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Posts Tagged ‘Sport Wladimir’


Bei den Jugendschach-Europameisterschaften Ende August in Riga trat für die russische Mannschaft auch die achtjährige Diana Preboraschenskaja vom Wladimirer Schachklub an und holte sieben von neun Punkten. Genug, um den zweiten Platz zu belegen und die Silbermedaille nach Hause zu bringen.

Dina Preobraschenskaja

In der Mannschaftswertung gewann übrigens die Russische Föderation 16 Medaillen, sieben goldene, sechs silberne und drei aus Bronze und dominierte damit das Turnier.

Mehr dazu unter: http://www.eycc2018.eu

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Mittlerweile gibt es schon ein Logo für den Halbmarathon, den es am 10. September in Wladimir zu laufen gilt, den ersten in der Sportgeschichte der Partnerstadt. Fünf Anmeldungen zum fürstlichen Lauf sind bisher aus Erlangen eingegangen. Immerhin. Aber ein wenig mehr dürfen es schon werden.

Halbmarathon „Fürstenpokal“

Darum nochmals hier der Aufruf, sich möglichst bald bei peter.steger@stadt.erlangen.de wegen Details der Reise vom 7. bis 11. September zu melden. In den Tagen vor Ort ist natürlich auch ein Besichtigungsprogramm vorgesehen, denn der Mensch lebt nicht vom Laufen allein. Anmeldeschluß ist der 30. Juni. Siehe auch: https://is.gd/wGthgI

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Am vergangenen Wochenende trug der Deutsche Turnerbund in Stuttgart zum 33. Mal seinen EnBW-Pokal aus, gewertet als dritte Etappe des Weltcups. Im Mehrkampf mit dabei ein Athlet aus Wladimir, Nikolaj Kuxjonkow, der den dritten Platz belegte.

Alexej Kuxjonkow

Alexej Kuxjonkow rechts im Bild

Dabei erklärte der Turner, bei diesem ersten Start in der neuen Saison sei er noch gar nicht so recht in Form gewesen, an manchem Gerät habe er so seine Schwierigkeiten gehabt. Aber daran wolle er arbeiten und dann noch besser werden. Gut für die Wladimirer Sportwelt, die ja seit den legendären Erfolgen in den 80er Jahren bekannt ist für ihre Turnertradition.

Mehr zu Nikolaj Kuxjonkow (englische Schreibweise: Kuksenkov), der im Herbst 2012 aus der Ukraine nach Wladimir umgesiedelt war, hier: http://is.gd/A8sjNN

 

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Da freut sich einer wie ein Schneekönig. Da hatte man – der Blog berichtete – Alexej Slepow wegen seiner wechselhaften Leistungen aus dem Team für die Biathlonweltmeisterschaften geworfen und zu den IBU-Wettkämpfen strafversetzt. Und was macht der Wladimirer Sportler daraus? Das Allerbeste: Er gewann in Martell mit der gemischten Staffel das Rennen – mit Abstand. Als letzter des Vierergespanns in der Loipe erlaubte er sich nur im Stehen zwei Fehlschüsse und setzte sich dann mit 58 Sekunden von seinem französischen Verfolger ab. Da blieb Alexej Slepow im Interview nur noch zu sagen:

Ich habe diesen Wettbewerb in Italien wirklich genossen, und heute freue ich mich natürlich, als erster ins Ziel gekommen zu sein. Dafür möchte ich meiner Mannschaft danken.

Alexej Slepow

Alexej Slepow

Doch damit nicht genug: Zuvor schon hatte der schnelle Mann aus Wladimir bereits das Verfolgungsrennen in Martell für sich entschieden, und dieser Tage geht er im sibirischen Chanty-Mansijnsk beim Weltcup an den Start, wo Alexej Slepow noch eine Chance hat, den Verantwortlichen zu zeigen, was eine Harke ist, zu beweisen, wie vorschnell sie damit handelten, ihn aus dem Kader für die Weltmeisterschaften zu nehmen.

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Eben noch gefeiert für seinen doppelten Weltmeistertitel, errungen Anfang Dezember in Houston, ist nun der Wladimirer Gewichtheber Alexej Lowtschjew in der 105-Kilo-Klasse, vorläufig für alle Wettbewerbe gesperrt, wegen – man ahnt es schon – Doping. Die International Weightlifting Federation teilte mit, in der Probe des Sportlers habe man das verbotene Wachstumshormon Ipamorelin entdeckt. Positiv getestet wurden übrigens gleich drei weitere seiner Teamkollegen: Alexej Kosow, Olga Subowa und Olga Afanasjewa, außerdem der Südkoreaner Kim Hwang-Song sowie die beiden Kasachen, Almas Uteschow und Schassulan Kirdibajew.

Witalij Mutko, Minister für Sport der Russischen Föderation, stellt sich nun hinter Alexej Lowtschew und gibt an, das ganze Team sei „sauber“ in die USA gereist, bei dem Schwerathleten hätten normale Blutwerte vorgelegen, und er habe nur erlaubte Medikamente eingenommen, eines davon – wegen eines Sehnenrisses – mit einer möglicherweise nicht ganz richtigen Konzentration. Mit Blick auf die nun gesperrten Athleten vermutet der Gewichtheber selbst ein politisches Komplott und verlangt nun die Öffnung der B-Probe. Nach aller Erfahrung kann sich das hinziehen, und es erscheint wenig wahrscheinlich, daß Alexej Lowtschjew als Aktiver zu den Olympischen Spielen nach Rio fahren darf. Schade um den russischen Leistungssport, der ja gerade erst in der Leichtathletik – wegen der Dopingvorwürfe – mit einem Komplettausschluß zu kämpfen hat.

Alexej Lowtschjew

Alexej Lowtschjew

Dabei gibt Sergej Iwanow, der Mannschaftstrainer, an, in Texas habe es keine Beanstandungen gegeben:

Der Dopingkontrolle hatten sich ausnahmslos alle zu unterziehen. Einige brachte man dazu gleich vom Flughafen ins Labor, andere holte man aus den Hotels, bevor sie noch ihre Koffer hatten auspacken können. Es gab keine Beanstandungen dem russischen Team gegenüber. Wir hatten bereits im Land eine eigene Kontrolle, und jederzeit hätten uns auch internationale Vertreter der Anti-Doping-Agentur überprüfen können.

Noch gilt „in dubio pro reo“, die Sperre freilich ist dennoch schon gültig. Sollte die B-Probe das gleiche Ergebnis bringen, würde Alexej Lowtschjew der Titel aberkannt, und Wladimir hätte nach der Schwimmerin, Jekaterina Andrejewa, deren zweijähriger Ausschluß von allen Wettkämpfen erst im Dezember 2014 endete, den zweiten prominenten Doping-Fall in seiner jüngeren Sportgeschichte.

Mehr zu Alexej Lowtschews Doppelsieg in Houston unter: http://is.gd/S1kasN

 

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Wieder hat Wladimir einen sportlichen Triumpf zu feiern. Bei der Gewichtheberweltmeisterschaft in Houston stemmte in der Klasse über 105 kg Alexej Lowtschew aus Karabanowo in der Region Wladimir so viel, daß es nicht nur zum Sieg, sondern sogar zum zweifachen Weltrekord reichte.

Alexej Lowtschew

Alexej Lowtschew

Beim Reißen hob er 211 kg, und im Stoßen stemmte er sogar 264 kg, womit der seit 2004 von dem Iraner Hussein Resasade mit 263 kg gehaltene Rekord gebrochen war. Insgesamt lagen damit 475 kg auf den Hanteln, was wiederum einen neuen Weltrekord bedeutet, sind es doch drei Kilogramm mehr, als wiederum Hussein Resasade im Jahr 2000 bei den Olympischen Spielen in Sidney gehoben hatte.

Alexej Lowtschew

Alexej Lowtschew

Damit dürfte der 1989 geborene Wladimirer Schwerathlet, der bereits vor zwei Jahren bei den Weltmeisterschaften Bronze erkämpft hatte und seit zwei Jahren russischer Meister ist, zu den Favoriten der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 gehören. Da gibt es dann hoffentlich so richtig etwas zum Feiern.

 

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Im Team der russischen Turner gewann Nikolaj Kuxjonkow (engl. Schreibweise: Kuksenkev) bei den ersten Europäischen Spielen in Baku Gold. Wladimir City-Manager, Andrej Schochin, spart denn auch nicht mit Lob für den eingebürgerten Ukrainer, den es vor fast drei Jahren in Erlangens Partnerstadt zog:

Nikolaj Kuxjonkow und Andrej Schochin. Photo Zebra-TV

Nikolaj Kuxjonkow und Andrej Schochin. Photo Zebra-TV

Mit Ihrem Erfolg bei den ersten Europäischen Spielen haben Sie bewiesen, daß unsere Wladimirer Turnschule nach wie vor auf der Höhe ist. Die großartigen Traditionen von Nikolaj Andrianow, Jurij Koroljow und Wladimir Artjomow leben weiter. Ich wünsche Ihnen neu herausragende sportliche Erfolge zum Ruhme Rußlands und Wladimirs.

Inna Filimonowa

Inna Filimonowa

In Finnland hat Inna Filimonowa aus Kowrow, einer Kreisstadt in der Region Wladimir, bei den gerade zu Ende gegangenen Weltmeisterschaften im Kraftdreikampf nicht nur die Goldmedaille gewonnen, sondern ihren eigenen Weltrekord vom Vorjahr eingestellt, sich selbst übertroffen. Wie man am Ergebnis sieht, ausgesprochen souverän und mit deutlichem Abstand zu den Rängen zwei und drei. Die starke Russin trat beim Powerlifting in der Kategorie bis 57 kg an und stemmte in allen drei Disziplinen – Kniebeugen, Bankdrücken und Kreuzheben – insgesamt 447,5 kg. Ein wahrer Kraftakt!

Anton Foliforow

Anton Foliforow

Der Wladimirer Anton Foliforow hat in Portugal bei den Off-Road-Challenge-Europameisterschaften für Radfahrer so richtig abgeräumt: Mit zwei Goldmedaillen – auf der mittleren Distanz und auf der 40-km-Strecke – sowie einem dritten Platz in der Mannschaftswertung ist er nach Hause zurückgekehrt.

Andrej Tschernow

Andrej Tschernow

Und schließlich ist von Andrej Tschernow zu bereichten, der in der Klasse „Superbike“ bei den Straßen-Rundstrecken-Meisterschaften für Motorräder zweimal als Dritter einfuhr. Ursprünglich hatte der Sportler als Radfahrer angefangen, doch irgendwann wurde ihm das wohl zu langsam, und so ist er vor zehn Jahren umgestiegen und fährt seither Sieg um Sieg ein. Allerdings nur mit Hilfe seines Moskauer Teams, denn in Wladimir gibt es keine Strecke, und der technische Aufwand ist groß. Aber er lohnt, – und Wladimir ist und bleibt eine erfolgreiche Stadt des Sports.

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