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Posts Tagged ‘Rot-Kreuz-Zentrum Wladimir’


Es geht nicht alles so rasch voran, wie sich das Olga Dejewa vorstellt. Dennoch kann die Vorsitzende des Roten Kreuzes Wladimir berichten, daß die beiden Projekte „Das sollte jeder wissen“ und „Hospiz – Häusliche Pflege“ auch in der Sommerpause nicht an Fahrt verlieren. Sogar einen Runden Tisch zum Thema „Über die Notwendigkeit der Vermittlung von Kenntnissen in der Ersten Hilfe“ habe es auf ihre Anregung hin gegeben. Schwieriger sei es da schon, mit dem schwerfälligen Apparat der Krankenhäuser in Sachen Hospiz-Projekt zusammenzuarbeiten, zumal auch noch das Datenschutzgesetz hohe Hürden aufbaue. Aber auch da weiß sich Olga Dejewa zu helfen: Man wende sich einfach direkt an die Patienten, mache auf die Dienstleistungen des Roten Kreuzes aufmerksam. Noch wichtiger aber: Nach einem personellen Wechsel in der Leitung der obersten Gesundheitsbehörde der Region Wladimir erhalte man von da nun viel mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung. Nicht von ungefähr, denn – und das ist der Clou! – das Gesundheitsministerium in Moskau legt allen regionalen Strukturen nahe, eng mit dem Roten Kreuz vor Ort zu kooperieren und sogar Mitglied der gemeinnützigen Organisation zu werden. Wenn dies tatsächlich so umgesetzt wird, bedeutet dies nichts weniger als eine Zeitenwende.

Olga Dejewa, Heino Sand

Olga Dejewa und Heino Sand im Klub Retter

Unterdessen hat sich Olga Dejewa während des Partnerschaftsjubiläums mit Matthias Buggert und Heino Sand vom Stadtjugendring getroffen, um über Möglichkeiten eines Austausches zu sprechen. Schon im Herbst will sie selbst wieder nach Erlangen kommen – mit drei jungen Leuten, die Begegnungen für das nächste Jahr vorbereiten sollen. Fortsetzung folgt also!

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Olga Dejewa ist weiter zuversichtlich. Die ehrenamtliche Vorsitzende des Roten Kreuzes in Wladimir setzt auf die Jugend und Mäzene. Die Zusammenarbeit mit Schulen liegt ihr besonders am Herzen, was man unschwer sehen kann, wenn man einmal die vielen kleinen Zeichnungen und die detailfreudigen Plakate betrachtet, die in den letzten Wochen entstanden sind. Ergebnis einer erfolgreichen pädagogischen Arbeit mit dem Ziel, die Aufgaben des Roten Kreuzes der jungen Generation nahezubringen. Wer so viel vorzuweisen hat, tut sich auch leichter, private Geldgeber für die Rot-Kreuz-Sache zu begeistern. Und so ist denn zur Freude von Olga Dejewa schon die erste größere Spende in Höhe von 5.000 Rbl. eingegangen. Dabei soll es natürlich nicht bleiben, denn neben den bereits laufenden Projekten „Licht des Guten“ und „Das sollte jeder wissen“, also Programmen, die zum einen häusliche Pflege für Kriegsveteranen, zum andern Ausbildungskurse für Erste Hilfe umfassen, ist jetzt auch noch ein Kurs für Notversorgung in Planung. Und alles begleitet durch eine breit angelegte Öffentlichkeitsarbeit. Fehlt nur eine eigene Homepage, für die allerdings rasch einmal 30.000 Rbl. zu bezahlen wären. Vielleicht aber tut es für den Anfang ja auch ein Blog, der keinerlei Kosten verursacht, freilich regelmäßig gepflegt werden will, wie die geneigten Leser aus eigenem Erleben wissen.

 

Olga Dejewa und Peter Steger vor dem Erlangen-Haus

Was und wie auch immer: Olga Dejewa freut sich schon jetzt auf den Besuch der offiziellen Delegation unter Leitung von Bürgermeisterin Birgitt Aßmus Anfang September und hofft, dann auch das Raumproblem lösen zu können. Schon heute nämlich reicht der Platz nicht mehr für all die vielfältigen Aktivitäten, und gerade für die geplanten Kurse braucht man ja auch Unterrichtsräume. Und dann, wie weiter? Einen Deutsch-Kurs im Erlangen-Haus möchte die hauptamtliche Direktorin des Wladimirer Sozialwerks belegen – und möglichst noch in diesem Jahr ihre erste Reise nach Erlangen und Jena unternehmen. Da kann man jetzt schon sagen: Herzlich willkommen! In Erlangen hat sie ja bereits erste Freunde. Und das werden bestimmt bald mehr!

 

Vorgarten des Alten- und Pflegeheims

Willkommen ist auch Irina Morosowa, die Leiterin des Alten- und Pflegeheims mit seinen fast 700 Plätzen für Senioren und Behinderte. Dessen bekanntester Bewohner heißt Stanislaw Katkow und hat schon mehr als ein halbes Dutzend Lyrikbände veröffentlicht, aus denen einige Gedichte auch in deutscher Übersetzung von Ute Schirmer und Peter Steger vorliegen. Zeugnisse der unbändigen Lebenslust eines Menschen, dem das Schicksal übel mitgespielt hat, der, kaum auf der Welt, so schwer erkrankte, daß er bis heute halbseitig gelähmt ist und nur schwer verständlich sprechen kann. Und doch hält er sich selbst für ein Glückskind, sprüht vor Witz und ist nie um ein Lächeln verlegen. Wenn man sieht, mit welcher Aufmerksamkeit sich Irina Platowa um ihn kümmert, die viele seiner Gedichte auswendig rezitiert und seit der Autor wegen der fortschreitenden Lähmung kaum mehr selbst leserlich schreiben kann auch dessen Lyrik ins reine schreibt, wundert man sich freilich nicht mehr allzu sehr über seine Frohnatur. Und dann ist da noch Sinaida Gagulajewa, im Heim zuständig für das Kultur- und Freizeitprogramm, die den Dichter versteht wie kaum jemand sonst. Fast sollte man meinen, ihm fehlte fast nichts mehr zu seinem Glück. Zumal es da in Erlangen auch noch zwei Damen gibt, Ruth Sych und Ute Schirmer, die Stanislaw Katkow seit zwei Jahrzehnten begleiten und die Ausstellungen in Etzelskirchen und in Dreycedern mit Illustrationen von Alewtina Sínowjewa zu seinen Gedichten organisiert haben.

 

Sinaida Gagulajewa

Die beiden würden ihren Augen nicht trauen, wenn sie sehen könnten, was sich alles zum Guten gewendet hat seit ihren ersten Besuchen in den frühen 90er Jahren. Der Garten blüht, was das Zeug hält, überall wird gewerkelt und renoviert, die Bewohner machen einen zufriedenen und heiteren Eindruck, und Irina Morosowa will es dabei nicht bewenden lassen. Geht es nach ihr, werden schon bald alle ihre Schutzbefohlenen moderne Hilfsmittel nutzen können, sogar ein Schwimmbad schwebt ihr vor. Das mag alles noch dauern, aber die Aufbruchstimmung ist jetzt schon da. Und es gibt ein konkretes Ziel: Zum dreißigjährigen Jubiläum der Partnerschaft vom 29. Mai bis 2. Juni 2013 soll es in Wladimir eine Ausstellung geben – mit Arbeiten von behinderten Künstlern aus Erlangen.

Sinaida Gagulajewa, Irina Morosowa, Stanislaw Katkow, Irina Platowa

Stanislaw Katkow, der 2013 seinen 70. Geburtstag feiert, wird sicher im Organisationskomitee sitzen. Und vielleicht ein wenig Deutsch mit Irina Platowa lernen. Seine fehlenden Sprachkenntnisse beklagt er nämlich in einem Gedicht, das er den beiden Freundinnen aus Erlangen gewidmet hat und das mit dem Vers endet: „Zu den Deutschen, nach Erlangen / schick ich diese Zeilen ab. / Euch will ich von Herzen danken / und dem Glück, daß ich Euch hab.“ Dem ist nichts hinzuzufügen!

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Am Donnerstag, den 28. Juni, habe ich Olga Dejewa im Rathaus Wladimir getroffen. Obwohl ich nicht alles genau verstanden habe, sprachlich meine ich, was sie erklärt hat, habe ich ein positives Gefühl von ihr erhalten. Sie wirkt souverän, aber nicht überheblich. Sachlich, kompetent und effizient, ohne sich besonders herausstellen zu müssen.  Und grundehrlich und überzeugt von dem , was sie macht. Sagen wir mal so: Ich würde jederzeit, ohne zu zögern, ein Auto von ihr kaufen.

Olga Dejewa

Ihre Blutspendeaktion ist gut aufgenommen worden, und die Rekrutierung von freiwilligen Studenten aus der Fachschule für Medizin ist schon fertig geplant. Im September sollen die jungen Leute einen Kurs besuchen, um  kranken und älteren Menschen in ihrem schweren Alltag richtig helfen zu können. Dieses Projekt „Licht des Guten“ erscheint mir vernünftig, machbar und unterstützenswert. Und ein Informationsbesuch von Olga Dejewa in Erlangen ist sinnvoll, dient der Sache und ist nur zu befürworten.

Anmerkung: Hans Gruß hat während seines Besuchs 1.000 Euro vom Förderverein an Olga Dejewa zur Unterstützung des Projekts übergeben.

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Am 14. Juni wurde weltweit der Blutspendetag begangen. Auch in Wladimir. Mit feinen Unterschieden freilich. In der Partnerstadt hat sich an der Aktion erstmals seit vielen Jahren wieder das Rote Kreuz beteiligt, auf dessen Anregung hin die Spender sich gleich eine ganze Woche lang zur Ader lassen konnten.

Nach der Blutspende.

Olga Dejewa, die ehrenamtliche Leiterin des Wladimirer Roten Kreuzes, berichtet mit berechtigtem Stolz vom Erfolg der Initiative:

Verstehen, wie viel von Dir abhängt.

Da uns erst jetzt die Zahlen von der Blutspendeaktion vorliegen, konnte ich nicht früher über unsere Arbeit schreiben: Es hat sich bewährt, nicht alles auf einen Tag zu konzentrieren. Einerseits nämlich können sich nicht alle just am 14. Juni freinehmen, und andererseits wären die Kapazitäten des Dienstes überfordert, wenn alle gleichzeitig kämen.

Eingang zur Blutspendestation.

So aber ließen sich, über die ganze Woche verteilt, 460 Freiwillige Blut abnehmen, 2,3 mal mehr als sonst üblich. 52 Spender beteiligten sich erstmals, 3,5 mal mehr als im Vorjahr. Dies vor allem dank den Studierenden an der Berufsfachschule für Medizin, mit der wir eng zusammenarbeiten.

Blick in die Station.

Unsere Mithilfe wurde öffentlich belobigt, vor allem auch unsere Öffentlichkeitsarbeit, denn wir haben kräftig für das Blutspenden geworben. Unterstützt hat uns dabei das Unterhaltungsensemble „Plasma“.

Blutspende in Wladimir.

Als Anerkennung erhielten die Spender T-Shirts sowie Tee und Kaffee von Sponsoren, die Ehrenspender wurden mit Urkunden und Pokalen des Roten Kreuzes ausgezeichnet. Am Ende waren alle zufrieden. 

Anerkennung und Dank.

Jetzt ist Ferien- und Urlaubszeit, es wird stiller. Aber schon haben wir die nächste Idee: Wir machen jetzt einen Zeichen- und Malwettbewerb mit der Schule Nr. 25, deren Kinder derzeit in einem Ferienlager sind. Und dieser Tage wird wohl wieder ein Zeitungsartikel über unsere Arbeit erscheinen.

Olga Dejewa, 2. v.r., bei der Auszeichnung.

Derzeit hält sich Hans Gruß in Wladimir auf, der als Mitglied des Fördervereins 1.000 Euro an Olga Dejewa übergeben wird. Über die Verwendung der Spende kann der Blog sicher schon bald berichten. Eines ist aber bereits jetzt sicher: Das Geld ist gut angelegt.

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Unter diesem poetisch anmutenden Titel berichtete gestern der Staatliche Lokalsender in der Partnerstadt über ein Projekt, das ohne den langen Atem des Fördervereines für das Rote Kreuz in Wladimir so nicht denkbar ist und doch zurückgeht auf eine vor Ort entstandene Initiative und Idee. Genug der Vorrede, hören wir in den Bericht hinein:

In Wladimir ist heute ein sehr wichtiges Wohltätigkeitsprojekt unter der Ägide des Russischen Roten Kreuzes an den Start gegangen. Bis zum Dezember werden Freiwillige alleinstehenden alten Menschen helfen, vorrangig Kriegsveteranen und Invaliden. Im Alltag, aber nicht nur da.

Licht des Guten

Walentina Alexandrowna leidet an Bluthochdruck. Sie kann nur noch schwer gehen. Dabei versorgt sie auch noch ihren kranken Mann, Walerij Wassiljewitsch, der sich gerade allmählich von einem Schlaganfall erholt. Erst vor kurzem ist er wieder auf die Beine gekommen. Für den Rest der Arbeit fehlen der Hausfrau die Kräfte. Sozialarbeiter kommen überhaupt nicht zu den alten Leuten, deshalb sind die Freiwilligen hochwillkommen. Einmal die Woche werden die Mädchen jetzt beim Putzen und Wäschewaschen helfen, geben, wenn nötig, eine Spritze oder messen den Blutdruck. Die Wladimirer Berufsfachschule für Medizin hat sich als erste auf den Hilferuf des Roten Kreuzes gemeldet.

Russisches Rotes Kreuz

Jelisaweta Dragunkowa, Freiwillige: „Wir haben kürzlich ein Arbeitspraktikum in der Poliklinik Nr. 4 absolviert. Ich war auf der Intensivstation eingesetzt. Und vor dem Hintergrund dessen, was ich da gesehen habe, wie Menschen leiden, sterben und es schwer haben, ging es mir zunächst gar nicht gut, aber dann habe ich mir vorgestellt, was wäre, wenn meine Oma hier läge oder mein Opa. Da habe ich alles andere sofort ausgeblendet und zu helfen begonnen.“

„Licht des Guten“ nennt sich dieses Projekt des Russischen Roten Kreuzes. Es zielt vor allem darauf ab, hilfsbedürftigen Menschen eine zusätzliche Unterstützung zu geben, hauptsächlich alten Menschen, in erster Linie Kriegsveteranen. Sozialarbeiter gibt es einfach nicht genug für alle. Es ist bekannt, daß jeder von ihnen zwischen fünf und sechs Personen zu betreuen hat. Die freiwilligen Studenten können nun entweder im Paar mit einem Erwachsenen arbeiten oder allein für sich. In jedem Fall hoffen sie, drei Dutzend alleinstehenden alten Menschen helfen zu können.

Olga Dejewa

Olga Dejewa, Vorsitzendes des Ortsverbands Wladimir des Russischen Roten Kreuzes: „Die Jugend hilft gerne, hilft von Herzen. Das ist wahrscheinlich besonders wertvoll, wo es doch ansonsten eher schwierig ist, junge Menschen zu solchen Aktionen zu bewegen.“

Stimmt schon. Bisher sind es nicht viele, doch die Reihen der Freiwilligen sollen sich mit der Zeit füllen. Die Initiatoren des Projekts hoffen, nicht weniger als 60 Ehrenamtliche für diese Sache zu gewinnen.

Walentina Krassowa, Invalidin: „Das ist mir natürlich alles peinlich, liebe Mädels, peinlich… Aber was soll ich machen? Das Leben läßt mir keine andere Wahl… Herzlichen Dank für eure Hilfe!“

Dem ist nur noch der Dank an die Mitglieder des Fördervereins hinzuzufügen, deren Geduld nun belohnt wird. Umsomehr als das Rote Kreuz Wladimir die Aktion bisher aus eigener Kraft bewerkstelligt. Da packt man gerne mit an, wenn nötig!

Die Reportage ist zu finden unter: http://www.vladtv.ru/#/society/27146. Mehr zu dem Thema im Blog unter: http://is.gd/Pxkukd

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Am vergangenen Donnerstag hat der Wladimirer Ortsverband des Russischen Roten Kreuzes nach Jahren der Stagnation seine Projektarbeit wieder aufgenommen. Zwei Programme – „Licht des Guten“ und „Das sollte jeder wissen“ – gingen, ausgestattet mit einer städtischen Förderung, an den Start, sprich in die medizinische Berufsfachschule. 70 Studierende kamen zu dem Seminar, das nicht nur der Wissensvermittlung, sondern auch der Rekrutierung von Ehrenamtlichen diente.

Blick in den Vorlesungssaal

Die nämlich braucht man für die Umsetzung der Projekte: „Licht des Guten“ will für etwa 50 bettlägerige und alleinstehende Weltkriegsveteranen häusliche Pflege sicherstellen, und „Das sollte jeder wissen“ vermittelt an Schulen, in Betrieben und bei Behörden das ABC der Ersten Hilfe. Um das gewährleisten zu können, hat das Rote Kreuz mit der Berufsfachschule für Medizin  einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der für die angehenden Pflegekräfte Praktika im Rahmen der Rot-Kreuz-Arbeit vorsieht.

Irina Sokolowa, Olga Dejewa, Jelena Owtschinnikowa

Man braucht aber auch noch etwas anderes, die persönliche Unterstützung durch die Lokalpolitik. Was könnte da besser sein, als Jelena Owtschinnikowa, als berufsmäßige Stadträtin und stellvertretende Bürgermeisterin zuständig für die Bereiche Soziales und Medizin, von Beruf selbst Ärztin und Mitglied des Rot-Kreuz-Vorstandes. Und man braucht vor allem jemanden wie Olga Dejewa, unter deren ehrenamtlicher Leitung, unterstützt von ihrer Stellvertreterin, Irina Sokolowa, der Neustart des Roten Kreuzes in der Partnerstadt zu einem Erfolg zu werden verspricht. Da wird es wohl auch nicht mehr lange dauern, bis die Mitglieder des Vereins zur Förderung des Roten Kreuzes in Wladimir helfen, um die Programme mit Spendenmitteln aus Erlangen nach Kräften zu unterstützen. Wer sich dem Verein anschließen möchte, melde sich beim Blog oder direkt beim BRK Erlangen unter 09131/1200100.

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Die Kindheit geht, die Drogen kommen.

Im gestrigen Artikel der Erlanger Nachrichten zur Wiederaufnahme der Arbeit des Rot-Kreuz-Zentrums in Wladimir war auch die Rede von der Drogenproblematik in der Partnerstadt. Wie doch alles zusammenhängt: Just dieser Tage wurde in Wladimir ein Aufklärungsfilm präsentiert, der nicht nur vor den abschreckenden Folgen der Flucht in die Sucht warnt, sondern auch Beispiele zeigt, wie man der Abhängigkeit entkommen kann. Gedreht wurde in der ganzen Region Wladimir mit Drogenkonsumenten auf ihrem langen Weg von der Selbstzerstörung bis hin zu Therapie und Rehabilitation. Im Zentrum der Dokumentation stehen Jugendliche, die es geschafft haben, wieder ein drogenfreies Leben zu führen, keine Lichtgestalten, eher gezeichnete und gebrochene Menschen, aber doch eben Beispiele für mögliche Auswege. Den Autoren ging es denn auch weniger darum, die finsteren Seiten der Problematik auszuleuchten. Vielmehr soll dem jugendlichen Publikum vermittelt werden, wie man wieder drogenfrei leben kann.

Drogen sind Selbstmord!

Etwa 20 Beratungsstellen, viele davon in kirchlicher Trägerschaft, gibt es im Gouvernement Wladimir mit seinen eineinhalb Millionen Einwohnern auf einer Fläche des Bundeslandes Brandenburg. Und die haben gut zu tun, denn im vergangenen Jahr wurden 50 kg Rauschgift, darunter achteinhalb Kilo Heroin, sichergestellt, elf Dealerbanden ausgehoben und 28 Drogentreffs geschlossen. Trotz dieser Erfolge gibt es auch eine andere Statistik, wonach die Zahl der Drogenabhängigen in den letzten Jahren um 8% zugenommen hat. Sorgen bereiten vor allem das sinkende Einstiegsalter und die wachsende Verbreitung von synthetischen Drogen wie Krokodil, die mit verheerender Wirkung aus frei erhältlichen Substanzen am heimischen Herd gebraut und dann auch lange Zeit unerkannt zu Hause konsumiert werden. Oft, viel zu oft, bis es zu spät ist.

Mehr zum Thema Drogen in Wladimir im zweiten Teil des Beitrags: http://is.gd/tcFaXH

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Die Erlanger Nachrichten geben heute der Arbeit des Fördervereins Rotes Kreuz Wladimir viel Raum, aber natürlich ist bei den redaktionellen Vorgaben nie genug Platz, um alle Facetten eines Themas in Wort und Bild darzustellen. Das schafft – augenzwinkernd eingestanden – nicht einmal der Blog. Da der aber im heutigen EN-Bericht ausdrücklich als Quelle angegeben ist, hier einige Ergänzungen.

Olga Dejewa und Irina Chasowa, Geschäftsführerin des Erlangen-Hauses.

Olga Dejewa, die neue ehrenamtliche Vorsitzende des Roten Kreuzes Wladimir, meldet gerade, die Anträge für die beiden Projekte – „Fenster zum Guten“ mit dem Schwerpunkt häusliche Pflege und „Erste Hilfe“ mit dem Ziel Gesundheitsvorsorge für Jugendliche – hätten beste Aussichten, vom zuständigen Ausschuß des Stadtrates den Zuschlag zu erhalten. Das wären zunächst einmal umgerechnet etwa 2.000 Euro. „Nicht die Welt“, wie sie meint, aber damit kann sie die wegen der Untätigkeit ihrer beiden Vorgänger seit fünf Jahren ruhende Arbeit tatsächlich demnächst wieder aufnehmen. Dann freilich will der Förderverein projektbezogen nicht nur beratend tätig sein, sondern wird auch finanzielle Hilfe leisten. Ohne die dürfte die Arbeit mittelfristig nämlich kaum möglich sein, jedenfalls solange es nicht gelungen ist, in Wladimir ausreichend Unterstützung seitens lokaler Unternehmen zu erhalten und die Mitgliederzahl zu erhöhen, die augenblicklich bei schon fast 500 liegt. Es geht also nun vor allem um einen Anschub beim Neustart und eine Begleitung der Projektarbeit, Hilfe zur Selbsthilfe eben. Und da heißt es, gemeinsam Schwung holen.

Pfarrer Sergej Sujew vor seiner Rosenkranzgemeinde

Unterdessen gingen seit September vergangenen Jahres gut 6.000 Euro an Spenden auf das Konto „Hilfe für Wladimir“ ein, die bei dem Januarbesuch übergeben werden konnten: 2.000 Euro für das Alten- und Pflegeheim, 1.710 Euro für die Rosenkranzgemeinde, 1.000 Euro für die Krebsstation des Kinderkrankenhauses, 500 Euro zugunsten des Zentrums für Natur- und Erlebnispädagogik  „Blauer Himmel“ und die Elterninitiative „Swet“ für schwerbehinderte Kinder sowie weitere fast 300 Euro an den Wladimirer Kinderschutzbund. Stellvertretend für alle Spender seien hier nur gedankt: Ute Schirmer, Kurt Reiter, Ute Missel, Christine Delfs, Manfred Bruchner, Rosie Norman, Wolfram Howein, Anton Hergenhan, Nadja Steger… Es bleibt ebenso erstaunlich wie bewegend zu sehen, wie groß die Hilfsbereitschaft für Projekte und Menschen in Wladimir ist. Da ist auch einmal wieder ein großes Dankeschön angebracht! Übrigens auch an die, denen das schwere Schicksal der Obdachlosen in der Partnerstadt nicht gleichgültig ist, und die seit dem jüngsten Aufruf schon wieder 500 Euro auf das Konto 19-000345, Stadtsparkasse Erlangen, BLZ 763 500 00, gespendet haben.

Mehr zu den Aktionen unter: http://is.gd/rkedac, http://is.gd/LEpsnj, http://is.gd/Y53qhp, http://is.gd/GtDTgC, http://is.gd/Zmh4Ao und http://is.gd/RHIYNL. Die beiden Berichte zum Wladimir-Besuch von Jürgen Üblacker und Peter Steger im Januar sind zu finden unter: http://is.gd/QeaK9H und http://is.gd/hg5Flf. Und zu guter Letzt der Aufruf für die Obdachlosenhilfe: http://is.gd/3bsYS7

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Sergej Sacharow, Anna Makarowa, Jürgen Üblacker, Irina Chasowa

Seit seinem Amtsantritt vor einem dreiviertel Jahr ist kein Monat vergangen, wo Sergej Sacharow nicht Gäste aus Erlangen empfangen hätte. Da läßt es sich Wladimirs Oberbürgermeister denn auch nicht nehmen, Jürgen Üblacker, den soeben in den Ruhestand verabschiedeten Direktor des BRK Erlangen-Höchstadt, und Peter Steger, den Partnerschaftsbeauftragten,  zu einem Gespräch ins Rathaus einzuladen. Und, wer ihn kennt, weiß, daß er es nicht beim Gespräch beläßt, sondern immer konkrete Absprachen trifft. So auch gestern bei dem Treffen: Er persönlich und die Stadtverwaltung insgesamt werden alles daran setzen, den Neustart des Roten Kreuzes in Wladimir – nach Jahren der Stagnation – erfolgreich zu gestalten, ganz wie es sich die Gäste als Vertreter des Fördervereins Rotes Kreuz Wladimir wünschen. Vor allem mit der Bereitstellung von Räumlichkeiten und dem Angebot, an Ausschreibungen für Sozialprojekte teilzunehmen. Und schließlich möchte Sergej Sacharow möglichst bald nach Erlangen kommen, vielleicht schon im Juni, um u.a. die Arbeit des BRK vor Ort kennenzulernen. Immerhin war er nun schon zehn Jahre nicht mehr in der Partnerstadt, die er überhaupt erst einmal besucht hat, zur Tausend-Jahr-Feier 2002, damals noch als Abgeordneter der Gouvernementsduma. Prächtig hat es ihm damals gefallen. Desto mehr wundert er sich übrigens darüber, daß man diesen Stadt-Geburtstag nicht alljährlich mit einem großen Volksfest begeht, wie in Wladimir üblich. Aber zum Feiern hat Erlangen ja seine Bergkirchweih.

Sergej Sacharow, Jürgen Üblacker

Aber da ist noch etwas, das Sergej Sacharow loswerden möchte: Seinen aufrichtigen Dank an Jürgen Üblacker, der seit 1990 wie kaum ein anderer für die Aktion „Hilfe für Wladimir“ steht und über zwei Jahrzehnte hinweg den Menschen in der Partnerstadt unschätzbare Unterstützung in schwerer Zeit gegeben hat. Das ist schon eine veritable Dankurkunde wert, zumal der Rentner bereit ist, auch im Ruhestand weiter für das Rote Kreuz in Wladimir tätig zu bleiben. Und so beläßt auch er es nicht einfach beim Gespräch, sondern verspricht, schon bald für länger zurückzukehren, um seine Erfahrungen für die Kollegen vom Wladimirer Roten Kreuz zur Verfügung zu stellen. Kein Ende also einer Ära, wie Stefan Müller MdB, Präsident des BRK Erlangen-Höchstadt, bei der Verabschiedung von Jürgen Üblacker meinte, sondern der Beginn einer neuen Phase der Zusammenarbeit – zumindest für und mit Wladimir.

Jürgen Üblacker, Jewgenij Jaskin, Irina Chasowa, Olga Dejewa, Peter Steger

Für diesen Neubeginn stehen Olga Dejewa, Direktorin des Wladimirer Sozialwerks und seit November Geschäftsführerin des Wladimirer Roten Kreuzes, und Jewgenij Jaskin, leitender Chefarzt des sogenannten Rot-Kreuz-Krankenhauses, der ehrenamtlich dem Vorstand der gemeinnützigen Organisation angehört. Denk beiden darf man dank ihrer Berufserfahrung und Verbindungen in Politik und Gesellschaft zutrauen, das Rote Kreuz in der Partnerstadt wieder auf die Erfolgsspur zu bringen und selbständig zu machen, weitgehend unabhängig von Finanzleistungen aus Erlangen. Die sollen in Zukunft nur für konkrete Projekte fließen, nicht mehr für die Infrastruktur und das Personal des Ortsverbands Wladimir. Wie das alles en detail vonstatten gehen soll, steht heute auf der Tagesordnung. Gestern ging es bei einem Abendessen im engen Kreis darum, einander näher kennenzulernen, Vertrauen zueinander und in eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Und das ist voll und ganz gelungen. Da wird das andere fast von selbst gelingen.

Was sonst noch alles gestern gelungen ist, mag Gegenstand späterer Einträge hier im Blog sein. Heute nur so viel: Schon in den nächsten Wochen kommen Läufer und Strafvollzugsbeamte, Fußballer, Radfahrer, Psychologiestudenten und Schüler nach Erlangen. Eine Kunstausstellung steht an. Der Blaue Himmel wird ab dem 1. Februar unter der neuen Leitung des Psychiatrischen Krankenhauses firmieren. Und vieles mehr, versprochen!

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Die gestrige offizielle Verabschiedung in den Ruhestand vor fast 200 geladenen Gästen gibt Gelegenheit, einmal das bisherige Schaffen von Jürgen Üblacker, Kreisgeschäftsführer und Direktor des BRK Erlangen-Höchstadt a. D., zusammenfassend darzustellen. Die Betonung liegt dabei auf „bisheriges Schaffen“, denn Wladimir hat Grund zur Hoffnung, daß der Freund aus Erlangen seinen Projekten und Partnern treu bleibt und sie weiterhin tatkräftig begleitet. Zu tun wird es weiterhin viel geben, weil, wie berichtet, das Rote Kreuz in Wladimir gerade in der Phase der Reorganisation steckt. Doch hier nun der Blick zurück auf zwei Jahrzehnte einer einzigartigen Erfolgegeschichte:

Als die russische Partnerstadt im Herbst 1990 offiziell um humanitäre Hilfe bat, wandte sich der damalige Oberbürgermeister Dr. Dietmar Hahlweg an Jürgen Üblacker um Unterstützung. Was da in Gang kam, dürfte in seiner Nachhaltigkeit einmalig sein in der Geschichte der deutsch-russischen Städtepartnerschaften:

Jürgen Üblacker

Bundesweit war Erlangen eine der ersten Kommunen, die LKW-Konvois mit Lebensmitteln, medizinischem Gerät, Medikamenten und Kleidung auf den Weg in eine russische Partnerstadt geschickt hat. Die Aktion «Hilfe für Wladimir», federführend organisiert vom Kreisverband Erlangen-Höchstadt des Bayerischen Roten Kreuzes, wurde vom deutschen Außenministerium als modellhaft eingestuft und hat vielen ähnlichen Maßnahmen anderer Städte nützliche Hinweise geben können. Einige Kommunen, vor allem die Bezirkshauptstadt Ansbach, und sogar Wladimirs amerikanische Partnerstadt Bloomington-Normal schlossen sich der Aktion an. Binnen drei Jahren konnten Hilfsgüter im Wert von ca. 1,5 Mio. Euro nach Wladimir gebracht werden, die spürbare Erleichterung verschafften. Parallel dazu begann ein von Jürgen Üblacker geförderter intensiver Medizineraustausch, der sich bis heute fortsetzt, wie unlängst hier zu lesen war.

Die Kindernotfallklinik Wladimir erhielt eine Wasseraufbereitungsanlage, ein Labor, Rettungsfahrzeug, Röntgengeräte, Mikroskope, Brutkästen und vieles mehr, womit man u.a. bewirkte, daß die lokalen Behörden erst richtig aufmerksam wurden auf die Nöte des Krankenhauses. Entscheidend war die erfolgreiche Einführung der Bauchfelldialyse aus Erlangen, die mit verhältnismäßig einfachen Mitteln zu vergleichsweise niedrigen Kosten Dutzenden von Kindern das Leben gerettet hat.

Jürgen Üblacker u. Stefan Müller MdB

Ende 1997 wandte sich das Wladimirer Rote Kreuz an die Erlanger Partner mit der Bitte, für besonders notleidende Personen und Familien humanitäre Hilfe zu leisten. Und bereits zum orthodoxen Weihnachtsfest Anfang Januar 1998 lief eine bis dahin beispiellose Aktion an, die in vielem den Charakter eines Experiments trug: Nach Absprache mit dem Wladimirer Roten Kreuz wurden im Großhandel vor Ort für ca. 18.000 Euro, sprich die Spendengelder aus Erlangen, Lebensmittelrationen geordert. Abgestimmt mit allen Wohlfahrtverbänden Wladimirs konnte die Verteilung über sechs Ausgabestellen und einen Zulieferdienst für bettlägerige Bedürftige innerhalb von zwei Tagen abgewickelt werden. Die hervorragende Vorbereitung und Durchführung der Aktion, von der sich auch der Bayerischer Rundfunk sowie die lokalen Wladimirer Medien begeistern ließen, brachte dem Wladimirer Roten Kreuz hier wie dort einen gewaltigen Anerkennungsschub. Und so wurde 1997 anläßlich der 15-Jahr-Feier der Städtepartnerschaft der «Verein zur Förderung des Wladimirer Roten Kreuzes» mit Robert Niersberger, dem wohl großzügigsten Mäzen der Partnerschaft, und Reinhard Mehn an der Spitze mit dem vorrangigen Ziel aus der Taufe gehoben, die ambulante Pflege für schwerkranke Patienten und Erste-Hilfe-Kurse vor Ort zu ermöglichen.

Dank der Unterstützung aus Erlangen waren bis vor einigen Jahren zehn Schwestern im Einsatz. Im Herbst 2002 nahm ein Erlanger Jugendlicher seine Arbeit im Rahmen eines Sozialen Jahrs beim Roten Kreuz Wladimir auf. Seit dem Jahr 2000 unterstützt das BRK mit dem Förderverein auch ein Projekt zur Leistung von Erster Hilfe. Im März 2002 wurde das BRK für seine erfolgreiche Projektarbeit von Bundespräsident Johannes Rau mit dem „1. Förderpreis für Bürgerschaftliches Engagement in Rußland“ ausgezeichnet.

OB Siegfried Balleis

Unterdessen hatte der Direktor des BRK Erlangen-Höchstadt auch für die Wladimirer Psychiatrie Kontakte nach Erlangen geknüpft, aus denen neben den vielfältigen Austauschmaßnahmen auf fachlicher Ebene letztendlich auch die Projekte „Lichtblick“ und „Blauer Himmel“ entstanden, die Jürgen Üblacker bis heute in einer eigens gegründeten Stiftung begleitet. Eine anonyme Großspenderin half mit fast 100.000 Euro, die vor allem dem Psychiatrischen Bezirkskrankenhaus und der Psychiatrischen Station im Gefängniskrankenhaus zugute kamen. Für ihre besonderen Verdienste um die humanitäre Hilfe wurden Jürgen Üblacker, Brüne Soltau und Peter Steger im Januar 2000 von Gouverneur Nikolaj Winogradow mit dem Ehrenbrief des Gouvernements Wladimir ausgezeichnet.

Ovationen für Jürgen Üblacker

Neben den laufenden Hilfsaktionen ist es Jürgen Üblacker gelungen, mit Fördermitteln des Deutschen Roten Kreuzes in Höhe von ca. 17.000 Euro Räume für ein Rot-Kreuz-Zentrums zu renovieren, das im Herbst 1999 eröffnet wurde. Hier greift die Unterstützung des auf Initiative von Jürgen Üblacker gegründeten „Vereins zur Förderung des Roten Kreuzes Wladimir“ in Form des mobilen Pflegedienstes und der Erste-Hilfe-Kurse. All diese Anstrengungen blieben auch international nicht ohne Wirkung. So wurde im April 2000 das Gouvernement Wladimir als eine von fünf Regionen in Rußland für ein Pilotprojekt des Internationalen Roten Kreuzes ausgewählt, wo für zunächst drei Jahre mit einem Betrag von je 50.000 Euro Maßnahmen zur Bekämpfung der TBC ergriffen werden sollten. Heute gilt die Krankheit in der Region Wladimir als weitgehend besiegt.

Jürgen und Josefa Üblacker

Im Februar 2004 hat eine Studentin der Universität Bamberg ihre Diplomarbeit zum Thema „Ehrenamtliche humanitäre Hilfe in Rußland“, wesentlich aufbauend auf die Erlanger Erfahrungen, geschrieben und damit das Schaffen von Jürgen Üblacker und des BRK Erlangen-Höchstadt erstmals wissenschaftlich aufgearbeitet. 2005 forschte eine Studentin der Anthropologie an der Universität von Edinburgh anhand von Material aus Erlangen und Wladimir zum gleichen Thema. 2007 reiste sie erneut in die Partnerstadt, um dort Material für ihre Dissertation zu sammeln. Aber es gab auch Schattenseiten: Durch einen Rechtsstreit mit dem ehemaligen Vorsitzenden war die Arbeit des Roten Kreuzes in Wladimir über drei Jahre hinweg gelähmt. Nun sind die Fragen geklärt, eine neue Vorsitzende ist gewählt, und Jürgen Üblacker kann schon in wenigen Tagen wieder in die Partnerstadt reisen, um beim Neustart beratend zur Seite zu stehen. Die Partnerschaft mit Wladimir ist eben ohne das Wirken von Jürgen Üblacker – und seiner Frau Josefa an seiner Seite – nicht mehr vorstellbar.

Gleiches gilt für die Verbindung zu Jena. Auch hier hat Jürgen Üblacker auf Bitten von Dr. Dietmar Hahlweg unmittelbar nach der Maueröffnung wochenlang für die Versorgung der etwa 40.000 Gäste aus Jena und anderen Städten der DDR gesorgt. Ab 1990 hat er maßgeblich dabei geholfen, die Strukturen des DRK in Jena aufzubauen. Doch dazu sei verwiesen auf: http://is.gd/nRAQRf und  http://is.gd/oYaVkf

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