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Posts Tagged ‘Marina Trubizyna’


Bürgermeisterin Elisabeth Preuß konnte gestern nicht wissen, wie passend sie das russische Sprichwort „Hab nicht hundert Rubel, sondern hundert Freunde“ bei der gestrigen Moderation des Empfangs zur Verleihung des Ehrenbriefs für besondere Verdienste auf dem Gebiet der Städtepartnerschaften und Internationalen Beziehungen an María Elena Schaer und ihr San-Carlos-Engagement gewählt hatte. Ebensowenig konnte Gerhard Kreitz, Sprecher des Freundeskreises Wladimir, ahnen, an dem Abend gleich alle drei zu Bescherenden, die beiden Bürgermeisterinnen und den Partnerschaftsbeauftragten, anzutreffen, für die das so individuelle Geschenk vorgesehen war, das ihm Marina Trubizyna zur Verwahrung und späteren Überreichung bei ihrem Besuch Anfang des Monats hinterlassen hatte. Und schon gar nicht konnte Othmar Wiesenegger damit rechnen, ausgerechnet an diesem Abend gebeten zu werden, mit einer fremden Kamera Bilder von den drei Beschenkten zu machen.

Susanne Lender-Cassens, Peter Steger und Elisabeth Preuß

Wie auch immer: Zu einem gelungenen Geschenk gehört auch, den richtigen Zeitpunkt zur Überreichung zu wählen, die passende Stimmung zu treffen, das rechte Drumherum zu finden. All das hätte nicht besser gelingen können als gestern. Danke deshalb für die perfekte Überraschung.

Mehr zu Marina Trubizyna siehe: https://is.gd/ZaEi9O

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Das Lebensmotto von Marina Trubizyna lautet: „Willst du ein besonderer Mensch sein, da sei du selbst.“ Kein schlechter Wahlspruch für eine Lehrerin, die offenbar auch pädagogisch gemäß dieser Sentenz arbeitet. Eigentlich unterrichtet sie ja Englisch an der Schule Nr. 23, aber es liegt ihr offenbar viel daran, ihren Schülern gerade auch die Partnerstadt Erlangen nahezubringen.

Marina Trubizyna mit ihrer Gruppe, gesehen von Karin Günther

Seit 2011 schon kommt sie in zweijähriger Stetigkeit mit einer kleinen Gruppe, mit der sie, ganz ihrem Motto verpflichtet, weitgehend in Eigenregie das Programm zusammenstellt, das möglichst viele landeskundliche Elemente enthalten soll, sprich, gespickt ist mit Ausflügen wie heute nach München.

Ute Schirmer und Marina Trubizyna, gesehen von Karin Günther

Am 3. Oktober angekommen, bleiben die privat untergebrachten Gäste noch bis zum Donnerstag und üben in der Zeit nicht nur ihr Englisch, sondern auch die Zweitsprache Deutsch. Einige, die schon zwei oder drei Mal an diesen Reisen teilnahmen, bringen es da mittlerweile schon zum Gesellenbrief.

Ute Schirmer und die Gruppe, gesehen von Marina Trubizyna

Bei aller Eigenständigkeit nimmt Marina Trubizyna aber gern die Hilfe des Freundeskreises Wladimir an, nicht nur bei der Auswahl der Gastfamilien oder der Ausflugsziele. Wie auch nicht! Dafür haben wir schließlich die Bürgerpartnerschaft, eine besondere, wo alle nach dem Wahlspruch der Wladimirer Pädagogin leben können, immer im Austausch miteinander.

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„Kaum zu glauben“, schrieb Marina Trubizyna dieser Tage auf Facebook, „mein erster Tag mit meinen wunderbaren Schülern in Erlangen. Stellen Sie sich vor, diese Kinder schrieben sich im Sommer an der Universität ein.“ Und dann fügt die Fremdsprachenlehrerin aus Wladimir noch hinzu: „Soeben hat die neue Gruppe die Visa erhalten. Erlangen, wir sind schon voller Vorfreude auf die nächste Herbstreise.“

Marina Trubizyna und ihre Schülergruppe

Welch ein Glück für die Schulkinder, eine solche Lehrerin zu haben, die ihnen die Welt eröffnet und zeigt. Und welch ein Glück für die Städtepartnerschaft, so immer neue Gesandte der Völkerverständigung zu erhalten. Mögen Sie nie etwas in der Art erleben, was heute vor 80 Jahren seinen verhängnisvollen Lauf nahm. Es liegt auch an ihnen und an dem internationalen Jugendaustausch. Da gratuliert man denn auch gerne zum Tag des Wissens, der heute in der Russischen Föderation begangen wird.

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15 Jahre sind die beiden erst alt, und doch kamen Diana Bobrowa und Alexandra Gerassimowa nun schon zum zweiten Mal nach Erlangen. Wieder, wie 2016, mit einer Gruppe unter Leitung ihrer Englischlehrerin, Marina Trubizyna, von der Schule Nr. 23 in Wladimir. Auf die Frage, warum sie Wiederholungstäterinnen wurden, antworteten die Gymnasiastinnen gestern, kurz vor der Heimreise, nach zehn Tagen Erlangen pur unisono: „Weil wir Land und Leute noch besser kennenlernen wollen, und weil es uns hier so richtig gefällt.“ Ungeachtet all der Schauergeschichten über vermeintlich marodierende Flüchtlingshorden aus Nordafrika, vor denen man die Mädchen gewarnt hatte, „die wir aber nie zu Gesicht bekamen. Im Gegenteil, alle Leute hier waren freundlich und zuvorkommend, wir haben uns nie bedroht gefühlt.“

Diana Bobrowa und Alexandra Gerassimowa mit Luise Rückert

Von den sauberen Straßen bis zu den schicken Geschäften sind sie begeistert, vor allem aber die Menschen haben es ihnen angetan. Sie waren wieder in der gleichen Familie wie vor zwei Jahren untergebracht, ihrem Erlanger Zuhause, wo man abends zusammensaß, Rommé spielte und miteinander sprach. Auf Deutsch. Denn beide lernen die Fremdsprache an der Schule – und im Erlangen-Haus, wo der Unterricht so richtig Freude macht, aber auch fordert: „Russisch kommt da so gut wie gar nicht vor. Alles wird auf Deutsch erklärt, und das Motto lautet: sprechen, sprechen, sprechen.“ Aber beim Erlernen einer Sprache geht eben nichts über einen Auslandsaufenthalt. Und so darf man damit rechnen, Daria und Alexandra eines Tages in Erlangen wiederzusehen. Bis dahin wünschen sie sich eine Brieffreundschaft mit Gleichaltrigen aus der deutschen Partnerstadt. Ernstgemeinte Zuschriften werden gerne von der Leserbriefredaktion des Blogs weitergeleitet.

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Zum fünften Mal ist nun die Englischlehrerin Marina Trubizyna schon in Erlangen zu Gast, immer mit der Mission, jungen Menschen aus Wladimir die Partnerstadt näherzubringen, sie eigene Erfahrungen machen zu lassen. „Genau dafür haben wir diesen Austausch“, freute sich gestern beim Empfang im Rathaus denn auch Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens. „Ich durfte im Vorjahr auch schon einmal Wladimir besuchen und fand natürlich genau die Unterschiede zwischen unseren Städten und Lebensweisen besonders interessant.“

Gerhard Kreitz, Susanne Lender-Cassens und Marina Trubizyna

Vorgestern erst angekommen, bleibt die neunköpfige Schülergruppe vom Gymnasium Nr. 23 nun noch bis zum 5. Juli und besucht Nürnberg – mit dem Dokuzentrum -, Bamberg, Rothenburg, Coburg… Möglichst viel, wie gesagt, wollen und sollen die Gäste sehen und kennenlernen.

Gerhard Kreitz, Susanne Lender-Cassens und Marina Trubizyna mit der Schülergruppe

Möglich ist der Aufenthalt nur dank der von Gerhard Kreitz, Sprecher des Freundeskreises Wladimir, organisierten Unterbringung in Familien. Deshalb an sie ein besonders großes спасибо von der Gruppe, von der nicht von ungefähr vier Mädchen bereits zum zweiten Mal nach Erlangen kommen und die nicht ohne Grund deutsch-russische Freundschaftshemden trägt und verschenkt.

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„Wenn der Schüleraustausch zunimmt, dann steht’s wohl um die Städtepartnerschaft“, könnte Martin Luther den gestrigen Empfang von Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens für die Gäste aus Wladimir kommentiert haben. Wohl steht es um die Städtepartnerschaft aber auch, weil es den Freundeskreis Wladimir gibt, der das Programm für die neunköpfige Besuchergruppe zusammenstellt und weil sich immer wieder Gastgeber finden, die den Aufenthalt überhaupt erst möglich machen – und weil es, wie eine Schülerin, gefragt nach dem größten „Plus“ ihrer Eindrücke von Erlangen, in der Familie die Möglichkeit gibt, Deutsch zu sprechen.

Alexandra Karpowa, Sofia Sedowa und Iwan Samarin

Das mit dem Sprechen fällt noch nicht allen so leicht, aber die Sprache der schönen Geste beherrschen sie alle mit ihren T-Shirts, die den Geist der Partnerschaft so symbolisch zum Ausdruck bringen. Die jungen Gäste mögen noch nicht alles auf Deutsch oder Englisch verstehen, aber sie verstehen sich als Botschafter der Verständigung und ernten von den Gastgebern viel Lob für Betragen, erhalte beste Kopfnoten.

Marina Trubizyna 1

Marina Trubizyna und Susanne Lender-Cassens mit der Gruppe und einigen der Gastgeberinnen

Seit dem 27. Juni halten sich die Gäste in Erlangen auf, um Land und Leute kennenzulernen und die Städte in der näheren und ferneren Umgebung zu erkunden. Morgen schon geht es wieder nach Hause. Und wenn später jemand aus der Gruppe wieder nach Erlangen kommen sollte – wie Iwan Samarin, der schon zum zweiten Mal zum Aufgebot gehört – , dann sicher nur, weil es wohl um die Städtepartnerschaft steht.

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Zusammengenommen fast vierzig Schüler waren dieser Tage aus Wladimir in Erlangen zu Gast. Auch für eine aus Tradition offene Stadt durchaus ein organisatorischer Belastungstest, der nur dank den großartigen Familien zu bestehen war, die den vielen jungen Besuchern aus der Partnerstadt Türen und Herzen weit öffneten. Nur möglich aber auch mit der Hilfe von Gästen, die sich nicht nur an Land und Leuten sowie Sprache interessiert zeigten, sondern sich überdies als ausgesprochen pflegeleicht erwiesen. Kurzum – nur gemeinsam konnte dieses Werk der Begegnung gelingen.

Olga Mironosizkaja und Ludmila Mironowa

Olga Mironosizkaja und Ludmila Mironowa

Besonders aber ist der Austausch den Lehrerinnen aus Wladimir zu danken, denen man zu Lebzeiten schon ein Denkmal setzen könnte für ihre charmante Courage, junge Botschafter der Verständigung auszubilden und auf ihrer Reise zu begleiten – mit all der Verantwortung, die das in Zeiten mit sich bringt, wo das Stellwerk der Politik zwischen Ost und West die Hebel in immer rascherer Taktfolge von Kooperation und Kommunikation auf Konfrontation und Konflikt umlegt.

Ludmila Mironowa

Ludmila Mironowa

Desto erstaunlicher zu erleben, wie unverkrampft und offen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Altersgenossen und Gastgebern umgehen, wie groß das gegenseitige Interesse ist. Durch alle drei Gruppen hindurch, die einander in Erlangen übrigens kaum begegneten, sondern ihr jeweils eigenes Programm hatten, abgesehen vom gemeinsamen Empfang für die Austauschschüler vom Fridericianum und aus der Schule Nr. 17 zusammen mit den dreizehn Deutschkurs-Teilnehmern von Ludmila Mironowa.

Dieter Seifert und Gerhard Mehring mit ihren Wladimirer Kolleginnen

Dieter Seifert und Gerhard Nöhring mit ihren Wladimirer Kolleginnen, Alina Sorokina und Olga Gurowa

Unverkrampft und offen geht es denn auch am Fridericianum zu, wo man den Austausch mit Wladimir seit 1999 pflegt und sich die Übergabe des Stabs der Partnerschaft auch in der Leitung – von Gerhard Hammer auf seinen Nachfolger, Gerhard Nöhring – so harmonisch vollzog. Man spürte diesen Geist der gegenseitigen Wertschätzung gestern beim Abschiedstreffen, wo die Schüler aus beiden Städten im Ländervergleich zu den Themen Wirtschaft und Tourismus in kleinen Arbeitsgruppen referierten und damit zeigten, was den Austausch prägt: möglichst viel gemeinsam unternehmen, vor allem auch an Aufgaben und Projekten orientiert. Das schweißt zusammen und hält für länger – mindestens bis zum nächsten Termin im Herbst nächsten Jahres, wenn das Fridericianum wieder eine Gruppe nach Wladimir entsendet.

Der Austausch am Fridericianum

Der Austausch am Fridericianum

Abschied nehmen hieß es gestern auch für die neunköpfige Schülergruppe unter Leitung von Marina Trubizyna, Abschied vor allem von den Gastgebern, die in den wenigen Tagen für die jungen Besucher zu Eltern und Großeltern geworden sind. Alle waren sie zum ersten Mal in Erlangen, und alle – so der Tenor in der Schlußrunde – zeigten sich begeistert vom Programm, besonders aber von den Menschen. Hier so willkommen zu sein, so gastfreundlich aufgenommen zu werden, das hätten sie nicht erwartet. Allerdings zollte den Gästen auch Ute Schirmer, gemeinsam mit Gerhard Kreitz und Franz Stuhlmüller für die Unterbringung sowie die Ausflüge nach Bamberg, Nürnberg, Coburg oder Rothenburg verantwortlich, höchstes Lob: stets aufmerksam und interessiert, ausdauernd bei den Exkursionen zu Fuß, höflich und zuvorkommend. Und auf eine Frage einer Schülerin, wodurch sich denn junge Russen von ihren deutschen Altersgenossen unterscheiden, meinte Renate Aigner, hiesige Schüler würden kaum dieses Maß an Disziplin etwa bei Museumsbesuchen aufbringen, würden sich viel eher ablenken (lassen). Die pensionierte Lehrerin und ehemalige Stadträtin wird wissen, wovon sie spricht.

Marina Trubizyna mit ihrer Schülergruppe und einigen Gastgebern

Marina Trubizyna (in der Mitte sitzend) mit ihrer Schülergruppe und einigen Gastgebern

Zu den guten Erfahrungen des Austausches gehört: Wer einmal als junger Mensch hier oder dort zu Gast war, kommt früher oder später wieder oder taucht, älter geworden, in der einen oder anderen Rolle bei der Partnerschaftsarbeit auf. Viel Grund zur Vorfreude bei so vielen Besuchern dieser Tage!

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