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Posts Tagged ‘Klaus Steinke’


Die Finanzuniversität in Wladimir bildet seit 55 Jahren Fachleute im Bereich der Geldwirtschaft aus. Ihre Absolventen sind vielfältig tätig, was den guten Ruf dieser Hochschule stets weiter festigt. So hat die derzeitige Oberbürgermeisterin der Stadt Wladimir, Olga Dejewa, ebenfalls ein Diplom dieser Uni in der Tasche (oder im Schrank).

Olga Dejewa

Für den 19. April hatte Rektorin Natalia Judina anläßlich dieses Jubiläums eine internationale wissenschaftlich-praktische Konferenz unter dem Titel „Neue Paradigmen der gesellschaftlichen Entwicklung unter den Bedingungen der zeitgenössischen globalisierten Anforderungen“ organisiert und dazu mit Klaus Steinke, dem emeritierten Leiter des Lehrstuhls für Slawistik an der Friedrich-Alexander-Universität, auch Besuch aus Erlangen eingeladen. Es gab eine Reihe von Vorträgen, die diese Thematik unter verschiedenen Aspekten zu beleuchten suchten: die Bedeutung des Humankapitals in der heutigen Zeit, Ansprüche und Möglichkeiten von Wörterbüchern in Zeiten des Internets, das Leistungsspektrum moderner Banken im international stärker werdenden Wettbewerb wie auch die oft unterschätzte Rolle der körperlichen Ertüchtigung für ein erfolgreiches Studium (und auch Berufsleben) im Rahmen von obligatorischem Sportunterricht.

Steinke

Klaus Steinke

Klaus Steinke sprach über die Dialektsituation in Deutschland, während der von ihm seinerzeit in Erlangen promovierte und heute bei Wladimir als Leiter eines deutsch-amerikanisch-russischen Betriebs lebende Jürgen Schellenberger über die praxisnahen Probleme und Lösungsstrategien im Geschäftsverkehr zwischen deutschen, russischen und amerikanischen Unternehmen berichtete. Nach diesen und weiteren Plenarvorträgen gab es themenspezifische Vorträge und Diskussionen in einigen Sektionen.

Klaus Steinke, 3. v.l., Jürgen Schellenberger, 5. v.l. und Gastgeberin, Natalia Judina, 7. v.l.

Die große Zahl der Zuhörer und Teilnehmer sowie deren offensichtliches Interesse an den Vorträgen belegen den Erfolg der Veranstaltung.  Und daß aus Erlangen eigens ein Professor anreiste, zeigt, wie gerade auch derartige Tagungen geeignet sind, die partnerschaftlichen Bande zwischen den beiden Städten zu festigen. Ein wie es scheint durchaus positiver Nebeneffekt dieser Konferenz.

Jürgen Schellenberger

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Der Auftakt ist gemacht. Im bis auf den letzten Platz besetzten Club International der Volkshochschule eröffnete Nikolaj Winogradow, Altgouverneur der Region Wladimir, die mittlerweile schon fünften Russisch-Deutschen Wochen mit seinem Vortrag, in dem er immer wieder betonte, wie wichtig es sei, in seinem Land die Zivilgesellschaft zu fördern und an allen politischen Prozessen teilhaben zu lassen, welche Bedeutung eine freie Presse habe und für wie entscheidend er die Demokratie insgesamt für eine erfolgreiche Entwicklung Rußlands halte. Morgen nun setzt der emeritierte Professor für Slawistik, Klaus Steinke, ab 19.00 Uhr in der Aula der Volkshochschule, Friedrichstraße 17, die Vortragsreihe schon fort und spricht unter dem Motto „Anmerkungen zum deutsch-russischen Dialog“ just auch über den gegenwärtigen Zustand der russischen Zivilgesellschaft. – Bei freiem Eintritt.

Klaus Steinke und seine Co-Autoren Natalia Judina und Wiktor Malygin

Klaus Steinke und seine Co-Autoren Natalia Judina und Wiktor Malygin

Seit seiner Berufung zum ordentlichen Professor und Leiter der Slawistik an der Friedrich-Alexander-Universität im Jahr 1991 hat Klaus Steinke konsequent auch für seine wissenschaftliche Arbeit immer wieder die Möglichkeiten der Städtepartnerschaft genutzt und den Fachaustausch mit den Kollegen von der Wladimirer Universität gepflegt. Im Vorjahr erschien nun auch eine Publikation unter Beteiligung des morgigen Referenten, die sich diesem Dialog widmet und hier im Blog bereits vorgestellt wurde (s. http://is.gd/HEaU1k) . Wer mehr darüber erfahren will, wird bestimmt nicht enttäuscht vom Besuch der Veranstaltung.

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Kaum hat das neue Jahr begonnen, schon stehen in der Partnerschaft mit Wladimir große Ereignisse an: Die Volkshochschule veranstaltet vom 18. Januar bis 5. Februar – zum bereits fünften Mal im Zweijahresturnus – wieder die Russisch-Deutschen Wochen mit einem ansprechenden Programm aus Vorträgen zu Politik, Landeskunde und Geschichte, aber auch mit Veranstaltungen zu Sprache, Küche und Musik.

Dolfin-Schokolade, exklusiv in Erlangen erhältlich bei "Köstlich & Co.", Friedrichstr. 18

Dolfin-Schokolade, exklusiv in Erlangen erhältlich bei „Köstlich & Co.“, Friedrichstr. 18

Den Auftakt macht am Montag, den 18. Januar, um 20.00 Uhr im Club International der VHS Nikolaj Winogradow, von Dezember 1996 bis März 2013 Gouverneur der Region Wladimir und in seiner Amtszeit ein großer Freund und Förderer der Partnerschaft, dem u.a. die Verwirklichung des Zentrums für Natur- und Erlebnispädagogik „Blauer Himmel“ zu verdanken ist. Bis heute fühlt sich der Politiker mit nach wie vor engen Verbindungen zu Regierungskreisen dieser russisch-deutschen Volksdiplomatie eng verbunden, und so darf man gespannt sein auf die rückblickende Einschätzung seiner aktiven Jahre und die Bewertung der gegenwärtige Situation in seiner Heimat sowie die aktuellen Beziehungen zwischen Moskau und Berlin. Eines ist – ohne vorgreifen zu wollen – sicher: Von diesem klugen Mann des Ausgleichs sind keine Spitzen zu erwarten, aber er versteht es geschickt, sein Publikum auf rhetorische Gipfel zu führen, von wo aus man einen weiten Ausblick auf die gesellschaftspolitische Landschaft geboten bekommt.

Nikolaj Winogradow und Dietmar Hahlweg im Juni 2015

Nikolaj Winogradow und Dietmar Hahlweg im Juni 2015

Es ist hier nicht der Platz, all die vielen Termine ausführlich vorzustellen, deshalb nur im Telegrammstil die wichtigsten Angaben: Bereits am 20. Januar macht ab 19.00 Uhr in der Aula der VHS Klaus Steinke, emeritierter Professor für Slawistik an der FAU,  „Anmerkungen zum deutsch-russischen Dialog“ und stellt sein im Vorjahr gemeinsam mit Natalia Judina und Wiktor Malygin in Wladimir erschienenes Buch zum Thema vor. Am 22. und 29. Januar bietet Natalia Kaiser jeweils von 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr im Raum 18 der VHS, Friedrichstraße 17, einen „Russischen Gesprächskreis“ für Fortgeschrittene an, und am 23. Januar machen Nadja Steger und Jekaterina Korschofski im Historischen Saal der VHS, Friedrichstr. 19, von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr in einer Kleingruppe „Fit für Rußland“ – mit sprachlichen und kulinarischen Schmankerln zum Thema „Essen und Trinken“, die über das hinausgehen, was der Blog bieten kann!

Alexandra Rauhtäschlein und Reinhard Beer, das Macherpaar der Russisch-Deutschen Wochen

Alexandra Rauhtäschlein und Reinhard Beer, das Macherpaar der Russisch-Deutschen Wochen

Am 25. Januar folgt von 19.30 Uhr bis 21.00 Uhr, wieder im Club International, der Vortrag von Wolfram Howein, dem vielgereisten Faktotum der Partnerschaft mit Wladimir, über „Städte und Landschaften am Baikalsee“. Wer seine photographischen Talente, auf die übrigens auch die Macher des Programmheftes der „Russisch-Deutschen Wochen“ zurückgriffen, bereits kennt, wird diesen Abend nicht auslassen wollen. Am 27. Januar präparieren Nadja Steger und Reinhard Beer Interessierte mit Sprachkenntnissen unterschiedlichen Niveaus für das „Europäische Sprachenzertifikat Russisch“. Die VHS Erlangen ist ja, wie mehrfach im Blog berichtet, eines von nur zwei anerkannten Prüfungszentren Russisch des Bayerischen Volkshochschulverbandes. Nutzen Sie also die Chance, Ihr Können zertifizieren zu lassen!

Michail und Olga Gantmann

Michail und Olga Gantmann

Am 29. Januar gibt es von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr im Club International „Russische Lieder live“ zu hören, von Romanzen bis Chansons, interpretiert von Michail und Olga Gantmann, die, aus Moskau stammend, dank einem Forschungsauftrag der FAU derzeit in Erlangen leben und in ihrer Heimat als profunde Kenner der sowjetischen und zeitgenössischen Liedermacherszene gelten. Einen Tag später schon, am 30. Januar, kann man sich wieder „Fit für Rußland“ machen lassen, dieses Mal von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr im Raum 20, Friedrichstr. 17, zum Thema „Sprachliche und landeskundliche Informationen und Tips“, zusammengestellt und vermittelt von der Dozentin Natalia Kaiser und Gerhard Kreitz, Sprecher des Freundeskreises Wladimir, der schließlich am 2. Februar von 19.45 Uhr bis 21.30 Uhr in sein „Hauptquartier“, den Club International, einlädt. Der Veranstaltungsreigen endet am 5. Februar von 19.30 Uhr bis 22.00 Uhr im Historischen Saal der Volkshochschule mit dem Vortrag von Jelena Ljubar zu den „Architektonischen Wundern der Wladimirer Rus“. Schon jetzt sei verraten: Bei diesem Abend erfährt man von der partnerschaftserprobten Kunsthistorikerin und Mitarbeiterin des Landesmuseums Wladimir-Susdal nicht nur, wie eng im Mittelalter schon die politischen und kulturellen Verbindungen zwischen Ost und West waren, sondern es gibt bei einem Wladimir-Quiz auch wieder attraktive Preise zu gewinnen, getreu dem Motto „Dabei sein ist alles, aufmerken ist mehr!“

Jelena Ljubar

Jelena Ljubar

Die Vorträge finden übrigens alle bei freiem Eintritt statt, nur für die Seminare und den musikalischen Abend erhebt die VHS eher symbolische Gebühren. Näheres hier im Programmheft zum Herunterladen: Programm Russische Wochen 2016

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Nun sind also die ersten Exemplare der zum 70. Geburtstag von Wiktor Malygin erschienenen Monographie in Erlangen eingetroffen, an der Natalia Judina, Direktorin der Wladimirer Universität für Finanzen, und Klaus Steinke, emeritierter Leiter des Lehrstuhls für Slawistik an der FAU, mitgewirkt haben. Der Jubilar hat damit nicht nur sich ein wissenschaftliches Geschenk gemacht, sondern auch den Dialog zwischen den Partnerstädten auf ein neues Niveau gehoben, buchstäblich, denn den Philologen geht es, blickt man in das Inhaltsverzeichnis, um Tendenzen, die das Russische wie das Deutsche prägen: etwa die Globalisierung mit all ihren integrierenden wie differenzierenden Prozessen, aber auch Innovationen. Besonders interessant dabei die gegenseitigen Beeinflußungen, also englische und russische Entlehnungen im Deutschen und deutsche Entlehnungen in der russischen Sprache. Sogar – man möchte fast sagen staatlichen Eingriffe – in die Orthographie werden thematisiert. Denn hier wie dort gibt es mit allem Für und Wider – vor allem aber Durch- und Nebeneinander – Reformen der Rechtschreibung. Was das Werk aber im Innersten zusammenhält, bringt Natalia Judina in ihrem Nachwort zum Ausdruck:

Dialog

Aus unserer Sicht kann der russisch-deutsche Dialog, den wir begonnen haben, nicht nur im linguistischen, sondern auch im extralinguistischen Aspekt als gelungen bezeichnet werden: Dieser Dialog ist durch die über 30 Jahre lange Geschichte der Städtepartnerschaft zwischen Erlangen und Wladimir gekennzeichnet. Die Geschichte hat ihre Spuren in vielen deutschen und russischen Familien hinterlassen, darunter auch in den Familien der beiden Autoren. Dieser Dialog stützt sich auf den langjährigen akademischen Austausch zwischen den Hochschulen in Erlangen und Wladimir, auf die fruchtbare Tätigkeit des Erlangen-Hauses in Wladimir und auf den selbstlosen Einsatz von Wissenschafts- und Kultureinrichtungen für die Entwicklung der deutsch-russischen Partnerschaft.

Der 280 Seiten starke und zweisprachig in Wladimir herausgegebene Band ist ab sofort im Partnerschaftsbüro des Erlanger Rathauses einzusehen und sicher auch bald in der Stadtbibliothek auszuleihen. Siehe auch: http://is.gd/p7kayR

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Dieser Tage hält sich Klaus Steinke in Wladimir auf, um sich als emeritierter Leiter des leider bereits 2007 aufgelösten Lehrstuhls für Slawistik mit Kollegen in der Partnerstadt zu treffen. Im Mittelpunkt seines Besuches steht aber die Präsentation des Sammelbandes „Russisch-deutscher sprachlicher Dialog im 21. Jahrhundert: soziolinguistische Studien“ anläßlich des 70. Geburtstages von Wiktor Malygin, dem ehemaligen Rektor der Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität und jetzigem Inhaber des Lehrstuhls für Philosophie, Geschichte und Recht an der Wladimirer Universität für Finanzwissenschaften. Bei dem Kompendium handelt es sich um eine Monographie der beiden Geisteswissenschaftler aus Erlangen und Wladimir, unterstützt von Natalia Judina, der Direktorin der Universität für Finanzwissenschaften. Themen sind die aktiven Prozesse, die zu Beginn des 21. Jahrhunderts auf das Russische und Deutsche einwirken. Untersucht werden daneben auf der Grundlage von ganz unterschiedlichem Textmaterial systemische und strukturelle Besonderheiten und Tendenzen sowie linguistische Innovationen der beiden Sprachen im Zeitalter der Globalisierung.

Klaus Steinke, Natalia Judina, Wiktor Malygin

Unsere Monographie ist auf Deutsch erschienen, aber sie eignet sich auch für Leser, die der Fremdsprache noch nicht so ganz mächtig sind, wenn auch die Zielgruppe in erster Linie Fachleute des Deutschen und Russischen im 21. Jahrhundert ist. Unsere Völker haben viel gemein – bei allen Unterschieden -, aber wichtig ist vor allem: Wir müssen uns alle gemeinsam entwickeln und dabei unsere eigenen Traditionen und die nationale Identität erhalten. In unserer modernen, instabilen Welt strebt jedes Volk danach, diese Werte zu bewahren. Dabei ist die Sprache einer der Indikatoren für Kultur und Eigenständigkeit jeder Nation. (Natalia Judina)

Ehrengast der Veranstaltung im festlichen Rahmen: Klaus Steinke, dessen Forschungsschwerpunkt neben der Russistik in der Balkanistik liegt, ausgezeichnet mit der Ehrendoktorwürde der Universität von Sofia und seit mehr als 20 Jahren eng mit den Kollegen in Wladimir verbunden.

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Klaus Steinke, Natalia Judina, Wiktor Malygin

Der Mitautor und Gast aus Erlangen, Fachmann für die Wechselwirkungen zwischen der deutschen und russischen Sprache sowie des Kulturaustausches, erlaubte sich angesichts der Dringlichkeit des zwischenstaatlichen Dialogs im 70. Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs den Vorschlag, das wissenschaftliche Gemeinschaftswerk als Beispiel der Verständigung an Angela Merkel und Wladimir Putin zu schicken. Eine Initiative, die vom Festpublikum tosenden Applaus gespendet erhielt.

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Präsentation der Monographie von Wiktor Malygin, Natalia Judina und Klaus Steinke

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Sobald ein erstes Exemplar des Bandes in Erlangen eingetroffen ist, wird der Blog – über diese offizielle, auf der Homepage der Universität für Finanzwissenschaften veröffentlichte Information hinausgehend – ausführlicher Inhalt und Beiträge von weiteren Co-Autoren der Monographie vorstellen. Quelle: http://is.gd/GnALfM

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Auf vielfachen Wunsch hin heute nun die Auflösung vom Quiz „Wer wird Russionär 2013?“, das, wie berichtet, am Donnerstag beim Russischen Abend Silvia Steingrüber gewonnen hat. Der Preis – ein Russischkurs nach Wahl an der Volkshochschule.

Die Preise vor der Vergabe.

Die Preise vor der Vergabe.

Wer wird Russionär 2013?

 1. Wie heißt das Wahrzeichen von Wladimir?

  • Goldener Ring
  • Goldenes Tor
  • Goldener Apfel

2. Nach wem ist Wladimir benannt?

  • Wladimir Lenin
  • Wladimir die Rote Sonne
  • Wladimir Monomach

3. Wie wird der Name Wladimir richtig betont (betonter Vokal ist groß geschrieben)?

  • WlAdimir
  • WladImir
  • WladimIr
Der Große Saal der VHS füllt sich.

Der Große Saal der VHS füllt sich.

4. Wie viele verschiedene Völker leben in der Russischen Föderation?

  • mehr als 50
  • mehr als 70
  • mehr als 100

5. Wie viele Austauschprogramme gibt es jährlich zwischen Erlangen und Wladimir?

  • Ca. 100
  • Ca. 150
  • Es gibt keine Statistik
Christine Flemming, Direktorin der VHS, eröffnet den Russischen Abend.

Christine Flemming, Direktorin der VHS, eröffnet den Russischen Abend.

6. Das Väterchen Frost ist der Liebling aller Russen. Seit wann gibt es ihn?

  • seit den 30er Jahren
  • seit dem Mittelalter
  • erst seit der Perestrojka

7. Wo wohnt das Väterchen Frost?

  • Welikij Ustjug
  • Residenz im Kreml
  • im Fernen Osten
Bürgermeisterin Elisabeth Preuß begrüßt die Gäste beim Russischen Abend.

Bürgermeisterin Elisabeth Preuß begrüßt die Gäste beim Russischen Abend.

8. Wie heißt die Enkelin vom Väterchen Frost?

  • Baba Jaga
  • Snegurotschka
  • Anna Karenina

9. Rußland ist unter anderem durch seine großen Schriftsteller bekannt. Welcher von diesen drei hat afrikanische Wurzeln?

  • Alexander Puschkin
  • Leo Tolstoj
  • Fjodor Dostojewskij
Jelena Owtschinnikowa, Olga Dejewa, Elisabeth Preuß, Andrej Grosow, Peter Steger.

Jelena Owtschinnikowa, Olga Dejewa, Elisabeth Preuß, Andrej Grosow, Peter Steger.

10. Wann kam das Folklore-Ensemble „Rus“ zum ersten Mal nach Erlangen?

  • 1983
  • 1987
  • 1990

11. Welche Fördervereine gibt es in Erlangen bezüglich Wladimir?

  • katholische Kirche
  • Rotes Kreuz
  • Psychiatrie

12. Seit wann gibt es den Erlangen-Wladimir-Blog?

  • 2008
  • 2010
  • 2012
Alexandra Rauhäschlein und Generalkonsul Andrej Grosow.

Alexandra Rauhäschlein und Generalkonsul Andrej Grosow.

13. Welche Grundschule unterstützt regelmäßig das Kinderkrankenhaus in Wladimir?

  • Michael-Poeschke-Schule
  • Adalbert-Stifter-Schule
  • Heinrich-Kirchner-Schule

14. Welcher Ortsteil hat eine eigene Spendenaktion für das Kinderkrankenhaus im Jahr 2012 veranstaltet?

  • Tennenlohe
  • Büchenbach
  • Alterlangen

15. Der Blaue Himmel ist ein gemeinsames Projekt zwischen den beiden Partnerstädten. Wer war der Hauptsponsor?

  • Sternstunden
  • Privatspenden
  • Robert-Bosch-Stiftung
Altoberbürgermeister Dietmar Hahlweg im Gespräch.

Altoberbürgermeister Dietmar Hahlweg im Gespräch.

16. Im russisch-orthodoxen Kirchenjahr ist das höchste Fest

  • Ostern
  • Epiphanie
  • Weihnachten

17. Bei seinem Rückzug aus Russland hat Napoleon Wladimir

  • zerstört
  • verschont
  • nie betreten

18. Wladimirs sportliche Paradedisziplin ist traditionell

  • Fußball
  • Ringen
  • Turnen
Im Publikum: Heide Mattischeck, Dietmar Hahlweg, Klaus Wrobel und Oberbürgermeister Siegfried Balleis.

Im Publikum: Heide Mattischeck, Dietmar Hahlweg, Klaus Wrobel und Oberbürgermeister Siegfried Balleis sowie der Slawistikprofessor Klaus Steinke.

19. Mit wem unterhält die Universität Wladimir vertragliche Partnerschaftsbeziehungen?

  • Volkshochschule
  • Friedrich-Alexander-Universität
  • Georg-Simon-Ohm-Hochschule

20. In der Kultur hat Wladimir eine eigene Schule hervorgebracht:

  • Landschaftsmalerei
  • klassische Musik
  • Bildhauerei
Reinhard Beer, der Moderator des Russischen Abends, mit den Glücksfeen Nadja Steger und Natalia Kaiser.

Reinhard Beer, der Moderator des Russischen Abends, mit den Glücksfeen Nadja Steger und Natalia Kaiser.

21. Die engsten Fachkontakte von städtischen Ämtern und Einrichtungen neben der Volkshochschule und dem Kulturamt unterhalten:

  • Klärwerke
  • Stadtwerke
  • Stadtbibliotheken

22. Das Gouvernement Wladimir hat die Fläche:

  • des Saarlandes
  • von Schleswig-Holstein
  • von Brandenburg

23. Ende Dezember gab es an den Wladimirer Schulen Kälte frei bei:

  • – 20° C
  • – 25° C
  • – 30° C
Die Gewinnerin Siliva Steingrüber mit Generalkonsul Andrej Grosow.

Die Gewinnerin Siliva Steingrüber mit Generalkonsul Andrej Grosow.

24. Das Erlangen-Haus finanziert die laufenden Kosten:

  • aus eigenen Einnahmen
  • aus Zuschüssen der Partnerstädte
  • mit Hilfe von Sponsoren und Stiftungen

25. Die berühmte Puppe in der Puppe heißt:

  • Matrjoschka
  • Babuschka
  • Watruschka

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Gestern beging der Lehrstuhl für Slawistik an der Staatlichen Universität Wladimir sein 60jähriges Jubiläum. Ohne Walentina Kudassowa, die ihm 22 Jahre vorstand und Ende Februar verstorben ist. Vielleicht ist deshalb heute der rechte Zeitpunkt für den Nachruf auf eine ganz besondere Frau, der im zu ihren Ehren unter dem Titel „Verzauberte Stimme“ publizierten Sammelband mit Erinnerungen, Bildern und eigenen Gedichten sowie Artikeln dieser vielseitigen Wissenschaftlerin veröffentlicht wurde.

Walentina Kudassowa gehörte zur Städtepartnerschaft wie das Licht zu einem Bild. Man entdeckt die Wirkung nicht auf den ersten Blick, und doch werden Stimmung und Atmosphäre davon mehr geprägt als man ahnt.

Als Ehefrau von Wiktor Malygin, eines der Hauptakteure der Kontakte zwischen Erlangen und Wladimir, hat die Slawistin unaufdringlich ihren eigenen Platz in der Familie mit ihren zwei über alles geliebten Kindern und in der Gesellschaft gefunden, wo sie sich ebenso charmant wie gewandt bewegte. Dieser Platz, der jetzt für immer leer bleibt, auf den niemand nachrücken kann, hinterläßt Trauer und Schmerz.

Dabei war die Geisteswissenschaftlerin an der Seite eines Germanisten genau an der richtigen Stelle. Nur leider nicht zur rechten Zeit. Denn ihr Fach, die Russistik, wurde schon bald nach ihrem ersten Besuch in Erlangen abgewickelt und nach Bamberg ausgelagert. Ein gewaltiger Verlust nicht nur für die Friedrich-Alexander-Universität, sondern auch für die Städtepartnerschaft, die ja in besonderer Weise auf die forschende und lehrende Begleitung und die sprachliche Vermittlung durch Fachleute angewiesen ist. Immerhin konnte Walentina Kudassowa noch Kontakte zu ihren Kollegen Elisabeth von Erdmann und Klaus Steinke aufbauen und pflegen, wenn auch der fachliche Austausch bereits vor Jahren zum Erliegen gekommen sein mag.

Aber da war auch noch ihr ehrenamtliches Engagement bei Soroptimist International, dem Service-Klub, der mit Unterstützung aus Erlangen vor mehr als einem Jahrzehnt gegründet wurde. Ihre Rolle dort hat sie ganz im Geiste der weltweit agierenden Organisation als eine dienende gesehen, nie als ein Vehikel, um sich selbst darzustellen. Aber wenn man sie brauchte, war sie da und für alles Gute zu haben.

Ich habe es immer bedauert, in den letzten Jahren – bedingt durch die gewaltige Intensivierung und Diversifizierung der Verbindungen zwischen Erlangen und Wladimir – so wenig Zeit und Gelegenheit gefunden zu haben, Walentinas Gastfreundschaft genießen zu können. Sie hat sich darüber nie beklagt. Im Gegenteil: Ich war mir stets sicher, ihre Einladung würde für jede Zeit und für alle Zeit gelten. Nun ist es zu spät. Sie wird mich nicht mehr nach meinem Sohn fragen können, sie wird mir nie mehr ihren so köstlichen Vinaigrette-Salat anbieten, nie mehr geduldig-wißbegierig zuhören.

Mir fehlt – uns allen, die sie gekannt haben fehlt – ein großartiger Mensch voller freundlicher Anteilnahme  und offenherziger Sympathie für die anderen, eine kluge und schöne Frau mit einem feinen Gefühl für Takt und Anstand. Es mag etwas antiquiert klingen, aber Walentina war eine Dame, eine große Dame mit einem leidenschaftlichen Herzen. Seit dieses nicht mehr schlägt, hat sich das Bild verdunkelt, kommt das Lied des Lebens immer wieder aus dem Rhythmus, stockt uns der Atem beim Gedanken daran, daß Walentina gegangen ist, fehlt jenes Licht. Für immer.

Peter Steger

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