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Posts Tagged ‘Russengräber Zentralfriedhof Erlangen’


MItglieder der russisch-orthodoxen Gemeinde waren ebenso zur Kranzniederlegung gestern am frühen Nachmittag auf den Zentralfriedhof gekommen wie zwei Fahnenträger des Kriegerbundes Möhrendorf, der seit den 90er Jahren freundschaftliche Verbindungen zu den Veteranen aus Wladimir unterhält, das Erlanger Bündnis für den Frieden, viele Interessierte und, worüber sich Florian Janik besonders freute, mit der Frauenärztin, Natalia Denissowa, auch eine Vertreterin der russischen Partnerstadt – alle zu Ehren der hier bestatteten 271 und in Erlangen verstorbenen Kriegsgefangenen aus der Zarenarmee. Das letzte Zeugnis und Grabmal, wie der Oberbürgermeister betonte, das hier an den 1. Weltkrieg erinnert, der am Sonntag vor 100 Jahren als erster „industriell geführter Waffengang“ sein Ende fand und dann doch noch ein weit schlimmeres Morden hervorbrachte, den Zweiten Weltkrieg. „Aber Kriege“, so Florian Janik „fallen nicht vom Himmel. Sie werden von Menschen gemacht. Und Menschen können Kriege auch verhindern.“ Etwa auch mit Hilfe von Städtepartnerschaften wie mit Wladimir und Rennes. Aus der Bretagne war zwar niemand angereist, aber das dortige Friedensbündnis hatte eine Botschaft gegen den Krieg geschickt, die verlesen wurde. Wohl den Menschen, die solche Bündnisse und Partnerschaften aufbauen und pflegen. Heute und alle Tage, „damit diese Gräber die letzten sein mögen“, wie Erlangens Oberbürgermeister es ausdrückte.

Manfred Kirscher, Natalia Denissowa, Florian Janik und Pfarrer Anatolij; im Hintergrund Siegfried Beuerlein und Fritz Rösch

Oder mit den Worten des Leiters der französischen Auslandsvertretung der Ochrana, des Geheimdienstes des Russischen Reiches, die ihm Umberto Eco in seinem Roman „Der Friedhof in Prag“ in den Mund legt:

Jemand hat gesagt, der Patriotismus sei die letzte Zuflucht der Kanaillen – wer keine moralischen Prinzipien hat, wickelt sich gewöhnlich in eine Fahne, und die Bastarde berufen sich stets auf die Reinheit der Rasse. Die nationale Identität ist die letzte Ressource der Entrechteten und Enterbten. Doch das Identitätsgefühl gründet sich auf den Haß, Haß auf den, der nicht mit einem identisch ist. Daher muß man den Haß als zivile Leidenschaft kultivieren. Der Feind ist der Freund der Völker. Man braucht immer jemanden zum Hassen, um sich im eigenen Elend gerechtfertigt zu fühlen. Haß ist die wahre Ur-Leidenschaft. Liebe ist eine Ausnahmesituation. Deswegen haben sie Christus umgebracht: Er sprach wider die Natur. Man kann nicht jemanden das ganze Leben lang lieben, aus dieser unmöglichen Hoffnung entstehen Ehebruch, Muttermord, Freundesverrat… Dagegen kann man jemanden sehr wohl das ganze Leben lang hassen. Vorausgesetzt, er ist immer da, um unseren Haß zu schüren. Haß wärmt das Herz.

Wir wissen alle, der Haß ist zurück: auf den Straßen, im Internet, in den Herzen. Wir wissen, wohin das führt. Aber wir wissen auch, Freundschaft wärmt das Herz nicht minder. Wir haben die Wahl.

 

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Heute in acht Tagen jährt sich zum einhundertsten Mal das Ende des Ersten Weltkriegs. Aus diesem Anlaß legt Oberbürgermeister Florian Janik am 11. November um 14.15 Uhr an den sogenannten Russengräbern auf dem Zentralfriedhof einen Kranz nieder. Wer sich an der kleinen Gedenkfeier beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen.

Zum Hintergrund hier einige Auszüge aus einem von Andreas Jakob, dem Leiter des Stadtarchivs, bereits vor vier Jahren publizierten Aufsatz:

Am 14. August 1914 wurde die Bevölkerung in Erlangen zum ersten Mal mit einem mahnenden, in moralisierender Weise das typische deutsche Selbstverständnis spiegelnden Aufruf auf den künftigen Umgang mit den bald erwarteten Kriegsgefangenen vorbereitet:

Es möchte im Hinblick auf manche sehr beschämende Vorkommnisse im Jahre 1870 am Platze sein, darauf hinzuweisen, daß Kriegsgefangenen gegenüber nationale Würde und Wohlanständigkeit gewahrt werden müssen. An den Fingern dieser Franzosen klebt deutsches Blut; jeder von ihnen hat wohl viel hundertmal schon auf die Herzen unserer Brüder draußen im Felde gezielt. Wir wollen dies den Kriegsgefangenen nicht entgelten lassen durch eine Behandlung, die auf Anstand und Wohlerzogenheit keine Rücksicht nimmt und zu Beschimpfung und Spott greift; denn auch sie haben für ihr Vaterland gekämpft. Aber weit entfernt müssen wir alle – Männer und Frauen, Jünglinge und Mädchen – davon sein, ihnen nachzulaufen wie Wundertieren, sie anzustaunen, ja vielleicht auch anzuschmachten, als seien sie des Mitleids und der Verehrung wert, weil sie Fremde sind – wofür der biedere Deutsche bekanntermaßen immer eine besondere Schwäche hat! Das Volk sitze peinlich zu Gericht über alle jene, die etwa nicht danach handeln. Solche Leute wären nicht wert, fürderhin von ihren Mitbürgern geachtet zu werden.

Damals gab es noch gar keine Gefangenen in Erlangen, doch als sie dann in einem im Stadtosten eigens eingerichteten Lager angekommen waren, kam es dann doch zu Freund-Feind-Begegnungen, die streng geahndet wurden:

Weil eine „Gütlerstochter von Adlitz […] mit einem russischen Kriegsgefangenen intim verkehrt hatte“, erhielt sie einen Strafbefehl über sechs Wochen Gefängnis, den das Schöffengericht Erlangen, ihren Einspruch verwerfend, bestätigte.

Auch Fluchtversuche kamen vor:

Ueber die Ergreifung der entwichenen russischen Offiziere: In der Nacht zum Pfingstmontag bemerkten einige Burschen von Windsbach (bei Ansbach), wie sich an einem Bauernhaus 2 Mannspersonen in deutscher militärischer Uniform niedergelassen hatten. Als sie sich die Fremdlinge näher ansehen wollten, ergriffen diese die Flucht. Allein sie wurden bald eingeholt und der Gendarmerie übergeben. Dort stellte sich heraus, daß die Fremden die zwei russischen Offiziere waren, die vor einigen Tagen aus Erlangen flüchtig gegangen waren

Mit dem Ende des Krieges wurden vor allem die Franzosen und Italiener bald entlassen. 1926 exhumierte man schließlich auch ihre Toten und überführte die sterblichen Überreste in die Heimat. An diese traurige Episode der Erlanger Stadtgeschichte erinnert heute nur ein 1919 auf Betreiben der in Erlangen verbliebenen Russen auf dem Zentralfriedhof aufgestelltes, 1929 durch zwei Sarkophage, die die Gebeine der 271 in Erlangen verstorbenen russischen Kriegsgefangenen und Internierten aufnahmen, ergänztes, über zwei Meter hohes Denkmal.

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Während Oberbürgermeister Florian Janik am 9. Mai als erster Deutscher auf dem Platz des Sieges in Wladimir sprach, hielt zeitgleich Bürgermeisterin Elisabeth Preuß auf dem Erlanger Zentralfriedhof an den Russengräbern eine Rede zum Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkriegs. Auf Inititative von Nadja Steger hatten sich vor den Sarkophagen mit den sterblichen Überresten von 271 russischen Soldaten, während und nach dem Ersten Weltkrieg im Gefangenenlager Erlangen verstorben, etwa 40 Erlanger versammelt, die aus Frankreich, England, den Nachfolgestaaten der UdSSR, Deutschland und aus den USA stammen, also die ehemaligen Alliierten und das untergegangene Dritte Reich repräsentieren.

Gerhard Kreitz

Gerhard Kreitz

Gerhard Kreitz, Sprecher des Freundeskreises Wladimir, begrüßte die Teilnehmer an der von einem Quartett des Christian-Ernst-Gymnasiums unter Leitung von Jürgen Neudert umrahmten Gedenkveranstaltung, bevor Bürgermeisterin Elisabeth Preuß das Wort ergriff:

Gedenkveranstaltung 9. Mai, Elisabeth Preuß und Ingeborg Lötterle

Gedenkveranstaltung 9. Mai, Elisabeth Preuß und Ingeborg Lötterle

50 Millionen Tote, 60 oder gar 70 Millionen? Allein in der damaligen Sowjetunion starben, verhungerten, krepierten wohl an die 30 Millionen.

Unendliches Leid. Unendlicher Hunger. Unendliche Schmerzen. Unendliches Grauen.

Vor 70 Jahren kapitulierte – endlich – die Wehrmacht, bis zuletzt hat das Hitler-Regime Menschen in den sicheren Tod geschickt, fanatisiert durch menschenverachtende Propaganda.

Elisabeth Preuß

Elisabeth Preuß

Am 8. Mai war in Europa endlich der Krieg aus. Die unvorstellbaren, furchtbaren Folgen traten erst nach und nach ganz ins Bewusstsein: Zerstörte Städte, am 14. Mai 1940 wurde Rotterdam dem Erdboden gleich gemacht, 1944 das französische Oradour-sur-Glane. Ausgehungerte Städte, in Leningrad verhungerte wohl eine Million Menschen. Zerstörte Kulturgüter, die Kathedrale von Coventry, Gemälde und verbrannte Bücher, auch hier in Erlangen. Zerstörte Hoffnung, zerstörte Familien, ein ganzes Volk, das Volk der Juden im minutiös geplanten Genozid dezimiert, geplant von den Nazi-Schergen im Land der Dichter und Denker.

Quartett des Christian-Ernst-Gymnasiums

Quartett des Christian-Ernst-Gymnasiums

Europa lag am Boden, zertrampelt von Armeen, zermörsert von Raketen, gemartert von Ärzten, die nicht heilten sondern quälten, alles befohlen und oftmals bereitwillig ausgeführt von gewissenlosen Anführern und willfährigen Gehorchenden.

Am 8. Mai 1945 durfte Europa wieder Hoffnung schöpfen, kleine, zarte Pflanzen des Friedens wagten sich aus der verbrannten Erde.

Die Gemeinschaft der Völker hat Deutschland nach dem Krieg nicht im Stich gelassen. Diese Geste der Menschlichkeit war damals und bleibt bis heute fast unvorstellbar, angesichts der Verbrechen gegen die Menschlichkeit, die Deutsche von Spanien bis Stalingrad, von Norwegen bis in die afrikanische Wüste, im kleinen Cumiana im Piemont und im großen Warschau verübten. An Juden, Roma und Sinti, Homosexuellen, Kommunisten, Geisteskranken, Widerständlern.

Teilnehmerkreis mit Fritz Rösch in Uniform

Teilnehmerkreis mit dem Ehepaar Ute und Heinrich Hirschfelder sowie Fritz Rösch in Uniform

Und dennoch reichte die Welt uns die Hand.

Zeitungen, Radio und Fernsehen zeigen uns in diesen Tagen Bilanzen des 2. Weltkrieges. Haben wir daraus gelernt? Wie laut ist denn noch der Ruf: Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus? Wie offen sind wir im Jahr 2015 für Diversität in unseren Städten? Gehen nicht wieder Tausende auf die Straße und grenzen Angehörige einer anderen Religion aus?

Demokratie gedeiht nicht von alleine. Sie braucht uns alle, jeden Tag und überall. Mit Zivilcourage, mit Menschen, die nicht wegsehen, mit Menschen, die nicht vergessen. Mit Menschen, die im Gedenken nicht Rückwärtsgewandtheit sehen, sondern Arbeit für den Frieden.

Dmitrij Neronow und Natalia Grebnev

Dmitrij Neronow und Natalia Grebnev

Dmitrij Neronow aus Wladimir erinnerte an seine Großeltern, die alle im Krieg waren, eine Großmutter als Krankenschwester, die Verwunderte vom Feld in Sicherheit brachte; die andere war eingesetzt an der Nordfront und beim Troß. Ein Großvater kämpfte bei der Infanterie, der anderer bei der U-Boot-Flotte. Einer wurde schwer verwundet, aber alle sind sie zurückgekommen und haben ihre Kinder und Enkel immer im Geist des Friedens erzogen. Deswegen, so der Anästhestist, der gerade bei den Erlanger Kollegen hospitiert, komme er auch schon zum zweiten Mal nach Deutschland zu Freunden, komme sehr gern und verstehe seine Teilnahme an der Gedenkveranstaltung auch in Vertretung seiner Kollegen, die damals deutsche Kriegsgefangene behandelten.

Bridget Ineichen

Bridget Ineichen

Für die Franconian Society sprach die zweite Vorsitzende, Bridget Ineichen:

Als die zerbombte Kathedrale zu Coventry in Großbritannien nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederaufgebaut und im Mai 1962 geweiht wurde, erklangen die bewegenden Melodien des War Requiems von Benjamin Britten. Als Solisten hatte der Komponist Dietrich Fischer-Dieskau aus Deutschland, Galina Wischnewskaja aus der Sowjetunion und Peter Pears aus England ausgewählt. Dies geschah als Zeichen der Versöhnung zwischen den Nationen, die sich in einem brutalen und sinnlosen Krieg bekämpft hatten, aber auch als Zeichen der Hoffnung und des Vertrauens in die Menschen Europas, künftig in Frieden zu leben.

Zentralfriedhof 1

Nun, 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, stehen diese drei Nationen in Freundschaft hier zusammen und gedenken, zusammen mit Vertretern anderer Nationen, der Opfer dieses Krieges, wo immer sie sind. Sie sind es, die es uns ermöglicht haben, heute in einem relativ stabilen und friedlichen Europa zu leben. Aber der Preis, der dafür bezahlt wurde, war hoch, sehr hoch. Um Frieden für künftige Generationen zu sichern, ließen Millionen von Menschen ihr Leben. Sie haben aber auch ihre Kindheit und Jugend, ihre Angehörigen, ihre Freunde und Kameraden, ihre Freiheit, ihre Rechte und vor allem ihre Menschenwürde unter unvorstellbarem Leid verloren.

Bridget Ineichen, Elisabeth Preuß, Siegfried Beuerlein, George Mills, Rachel Gillio und Dmitrij Neronow

Bridget Ineichen, Elisabeth Preuß, Siegfried Beuerlein, George Mills, Rachel Gillio und Dmitrij Neronow

Umso größer ist daher unsere geschichtliche Verantwortung heute, die Zukunft unserer Welt so zu gestalten, dass die Opfer des Zweiten Weltkriegs nicht umsonst gestorben sind. Ihr Erbe verpflichtet uns dazu, in einer Atmosphäre von Offenheit und Toleranz die Grundrechte und die Freiheit unserer Mitmenschen zu respektieren und den Mut zu haben, uns gegen die Unterdrückung und die Verfolgung von Anderslebenden, Andersdenkenden und Andersgläubigen bedingungslos einzusetzen und nicht zu schweigen. Es verpflichtet uns aber auch dazu, aus der schrecklichen Vergangenheit zu erkennen, dass Krieg nie die Antwort auf Konfliktsituationen in der Welt sein darf. Denn das Menschenleben ist das höchste Gut, das wir besitzen, und unsere Aufgabe und die Aufgabe künftiger Generationen ist es, dieses Leben und die Würde des Menschen zu schützen und zu bewahren.

Teilnehmerkreis

Teilnehmerkreis

Heute verneigen wir uns in Ehrfurcht vor allen Opfern des Zweiten Weltkriegs, denen wir so viel schulden, und bitten mit einigen der letzten Worte des War Requiems von Benjamin Britten:

Siegfried Beuerlein vom Soldaten- und Kriegerbund Kleinseebach / Möhrendorf

Siegfried Beuerlein vom Soldaten- und Kriegerbund Kleinseebach / Möhrendorf

Lord, grant them eternal rest, / And let light perpetual shine upon them.“

O Herr, schenke ihnen die ewige Ruhe, / Und das ewige Licht leuchte ihnen!

 

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Als die 271 Kriegsgefangenen und Internierten aus dem 1. Weltkrieg in Erlangen auf dem Zentralfriedhof beigesetzt wurden, hatten die roten Revolutionäre in der Heimat gerade das von Katharina der Großen eingeführte Sankt-Georgs-Band als Auszeichnung für Heldenmut und Kampfesgeist abgeschafft. Erst im Großen Vaterländischen Krieg, wie der Zweite Weltkrieg bis heute von den Russen genannt wird (der Vaterländische Krieg ist die Bezeichnung für den Kampf gegen Napoleons Truppen Anfang des 19. Jahrhunderts), erst ab Mai 1942 trugen die Soldaten der neugeschaffenen Garderegimenter auf der rechten Brustseite wieder das Georgsband, das auch die Banner schmückte. Eine ganz bewußte Fortführung der militärischen Tradition im Kampf gegen die Invasoren.

Julia Beljajewa, Oxana Kotowa, Jelisaweta Kusnezowa und Malika Scharipowa,

Julia Beljajewa, Oxana Kotowa, Jelisaweta Kusnezowa und Malika Scharipowa an den Russengräbern auf dem Zentralfriedhof in Erlangen

Die vier Besucherinnen aus Wladimir – Jelisaweta Kusnezowa, Malika Scharipowa, Julia Beljajewa und Oxana Kotowa – kennen die Geschichte des Bandes, das nach 1945 kollektiv und postum allen sowjetischen Gefallenen verliehen wurde und seit 1998 wieder als offizielle Auszeichnung der russischen Streitkräfte fungiert. Seit zehn Jahren, seit dem 60. Jahrestag der Kapitulation des Dritten Reiches, gehört das Georgsband fest zur Erinnerungskultur und schmückt nicht nur die Revers, sondern auch die Autoantennen der Russen. Mehr und mehr, je näher der wichtigste Festtag des Landes rückt.

Georgsband

Georgsband. Quelle: http://www.saratov.2stick.ru

Nun also, nach fast einhundert Jahren, für die in Erlangen verstorbenen und beigesetzten 271 Russen ein stilles Gedenken und die späte Ehrung mit dem Georgsband. Manches rückt die Geschichte eben auch wieder zurecht und fügt zusammen, was zusammengehört. Kostbare Augenblicke des Innehaltens.

Oxana Kotowa, Julia Beljajewa, Malika Scharipowa und Jelisaweta Kusnezowa bei den Russengräbern auf dem Südfriedhof in Nürnberg. Photo: Ella Rogoschanskaja

Oxana Kotowa, Julia Beljajewa, Malika Scharipowa und Jelisaweta Kusnezowa bei den Russengräbern auf dem Südfriedhof in Nürnberg. Photo: Ella Rogoschanskaja

Ein ehrender Gruß der Enkelgeneration auch für die auf dem Südfriedhof in Nürnberg bestatteten, mehr als 3.500 im Lager Langwasser ums Leben gekommenen sowjetischen Gefangenen. Ein würdiger Auftakt für die bevorstehenden Feiern zum Gedenken an die Opfer des Faschismus mit den vier Botschafterinnen des Friedens, die heute wieder die Heimreise antreten.

Mehr zu dem Thema unter: http://is.gd/KhpKLD

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Der Freitag endete mit den schönen Künsten und einem guten Gespräch: im Zentrum der Stadt wurde eine umfangreiche Ausstellung des auch in Erlangen gut bekannten Pjotr Dik eröffnet. Der international renommierte Künstler starb 2002 unerwartet bei einem Aufenthalt in Worpswede. In seiner Heimat wird er verehrt, unzählige Kunstfreunde kamen gestern zur Vernissage.

Pjotr Dik: Mondnacht

Pjotr Dik: Mondnacht

Im Erlangen-Haus schließlich fand sich am gestrigen Abend der „Deutsche Club“ zusammen. Die Ärztin Nadeschda Oblowazkaja, die übrigens im Januar mit Familie und Hund zu einem Urlaub nach Erlangen aufbrechen wird, trug philosophische Gedanken zum neuen Jahr vor. Von unguten Einflüssen von Mißgunst und Eile, über die guten Einflüsse von grünen und blauen Farbtönen, bis zu den Folgen des Essens, ohne dabei Hunger zu haben, gab sie ihre Gedanken wieder, die zu ernsten und heiteren Diskussionen führten. Die Sprachstudierenden diskutierten dabei z.B. auch den Unterschied von „ungewohnt“ und „ungewöhnlich“ oder den Gebrauch von reflexiven Verben.

Die Ökologin und Baumschützerin, Nadeschda Oblowazkaja, mit einer Linde in Franken

Die Ökologin und Baumschützerin, Nadeschda Oblowazkaja, mit einer Linde in Franken

Der Samstag begann ernst: Ein Gespräch mit Tatjana Samkowaja, Leiterin des AIDS-Zentrums, stand an. Seit 15 Jahren Mitarbeiterin, leitet sie die Einrichtung seit fünf Jahren. Etwa 2.000 Patienten aus Stadt und Oblast Wladimir werden betreut, darunter auch 180 Kinder, geboren von HIV-positiven Müttern. 48 dieser Kinder sind positiv getestet. Während früher 80% der Ansteckung durch Drogensucht erfolgte, ist diese Gefahr auf 60% gesunken, umgekehrt steigt der Anteil an Infizierung durch Sexualkontakte. Das Zentrum bietet von Prophylaxe, Diagnose bis zum Therapieplan eine umfassende Begleitung der Patienten, alles kostenlos.

Tatjana Sam und Elisabeth Preuß

Tatjana Samkowaja und Elisabeth Preuß. Photo: Irina Chasowa.

Der Ärztin liegt besonders Aufklärungsarbeit und Prophylaxe am Herzen. Diskriminierung von HIV-Trägern tritt sie mutig in vielen Vorträgen entgegen. Sie klärt in Universitätsseminaren und Jugendzentren, an Schulen, auf Elternversammlungen und beim Militär auf. Das ambulante Zentrum hat zwei Fachärzte für AIDS, einen Pädiater, zwei Infektiologen, einen Psychologen, einen Hautarzt und ein Labor mit Fachkräften. Eine große Sorge ist der engagierten Medizinerin der Nachwuchsmangel: Es wird zunehmend schwerer, freiwerdende Arztstellen in ihrem Zentrum und in kooperierenden Praxen, vor allem auf dem Lande, zu besetzen.

Elisabeth Preuß mit den Kriegsveteranen; 2. v.l.: Nikolaj Schtschelkonogow

Elisabeth Preuß mit den Kriegsveteranen; 3. v.l.: Nikolaj Schtschelkonogow. Photo Irina Chasowa.

Nach diesem Gespräch ging es mit dem Bus ins Stadtzentrum, zum Vereinsraum der Veteranen, der mir von einem früheren Besuch schon bekannt war. Nikolaj Schtschelkonogow erwartete Irina Chasowa und mich am Eingang, dann saßen wir einer kleinen Gruppe Veteranen gegenüber, die teilweise in Japan, teilweise auf polnischen, und teilweise auf deutschem Boden gekämpft haben. Einer der Veteranen aus dem dem Dorf Schuja bei Iwanowo erzählte, er habe als Kind den Absturz eines  abgeschossenen deutschen Flugzeuges aus unmittelbarer Nähe beobachtet, die Bilder der getöteten Piloten gingen ihm bis heute nach. Er sähe so gern zumindest einen Gedenkstein für die beiden Soldaten an der Absturzstelle. Sein Wunsch war, ob nicht deutsche Veteranen recherchieren könnten, welches Flugzeug mit welcher Besatzung damals abgeschossen wurde.

Unisono äußerten die Veteranen Sorge ob der Situation in der Ukraine, betonten aber, die Freundschaft zwischen Erlangen und Wladimir sei unverrückbar. Das bekräftigte ich mit deutlichen Worten: Städtepartnerschaften sind immer wichtig, in diesen Zeiten, wo zwischen unseren Staatschefs dunkle Wolken aufziehen, sind sie noch wichtiger. Ich werde im Erlanger Rathaus jeden Besuch aus Wladimir in den kommenden Monaten noch herzlicher empfangen!

Nikolaj Schtschelkonogow, Jurij Fjodorow, Alexander Rybakow, Siegfried Balleis und Peter Steger bei Kranzniederlegung an Russengräbern in Erlangen, Oktober 2008

Nikolaj Schtschelkonogow, Jurij Fjodorow, Alexander Rybakow, Siegfried Balleis und Peter Steger bei Kranzniederlegung an Russengräbern in Erlangen, Oktober 2008

Die Veteranen erkundigten sich auch nach der Flüchtlingssituation in Erlangen und berichteten, in Wladimir lebten derzeit etwa 1.000 Flüchtlinge aus der Ukraine. Nikolaj Schtschelkonogow ließ die Begegnungen der Veteranen seit 1991 nochmals Revue passieren, besonders die Treffen mit Schülern in Erlangen sind ihm frisch im Gedächtnis. Diese Stunde war, wie jede Begegnung mit den Veteranen, eine eindringliche Mahnung, Frieden zu halten. Mir lag viel an diesem Termin, denn diese Zeitzeugen werden immer weniger, und jedes Gespräch mit ihnen ist wertvoll. Mich beeindruckt, wie frisch und humorvoll diese Männer sind, ist doch jeder sicher schon an die 90 Jahre alt.

Am Nachmittag fuhren wir nach Susdal zur Witwe von Pjotr Dik, die uns zum Essen eingeladen hatte. Sie lebt in einem Holzhaus auf dem Gelände eines der Männerklöster, malerischer geht es kaum. Der Blick aus dem Atelier ihres Mannes geht hinüber zu einen Frauenkloster, sowohl bei Tageslicht, als auch in der frühen Dämmerung und bei Nacht gleichermaßen spektakulär. Absolute Ruhe herrscht dort, nur unterbrochen von gelegentlichem Glockengeläut von einem der Klöster. Und man versteht Kira Limonowa, wenn sie sagt, sie verbringe immer weniger Zeit in Wladimir und immer mehr in Susdal.

Der Blick aus dem Atelier von Pjotr Dik

Der Blick aus dem Atelier von Pjotr Dik

Der Teekessel blubberte ohne Unterlaß, dazu gab es köstliche russische Speisen, und wenn nicht neue Gäste gekommen wären, um mit Kira eine Ausstellung in Nowosibirsk zu besprechen, vielleicht säßen wir dann immer noch dort…

Dr. Elisabeth Preuß, Bürgermeisterin

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Russischer Grabstein auf Zentralfriedhof

In der Geschichte der Deutschen und Russen gibt es ein besonderes Datum. Der Tag der erst spät in der Nacht des 8. Mai 1945 abgeschlossenen Unterzeichnung der Kapitulation des Dritten Reiches durch alle Seiten fällt wegen der Verschiebung von zwei Stunden nach Moskauer Zeit auf den 9. Mai. Begangen wird er seither in der Sowjetunion und in den Nachfolgestaaten der UdSSR als Tag des Sieges, als Fest der Einheit einer Völkergemeinschaft, die zweifellos den schwersten Anteil der Last am Zweiten Weltkrieg zu tragen hatte, handelte es sich doch beim Unternehmen Barbarossa um einen Vernichtungsfeldzug. Die Opferzahlen sind so unvorstellbar hoch, daß sie vielleicht erst greifbar und begreifbar werden, wenn man sie am Beispiel der Region Wladimir, die ja hinter der Frontlinie lag, verdeutlicht: Von 300.000 Einberufenen kehrte kaum mehr als die Hälfte von der Front zurück. Welch ein Blutzoll eines Volkes, für das von den Faschisten buchstäblich die Versklavung vorgesehen war. 1.284 Frontkämpfer leben heute noch in der Partnerstadt und begingen den Tag des Sieges am Ehrenmal für den Unbekannten Soldaten.

Siegfried Balleis an den Russengräbern

Die drei Gäste, von denen gestern bereits im Blog die Rede war, zeigten sich gemeinsam mit ihren Gastgebern tief bewegt von der Kranzniederlegung zum 9. Mai an den Russengräbern auf dem Erlanger Zentralfriedhof. Eine Gedenkstätte für die sowjetischen Opfer des Zweiten Weltkrieges – vor allem Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter – gibt es zwar (noch) nicht, aber die beiden Sarkophage mit den sterblichen Überresten von 271 in Erlangen verstorbenen russischen Kriegsgefangenen aus dem Ersten Weltkrieg verfügen auch nach all den Jahrzehnten über genug Symbolkraft für Gesten des Gedenkens und der Versöhnung.  Eine Besonderheit dieser vom Friedhofsamt gepflegten Stätte liegt übrigens darin, daß die Anlage für die „in der Heimat nicht mehr betrauerten Opfer der Pflicht“ von den Überlebenden der Gefangenschaft selbst errichtet werden konnte.

Wolfgang Morell, Fritz Wittmann, Hans Gruß, Jürgen Üblacker, Rudolf Schwarzenbach, Melitta Schön

Auch wenn das Kriegsende zumindest in dem Jahr – und der 9. Mai erst recht – in Deutschland kaum mehr im öffentlichen Bewußtsein erlebt wird, waren gestern die Teilnehmer der Zeremonie, darunter auch die Veteranen Wolfgang Morell und Fritz Wittmann, doch tief ergriffen. Umrahmt von Fahnenträgern des Bayerischen Roten Kreuzes, der Freiwilligen Feuerwehr Erlangen, des Soldaten- und Kriegerbundes Möhrendorf-Kleinseebach und der Stadt Wladimir, erinnerte sich Oberbürgermeister Siegfried Balleis an seine beiden Reden genau vor einem Jahr in der Partnerstadt und beschwor den Geist der Verständigung und Zusammenarbeit. Unvergessen für ihn, wie unzweideutig die Russen zwischen dem deutschen Volk und der Clique von Faschisten unterscheiden, die den Krieg vom Zaun gebrochen haben. Wie schon 2010 in Wladimir traf das Stadtoberhaupt intuitiv den richtigen Ton, geprägt weniger von den wohlgesetzten Worten als vielmehr von der spürbaren inneren Anteilnahme eines Mannes, dessen Vater selbst an der Ostfront eingesetzt und in sowjetische Gefangenschaft geraten war und danach ein russisches Blockhaus im Wald baute.

Pawel Litow, Siegfried Balleis

Siegfried Balleis muß nichts von all dem aussprechen. Die Gäste empfinden seine innere Nähe und Anteilnahme aus seinen Gesten heraus als ein Geschenk, das Pawel Litow, Chef der Feuerwehr von Wladimir und Susdal im Rang eines Majors, in seiner Erwiderung offenherzig zurückgibt, wenn er sagt: „Nach diesem Krieg gab es weder Sieger noch Besiegte. Wir waren alle Verlierer eines grausamen Krieges. Heute achten und schätzen wir die Deutschen und wollen mit ihnen auf allen Gebieten möglichst eng zusammenarbeiten. Wir danken dem Roten Kreuz, der Feuerwehr und der Stadtverwaltung für diese Geste der Versöhnung am heutigen Tag und für die Einladung in Ihre gastfreundliche Stadt.“ Und später im persönlichen Gespräch mit Siegfried Balleis: „Es ist eine Freude zu erleben, daß unsere Partnerstadt einen solchen Oberbürgermeister hat!“ Es gibt also wohl doch einen Sieger an diesem Tag: den Frieden zwischen unseren Völkern. Denn die Deutschen und die Russen haben den Krieg in ihrem Denken, Fühlen und Handeln besiegt.

Nach dem sonntäglichen Arbeitsbesuch in Jena galt es gestern, die Aufgaben der 70 Berufsfeuerwehrleute und 450 ehrenamtlichen Kräfte in Erlangen kennenzulernen. Auch wenn ein ganzer Tag dafür vorgesehen war und es sogar einen leibhaftigen Einsatz gab – s. Bericht in den Erlanger Nachrichten -, fehlte es doch an der Zeit, alle Fragen der Gäste zu beantworten, wißbegierig wie sie sind. Die Unterschiede der Systeme sind zu groß, um von beiden Seiten alles an einem Tag erklären zu können. Besonders dann, wenn auch noch ein Thema zu erkunden ist, das bis dato ja weitgehend unbekannt war in Rußland: die Freiwilligen Feuerwehren und deren Interaktion mit den Berufswehren.

Fritz Rösch, Felix Wasel und Bernd Schlee mit den Gästen

Anschauungsunterricht gibt es da in Möhrendorf mit seinen 4.500 Einwohnern und 54 freiwilligen Feuerwehrleuten. Ungläubig staunen die Gäste, als sie von Kommandant Bernd Schlee hören, bei Alarm rücke der erste Zug schon nach drei bis vier Minuten aus. Nur möglich freilich, weil viele der Ehrenamtlichen unmittelbar am Ort leben und arbeiten und jederzeit auf dem Sprung sind, weil zwei Fahrzeugwarte alles in Schuß halten, weil es einen Mannschaftsgeist gibt. Fragen über Fragen nach Anschaffungen, finanzieller Ausstattung, Ausbildung… Fragen aber auch an das eigene Land, an die eigene Politik. Wird es tatsächlich möglich, gerade auf dem Land, wo sie am dringendsten gebraucht wird, Freiwillige Feuerwehren gewissermaßen aus dem Nichts heraus zu gründen? Werden die Gemeindeverwaltungen die Mittel für Bauten, Fahrzeuge und Ausrüstungen zur Verfügung stellen?

Felix Wasel, Gennadij Brajt, Pawel Litow, Fritz Rösch, Pjotr Ponassenko, Bernd Schlee

Fragen, die auch später beim Gespräch in privater Runde mit Fritz Rösch, dem „Außenminister von Möhrendorf“, jederzeit einsatzbereit für die Partnerschaft, nicht beantwortet werden können. Dafür erklärt das langjährige Mitglied des Gemeinderats, im Brotberuf früher Feuerwehrmann in Erlangen, am von seiner Frau Anita reich gedeckten Tisch, was Möhrendorf seine freiwilligen Brandbekämpfer wert sind, die im Vorjahr 38 Einsätze hatten. Jahr für Jahr beschließt der Gemeinderat eine bestimmte Summe – gegenwärtig um die 80.000 Euro – für die laufenden Kosten der FFW. Aber die Ausgaben können auch mal bis zu einer Million Euro gehen, wenn ein neues Fahrzeug anzuschaffen ist. Summen, die den Gästen Sorgen bereiten, weil die kleineren Gemeinden und Dörfer im Wladimirer Land kaum Geld haben, um die bisherige Infrastruktur überhaupt instand halten zu können.

Die russische Fahne über den Dächern von Möhrendorf

Es gibt aber auch noch ein anderes Problem, das Pawel Litow, Pjotr Ponasenko und Gennadij Brajt umtreibt: Das Centre Européen du Volontariat (CEV) in Brüssel veröffentlichte im Sommer vergangenen Jahres Zahlen und Fakten zum freiwilligen Engagement in Rußland. Rund fünf Prozent der russischen Bevölkerung, etwa acht Millionen Menschen, engagierten sich ehrenamtlich in zivilgesellschaftlichen Organisationen. Rund vier Prozent seien in Parteien, Gewerkschaften, öffentlichen oder religiösen Organisationen aktiv und ein bis zwei Prozent in Nichtregierungsorganisationen. Bürgerschaftliches Engagement, aber auch das Mitarbeiterengagement in Unternehmen, wird der Analyse zufolge seit 2006 ein zunehmend wichtigeres Betätigungsfeld. Die Publikation, die im Rahmen der Serie „Facts and Figures on Volunteering in Europe“ erschienen ist, schildert die Entwicklung freiwilligen Engagements in Russland seit dem 18. Jahrhundert und beschreibt Grundzüge der Infrastruktur für Bürgerengagement in der russischen Föderation. Die von der Friedrich Ebert Stiftung im April 2010 veröffentlichte Studie „Zivilgesellschaft und bürgerschaftliches Engagement in Russland“ kommt zu anderen Ergebnissen und nennt nach Einschätzung von russischen Experten eine Ehrenamtsquote von einem halben bis einem ganzen Prozent als Schätzwert. Die offiziellen Zahlen, die für das Jahr 2009 rund 23% der russischen Bevölkerung als früher oder gegenwärtig an NGOs beteiligt angaben, seien zu hoch gegriffen. „Die russischen Bürgerinnen und Bürger sehen kaum Gestaltungsmöglichkeiten durch bürgerschaftliches Engagement, ihre Motivation hierzu ist in der Folge gering. Informelles Engagement, z. B. in Form von Nachbarschaftshilfe, findet sich jedoch häufig“, so die Autoren Susanne Lang, Alexandra Härtel und Michael Bürsch.

Genau hierin sehen auch die Wladimirer das Hauptproblem: Wie überzeugen und motivieren wir Menschen zu einem ehrenamtlichen Einsatz, der nicht selten Gefahr für Leib und Leben mit sich bringt? Der Weg mag noch lang sein, doch in der Partnerschaft kann man ihn immerhin gemeinsam gehen, Schritt für Schritt. So gibt es nur Sieger am Tag des Sieges wie im Alltag der Partnerschaft zwischen Erlangen und Wladimir.

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