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Posts Tagged ‘Maria Agejewa’


Gestern gab es für die Troika von der Staatlichen Universität Wladimir am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde zum Abschluß ihres dreiwöchigen Studienaufenthaltes in Erlangen die Zeugnisse. Aus der Hand des Institutsleiters, Professor Daniel Gossel, und mit der Versicherung von Heinz Römermann, Leiter der russischen Abteilung, die Noten seien nicht geschönt, all die vielen Einsen und Zweien in den Fächern entsprächen den Leistungen. Nur im Zweifel habe man natürlich nach oben aufgerundet.

Jelena Uwarowa, Wladislaw Anufrijenkow und Maria Agejewa mit Heinz Römermann und Daniel Gossel

Sie sind zufrieden, die drei Gäste: mit dem Unterricht, mit den Gasteltern, mit der Küche (mit Ausnahme von Klößen), mit allem, was sie so gesehen und erlebt haben. Nur eines ist schwer für sie zu begreifen – warum die Deutschen sich so laut schneuzen. Bei ihnen zu Hause putzt man sich die Nase diskreter. Vor allem aber weiß das Trio schon: Es wird weitergehen mit dem Austausch. Denn die nächsten für die Reise im Herbst nach Wladimir haben sich bereits gemeldet. Eine gute Sache, eine sehr gute Sache, diese Verbindung zwischen den Hochschulen der Partnerstädte, die nun schon seit 31 Jahren währt und sich immer wieder neu bewährt.

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Eigentlich hatte Elisabeth Preuß gestern beim Empfang für die Gaststudenten der Staatlichen Wladimirer Universität im Rathaus eine fünfköpfige Gruppe erwartet. Warum dann doch nur ein Trio kam, beantwortete Heinz Römermann, Leiter der Abteilung Russisch am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde (IFA), mit dem Hinweis, die beiden anderen seien im Rahmen eines Erasmus-Plus-Programms für ein ganzes Semester an die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) gekommen, gewissermaßen abgeworben, wie seine Kollegin, Oxana Löscher, ergänzte. Sollte sich da ein Wettbewerb um die künftigen Wladimirer Deutschlehrer abzeichnen, die dann doch wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten in anderen Berufen ihr Glück suchen?

Heinz Römermann, Elisabeth Preuß, Maria Agejewa, Wladislaw Anufrijenkow, Jelena Uwarowa und Oxana Löscher

So viele sind es ja nicht mehr. Die Zahlen derer, die in Wladimir Deutsch als Lehramt studieren, gehen zurück, keine zwanzig mehr sind es in einem Jahrgang. Damit wächst aber auch die Chance, in den Genuß des mittlerweile seit 31 Jahren bestehenden Austausches mit dem Partnerinstitut zu kommen und hier drei Wochen lang – vom 20. März bis 10. April – dank der Unterbringung in Gastfamilien nicht nur den Unterrichtsbetrieb mit Fächern wie Methodik des Übersetzens, Verhandlungsdolmetschen, Fachkunde Technik, Landeskunde, Grammatik oder Wortschatz und Idiomatik zu erleben, sondern auch Land und Leute kennenzulernen – mit selbstorganisierten Ausflügen nach München, Nürnberg, Bamberg… So lernt man am besten sprechen und verstehen, um eines Tages neue Brücken zwischen Deutschen und Russen zu bauen, von denen wir ja mehr denn je brauchen. Da ist es dann auch nicht mehr so wichtig, ob man seine Erfahrungen am IFA oder an der FAU macht und ob man später als Pädagoge oder was auch immer arbeitet. Hauptsache im Dienst der Verständigung.

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