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Posts Tagged ‘Peter Smolka’


Gestartet war Peter Smolka mit zehn Briefen von Oberbürgermeister Siegfried Balleis an dessen Kollegen in den zehn Partnerstädten zu seiner Tour de Friends am Morgen des 23. März 2013. Heute, pünktlich um 16.00 Uhr, noch vor dem großen Regen, traf er nach 88.000 km rund um die Welt vor dem Rathaus Erlangen ein, begleitet von einer kleinen Gruppe, die ihm auf der letzten Strecke bis Lichtenfels bzw. Forchheim entgegengefahren war, und empfangen von Freunden sowie Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens und Altoberbürgermeister Siegfried Balleis, beide voll der Anerkennung und Bewunderung für diese einzigartige Leistung.

Peter Smolka bei der Einfahrt auf den Rathausplatz

„Wahnsinn“, sei das, „unglaublich“, was der Kurier des Rathauses da geleistet habe, rief die Hausherrin zur Begrüßung aus und umarmte den Rückkehrer, während das einstige Stadtoberhaupt, selbst sattelerprobt im Besuch fast aller europäischer Partnerstädte – allerdings in der Staffel, abgesehen von Umhausen und Jena, die er im Alleingang erreichte – voller Anerkennung das Durchhaltevermögen des Ausnahmeradlers lobte: „Respekt vor dieser großartigen Leistung!“

Susanne Lender-Cassens, Peter Smolka und Siegfried Balleis

Seine zweite Weltumradlung, so Peter Smolka selbst, werde er wohl nicht mehr übertreffen können: eine Herausforderung an Psyche wie Physis gleichermaßen, immer auf sich alleine gestellt. Nur in den Partnerstädten habe er sich wie zu Hause gefühlt – und eben jetzt hier in Erlangen, „wo meine Freunde leben.“

Susanne Lender-Cassens, Peter Smolka und Siegfried Balleis

In den letzten Tagen, besonders ab Jena, seiner letzten Station, kam der ehrenamtliche Postbote fast nicht mehr zum Radeln vor lauter Anfragen der Medien, die natürlich auch beim Empfang auf dem Rathausplatz – vor einer Woche startete von hier Gerturd Härer zu ihrer Solo-Rad-Tour nach Wladimir –  zahlreich anwesend waren.

Peter Smolka durch die Blume

Schon heute, am Freitag, ist denn auch Peter Smolka live in der Abendschau des Bayerischen Rundfunks ab 18.00 Uhr zu sehen, von den vielen Rundfunkinterviews und Presseberichten den Äther und Blätterwald rauf und runter ganz zu schweigen. Und dann im Rahmen des Fernwehfestivals am Donnerstag, den 16. November, der Reisereport um 20.00 Uhr im E-Werk. Noch gibt es Karten!

7. Mai 2013 vor dem Erlangen-Haus in Wladimir, der ersten Station auf der Tour de Friends: Walter Költsch, Jörg Gruner, Peter Smolka und Gertrud Härer. Ab Wladimir ging es dann alleine weiter…

Doch selbst da wird Peter Smolka, der als „Beifang“ auch noch 20.000 Euro als Spende für „Ärzte ohne Grenzen“ einfahren konnte, nicht von allen Erlebnissen berichten können. Etwa von der Fahrt durch Piszowo in der Region Iwanowo auf dem Weg nach Wladimir, der ersten Etappe der Tour, durch den Ort, den Nadja Steger im Tour-Film von Walter Költsch als das Städtchen wiedererkannte, wo ihr Vater zur Welt gekommen war und wo sie einen großen Teil ihrer Sommerferien bei Oma verbracht hatte.

Posttasche, in der die zehn Briefe sicher verwahrt wurden

Oder von dem kleinen Ort in Polen mit dem schwer aussprechbaren Namen, durch den die Strecke führte, ohne zu wissen, daß von dort die Großmutter herstammt, die er als Überraschungsgast zu ihrem 80. Geburtstag in Biberach besuchte, wofür Peter Smolka seine Route änderte…

Peter Roggenthin hält Ausschau nach Peter Smolka

Berichten wird er aber sicher von seinen Begegnungen in Beşiktaş, die er wegen der politischen Lage für die wichtigsten auf seiner ganzen Reise hält, oder von Äthiopien, das er einst ins Herz geschlossen hatte und nun als so abweisend erlebte, von seinem Fahrrad, das man ihm in einem argentinischen Dorf entwendete, von der Eröffnung des Ötzi-Dorfes in Umhausen und von so vielem anderen, was für jemanden am Wegrand zu erleben ist, der mit offenen Sinnen durch die Welt fährt.

Peter Smolka bei der Autogrammstunde für Nadja Steger

Nachtrag: Nadja Steger ließ es sich nicht nehmen, den Heimkehrer um ein Autogramm auf ihrem Fahrrad zu bitten. Nicht vergeblich. Ein bleibender Gruß und große Freude – und willkommen zu Hause!

Viel mehr, als der Blog berichten könnte, findet sich hier: www.tour-de-friends.dehttps://is.gd/gNHcY2, https://is.gd/Sm6yqA  und da unter Eingabe von „Peter Smolka“ in die Suchmaske: https://is.gd/Nvslvw

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Gertrud Härer ist Wiederholungstäterin. Im Frühjahr 2013 brach sie mit Peter Smolka zu dessen Tour de Friends via Erlangens Partnerstädte um die Welt auf und begleitete ihn zusammen mit Walter Költsch und Jörg Gruner bis zur ersten Etappe – Wladimir. Als die Ausdauersportlerin Ende April vom Halbmarathon erfuhr, der am 10. September erstmals in der russischen Partnerstadt ausgetragen wird, beschloß sie, nicht nur an dem Laufwettbewerb teilzunehmen, sondern dafür schon mal im Sattel zu trainieren und wieder mit einer kleinen Gruppe gen Osten zu fahren.

Walter Költsch, Gertrud Härer, Max Smolka, Jörg Gruner und Peter Smolka

Ob es nun zu kurzfristig war und die meisten ihre Jahresplanung schon unter Dach und Fach hatten, oder ob der weite Weg und die Kombination mit dem Halbmarathon abschreckten, wissen wir nicht. Jedenfalls meldete sich niemand zu der Tour, für die auch der Blog Werbung machte. Für Gertrud Härer freilich gilt das Motto „selbst ist die Frau“, und so sagte sie sich: „Dann fahre ich eben allein.“

Gertrud Härer, gesehen von Jonas Eberlein

Immerhin fanden sich zwei Radfahrer, die zu Beginn und gegen Ende der Strecke mitstrampeln: Heiner Helfenbein, schon vor vier Jahren mit im größeren Begleittrupp dabei, der spätestens in Polen wieder umkehrte, bleibt bis Mittwoch bei der Stange und dreht dann wieder um; Jonas Eberlein wartet dann vor Moskau und bleibt die letzten 300 Kilometer bis Wladimir dabei, wo er dann auch am Laufwettbewerb teilnehmen will.

Gertrud Härer mit Tochter Julia

Gestern um 8.45 Uhr ging es dann los – mit der Verabschiedung auf dem Rathausplatz. Noch eine letzte Umarmung mit Tochter Julia, noch ein wenig Wegzehrung von Doris Höhle, die mit ihrem Mann Klaus – 2013 und 2014 – bereits zwei Radtouren nach Wladimir unternommen hat, noch beste Wünsche für eine gute Fahrt…

Gertrud Härer und Doris Höhle

„Schon verrückt“, zitierte Florian Janik bei der Verabschiedung Stimmen aus dem Blog von Gertrud Härer, freilich mit Respekt vor der sportlichen Leistung in der Stimme und ließ sich dann den Streckenverlauf erläutern.

Florian Janik und Gertrud Härer

Über Danzig nach Litauen und Lettland, über den Grenzübergang bei Zilupe rein in die Russische Föderation, dann quer rüber nach Osten. Moskau will Gertrud Härer nördlich umfahren und am 7. September nach 3.200 Kilometern in den Pedalen am Ziel ankommen,  wenn auch die anderen Erlanger, eine siebenköpfige Gruppe unter Leitung von Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens, eintreffen.

Florian Janik und Gertrud Härer

Bevor es losgehen kann, überprüft aber Erlangens Oberbürgermeister noch die Gültigkeit des Visums für die Russische Föderation und überreicht schließlich der Langstreckenradlerin ihr Dokument.

Florian Janik und Gertrud Härer

Bange ist ihr nicht vor der Strecke, auch nicht davor, kein Russisch zu sprechen. Sie weiß sich zu helfen, und „bei Radlern sieht eh jeder, was gebraucht wird.“ Damit hat Gertrud Härer buchstäblich Erfahrung.

Heiner Helfenbein, Florian Janik, Gertrud und Julia Härer

Behindern könnte sie nur der viele Regen, der in diesem Sommer in Zentralrußland fällt und der schon Klaus und Doris Höhle veranlaßte, ihre diesjährige Reise ab dem Ural um eine Woche zu verkürzen. Da tröstet vielleicht die Lektüre von „Masse und Macht“ des immer wieder erhellenden Elias Canetti als geistige Wegzehrung:

Der Regen fällt in vielen Tropfen. Man sieht sie und man sieht ganz besonders ihre Richtung. In allen Sprachen spricht man davon, daß er fällt. Man sieht den Regen in vielen parallelen Strichen, durch die Zahl der fallenden Tropfen wird die Einheit ihrer Richtung betont. Es gibt keine Richtung, die dem Menschen mehr Eindruck macht als die des Falles; alle anderen haben, damit verglichen, etwas Abgeleitetes, Sekundäres. Der Fall ist, was man von frühauf am meisten fürchtet und wogegen man im Leben zuerst gewappnet wird. Man lernt, sich davor zu hüten; ein Versagen hier ist von einem gewissen Alter ab lächerlich oder gefährlich. Der Regen ist, im Gegensatz zum Menschen, das, was fallen soll. Nichts fällt so häufig und vielfach wie der Regen.

Gertrud Härer und Heiner Helfenbein

Wir behaupten hingegen: Es ist genug des Regens gefallen in diesem Sommer, und günstige Winde mögen Gertrud Härer begleiten auf ihrem langen und einsamen Weg nach Wladimir, den sie uns miterleben läßt in ihrem Blog: http://gertrud.haerer.org

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Lange heiß ersehnt, ist er nun endlich da: Der „eiskalte“ Film von Walter Költsch über die Auftakttour von Peter Smolkas zweiter Weltumradlung, die Ende März 2013 in Erlangen startete und gute fünf Wochen später, Anfang Mai, in Wladimir endete, wo, die ganze Strecke begleitet von Eis und Schnee, endlich der erste warme Hauch von Frühlingsgefühlen aufkam. Mit allem nämlich hatte die Equipe gerechnet, nur nicht mit einem Jahrhundertwinter, den der Autor der Reportage so beschreibt:

Walter Költsch, Gertrud Härer, Max Smolka, Jörg Gruner und Peter Smolka am östlichen Stadtrand von Erlangen.

Walter Költsch, Gertrud Härer, Max Smolka, Jörg Gruner und Peter Smolka am östlichen Stadtrand von Erlangen.

Trotz Reisen durch Alaska, Grönland, Spitzbergen, Tibet und viele andere kalte Länder: Diese Radtour war für meine Mitradler – Gertrud Härer, Jörg Gruner und Peter Smolka – die eisigste Reise meines Lebens.

Kurz vor Wladimir

Kurz vor Wladimir

Peter Smolka radelte damals auf seiner Tour de Friends von Wladimir aus alleine weiter gen Osten über Kasachstan nach China, hat mittlerweile nach Asien und dem amerikanischen Kontinent fast ganz Afrika durchquert und hat nun Europa im Blick, wo er in den restlichen Partnerstädten – Stoke-on-Trent, Rennes, Eskilstuna und Jena – noch in den Rathäusern seine Grußbotschaften von Siegfried Balleis, bei Tourbeginn noch Erlangens Oberbürgermeister, überreichen will, eine weltumspannende Geste der Freundschaft, wie sie bereits in Wladimir, Riverside und San Carlos zu erleben war.

Walter Költsch, Jörg Gruner, Peter Smolka und Gertrud Härer vor dem Erlangen-Haus.

Walter Költsch, Jörg Gruner, Peter Smolka und Gertrud Härer vor dem Erlangen-Haus.

Doch zurück zur ersten Etappe von Erlangen nach Wladimir über das Baltikum, die nun am Samstag, den 3. Dezember, um 19.30 Uhr in der Räumen der Spielvereinigung Erlangen, Kurt-Schumacher-Str. 11, als Reportage zu sehen ist. Da es an der Abendkasse voraussichtlich keine freien Plätze mehr geben dürfte, empfiehlt es sich, die Karten zu acht Euro bei g.haerer@arcor.de vorzubestellen.

Unterwegs nach Wladimir in Eis und Schnee

Unterwegs nach Wladimir in Eis und Schnee

Wer an dem Abend keine Zeit hat, wird es bedauern und sich mit den unbewegten Bildern von unterwegs sowie den knappen Schilderungen hier im Blog https://is.gd/XiUosC sowie auf der Homepage von Walter Költsch unter https://is.gd/hsZRCY trösten oder gleich bei Peter Smolka unter  http://www.tour-de-friends.de reinschauen müssen.

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Alles hat seine Zeit. Auch in der Städtepartnerschaft. 1993, zum Fränkischen Fest, fuhr der damalige Wirtschaftsreferent und spätere Oberbürgermeister, Siegfried Balleis, mit einer Radstaffel nach Wladimir, zum 30jährigen Partnerschaftsjubiläum 2013 trat er dann schon gemeinsam mit seinem Kollegen, Sergej Sacharow, in die Pedale. Dazwischen waren immer wieder Radfahrer von Erlangen nach Wladimir und umgekehrt unterwegs, von denen hier nur Peter Smolka, Klaus und Doris Höhle sowie Wladimir Panow und Gennadij Stachurlow genannt werden sollen. Und natürlich schwingen sich immer wieder gern Gäste aus Wladimir in der fahrradbewegten Partnerstadt auf den Sattel. Dabei ist stets zu hören, in der Heimat fehle es leider noch am Wegenetz, an der Rücksichtnahme seitens der Autofahrer, an der Bereitschaft, das Steuer gegen den Lenker einzutauschen.

Wettbewerb

Wettbewerb „Ich und mein Fahrrad“. Photo Wadim und Anna Winogradow. Quelle Pro Gorod 33

Alles Einwände, die so bald nicht mehr gelten könnten. Denn es gibt nicht nur erste Radwege, sondern das Radfahren gehört mittlerweile fast schon zur Lebensart in Wladimir. Zumindest bei der Jugend. Das abgasfreie Verkehrsmittel ist im Kommen, liegt voll im Trend: Im Lipki-Park am Kathedralenplatz hat ein Fahrradverleih eröffnet, die Geschäfte verzeichnen steigende Verkaufszahlen, – und die Polizei entdeckt ein noch recht neues Delikt, den Zweiradklau. Gemeinsam mit einem Händler veranstaltet nun noch bis Anfang Juni das Internetportal Pro Gorod 33 einen Photowettbewerb unter dem Titel „Ich und mein Fahrrad“, und Mitte des Monats kommt dann eine Troika mit viel Fachverstand nach Wladimir: Marlene Wüstner, Rechtsreferentin im Erlanger Rathaus und Vorsitzende der „Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen in Bayern“, begleitet von Baureferent Josef Weber und – Altoberbürgermeister Dietmar Hahlweg, dem Vater nicht nur der Städtepartnerschaft, sondern dem Begründer der „Fahrradstadt“ Erlangen. Just in der Zeit plant Wladimir auch die Einrichtung einer Fußgängerzone in Teilen der Altstadt. Ob es da auch Kernzonen geben soll, wo die Radler absteigen müssen, überlassen wir der Diskussion der Fachleute. In jedem Fall beschreitet und erfährt die Partnerschaft hier einen ganz neuen Weg der Zusammenarbeit. Die Zeit dafür ist gekommen.

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„Einmal um die ganze Welt – und die Taschen voller Geld…“ So sang einst Karel Gott von seiner Fernsucht für ein deutsches Publikum, das gerade dabei war, sich die Entdeckung fremder Länder leisten zu können. Auch literarisch ist die Erdumrundung immer wieder Thema, von Jules Vernes „In 80 Tagen um die Welt“ bis zu Daniel Kehlmanns „Die Vermessung der Erde“. Und dann sind da die vielen bekannten und unbekannten Enthusiasten, die sich per Schiff oder anderweitig motorisiert auf die Reise um die Kontinente und über die Ozeane machen. Nur wenige freilich wagen es, sich aus eigener Kraft auf den weiten Weg zu machen: Peter Smolka aus Erlangen etwa, der auf seiner für vier Jahre geplanten Erdumrundung per Fahrrad bereits Wladimir, Riverside und San Carlos besucht hat und jetzt auf dem Weg nach Südamerika ist.
Вокруг света за два года

Oder Sergej Lukjanow aus Sankt Petersburg, der, wie der Wladimirer Sender Zebra berichtet, am Samstag nach 887 km Fußmarsch in 18 Tagen vom Venedig des Nordens aus in Erlangens Partnerstadt eintraf. Der 49jährige will nämlich in zwei Jahren seinen „Planetenlauf“ absolvieren. Da bleibt wenig Zeit für Sehenswürdigkeiten, und so machte sich der Fernwanderer denn auch schon tags darauf wieder auf die Socken, dem nächsten großen Ziel entgegen, Tscheboksary – und von da immer weiter nach Südosten, nach Asien hinein, von wo der Läufer übersetzen will nach Australien, um dann via Amerika und Afrika wieder nach Europa und in die Heimat zurückzukehren. Freunde wollen unterdessen helfen, Geld für die notwendigen Flüge zu sammeln. Ansonsten aber ist der Geher auf sich alleine gestellt. Nicht zum ersten Mal, denn er hat bereits einiges an Lauferfahrung gesammelt, etwa die Durchquerung Europas per pedes im vergangenen Jahr, immerhin fast 3.000 km in 57 Tagen.

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Schauen Sie also genau hin, wenn Ihnen in den nächsten zwei Jahren zwischen Wladimir und Irgendwo ein Mann mit großem Rucksack begegnet. Es könnte Sergej Lukjanow sein – im Laufschritt um die Welt

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Soeben von den Feierlichkeiten zum fünfundzwanzigjährigen Partnerschaftsjubiläum aus San Carlos zurück, hat Bürgermeisterin Elisabeth Preuß einen Bericht über eine unerwartete Begegnung mitgebracht, wie gemacht für den Blog!

Wladimir begegnet einem – zumindest indirekt – auch in Nikaragua!

Es ist ist ziemlich genau zwei Jahre her, als in Erlangen der Weltumradler, Peter Smolka, schon zum zweiten Mal aufbrach, um „per pedales“unseren Planeten unter dem Motto „Tour de Friends“ zu umrunden. Diesmal sollte die vierjährige Reise entlang den Partnerstädten und befreundeten Kommunen Erlangens in aller Welt gehen.

Elisabeth Preuß verabschiedet Peter Smolka am 28. März 2013

Elisabeth Preuß verabschiedet Peter Smolka am 28. März 2013

Es war 2013 ein kalter Frühling, sehr kalt, und erste Station sollte Wladimir sein. Peter Smolka wurde von einer Gruppe anderer Erlanger Radler begleitet, allen bereitete ein scharfer Ostwind auf dem Weg durch Polen alles andere als Frühlingsgefühle!

Vor dem Erlangen-Haus: Walter Költsch, Jörg Grunder, Peter Smolka und Gertrud Härer

Vor dem Erlangen-Haus: Walter Költsch, Jörg Gruner, Peter Smolka und Gertrud Härer

Im Gepäck hatte/hat Peter Smolka Briefe des damaligen Oberbürgermeisters, Siegfried Balleis, um sie in den jeweiligen Partnerstädten zu überreichen. Bis Wladimir wurde er begleitet von Walter Költsch, Gertrud Härer und Jörg Gruner. Der Postbote im Fahrradsattel übergab in Wladimir den Brief an Oberbürgermeister Sergej Sacharow, war Gast im Erlangen-Haus, dann ging es endgültig allein weiter: von Wladimir aus über Kasachstan, Indien (an der Westküste hinunter, an der Ostküste wieder hinauf) durch Ostasien bis nach China. In Shanghai begann die Suche nach einem Frachter, der Fahrer und Rad nach Kanada bringen sollte.

Peter Smolka und Rusty Bailey, Oberbürgermeister von Riverside

Peter Smolka und Rusty Bailey, Oberbürgermeister von Riverside

Auf der Tour den amerikanischen Kontinent hinunter gelang es nach einem Zwischenhalt in Erlangens kalifornischer Partnerstadt, Riverside, pünktlich zum fünfundzwanzigjährigen Städtepartnerschaftsjubiläum mit San Carlos in Nikaragua einzutreffen.

Elisabeth Preuß, Peter Smolka und Florian Janik in San Marcos

Elisabeth Preuß, Peter Smolka und Florian Janik in San Marcos

Das Wiedersehen gab es in Jenas Partnerstadt, in San Marcos. Das war eine Freude! Erinnerungen an die Abreise wurden ausgetauscht, und Peter Smolka und dessen Bruder, der ihn zur Zeit besucht, gingen mit der Erlanger Delegation ins Konzert des Ensembles der Jenaer Philharmonie, das just an dem Abend im Kulturhaus in San Marcos stattfand.

Konzert mit Musikern der Jenaer Philharmonie in San Marcos

Konzert mit Musikern der Jenaer Philharmonie in San Marcos

Beim anschließenden Abendessen in einem“Comedor“ wurde dann erzählt. Wie die Reise bisher verlief, und wie es weitergehen wird… Mit dem lokalen Bier, der“Toña“, stieß man auf eine weiter unfallfreie Fahrt an und verabredete, den Weltumradler auf seiner letzten Etappe, in Jena, per Rad abzuholen.

Stadträtin Bianca Fuchs und Peter Smolka beim Abschied

Stadträtin Bianca Fuchs und Peter Smolka beim Abschied

Das nächste Treffen ist nun in ca zwei Jahren in Beşiktaş, unserer türkischen Partnerstadt, geplant. Am nächsten Morgen gab es einen herzlichen Abschied: die Erlanger Delegation brach auf Richtung Heimat, und Peter Smolka Richtung San Carlos, wo er schon morgen wieder den Briefträger spielen wird, und das Schreiben an Oberbürgermeister Jhonny Guiterrez übergibt.

Elisabeth Preuß

Smolka 7

Zum Besuch in Riverside geht es hier: https://is.gd/dCOqBP, mehr gibt es natürlich im Blog unter Eingabe des Namens von Peter Smolka in die Suchmaske und unter http://www.tour-de-friends.de

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Hallo Franconia! So meldete sich vor kurzem Anton Zelych aus Kalifornien. Der Wladimirer Radfahrer hatte im Frühjahr 2012 Erlangen besucht und hier den Freundeskreis von Peter Smolka kennengelernt. Die beiden trafen sich nun an der Westküste der USA wieder. Letzterer auf der Durchfahrt auf seiner Weltumradlung, ersterer, um dort, in Amerika, zu bleiben..

Peter Smolka in Kalifornien

Peter Smolka in Kalifornien

Vor vier Monaten hatte Anton Zelych via Verlosung eine Green Card erhalten. Nun studiert er an einer Computer-Schule und arbeitet nebenher als Fahrer. Wie das eben so ist am Beginn einer amerikanischen Einwanderergeschichte. „Not so much for the beginning, but something“, kommentiert das der US-Neubürger bescheiden-optimistisch und vor allem pragmatisch. Und weiter: „Ich freute mich, Peter Smolka wiederzusehen und ein paar Meilen an seiner Seite zu fahren. Er hat etwas Inspirierendes für mich. Ich kann es noch gar nicht glauben, daß ich das Glück hatte, ihn hier in den USA wiederzusehen. Wir erinnerten unsere gemeinsamen Tage in Wladimir.“

Anton Zelych

Anton Zelych

Dieser Tage trafen sich die beiden schon wieder, südlich von San Francisco, in Mountain View, wo Anton Zelych jetzt lebt.

Peter Smolka

Peter Smolka

Unterdessen hält Peter Smolka, der im April vergangenen Jahres seine auf vier Jahre angesetzte Weltumradlung via Erlangens Partnerstädte begonnen und sich mit seiner Gruppe von Anton Zelych Wladimir hatte zeigen lassen, Kurs auf Riverside in Südkalifornien, wo er gegen Anfang November erwartet wird. Auf dieser Station wird es dann wieder einen Zwischenbericht auch für den Blog geben.

Einstweilen aber hier als Rückblick die Links http://is.gd/cIi5uA und http://is.gd/14INHm.

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