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Posts Tagged ‘Natalia Kaiser’


Es herrscht ja gottlob kein Mangel an Zeichen und Gesten der Verständigung zwischen den Partnerstädten Erlangen und Wladimir. Aber was da am Mittwoch beim Abschiedsabend für die Gäste aus dem Erlangen-Haus im Club International der Volkshochschule seinen ebenso symbolischen wie handwerklichen Anfang nahm, dürfte eine besondere Strahlkraft entwickeln.

Reinhard Beer mit Ludmila Safronowa, Soja Ilina und Weronika Rytschkowa, dem Siegertrio

Doch der Reihe nach. Es gehört zum guten Brauch, die mittlerweile elfte Gruppe von Teilnehmern an den Deutschkursen des Erlangen-Hauses  im Club International der Volkshochschule mit einem bunten Abend zu verabschieden, den die Gäste einfallsreich mitgestalten und der Gelegenheit bietet, all denen zu danken, die den Besuchern für zwei Wochen ihre Türen öffneten und Familienanschluß boten. Fester Bestandteil dieses geselligen Beisammenseins ist immer eine von Reinhard Beer, dem Spirtus rector dieses Austausches, ersonnene Stadtrallye mit immer wieder neuen Fragen zu Geschichte und Gegenwart, dieses Mal mit einem weiblichen Trio auf dem Siegerpodest mit einem Allzeit-Rekordergebnis: 19 von 20 möglichen Punkten.

Robert Lerch, Gerhard Willner und Sabine Wellhöfer mit Elisabeth Preuß

Aber es gab auch eine Premiere. Seit 2011 ist die Erlanger Volkshochschule Prüfungszentrum für die russische Sprache, die einzige in ganz Bayern, nachdem Freising das Angebot mittlerweile aus dem Programm nahm. Eine sechsköpfige Gruppe legte dieser Tage die telc-Prüfungen auf der Stufe A1 ab, ausnahmslos erfolgreich, und so lag nahe, das an dem Abend anwesende Trio vorzustellen und Bürgermeisterin Elisabeth Preuß – sie hatte zu Gunsten dieser Veranstaltung auf das Konzert „Klassik am See“ verzichtet – um Überreichung der Urkunden zu bitten.

Natalia Kaiser, Natalia Korssakowa, Tatjana Kirssanowa und Jekaterina Korschofski

Anwesend neben den beiden Deutschdozentinnen aus dem Erlangen-Haus, Tatjana Kirssanowa und Natalia Korssakowa, auch Natalia Kaiser und Jekaterina Korschofski, die erfolgreich Russisch an der Volkshochschule unterrichten. Ein Bild, das keiner weiteren Kommentare bedarf, weder auf Russisch noch auf Deutsch, es spricht für sich.

Gäste und Gastgeber im Club International

Eigentlich tut es auch dieses Bild, wo Gäste und Gastgeber so bunt gemischt sind, wie man sich das nur wünschen kann. Dennoch, so gefährlich es sein mag, weil man doch immer jemanden vergessen könnte, Elisabeth Preuß wagt es, namentlich zu danken: Markus Bassenhorst und Reinhard Beer sowie Heide Thies, der bewährten Dozentin, für die Volkshochschule, Gerhard Kreitz für den Freundeskreis Wladimir, den gastgebenden Familien. Der Chronist bürgt erst recht nicht für Vollständigkeit…

Gemischter Wladimirer Chor mit Stefan Barth, dritter v.l.

Tatjana Kirssanowa, sichtlich bewegt, tut das auf ihre Weise – mit der Regie für den weiteren Ablauf des Abends und den Worten: „Wir lassen unsre Herzen hier, wenn wir morgen wieder nach Wladimir fahren!“ Schon erstaunlich, was die Gäste da alles innerhalb der knappen zwei Wochen vorzubereiten verstanden: Ein Ständchen, ein Stück am Klavier, Präsentationen zu Traditionen und Trends der Russen…

Kochkurs „Wladimirer Pfannkuchen“ mit Heide Thies links im Vordergrund

Und dann die Arbeitskreise. Schaukochen, ein Quiz, ein Malkurs und dann eben jenes bestrickende Symbol, von dem eingangs die Rede war: ein Freundschaftsschal.

Russisches Quiz

Diese Handarbeit, deren erste Maschen Tatjana Krutogolowa, Nachtwächterin im Erlangen-Haus, und Gerhard Kreitz, Sprecher des Freundeskreises Wladimir, gemeinsam anschlugen, soll nun in der Partnerstadt von den deutschen Gästen – zusammen mit den russischen Freunden – fortgesetzt werden. Welch schönes Versprechen für die Zukunft!

Beobachtet von Marina Bit-Ischo stricken Tatjana Krutogolowa und Gerhard Kreitz am Freundschaftsschal

In die Zukunft gerichtet war dann auch noch der Besuch im Deutsch-Französischen Institut am gestrigen Vormittag, wenige Stunden vor der Heimreise. Linda Lahner nahm sich eine ganze Stunde Zeit, um ihren russischen Kolleginnen das pädagogische und kulturelle Angebot – mit allen Unterschieden wie Parallelen zu Wladimir – vorzustellen. Und schon entstanden neue Ideen für das Programm am Erlangen-Haus, etwa eine mögliche Zusammenarbeit mit einem Kindergarten oder eine engere Kooperation mit der Universität. Besonders beeindruckt aber waren die beiden Besucherinnen von der Mediathek für Kinder. Man wird sehen, ob und wie sich dies und das auch in Wladimir umsetzen ließe.

Linda Lahner, Natalia Korssakowa und Tatjana Kirssanowa

Ein Schlußwort? Vielleicht genügt der Hinweis darauf, wie ernst dieses Austauschprojekt in Erlangen genommen wird. Zur Eröffnung kam Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens, zum Abschiedsabend erschien ihre Kollegin, Elisabeth Preuß; VHS-Leiter Markus Bassenhorst besuchte beide Veranstaltungen und ließ sich dazwischen immer wieder sehen, von Reinhard Beer und dem Freundeskreis Wladimir, für das Aufenthaltsprogramm und die Unterbringung verantwortlich, ganz zu schweigen. Wladimir ist eben in Erlangen Herzenssache – und nun lassen die Wladimirer auch noch ihre Herzen in Erlangen zurück.

Gerhild Fabian und Soja Ilina, gesehen von Georg Kaczmarek

Wer wollte daran noch zweifeln, angesichts dieses Bildes: Wenn Abschiedstränen sprechen könnten…

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Die närrischen Tage eilen ihren tollen Höhepunkten entgegen, und bald schon sind die Faschingsferien der Volkshochschule wieder zu Ende. Zeit also, nochmals an die zweite Runde der „Russisch-Deutschen Wochen“ zu erinnern.

Keine zehn Jahre nach der Oktoberrevolution schrieb Michail Bulgakow seine bißige Satire von einem Hund, der sich dank chirurgischer Kunst zu einem Menschen entwickelt, ein hybrides Geschöpf, das nicht unbedingt die besten Seiten beider Wesen kultiviert. Erst 2013 erschien auf Deutsch von Alexander Nitzberg unter dem Titel „Das hündische Herz“ eine angemessene Übersetzung des Werks der sowjetischen Klassik. Die Russistin Swetlana Steinbusch, Dozentin am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde, zeigt an dem Abend den 1976 entstandenen Film „Hundeherz“ und stellt am Montag, den 19. Februar, um 19.30 Uhr im Club International all die vielen Verbindungen zwischen Literatur und Kino, zwischen Imagination und Realität – damals und heute – her.

Swetlana Steinbusch, sitzend links, im Kollegenkreis des Instituts für Fremdsprachen und Auslandskunde

Moritz Florin, promovierter Historiker und seit 2015 Akademischer Rat am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt der Geschichte Osteuropas an der Universität Erlangen-Nürnberg, arbeitet wissenschaftlich am Thema der Entstehung des Terrorismus und ist dabei auf den Spuren der russischen Anarchisten und Revolutionäre. Der Vortrag am Dienstag, den 20. Februar, um 19.30 Uhr in der Aula der Volkshochschule, Friedrichstraße 17, schlägt dann auch den Bogen von den ersten Anschlägen auf den Zaren im 19. Jahrhundert bis hin zu den Wirren der Oktoberrevolution und den von Terror geprägten Jahren des Bürgerkriegs und der Entstehung der Sowjetunion.

Moritz Florin inmitten seiner Studentengruppe

Wer klassische Musik in Erlangen schätzt, kennt Dorian Keilhack. Der Pianist und Dirigent seinerseits kennt wie kaum ein anderer die russische Klassik, zumal er selbst in deren Geist seine musikalische Ausbildung genoß. Am Mittwoch, den 21. Februar, um 19.00 Uhr, führt im Historischen Saal  führt der Leiter der Camerata Franconia am Flügel anhand von ausgewählten Beispielen in Wort und Klang durch die faszinierende Welt der großen russischen Namen – von Michail Glinka bis zu Dimitrij Schostakowitsch – und stellt die Bezüge zur westeuropäischen Klassik her. Hinweis: Am Sonntag, den 18. März, dirigiert Dorian Keilhack im Redoutensaal sein Orchester mit Gastmusikern aus Wladimir zum 35jährigen Jubiläum der Partnerschaft.

Dorian Keilhack (rechts im Bild) mit Gästen aus Wladimir

Alleine mit dem Fahrrad von Erlangen bis Wladimir? In nur fünf Wochen? Als Frau? Ohne Sprachkenntnisse? Alles Fragen, auf die Gertrud Härer mit einem klaren Ja antworten kann. Den ganzen August 2017 saß sie fest im Sattel, radelte über Polen und das Baltikum bis kurz vor Moskau, von wo aus sie dann mit Jonas Eberlein, ebenfalls aus Erlangen, bis in die Partnerstadt weiterfuhr, um dort auch noch am Halbmarathon teilzunehmen und als zweite ihrer Altersgruppe ins Ziel zu kommen. Etwas, das nur Gertrud Härer schafft, die an diesem Abend – mit Bildern von Othmar Wiesenegger – am Donnerstag, den 22. Februar, um 19.00 Uhr im Großen Saal (nicht im Club International, wie ursprünglich angekündigt!) von ihrem russischem Abenteuer auf Rädern viel erzählen kann.

Doris Härer mit Jonas Eberlein in Wladimir auf dem Tandem

Das Verstehen der gesprochenen Sprache bereitet oft Schwierigkeiten. Anhand ausgewählter Themen und Hörtexte sowie Originalaufnahmen aus dem Fernsehen  werden hier das Hörverstehen und die mündliche Ausdrucksfähigkeit geübt. Darüber hinaus wiederholt und erweitert man durch verschiedene Übungen die grammatischen Strukturen und den Wortschatz. Dieses Seminar (Kursnummer 17W634068) am Freitag, den 23. Februar, richtet sich von 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr, im Raum 20 der Volkshochschule, Friedrichstraße 17, an Teilnehmer mit Vorkenntnissen. Im Unterschied zu dem Kurs „Kyrillisch schreiben… ist gar nicht so schwer“ am Dienstag, dem am Dienstag und Donnerstag stattfindet, gibt es für das Seminar noch wenige freie Plätze. Noch!

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Gezählt hat sie niemand, die Gäste des gestrigen „Russischen Abends“ zum Auftakt der „Russisch-Deutschen Wochen“ im Großen Saal der Volkshochschule Erlangen. Aber es dauerte fast eine Viertelstunde, bis die letzten Stühle hereingetragen waren, bis alle einen Sitzplatz gefunden hatten.

Spiramor

Dann erst stimmte „Spiramor“ auf das 35jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft Erlangen-Wladimir ein. Ganz so, wie man das erwarten darf: mit gepflegter Sangeskunst und deutsch-russischen Melodien.

Großer Saal der Volkshochschule

Die Begrüßung – mit einem Willkommen auf Russisch – schließlich durch den Direktor des Hauses, Markus Bassenhorst, zeigte wieder einmal, welch überragende Rolle die Volkshochschule für die Städtepartnerschaft spielt. Von den ersten Bürgerreisen Anfang der 80er Jahre und dem Arbeitskreis Wladimir unter Klaus Wrobel über die ersten „Russisch-Deutschen Wochen“ unter Christine Flemming bis hin zum breiten Festprogramm unter Markus Bassenhorst, von den Sprachkursen und der didaktischen Unterstützung für das Erlangen-Haus und der Rolle von Reinhard Beer, dem stellvertretenden Leiter ganz zu schweigen.

Markus Bassenhorst

Die gleiche Kontinuität in der Kommunalpolitik sorgt für den Rahmen dieser Bürgerpartnerschaft, wie das Grußwort Florian Janik zeigte. Bruchlos und unangestrengt gelang Erlangens Oberbürgermeister der Bogen vom ältesten Besucher im Saal, dem 95jährigen Weltkriegsveteran Wolfgang Morell, der 1942 – nicht ganz freiwillig – als erster Erlanger nach Wladimir kam und dort von einer schweren Erkrankung genesen konnte, über den 75. Jahrestag der Kapitulation der Wehrmacht in der Schlacht um Stalingrad bis hin zu dem Geschenk der Versöhnung und des Vertrauens nach all dem Leid und Tod zwischen Deutschen und Russen. Freilich ein Geschenk, das gerade angesichts der politischen Spannungen alles andere als selbstverständlich ist, für das man immer wieder dankbar sein sollte.

Wolfgang Morell

Besonders natürlich jenen, die damals, in Zeiten des Kalten Krieges, Mut und Weitblick genug besaßen, um über alle Gräben und Grenzen hinweg das Werk der Verständigung zu beginnen: Dietmar Hahlweg, damals Oberbürgermeister von Erlangen, und Jurij Fjodorow, damals Stellvertreter des Vorsitzenden des Städtischen Exekutivkomitees der Volksdeputierten und, wie er sich selbst gerne nennt, der erste Kundschafter Wladimirs in Erlangen, dessen positiver Bericht in der Stadt am Goldenen Ring die gute Sache der Partnerschaft in Gang brachte.

Dietmar Hahlweg und Jurij Fjodorow

Von Beginn an dabei aber auch die hohe Diplomatie, gestern vertreten durch Vizekonsul Andrej Matwijenko, eigens aus München angereist, um Erlangen auch weiterhin der Unterstützung durch seine Gesandtschaft zu versichern. Damals, im Jahr 1982, kam von der Sowjetischen Botschaft in Bonn das Angebot einer Zusammenarbeit mit Wladimir auf den 1981 von Dietmar Hahlweg in Moskau geäußerten Wunsch nach einer Partnerstadt.

Florian Janik und Andrej Matwijenko im Fokus von Nadja Steger

Überhaupt, wie das alles war… Dazu etwas von Zeitzeugen zu erfahren, bot das Podium Gelegenheit. Der Blick zurück, wo auf beiden Seiten Vorbehalte zu überwinden waren, wo es aber auch unerwartet rasch gelang, mit vertrauensbildenden Maßnahmen bei Ausflügen und Treffen jenseits des Protokolls eine Atmosphäre von gegenseitigem Verstehen zu schaffen, die bis heute anhält und auf die auch Florian Janik in der Nachfolge von Dietmar Hahlweg und Siegfried Balleis, der gestern Erlangen im närrischen Veitshöchheim vertrat, aufbaut, wenn er jetzt erfreut feststellen kann: „Die Partnerschaft nimmt angesichts der gegenwärtigen politischen Krise keinen Schaden. Es ist allein der Rubelkurs, der den Austausch ein wenig erschwert.“

Peter Steger, Florian Janik, Anna Schellenberger, Jurij Fjodorow und Dietmar Hahlweg

Dennoch, einzig verlassen auf die Selbstheilungskräfte der Partnerschaft will sich Erlangens Oberbürgermeister auch nicht und berichtete deshalb auch erfreut über die bereits zweite und erfolgreich Sitzung des Gesprächsforums „Prisma“, wo im kleineren deutsch-russischen Kreis durchaus „brisante und kontroverse Themen offen und freundschaftlich diskutiert werden“. Ganz in der Tradition der Gründerväter, die denn auch verdiente Dankesurkunden austauschen: für Dietmar Hahlweg und Klaus Wrobel überreicht von Jurij Fjodorow – und für Wiktor Malygin und Jurij Fjodorow ausgehändigt und unterzeichnet von Florian Janik.

Klaus Wrobel, Wiktor Malygin, Florian Janik, Jurij Fjodorow und Dietmar Hahlweg

Mit auf dem Podium stand Anna Schellenberger, ein Kind der Partnerschaft, deren Vater, aus Celle stammend, in Erlangen Slawistik studierte – als es das Fach an der FAU noch gab – und dann durch den Austausch sein Glück und seine Familie in Wladimir fand. Nun erlebte sie – mit viel Beifall bedacht – ihre Feuertaufe auf der Bühne als Übersetzerin für Jurij Fjodorow, lobte die Bedeutung des Erlangen-Hauses für die Partnerschaft und dankte für diese „großartigen Beziehungen“, bevor sie hinter den Kulissen verschwand, um sich für ihren nächsten Auftritt vorzubereiten.

Anna Schellenberger

Anna Schellenberger gehört nämlich – ebenso wie ihre Mutter, die daheim in Raduga bei Wladimir geblieben ist – zum vor zwei Jahrzehnten gegründeten Klöppelkreis um Jelena Gorbunowa und besucht als Kunsthandwerkerin zum zweiten Mal Erlangen, zeigte sich aber zum ersten Mal hier auch auf dem Laufsteg.

Susanne Lender-Cassens

Zusammen mit zwei Models, die gestern ebenfalls eine Premiere erlebten. Erlangens Bürgermeisterinnen, Susanne Lender-Cassens und Elisabeth Preuß, hatten sich von Nadja Steger nicht lange bitten lassen, als es darum geht, wer mitmacht bei der Präsentation der kostbaren Einzelstücke.

Elisabeth Preuß

Im Detail zu sehen waren die kleinen Kunstwerke im Historischen Saal, und heute noch den ganzen Tag über bietet Jelena Gorbunowa einen Mitmachkurs an.

Susanne Lender-Cassens, Alexandra Jegorowa, Jutta Brandis und Jelena Gorbunowa

Jutta Brandis, an der Volkshochschule für das Kultur zuständig, kennt übrigens Jelena Gorbunowa seit fast 20 Jahren und hat die Kunsthandwerkerin nach Abendberg vermittelt und damit den Anstoß für eine erstaunliche Entwicklung gegeben, über die der Blog auch immer wieder berichtet: die Aufnahme von Jelena Gorbunowa in den Deutschen und Französischen Klöppelverband, ungezählte Seminar und Ausstellungen – und immer wieder Abstecher nach Erlangen, dorthin, wo alles begann.

Alexandra Jegorowa

Gestern begann nun auch alles für Alexandra Jegorowa, das Nesthäkchen des Abends, die selbst Hand anlegt an die feinen Fäden und sich schon als Model vor das Publikum wagt. Wer weiß, wo sie ihre Kunst später noch überall zeigen wird…

Dietmar Hahlweg und Wiktor Malygin

Vergessen sollte man nicht das Russisch-Fränkische Buffet, vorbereitet von den Wladimirer Expatriots Nadja Steger, Natalia Grebnev, Jekaterina Korschofski und Matwej Grigorjew, einem Studenten aus Wladimir. Gelegenheit zum Kennenlernen und Wiedersehen, auch für Dietmar Hahlweg, Ehrendoktor der Universität Wladimir, und Wiktor Malygin, damals Vizerektor, heute Professor em. und Rektor i.R.

Markus Bassenhorst und Irina Chasowa

Oder auch für Irina Chasowa, Direktorin des Erlangen-Hauses, und Markus Bassenhorst, den Gastgeber des Abends, der weit nach 23.00 Uhr, als sich nach mehr als vier Stunden die letzten Grüppchen auflösten, rundum zufrieden zurückblickte und sich natürlich auf all die Veranstaltungen freute, die noch den ganzen Monat über anstehen.

Othmar Wiesenegger und Jelena Gorbunowa

Zeit ebenso für Othmar Wiesenegger, dem zusammen mit Nadja Steger die Photos dieses Beitrags zu verdanken sind, sich ein wenig zurückzuziehen und mit Jelena Gorbunowa zu sprechen, die einfach nur glücklich war angesichts des Zuspruchs aus dem Publikum.

Reinhard Beer, Susanne Lender-Cassens und Andrej Matwijenko

Dazwischen dann auch noch das Quiz „Wer wird Russionär?“, erdacht von Reinhard Beer, der gestern, bei der mittlerweile zwölften Austragung der „Russisch-Deutschen Wochen“, endlich auch die verdiente Auszeichnung als „Ehren-Russionär“ erhielt, unterzeichnet von Florian Janik und überreicht von Susanne Lender-Cassens zusammen mit Andrej Matwijenko, dem stellvertretenden Generalkonsul.

Alexandra Jegorowa, Jelena Gorbunowa, Elisabeth Preuß, Susanne Lender-Cassens und Anna Schellenberger

Und ein Geschenk an die Stadt Erlangen vom Klöppelkreis: das Golden Tor, gewirkt aus feinsten Fäden.

Susanne Lender-Cassens und Irina Tartakowskaja

Das Quiz hatte es übrigens in sich. Einige knifflige Hürden ließen selbst treue Blogleser auf dem Weg zum Siegerpodest straucheln, etwa die Frage danach, in welchem Jahr diese Plattform nun schon über die Partnerschaft berichte. Da ärgert sich mancher wohl noch lange der auf die mögliche Antwort „im verflixten siebten Jahr“ hereinfiel und damit falsch ankreuzte. Es sind nämlich bereits zehn Jahre… Alles richtig anzugeben, schaffte denn freilich auch niemand. Aber Hans-Joachim Preuß kam mit 16 von 20 möglichen Punkten diesem Ziel am nächsten – und kann sich jetzt auf eine Gratisreise nach Wladimir mit drei Übernachtungen im Erlangen-Haus freuen.

Hans-Joachim Preuß und Susanne Lender-Cassens

Freuen können sich durchaus auch alle, die gestern still im Hintergrund mitwirkten: Wolfram Howein, der den Abend bebilderte, Othmar Wiesenegger, der für neue Photos sorgte, die Runde um Natalia Kaiser, die für die rasche Auswertung der Antwortbögen zum Quiz sorgte, das Küchenteam, die Hausmeister, die bis zum späten Ende ausharrten. Dank an Köstlich & Co., das Geschäft für Feinschmecker, das zum wiederholten Male Preise stiftete. Vor allem aber ein спасибо an die Gäste aus Wladimir – ein gutes Dutzend – und Erlangen – um die einhundert -, die für eine großartige Stimmung sorgten.

 

 

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Beim gestrigen Finale der 5. Russisch-Deutschen Wochen gab es nur Sieger – im Großen wie im Historischen Saal der Volkshochschule Erlangen. Vor allem die Vortragsveranstaltungen und der Liederabend waren, wie Reinhard Beer, stellvertretender Leiter der VHS sowie preiswürdiger Produzent und Regisseur des Programms, hochzufrieden konstatieren konnte, bestens besucht und zeigten durchweg ein hohes Niveau.

Jelena Ljubar und Klaus Becker

Jelena Ljubar und Klaus Becker

Noch deutlicher wurde Christine Flemming, Leiterin der Volkshochschule, in ihrer Begrüßung, als sie versprach: „Dies waren bestimmt nicht die letzten Russisch-Deutschen Wochen!“ Eine Anerkennung nicht nur für die vielen Dozenten und Interpreten sowie das Organisationsteam, vor allem auch für die vielen ehrenamtlichen Helferlein, die vor allem diesen Abschlußabend auch kulinarisch zu einem Genuß machten.

Jelena Ljubar mit Doris Lang, sowie Angela und Hartmut Dörfler

Jelena Ljubar mit Doris Lang, sowie Angela und Hartmut Dörfler

Star des Abends war freilich unbestritten Jelena Ljubar. Ihren Vortrag über die architektonischen Wunder der Wladimirer Rus ging sie in ihrer zupackend-herzlichen Art und Weise an, wie ihre so ansprechenden Stadtführungen: mit dem geballten Wissen einer Kunsthistorikerin und der Vermittlungskunst einer passionierten Pädagogin, gepaart mit einem präzisen Gefühl für Publikum und Pensum.

Jelena Ljubar

Jelena Ljubar

Es ist schon eine besondere Kunst, innerhalb einer Dreiviertelstunde die Anfänge der russischen Staatlichkeit von der Kiewer über die Wladimirer bis hin zur Moskauer Rus, also die Periode vor dem Zartentum, auszuleuchten und in gesamteuropäische Zusammenhänge zu stellen, ohne dabei die Zuhörer mit Jahreszahlen und Namen zu traktieren. Möglich ist das nur, wenn man so in der Materie lebt und denkt, wie Jelena Ljubar.

Volles Haus im Großen Saal der Volkshochschule

Volles Haus im Großen Saal der Volkshochschule

Was alles in ihr steckt, ließ die Mitarbeiterin des Wladimirer Landesmuseums dann bei den anschließenden Fragen noch einmal so richtig hell aufblitzen. Aber da drängte dann doch schon die Zeit, denn nebenan, im Historischen Saal, wartete bereits das russisch-fränkische Buffet – und das Quiz „Wer wird Russionär?“ mit 21 Fragen hauptsächlich zu Wladimir, aber auch zur russischen Landeskunde insgesamt.

Reinhard Beer

Reinhard Beer

„Viel zu schwer für mich“, klagte Christine Flemming schon vorab im Gespräch nach einem kurzen Blick auf die drei gelben Seiten, und bei der Begrüßung meinte sie gar: „Wenn die Volkshochschule den Fragenkatalog zusammengestellt hätte, wäre es bestimmt leichter geworden.“ Weit gefehlt, Frau Direktorin! Sie hatte sich und die Abendgesellschaft gehörig unterschätzt.

Nadja Steger und Reinhard Beer

Nadja Steger und Reinhard Beer

Rasch stellte das Bewertungstrio – Natalia Kaiser, Nadja Steger und Reinhard Beer – nämlich fest: Kaum jemand war bei der Punktezahl im einstelligen Bereich geblieben. Mehr noch: Es gab vier Mal das gleiche Ergebnis mit 19 richtigen Antworten auf die 21 Fragen. Da konnte nur das Los entscheiden.

Christine Flemming, Reinhard Beer, Elisabeth Preuß, Dagmar Denzler und Peter Steger

Christine Flemming, Reinhard Beer, Elisabeth Preuß, Dagmar Denzler und Peter Steger

Dies war die Stunde der Glücksfee, Elisabeth Preuß, der als Bürgermeisterin mit Partnerschaftsexpertise die Aufgabe zukam, den ersten Preis, einen Sprachkursgutschein,  an die neue Russisonärin, Dagmar Denzler, zu verleihen. Eine verdiente Siegerin, die im Sommer vergangenen Jahres an der vom Freundeskreis Wladimir und Erlangen-Haus veranstalteten Studienreise teilgenommen hatte. Wie sich nun zeigt – mit großem Gewinn.

Natalia Kaiser, Nadja Steger und Inge Howein

Natalia Kaiser, Nadja Steger und Inge Howein

Verdient haben ihre Preise aber natürlich alle, etwa Inge Howein, die ebenfalls 19 Punkte erreicht hatte, oder – hört, hört! – Christine Flemming, die, ebenso wie Elisabeth Preuß, nur einen Platz dahinter zu liegen kam. So unbeantwortbar können die Fragen dann ja doch nicht gewesen sein…

Elfriede Vittinghoff

Elfriede Vittinghoff

Eine davon übrigens lautete, wann die Volkshochschule ihr Engagement für Wladimir aufgenommen habe: Anfang der 80er Jahre, Ende der 80er Jahre oder 1993? Ja, bereits Anfang der 80er Jahre, noch vor Aufnahme der partnerschaftlichen Beziehungen hatte die VHS unter Klaus Wrobel bereits Bürgerreisen nach Wladimir im Programm und damit eine Tradition begonnen, die bis heute mit den Stationen „Arbeitskreis Wladimir“, „Arbeitskreis Ost“, „Club International“, „Freundeskreis Wladimir“ sowie „Russisch-Deutsche Wochen“ fortlebt und die Volksdiplomatie so richtig aufleben läßt, von Mal zu Mal und gestern allemal wieder ganz besonders. Wie gesagt: Es gab nur Sieger und natürlich eine Russionärin.

 

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Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon stehen in der Partnerschaft mit Wladimir große Ereignisse an: Die Volkshochschule veranstaltet vom 18. Januar bis 5. Februar – zum bereits fünften Mal im Zweijahresturnus – wieder die Russisch-Deutschen Wochen mit einem ansprechenden Programm aus Vorträgen zu Politik, Landeskunde und Geschichte, aber auch mit Veranstaltungen zu Sprache, Küche und Musik.

Dolfin-Schokolade, exklusiv in Erlangen erhältlich bei "Köstlich & Co.", Friedrichstr. 18

Dolfin-Schokolade, exklusiv in Erlangen erhältlich bei „Köstlich & Co.“, Friedrichstr. 18

Den Auftakt macht am Montag, den 18. Januar, um 20.00 Uhr im Club International der VHS Nikolaj Winogradow, von Dezember 1996 bis März 2013 Gouverneur der Region Wladimir und in seiner Amtszeit ein großer Freund und Förderer der Partnerschaft, dem u.a. die Verwirklichung des Zentrums für Natur- und Erlebnispädagogik „Blauer Himmel“ zu verdanken ist. Bis heute fühlt sich der Politiker mit nach wie vor engen Verbindungen zu Regierungskreisen dieser russisch-deutschen Volksdiplomatie eng verbunden, und so darf man gespannt sein auf die rückblickende Einschätzung seiner aktiven Jahre und die Bewertung der gegenwärtige Situation in seiner Heimat sowie die aktuellen Beziehungen zwischen Moskau und Berlin. Eines ist – ohne vorgreifen zu wollen – sicher: Von diesem klugen Mann des Ausgleichs sind keine Spitzen zu erwarten, aber er versteht es geschickt, sein Publikum auf rhetorische Gipfel zu führen, von wo aus man einen weiten Ausblick auf die gesellschaftspolitische Landschaft geboten bekommt.

Nikolaj Winogradow und Dietmar Hahlweg im Juni 2015

Nikolaj Winogradow und Dietmar Hahlweg im Juni 2015

Es ist hier nicht der Platz, all die vielen Termine ausführlich vorzustellen, deshalb nur im Telegrammstil die wichtigsten Angaben: Bereits am 20. Januar macht ab 19.00 Uhr in der Aula der VHS Klaus Steinke, emeritierter Professor für Slawistik an der FAU,  „Anmerkungen zum deutsch-russischen Dialog“ und stellt sein im Vorjahr gemeinsam mit Natalia Judina und Wiktor Malygin in Wladimir erschienenes Buch zum Thema vor. Am 22. und 29. Januar bietet Natalia Kaiser jeweils von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Raum 18 der VHS, Friedrichstraße 17, einen „Russischen Gesprächskreis“ für Fortgeschrittene an, und am 23. Januar machen Nadja Steger und Jekaterina Korschofski im Historischen Saal der VHS, Friedrichstr. 19, von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr in einer Kleingruppe „Fit für Rußland“ – mit sprachlichen und kulinarischen Schmankerln zum Thema „Essen und Trinken“, die über das hinausgehen, was der Blog bieten kann!

Alexandra Rauhtäschlein und Reinhard Beer, das Macherpaar der Russisch-Deutschen Wochen

Alexandra Rauhtäschlein und Reinhard Beer, das Macherpaar der Russisch-Deutschen Wochen

Am 25. Januar folgt von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr, wieder im Club International, der Vortrag von Wolfram Howein, dem vielgereisten Faktotum der Partnerschaft mit Wladimir, über „Städte und Landschaften am Baikalsee“. Wer seine photographischen Talente, auf die übrigens auch die Macher des Programmheftes der „Russisch-Deutschen Wochen“ zurückgriffen, bereits kennt, wird diesen Abend nicht auslassen wollen. Am 27. Januar präparieren Nadja Steger und Reinhard Beer Interessierte mit Sprachkenntnissen unterschiedlichen Niveaus für das „Europäische Sprachenzertifikat Russisch“. Die VHS Erlangen ist ja, wie mehrfach im Blog berichtet, eines von nur zwei anerkannten Prüfungszentren Russisch des Bayerischen Volkshochschulverbandes. Nutzen Sie also die Chance, Ihr Können zertifizieren zu lassen!

Michail und Olga Gantmann

Michail und Olga Gantmann

Am 29. Januar gibt es von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Club International „Russische Lieder live“ zu hören, von Romanzen bis Chansons, interpretiert von Michail und Olga Gantmann, die, aus Moskau stammend, dank einem Forschungsauftrag der FAU derzeit in Erlangen leben und in ihrer Heimat als profunde Kenner der sowjetischen und zeitgenössischen Liedermacherszene gelten. Einen Tag später schon, am 30. Januar, kann man sich wieder „Fit für Rußland“ machen lassen, dieses Mal von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Raum 20, Friedrichstr. 17, zum Thema „Sprachliche und landeskundliche Informationen und Tips“, zusammengestellt und vermittelt von der Dozentin Natalia Kaiser und Gerhard Kreitz, Sprecher des Freundeskreises Wladimir, der schließlich am 2. Februar von 19.45 Uhr bis 21.30 Uhr in sein „Hauptquartier“, den Club International, einlädt. Der Veranstaltungsreigen endet am 5. Februar von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr im Historischen Saal der Volkshochschule mit dem Vortrag von Jelena Ljubar zu den „Architektonischen Wundern der Wladimirer Rus“. Schon jetzt sei verraten: Bei diesem Abend erfährt man von der partnerschaftserprobten Kunsthistorikerin und Mitarbeiterin des Landesmuseums Wladimir-Susdal nicht nur, wie eng im Mittelalter schon die politischen und kulturellen Verbindungen zwischen Ost und West waren, sondern es gibt bei einem Wladimir-Quiz auch wieder attraktive Preise zu gewinnen, getreu dem Motto „Dabei sein ist alles, aufmerken ist mehr!“

Jelena Ljubar

Jelena Ljubar

Die Vorträge finden übrigens alle bei freiem Eintritt statt, nur für die Seminare und den musikalischen Abend erhebt die VHS eher symbolische Gebühren. Näheres hier im Programmheft zum Herunterladen: Programm Russische Wochen 2016

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Nachdem die Volkshochschule in Freising mangels Nachfrage die Prüfungen eingestellt hat, ist Erlangen nun die einzige Stadt in ganz Bayern, wo man das Europäische Sprachenzertifikat Russisch erwerben kann. Für Samstag, den 4. Juli, ist der nächste telc-Test, Niveaustufe A2, vorgesehen. Doch schon bis zum 25. Mai sollte man sich angemeldet haben, ohne Rücktrittsmöglichkeit, sprich, dann gilt es! Von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr dauert die Examinierung im Raum 08, Friedrichstr. 17, – gegen eine Gebühr von 95 Euro. Wer allerdings derzeit einen Russisch-Kurs an der VHS belegt, erhält Rabatt und bezahlt nur 70 Euro. Um sicher zu gehen, empfiehlt es sich, bereits am Freitag, den 8. Mai, nebenbei dem 70. Jahrestag der Kapitulation des Dritten Reiches, von 17.30 Uhr bis 20.30 Uhr, ebenfalls in der Friedrichstraße 17, im Raum 18, das Vorbereitungsseminar von Natalia Kaiser zu besuchen. Man weiß danach, wie die Prüfung abläuft, worauf es ankommt, welche Inhalte zu erwarten sind und hat noch genug Zeit, sich für den Test zu präparieren. Da lohnt es schon, 31,20 Euro zu bezahlen, wenn damit auch keine Erfolgsgarantie gegeben werden kann.

Das Prüfungspaar: Natalia Kaiser und Nadja Steger

Das Prüfungspaar: Natalia Kaiser und Nadja Steger

Ein Erfolg ist die Sache freilich in jedem Fall. Ein Erfolg in erster Linie der Leitung der Sprachenabteilung an der VHS unter Reinhard Beer und seiner Dozentenschaft, ein Erfolg, der sicher auch mit der Städtepartnerschaft Erlangen – Wladimir zu tun hat, denn gerade diese Kontakte sind es, die bei vielen erst Interesse an und Begeisterung für die durchaus anspruchsvolle russische Sprache wecken. Immer wieder neu. Denn auf der Tabelle der Weltsprachen belegt Russisch mit seinen geschätzt 250 Mio. Sprechern den 8. Platz, gefolgt von Japanisch, Deutsch und Französisch. Erfolg verspricht das Zertifikat schließlich aber natürlich vor allem den Prüflingen, auch den Muttersprachlern unter ihnen, stellt es doch ein Dokument dar, das bei Bewerbungen europaweit als Nachweis von Sprachkenntnissen anerkannt ist, die heutzutage ja in allen Berufsbereichen wenn nicht gefordert, so doch zumindest von großem Vorteil und Nutzen sind. Schließlich tun auch alle, die bereits ihren Ruhestand genießen und Russisch „für die Seele“ lernen, sicher gut daran, unabhängig belegt zu bekommen, wo sie im Vergleichsmaßstab stehen. Und wer es nicht schaffen sollte, halte es sportlich, weiß zumindest, wo es hapert und nimmt bei nächster Gelegenheit wieder einen Anlauf. Fazit: Gleich anmelden unter http://is.gd/ie0a5t

Mehr zu dem telc-Zertifikat hier im Blog unter: http://is.gd/ie0a5t

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Auf vielfachen Wunsch hin heute nun die Auflösung vom Quiz „Wer wird Russionär 2013?“, das, wie berichtet, am Donnerstag beim Russischen Abend Silvia Steingrüber gewonnen hat. Der Preis – ein Russischkurs nach Wahl an der Volkshochschule.

Die Preise vor der Vergabe.

Die Preise vor der Vergabe.

Wer wird Russionär 2013?

 1. Wie heißt das Wahrzeichen von Wladimir?

  • Goldener Ring
  • Goldenes Tor
  • Goldener Apfel

2. Nach wem ist Wladimir benannt?

  • Wladimir Lenin
  • Wladimir die Rote Sonne
  • Wladimir Monomach

3. Wie wird der Name Wladimir richtig betont (betonter Vokal ist groß geschrieben)?

  • WlAdimir
  • WladImir
  • WladimIr
Der Große Saal der VHS füllt sich.

Der Große Saal der VHS füllt sich.

4. Wie viele verschiedene Völker leben in der Russischen Föderation?

  • mehr als 50
  • mehr als 70
  • mehr als 100

5. Wie viele Austauschprogramme gibt es jährlich zwischen Erlangen und Wladimir?

  • Ca. 100
  • Ca. 150
  • Es gibt keine Statistik
Christine Flemming, Direktorin der VHS, eröffnet den Russischen Abend.

Christine Flemming, Direktorin der VHS, eröffnet den Russischen Abend.

6. Das Väterchen Frost ist der Liebling aller Russen. Seit wann gibt es ihn?

  • seit den 30er Jahren
  • seit dem Mittelalter
  • erst seit der Perestrojka

7. Wo wohnt das Väterchen Frost?

  • Welikij Ustjug
  • Residenz im Kreml
  • im Fernen Osten
Bürgermeisterin Elisabeth Preuß begrüßt die Gäste beim Russischen Abend.

Bürgermeisterin Elisabeth Preuß begrüßt die Gäste beim Russischen Abend.

8. Wie heißt die Enkelin vom Väterchen Frost?

  • Baba Jaga
  • Snegurotschka
  • Anna Karenina

9. Rußland ist unter anderem durch seine großen Schriftsteller bekannt. Welcher von diesen drei hat afrikanische Wurzeln?

  • Alexander Puschkin
  • Leo Tolstoj
  • Fjodor Dostojewskij
Jelena Owtschinnikowa, Olga Dejewa, Elisabeth Preuß, Andrej Grosow, Peter Steger.

Jelena Owtschinnikowa, Olga Dejewa, Elisabeth Preuß, Andrej Grosow, Peter Steger.

10. Wann kam das Folklore-Ensemble „Rus“ zum ersten Mal nach Erlangen?

  • 1983
  • 1987
  • 1990

11. Welche Fördervereine gibt es in Erlangen bezüglich Wladimir?

  • katholische Kirche
  • Rotes Kreuz
  • Psychiatrie

12. Seit wann gibt es den Erlangen-Wladimir-Blog?

  • 2008
  • 2010
  • 2012
Alexandra Rauhäschlein und Generalkonsul Andrej Grosow.

Alexandra Rauhäschlein und Generalkonsul Andrej Grosow.

13. Welche Grundschule unterstützt regelmäßig das Kinderkrankenhaus in Wladimir?

  • Michael-Poeschke-Schule
  • Adalbert-Stifter-Schule
  • Heinrich-Kirchner-Schule

14. Welcher Ortsteil hat eine eigene Spendenaktion für das Kinderkrankenhaus im Jahr 2012 veranstaltet?

  • Tennenlohe
  • Büchenbach
  • Alterlangen

15. Der Blaue Himmel ist ein gemeinsames Projekt zwischen den beiden Partnerstädten. Wer war der Hauptsponsor?

  • Sternstunden
  • Privatspenden
  • Robert-Bosch-Stiftung
Altoberbürgermeister Dietmar Hahlweg im Gespräch.

Altoberbürgermeister Dietmar Hahlweg im Gespräch.

16. Im russisch-orthodoxen Kirchenjahr ist das höchste Fest

  • Ostern
  • Epiphanie
  • Weihnachten

17. Bei seinem Rückzug aus Russland hat Napoleon Wladimir

  • zerstört
  • verschont
  • nie betreten

18. Wladimirs sportliche Paradedisziplin ist traditionell

  • Fußball
  • Ringen
  • Turnen
Im Publikum: Heide Mattischeck, Dietmar Hahlweg, Klaus Wrobel und Oberbürgermeister Siegfried Balleis.

Im Publikum: Heide Mattischeck, Dietmar Hahlweg, Klaus Wrobel und Oberbürgermeister Siegfried Balleis sowie der Slawistikprofessor Klaus Steinke.

19. Mit wem unterhält die Universität Wladimir vertragliche Partnerschaftsbeziehungen?

  • Volkshochschule
  • Friedrich-Alexander-Universität
  • Georg-Simon-Ohm-Hochschule

20. In der Kultur hat Wladimir eine eigene Schule hervorgebracht:

  • Landschaftsmalerei
  • klassische Musik
  • Bildhauerei
Reinhard Beer, der Moderator des Russischen Abends, mit den Glücksfeen Nadja Steger und Natalia Kaiser.

Reinhard Beer, der Moderator des Russischen Abends, mit den Glücksfeen Nadja Steger und Natalia Kaiser.

21. Die engsten Fachkontakte von städtischen Ämtern und Einrichtungen neben der Volkshochschule und dem Kulturamt unterhalten:

  • Klärwerke
  • Stadtwerke
  • Stadtbibliotheken

22. Das Gouvernement Wladimir hat die Fläche:

  • des Saarlandes
  • von Schleswig-Holstein
  • von Brandenburg

23. Ende Dezember gab es an den Wladimirer Schulen Kälte frei bei:

  • – 20° C
  • – 25° C
  • – 30° C
Die Gewinnerin Siliva Steingrüber mit Generalkonsul Andrej Grosow.

Die Gewinnerin Siliva Steingrüber mit Generalkonsul Andrej Grosow.

24. Das Erlangen-Haus finanziert die laufenden Kosten:

  • aus eigenen Einnahmen
  • aus Zuschüssen der Partnerstädte
  • mit Hilfe von Sponsoren und Stiftungen

25. Die berühmte Puppe in der Puppe heißt:

  • Matrjoschka
  • Babuschka
  • Watruschka

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