Anfang September, nimmt nun Lara Heinen die Arbeit am Erlangen-Haus auf. Und die Lüdenscheiderin weiß bereits, was ganz oben auf der Wunschliste der Kursteilnehmer steht: Konversation, gefolgt von Landeskunde und thematischen Veranstaltungen. Der Blog bleibt jedenfalls dran und wird sicher bald davon berichten können, wie sich die Gastdozentin am Erlangen-Haus einarbeitet. Zunächst aber: willkommen und добро пожаловать!

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Gäste aus Wladimir ohne Dolmetscher auf Deutsch begrüßen zu können, passiert Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens nicht bei jedem Empfang. Aber eine Gruppe aus dem Erlangen-Haus bringt natürlich ganz andere Voraussetzungen mit: das Sprachniveau A2 und eine zehnjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit der Volkshochschule.

Gerhard Kreitz und Susanne Lender-Cassens

Am Donnerstag angekommen und auf die Gastfamilien verteilt, stand gestern zunächst einmal auf dem Programm, die gastgebende Volkshochschule kennenzulernen und zu erfahren, was in den kommenden zwei Wochen alles an Kursangeboten und Freizeitmöglichkeiten auf sie wartet. Stets begleitet und betreut vom Freundeskreis Wladimir und dessen Sprecher, Gerhard Kreitz.

Susanne Lender-Cassens und Heide Thies

Nach dem Wochenende in der Fränkischen Schweiz und bei landeskundlichen Exkursionen beginnt dann am Montag für die zwölf Gäste im Club International die Arbeit. Vormittags steht Deutsch auf dem Stundenplan, unterrichtet von Heide Thies und koordiniert von Reinhard Beer, dem Leiter der Sprachenabteilung an der VHS. Ein bewährtes Duo für Wladimir!

Die Gäste und ihre Gastgeber mit Reinhard Beer ganz rechts im Bild

Am Nachmittag und Abend geht es hinaus in das bunte deutsche Leben in und um Erlangen, wo es gilt, die Sprache zu sprechen, Sicherheit in der Praxis zu gewinnen.

Natalia Korssakowa, Dozentin am Erlangen-Haus und Leiterin der Gruppe, mit Susanne Lender-Cassens

Zum Abschiedsabend übernächste Woche hat sich die Bürgermeisterin übrigens schon angekündigt. Da will sie sich persönlich von den sprachlichen Fortschritten der Gäste überzeugen. Die Prüfungsergebnisse werden sicher im Blog nachzulesen sein, aber keine Sorge, ein Rigorosum dürfte das schon nicht werden.

Bilder: Nadja Steger

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Wer Deutsch als Fremdsprache unterrichtet, tut gut daran, das Grüne Diplom des Goethe-Instituts zu erwerben. Eine durchaus anspruchsvolle Urkunde, die sich nur erwerben kann, wer schon ausgezeichnete Deutschkenntnisse (mind. Niveau C1 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen), ein abgeschlossenes Hochschulstudium Deutsch als Fremdsprache und/oder Germanistik inkl. fachdidaktischer Komponente sowie Lehrerfahrung im Bereich Deutsch als Fremdsprache nachweisen kann. Ein Leichtes freilich für die Dozentinnen am Sprachlernzentrum des Erlangen-Hauses, wo bereits Tatjana Kirssanowa und Natalia Dumnowa die vierstufige Ausbildung und den Abschluß geschafft haben.

Natalia Korssakowa vor dem Goethe-Institut Moskau

Seit kurzem gehört auch Natalia Korssakowa zum erlesenen Kreis der Grünen Diplomanden. Ein Erfolg, zu dem man ihr in Erlangen schon morgen gratulieren kann, wenn die Dozentin mit einer Gruppe von Teilnehmern an den Deutschkursen des Erlangen-Hauses für zwei Wochen an die Volkshochschule Erlangen kommt, wo jener Geist waltet, von dem ihr Nachbar von einst, Friedrich Rückert, sprach, dem ja kaum eine Sprache der Welt fremd war: „Mit jeder Sprache mehr, die du erlernst, befreist du einen bis dahin in dir gebundenen Geist.“

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Die seit September amtierende Oberbürgermeisterin, Olga Dejewa, kennt Elisabeth Preuß schon seit vier Jahren als die erfolgreiche Vorsitzende des Russischen Roten Kreuzes der Partnerstadt. Doch Wladimirs ebenfalls im September im Amt bestätigten Stadtdirektor, Andrej Schochin, hatte die Erlanger Bürgermeisterin noch nie vorher persönlich gesprochen, obwohl der schon zur 1000-Jahr-Feier als Stadtrat – per Pkw mit seinem damaligen Kollegen, dem späteren Oberbürgermeister, Sergej Sacharow – nach Franken gekommen war.

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Alina Wedechina, Oxana Jeraschowa, Andrej Schochin, Olga Dejewa, Elisabeth Preuß, Irina Chasowa und Wladislaw Poldjajew

Aber es gibt beim morgendlichen Empfang im Rathaus auch viele ganz neue Gesichter der Partnerschaft: Oxana Jeraschowa, die Referentin für Soziales, Alina Wedechina, die Leiterin des Kulturamtes, und Wladislaw Poldjajew, der persönliche Mitarbeiter der Oberbürgermeisterin mit recht guten Deutschkenntnissen. Nun gilt es, möglichst bald eine Gelegenheit für den Antrittsbesuch in Erlangen zu finden, denn – darin sind sich alle einig – die Zusammenarbeit soll weiter ausgebaut werden, gerade auch in politisch turbulenten Zeiten.

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Anna Makarowa, Elisabeth Preuß, Irina Chasowa und Anna Selichowa

Abschied gilt es allerdings zu nehmen von dem Team des Büros für Internationale Beziehungen, das Anna Makarowa über gut viereinhalb Jahre hinweg umsichtig und mit viel Geschick zu leiten verstand. Sie sucht nun mit ihrer Mitarbeiterin, Anna Selichowa, die zwei Jahrzehnte lang im Dienst der Völkerverständigung stand, eine neue Aufgabe, wobei beide hoffentlich dem Austausch mit Erlangen verbunden bleiben. Der Bereich Internationales wandert nun aber zuständigkeitshalber vom Stadtrat in die Verwaltung, genauer ins Kulturamt, wo die Partnerschaften zusammen mit dem Fremdenverkehr neu aufgestellt werden sollen. Auch wenn allem Anfang ein Zauber innewohnen mag, liegt doch Abschiedsschmerz in den Dankesworten von Elisabeth Preuß an Anna Makarowa und Anna Selichowa.

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Warten aufs Christkind

Doch dann folgen schon wieder die vielen Termine im Erlangen-Haus – von Universitätskontakten bis hin zum Ärzteaustausch -, die wieder einmal zeigen, welch große Eigendynamik die Partnerschaft entwickelt hat.

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Anna Klimowa (in der Mitte sitzend) mit ihrer Gruppe

Natürlich ganz besonders bei den Deutsch-Kursen mit aktuell 160 Teilnehmern. Und – man wiederholt es gerne – mit Bestnoten seitens des Goethe-Instituts Moskau: 94,4 von 100 möglichen Punkten erhielt das pädagogische Team des Erlangen-Hauses unlängst bei einer Prüfung!

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Da ist so ein Adventskalender mit dem Schönen Brunnen ein eher bescheidenes Geschenk. Aber der Gruppe von Anna Klimowa bereitet das erste Fensteröffnen nicht weniger Freude als deutschen Kindern in der Vorweihnachtszeit.

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Zumal seit gestern auch in Wladimir die Neujahrsbäume, wie man sie hierzulande nennt, in voller Pracht prangen. Russen und Deutsche sind einander eben viel zu nah, um sich entfremden zu lassen. Jedenfalls gilt das für Erlangen und Wladimir.

 

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