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Posts Tagged ‘Projekt „Lichtblick“’


Um das allenthalben unterschätzte Berufsbild der Pflegekräfte in der Medizin aufzuwerten, veranstaltet das Gesundheitswesen der Russischen Föderation landesweit in verschiedenen Kategorien Wettbewerbe für die besten Fachleute, die nur allzu oft unbemerkt im Hintergrund bleiben und den Ärzten die Bühne überlassen. Dabei ist doch deren Arbeit nicht nur näher am Patienten, sondern schafft auch die Voraussetzung für eine gelungene Therapie und Rehabilitation. In der Nomination „Für Berufstreue“ belegte nun Tamara Skworzowa, Oberschwester am Psychiatrischen Krankenhaus Nr. 1 in der Partnerstadt, mit ihrer Arbeit über das Projekt „Lichtblick“ den ersten Platz der Region Wladimir.

Natalia Tarakanowa, Jürgen Ganzmann und Tamara Skworzowa

Die Krankenschwester mit reicher Austauscherfahrung legte ihrer Analyse die Zusammenarbeit mit Erlangen seit dem Jahr 2000 zugrunde und reichte das Papier mittlerweile beim Gesundheitsministerium in Moskau ein. Gut möglich, daß dank Tamara Skworzowa im Herbst, wenn die Jury ihre Entscheidung fällt, das Partnerschaftsprojekt, erdacht und koordiniert von Jürgen Ganzmann, auch die verdiente überregionale Anerkennung genießen darf. Zu gönnen wäre es allen Beteiligten.

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Gestern reiste eigens Frank Nienhuysen von der Süddeutschen Zeitung aus München an, um sich einen ganzen Nachmittag lang über die Städtepartnerschaft insgesamt und besonders das Projekt „Lichtblick“, also die Zusammenarbeit der WAB Kosbach vor allem mit der Psychiatrie und der Elterninitiative „Swet“ in Wladimir, zu informieren. Verraten darf man wohl, daß der Redakteur im Ressort Außenpolitik für Anfang Mai gemeinsam mit seinem Moskauer Kollegen, Julian Hans, einen Artikel über die Beziehungen zwischen Erlangen und Wladimir plant, in den auch die Erfahrungen von Irina Schadowa eingehen sollen, die derzeit bei der WAB Kosbach in der Wohngruppe am Anger hospitiert.

Irina Schadowa und Frank Nienhuysen

Eine schöne, überregional journalistische Anerkennung für alle, die zum Gelingen dieser deutsch-russischen Bürgerpartnerschaft beitragen, deren hohes Lied der Blog Tag für Tage und heute mit dem seit September 2008 aktuell dreitausenddreihundertdreiunddreißigsten Eintrag anstimmt. Sicher nicht immer zum Gefallen aller, aber stets im Geiste von „hier blogge ich, ich kann auch anders“ – und dankbar für die vielen Gastartikel sowie Kommentare, die auch virtuell erleben lassen, wie vielstimmig das Miteinander von Erlangen und Wladimir klingt.

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Ein guter Auftakt für das neue Jahr: Seit Mitte des Monats hospitiert Anna Trinowa in der WAB Kosbach, die in Erlangen und im Landkreis mehr als 200 Menschen mit psychischen Erkrankungen ambulant und in Wohngruppen betreut. Noch bis Anfang März bleibt die Wladimirer Psychologin, die auch Sozialarbeit und Betriebswirtschaft studiert hat und seit vierzehn Jahren an einer Musikschule in der Partnerstadt jungen Leuten dabei hilft, Versagensängste und Lampenfieber zu überwinden. Seit einem Jahr besucht der Gast an zwei Tagen in der Woche einen kostenlosen Deutschkurs in einer sechsköpfigen Gruppe, der durch ehrenamtliche Mitarbeit bei der Selbsthilfeorganisation Swet abgegolten wird. Ein von Jürgen Ganzmann, dem Geschäftsführer der WAB, schon vor fünfzehn Jahren entwickeltes Programm, wonach der Sprachunterricht aus Spenden finanziert wird, während die Teilnehmer im Gegenzug gemeinnützige Leistungen zu erbringen haben. Anna Trinowa engagierte sich bei Swet in der Betreuung einer Wohngruppe von jungen Erwachsenen mit unterschiedlicher geistiger Behinderung.

Anna Trinowa und Jürgen Ganzmann

Anna Trinowa und Jürgen Ganzmann

Eine Praxiserfahrung, die sich jetzt auszahlt, hat die Hospitantin so doch gelernt, daß es in der Kommunikation mit ihren Schützlingen vor allem auf die emotionale Kompetenz ankommt. Eine Einsicht, die ihr nun beim ersten Auslandsaufenthalt sehr hilft, wenn die Deutschkenntnisse vielleicht noch nicht ganz ausreichen. Wobei die sich flugs verbessern, denn, so Anna Trinowa: „Im Team kümmert man sich wirklich um mich, ich fühlte mich vom ersten Tag an dort gut aufgenommen, alles bekomme ich haarklein erklärt, und täglich lerne ich jede Menge dazu, auch sprachlich. Und Erlangen ist ja auch eine Stadt, wie für Menschen gemacht. Ich fühle mich hier bestens aufgehoben.“ Aber so soll es doch auch sein in der Partnerschaft zwischen Erlangen und Wladimir. Ein guter Auftakt eben.

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Gerade einmal acht Monate Sprachkurs haben Irina Schadowa und Xenia Judina hinter sich, und schon nach einer Woche Hospitation an der WAB Kosbach sind die Studentin der Religionswissenschaften an der Universität Wladimir und die Mitarbeiterin im Sozialamt der Partnerstadt ganz auf das fränkische Idiom eingestellt und verstehen zumindest, worauf es ankommt. Den beiden selbst kommt es in den nächsten zwei Monaten darauf an, möglichst viel an praktischer Arbeit mit psychisch behinderten Menschen leisten zu können, etwas, das sie bei ihrem ehrenamtlichen Einsatz bei der Selbsthilfeorganisation „Swet“ im Umgang mit autistischen Kindern – ihre Gegenleistung für den kostenlosen Sprachkurs – bereits recht gut gelernt haben.

WAB 1

Irina Schadowa und Xenia Judina

Auf die WAB Kosbach aufmerksam geworden sind die Teilnehmerinnen am Projekt „Lichtblick“ beim letztjährigen Austausch mit dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), dessen Programm auch zu einem Informationsbesuch in die Einrichtung für Menschen mit psychischen Behinderungen führte. Und dann ist da überhaupt das Interesse an Erlangen, die Zuneigung zur deutschen Partnerstadt, unschwer daran abzulesen, daß etwa Xenia Judina schon drei Mal an dem Jugendaustausch teilgenommen hat: „Die Stadt fasziniert mich einfach, immer so viel los, aber nie hektisch. Und die Arbeit hier mit all den hilfsbereiten Kollegen macht richtig Freude!“

P.S.: Die nächste Jugendgruppe aus Wladimir im Rahmen des Austausches mit dem BDKJ ist bereits im Anflug, und während der Programmwoche sind auch die beiden Wahl-Erlangerinnen auf Zeit mit von dieser Partie, von der noch zu berichten sein wird.

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Da sprudeln bei den Gästen, Olga Dejewa und Irina Chasowa, gleich die Ideen, als sie vor dem Augenplakat der Ausstellung zum Thema „Die Faszination des Sehens“ im Erlanger Stadtmuseum stehen. So etwas könnte man doch auch mit der Nase, den Ohren, dem Mund oder den Händen machen

Brigitte Korn, Olga Dejewa und Irina Chasowa

Brigitte Korn, Olga Dejewa und Irina Chasowa

Und Gastgeberin, Brigitte Korn, die mit Wladimirs Oberbürgermeisterin den Umstand teilt, noch recht neu im Amt zu sein, erst seit September letzten Jahres, ist ihrerseits begeistert von dem umfassenden Interesse, das Olga Dejewa Fragen der Kultur und des Umgangs mit Geschichte entgegenbringt: „Wenn alle in der Politik so aufgeschlossen für diese Dinge wären, bräuchten wir uns keine Sorgen mehr um die Bewahrung und Deutung der Historie mehr machen.“

Olga Dejewa, Irina Chasowa und Brigitte Korn

Olga Dejewa, Irina Chasowa und Brigitte Korn

Es sprudeln aber auch schon gleich die Ideen, was man in der Museumsarbeit gemeinsam veranstalten könnte, besonders im Ausblick auf das „kleine“, 35jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft im Jahr 2018, das Erlangen austragen wird – mit möglichst großer Bürgerbeteiligung, einem deutsch-russischen Volksfest, einer Tafel, die vom Museum bis hinaus auf den Altstädter Kirchenplatz führt, natürlich mit Musik, Kunsthandwerk und Exponaten aus Wladimir, natürlich mit möglichst vielen gemeinsamen Aktionen.

Wolfgang Niclas und Olga Dejewa

Wolfgang Niclas und Olga Dejewa

Bis dahin ist dann hoffentlich auch der schon Ende der 80er Jahre abgebrochene Dialog zwischen den Gewerkschaften wieder aufgenommen, hofft Wolfgang Niclas, Vorsitzender des DGB-Kreisverbands Erlangen-Höchstadt. Etwas, das auch Olga Dejewa am Herzen liegt, die aus der Gewerkschaftsarbeit kommt, nun aber nur noch den Niedergang der Arbeitnehmervertretung konstatieren kann. Tarifautonomie wie sie hierzulande gepflegt und ausgetragen wird, kenne man so in der Russischen Föderation nicht. Warnstreiks wie dieser Tage auch in Erlangen – in Wladimir undenkbar. Da gelte das Primat der Politik, Arbeitgeber und Arbeitnehmer einigen sich mit dem Gouvernement, schließen trilaterale Verträge, fügen sich den administrativen Vorgaben und gewährleisten so Auskommen und einen möglichst hohen Beschäftigungsgrad. Doch gerade bei allen Unterschieden, da sind sich Olga Dejewa und Wolfgang Niclas einig, sollte man wieder ins Gespräch kommen und einen Austausch aufnehmen.

Dieter Rossmeissl, Irina Chasowa, Olga Dejewa und Dietmar Hahlweg

Dieter Rossmeissl, Irina Chasowa, Olga Dejewa und Dietmar Hahlweg

Wie fruchtbar dieser Austausch auf so vielen anderen Gebieten vorankommt – ungeachtet der ungünstigen politischen Großwetterlage -, zeigt die von Dieter Rossmeissl moderierte Diskussion mit Olga Dejewa am Abend im vollbesetzten Club International der Volkshochschule. Schon auf die einleitende Frage des Referenten für Bildung, Kultur und Jugend, wer denn von den Anwesenden schon einmal in Wladimir gewesen sei, erhält er eine beeindruckende Antwort: kaum ein Arm, der (noch) unten bleibt. Nach der kurzen, immer wieder von Zwischenapplaus begleiteten Darstellung ihrer Person, Funktion und Arbeit der letzten Jahre als Leiterin des Wladimirer Sozialwerks und Geschäftsführerin des Roten Kreuzes stellt sich die Oberbürgermeisterin dann den Fragen und Anregungen aus dem Publikum, das sie schon nach den ersten Augenblicken als einen Kreis von Freunden empfindet, auch wenn darunter viele sind, die sie bisher noch nicht persönlich kannte, wie etwa Altoberbürgermeister, Dietmar Hahlweg, der sich nicht nur über die gelungene Gestaltung einer Fußgängerzone sondern auch über die geplante Weiterentwicklung einer fahrradfreundlichen Verkehrspolitik freut und hofft, es werde gelingen, einen paritätisch besetzten Gesprächskreis zu begründen, der helfen könnte, die zwischenstaatliche Vertrauenskrise und Vorurteile zu überwinden, den bei allen politischen Verwerfungen zwischen Ost und West so lebendigen zivilgesellschaftlichen Dialog zu unterstützen.

Melitta Schön und Olga Dejewa

Melitta Schön und Olga Dejewa

Der Abend bietet dem Gast aber auch Gelegenheit, für die fast fünfjährige fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Förderverein Rotes Kreuz zu danken, eine Zeit, in der es Olga Dejewa mit Erlanger Hilfe gelang, die in Wladimir schon fast handlungsunfähige Organisation wieder zu einer aktiven und angesehenen Institution zu machen, die mit ihren Projekten in den Bereichen Erste Hilfe und Häusliche Pflege wichtige soziale Aufgaben übernimmt, Aufgaben, die vor Ort von ehrenamtlichen Kräften übernommen werden und die man nun dank einer weiteren Spende des Fördervereins in Höhe von 1.700 Euro, überreicht von der Vorsitzenden, Melitta Schön, weiter fortsetzen kann, unter neuer Führung, aber weiter mit der Unterstützung durch die Oberbürgermeisterin. Überhaupt scheint sich die Kommunalpolitikerin ihr soziales Wesen bewahren zu wollen, und es ist, als lebte sie nach der Maxime von Lew Tolstoj, der einmal bemerkte, das einzige unbezweifelbare Glück im Leben bestehe darin, für andere zu leben.

Abram Dyck, Olga Dejewa und Rolf Wurzschmitt

Abram Dyck, Olga Dejewa und Rolf Wurzschmitt

Und so nimmt Olga Dejewa mit ihrem gewinnenden Kommunikationstalent denn auch wie bei einer Bürgersprechstunde alles auf, was so an sie herangetragen wird: die Sorge um den Jugend- und Schüleraustausch angesichts knapper Kassen; die Frage des Vereins „Nadjeschda“ nach der Zukunft des Pilgerzentrums der Rosenkranzgemeinde; den Wunsch nach noch mehr kulturellen Austausch; das Desiderat nach vertiefter wissenschaftlicher Kooperation; die ein wenig futuristische Anregung, einen Fahrrad-Fernweg zwischen den Partnerstädten anzulegen… „Gleich, ob wir Geld haben oder nicht, wenn wir etwas gemeinsam wollen, dann schaffen wir das auch“, lautet Olga Dejewas das Credo. Glaubwürdig und überzeugend. Man nimmt es ihr ab. Und schon sprudeln auch wieder die Ideen.

Dieter Wenzel, Irina Chasowa und Olga Dejewa

Dieter Wenzel, Irina Chasowa und Olga Dejewa

Schließlich all die vielen Gespräche am Rand der Veranstaltung: mit dem Pionier des Medizinaustausches, dem Professor für Kinderheilkunde, Dieter Wenzel, der im Sommer wieder nach Wladimir reisen will; mit Rolf Wurzschmitt, dem ehemaligen Vorstand der Erlanger Stadtwerke, und dessen seinerzeitigem Leiter des Heizkraftwerkes, Abram Dyck, die in den 90er Jahren unter vielem anderen die ersten gebrauchten Busse und zwei Heizkessel nach Wladimir gebracht und massiv den Bau des Erlangen-Hauses befördert haben, die sich aber auch an das Fränkische Fest 1993 erinnern, als Olga Dejewa übrigens im Brotkombinat beschäftigt war, das die Brötchen für die Bratwürste lieferte… Da schließen sich Kreise, die offen blieben, wenn hier nicht erwähnt würde, wie oft aus dem Publikum heraus die Arbeit des Erlangen-Hauses und insbesondere die Unterstützung und Gastfreundschaft von Geschäftsführerin, Irina Chasowa, gelobt wurden. Verdientermaßen! Das letzte Wort aber aus dem gestrigen Kreis der Freunde, gerichtet an Olga Dejewa, sei Jelena Ruß erteilt, vor ihrer Verehelichung in Höchstadt als Jelena Bordanowa treibende Kraft beim Projekt „Lichtblick“, dem Fachaustausch im Bereich Kinderpsychiatrie: „Wenn ich noch in Wladimir lebte, hätte ich mit beiden Händen für Sie gestimmt. Ich freue mich für meine Stadt, die jetzt mit Ihnen eine so überzeugende Oberbürgermeisterin hat.“ Und wir in Erlangen freuen uns da ganz offen mit – für Wladimir und die Partnerschaft.

 

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15 Jahre in Folge nimmt nun, meist im Sommer, die WAB Kosbach Gäste aus Wladimir zur Hospitation auf, und ebensolange bemüht sich Jürgen Ganzmann um einen geeigneten Sprachkurs, um die Fachkräfte aus den Bereichen Psychologie, Psychiatrie und Pädagogik besser auf ihren Aufenthalt vorzubereiten. Nach einem neuen Konzept gibt es nun seit der ersten Jahreshälfte unter Leitung von Tatjana Markowa, die auch an der Universität und an einer Musikschule Deutsch unterrichtet, ein überarbeitetes Angebot für Anfänger – Studenten, alleinerziehende Mütter, Berufstätige -, die dank einer Spende der WAB keine Gebühr bezahlen müssen, dafür aber in sozialen und medizinischen Einrichtungen ehrenamtliche Dienste zu leisten haben. Ein von der Idee her überzeugender Ansatz. Doch die Praxis macht eine Anpassung an die Verhältnisse notwendig.

Jürgen Ganzmann, Walentina Litwinowa, Tatjana Markowa, Milena Prochorowa, Jelena und Michael Schaab und Leonhard Hirl

Jürgen Ganzmann, Walentina Litwinowa, Tatjana Markowa, Milena Prochorowa, Jelena und Michael Schaab und Leonhard Hirl

Die Musiklehrerin Walentina Litwinowa ist eine von acht Teilnehmern an diesem ersten Kurs, zu dem ursprünglich 21 Interessierte eingeschrieben waren. Zwei Unterrichtseinheiten pro Woche und 150 Stunden ehrenamtlicher Arbeit im Jahr – neben Studium, Beruf, Familie… Das ist für viele, zu viele zu anstrengend und belastend. Und dann wären da noch die teilweise veralteten Lehrbücher, nicht ausreichende Informationen über den Praxiseinsatz in Erlangen. Alles Mängel, die schon im nächsten Semester behoben werden können, wie Leonhard Hirl, Gründer der WAB, Jürgen Ganzmann, Geschäftsführer, und seine beiden für das Projekt zuständigen Mitarbeiter, Jelena und Michael Schaab, meinen. Eine Lernerfahrung für beiden Seiten, wie es grenzübergreifende Projektarbeit eben mit sich bringt.

Tatjana Markowa, Walentina Litwinowa und Milena Prochorowa

Tatjana Markowa, Walentina Litwinowa und Milena Prochorowa

Jetzt aber steht erst einmal die mehrwöchige Alltagsarbeit in den Häusern der WAB zwischen Höchstadt und Büchenbach im Mittelpunkt, etwas, wobei die Psychologin Milena Prochorowa mit ihrer langjährigen Erlangen-Erfahrung den beiden Neulingen bestens helfen kann. Aber was heißt schon Alltag in der WAB? Da gibt es Tag für Tag neue Aufgaben, so auch für Tatjana Markowa, die Leonhard Hirl bei dem gestrigen Gespräch kurzerhand als Deutschlehrerin für eine Flüchtlingsfamilie aus Aserbaidschan gewinnt, um die er sich zusammen mit seiner Frau Edith kümmert. So bleibt die Sprachlehrerin ganz unerwartet in Übung und hat daneben noch Zeit, alles in der WAB so zu dokumentieren, daß die nächste Gruppe im Deutschkurs eine besser Vorstellung von dem hat, was einen in Erlangen so alles erwarten kann. Vor allem immer wieder das Überraschungsmoment…

Mehr zu dem Projekt unter: http://is.gd/hpP5q9

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Rechtzeitig zum Weihnachtsfest hat Irina Dolganowa, die lange Zeit in Wladimir Deutsch für Teilnehmer am Projekt „Lichtblick“ unterrichtete, einen lyrischen Glückwunsch geschickt, der heute für all die übrigen Grüße aus der Partnerstadt an die Leser des Blogs stehen soll.

Weihnachten

Zum frohen Weihnachtsfest
wünsch ich von Herzen ganz viel Liebe.
Es schlägt in meiner Brust
ein kleiner, süßer Friede.

In meinem schlichten Wunsch
liegt meine ganze Seele drin,
und nimmst du ihn gar freundlich hin,
dann ist mein Herz voll Liebe.

Frohe Weihnachten und guten Rutsch in das Neue Jahr!!!!!!!!!

Viele Grüße aus Wladimir von Irina Dolganowa

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