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Posts Tagged ‘Rostow Welikij’


In einem Fortsetzungsbericht von Wolfram Howein folgen wir ab heute wieder einmal den Stationen seiner jüngsten Bürgerreise in die Partnerstadt und deren nähere und weitere Umgebung.

Meine nunmehr vierte Bürgerreise, diesmal mit einem Freundeskreis von nur 10 Personen, sollte am 18. Mai früh morgens um 6.30 Uhr am Nürnberger Flughafen beginnen. Dank einer einstündigen Verspätung der AirBerlin konnte wir die lange Wartezeit in Berlin Tegel auf den Anschluss nach Moskau etwas abmildern, um 11.30 Uhr ging es von Berlin aus weiter, und gegen 16 Uhr kamen wir in Moskau Domodedowo an. Wir überstanden schnell die in Russland inzwischen ohnehin problemlosen Passkontrollen auf dem Weg zu den Gepäckbändern, wo wir uns sammelten und gemeinsam durch den Zoll in die Ankunftshalle und weiter nach draußen gingen. Dorthin kamen dann schon bald der per Mobiltelefon informierte Bus und Swetlana Schelesowa vom Erlangen-Haus, die uns auf den Stationen bis Wladimir begleitete.

Sergijew Possad

Von Süden kommend, östlich um Moskau herum und dann weiter nach Norden, führte uns eine Fahrt ca 100 km zur Klosterstadt Sergijew Possad, unser erstes Ziel auf dem Goldenen Ring. Aber von Fahrt konnte an diesem Freitagnachmittag keine Rede sein. Vier Stunden „Stop and Go“ waren eine erste Lektion über die Moskauer Verkehrssituation bis wir unsere Zimmer in der ehemaligen Pilgerherberge des Klosters (heute ein 3-Sterne-Hotel) beziehen konnten.

19.05.2012

Sergijew Possad ist eine Stadt mit ca. 110.000 Einwohnern, 71 km nordöstlich von Moskau entfernt. Der Ort, dessen Name so viel wie „Einsiedelei des Heiligen Sergius“ bedeutet, ist vor allem durch das dort gelegene, zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Dreifaltigkeitskloster bekannt. Die Geschichte der Stadt beginnt um das Jahr 1340 mit der Gründung  des Klosters durch den später von der russisch-orthodoxen Kirche als Sergius von Radonesch heiliggesprochenen Mönch Bartholomäus. Ursprünglich bestand die Einsiedelei aus einer schlichten Holzkirche, die der Dreifaltigkeit geweiht war. Anfang des 15. Jahrhunderts wurde das damals wohl gänzlich aus Holz erbaute Kloster bei einem Überfall der Tataren zerstört. Dank zahlreicher Spenden konnte die Anlage wenige Jahre später jedoch wieder aufgebaut werden. Nach und nach entstanden auf dem Gelände des Stiftes neue Bauwerke aus Stein, und 1550 wurde das Kloster von einer neuen steinernen Mauer mit Wehrtürmen umgeben. Im 17. Jahrhundert begann sich innerhalb der Klostermauern das heutige architektonische Ensemble zu bilden. Das älteste Bauwerk innerhalb des Klosters ist die 1422 erbaute Dreifaltigkeitskathedrale. Weitere Kirchenbauten sind unter anderem die Nikonkirche, die Mariä-Entschlafens-Kathedrale, die Kirche der Gottesmutter von Smolensk und der 88 Meter hohe Glockenturm; es gibt auf dem Klosterareal 13 Kirchen. Insgesamt beinhaltet das Ensemble rund 40 Bauwerke aus dem 15. bis zum 19. Jahrhundert.

Sergijew Possad

Nach dem Frühstück im schön restaurierten Speisesaal der Herberge mit Fresken über das Wirken des heiligen Sergius waren wir schon um 9 Uhr (lange vor den Touristenströmen aus Moskau) zu einer umfassenden Führung im Kloster. Die hohe und leise Fistelstimme der Führerin machte die Verständigung etwas schwierig, aber die Kathedralen mit ihren schönen Kuppeln und den Ikonostasen im Inneren waren auch ohne Worte sehr eindrucksvoll. Gegen 11 Uhr saßen wir wieder im Bus und fuhren nordwärts in Richtung Jaroslawl. Die Zeit sollte reichen, um noch zwei Zwischenstationen einzulegen.

Noch am Mittag kamen wir in Pereslawl-Salesskij an. Die Stadt liegt am südöstlichen Ufer des Pleschtschejewo-Sees, rund 140 km nordöstlich von Moskau. Innerhalb von Pereslawl-Salesskij mündet das Flüsschen Trubjesch in den Pleschtschejewo-See. Die Geschichte der Stadt geht auf das Jahr 1152 zurück, als hier vom Großfürsten Jurij Dolgorukij, der fünf Jahre zuvor auch Moskau gegründet hatte, eine Festung angelegt wurde. Der Ortsname Pereslawl wurde in Anlehnung an die noch 907 gegründete Stadt der Kiewer Rus, Perejaslaw, gewählt, wobei der Zusatz Salesski wörtlich so viel wie „hinter dem Wald“ bedeutet. Wir haben am Pleschtschejewo-See  unsere Busfahrt für eine Mittagspause unterbrochen und einen kleinen Spaziergang  am Seeufer  gemacht. Dabei  fiel einem Vogelliebhaber in unserer Gruppe  auf, dass weder Enten auf der großen Wasserfläche noch Raubvögel in der Luft zu sehen sind, die Russische Nachtigall dagegen ist  in den Waldstreifen am Ufer gut zu vernehmen, über die Ursachen wurden während der ganzen Reise Vermutungen angestellt.

Blauer Stein bei Pereslawl Salesskij

Bald ging es weiter nach Rostow-Welikij, eine Stadt in der Region Jaroslawl mit ca. 32 000 Einwohnern. Sie liegt am Nerosee und wird deshalb in Abgrenzung zu Rostow am Don auch Rostow Jaroslawskij oder Rostow am Nerosee genannt. Rostow ist eine der ältesten russischen Städte. In der Nestorchronik  wird sie das erste Mal für das Jahr 862 erwähnt. Die Stadt hat eine Vielzahl von architektonischen Attraktionen zu bieten, zu denen der Kreml mit der Mariä-Entschlafens-Kathedrale und vielen anderen Kirchen gehört, sowie das Fürstenpalais, ein herausragendes Beispiel  profaner Architektur. Besondere Aufmerksamkeit verdient das weltberühmte Große Geläut im Kreml, das 1869 von Hector Berlioz besucht wurde um die verschiedenen Melodien des Geläuts, für das die Rostower Glöckner Weltruhm genossen, mit eigenen Ohren zu erleben.

Rostow Welikij

Wir hatten eine umfassende Führung in Englisch für den Kreml gebucht, jedoch nicht mit dem schweren Gewitter gerechnet, das zur gleichen Zeit über die Stadt hernieder ging. Unsere sehr kompetente Führerin hatte das aber gut im Griff. Wir starteten im Emaille-Museum des Kremls. Erstaunlich, welch feine Strukturen die russischen Künstler mit dieser Technik schon vor Jahrhunderten erzeugen konnten. Die Bilder lassen sich am ehesten mit den Bildern der Miniaturmalerei vergleichen. Noch heute sind Rostower Emaille-Künstler weltweit gefragt. Begleitet von Donner und Blitz besuchten wir das Innere der Kremlkirchen mit ihren uralten und immer noch in frischen Farben leuchtenden Fresken. Von italienischen Künstlern war die Methode übernommen worden, dem Putz mit dicken, in das Mauerwerk eingetriebenen Nägeln zusätzlichen Halt zu verschaffen. Eine für Russland nicht ganz geeignete Methode, die Restauratoren haben große Mühe, der wegen des strengen russischen Klimas entstandenen Rostflecken Herr zu werden.

Rostow Welikij

Von dem Umgang auf der Festungsmauer aus hatten wir auch einen Blick auf den Nerosee, auch hier sind keine Enten zu sehen! Bei abklingendem Regen konnten wir dann noch im Hof des Kremls dem berühmten Geläut beim Ruf für das Abendgebet zuhören. Danach setzten wir unsere Reise fort und fuhren nach Jaroslawl an der Wolga wo wir für zwei Nächte in einem Ibis-Hotel  unterkamen.

Wolfram Howein

Fortsetzung folgt.

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Kidekscha

Fährt man von Susdal etwa fünf Kilometer nach Osten, kommt man am Zusammenfluß von Kamenka und Nerl in den verträumten Weiler Kidekscha. Wo sich heute eine Handvoll Menschen um die Zeugen der Vergangenheit schart, pulste im 12. Jahrhundert höfisches Leben, denn hier hatte Großfürst Jurij Dolgorukij seine Residenz erbaut. Der als streitsüchtig und machtgierig geltende Herrscher aus der Wladimirer Rus, genauer aus dem später nach ihm benannten Jurjew-Polskij – sein Nachname, eigentlich ein Spitzname, läßt sich bezeichnenderweise mit Langfinger wiedergeben – hat nicht nur 1147 Moskau gegründet, sondern auch Murom, Rjasan, zeitweise sogar Kiew in seinen Besitz gebracht. Sein buchstäbliches Raubrittertum war denn wohl auch Grund dafür, daß er 1157 vergiftet wurde.   

Bereits 1125 hatte Jurij Dolgorukij den Fürstenthron von Rostow-Welikij, heute im Gouvernement Jaroslawl gelegen, als Usurpator bestiegen, traute aber dem dortigen Burgfrieden nicht und verlegte seinen Amtssitz nach Susdal. Doch auch hier gab es wohl Reibereien mit dem ansässigen Adel, den Bojaren, weshalb der Großfürst eine ganz neue Residenz etwas außerhalb, in Kidekscha, baute, von wo aus die damals noch schiffbaren Wasserwege gut zu kontrollieren waren. Die Blütezeit des Ortes war freilich denkbar kurz. Jurijs Sohn, Andrej Bogoljubskij, verlegte die Hauptstadt der Rus nach Wladimir, und 1238 brandschatzte das Heer der Mongolen Kidekscha, das später nie mehr an die alte Größe heranreichen sollte.

Kirche Boris und Gleb

Geblieben ist dem Dorf aber ein architektonischer Schatz, der seit 1992 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, die den beiden ersten russischen Heiligen und Märtyrern, Boris und Gleb, geweihte Kirche. Gemeinsam mit der ebenfalls 1152 errichteten Verklärungskirche in Pereslawl-Salesskij handelt es sich bei dem Gotteshaus um die ältesten Denkmäler der Wladimir-Susdaler Baukunst, geprägt durch den für sie typischen weißen Muschelkalkstein. Der Kirche Boris und Gleb hat die Zeit übel zugesetzt: Jahrhunderte lang stand sie ohne Dach, das erst um 1700 notdürftig erneuert wurde und nicht der ursprünglichen Form entsprach, Steine der eingestürzten Ostseite und Altarapsis kamen beim privaten Hausbau zum Einsatz, die Fenster erhielten eine neue Gestalt, und im 19. Jahrhundert kam auch noch ein Anbau hinzu. Dennoch hat die Kirche ihre streng-asketische Form bewahrt und beeindruckt noch heute durch ihre stilprägende Schlichtheit.

Kirche Boris und Gleb

Nun haben Archäologen einen weiteren Schatz in Kidekscha gehoben. Bei Ausgrabungen in der Kirche von Boris und Gleb stießen die Fachleute auf die Überreste eines Throns, wie es ihn nur noch im Höhlenkloster von Kiew, in der Sophienkirche von Nowgorod und in einem Gotteshaus von Ladoga gibt. Mehr noch, man entdeckte im Bauschutt der Jahrhunderte eine Säule mit Reliefs, möglicherweise ein Bein des Throns. Die genaue Datierung der Fundstücke nehmen nun Spezialisten in Moskau vor, aber das Wladimirer Land hat in jedem Fall wieder einige Exponate mehr in seiner ohnehin schon reichen Sammlung, – und die Grabungen gehen weiter nach dem Motto: Wer gräbt, der findet.

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Am Montag erst kehrte die mittlerweile dritte Bürgergruppe unter Leitung von Wolfram Howein aus Wladimir zurück. Und schon haben wir den von Hans Jürgen Erlwein bebilderten Reisebericht, wie im Vorjahr aus Ute Missels Feder, der gleich Lust macht auf das nächste Unternehmen dieser Art.

Russischer Frühling

Wo gibt es die kürzesten Miniröcke, die höchsten Absätze, die dekorativsten Zwiebeltürme, die atemberaubendsten Fresken, die meisten Löwenzahnblüten und die schnellsten Passkontrollen: in Russland. Dieser Eindruck drängte sich zumindest mir bei meiner jüngsten Reise in die mir inzwischen bestens vertraute Partnerstadt Wladimir auf. Zum sechsten Mal machte ich mich auf den Weg in Richtung Osten, zum zweiten Mal unter der wiederum perfekten Organisation von Wolfram Howein und zum ersten Mal auf einem Abschnitt des Goldenen Rings, der an Schönheit kaum zu überbieten ist.

Alles passte auf dieser Reise:

–         Die Gruppe mit 23 neugierigen Bürgerinnen und Bürgern aus Erlangen und Umgebung;

–         die Route über Moskau, Sergijew Possad, Pereslawl-Salesskij, Rostow Welikij, Jaroslawl, Kostroma und Susdal bis Wladimir;

–         die Besichtigung von Klöstern, Kirchen und Kremlanlagen, darunter prachtvolle Bauten und Ensembles, die von der UNESCO durch Aufnahme in die Weltkulturerbe-Liste geadelt wurden;

–         die Bekanntschaft mit freundlichen Menschen, mit  leckerem Essen und der legendären russischen Gastfreundschaft und nicht zuletzt

–         das Wetter, das uns – von kleinen Ausnahmen abgesehen – mit Sonnenschein verwöhnte. Strahlend blauer Himmel, hier und da ein paar dekorative Wolken lieferten den eifrigen Fotografen den perfekten Hintergrund für die goldenen, silbergrauen, grünen, blauen oder auch schwarzen Zwiebeltürmchen, die auf diese Weise besonders prachtvoll zu Geltung kamen und mit den üppig blühenden Fliederbüschen undKirschbäumen um die Wette strahlten.

Die goldenen Kuppeln

Es wäre müßig zu wiederholen, was Kunsthistoriker wesentlich profunder über den Goldenen Ring und seine architektonischen und künstlerischen Schätze zusammengetragen haben. Was mir von  dieser Reise allerdings besonders nachhaltig in Erinnerung bleiben wird, ist ein immerwährendes Staunen über solch einen Reichtum an lebendiger Kunst- und Kulturgeschichte, der im Laufe der letzten Jahre mit ungeheurem Aufwand zum Teil hervorragend restauriert wurde und sicher auch weiterhin restauriert werden wird. Denn noch gilt es, ungeahnte Schätze zu heben. So konnte ich im Frauenkloster von Bogoljubowo erstmals in der ehemaligen Gottesmutter-Geburtskirche die wieder freigelegten Sockelreste aus dem 12. Jahrhundert bestaunen, die nun in einem eigenen Museum fachkundig präsentiert werden. Dass allerdings in der von Touristen und Gläubigen intensiv genutzten Klosteranlage nur Toilettenanlagen zu finden sind, die in dieser Form nirgendwo existieren sollten, ist ein ganz besonders delikates  Kapitel. Mir sollte es gemeinsam mit einer japanischen Reisegruppe im Freilichtmuseum der Touristenhochburg Susdal noch einmal begegnen. Aber vielleicht gehört diese stinkende und verdreckte Latrine ja auch zum Kulturerbe der Menschheit.

Sergijew Possad

Einen zweiten Schwerpunkt auf dieser Reise bildeten wie immer die Begegnungen mit den Menschen in Wladimir und Umgebung. So besuchten wir die katholische Rosenkranzgemeinde, der ich erstmals 1995 einen Besuch abstatten konnte. Inzwischen ist der damalige italienische Priester wieder in seine Heimat zurückgekehrt, die Führung der 200 Gemeindeglieder liegt heute in den Händen eines russischen Geistlichen, und eine der beiden hier tätigen Nonnen erzählte uns bereitwillig und äußerst lebendig von ihrer intensiven Arbeit mit Kindern und sozialschwachen Menschen, aber auch von interreligiösen Begegnungen mit anderen Glaubensrichtungen.

Tamara Goljakowa, Natalja Tarakanowa, Wolfram Howein

Wie wichtig gerade die Unterstützung für Menschen in gesellschaftlichen Randbereichen auch in Wladimir ist, davon konnten wir uns im Kinder-Reha-Zentrum „Blauer Himmel“ in Penkino ein Bild machen. Seit Jahren setzt sich u.a. Wolfram Howein mit großem Engagement für den Auf- und Ausbau dieses Erlebnispädagogischen Zentrums für psychisch kranke Kinder ein, das zur Vorzeigeeinrichtung für ganz Russland werden könnte. Eine Fachtagung im Juli wird Praktiker und Theoretiker aus Erlangen, Jena, Moskau und Wladimir im idyllisch gelegenen „Blauen Himmel“ zum intensiven Erfahrungsaustausch zusammenbringen.

Bürgergruppe. Rechts vorne Ute Missel, gegenüber Swetlana Schelesowa, Irina Chasowa

Ein besonderer Höhepunkt jeder Reise nach Wladimir ist zweifelsfrei der fast schon obligatorische Bürgerempfang im Erlangen-Haus. Und so hatten auch dieses Mal wieder Irina Chasowa, Swetlana Schelesowa und ihre fleißigen Helferinnen und Helfern alles perfekt vorbereitet , damit sich Erlanger und Wladmirer Bürgerinnen und Bürger zwanglos und freundschaftlich begegnen konnten. Diesmal lernte ich Nadeschda Oblowazkaja kennen, Augenärztin mit eigener Praxis, Kennerin der Su Jok-Akupunktur und engagierte Baumschützerin. Sie wird im Juli nach Erlangen kommen, um ihre Kontakte aus ihrem ersten Besuch in Erlangen im letzten Jahr aufzufrischen und einen Vortrag über Therapiemöglichkeiten mit Su Jok zu halten (Termin: 26.7., 19 Uhr, Club INTERNATIONAL, Volkshochschule, Friedrichstraße 19-21).

Doch was wäre eine Russlandreise ohne Wodka und die dazugehörenden Trinksprüche – auch wenn sich beides im Laufe der letzen Jahre merklich reduziert hat. Und so sei hier der Trinkspruch von Josef Feigl zitiert, der erstmals nach Russland und Wladimir reiste: Ein Mensch, der mal nach Russland fuhr, / entdeckte rechts und links Natur. / Herr Howein lenkt mit leichter Hand, / er zeigt die Menschen und das Land. / Es kam zu keiner Katastrophje, / drum trinken wir: Prost – Nasdorowje.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Ute Missel, 25.5.2011

Susdal

Doch, liebe Frau Missel, drei Dinge gestatten Sie bitte dem Blogger, noch hinzuzufügen: Erstens: ein großes Dankeschön für Ihre begeisternde Schilderung. Zweitens: Der Notstand mit den Bedürfnisanstalten ist von den Verantwortlichen vor Ort erkannt – s. Links unten -, Ihr Notruf wird dennoch umgehend an Alissa Axjonowa weitergeleitet, die sich dieses hochnotpeinlichen Themas persönlich annimmt. Drittens: Erstmals war eine Dame aus unserer thüringischen Partnerstadt mit von der Partie, was darauf hoffen läßt, daß bald auch die bürgerschaftlichen Kontakte zwischen Jena und Wladimir aufblühen wie die Löwenzahnwiese im russischen Frühling.

S. https://erlangenwladimir.wordpress.com/2009/08/23/das-neue-klo-macht-alle-froh/ und https://erlangenwladimir.wordpress.com/2009/10/01/tourismus-in-der-krise/

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