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Posts Tagged ‘Russischer Humor’


Es war einmal wieder an der Zeit, in den Keller hinabzusteigen und Eingemachtes zu holen. Allein macht das keinen Spaß, und so bat ich meinen Freund, Alexej, mitzukommen. Der Keller liegt fünf Haltstellen von unserem Haus entfernt, doch das Wetter gab sich so heiter, daß wir beschlossen, zu Fuß zu gehen. Als wir ankamen, setzten wir uns erst einmal auf die Bank, unterhielten uns ein wenig und stiegen dann hinunter. Als wir die Taschen vollgestopft hatten mit Konfitüre und eingelegtem Gemüse, machten wir uns auf den Heimweg. Doch die Strecke kam uns nun mit all dem Gewicht viel länger vor, und so entschieden wir, eine Marschrutka, ein Linientaxi, zu nehmen. Es hielt auch auf unser Handzeichen hin gleich eines an, aber wir hatten kein Geld dabei. Wir stiegen trotzdem hinten ein, fragten uns freilich, wie wir zahlen sollten. Da kam mein Freund auf die Idee, dem Fahrer ein Glas von unseren Schätzen zu geben. Was sollten wir sonst tun, wir hatten sonst nichts dabei. Wir richteten uns also auf den Satz „Wir geben das Fahrgeld weiter!“ weiter, und als er dann tatsächlich zu hören war, ging unser Glas von Hand zu Hand bis vor zum Fahrer. Unserer Gesichter waren wie versteinert, und die Fahrgäste verkniffen sich auch jedes Lachen und warteten gespannt auf den Ausgang der Sache. Als das Glas dann beim Fahrer angekommen war… – zunächst eine Minute Schweigen. Und dann brach der ganze Kleinbus in Lachen aus. Auch wir prusteten los. Aber das erwies sich nur als Vorspiel. Plötzlich nämlich ist die Stimme des Fahrers zu vernehmen: „Hier ist euer Rückgeld!“ Und er reichte über die Händekette eingepackt ein belegtes Brot mit geräucherter Wurst an uns weiter. Er wußte unser Eingemachtes zu schätzen. Das nun einsetzende Lachen brachte fast die Scheiben des Busses zum Bersten.
Ob nun so passiert oder nur gut ausgedacht, die Sache dient auch zu einem kleinen landeskundlichen Exkurs. In allen russischen Städten nämlich, natürlich auch in Wladimir, gibt es diese privaten Kleinbusse, nach dem französisch-deutschen Wort „Marschroute“ „marschrutka“ genannt, die – ein wenig teurer als der öffentliche Nahverkehr und deutlich günstiger als ein Taxi – eine bestimmte Strecke mit festen Haltestellen abfahren, allerdings auch dazwischen auf ein Handzeichen hin anhalten und – solange Platz ist – zusteigen lassen.
Eine ausgesprochen effektive, bequeme und günstige Alternative zum Individualverkehr mit hoher Taktfrequenz, vor allem aber viel Kolorit und Möglichkeit, Land und Leute hautnah kennenzulernen. Wer da noch fremdelt, sollte lieber zu Hause bleiben. Warum nur, fragt sich, gibt es dieses Verkehrsmittel nicht auch hierzulande, etwa zwischen Herzogenaurach und Erlangen?

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Stellen Sie sich vor, Sie fahren auf einem Forstweg in den Wald, um dort mit Freunden ein Picknick zu machen, den Vögeln zu lauschen oder einfach nur die frische Luft und das Leben froh zu genießen. Und da tritt ihnen unvermutet beidseitig Gevatter Tod entgegen, erinnert mit zwei zueinander passenden Sarghälften an unser aller Sterblichkeit, murmelt sein Memento mori der ewigen Ruhe. Eine Szene aus einem zweitklassigen Horrorfilm, meinen Sie? Weit gefehlt. So gesehen und erlebt im finstren Tann unweit von Wladimir. Nur zu ertragen mit einer gerüttelt Portion schwarzen Humors. Kostproben gefällig?

Da war es wohl wirklich an der Zeit, etwas zu unternehmen, als der Bestatter auf dem Rückfenster seines Leichenwagens die Aufschrift entdeckte: „Wasch mich!“ Von innen geschrieben…

Das Schiff geht unter. Der Kapitän fragt, wer beten könne. Als sich jemand meldet, bekommt er zu hören: „Bestens! Uns fehlt eine Schwimmweste. Fangen Sie schon mal zu beten an!“

Als es ans Sterben geht, ruft der alte Herr seine Familie zusammen. „Mein Bruder, erinnerst du dich, wie man dich seinerzeit auf der Arbeit entließ? Das habe ich veranlaßt. Meine Schwester, weißt du noch, wie sie dich zum KGB schleppten? Ich habe dich anonym angezeigt. Und du, meine Frau, hast bestimmt nicht vergessen, wie sie dich hinter Gitter brachten. Auch dahinter steckte ich. Vergebt mir, wenn ihr könnt! Und jetzt zu meinem letzten Wunsch: Hängt mich nach meinem Tod kopfüber am Kronleuchter auf.“ Darauf verschied er in Frieden. Seine Verwandten mühten sich nach Kräften, seinen letzten Wunsch zu erfüllen, und als der Tote schließlich in der richtigen Position hing, klingelt es an der Tür. Die Polizei tritt ein und meldet: „Bei uns ist da gerade eine Anzeige wegen Leichenschändung eingegangen…“

Immer am 1. April kamen ganze Abordnungen von grauhaarigen Männern aus dem Arbeitszimmer von Genosse Stalin. Ebenso grau wie erleichtert.

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Immer wieder kommen dezente Hinweise darauf, die Einträge im Blog seien zu textlastig, erinnerten also mit anderen Worten an den Dialog zwischen Kaiser Joseph II mit Wolfgang Amadeus Mozart nach der Premiere der „Entführung aus dem Serail“: „Zu schön für unsere Ohren und gewaltig viel Noten, lieber Mozart!“ – worauf der Komponist geantwortet haben soll: „Gerade so viel Noten, Eure Majestät, als nötig sind.“

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Also lassen wir heute die Bilder sprechen und kommentieren sie mit gerade so viel Worten als nötig sind.

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Die Mehrheit der Bären, die schon einmal einen Menschen zu sehen bekam, denkt, die Zweibeiner seien Baumbewohner.

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Willkommen im „Café zu den drei Stufen“.

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Patriotismus wärmt auch, wenn die Heizung aus bleibt.

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Die russischen Straßen: immer wieder Objekt der Spottlust.

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Pack die Badehose ein…

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Wann schaffst Du Dir nur endlich einen Kerl an?

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Ein ganzer Kerl!

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Sexopathologe: Den Hintereingang freihalten.

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Die Gentlemen sind noch nicht ausgestorben.

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Wenn die Kreativität mit den Zimmermädchen durchgeht.

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Das ist halt Rußland!!! Damit es bloß nicht geklaut wird…

Humor

Leben in Zeiten der Sanktionen: Und morgen bringt man uns alle ins Krematorium.

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Der neueste Brüller: Auf eine Anfrage an Dmitrij Medwedjew, ob nicht bedürftige Rentner auf der Krim mehr Unterstützung erhalten könnten, gab der Ministerpräsident in einer Regierungsverordnung offiziell zur Antwort: „1. Kein Geld vorhanden. 2. Halten Sie dort durch. 3. Ihnen alles Gute, beste Laune, Gesundheit.“ Nun kursieren im Internet bereits alle möglichen Memes wie etwa obiges Formular einer Rechnung für Mietnebenkosten mit dem Vermerk: „Kein Geld vorhanden, aber halten Sie dort durch.“

 

 

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Noch gibt es keinen echten „Italiener“ in Wladimir, aber immerhin behaupten die jungen russischen Wirte des „Frankie Fapp“, bei ihnen gebe es die erste richtige neapolitanische Pizza in der Partnerstadt zu genießen. Als Blickfang setzen die Wirte Mitte März auf die Bank vor ihrem Schnellrestaurant in der Hauptstraße einen rotzfrechen Lümmel aus Bronze, angeblich der historischen Figur des Franco Fappiano nachgebildet, der es im Amerika der 30er Jahre als Emigrant als Pizzabäcker und Mafioso rasch zu freilich vergänglichem Wohlstand gebracht haben soll.

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Folgt man einer Meldung des Staatlichen Wladimirer Lokalsenders vom 1. April, den die Blog-Redaktion – man sehe es ihr großmütig nach – leider erst jetzt zur Kenntnis nehmen konnte, nehmen freilich immer mehr anständige Bürger Wladimirs Anstoß an dem Flegel mit der Steinschleuder in der Hand. Mittlerweile habe sich sogar bereits die Zivilgesellschaftliche Kammer mit dem Kunstwerk zweifelhafter moralischer Natur beschäftigt, schließlich wolle niemand das historische Zentrum der alten russischen Hauptstadt zum Scherbenviertel und Treffpunkt von Rabauken und Halbstarken verkommen sehen. Wie wäre es beispielsweise mit einem Buch in der Hand anstelle der Waffe? Solle man wirklich kapitulieren vor dieser zur fragwürdigen Kunst geronnenen Verherrlichung von Straßenkriminalität? Wer schon wolle sich neben eine derart mißratene Figur setzen, sich ihr sozusagen gleichsetzen?

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Hört man auf die schweigende Mehrheit, wünscht die sich nun einen anständigen jungen Pionier auf der Bank – mit einem einladenden Lächeln statt dem herausfordernden Grinsen des Tunichtgut. Das Grummeln im Volk blieb auch den Kommunalpolitikern nicht verborgen. Und so macht man sich im Rathaus zu Wladimir tatsächlich Sorgen um das touristische Image der vom Fremdenverkehr so abhängigen Stadt. Negativschlagzeilen wünscht sich da niemand. Andererseits möchte man auch niemand der künstlerischen Freiheit Einhalt gebieten. Abstimmen soll deshalb Volkes Sitzfleisch. Bleibt der Spitzbube weiter so alleine auf der Bank, wie hier zu sehen, wandert er ins Archiv oder gar in den Schmelzofen, lassen sich aber Einheimische und Besucher mit ihm zusammen sehen und gar ablichten, darf er bleiben, erhält er eine dauerhafte Niederlassungserlaubnis. Die Pizzeria soll sogar dem ersten Gast aus Erlangen, der sich mit der strittigen Figur zusammen zeigt, freie Bewirtung zugesagt haben. Großes Ganovenehrenwort!

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Durchaus bisweilen kontroverse Reaktionen auf die wutmaßlich humorvolle Seite des Blogs machen immer wieder klar, wie ernst man in der Hitze Witze nehmen kann. Da tut es gut, ein wenig abzukühlen und sich selber auf den Zahn zu fühlen, denn es ist, folgt man Fjodor Dostojewskij, „ein schlimmes Vorzeichen, wenn man aufhört, Ironie, Allegorie und Scherze zu verstehen“. Versuchen wir es deshalb heute mit Liza Kos, einer „deutsch-russischen Komikerin, die in verschiedene Rollen schlüpft“, mit einer „Frau, die nicht immer weiß, wer sie ist“, aber mit ihrem Programm zwischen Öcher Platt und slawischem Slang, vorgetragen gern auch auf Kiezdeutsch, ihren Beitrag zur „Intrigation“ leistet und dabei selbst einen Heidenspaß hat. Wer also schon immer einmal wissen wollte, was Russinnen an deutschen Männern zum Lachen finden, und warum die Begegnung mit deutschen Frauen für Russen einen Kulturschock auslösen kann, klicke hier: http://is.gd/jAtHNQ

Liza Kos

Liza Kos

Die Autorin, über die man unter http://www.lizakos.de mehr erfährt, als einem lieb sein kann, versteht sich übrigens auch auf das nachdenkliche Metier – ohne den Wettlauf um die rascheste Pointe, nachzulesen unter https://kosliza.wordpress.com. Nichts für ungut also und frei nach Karl Valentin: „Sie wissen ja: Sie sind auf den Blog nicht angewiesen, sondern der Blog auf Sie. Merken´s Ihnen des!“ Das zumindest meint kein Miesepeter.

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Was er da tut, der Russe? Darauf antwortet am Ende des heutigen Eintrags Gerhard Polt auf seine ganz besondere Art. Zunächst aber soll er selbst zu Wort kommen, der Russe, mit seiner Gabe, über sich selbst und seine Lebensumstände zu lachen, gerade dann, wenn ihm eigentlich zum Heulen zumute ist. Darauf macht sich der Russe sogar einen Reim: „и смех и грех“, notdürftig übersetzt mit „es ist zum Lachen und zum Weinen“. Also, wem die Faschingsspäße nicht genug sind zur Erheiterung, erfreue sich heute am russischen Witz:

Ausgehend von den Zimmerpreisen im Hotel Metropol kann ich mir gerade einmal noch 14 Minuten zu leben leisten.

Die Braut zum Bräutigam: „Ich teile nach der Hochzeit mit Dir Leid und Kummer.“ – Darauf er: „Aber ich habe doch gar keine Sorgen.“ Sie gibt zurück: „Ich spreche ja auch von der Zeit nach der Hochzeit.“

In Wladiwostok funktioniert die Fernheizung rund um die Uhr. Allerdings nur im Juli.

70% unserer Kinder glauben nicht mehr an Väterchen Frost – im nüchternen Zustand.

Den Zustand der eigenen Gesundheit beurteilen wir daran, ob wir noch trinken dürfen.

Streiche 7

Nüchterne Sanitärtechniker: Science fiction. Unmöglich, aber immerhin denkbar.

Wahlen sind der einzige Zeitpunkt, wo wir die Papierchen dorthin werfen, wo sie hingehören – und nicht daneben.

Die Mutter des Schülers aus Tambow, der die gefundene Million bei der Polizei abgegeben hatte, beteuerte heulend, wie stolz sie auf ihren Sohn sei.

Russische Lebensweisheit: Wer früh aufsteht, ist noch nicht entlassen worden.

Rat des Finanzministers an die Staatsdiener: Wer eine Verdoppelung seines Gehalts wünscht, lege das Geld vor einen Spiegel.

Streiche 6

Und die strafen uns auch noch fürs Falschparken

Unsere glückliche Kindheit verdanken wir den Sexualkundelehrbüchern.

Wir können gute Autos herstellen. Wir tun es nur nicht.

Der Westen kann uns noch so oft auf die Knie zwingen, wir bleibt doch lieber stolz liegen.

Ich kann der jetzigen Regierung nichts Progressives abgewinnen, abgesehen von den Steuern.

Streiche 5

Wenn man die Sache so sieht, ist in unserem Land alles normal, ganz im Geist des Mottos vom heutigen Rosenmontagszug in Köln: Wir stellen alles auf den Kopf!

Aufsatzthema: „Welchen Russen geht es so richtig gut?“ Sekundärliteratur: Forbes.

Das beste Auto, das bei den Lada-Werken auf dem Hof steht, ist der BMW des Direktors.

Der Sprit wird bei uns immer teurer, weil sich die Kraftstofftransporte wegen der steigenden Spritpreise verteuern.

Wir nehmen in Sachen Korruption weltweit den zweiten Platz ein, weil wir die Ratingagentur so lange geschmiert haben, bis man uns heruntergestuft hat.

Streiche 4

Büro: Junge, dynamische und aufstrebendes Unternehmen mietet Tacker an

Der traditionelle russische Kampfsport: Ich gegen den inneren Schweinehund.

Die bessere Hälfte unserer Polizisten nimmt nur ein Bestechungsgeld, die schlechtere Hälfte kassiert auch noch den Führerschein.

Unsere neuerdings in der Türkei überwinternden Zugvögel lassen mit ihren Flügeleien und Trinkgelegen die anderen Vögeln nicht mehr zu Ruhe kommen.

Die Strecke Paris – Dakar gewinnen immer wir. Nicht weil unsere Autos die besseren wären, sondern weil die Straßen dieser Route den russischen so ähnlich sind.

Die Not eines russischen Oligarchen: Jetzt hat die Krise auch mich erreicht: Ich esse Käse mit Schimmel, ich trinke alten Wein, und mein Auto hat kein Dach mehr.

Streiche 3

Eine Persönlichkeit findet überall ihr Glück

Es heißt, wir hätten alle kein Geld mehr wegen der großen Wache im Kreml. Doch der dementiert: Der Präsident habe nur drei Leibwächter, die Landstreitkräfte, die Luftwaffe und die Kriegsmarine.

Liebe Landsleute, sorgt euch nicht wegen der Nöte von heute. Morgen kommen bestimmt neue.

Ich dachte immer, schlimmer könnte es nicht werden. Offenbar fehlte es mir an Phantasie.

Was ein richtiger russischer Optimist ist, der sieht auch auf dem Friedhof noch das Positive.

Wenn ein russischer Alpinist abstürzt, hüllt sich das Echo schon vorsorglich in Schamesröte.

Was wir nicht alles an Gipfeln in der Kultur und Wissenschaft erklimmen könnten, wenn nur der Ölpreis nicht so niedrig wäre.

Für einen Russen ist es überlebensnotwendig, wieder gesund zu werden, bevor man ihn medizinisch behandelt.

Streiche 2

Das Volk ist, wie das Volk, wütend auf die Leine, nicht auf sein Herrchen

Daß man uns immer wieder hinters Licht führen kann, spricht für unseren Optimismus.

So kann man doch nicht leben, aber wir haben es nicht anders gelernt.

Die berühmte russische Diät: Nur einmal am Tag essen, dafür von früh bis spät.

Ich brauche noch einen Tag zwischen Samstag und Sonntag!

Ich brauche noch einen Tag zwischen Samstag und Sonntag.

Der amerikanische Traum: eine Million machen. Der russische Traum: eine Million auf den Kopf hauen.

Bevor dir bei uns jemand seinen Platz anbietet, macht er dich zum Krüppel.

Ich bin gegen den Spruch „Rußland den Russen“! Sollen sich doch die anderen ruhig auch so plagen.

Nur ein Russe kann zur Fahrprüfung mit dem eigenen Wagen vorfahren.

Der Russe ist bekannt für seine Fähigkeit, sich aus jedem Schlamassel herauszuarbeiten; noch bekannter aber ist er dafür, in jedes Schlamassel hineinzugeraten.

Die Russen beschweren sich bei den Chinesen, weil die keine Ladas kopieren. Darauf die Asiaten: Stimmt gar nicht, wir haben es mehrfach versucht, aber die Autos wurden dann regelmäßig besser und teurer als eure.

Diebe und Räuber haben es schwer bei uns. Bei so einem Konkurrenzdruck!

Streiche 1

Polizeiposten: mit versteckter Kamera aufgenommen

Der Präsident verspricht der Landbevölkerung raschen Anschluß ans Internet. So können die Dörfler eher erfahren, wann sie endlich ans Gas- und Kanalisationsnetz angeschlossen werden.

Kommt die Frau des Chefs ins Büro und sagt zur Sekretärin: „Ich hoffe, Sie legen sich nicht so ins Zeug, wie das Ihre Vorgängerin tat!“ – „Und wer war meine Vorgängerin?“ – „Die steht vor Ihnen!“

„Junge, warum weinst du denn?“ – „Ich habe einen alten Leierkastenmann gesehen.“ – „Ja, und?“ – „Er ist doch blind, und so ein Schweinekerl hat ihm einen Fleischwolf untergeschoben.“ – „Und was soll daran so schlimm sein?“ – „Na, er hat doch sein Äffchen oben draufgesetzt.“

Den eigenen IQ zu messen ist nicht schwer: Man ziehe einfach von 150 den aktuellen Dollarkurs ab, von dem an man begreift, daß die Politik das Land in die Katastrophe führt.

Warum werden die Menschen in Nationen geteilt? Damit die Politiker die Menschen aufeinander hetzen können.

Was dazu schon zu Zeiten des Kalten Krieges Gerhard Polt zu sagen wußte, ist hier nachzuhören. Nachdenkliches Lachen garantiert: http://is.gd/qtWE25

 

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Hier eine neue Folge der Witze, die Russen über sich, ihr Land und ihre Politik machen:

Die jüngste Umfrage brachte zu Tage, daß die Russen ihre politische Klasse für eine sexuelle Minderheit halten.

Ein Ukrainischer Patriot ist jemand, der sein Land liebt, ein russischer Patriot ist jemand, der Putin liebt.

Es ist an der Zeit, ein Zentrum zum Studium des Patriotismus einzurichten und den Bürgern ihren Patriotismus zu bescheinigen. Die Nachfrage ist bereits durch den Staat gedeckt.

Irrtümlicherweise nennt man in Rußland den Patriotismus nicht „Vaterlandsliebe“ – sondern „Haß auf andere Völker und Länder“.

Zuerst stellen wir euch das Internet ab, dann den Strom und die Kanalisation. Die Russen werden das eine Zeitlang beklagen und sich dann daran gewöhnen.

Nachrichtensprecher im TV: „Sie werden bestimmt lachen, aber der Präsident hat wirklich schon wieder versprochen, man werde sich der Sache annehmen, und die Schuldigen würden bestraft.“

Im Fernsehen hieß es, die Amerikaner seien sauer, weil sie keinen Fisch mehr aus Rußland bekommen. Geschieht ihnen ganz recht, wir haben auch schon lange keinen mehr im Laden gesehen.

Wenn man genauer hinsieht, bemerkt man, daß das Rating des Präsidenten nicht gewachsen, sondern angeschwollen ist.

Mir tun die Ukrainer leid. Sie haben keine Ahnung von all den Faschisten, die bei ihnen die Straßen bevölkern. Klar, sie können ja auch kein russisches Fernsehen empfangen.

Witz 1

Rußland sollte endlich überall einmarschieren, um alle zu schützen.

Unter Jelzin schämte man sich für Jelzin, unter Putin schämt man sich für das ganze Land.

Die Probe aufs Exempel für Putins lautere Absichten: Bleibt er mit der Eingliederung aller „russischen Gebiete“ einverstanden, wenn nicht er Präsident des Staates ist?

Der Präsident Rußlands ist wie die Eltern für das Kind. Die Eltern kann man sich nicht aussuchen.

Wenn ein A**** an die Macht kommt, wird die Verfassung zum Klopapier.

Sport verlängert das Leben um fünf Jahre. Aber diese fünf Jahre muß man in der Turnhalle zubringen.

Wer früh aufsteht, hatte in der Nacht nichts zu tun.

Woran erkennt man einen russischen Zombie? 1. Schlecht gekleidet und schmutzig. 2. Unartikulierte Sprechweise. 3. Glaubt, an allem sei Amerika schuld.

Heutzutage erfahren viele Menschen, was sie denken – aus dem Fernsehen.

In Charkiw verliefen sich die Demonstranten mit Einsetzen des Regens. Jetzt ist klar, daß die Stadt eindeutig zu Rußland gehört.

Am wichtigsten bei der Frau ist nicht der Busen, vielmehr sind das die Augen. Glauben Sie mir, eine Frau sieht ohne Augen viel schrecklicher aus.

Was eint Henne und Abgeordneten? – Beide können stundenlang auf ihren Eiern sitzen. Und was unterscheidet sie? Die Henne tut das nicht ohne Ergebnis.

Für den Mann ist Sex wie Hunger. Wenn man ihn nicht in ein teueres französisches Restaurant läßt, geht er zur Imbißbude. Oder er kocht sich selbst.

Psychologische Hilfe ist natürlich eine feine Sache, aber anständig fluchen ist viel billiger.

Du sollst nicht stehlen. Der Staat mag keine Konkurrenz.

Derzeit kann man posten, was man will: über sein Kätzchen, über einen Teller Salat, über den Fahrplan der Moskauer Metro. Die Kommentare drehen sich eh alle nur um die Ukraine. Ich liebe das Internet!

Witz 2

Wenn Sie nicht saufen und nicht fluchen, verfolgen Sie auch nicht die Ereignisse im Land.

Wenn Sie überall grüne Männchen ohne Hoheitsabzeichen sehen, sind zwei Erklärungen möglich: Entweder Sie gehören in die Klapse, oder Sie sind Zeuge davon, wie Russen ein Referendum durchführen.

Die erboste Ehefrau stürmt ins Schlafzimmer. – „S0! Jetzt weiß ich alles!“ – Ihr Mann: – „Wirklich? Also, wie viele Nebenflüsse hat die Donau?“

Willst man einen Abgeordneten erheitern, gebe man ihm sein Wahlprogramm zur Lektüre.

Guten Tag, wir sind aus Rußland. – Ja, aber warum müssen Sie denn schon auf der Türschwelle drohen?

Unser Präsident kann keine Mitstreiter brauchen, die immer nur alles abnicken, er braucht auch Leute, die „nein“ sagen können, wenn er „nein“ sagt.

Putin begleitet seinen Kollegen aus Israel zum Flughafen und stellt ihm endlich die Frage: „Sag mal, Ariel, wer ist eigentlich bei euch im Land an allem schuld?“

Es genügt nicht, alles aus dem Leben herauszuholen. Man muß es auch noch rechtzeitig ins Ausland bringen.

Am Wochenende und im Urlaub schreibt kaum jemand etwas in den sozialen Netzwerken. Man sieht halt gleich, daß die Leute da etwas Sinnvolles zu tun haben und nicht zur Arbeit gehen müssen.

Ich habe ein Referendum zu meiner Abspaltung vom Diwan abgehalten. Das Ergebnis teile ich später mit. Erst will ich noch ein Schläfchen halten.

Die russische Regierung muß ihre nächste Kampagne gegen Korruption verschieben, weil die dafür vorgesehenen 500 Mio. Rubel in dunklen Kanälen verschwunden sind.

Nur auf russischen Straßen muß man immer mal wieder den Asphalt auf dem unbefestigten Bankett umfahren.

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