Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Othmar Wiesenegger’


Bürgermeisterin Elisabeth Preuß konnte gestern nicht wissen, wie passend sie das russische Sprichwort „Hab nicht hundert Rubel, sondern hundert Freunde“ bei der gestrigen Moderation des Empfangs zur Verleihung des Ehrenbriefs für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Städtepartnerschaften und Internationalen Beziehungen an María Elena Schaer und ihr San-Carlos-Engagement gewählt hatte. Ebensowenig konnte Gerhard Kreitz, Sprecher des Freundeskreises Wladimir, ahnen, an dem Abend gleich alle drei zu Bescherenden, die beiden Bürgermeisterinnen und den Partnerschaftsbeauftragten, anzutreffen, für die das so individuelle Geschenk vorgesehen war, das ihm Marina Trubizyna zur Verwahrung und späteren Überreichung bei ihrem Besuch Anfang des Monats hinterlassen hatte. Und schon gar nicht konnte Othmar Wiesenegger damit rechnen, ausgerechnet an diesem Abend gebeten zu werden, mit einer fremden Kamera Bilder von den drei Beschenkten zu machen.

Susanne Lender-Cassens, Peter Steger und Elisabeth Preuß

Wie auch immer: Zu einem gelungenen Geschenk gehört auch, den richtigen Zeitpunkt zur Überreichung zu wählen, die passende Stimmung zu treffen, das rechte Drumherum zu finden. All das hätte nicht besser gelingen können als gestern. Danke deshalb für die perfekte Überraschung.

Mehr zu Marina Trubizyna siehe: https://is.gd/ZaEi9O

Read Full Post »


Am Samstag feierte Wladimir seinen 1029. Geburtstag. Mit von der Partie als ehrenamtlicher Bildkorrespondent für den Blog Othmar Wiesenegger, der noch diese ganze Woche in der Familie seines Kollegen und Freundes, Wladimir Fedin, verbringt und mit seiner Kamera Lost Places besuchen möchte. Einsam und verloren stellte sich dem Gast aus Erlangen die Partnerstadt in strahlender Feierlaune freilich nicht vor, wie seinem Photobericht zu entnehmen.

Los ging es um 11.00 Uhr mit der Begrüßung all der vielen Gäste aus aller Welt, u.a. Weißrußland, Bulgarien und Polen. Als Photograph blieb ich außen vor und brauchte deshalb auch keine lange Rede halten.

Oberbürgermeisterin Olga Dejewa eröffnet das Fest auf dem Kathedralenplatz

Im Zentrum der Feier – ein Fest von Kunst und Kultur auf dem Kathedralenplatz. Konzerte, Tanz und Gesang den ganzen Tag. Mit Swetlana Fedina, meiner Gastgeberin, machte ich eine Ballonfahrt, die ihr Mann dokumentierte.

Die Stadt war voll wie bei uns auf dem Berg – und das bis spät in die Nacht, als um punkt 22.00 Uhr das große Feuerwerk abgebrannt wurde. Aber lassen wir die Bilder sprechen.

Othmar Wiesenegger

Othmar Wiesenegger, Olga Dejewa und Nikolaj Schtschelkonogow

Olga Dejewa

Read Full Post »


Wie die drei schönsten Wörter der russischen Sprache klingen, hören Sie hier. Sachar Usenko, der im November 2016 beim Newcomer Festival in Erlangen als jüngster Gastsänger aller Zeiten aufgetreten war und es mittlerweile in seiner Heimat zu landesweitem Ruhm gebracht hat, bat vor laufender Kamera in Wladimir Passanten darum, jemanden anzurufen und zu gestehen: „Ich liebe dich!“ Mehr ist da nicht zu sagen. Einfach hier klicken: https://is.gd/zAiB6V und dabei das Bild von Othmar Wiesenegger genießen.

Read Full Post »


Die Künstlerfreundschaften zwischen Erlangen und Wladimir gehören zu den schönsten Facetten dieser schönen Städtepartnerschaft. Seit drei Jahren gehört dazu schon die fruchtbare Verbindung zwischen Othmar Wiesenegger und Wladimir Fedin, der im September vergangenen Jahres eine eigene Ausstellung gewidmet war, von der hier zu lesen ist: https://is.gd/yTBXXd

Othmar Wiesenegger auf seiner Ausstellung in Wladimir

Othmar Wiesenegger, 1960 in Österreich geboren, kam mit 20 Jahren nach Erlangen und arbeitet seither bei der Siemens AG, zuletzt im Patentbüro. Der verheiratete technische Zeichner und Vater eines Sohnes kaufte sich mit 16 Jahren seine erste Kamera und machte zunächst hauptsächlich Urlaubsbilder.

Rasch aber erweiterte sich sein Spektrum auch auf die Bereiche Sport, Portrait, Konzert, Tiere, Lost Places, Makro und Reportagen.

Wichtig darüber hinaus bleibt aber für sein Schaffen das Leben in anderen Ländern. Reisen gehört zu den großen Leidenschaften des Photographen: USA, Portugal, Island, Ägypten, Thailand, um nur einige der Staaten zu nennen, die Othmar Wiesenegger bereiste und im Bild festhielt.

Jelena und Swetlana

Zwei Fahrten nach Wladimir eröffneten ihm nun auch die russische Welt, und bereits im September will der zweite Vorsitzende des Siemens Foto- und Videokreises https://foto-video-erlangen.de wieder in die Partnerstadt reisen.

Bis dahin brauchen wir nicht zu warten, denn soeben erreichten die Blog-Redaktion diese Bilder zur Ausstellung im September 2018 von 25 Aufnahmen aus Erlangen, Island, Malta, Namibia und einige Makros.

Wolfram Howein und Irina Chasowa

Am Tag der Vernissage begann auch das Internationale Fest der Volkskunst im Staatlichen Haus der Russischen Volkskunst mit Tanzgruppen und Musikern aus Spanien, Österreich, Portugal, Polen, Slowakei, Italien, Kroatien und natürlich Rußland.

Das Festival hatte 2001 in der Region Rostow begonnen und wird seit 2011 in Wladimir veranstaltet.

Dabei kommen verschiedene Genres der Musik und der Choreographie zur Aufführung.

Othmar Wiesenegger mit der steirischen Gruppe

Die tanzenden und musizierenden Gäste besuchten innerhalb einer Woche die Region Wladimir und traten in Susdal, Kowrow, Gus-Chrustalnyj, Murom sowie in Koltschugino auf und besucht und tauschten sich mit lokalen Kulturgruppen aus. Die steirische Gruppe (sic, aus Österreich) nahm sich dann am Ende der Tournee Zeit für die Ausstellung und ein Gruppenbild mit Othmar Wiesenegger.

Othmar 9

Blumen für Othmar Wiesenegger

Wir dürfen gespannt sein, was das Künstlertandem an weiteren Plänen für Ausstellungen hier und dort schmiedet.

Read Full Post »


„Es war so ein Tag wie jeder andre / und doch, mir schien, daß er ganz anders war.“ Diese ersten beiden Zeilen aus dem Lied „An jenem Tag, mein Freund“, interpretiert gestern abend von Dorothee Lotsch mit ihrem unverwechselbar dunklen Alexandra-Timbre im Pfarrzentrum St. Sebald, könnten als Motto über jedem der Auftritte des Kammerensembles der Wladimirer Philharmonie stehen.

So herrschte denn auch beim letzten Konzert des Trios von Igor Besotosnyj in Erlangen, bei dem Kurt Reiter als umtriebiger Organisator gern etwas mehr Publikum begrüßt hätte, eine ganz eigene Atmosphäre zwischen Abschied und Wiedersehen. Vor allem aber brach sich helle Begeisterung Bahn über das meisterhafte Spiel, ergänzt durch Swetlana Besotosnaja an der Geige und stimmlich unterstützt von Dorothee Lotsch sowie George Mills.

Olga Besotosnaja und Igor Besotosnyj

Versuchen wir uns an einer Einzelkritik. Die Domra, gespielt von Olga Besotosnaja, gehört in der russischen Folklore eher zu den dienenden Instrumenten, übernimmt im Zusammenklang mit der dominierenden Balalaika die Rolle der zweiten Geige, schafft eine breite Fülle im Ton. Die Maestra aus Wladimir harmoniert dabei in Vollendung mit ihrem Mann und folgt ihm bei all seinen rasenden Verfolgungsjagden über Stege und Saiten, die im nächsten Moment schon wieder eine verhalten-verzaubernde Melancholie verbreiten.

Swetlana Besotosnaja

Tochter Swetlana läßt mit einem warmen Sopran aufhorchen, von dem man gern mehr hören würde. Aber richtig groß ist sie eben an der Violine, die sie spielt, als wäre das Instrument ein Organ ihrer selbst. Virtuos im Solo mit einer Gavotte von Johann Sebastian Bach, hingebungsvoll im „Russischen Tanz“ aus dem „Schwanensee“, brillant in den Divertimenti von Wolfgang Amadeus Mozart. Man kann sich vorstellen, wie groß ihre Bühnen in Moskau sind, wo sie mittlerweile mit ihrer Familie wohnt und am Konservatorium als Musikdozentin arbeitet.

Olga Besotosnaja, Igor Besotosnyj, Alexander Schaposchnikow und George Mills

Die Aufmerksamkeit lenkt Alexander Schaposchnikow ungern auf sich, fast wirkt er ein wenig linkisch und verlegen, als gälte der Beifall gar nicht ihm. Dabei ersetzt er mit seinem Bajan ein ganzes Orchester, beherrscht traumwandlerisch alle Tempi und Modulationen, wirbelt über die Reihen der Knöpfe wie ein Schneesturm, den George Mills als stimmgewaltiger Gaststar besingt.

Swetlana Besotosnaja

Seit zwölf Jahren treu als ehrenamtliche Managerin, Gastgeberin, Fahrerin und neuerdings auch als Babysitterin der kleinen Warwara an der Seite des Ensembles: Dorothee Lotsch, die ihre warme Stimme bei aller Wehmut der Alexandra-Lieder oder Romanzen stets strahlend lächeln läßt. Im Zusammenklang mit den russischen Freunden – wie füreinander geschaffen, ein Glücksfall, wie ihn nur die Musik mit ihrem lichten Zauber hervorbringen kann.

Dorothee Lotsch

„Es war so ein Konzert wie jedes andere, und doch, mir schien, daß es ganz anders war.“ – Vielseitiger, mehrsaitiger und polyphoner geht es nicht mehr: von Modest Mussorgskij über Peter Tschajkowskij zu Luigi Boccherini, von Johann Sebastian Bach zu Wolfgang Amadeus Mozart, von den Melodien aus dem überreichen Schatz der russischen Volksmusik ganz zu schweigen. Nicht verwunderlich, wenn Kurt Reiter bei seinen Dankworten kurz die Stimme versagt. Aber es war ja auch wieder einmal ein Fest der Partnerschaft, vor allem dank der Gastauftritte von Dorothee Lotsch und George Mills, das erst nach drei Zugaben und einem Dank an die Gastgeber, vor allem aber auch all jene endete, die vor einem Jahr durch ihre Spenden halfen, die „kleine Panne“ mit dem Tourneebus zu beheben.

Warwara, Swetlana und Olga Besotosnaja, Igor Besotosnyj, Alexander Schaposchnikow, George Mills und Dorothee Lotsch

Noch in der Nacht ging es weiter nach Penzberg. In Oberbayern stehen nämlich noch zwei Konzerte an. Erst am Freitag brechen die Gäste wieder in Richtung Heimat auf, wie immer mit viel Weihnachtspost aus Erlangen für Wladimir und mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukommen, wenn Igor Besotosnyj sein dreißigjähriges Jubiläum auf der Bühne der Städtepartnerschaft feiern kann. Auf bald wieder also und пока!

P.S.: Die Kulturredaktion des Blogs dankt dem freien Bildreporter, Othmar Wiesenegger.

Read Full Post »


Russen, die in der Stadt leben, haben meist auch auf dem Land eine Datscha.

So auch mein Freund, der Photograph Wowa (Wladimir Fedin). Am Sonntag, den 2. September, ging es ca. 30 km raus vor die Stadt.

Auf der Fahrt konnte ich endlich meine ganz bescheidenen Grundkenntnisse in der kyrillischen Schrift umsetzen: Aksessuary, Bank, Autoschkola, Service, reservieren, – ich fühlte mich hier nicht mehr ganz so fremd.

Und dann über schnurgerade Straßen raus aufs Land.

Bei Landschaftsaufnahmen ohne Wolken fehlt doch etwas.

Wir kommen an einem landwirtschaftlichen Betrieb und an einer Milchproduktion vorbei.

Die letzten Kilometer zur Datscha sind nicht mehr geteert.

Sogar im Ort geht es ohne Asphalt, hier gibt es auch verlassene Häuser.

Das Grundstück ist riesig, sogar mit Bienenvölkern darauf.

Ein Eldorado für mein Makro-Objektiv.

Das nächste Mal besuche ich hier auch die Banja, die natürlich nicht fehlt!

Othmar Wiesenegger

Wir wissen leider nicht, wann – und ob überhaupt – es das nächste Mal einen Bericht dieser Art gibt, aber fehlen wird uns bis dahin etwas!

Read Full Post »


Anfang September besuchte Othmar Wiesenegger – bereits zum zweiten Mal – Wladimir und läßt uns nun an seinen Eindrücken teilhaben. Nicht gerade adventlich, aber mit Blick aus dem Fenster vielleicht doch nicht so verkehrt:

Schulanfang war am ersten Tag meines Besuches in unserer Partnerstadt, und der 1. September ist landesweit ein Feiertag.

Zusammen mit meinem Gastgeber, dem Photographen Wladimir Fedin, ging es am Morgen zu einer Grundschule, wo wir die feierlichen Begrüßung der Erstklässler mit unseren Kameras begleiteten.

Anders als bei uns, gibt es keine Schultüten, Buben und Mädchen haben Blumen in den Händen, und die Haare der Mädchen sind ganz besonders geschmückt.

Othmar Wiesenegger 8

1. September

Nach der Begrüßung durch die Direktorin, einer Rede eines Lokalpolitikers und der Gesangseinlage eines Lehrers wurden die Erstklässler mit ihren neuen Lehrerinnen in ihre Klassen geführt, die Ballons wurden aber schon vorher freigesetzt.

Am Nachmittag und am Abend sahen wir uns die neue Attraktion an, die Fontaine am Theaterplatz.

Wann immer ich auch vorbeikam, wurde dieses Wasserspiel von vielen Dutzend Menschen belagert. Jung und alt hatten hier ihre Freude.

Abends werden die dynamisch spritzenden, tanzenden, stäubenden und spuckenden Wasserspiele durch bunte Scheinwerfer mit Musik weiter für das Publikum noch attraktiver gemacht.

Die Kinder hatten aber genauso viel Spaß an den Pflastersteinen, die auf des Fertigstellen am nächsten Tag warteten.

Der Sponsor dieser Attraktion um das Wasserspiel ist eine Bank.

Barmann und Wladimir Fedin

Zum  Tagesabschluß gab es ein Absacker-Bier im Irish Pub.

Othmar Wiesenegger

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: