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Posts Tagged ‘Max Reband’


Über das verlängerte Faschingswochenende wurde in Wladimir – schon traditionell –  wieder ein internationales Boxturnier für Junioren ausgetragen. Mit dabei erstmals, entsandt vom Erlanger TV 1848, die beiden Nachwuchssportler Deniel Krotter und Max Reband, betreut von Igor Krotter.

Einzug der beiden deutschen Boxer: Deniel Krotter und Max Reband

Einzug der beiden deutschen Boxer: Deniel Krotter und Max Reband

Vier Tage lang kämpften mehr als 100 Jungs aus Lettland, Litauern, Weißrußland, Abchasien Kasachstan, Usbekistan und eben Deutschland in dreizehn Gewichtsklassen im Alter zwischen 15 und 16 Jahren mit den Gastgebern von der Nationalmannschaft um die Titel. Elf davon blieben schließlich im Land. Ein wahrhaft schlagender Beweis für die klare Überlegenheit der russischen Boxschule, die ja nicht von ungefähr Weltmeister wie Alexander Powetkin oder Nikolaj Walujew hervorbrachte.

Ring frei für Deniel Krotter, betreut von seinem Vater, Igor Krotter

Ring frei für Deniel Krotter, betreut von seinem Vater, Igor Krotter

Für die beiden Erlanger Teilnehmer und ihren Trainer war leider schon nach dem ersten Kampf Schluß. Aber richtige Sportler verstehen es ja, nach einer Niederlage immer wieder aufzustehen und aus dem Rückschlag einen Vorteil zu ziehen. So auch Max und Deniel, die in Deutschland selten Gelegenheit haben, so hochklassige Duelle in ihrer Altersklasse zu sehen und dann auch noch so starke Boxer als Sparringpartner im Ring zu haben.

Max Reband, Deniel und Igor Krotter

Max Reband, Deniel und Igor Krotter

Und dann wußten die Gastgeber natürlich auch noch zu motivieren. Deniel Krotter nämlich wurde mit dem Preis „Für den Siegeswillen“ ausgezeichnet. Mehr als nur zum Trost und verdient, wie Sergej Schtschedrin, Pressesprecher des Stadtrats von Wladimir, meint, der schon im Vorjahr den Kontakt der Faustkämpfer aus den Partnerstädten auf den Weg zu bringen geholfen hatte.

Urkunde für Deniel Krotter

Urkunde für Deniel Krotter mit Alexander Powetkin

Deny zeigte einen sehr ausgeglichenen Kampf. Allerdings war das Punktesystem recht kompliziert. Wenn der Computer für die Bewertung andere Runden gewählt hätte, wäre der Gast als Sieger aus dem Ring gegangen. Und sein Vater hat ja einen Traum. Er möchte seinen Sohn im September nach Sankt Petersburg zur Weltmeisterschaft schicken. Vor diesem Hintergrund durchlief er hier in Wladimir eine sehr gute Schule und Vorbereitung, weil er ja als deutscher Meister in seiner Heimat niemanden mehr findet, der es mit ihm aufnehmen könnte. Hier bei uns hingegen konnte er sich mit Jungs aus dem Nationalkader der teilnehmenden Länder messen. Ein hohes Niveau eben.

Max Reband in blau im Kampf

Max Reband im roten Trikot im Ring

Aus Sicht der Städtepartnerschaft aber noch erfreulicher: Die Organisatoren des Pokals der Region Wladimir teilen mit, man habe erste Absprachen darüber getroffen, in Wladimir ein weiteres Turnier zu veranstalten, allerdings nicht auf diesem ganz hohen Niveau, damit auch der lokale Boxstall eine Chance habe. Dazu würde man dann fünf bis sieben Faustkämpfer aus den beiden Partnerstädten, Erlangen und Bobrujsk in Weißrußland, einladen. Mehr als nur die Gelegenheit zur Revanche für Deny und Max!

Deniel und Igor Krotter mit Max Reband

Deniel und Igor Krotter mit Max Reband

Mehr Bilder vom Turnier und drum herum – wirklich sehenswert! – gibt es hier: http://is.gd/rzIspd – und da geht es zur Vorgeschichte des Boxeraustausches: http://tinyurl.com/m43ot9r

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