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Posts Tagged ‘Künstler Wladimir’


Zum Ausklang des Monats wieder einmal eine Kollektion des Wladimirer Malers Georgij Parfjonow. Zur Erinnerung: Der Juni war und ist nicht überall nur brüllend heiß und staubtrocken. Es gab und gibt ihn auch farbensatt und lichtfeucht mit einer wohltemperierten Sonne.

Juni-Etüde

 

Heißer Junitag

Blühender Juni

Weidenröschen

Pfingstrosen

Es zieht sich zu

Abendstimmung im Juni

Juni-Rhapsodie

Abende im Juni

Juniwiesen

Pusteblumen

Im Juni am Fluß

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Kaum sind die Arbeiten von Kirill Wedernikow in der Volkshochschule Erlangen abgehängt, da schließt sich ein neues internationales Projekt an diese erste Ausstellung im Ausland des Wladimirer Künstlers an. Nicht verwunderlich für all jene, die sein Werk kennen.

Derzeit arbeitet Kirill Wedernikow an dem Projekt „35×35“, und demnächst zeigt das Copelouzos Family Art Museum in Athen seine jüngsten Werke, darunter ein Minotaurus. Es ist sogar geplant, ein Buch mit Arbeiten des Künstlers herauszugeben. Da kommt Vorfreude auf!

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Georgij Parfjonow, orthoxer Geistlicher und Maler, gehört zu den bekanntesten Künstlern der Region Wladimir. Der Blog berichtete auch bereits über sein vielfältiges Schaffen, zu dem natürlich auch Frühlingsmotive gehören – von April bis Mai. Doch sehen Sie selbst:

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So kann es gehen, wenn man Igor Tschernoglasow zum Geburtstag gratuliert. Der Bildhauer bedankt sich für den Gruß mit dem Bild einer seiner Plastiken, die man wohl demnächst im Straßenbild von Wladimir wiederentdecken kann.

Der Saxophonist von Igor Tschernoglasow

Hier also exklusiv das Modell einer der künftigen Arbeiten des Künstlers, dessen Meisterschaft übrigens im Skulpturenpark von Tennenlohe zu bestaunen ist.

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Eine regelmäßig wiederkehrende Frage von allen Wladimir-Fahrern lautet: „Wo bekomme ich einen guten Stadtplan?“ Darauf läßt sich nun leichter antworten mit dem Hinweis auf eine Initiative von Darja Stulowa, die ihren ganz eigenen und frischen Blick auf den historischen Kern der altehrwürdigen Stadt wirft und dabei auch noch ein künstlerisches Meisterwerk abliefert, das kostenlos in Gaststätten, Andenkenläden und Hotels ausliegt. Solange der Vorrat reicht. Zu ihrem Projekt gibt die Künstlerin zu Protokoll:

Karte

Stadtansicht von Wladimir mit Goldenem Tor (und Fahrrad!) von Darja Stulowa

Ich wollte den Plan kostenlos anbieten, ansprechend gestalten, frische Informationen geben, keine Photos zeigen, nur eigene Illustrationen, so als würde dem Gast ein guter Freund die Stadt zeigen.

Stadtplan von Darja Stulowa

Stadtplan von Darja Stulowa

Die erste Auflage hat Darja Stulowa, die sich schon lange für Stadtpläne interessiert und deren immer gleiches Schema beklagt, noch ganz mit eigenen Mitteln finanziert. Nun sammelt sie Geld für die nächsten 5.000 Exemplare, die Anfang Januar erscheinen sollen. Mehr als die Hälfte der benötigten 50.000 Rubel hat sie schon beisammen. Jetzt fehlen nur noch die deutschen Untertitel.

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Eine vom Laufklub Bodrost Wladimir war am Samstag beim 13. Winterwaldlauf nicht am Start. Eine Erkältung mit all den lästigen Nebenwirkungen, die sie sich auf der Anreise nach Erlangen eingefangen hatte, hielt Sofia Prutnikowa von der sportlichen Herausforderung ab, derentwegen sie nun schon zum zweiten Mal nach Franken gekommen war. Aber das Laufen ist ja nur die schönste Nebensache der Welt. Und es gibt auch noch andere Gründe, um von Wladimir nach Erlangen zu kommen. Etwa, um Freunden eine Freude zu machen. Mit einem Kunstwerk ganz besonderer Güte und Machart. Die erst 2002 aus, Kasachstan kommend, in Wladimir heimisch gewordene Sofia Prutnikowa hat ein Gsschenk mitgebracht, wie man es selten erhält: die Wladimirer Muttergottes, die Schutzikone Rußlands, kunstvoll gefertigt auf Birkenrinde.

Sofia Prutnikowa und ihre Wladimirer Gottesmutter.

Sofia Prutnikowa und ihre Wladimirer Gottesmutter.

Bevor sich die Kunsthandwerkerin ans Werk machen kann, sucht sie im Wald geeignete Birken. Bereits abgestorbene mit all den unterschiedlichen Tönungen der Rinde, von rosafarben bis schwarz. Die Technik hat sie einem Künstler aus Irkutsk abgeschaut, von dem sie eines gelernt hat: Die Natur ist die größte Künstlerin. Dennoch, ohne menschliches Zutun entstehen derlei Arbeiten nicht. Kunst hat gerade für Sofia Prutnikowa viel mit Können zu tun. So verwundert es denn auch nicht, wenn man erfährt, daß sie seit den frühen 90er Jahren zeichnet, Handarbeiten macht und sich nun eben der Rinde als Leinwand zugewandt hat. Wundern muß man sich allerdings, wenn man hört, wie wenig Interesse die Ausstellungsmacher und der Kunstmarkt in ihrer Heimat an den Objekten zeigen. Und das obwohl die Künstlerin nicht nur religiöse Motive im Repertoire hat, sondern auch Portraits, Architektur und Landschaften gestaltet. Aber wenn man wie sie auch noch Kakteenliebhaberin ist, läßt man sich nicht so schnell unterkriegen, überdauert man auch längere Durststrecken. Und wenn es nicht gelingt, in Wladimir eine Ausstellung der Werke von Sofia Prutnikowa auf die Beine zu stellen, dann bestimmt in Erlangen. Vielleicht schon im nächsten Jahr, parallel zum 14. Winterwaldlauf, wo sich dann Sport und Kunst treffen können, wo Sofia Prutnikowa dann auch wieder auf die Strecke gehen kann.

Eine weitere wundersame Geschichte der Gottesmutter von Wladimir ist im Beitrag unter http://is.gd/3WS452 zu finden.

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Heute blättert der Blog ein wenig in der Kunstgeschichte der Städtepartnerschaft zurück und nach vorn. Zurück ins Jahr 2010, wo für den Herbst eine Ausstellung von Natalia Kolpakowa in den Räumen des Roten Kreuzes Erlangen-Höchstadt, Henri-Dunant-Straße 4, geplant war. Doch sie konnte nicht stattfinden, weil einige Monate zuvor ein Gewitter mit Platzregen das Gebäude unter Wasser gesetzt hatte. Renovierung und Instandsetzung der Baumängel dauerten, und erst vor wenigen Wochen konnten alle Räumlichkeiten wieder bezogen werden.

Natalia Kolpakowa: Blumenmotiv

Nun kann auch nachgeholt werden, was seinerzeit ins Wasser gefallen ist. Am Freitag, den 2. März, wird um 19.00 Uhr – bitte vormerken und kommen! – im Hauptgebäude des BRK die Ausstellung mit Arbeiten der Graphikerin Natalia Kolpakowa eröffnet. Die 1966 in Iwanowo geborene Künstlerin, die in Moskau und Wladimir lebt und arbeitet, hat eine Reihe von Kinderbüchern illustriert und ist in vielen Sammlungen und Galerien vertreten. Im Spannungsfeld zwischen den alten Meistern Rembrandt, Jan Vermeer und Pieter Bruegel auf der einen und ihren moderneren Vorbildern Aubrey Beardsley und Alfons Mucha auf der anderen Seite, hat Natalia Kolpakowa einen Stil gefunden, der sich unübersehbar von der typischen Wladimirer Malschule mit ihren Natur- und Landschaftsmotiven absetzt, die erst im Dezember unter dem Motto „Schnee“ im Kunstverein Erlangen vorgestellt wurde. Aber sehen Sie selbst!

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