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Posts Tagged ‘Sport Rußland’


Wladimir überrascht immer wieder mit seinen versteckten Meistern oft unbekannter Klassen. Dmitrij Maximow gehört dazu, der gerade erst wieder in Dubai einen neuen Weltrekord im Zielspringen am Fallschirm aufgestellt hat. Punktgenau ist dabei eine abgesteckte Fläche mit einem Durchmesser von zwei Zentimetern Durchmesser zu treffen, – bei einem Absprung aus einer Höhe von einem Kilometer. Der Fallschirmspringer aus Wladimir hat beim diesjährigen Wettbewerb zum zehnten Mal alle Konkurrenten aus dem Feld geschlagen und darf sich nun „absoluter Weltmeister“ nennen.

Dmitrij Maximow

Dmitrij Maximow

Mehr als 11.000 Sprünge hat Dmitrij Maximow schon absolviert und dabei auch in den Disziplinen „Biathlon“ und „Akrobatik“ Siege eingeheimst. Die Regale quellen bei ihm zu Hause über vor Pokalen und Medaillen.

Zielsprung von Dmitrij Maximow

Zielsprung von Dmitrij Maximow

Und die Titel nach 30 Jahren Fallschirmspringen? Siebzehnmaliger Weltmeister, zehnmaliger Sieger des Weltpokals, viermaliger Europameister und sechsunddreißigmaliger russischer Meister. Möglich natürlich nur, weil ihn seine Frau Olga unterstützt und auch die Tochter Polina gewähren läßt, die bereits dem Vater im Springen nacheifert.

Sprung in Formation mit Dmitrij Maximow

Sprung in Formation mit Dmitrij Maximow

Wer Dmitrij Maximow fliegen und landen sehen möchte, kommt am besten im nächsten Jahr zum Stadtfest, wenn der Springer, wie schon vier Mal in Folge, wieder die zwanzig besten seines Faches nach Wladimir holt und eine Meisterklasse abhält, an deren Ende dann alle für das Publikum ihre luftige Kunst zeigen. Hier vorab zu sehen für alle ohne Höhenangst: http://is.gd/o9f62m

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Gestern also wurden sie feierlich eröffnet, die XXII. Olympischen Winterspiele in Sotschi, überreich bedacht mit wohlfeiler Vorschußkritik von den Medien, die sich in dieser rußlandspezifischen Disziplin ohne Reglement und Schiedsrichter das Motto citius, altius, fortius zueigen gemacht haben; mißbraucht von manch einem mit Moralin gedopten Staatsmann, der im ach so zivilcouragierten Glanz seiner Abwesenheit die teilnehmenden Sportler hinabsteigen läßt in das Schattenreich eines vielstimmig geschmähten Landes; präsentiert von einem Moderatorenpaar, das sich offenbar am meisten darüber wunderte, daß die vierschrötigen Russen überhaupt fähig sind, ein solches Großereignis zu organisieren.

Sotschi

Eines Landes, in dem uns die Geschicke Wladimirs besonders nahe sind. Besonders in diesen olympischen Tagen, die ohne sportliche Beteiligung aus der Partnerstadt auskommen müssen. Alexej Slepow, ein vom Langlauf zum Biathlon gewechselter Athlet, große Wintersport-Hoffnung Wladimirs, schaffte die Qualifikation nicht. Dafür entsendet Wladimir Olympioniken der Kultur nach Sotschi: das Tanz- und Gesangsensemble Rus und den Knabenchor von Eduard Markin, beide in Erlangen bestens bekannt. Die Sänger und Künstler treten während der Spiele auf verschiedenen Bühnen auf und – wer weiß – vielleicht sogar bei der Abschlußfeier.

Sergej Djomin, Präsident des Wladimirer Biathlon-Verbandes und Schiedsrichter in Sotschi

Sergej Djomin, Präsident des Wladimirer Biathlon-Verbandes und Schiedsrichter in Sotschi

Anders war das 1980 in Moskau, als der vor nun schon fast drei Jahren verstorbene siebenfache Olympiasieger und Turner des Jahrhunderts, Nikolaj Andrianow, aus Wladimir den Eid für die Sportler sprach und dann seine beiden letzten Goldmedaillen gewann. Immerhin ist aber in Sotschi Sergej Djomin dabei: als Kampfrichter im Biathlon.

Nelli Schiganschina

Nelli Schiganschina

Und dann ist da noch eine Besonderheit: Nelli Schiganschina, die seit 2004 für Deutschland auf das Eis geht und mit ihrem Partner, Alexander Gaszi, bei den Landesmeisterschaften immer ganz vorne mittanzt, darf sich der Unterstützung ihrer Großmutter, Tatjana Schiganschina, in Wladimir sicher sein. Mehr noch: Deren zweites Enkelkind, Ruslan Schiganschin, tritt als Eistänzer für die russische Mannschaft an. Da schlagen dann wirklich zwei Herzen in einer Brust. Gegenüber dem Wladimirer Lokalfernsehen bekennt sie denn auch: „Nachts kann ich nicht mehr schlafen, ich werde sicher vor dem Fernseher sitzen und den beiden die Daumen drücken. Wie sollen sie denn sonst gewinnen!“

Dmitrij Lobkow

Dmitrij Lobkow

Schließlich ist da noch der Eisschnell-Läufer, Dmitrij Lobkow, der 1981 in Murom geboren wurde, mit 17 Jahren aber ins Nachbargouvernement Nischnij Nowgorod unter die Fittiche des berühmten Trainers, Alexander Mischin, wechselte. Mehr war sportlich dieses mal nicht drin für Wladimir. Doch das sah auch schon einmal anders aus: 1956, in Cortina d’Ampezzo, feierten zwei Wladimirer Wintersportler ihre Olympiapremiere im Eisschnell-Lauf, Dmitrij Sakunenko und Wladimir Schalykowskij. Ersterer lief auf der Fünf-Kilometer-Distanz sowjetische Bestzeit, kam aber, wie sein Landsmann auf der 10-km-Strecke im Finale nur auf Platz 16.

Walentin Nikolajew

Walentin Nikolajew

An Sommerspielen nahmen erstmals Sportler aus der Region Wladimir im Jahr 1912 teil. Andrej Akimow und Nikolaj Kynin fuhren mit dem Fußballteam des Russischen Reiches nach Stockholm und verloren gegen Finnland 2:1. Um den Trostpreis ging es dann im Spiel gegen die Mannschaft aus dem Deutschen Reich, das freilich in einem Debakel endete: Die Russen gingen mit 16:1 regelrecht unter. Ungeachtet der tapferen Kicker aus Wladimir. Danach dauerte es 40 Jahre, bis wieder Wladimirer zu olympischen Ehren kamen. 1952 schickte man den Stürmer Walentin Nikolajew mit der Elf der UdSSR nach Helsinki, wo sie prompt gegen Jugoslawien ausschied, eine Niederlage, die Stalin persönlich nahm – man erinnere sich an seinen Konflikt mit Tito – und deshalb verfügte, den geschlagenen Spielern ihre vorher verliehenen Auszeichnungen zu nehmen. Etwas, das man heute noch aus Nordkorea kennt. Dennoch machte Walentin Nikolajew, der als „Kopf des Angriffs“ galt, später seinen Weg, als er nach seinem Wehrdienst in der DDR den Klub von ZSK Moskau trainierte und 1970 – 1971 sogar zum Cheftrainer der sowjetischen Sbornaja berufen wurde und später elf Jahre lang der Jugendmannschaft der UdSSR vorstand, die mit ihm zweifacher Europameister wurde. Bleiben wir noch beim Fußball: Wiktor Losjew aus Murom kickte in seiner Jugend für den jetzigen Zweitligisten, Torpedo Wladimir, und flog 1988 als Kapitän der sowjetischen Elf nach Seoul, die damals zum ersten Mal seit 1956 wieder auf dem Siegertreppchen stand. Heute trainiert Wiktor Losjew das Team von Ufa im Ural.

Alexander Kurynow

Alexander Kurynow

Eine Ausstellung zum Thema, die derzeit in Wladimir zu sehen ist, zeigt ausführlich auch den Zehnkämpfer, Wassilij Kusnezow, der von der Wladimirer Kreisstadt Kowrow aus an drei Olympischen Spielen teilnahm: 1956 in Melbourne, 1960 in Rom und 1964 in Tokio, wo er schließlich die Bronze-Medaille gewann, nachdem er schon 1959 den Titel „Weltbester Athlet des Jahres“ verliehen bekommen hatte. Ihm ebenbürtig sind die Diskuswerferin Irina Begljakowa, die 1956 Silber nach Hause brachte; der Geher Andrej Plotnikow, der 1996 in Atlanta am Start war und natürlich der Fünfkämpfer Albert Makejew, der 1964 in Tokio Gold mit der Mannschaft und Bronze in der Einzelwertung errang. Nicht fehlen in der Liste der Athleten darf der Gewichtheber Alexander Kurynow aus einem kleinen Dorf in der Nähe der Partnerstadt, der 1960 in Rom das erste olympische Gold für Wladimir holte und später einige Weltrekorde aufstellte.

Jurij Rjasanow

Jurij Rjasanow

Jurij Rjasanow, der designierte Nachfolger von Nikolaj Andrianow, verunglückte auf dem Heimweg von London, wo er bei den Turnweltmeisterschaften den dritten Platz gemacht hatte, im Oktober 2009 tödlich. Ein Jahr zuvor belegte er in Seoul in der Mannschaftwertung den sechsten Rang. Weniger tragisch, aber traurig für den zweimaligen Weltmeister, Jurij Koroljow, und seine Turnkollegin, Swetlana Gusjewa, daß die UdSSR als Revanche für Moskau die Spiele von Los Angeles boykottierte. Jurij Koroljow hatte gleich drei Mal Pech: in Moskau war er noch zu jung, in die USA durfte er aus politischen Gründen nicht, und 1988 fiel für ihn auch Seoul aus, verletzungsbedingt.

Anfissa Reszowa

Anfissa Reszowa

Doch noch einmal zurück zum Wintersport: Der Eisschnell-Läufer, Dmitrij Lobkow, aus Murom hat an drei Olympischen Spielen teilgenommen und erzielte sein bestes Ergebnis 2002 in Salt Lake City mit dem elften Platz auf der 500-Meter-Distanz. Seinen festen Platz in der Wintersportgeschichte Wladimirs hat auch der unvergessene Alexej Prokurorow, Trainer des russischen Frauen-Langlaufteams, den im Oktober 2008 ein Betrunkener totgefahren hat. Und schließlich die große Dame des Wladimirer Biathlons, Anfissa Reszowa, die es als einzige Frau weltweit geschafft hat, gleich in zwei Winterdisziplinen Gold zu gewinnen. Sie holte im Langlauf bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 1985, 1987 und 1999 Gold mit der russischen bzw. sowjetischen Staffel, und in Calgary gelang ihr mit der sowjetischen Staffel der Olympiasieg. Im Biathlon siegte sie 1992 in Albertville über 7,5 Kilometer. Zwei Jahre stand sie in Lillehammer mit der Biathlonstaffel wieder auf dem Siegerpodest. Weniger strahlend sind die Siege von Olga Danilowa aus der Kreisstadt Alexandrow. Sie hatte 1998 in Nagano drei Medaillen gewonnen, Gold im 15-km-Lauf und mit der Staffel sowie Silber im Verfolgungsrennen. Weitere vier Goldmedaillen gewann sie bei Weltmeisterschaften mit der russischen Staffel, hinzukommen vier Silber- und drei Bronzemedaillen in Einzelrennen. 2002 in Salt Lake City folgten weitere Erfolge mit der Goldmedaille im Verfolgungsrennen und der Silbermedaille über 10 km. Doch ihr wurde Doping nachgewiesen, und nach einer zweijährigen Sperre, die 2002 wirksam wurde, kam sie nicht mehr zurück in die Arena des Leistungssports.

Alexej Prokurorow

Alexej Prokurorow

Insgesamt haben 25 Wladimirer an Olympischen Spielen teilgenommen und 23 Gold-, elf Silber- und sieben Bronzemedaillen nach Hause gebracht. Da kann man jetzt ruhig auch einmal pausieren und sich damit bescheiden, daß „nur“ die Kulturbotschafter und der Schiedsrichter, Sergej Djomin, nebst einer offiziellen Delegation nach Sotschi reisen.

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Bei den Leichtathletikweltmeisterschaften in Moskau ist Wladimir leer ausgegangen, aber die sportliche Ehre rettete – wieder einmal – jemand aus den Reihen des Kampfsportes.

Weltmeister Abujasid Manzygow

Weltmeister Abujasid Manzygow

Abujasid Manzygow kam aus Sofia mit der Goldmedaille nach Hause. Im griechisch-römischen Stil hatte der Ringer bei den Juniorenweltmeisterschaften in der Kategorie bis 66 kg alle anderen Mitbewerber bezwungen. Glückwunsch! Schade nur, daß diese Disziplin in Erlangen kaum entwickelt ist. Ansonsten würde sich ja einmal ein Freundschaftskampf anbieten.

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Auch wenn die Boxfreunde in Wladimir sich eine bessere Förderung ihrer Helden vorstellen können, Grund zur Freude haben sie in jedem Fall: Wladimir Mitrofanow ist unlängst mit seinen gerade einmal 19 Jahren russischer Jugend-Meister im Schwergewicht geworden. Ein Unbekannter ist er schon lange nicht mehr, gehört er doch zur Olympia-Auswahl und gilt als große Zukunftshoffnung. Nun soll er sogar als Sparringpartner gegen den Profiboxer Alexander Powetkin antreten.

Wladimir Mitrofanow

Wladimir Mitrofanow

Grund zur Freude haben auch die Fans des Turnsports. Der erst kürzlich aus der Ukraine nach Wladimir umgezogene Nikolaj Kuxjonkow hat sich bei der Universiade in Kasan als wahrer Goldjunge erwiesen: mit ersten Plätzen in der Mannschaftswertung sowie in der Einzelwertung am Pferd und im Mehrkampf.

Nikolaj Kuxenkow

Nikolaj Kuxjonkow

Und schließlich ist da noch Jelena Panowa, die ebenfalls in Kasan Silber im Diskuswerfen holte und damit die Toika der Sportheroen aus Wladimir komplettiert. Glückwunsch!

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Wladimir hat nicht nur die großartigen Hobbyläufer vom Klub Bodrost. Aus der Partnerstadt stammt auch eine der besten Langstreckenläuferinnen der Welt, Natalia Wolgina. Daß sie noch zur Weltspitze gehört, hat die Wladimirerin soeben beim 56-km-Lauf in Südafrika bewiesen, der die beiden Ozeane verbindet. Mehr als 10.000 Sportler waren am Start des Two-Oceans-Marathons. Und als erste Frau ins Ziel kam mit einer Zeit von 3 Studen, 38 Minuten und 38 Sekunden Natalia Wolgina, mit mehr als einer Minute Vorsprung auf die nächste. Vor elf Jahren hatte die 36jährige Athletin, die mit Alexej Wolgin, dem russischen Meister über die 100-km-Distanz, verheiratet ist, schon einmal am gleichen Ort einen solchen Triumph zu feiern. Da sage noch einer: They never come back…

Natalia Wolgina.

Natalia Wolgina.

Gratulieren darf man auch Alexej Slepow, der als einziger Wintersportler aus Wladimir in seiner Disziplin, im Biathlon, zur Gruppe der besten sieben Zweikämpfer im Schnee zählt. Man darf also im nächsten Jahr mit ihm rechnen, wenn die Olympischen Winterspiele in Sotschi stattfinden.

 

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Eine Jubelmeldung für die Sportwelt in Wladimir: Der beste Turner der Ukraine, Nikolaj Kuxjonkow (Nikolay Kuksenkov), will seinen ständigen Wohnsitz in der Partnerstadt nehmen. Der 1989 in Kiew geborene Mehrkämpfer mit dem Titel des Jugend-Europameisters im Turnen und Gewinner der Bronzemedaille bei den Europameisterschaften 2011 wird schon bald die ukrainische Staatsbürgerschaft ablegen und einen russischen Paß erhalten, um für seine neue Nationalmannschaft antreten zu können.

Nikolaj Kuxjonkow. Photo: Express-Sport, Ukraine.

Für seinen Wechsel gibt der Sportler, der bei den Olympischen Spielen in London sowohl in der Mannschaftswertung wie auch im Einzel jeweils den vierten Platz belegte, familiäre Gründe an. Viele Verwandte seiner Familie leben offenbar schon in Wladimir. Und dann spricht er aber auch noch von den hervorragenden Trainingsbedingungen in Wladimir, der alten Hauptstadt des sowjetischen Turnsports. Wenn das kein Versprechen für die Zukunft ist! Mit dem Neuzugang jedenfalls kann die Turnerschmiede von Wladimir wieder so richtig durchstarten und in Europa und in der Welt ganz vorne dabei sein. Der Blog bleibt jedenfalls dran und gratuliert schon mal.

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Wladimirs ganze Hoffnungen auf olympische Medaillen ruhen auf den Schultern einer einzigen jungen Frau, Jekaterina Andrejewa. Die Spiele beginnen am Freitag, und schon am Montag muß sich die Schwimmerin bewähren, die am 3. August in London ihren 19. Geburtstag feiern kann. Ob sie sich dann auch über eine Medaille freuen kann wird sie bis dahin wissen, denn am noch am Montag findet in den Abendstunden das Halbfinale statt, und tags darauf, am 31. Juli, fällt die Entscheidung im Finale. Die Wladimirer Sportlerin ist zwar russische Meisterin auf der 200-Meter-Lagen-Distanz, aber auf der Weltrangliste schafft sie es bisher doch nur auf Platz 14. Und so dämpft sie selbst übertriebene Hoffnungen: „Für mich ist die Teilnahme an den Spielen eine neue Distanz und ein großer Traum.“ Ihr Vater, der sie zu Hause in Wladimir auch trainiert, wird in seiner Vorsicht noch deutlicher und hielte es schon für einen Erfolg, wenn die Tochter ins Halbfinale käme. Ob das nun kalkuliert tiefgestapelt ist, ob daraus eine realistische Einschätzung spricht, wissen wir nicht. Nur eines ist klar: Noch nie hat es eine Wladimirer Schwimmerin bis nach Olympia geschafft. Und das ist für sich genommen schon ein schöner Erfolg.

Jekaterina Andrejewa

Blättert man einige Jahre zurück in der Geschichte der Olympischen Spiele, stößt man aber durchaus auf Sportler, die es bis ganz nach oben geschafft haben: 1988 in Seoul holte der Wladimirer Gewichtheber Pawel Kusnezow mit 242,5 kg auf der Stange Gold, und dann ist da noch der Abgott des Wladimirer Sports, der im Vorjahr verstorbene Nikolaj Andrianow mit fünfzehn Medaillen, darunter sieben goldenen, bei drei Spielen. Damit hält er übrigens den Weltrekord. Niemand hat nämlich bisher mehr olympische Medaillen als der Turner aus Wladimir gewonnen. Aber das sind tempi passati. Die Wladimirer freuen sich jetzt auf den Start ihrer Katja. Wir Erlanger, die wir in London niemanden am Start haben und seit 2004 in Athen wissen, daß auch eine Hannah Stockbauer als fünffache Weltmeisterin bei Olympia unter ihren Möglichkeiten und hinter hochgesteckten Erwartungen bleiben kann, dürfen der Schwimmerin aus der Partnerstadt die Daumen halten.


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