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Als Bühne für die Kammerspiele der „Russisch-Deutschen Wochen“ an der Volkshochschule dient der Club International, geschaffen für Veranstaltungen ohne Mikrophon und Rednerpult, ganz so, wie man es sich für eine literarische Lesung vorstellt, wie sie gestern abend vor einem zweiundzwanzigköpfigen Kreis zu erleben war. Mit einer poetischen Bekanntschaft, die der Referent des Abends, Peter Steger, seit 1990 pflegt, als in seiner Übersetzung der Lyrikband „Denkmal für den unbekannten Feigling“ des Moskauer Autors Wjatscheslaw Kuprijanow erschien.

Peter Steger

Das Tandem hat seither eine Vielzahl von Büchern – auch mit Erzählungen und Romanen – veröffentlicht, eine weitere Publikation ist derzeit in Vorbereitung. Natürlich gab es aber auch Übertragungen von Lyrik aus Wladimir zu hören, und mit Wiktor Malygin – in der Partnerstadt nicht nur als Germanist bekannt, sondern auch als Rezitator geschätzt – war vereinbart, in seiner inspirierten Interpretation auch zwei Gedichte von Alexander Puschkin erklingen zu lassen.

Peter Steger und Wiktor Malygin

Nicht vereinbart war dann freilich, womit der russische Gast am Ende der Veranstaltung Publikum wie Referent überraschte: Dieser Tage wurde an der Regionalen Wissenschaftlichen Maxim-Gorkij-Bibliothek in Wladimir zum dritten Mal das „Buch des Jahres“ gewählt. In der Sparte „Memoirenliteratur“ entschied sich die zehnköpfige Jury unter elf nominierten Titeln für den Band „Komm wieder, aber ohne Waffen!“, auf Deutsch zusammengestellt und herausgegeben von Peter Steger im Jahr 2015 und im April 2017 in der russischen Übersetzung von Jelena Tschilimowa erschienen.

Diplom für das „Wladimirer Buch des Jahres 2017“

Mit dieser Auszeichnung, so der glückliche Autor, ist das Buch tatsächlich dort angekommen, wo es hingehört: im kollektiven Gedächtnis der Partnerstadt. Als Gelegenheitsübersetzer fügt er freilich in Anerkennung der Arbeit von Jelena Tschilimowa an, wie schön es gewesen wäre, wenn man auch deren Leistung namentlich gewürdigt hätte. Viel zu oft noch bleibt nämlich der Anteil des Übersetzers am Erfolg eines Buches unerwähnt, nicht gebührend geschätzt. Doch die Freude über den Preis kann das nicht trüben.

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Gezählt hat sie niemand, die Gäste des gestrigen „Russischen Abends“ zum Auftakt der „Russisch-Deutschen Wochen“ im Großen Saal der Volkshochschule Erlangen. Aber es dauerte fast eine Viertelstunde, bis die letzten Stühle hereingetragen waren, bis alle einen Sitzplatz gefunden hatten.

Spiramor

Dann erst stimmte „Spiramor“ auf das 35jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Erlangen-Wladimir ein. Ganz so, wie man das erwarten darf: mit gepflegter Sangeskunst und deutsch-russischen Melodien.

Großer Saal der Volkshochschule

Die Begrüßung – mit einem Willkommen auf Russisch – schließlich durch den Direktor des Hauses, Markus Bassenhorst, zeigte wieder einmal, welch überragende Rolle die Volkshochschule für die Städtepartnerschaft spielt. Von den ersten Bürgerreisen Anfang der 80er Jahre und dem Arbeitskreis Wladimir unter Klaus Wrobel über die ersten „Russisch-Deutschen Wochen“ unter Christine Flemming bis hin zum breiten Festprogramm unter Markus Bassenhorst, von den Sprachkursen und der didaktischen Unterstützung für das Erlangen-Haus und der Rolle von Reinhard Beer, dem stellvertretenden Leiter ganz zu schweigen.

Markus Bassenhorst

Die gleiche Kontinuität in der Kommunalpolitik sorgt für den Rahmen dieser Bürgerpartnerschaft, wie das Grußwort Florian Janik zeigte. Bruchlos und unangestrengt gelang Erlangens Oberbürgermeister der Bogen vom ältesten Besucher im Saal, dem 95jährigen Weltkriegsveteran Wolfgang Morell, der 1942 – nicht ganz freiwillig – als erster Erlanger nach Wladimir kam und dort von einer schweren Erkrankung genesen konnte, über den 75. Jahrestag der Kapitulation der Wehrmacht in der Schlacht um Stalingrad bis hin zu dem Geschenk der Versöhnung und des Vertrauens nach all dem Leid und Tod zwischen Deutschen und Russen. Freilich ein Geschenk, das gerade angesichts der politischen Spannungen alles andere als selbstverständlich ist, für das man immer wieder dankbar sein sollte.

Wolfgang Morell

Besonders natürlich jenen, die damals, in Zeiten des Kalten Krieges, Mut und Weitblick genug besaßen, um über alle Gräben und Grenzen hinweg das Werk der Verständigung zu beginnen: Dietmar Hahlweg, damals Oberbürgermeister von Erlangen, und Jurij Fjodorow, damals Stellvertreter des Vorsitzenden des Städtischen Exekutivkomitees der Volksdeputierten und, wie er sich selbst gerne nennt, der erste Kundschafter Wladimirs in Erlangen, dessen positiver Bericht in der Stadt am Goldenen Ring die gute Sache der Partnerschaft in Gang brachte.

Dietmar Hahlweg und Jurij Fjodorow

Von Beginn an dabei aber auch die hohe Diplomatie, gestern vertreten durch Vizekonsul Andrej Matwijenko, eigens aus München angereist, um Erlangen auch weiterhin der Unterstützung durch seine Gesandtschaft zu versichern. Damals, im Jahr 1982, kam von der Sowjetischen Botschaft in Bonn das Angebot einer Zusammenarbeit mit Wladimir auf den 1981 von Dietmar Hahlweg in Moskau geäußerten Wunsch nach einer Partnerstadt.

Florian Janik und Andrej Matwijenko im Fokus von Nadja Steger

Überhaupt, wie das alles war… Dazu etwas von Zeitzeugen zu erfahren, bot das Podium Gelegenheit. Der Blick zurück, wo auf beiden Seiten Vorbehalte zu überwinden waren, wo es aber auch unerwartet rasch gelang, mit vertrauensbildenden Maßnahmen bei Ausflügen und Treffen jenseits des Protokolls eine Atmosphäre von gegenseitigem Verstehen zu schaffen, die bis heute anhält und auf die auch Florian Janik in der Nachfolge von Dietmar Hahlweg und Siegfried Balleis, der gestern Erlangen im närrischen Veitshöchheim vertrat, aufbaut, wenn er jetzt erfreut feststellen kann: „Die Partnerschaft nimmt angesichts der gegenwärtigen politischen Krise keinen Schaden. Es ist allein der Rubelkurs, der den Austausch ein wenig erschwert.“

Peter Steger, Florian Janik, Anna Schellenberger, Jurij Fjodorow und Dietmar Hahlweg

Dennoch, einzig verlassen auf die Selbstheilungskräfte der Partnerschaft will sich Erlangens Oberbürgermeister auch nicht und berichtete deshalb auch erfreut über die bereits zweite und erfolgreich Sitzung des Gesprächsforums „Prisma“, wo im kleineren deutsch-russischen Kreis durchaus „brisante und kontroverse Themen offen und freundschaftlich diskutiert werden“. Ganz in der Tradition der Gründerväter, die denn auch verdiente Dankesurkunden austauschen: für Dietmar Hahlweg und Klaus Wrobel überreicht von Jurij Fjodorow – und für Wiktor Malygin und Jurij Fjodorow ausgehändigt und unterzeichnet von Florian Janik.

Klaus Wrobel, Wiktor Malygin, Florian Janik, Jurij Fjodorow und Dietmar Hahlweg

Mit auf dem Podium stand Anna Schellenberger, ein Kind der Partnerschaft, deren Vater, aus Celle stammend, in Erlangen Slawistik studierte – als es das Fach an der FAU noch gab – und dann durch den Austausch sein Glück und seine Familie in Wladimir fand. Nun erlebte sie – mit viel Beifall bedacht – ihre Feuertaufe auf der Bühne als Übersetzerin für Jurij Fjodorow, lobte die Bedeutung des Erlangen-Hauses für die Partnerschaft und dankte für diese „großartigen Beziehungen“, bevor sie hinter den Kulissen verschwand, um sich für ihren nächsten Auftritt vorzubereiten.

Anna Schellenberger

Anna Schellenberger gehört nämlich – ebenso wie ihre Mutter, die daheim in Raduga bei Wladimir geblieben ist – zum vor zwei Jahrzehnten gegründeten Klöppelkreis um Jelena Gorbunowa und besucht als Kunsthandwerkerin zum zweiten Mal Erlangen, zeigte sich aber zum ersten Mal hier auch auf dem Laufsteg.

Susanne Lender-Cassens

Zusammen mit zwei Models, die gestern ebenfalls eine Premiere erlebten. Erlangens Bürgermeisterinnen, Susanne Lender-Cassens und Elisabeth Preuß, hatten sich von Nadja Steger nicht lange bitten lassen, als es darum geht, wer mitmacht bei der Präsentation der kostbaren Einzelstücke.

Elisabeth Preuß

Im Detail zu sehen waren die kleinen Kunstwerke im Historischen Saal, und heute noch den ganzen Tag über bietet Jelena Gorbunowa einen Mitmachkurs an.

Susanne Lender-Cassens, Alexandra Jegorowa, Jutta Brandis und Jelena Gorbunowa

Jutta Brandis, an der Volkshochschule für das Kultur zuständig, kennt übrigens Jelena Gorbunowa seit fast 20 Jahren und hat die Kunsthandwerkerin nach Abendberg vermittelt und damit den Anstoß für eine erstaunliche Entwicklung gegeben, über die der Blog auch immer wieder berichtet: die Aufnahme von Jelena Gorbunowa in den Deutschen und Französischen Klöppelverband, ungezählte Seminar und Ausstellungen – und immer wieder Abstecher nach Erlangen, dorthin, wo alles begann.

Alexandra Jegorowa

Gestern begann nun auch alles für Alexandra Jegorowa, das Nesthäkchen des Abends, die selbst Hand anlegt an die feinen Fäden und sich schon als Model vor das Publikum wagt. Wer weiß, wo sie ihre Kunst später noch überall zeigen wird…

Dietmar Hahlweg und Wiktor Malygin

Vergessen sollte man nicht das Russisch-Fränkische Buffet, vorbereitet von den Wladimirer Expatriots Nadja Steger, Natalia Grebnev, Jekaterina Korschofski und Matwej Grigorjew, einem Studenten aus Wladimir. Gelegenheit zum Kennenlernen und Wiedersehen, auch für Dietmar Hahlweg, Ehrendoktor der Universität Wladimir, und Wiktor Malygin, damals Vizerektor, heute Professor em. und Rektor i.R.

Markus Bassenhorst und Irina Chasowa

Oder auch für Irina Chasowa, Direktorin des Erlangen-Hauses, und Markus Bassenhorst, den Gastgeber des Abends, der weit nach 23.00 Uhr, als sich nach mehr als vier Stunden die letzten Grüppchen auflösten, rundum zufrieden zurückblickte und sich natürlich auf all die Veranstaltungen freute, die noch den ganzen Monat über anstehen.

Othmar Wiesenegger und Jelena Gorbunowa

Zeit ebenso für Othmar Wiesenegger, dem zusammen mit Nadja Steger die Photos dieses Beitrags zu verdanken sind, sich ein wenig zurückzuziehen und mit Jelena Gorbunowa zu sprechen, die einfach nur glücklich war angesichts des Zuspruchs aus dem Publikum.

Reinhard Beer, Susanne Lender-Cassens und Andrej Matwijenko

Dazwischen dann auch noch das Quiz „Wer wird Russionär?“, erdacht von Reinhard Beer, der gestern, bei der mittlerweile zwölften Austragung der „Russisch-Deutschen Wochen“, endlich auch die verdiente Auszeichnung als „Ehren-Russionär“ erhielt, unterzeichnet von Florian Janik und überreicht von Susanne Lender-Cassens zusammen mit Andrej Matwijenko, dem stellvertretenden Generalkonsul.

Alexandra Jegorowa, Jelena Gorbunowa, Elisabeth Preuß, Susanne Lender-Cassens und Anna Schellenberger

Und ein Geschenk an die Stadt Erlangen vom Klöppelkreis: das Golden Tor, gewirkt aus feinsten Fäden.

Susanne Lender-Cassens und Irina Tartakowskaja

Das Quiz hatte es übrigens in sich. Einige knifflige Hürden ließen selbst treue Blogleser auf dem Weg zum Siegerpodest straucheln, etwa die Frage danach, in welchem Jahr diese Plattform nun schon über die Partnerschaft berichte. Da ärgert sich mancher wohl noch lange der auf die mögliche Antwort „im verflixten siebten Jahr“ hereinfiel und damit falsch ankreuzte. Es sind nämlich bereits zehn Jahre… Alles richtig anzugeben, schaffte denn freilich auch niemand. Aber Hans-Joachim Preuß kam mit 16 von 20 möglichen Punkten diesem Ziel am nächsten – und kann sich jetzt auf eine Gratisreise nach Wladimir mit drei Übernachtungen im Erlangen-Haus freuen.

Hans-Joachim Preuß und Susanne Lender-Cassens

Freuen können sich durchaus auch alle, die gestern still im Hintergrund mitwirkten: Wolfram Howein, der den Abend bebilderte, Othmar Wiesenegger, der für neue Photos sorgte, die Runde um Natalia Kaiser, die für die rasche Auswertung der Antwortbögen zum Quiz sorgte, das Küchenteam, die Hausmeister, die bis zum späten Ende ausharrten. Dank an Köstlich & Co., das Geschäft für Feinschmecker, das zum wiederholten Male Preise stiftete. Vor allem aber ein спасибо an die Gäste aus Wladimir – ein gutes Dutzend – und Erlangen – um die einhundert -, die für eine großartige Stimmung sorgten.

 

 

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Über den ganzen Tag hinweg, bis in den späten Abend hinein, sind gestern wohlbehalten all die Gäste aus Wladimir eingetroffen, die bei der Eröffnung der „Russisch-Deutschen Wochen“ an der Volkshochschule teilnehmen. Auf den „Russischen Abend“ am morgigen Freitag um 19.00 Uhr im Großen Saal wies der Blog ja bereits ebenso hin wie auf den „Russischen Brunch“ an diesem Samstag von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Club International. Nun ist es aber an der Zeit auch auf weitere unmittelbar anstehende Veranstaltungen hinzuweisen und – bei freiem Eintritt – dazu herzlich einzuladen.

Anna Schellenberger, Maria Baranowa und Jelena Gorbunowa mit Arbeiten in Schwarz

Anfang der 90er Jahre gründete Jelena Gorbunowa in Wladimir einen der landesweit ersten Vereine für Spitzenklöppeln. Ihr Können zeigte die Kunsthandwerkerin vor 18 Jahren erstmals an der Volkshochschule Erlangen. Seither bereist sie ganz Deutschland und Europa, erhielt als erste und bisher einzige Russin die Mitgliedschaft im Deutschen Klöppelverband und hat sich europaweit als Dozentin Ansehen erworben. Im Rahmen der Russisch-Deutschen Wochen und des fünfunddreißigjährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft Erlangen – Wladimir lernen Sie spezielle Techniken des Spitzen-Klöppels für Fortgeschrittene an, wo sie ihre Technik vorstellt.
Die Kursleiterin ist Mitglied beim Deutschen Klöppelverband e.V. und hält ihren Kurs am kommenden Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Historischen Saal der Volkshochschule, Friedrichstraße 19. Parallel zum Workshop zeigt die Dozentin im Musikzimmer eine kleine Werkschau mit eigenen Klöppelarbeiten, die bereits beim „Russischen Abend“ mit einer kleinen Modeschau eröffnet wird.

Wjatscheslaw Kuprijanow: Der wilde Westen

Am Montag den 5. Februar steht dann ab 19.00 Uhr im Club International russische Literatur in deutscher Übersetzung auf dem Programm. Der Partnerschaftsbeauftragte der Stadt Erlangen, Peter Steger, überträgt immer wieder zeitgenössische russische Lyrik und Prosa ins Deutsche. Dieser Abend der Poesie ist – zweisprachig – dem Moskauer Autor Wjatscheslaw Kuprijanow gewidment, zu hören sind aber auch Werke anderer moderner Dichter u.a. natürlich auch aus Wladimir.

Kommunalka

Die Städtepartnerschaft erhält seit bald zehn Jahren immer wieder wichtige Impulse vom Freundeskreis Wladimir, der sich besonders um die Kontakte zum Erlangen-Haus kümmert. Im Frühsommer 2017 hat sich nun auch eine Gruppe unter der Bezeichnung „Kommunalka“ – in Anknüpfung an die Gemeinschaftswohnungen gleichen Namens in der Sowjetzeit – gegründet, angeregt von einer studentischen Studienreise nach Sankt Petersburg und Wladimir. Am Dienstag, den 6. Februar, bieten die beiden Initiativen im Club International ab 19.00 Uhr Einblicke in ihr Innenleben und ihre Aktivitäten, von denen sie in Zukunft sicher auch das eine oder andere Projekt gemeinsam – und vielleicht auch mit Ihrer Beteiligung – in Angriff nehmen.

Rose Ebding und Hans-Joachim Preuß auf Kamtschatka

Das Ehepaar Rose Ebding und Joachim Preuß beendete im August 2017 einen dreijährigen Aufenthalt in Nischnij Nowgorod. Rose Ebding unterrichtete in der Metropole an der Wolga Deutsch als Fremdsprache und bereiste, immer begleitet von ihrem pensionierten Mann, das ganze Land von Sankt Petersburg bis Kamtschatka. Die beiden führten in der Zeit ihren eigenen Blog und berichten nun am Mittwoch, den 7. Februar ab 19.30 Uhr im Großen Saal der Volkshochschule aus der Fülle ihrer Eindrücke von gastfreundlichen Menschen sowie unerwarteten Begegnungen und zeigen Bilder, die Lust auf mehr machen.

„Hundeherz“ nach einer Erzählung von Michail Bulgakow

Dann folgt eine Pause wegen der Faschingsferien, bevor es am 19. Februar mit dem sowjetischen Film „Hundeherz“ weitergeht. Aber davon später oder schon jetzt in der Vorausschau unter: https://is.gd/6HyHJX

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1992 besuchte die erste Delegation aus Wladimir via Erlangen die thüringische Partnerstadt Jena, und schon ein Jahr später reiste deren Oberbürgermeister, Peter Röhlinger, zum ersten Mal an den Goldenen Ring. In den folgenden Jahren setzte ein zunächst sporadischer Austausch vor allem im Bereich Jugend ein, der schließlich noch vor der Jahrtausendwende durch das Projekt „Move together“ eine Plattform erhielt. Im September 2008 dann der große Schritt: Jena unterzeichnet während der 25-Jahr-Feier der Partnerschaft mit Wladimir in Erlangen einen Kooperationsvertrag, der eine Zusammenarbeit der beiden deutschen Partnerstädte mit den russischen Freunden festgelegt. Schon ein Jahr später macht Jenas Oberbürgermeister, Albrecht Schröter, seinen Antrittsbesuch in Wladimir und sieht erstmals die Originalikonen von Andrej Rubljow, über die der Theologe seinerzeit promoviert hatte.

Albrecht Schröter und sein Kollege, Alexander Rybakow, im Gespräch mit einem orthodoxen Geistlichen, Mai 2009

In den letzten zehn Jahren ist viel geschehen – vom Schüleraustausch über Kulturkontakte bis hin zu konkreten Projekten im Bereich Medizin, oft im Doppel zwischen Jena und Wladimir, häufiger aber noch im Dreiklang mit Erlangen. Zur Besonderheit dieser Troika spricht nun der Partnerschaftsbeauftragte, Peter Steger, auf Einladung des Katholischen Kaufmännischen Vereins und der Katholischen Erwachsenenbildung am Donnerstag, den 18. Januar, ab 19.30 Uhr im Pfarrzentrum St. Sebald, Ecke Egerlandstraße / Marienbader Straße. Bei freiem Eintritt.

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Und dann kam Peter…

1992 – 2018 Eine fränkisch-russische Freundschaft

Mit rührender Loyalität transportiert Peter Steger alljährlich ein unförmiges Paket für uns von Susdal über Wladimir und Erlangen nach Kraftshof. „Der Hönig“ steht in Kiras Schrift darauf. Nein, das sind nicht Eulen nach Athen, obwohl man sehr wohl auch hier hervorragenden fränkischen Honig kaufen kann. „Der Hönig“ ist mehr als nur Konsumware zum Frühstück. Es ist ein Symbol einer nunmehr 29 Jahre alten Freundschaft mit der Familie Dik. Sinnbildlich enthält er den Blick auf ihr Holzhaus in Susdal, die Düfte des gepflegten Bauerngartens im August, das Geläute der umliegenden Klosterkirchen und die wohltuende Ruhe und Gelassenheit der Uferwege entlang des Kamenka mit Blick auf die Stadtkulisse – und sie sind allesamt hier in Franken in keinem Geschäft zu erwerben.

Kira Limonowa und eine ihrem Mann gewidmete Ausstellung in Wladimir, 2009

1992 besuchte uns Peter im Rahmen einer Kunstverein-Ausstellung von fünf Malern und Graphikern aus Wladimir zum ersten Mal. Seine Deutschkenntnisse waren bescheiden, unsere Russischkenntnisse völlig „non-existent“, aber kollektiv konnten sich unsere wenig verbalen Kommunikationsfähigkeiten sehen lassen. Peter mußte man einfach mögen. Er konnte so herzerfrischend und ansteckend lachen. Das Nonverbale wurde so schnell durch gegenseitige Empathie ausgeglichen. Peters unbändige Neugierde für alles, was mit Deutschland, mit der Sprache und ihrer Kultur zu tun hatte, machte uns den Austausch leicht. An Gesprächsthemen fehlte es nie.

Bald entdeckte Peter unser Kraftshofer Atelier für sich und machte oft die Nacht zum Tag. Er war unglaublich fleißig und sehr von der neuen Umgebung beflügelt. Entstanden sind dabei allerlei Bilder von unserem fränkischen Dorf, von der beleuchteten Kirche bei Nacht, von den Scheunen mit ihren typischen Giebeln und Steildächern. Ihm gelang es immer, diese Bilder mit seinem besonderen Merkmal, einer Mischung aus Gegenständlichem mit Reduziertem, ja Abstraktem,  zu prägen, wodurch auch ein ungeschultes Auge sofort erkennen konnte, worum es sich hier nur handeln konnte: ausschließlich um ein typisches, historisches, fränkisches Dorf.

Kraftshofer Kirche, 1993 (?)

Ausflüge in die hiesige Gegend waren mit Peter ein Vergnügen. Mit dem Stift hinters Ohr geklemmt und das Notizbuch zur Hand hielt er alle paar Meter kurz an, um eine architektonische Form, ein Gebäude-Ensemble, die Umrisse des Walberla, eine Felsformation mit einen wenigen Strichen festzuhalten. Bald hatten wir gelernt, am besten dabei zu schweigen und ihn nicht mit fränkischer Geschichte zuzudröhnen. Seine Augen sahen ohnehin anders, und daran ließ er uns teilhaben. Unsere eigene Umgebung lernten wir allmählich mit seinen Maleraugen gewinnbringend neu wahrzunehmen, denn er sah nicht nur die uns vertraute Landschaft, sondern verlieh ihr auch eine besondere Stimmung, eine seelische Dimension, die zwar noch als fränkisch erkennbar war, aber in der malerischen Umsetzung an Universalität gewann. Ein einfaches Bootshaus an der Donau in Regensburg dient hier als Beispiel dafür. Das Bild strahlt Ruhe und Zufriedenheit aus.

Bootshaus an der Donau bei Regensburg, 1993 (?)

Auch wenn wir wissen, wo genau und an welchem Tag die Inspiration dazu entstand, bleibt es doch unbedeutend, macht freilich das Bild für alle Betrachter gleichermaßen zugänglich. Für uns aber ist es zusätzlich eine geschätzte Erinnerung.

Auf diesen ersten Besuch folgten viele weitere – ab dem zweiten mit Kira, was noch mehr Humor und Heiterkeit mit sich brachte – und auch Gegenbesuche in Wladimir, später in Susdal. Schriftlich blieben wir in Verbindung und freuten uns  immer, wenn der Steger-Anruf mit der Anfrage eines neuen Besuchs kam. Wir denken mit großer Dankbarkeit an diese Zeiten zurück – an Gespräche am Küchentisch und vor dem Kamin, an Begegnungen mit anderen Künstlern und Kunstinteressierten, an gemeinsame Erlebnisse, ob eine Bauernbeerdigung in der fränkischen Schweiz oder eine Vernissage in Erlangen. Peter und Kira nahmen mit Begeisterung an unserem Leben teil, sind ja auch unauslöschlich selbst ein Teil davon geworden und der ganzen Familie ans Herz gewachsen. Bilder, die wir besonders schätzen, zeigen Peters Fähigkeit, einen Menschen ohne Gesichtszüge, allein durch die Körpersprache und -haltung unverkennbar darzustellen: Unsere Tochter übt abends Flöte in der beleuchteten Scheune. Peter hat die dabei entstandene Musik als Bild festgehalten.

Katie übt, Kraftshof 1997

2002 besuchten wir Peter und Kira in Worpswede und erlebten, wie unser Freund als Stipendiat in der Umgebung der ehemaligen Künstlerkolonie arbeitete und auch dort eine Art zweites deutsches Zuhause fand. Wir konnten dabei nicht ahnen, daß wir uns dort von diesem so lieb gewonnenen Freund für immer verabschiedet hatten. Aber wir sind sehr dankbar, daß Kira den Kontakt zu uns noch so wunderbar pflegt und unentwegt dafür sorgt, daß Peters Werk weiterhin in Ausstellungen und in Veröffentlichungen präsent bleibt.

Worpswede 2002

Das letzte Bild zeigt ein Liebespaar in einem Moorkahn, so wie sie zum Transport von gestochenen Torf bei Worpswede verwendet werden. Für uns beinhaltet dieses Bild die zwei Seiten des Freundes Peter Dik. Erst Tage vor seinem Tod, erzählte er mit wunderbarer Selbstironie, er fertige das Bild als Etikette für einen regionalen Likörhersteller. Kunst für Kommerz war ihm ganz fremd, aber in diesem Fall ließ er eine Ausnahme zu, spricht das Bild doch auch von Sehnsucht, von der Liebe zu zweit und vom Lossegeln in die Dämmerung hinaus… Diese Art von Bild konnte er ohne jeden Kitsch malen.

Hans und Rosie Zahn

Hans und Rosie Zahn im Gespräch mit Frank Steenbeck aus Jena bei dessen Vernissage am 4. November in Erlangen, Galerie am Eck

Aus drei Wochen Unterkunft bei uns sind 29 Jahre herzerwärmender Freundschaft mit Peter und Kira entstanden. Grund genug, um an seinem heutigen 79. Geburtstag mit Freude und Dankbarkeit an Peter zu denken und der Städtepartnerschaft Wladimir-Erlangen in ihrem 35. Jahr für eine weiterhin blühende Zukunft alles-alles Gute zu wünschen.

Rosie und Hans Zahn

Mehr zum Schaffen des Künstlers unter: https://is.gd/wpWREN

 

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Wer in Wladimirs bester Lage mit Blick auf die weiten Kljasma-Auen und die schier unendlich hingebreiteten Wälder nächtigen will, kennt das Hotel, wer die russische Küche, meisterhaft zubereitet, in apart-geschmackvoller Atmosphäre genießen möchte, schätzt das Restaurant in der „Wosnesenkaja Sloboda“ – https://vsloboda.ru -, das führende Haus am Platz, gegründet und geführt von Anna Schukowa. Bayerns Innenminister, Joachim Herrmann, war hier vor viereinhalb Jahren zu Gast, zuvor schon hatte Professor Heinz Gerhäuser hier Quartier bezogen, erst im November gaben sich Dirk von Vopelius, Präsident der IHK Nürnberg, und Erlangens Wirtschaftsreferent, Konrad Beugel, hier die Ehre, und kaum eine offizielle Delegation aus Wladimirs Partnerstadt, die nicht hier bewirtet würde. So viel sie schon in ganz Europa und natürlich auch Deutschland auf der Suche nach guten Weinen oder kulinarischen Anregungen unterwegs war, nach Erlangen hatte es die Mutter von vier Söhnen noch nie geschafft.

Willkommen, Anna Schukowa!

Nun also endlich von Donnerstag bis zum Heiligen Abend die Premiere, die – das darf man jetzt schon sagen, ohne zu viel zu verraten – bei aller Kürze der Zeit den vielversprechenden Auftakt zu einer „Nouvelle Cuisine“ der Partnerschaft macht. Anna Schukowa firmiert nicht nur als Besitzerin und Geschäftsführerin der „Wosnesenskaja Sloboda“, sie leitet auch ein weiteres Feinschmecker-Restaurant in Susdal und sitzt dem Hotel- und Gaststättenverband der Region Wladimir vor. Gerade erst ist aus ihrer Feder das Buch „Ein Fest nach Rezept – Ihre Lieblingsspeisen von Köchen des Goldenen Rings“ in einer Auflage von 4.000 Exemplaren im Moskauer Verlag „Э“, ISBN 978-5-699-97473-3, erschienen.

Klaus Kobjoll mit Tochter Nicole und Anna Schukowa

Viel zu besprechen gab es da denn auch im „Schindlerhof“ zu Boxdorf, dessen Gründer, Klaus Kobjoll, dank seinen zahlreichen Publikationen auf Russisch und all den von ihm abgehaltenen Seminaren von Moskau über Nischnij Nowgorod bis Irkutsk natürlich schon lange auch Anna Schukowa als Leitstern gilt. Noch gibt es nur handschriftliche Notizen zu den Gesprächen, der Entwurf einer Rezeptur der Zusammenarbeit bleibt noch unter Verschluß, aber das Päckchen unter dem Christbaum der Partnerschaft verspricht allen Gourmets der deutsch-russischen Küche für das kommende Jahr viele köstliche Überraschungen. Es ist angerichtet!

Roadhouse Blues aus der Jukebox von Klaus Kobjoll

Anna Schukowa, gelernte Köchin mit einem Studienabschluß der Betriebswirtschaft in Moskau und einem Diplom der „Akademie für Tourismus“ in Wladimir, genießt übrigens bei aller Liebe zur Raffinesse und ihrem „kulinarischen Gen“ die bodenständige Küche, tradiert von Mutter und Großmutter noch aus der Kinderzeit in Orenburg, südlich des Urals, wo es keine Fertiggerichte gab, die bei der Hausfrau aus Passion übrigens bis heute nicht in den Topf kommen.

Guten Appetit, Anna Schukowa!

Ein weiteres Prinzip der Besucherin: Alles essen, gern auch Butter, Sahne, Fett, alles, was schmeckt. Nur eben in Maßen. „Vom Guten nur wenig“, wie das russische Sprichwort sagt. Das gilt auch für die Bratwurst, von der eine im Weckla zum genußvollen Mittagessen vollauf genügt. Bei der Diät versagt man sich keine Freude, ohne die Figur aus der Form geraten zu lassen.

Anna Schukowa und Benjamin Förtsch

Viel Wert legt Anna Schukowa, die mit ihrem Team schon den Titel „Chef a la Russe“ gewonnen hat, auf Nachhaltigkeit bei den Lebensmitteln, ihre Lieferanten kennt sie persönlich; weniger hatte sie bisher dieses Thema beim Betrieb ihres 22-Zimmer-Hotels im Auge. Doch da will sie nun vom Kreativ-Hotel „Luise“ lernen, dem Flaggschiff für ökologisches Wirtschaften in Erlangen: Einsparen von Müll und Energie, Einbeziehung von Natur in das Gastgewerbe, Verwendung von biologisch unbedenklichen und wiederverwertbaren Materialien, aber auch ein sozialer Umgang mit dem Personal, von der persönlichen Betreuung der Kunden ganz zu schweigen.

Frohe Weihnachten: Oberbürgermeister Florian Janik und Anna Schukowa

Erst zum Ausklang der Waldweihnacht dann findet Anna Schukowa Zeit, die Partnerstadt zu erkunden, die ihr ältester Sohn bereits mit der Schwimmschule und ihr Mann auf Geschäftsreise besucht haben, und trifft prompt auf einen verblüfften Oberbürgermeister, der zwar weiß, wie intensiv die Kontakte sind, sich dann aber doch wundert: „Sogar über die Feiertage noch Besuch aus Wladimir hier?“

Erlanger Waldweihnacht: Innenminister Joachim Herrmann, Bürgermeisterin Elisabeth Preuß, Anna Schukowa und Peter Steger

Und Anna Schukowa, wie schafft sie das alles? Im Vorwort zu ihrem Buch versucht sie eine ehrliche Antwort:

Wie ich das alles schaffe, weiß ich selbst nicht. Ich lebe einfach, arbeite, beschäftige mich mit den Kindern und im Haushalt, kümmere mich um meinen Mann, tue, was ich gerne tue und was mir besonderes Vergnügen bereitet – kochen.

Anna Schukowa 8

Weihnachtsbaum „Jolka“, gebastelt von Anna Schukowa

Aber das ist natürlich längst nicht alles: Die Frau des guten Geschmacks bastelt auch noch gern für Freunde, besonders zu Weihnachten. Sie selbst ist gestern wieder nach Wladimir abgereist, aber ihr süßer Gruß bleibt zurück – und das Versprechen, bald, im Frühling, wiederzukommen mit dem deutsch-russischen Rezept für die „Nouvelle Cuisine“ der Partnerschaft.

Bis dahin tröste uns der Roadhouse Blues von den Doors aus der Jukebox von Klaus Kobjoll: https://is.gd/Ff4LiC

 

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Vom 12. bis 14. November nahm ich als Beobachter am „II. Jugendforum zu den Potsdamer Begegnungen 2017“, in Moskau teil. Unser Wladimirpeter riet mir, diese Gelegenheit zu nutzen, da ich schon mal im Lande sei, um auch unserer Partnerstadt Wladimir einen Besuch abzustatten. Diesen Vorschlag nahm ich mir gerne zu Herzen. So traf ich mich mit Peter am Dienstag spät abends nach dem Jugendforum am Bahnhof, um mich mit ihm gemeinsam in einem stickigen Schlafwagen auf den Weg in die Partnerstadt zu machen.

Axel Just im zweiten Rang des Schlafwagens Moskau – Wladimir – Ischewsk

Die drei darauffolgenden Tage gaben mir die einmalige Möglichkeit, mich mit unterschiedlichsten Jugendgruppen zu treffen und mich mit ihnen auszutauschen. So machte ich mich am ersten Tag mit der Geschichte und der Arbeit des Erlangen-Hauses vertraut und lernte nachmittags junge Russen im Euroklub kennen, einem Verein für zur Förderung der Beziehungen zu Europa. Beide Institutionen erhalten regelmäßig tatkräftige Unterstützung durch deutsche Teilnehmer am Programm „Freiwilliges Soziales Jahr“.

Axel Just mit seinem Gastgeber, Alexander Nikolajew (ganz links im Bild) beim Euroklub

Am Tag 2 überrumpelte mich die Jugendduma Wladimir, das Pendant zum Erlanger Jugendparlament, mit einer beeindruckenden Präsentation über die Funktionsweise ihres Gremiums, sowie der Vorstellung ihrer letzten Aktionen und Kampanien. Im Gegensatz zu unserem Gremium sind die Mitglieder des Jugendparlaments in Wladimir alle volljährig. Sie luden mich auch gleich zu einer ihrer Veranstaltungen am darauffolgenden Tag ein. Am Abend traf ich mich noch mit Jugendlichen aus der kleinen katholischen Gemeinde, die mir ihre Kirche zeigten und mich später mit in ein Spielecafé nahmen.

Axel Just und Mitglieder des Jugendparlaments der Region Wladimir im Erlangen-Haus

An meinem letzten Tag in Wladimir wurde ich, wie angekündigt, von der Jugendduma abgeholt und mit in die Uni genommen, wo Gastschüler aus der Mongolei, China, Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan und Tadschikistan russische Gedichte vortrugen. Gleich darauf konnte ich noch an einem Treffen junger orthodoxer Christen teilnehmen.

Gleb Rybak und Axel Just beim Netzwerken

Land und Leute mal von ihrer bürgerschaftlichen Seite kennenzulernen, war eine großartige Erfahrung. Herzlichst bedanken möchte ich mich bei Alexander Nikolajew, der mich während des Aufenthaltes in Wladimir bei sich aufnahm, und bei Peter Steger, der die Reise für mich nicht nur ermöglichte, sondern auch die ganze Organisation auf sich nahm.

Axel Just, Mitglied des Erlanger Jugendparlaments

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