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Posts Tagged ‘Natur- und Erlebnispädagogik in Rußland’


Bei seinem Antrittsbesuch in Wladimir im September 2014 wurde Oberbürgermeister Florian Janik bei der Besichtigung des Zentrums für Natur- und Erlebnispädagogik „Blauer Himmel“ die Idee vorgetragen, gemeinsam mit Jugendlichen aus Erlangen einen Erlebnispfad zu bauen. Spontan für das Vorhaben begeistert, sagte der Gast zu, sich um die Sache persönlich zu kümmern und sprach, gesagt – getan, nach seiner Rückkehr Stadtrat Helmut Wening an, der den Pfadfinderstamm Asgard betreut. Hier nun der Bericht der Gruppe, die sich im Sommer auf die Reise in die Partnerstadt machte:

Der Pfadfinderstamm Asgard aus Erlangen reiste im Sommer 2015 mit einer neunköpfigen Gruppe nach Wladimir, um dort einen Erlebnispfad für die Einrichtung „Blauer Himmel“ zu bauen.

Ein Teil der Gruppe am Vorabend der Abreise

Ein Teil der Gruppe am Vorabend der Abreise

23. Juli: Es geht los! Wir treffen uns an unserem Pfafindergrundstück und sprechen noch einmal alles durch, wiegen unser Gepäck und drucken unsere Bordkarten aus. Mit Peter Steger und Wolfram Howein, unseren beiden Ansprechpartnern, informieren wir uns über Details und bekommen unsere Pässe samt Visa zurück. Doch leider stellte sich heraus: Adam, einer aus unserer Gruppe, dessen Visum aus einem uns nicht ersichtlichen Grund nicht rechtzeitig ausgestellt wurde, konnte wohl am nächsten Morgen nicht mitfliegen. Trotz dieser Enttäuschung schließen wir die Vorbereitungen erfolgreich ab und gehen erwartungsvoll auf den nächsten Tag schlafen.

Flughafen Zürich

Flughafen Zürich

24. Juli: Um fünf Uhr morgens setzen wir uns ins Auto. Wir werden freundlicherweise von einem Pfadfinder aus unserem Stamm zum Flughafen gefahren. Nach kurzer Zwischenlandung in Zürich kommen wir um etwa 17.00 Uhr Ortszeit am Flughafen Moskau-Domodjedowo an, wo wir von Benni und Jakob, die schon zwei Wochen vor uns abgereist waren, bereits erwartet werden. Sie machen uns mit Johannes, einem Studenten aus Jena bekannt, der in Wladimir ein Soziales Auslandsjahr macht. Johannes führt uns zu einem Kleinbus mitsamt Fahrer, der uns schließlich nach Wladmir bringt. Es ist eine lange, zähe Autofahrt auf einem Moskauer Highway, die schließlich durch eine Wagenpanne am Straßenrand zum Erliegen kommt. Nach zwei Stunden Zeitvertreib mit Singen und Spielen im Nirgendwo kommt endlich ein Ersatzfahrzeug, welches uns um 3.00 Uhr morgens völlig erschöpft in unserem Hostel abliefert.

Auf Erkundungstour in Wladimir

Auf Erkundungstour in Wladimir

25. Juli: Gut ausgeschlafen, machen wir uns nach dem Frühstück auf den Weg in die Wladimirer Innenstadt. Nach einer ausführlichen Besichtigung und fasziniert von den Unterschieden zu einer deutschen Großstadt, gehen wir in einer Shopping Mall einkaufen und lassen uns von der russischen Produktvielfalt faszinieren.

Die Asgard-Gruppe im Goldenen Tor

Die Asgard-Gruppe im Goldenen Tor

26. Juli: Johannes und Freddy fahren zurück zum Flughafen um Adam, der glücklicherweise sein Visum noch bekommen hat, und mit der nächsten Maschine nach Moskau geflogen ist, abzuholen.
Währenddessen macht der Rest der Gruppe eine Tour zur Kljasma, wo man den Nachmittag mit Spielen und Spaziergängen verbringt.

Willkommen im Blauen Himmel

Willkommen im Blauen Himmel

27. Juli: Auf nach Penkino! Um 10 Uhr morgens holt uns Johannes an unserem Hostel ab, und wir fahren, endlich vollzählig, nach Penkino zur Einrichtung „Blauer Himmel“, die zweiwöchige Aufenthalte für Kinder und Jugendliche aus sozial schwachen Familien und mit geistigen Beeinträchtigungen anbietet. Dort angekommen, werden wir von den Erziehern freundlich empfangen, in unsere Wohnung geführt, und wir besprechen gleich mit Wasilij, dem für uns zuständigen Pädagogen, den Bau des Erlebnispfades.

Die Axt im Wald von Penkino

Die Axt im Wald von Penkino

28. Juli: Es geht an die Arbeit! Ein Teil der Gruppe macht sich am Vormittag auf den Weg in die Stadt, um Lebensmittel und Baustoffe zu kaufen. Unsere Baustelle ist vorzubereiten, das bedeutet von Unkraut zu befreien und zu ebnen. Die Mücken und das schwüle Wetter machen uns zu schaffen, doch am Ende des Tages wurden wir doch noch fertig und fielen müde ins Bett.

Die Arbeit am Erlebnispfad

Die Arbeit am Erlebnispfad

Die nächsten Tage verbrachten wir mit dem Bau des Erlebnispfades, der bis auf einige Kleinigkeiten planmäßig verlief.

Jeder legt Hand an

Jeder legt Hand an

1. August: Der Pfad ist fertig! Mit einer kleinen Eröffnungsfeier zusammen mit den Kindern und den Pädagogen weihen wir unser Werk ein und verabschieden uns schon einmal von der Einrichtung.

Der Pfad nimmt Gestalt an

Der Pfad nimmt Gestalt an

2. August: Früh fahren wir mit dem öffentlichen Nahverkehr in die kleine historische Stadt Susdal. Dort haben wir eine gute Unterkunft für uns gemietet. Wie sich herausstellt, ist der Ort sehr schön und wartet mit vielen Sehenswürdigkeiten auf.

Erprobungsphase für den Pfad

Erprobungsphase für den Pfad

5. August: Nach zwei Tagen in Susdal inklusive einer kleinen Tageswanderung fahren wir nach Moskau, um dort unsere Reise ausklingen zu lassen. Wir haben uns dort in einem kleinen, schicken Hostel im Botschaftsviertel eingemietet.

Der Pfad ist fertig!

Der Pfad ist fertig!

6. August: Ein langer Tag in Moskau inklusive Märkten, Kirchen, Kreml, Gorkij-Park und vielem mehr geht zu Ende, wir machen uns auf den Weg zum Flughafen, von dem wir am nächsten Morgen über München zurück nach Nürnberg fliegen werden.

In Susdal

In Susdal

Allgemein war die Großfahrt für alle Reiseteilnehmenden eine Erfahrung, die wahrscheinlich noch ewig in Erinnerung bleiben wird. Insbesondere der Bau des Pfades.

Freddy Marthol

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Vor einem Monat ging die internationale wissenschaftlich-praktische Tagung zum Thema Erlebnispädagogik an der Universität Wladimir zu Ende. Nun liegt ein erster Bericht einer Studentin aus der Partnerstadt dazu vor, der hoffen läßt, auch von österreichischer oder deutscher Seite noch einen Rückblick zu erhalten.

Am ersten Arbeitstag der Internationalen Schule machten sich die österreichischen Studenten und Dozenten von der Universität Oberösterreich in Linz sowie die Professoren aus Deutschland mit der Staatlichen Universität Wladimir bekannt. Professor Ulrich Lakemann von der Ernst-Abbe-Fachhochschule Jena hielt einen Vortrag zum Thema „Psychologie der Erlebnispädagogik in der psychotherapeutischen Praxis“ vor, und anderntags machte Professor Werner Michl von der Technischen Hochschule Nürnberg mit uns ein Training. Er zeigte uns eine Reihe interessanter Übungen, die wir später selbständig zusammen mit den Studenten aus Österreich für die Kinder im Blauen Himmel durchführten.

Konferenz zur Erlebnispädagogik an der Universität Wladimir

Konferenz zur Erlebnispädagogik an der Universität Wladimir

Die täglichen Treffen zum Mittag- und Abendessen im Restaurant Krendel im historischen Stadtzentrum Wladimirs gaben uns Studenten Gelegenheit, unsere Gäste aus Deutschland und Österreich kennenzulernen und uns mit ihnen auszutauschen, mehr voneinander und über unsere Länder zu erfahren.

Übungen der Erlebnispädagogik

Übungen der Erlebnispädagogik

Viele österreichische Kommilitonen waren zum ersten Mal nach Rußland gekommen, und wir freuten uns darüber, daß unser Wladimir zur ersten russischen Stadt wurde, die sie erlebten. Wir haben für sie ein Ausflugsprogramm durch Wladimir organisiert.

Treffen im Blauen Himmel

Treffen im Blauen Himmel

Die übrigen Tage waren dem Besuch all der vielen Sehenswürdigkeiten unserer Stadt gewidmet. Aber wir waren mit den Gästen auch im Kultur- und Freizeitzentrum „Barmherzigkeit und Ordnung“, eingerichtet von Grigorij Anikejew, Mitglied der Staatsduma; im Restaurant Gschel mit einer Verkostung von Piroggen; im Kultur- und Bildungszentrum „Palaty“, wo man in die Atmosphäre des Lebens und Alltags der alten Rus eintauchen kann. Und natürlich nahmen wir sie nach Susdal mit, wo wir die Stadt und das Freilandmuseum gezeigt bekamen. Wir besuchten also jede Menge interessanter Orte und zeigten den Gästen die schönen Seiten der Stadt und der Region Wladimir.

Gruppenbild vor der Mariä-Entschlafens-Kathedrale mit Ulrich Lakemann und Werner Michl

Gruppenbild vor der Mariä-Entschlafens-Kathedrale mit Ulrich Lakemann und Werner Michl

Auch wenn anfangs die Kommunikation wegen der Sprachbarriere nicht ganz einfach war, freuen wir uns darüber, daß wir die österreichischen Studenten kennenlernen und mit ihnen Kontakt aufnehmen, aber auch viel über die Erlebnispädagogik erfahren konnten. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit ihnen an unserer Universität.

Austausch von Kontaktdaten

Austausch von Kontaktdaten

Anna Twais, Studentin des ersten Studienjahrs, Lehrstuhl für die Psychologie der Persönlichkeit und Fachpädagogik

Siehe auch: http://is.gd/VjG6L7

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Immer wieder gab es die Befürchtung, Personalprobleme könnten die Arbeit im Blauen Himmel erschweren. Doch nun kommt gute Nachricht aus dem Zentrum für Natur- und Erlebnispädagogik.

Maria Alexejewa mit Kindern im Blauen Himmel

Maria Alexejewa mit Kindern im Blauen Himmel

Zwei neue Mitarbeiterinnen verstärken das Team und sorgen für die fachkundige Betreuung und Anleitung der Kinder mit psychischen Erkrankungen, die im Zwei-Wochen-Takt gute 30 km außerhalb von Wladimir am Ufer der Kljasma in dieser landesweit einmaligen Einrichtung Kraft und Selbstvertrauen tanken.

Maria Alexejewa im Blauen Himmel

Maria Alexejewa im Blauen Himmel

Maria Alexejewa ist Pädagogin und kann nicht nur einen Abschluß der Universität, sondern auch eine Musikausbildung vorweisen. Außerdem hat sie eine Fortbildung in der Kunsttherapie gemacht. Bisher arbeitete die Erzieherin mit verhaltensauffälligen Kindern. Und jetzt möchte sie möglichst bald einen Deutsch-Kurs im Erlangen-Haus besuchen, um am Austauschprogramm teilnehmen zu können.

Maria Alexejewa mit Kindern im Blauen Himmel

Maria Alexejewa mit Kindern im Blauen Himmel

Der Pädagogin zur Seite gestellt ist Maria Charlamowa, eine erfahrene Krankenschwester, die schon bisher liebevoll Kinder mit psychischen Behinderungen betreute.

Maria Charlamowa mit Kindern im Blauen Himmel

Maria Charlamowa mit Kindern im Blauen Himmel

Schon in wenigen Wochen werden übrigens drei Fachleute aus Deutschland und Österreich im Blauen Himmel gemeinsam mit dem Lehrstuhl für Psychologie der Universität Wladimir das bereits zweite Symposium veranstalten und die praktische Arbeit des Teams wissenschaftlich begleiten und beraten. Davon hier bald mehr.

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„Denn viele sind berufen, aber wenige auserwählt!“ Dieses Jesus-Wort schwingt mit, wenn man hört, was Olga Andrijenko, seit fast zwei Jahren ärztliche Leiterin des Blauen Himmels in Penkino bei Wladimir, und ihre pädagogische Mitarbeiterin, Marina Goljakowa, Bürgermeisterin Birgitt Aßmus von ihrer Arbeit zu berichten wissen. Die Finanzierung des nun seit Herbst 2008 bestehenden Zentrums für Natur- und Erlebnispädagogik, des bisher einzigen seiner Art in Rußland, sei zwar durch die Gouvernementsverwaltung gesichert, meinen die Gäste beim gestrigen Empfang im Rathaus, aber mit der personellen Ausstattung könne man noch nicht zu zufrieden sein. Nach dem Weggang von zwei Erzieherinnen suche man intensiv nahc Ersatz. Doch woher nehmen? Neben der eher bescheidenen Bezahlung grenzen die Wahl noch ganz andere Kriterien ein. Man könne für die anspruchsvolle Arbeit nämlich nur Bewerber nehmen, die bereit sind, sich in die Prinzipien der Erlebnispädagogik einzuarbeiten, ein gutes Gespür für die Bedürfnisse von Kindern mit psychischen Beeinträchtigungen und Behinderungen zeigen, Teamgeist beweisen und mit der zwar idyllischen, aber doch 35 km von Wladimir entfernten Lage der Einrichtung zurecht kommen. Der Pendelbus, von Erlanger Lions-Mitgliedern gespendet, hilft zwar, die Strecke zeitlich zu verkürzen, aber den Weg kann und will dann doch nicht jeder täglich auf sich nehmen.

Olga Andrijenko, Birigtt Aßmus, Marina Goljakowa und Wolfram Howein

Olga Andrijenko, Birigtt Aßmus, Marina Goljakowa und Wolfram Howein

Dennoch, die beiden Besucherinnen, kundig begleitet vom Projektbetreuer, Wolfram Howein, bleiben zuversichtlich, das personelle Problem lösen zu können, und sind schon nach ihrem ersten Tag in Erlangen überwältigt von den Eindrücken bei den Kollegen der WAB Kosbach, wo sie sich besonders von den Möglichkeiten des Gartenbaus bei der Therapie haben inspirieren lassen. Heute steht noch ein Besuch beim Projektpartner Barmherzige Brüder Gremsdorf auf dem Programm, übermorgen eine Besichtigung der Jugendfarm und des Waldkindergartens, bevor es eine ganze Woche zu der „Winteruniversität“ der Organisation „Erlebnistage“ in den Bayerischen Wald geht. Das zusammengenommen dürfte dann Anregungen genug bieten, um den Kindern im Blauen Himmel noch besser zu helfen, sich nach ihrer Behandlung wieder in Familie und sozialem Umfeld einzuleben. Dies auf ihre je eigene Weise zu unterstützen, sind alle berufen und auserwählt in diesem wohl wichtigsten Sozialwerk der Städtepartnerschaft.

Mehr zum Projekt „Blauer Himmel“ unter: http://is.gd/nhCP3g. Was die „Winteruniversität“ so alles bieten kann, ist hier nachzulesen: http://is.gd/hZiBSq

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Am 1. November zeigte der Wladimirer Sender TV 6 eine Reportage über das Zentrum für Natur- und Erlebnispädagogik „Blauer Himmel“, das wesentlich mit Spendenmitteln der Aktion „Sternstunden“ des Bayerischen Rundfunks und in Zusammenarbeit mit den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf eingerichtet wurde. Die Fernsehanstalt begleitete Wolfram Howein nach Penkino, in das fast 40 km von Wladimir entfernte Dorf, wo vor fünf Jahren das Zentrum entstand. Heute feiert der Kurator des Projekts Geburtstag. Anlaß nicht nur, ihm zu gratulieren und für seine großartige ehrenamtliche Arbeit zu danken, sondern auch die Sendung in Übersetzung in den Blog zu nehmen.  

Die Kinder malen Bilder aus Sand. Mit Sand-Art können Kinder ausgezeichnet ihre Erlebnisse ausdrücken, Freude wie Sorge. Nicht von ungefähr ist diese Kunstform eine der Schlüsselmethoden der Therapie in diesem Rehabilitationszentrum. Vor vier Jahren gehörte Swetlana Balaschowa zu den Ideengebern für dieses in unserem Land einzigartige Zentrum. Jetzt kommen hierher im Zweiwochenrhythmus Kinder mit unterschiedlichen psychischen Erkrankungen. Das russisch-deutsche Projekt „Blauer Himmel“ hat als erstes seiner Art bei uns fortschrittliche europäische Methoden bei der Behandlung von seelischen Störungen eingesetzt.

Swetlana Balaschowa mit ihrem mittlerweile verstorbenen Erlanger Freund, Alexander Kefeli

Swetlana Balaschowa mit ihrem mittlerweile verstorbenen Erlanger Freund, Alexander Kefeli

Swetlana Balaschowa, ehemalige Pädagogin im Blauen Himmel, dazu: „Ein Wunder, daß uns diese Idee überhaupt in den Kopf kam, ein Wunder, daß sich ein anderer Mensch fand, der diese Idee unterstützte, ein Wunder ist Wolfram, der schon so viele Jahre hierherkommt, ein Wunder jene Menschen, die hier arbeiten, ein Wunder die Kinder, die hier behandelt werden.“

Wolfram Howeins Leben ist in den letzten zehn Jahren unverbrüchlich mit Rußland verbunden. Der ehemalige IT-Manager bei Siemens hat, als er in Rente ging, beschlossen, nun sei die Zeit gekommen, um anderen Menschen zu helfen. Er ist es denn auch, der die Mittel für das Projekt „Blauer Himmel“ gesammelt hat. Innerhalb von zwei Jahren haben die Erlanger dem Zentrum sieben Millionen Rubel übergeben. Wolfram hat persönlich auf die korrekte Verwendung der Spenden geachtet.

Wolfram Howein mit den Professoren für Erlebnispädagogik Ultrich Lakemann aus Jena und Werner Michl aus Nürnberg, 2011 vor dem Erlangen-Haus

Wolfram Howein mit den Professoren für Erlebnispädagogik Ultrich Lakemann aus Jena und Werner Michl aus Nürnberg, 2011 vor dem Erlangen-Haus

Wolfram Howein, Kurator des Projekts „Blauer Himmel“: „Ich bin kein Fachmann, der beurteilen könnte, inwieweit diese Arbeit effektiv ist. Meine Aufgabe besteht darin, deutsche Fachleute hierher zu bringen. Nach deren Eindruck bringt die Atmosphäre hier – ein menschlicher Umgang, die Natur, all das – sehr gute und positive Resultate.“ Wolfram ist mit einem Geschenk gekommen. Zum ersten Mal ist das Buch von Werner Michl „Erlebnispädagogik“ auf Russisch erschienen. Auf die Arbeit des Professors an der Universität Luxemburg hatte man schon lange gewartet, erzählt das Buch doch, wie man es vermeidet, kurzsichtig zu sein im Kampf gegen die Ängste kranker Kinder.

Kinder im Blauen Himmel mit der Leiterin Olga Andrijenko und Erzbischof Ludwig Schick, August 2012

Kinder im Blauen Himmel mit der Leiterin Olga Andrijenko und Erzbischof Ludwig Schick, August 2012

„Jahrhundertelang weinte Mütterchen Rußland, des Bösen überdrüssig…“ Aljona träumt von der Bühne. Sie singt seit der frühesten Kindheit. Im Dezember fährt sie zu einem Gesangswettbewerb nach Sankt Petersburg. Man hat das Mädchen hierher nach einer schweren Belastungssituation überwiesen. Erst vor kurzem hat man sie, ihren Bruder und ihre Schwester aus dem Elternhaus geholt und in das Kinderheim in Sobinsk gebracht. Aljona glaubt, Nachbarn hätten die Eltern angeschwärzt und behauptet, sie seien Trinker. Das Gericht hat beschlossen, den Eltern die Fürsorge zu entziehen.

Aljona Merkulowa selbst meint dazu: „Wie soll man das überprüfen? Die Nachbarn behaupten, sie trinken. So ist das gekommen.“ – „Und die Wahrheit ist nicht herausgekommen?“ – „Beim ersten Prozeß hatten wir keinen Anwalt. Beim zweiten dann schon. Aber dann ist meine Mutter gestorben.“

Olga Andrijenko, Leiterin des Zentrums: „Die Arbeit hier ist wirklich schwer. Psychisch belastend. Weil wir all das natürlich nicht einfach an uns abprallen lassen können.“

Alexander Bersenjew, Marina Goljakowa, Wassilij Grischin, Olga Andrijenko und Erzbischof Ludwig Schick im Blauen Himmel, August 2012

Alexander Bersenjew, Marina Goljakowa, Wassilij Grischin, Olga Andrijenko und Erzbischof Ludwig Schick im Blauen Himmel, August 2012

Das Zentrum sucht dringend Pädagogen, Psychiater, Krankenschwestern. Die Einrichtung liegt abseits, im Dorf Penkino, Landkreis Kameschkowo. Und das Gehalt ist bescheiden. Die übriggebliebenen Enthusiasten versuchen, die unschätzbare Erfahrung bei der Rehabilitation der Kinder zu bewahren. Aber ohne Fachpersonal kann das russisch-deutsche Projekt „Blauer Himmel“ nicht fortbestehen.

Wolfram Howein hat bei seinem Besuch im Herbst auch die politischen Entscheidungsträger auf die problematische Situation mit dem Personal hingewiesen. Es besteht Hoffnung, daß da Abhilfe geschaffen wird. Einstweilen aber wird schon in den nächsten Wochen die Ärztin Olga Andrijenko mit einer Mitarbeiterin nach Erlangen kommen, um ähnliche Einrichtungen kennenzulernen und sich mit den Fachleuten für Erlebnispädagogik um Professor Werner Michl an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg auszutauschen. Ein wichtiger Arbeitsschwerpunkt für das nächste Jahr ist damit also schon wieder vorgegeben. Viel Arbeit also weiter auch für Wolfram Howein. 

Und hier geht es dann zur Reportage: http://is.gd/gShNUT

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Mein Name ist Natalja Atapin, und ich bin Psychologiestudentin im 6. Semester an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Im Frühling 2013 hatte ich die Chance, zwei Wochen lang beim Projekt „Blauer Himmel“ in Wladimir dabei zu sein. Ich durfte 20 Kinder von neun bis vierzehn Jahren mit betreuen. Gleich am ersten Tag ging es los, und wir machten mit den Kindern eine lange Wanderung durch den Wald. Der letzte Schnee taute, und es war ein wunderbarer sonniger Frühlingstag. Die Kinder haben mich sofort ins Herz geschlossen und wichen nicht mehr von meiner Seite. Die Kleinen kommen meist aus Waisenhäusern oder aus Familien, die sich wenig um sie kümmern, deshalb sind sie im Umgang etwas schwieriger als andere Kinder. Jedoch ist jedes Kind auf der Suche nach Geborgenheit und Zuneigung und hat etwas besonders Liebenswertes an sich.

Natalja Atapin im Blauen Himmel.

Natalja Atapin im Blauen Himmel.

Die Kinder werden ständig in Beschäftigung gehalten mit Ausnahme der „ruhigen Stunde“ von 14 Uhr bis 16 Uhr, wenn sie sich ausruhen oder einen Mittagsschlaf halten können. Durch verschiedene Erlebnisse, wie eine lange Wanderung durch den Wald, wird den Kindern gezeigt, wie jeder von ihnen Hindernisse überwinden kann, wodurch ihr Selbstvertrauen und Charakter gestärkt werden. Die meisten von ihnen haben eine schwere Kindheit hinter sich, beziehungsweise erleben diese immer noch. Deshalb brauchen sie besonders viele Erfahrungen, die ihre Persönlichkeit stärken, und sie sich in die richtige Richtung entwickeln lassen. Außerdem wird den Kindern Disziplin beigebracht. Jeden Tag gibt es je zwei Verantwortliche für den Tischdienst, die nach jeder Mahlzeit die Tische wischen und den Speisesaal aufräumen. Dies lehrt die Kleinen, bestimmte Aufgaben zu übernehmen und dafür die Verantwortung tragen zu dürfen. Durch verschieden Gruppen- und Mannschaftsspiele wird ihr Zusammengehörigkeitsgefühl gestärkt. und die Kinder lernen, einander zu vertrauen und sich aufeinander zu verlassen. Besonders viel Spaß haben die Kinder im „Werkraum“, wo sie die verschiedensten Sachen basteln und bemalen können. Natürlich ist es schwierig, 20 Kinder im Zaum zu halten, aber die Erzieher bemühen sich, dies mit verschiedensten Mitteln zu erreichen.

Natalja Atapin im Werkraum des Blauen Himmels.

Natalja Atapin im Werkraum des Blauen Himmels.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht, mit den Kleinen zu spielen und mit ihnen die Zeit zu verbringen. Das Schönste war es für mich, die Freude in den Augen dieser Kinder zu sehen, wenn man ihnen Zuneigung entgegenbrachte und mit ihnen spielte. Abschließend möchte ich betonen, was für eine tolle Einrichtung der „Blaue Himmel“ ist, wo den Kindern die Möglichkeit geboten wird, sich sozial und persönlich weiterzuentwickeln.

Natalja Atapin im Blauen Himmel.

Natalja Atapin im Blauen Himmel.

Hiermit möchte ich mich nochmal bei allen bedanken, die diese Reise und diese wichtige Erfahrung für mich möglich gemacht haben. Ein Riesendankeschön an:  Peter Steger, Alexander Bersenjew, Andrej Matwejew, Irina Arschanych und auch an Julia Semjonowa.

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Tief bewegt zeigte sich Alexander Bersenjew, Chefpsychiater der Region Wladimir, als er vorgestern gemeinsam mit Wladimir Besrukow, dem Chef der regionalen Gesundheitsbehörde, in Gremsdorf vor dem Denkmal für die etwa 300 behinderten Menschen stand, die während der NS-Diktatur aus „rasse- und volkshygienischen“ Gründen in Vernichtungslager geschickt wurden. Anerkennung und Respekt für diese Erinnerungskultur sprachen denn auch die Gäste dem Gesamtleiter der Behinderteneinrichtung, Günther Allinger, aus, der die grausam-inhumanen Spuren der Geschichte nicht verwischen will, sondern den Erlanger Künstler Dieter Erhard beauftragt hat, ein Mahnmal für die Opfer der „Herrenmenschen“ zu schaffen, das mit seinen Gleisschwellen und den abgesägten Schienen an den längst verschwundenen Bahnhof an der stillgelegten Bahntrasse erinnert, von wo aus die Todestransporte begannen.

Wladimir Besrukow, Alexander Bersenjew und Günther Allinger vor dem Denkmal für die ermodeten Heimbewohner.

Das dunkelste Kapitel in der Geschichte der Einrichtungen, 1895 vom Orden der Barmherzigen Brüder gegründet. Aber die Besucher aus Wladimir verbindet mit Gremsdorf eine ganz andere Geschichte: human, weltoffen, bunt und vielfältig. Das Projekt Lichtblick, Ende 1999 aus der Taufe gehoben und bereits 2002 von Bundespräsident Johannes Rau mit dem 1. Preis für bürgerschaftliches Engagement in Rußland ausgezeichnet, ist von einer einzigartigen Dynamik geprägt, die bis heute Anstoß gibt für eine Vielzahl von gemeinsamen Initiativen: Deutschkurse für Fachkräfte aus der Psychiatrie in Wladimir, Praktika, Kunstausstellungen, Fachaustausch – bis hin zum Blauen Himmel. Eine fortwährende Erfolgsgeschichte mit immer neuen Fortsetzungen.

Alexander Bersenjew und Wladimir Besrukow vor Einblicke-Plakat in Gremsdorf.

Vor allem aber hat diese Geschichte viele Figuren und Helden, Schauplätze und Episoden. Wenn man allein versuchen wollte festzuhalten, wer da alles mitspielt, vom BRK Erlangen-Höchstadt bis zur Erzdiözese Bamberg, von der WAB Kosbach bis zur Laufer Mühle, vom Bezirksklinikum am Europakanal bis zum Bayerischen Rundfunk mit seiner Aktion Sternstunden. Und es kommen immer mehr dazu: die Georg-Simon-Ohm-Hochschule sowie das Klinikum Nord in Nürnberg, die Psychiatrische Klinik in Erlangen oder die deutschlandweit agierende und international ausgerichtete gemeinnützige Organisation Erlebnistage, um eine Auswahl der deutschen Projektpartner zu bieten.

Gruppenbild mit Betreuerinnen und der Schutzheiligen St. Lucia in der KWAK, der Kleinen Werkstatt für Arbeit und Kreativität.

Und alles zur Verbesserung der Therapie von Menschen mit psychischen und psychiatrischen Behinderungen. Und da gab und gibt es noch immer viel zu tun, voneinander zu lernen. In Theorie wie Praxis. Als Leiter einer Klinik mit 700 Betten hat Alexander Bersenjew einen besonderen Blick fürs Praktische. Abgeschaut hat er sich etwa schon vor zwölf Jahren beim ersten Besuch in Gremsdorf die eigene Wäscherei. Seither spart er nach Anfangsinvestitionen für die vier Waschmaschinen und zwei Schleudern viel Geld, das er nun lieber für die Behandlung seiner Patienten einsetzt, von denen einige im Rahmen der Arbeitstherapie sogar in der Wäscherei helfen können. Aber, so klagt er, noch immer fehle es in Rußland an Einrichtungen für Menschen, die austherapiert sind, allerdings noch nicht auf eigenen Beinen stehen können. Noch immer gebe es nicht genug Angebote, um auch bei schweren psychischen Beeinträchtigungen allmählich an Beschäftigung und Kreativität herangeführt zu werden, wie etwa in der KWAK, wo man übrigens auch fleißig köstliche Elisenlebkuchen bäckt, die eigentlich erst am kommenden Sonntag beim ganztägigen Werkstattfest zu probieren sind.

Günther Allinger, Wladimir Besrukow, Alexander Bersenjew mit Sibylle Menzel im Gespräch.

Statt dessen viel zu viele behördliche Einschränkungen. So dürfen Behinderte unter keinen Umständen Lebensmittel verpacken, weil man ihnen die notwendige Hygiene nicht zutraut, und die Produkte der Werkstätten haben auf dem russischen Markt so gut wie keine Absatzmöglichkeiten, wenn überhaupt Aufträge hereinkommen. So entsteht Behinderung, so beweist sich der Satz: „Menschen sind nicht behindert, sie werden behindert.“ Aber auch in Rußland soll das nicht so bleiben. Schon am 29. November wird Alexander Bersenjew in der Staatsduma zu Moskau bei einer Anhörung unter dem Vorsitz von Walentina Matwijenko, der Präsidentin des Föderationsrats, zum Thema Behinderte und Arbeit sprechen und dabei seine Eindrücke von dem Besuch in der Metropolregion Nürnberg schildern. Besser hätte man die Reise ja gar nicht terminieren können.

Wolfram Howein, Michael Kleiner, Jürgen Üblacker, Günther Allinger, Wladimir Besrukow, Alexander Bersenjew und Jürgen Ganzmann.

Bei allem Drang nach vorne ist die Stiftung Lichtblick nach wie vor das Rückgrat der Zusammenarbeit. Hier werden die Mittel gemeinsam verwaltet, hier fallen die Entscheidungen über die Schwerpunkte der Zusammenarbeit, hier stellt man die Weichen für die gemeinsame Zukunft mit Wolfram Howein als Projektkoordinator, Michael Kleiner für die Erzdiözese Bamberg, Jürgen Üblacker und Jürgen Ganzmann für das BRK Erlangen-Höchstadt, Günther Allinger für die Barmherzigen Brüder und Peter Steger (nicht im Bild, dafür am Auslöser) für die Stadt Erlangen. Was aus der internen Sitzung unter Leitung von Alexander Bersenjew und Günther Allinger nach draußen dringen darf und soll ist eine gute Botschaft: Die Mission ist erfüllt. Der Blaue Himmel, das vor drei Jahren eröffnete Zentrum für Natur- und Erlebnispädagogik, ist nun dank der administrativen Unterstützung von Wladimir Besrukow dem Psychiatrischen Krankenhaus in der Partnerstadt angegliedert, und es kommen ausschließlich Kinder zu der zweiwöchigen Reha-Therapie, die von Psychiatern dafür ausgewählt wurden, möglichst in Gruppen mit ähnlichen Krankheitsbildern wie etwa Autismus oder ADHS. Umso wichtiger, gerade jetzt den Fachaustausch und die Deutschkurse fortzusetzen.

Alexander Bersenjew und Jekaterina Wachromejewa an der Ohm-Hochschule in Nürnberg.

Besonders wichtig auch, weil die Zusammenarbeit mit der Georg-Simon-Ohm Hochschule in Nürnberg nun so richtig in Fahrt kommt. Bei den International Days vom 21. bis 22. November, an denen Referenten aus aller Welt teilnahmen, dominierten gestern die Beiträge aus Wladimir. Der Lehrstuhl für Psychologie der Staatlichen Universität war prominent vertreten durch dessen Dekanin, Olga Filatowa, die Dozentin Irina Tscherkassowa, sowie Jekaterina Wachromejewa, zuständig für internationale Zusammenarbeit, sowie die Studentin, Natalia Popkowa, und bot in vier Vorträgen Einblicke in Forschungsergebnisse auf der Grundlage der Kooperation mit dem Blauen Himmel.

Alexander Bersenjew, Olga Filatowa, Wolfram Howein, Irina Tscherkassowa, Natalia Popkowa, Wladimir Besrukow und Jekaterina Wachromejewa.

Alexander Bersenjew, seit September auch Inhaber des neugeschaffenen Lehrstuhls für Psychiatrie, wird dabei nicht müde, auf die Bedeutung der Arbeit mit Kindern hinzuweisen. „Was wir in der Kindheit versäumen, rächt sich später unerbittlich“, lautet sein Credo, wenn er darauf hinweist, daß fast 30% der Wehrpflichtigen wegen psychischer Störungen nicht einberufen werden. Wenn er beklagt, wie viele psychiatrischen Erkrankungen viel zu spät behandelt werden. Doch immerhin, führt er als Antwort auf eine Frage aus dem Auditorium aus, sei das Thema nicht mehr tabuisiert wie noch zu Sowjetzeiten. 1992 hatte Boris Jelzin, Rußlands erster Präsident, einen Erlaß unterzeichnet, der Zwangseinweisungen in die Psychiatrie nur unter strengen richterlichen Auflagen erlaubt. Seither sei auch in der Gesellschaft vieles besser geworden. Psychisch Kranke grenze man nicht mehr aus, abwertende Begriffe wie „Irrenhaus“ tauchten nicht mehr in den Medien auf, die Stigmatisierung sei vorüber. Noch nicht überall, noch nicht in allen Köpfen, aber es habe sich viel geändert. Zum Guten.

Wladimir Besrukow, Thomas Fehn und Alexander Bersenjew.

Da ist es nur gut und richtig, nach dem Antrittsbesuch in der Erwachsenenpsychiatrie am Montag, nun auch noch die Kinderabteilung zu besuchen, wo sich Oberarzt Thomas Fehn die Zeit nimmt, die Station zu zeigen. Zu sehen gibt es da einiges. Der Gastgeber beklagt zwar die beengten Räumlichkeiten für seine 30 jungen Patienten, doch dafür gibt es hier ein Betreuungsverhältnis, von dem man in Wladimir nur träumen kann. Während im Universitätsklinikum an der Schwabachanlage sieben Fachärzte auf 30 Kinder kommen, sind es im Wladimirer Psychiatrischen Krankenhaus gerade einmal zwei Mediziner, die für die Therapie von 50 Jungen und Mädchen zuständig sind. Dafür sind die Verweildauern in Erlangen viel länger, im Schnitt drei Monate, während Alexander Bersenjew die Kinder nach der Behandlung der akuten Symptome seine kleinen Patienten gleich wieder in die Familien zurückschickt und sie weiter in der Tagesklinik therapieren läßt. Ansonsten gleicht sich das meiste bis hin zu den Medikamentengaben, wenn auch die Präparate unterschiedliche Bezeichnungen haben. Zwei Dinge freilich würden die beiden Gäste lieber heute als morgen noch bei sich einrichten, den Time-Out-Raum, wo sich die Kinder buchstäblich austoben können (oder müssen), und das Ruhezimmer, wo ein Wasserbett, besondere Beleuchtung und meditative Musik die Patienten zur Besinnung bringen.

Alexander Bersenjew, Elisabeth Preuß, Wladimir Besrukow.

Als dann am Abend Bürgermeisterin Elisabeth Preuß für die Gäste ein Essen gibt, herrscht Aufbruchstimmung. Noch nie konnte so vieles als gelungen gewertet werden, noch nie gab es so viele neue Pläne. Von denen soll hier erst wieder berichtet werden, wenn sie Gestalt annehmen. Helfen soll dabei weiter auch die Stadtverwaltung, ein Ersuchen, dem die Gastgeberin gerne entspricht. Und so darf sicher verraten werden, daß die Partnerschaftsarbeit mit Wladimir im Jahr 2013 vom Schwerpunktthema „Menschen mit Behinderungen“ geprägt sein wird. Mit der ausgesprochen kompetenten Unterstützung durch Elisabeth Preuß, wie Wladimir Besrukow und Alexander Bersenjew anerkennend hervorheben.

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