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Posts Tagged ‘Jubiläen’


Philipp Dörr und Nikolaj Schtschelkonogow

Philipp Dörr und Nikolaj Schtschelkonogow

Die erste gemeinsame Aktion am ersten Tag der Jubiläumsfeierlichkeiten war von symbolischen Momenten geprägt. 30 Lebensbäume für 30 Jahre Partnerschaft, gepflanzt von den Freunden aus Wladimir, Jena und Erlangen. Eine Allee der Freundschaft solle so neben dem Landgerichtsgebäude in Wladimir wachsen, ganz im Zentrum und als Zeichen unserer lebendigen Verbundenheit, meinte Oberbürgermeister Sergej Sacharow, der sich gemeinsam mit seinem Erlanger Kollegen, Siegfried Balleis, besonders darüber freute, an seiner Seite auch die beiden Vorgänger im Amt, Igor Schamow und Alexander Rybakow, zu sehen. Doch als erste griffen die beiden Weltkriegsveteranen, Philipp Dörr und Nikolaj Schtschelkonogow, zum Spaten, Männer, die über die Gräben von einst in Frieden und Freundschaft zueinander gefunden haben.

Margarita Malachowa, Angelika und Siegfried Siegfried Balleis, Alexander Rybakow, Igor Schamow,Sergej Sacharow und Irina Owtschinnikowa

Margarita Malachowa, Angelika und Siegfried Siegfried Balleis, Alexander Rybakow, Igor Schamow,Sergej Sacharow und Jelena Owtschinnikowa

Auch wenn das Bild von der ehemaligen Vorsitzenden des Wladimirer Stadtrates, Margarita Malachowa, und der stellvertretenden Bürgermeisterin, Jelena Owtschinnikowa, komplettiert wird vermissen doch alle den Begründer der Städtepartnerschaft, Altoberbürgermeister Dietmar Hahlweg, der aus familiären Gründen an der Jubiläumsreise nicht hat teilnehmen können, ohne dessen Versöhnungswerk vor 30 Jahren in Zeiten des Kalten Krieges jedoch all diese Begegnungen gar nicht stattfänden.

Irina Owtschinnikowa und Dieter Rossmeissl

Jelena Owtschinnikowa und Dieter Rossmeissl

Es sei gestattet, aus der Fülle der Veranstaltungen und Termine nur eine kleine Auswahl zu treffen. Zu der muß der sportliche Höhepunkt des Tages gehören, die Radtour und der Partnerschaftslauf, wo es weniger um Tempo und Leistung als darum ging, etwas gemeinsam zu tun. Stets aufmerksam verfolgt von einem ganzen Pulk an Journalisten, die von den Gästen immer wieder wissen wollten, wie sich das denn mit der Fahrrad-Stadt Erlangen verhalte. Denn es scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch Wladimir das Radfahren für sich entdeckt.

Doris Höhle, Sergej Sacharow, Siegfried Balleis, Klaus Höhle

Doris Höhle, Sergej Sacharow, Siegfried Balleis, Klaus Höhle

Mehr als eintausend Mitglieder hat allein der größte Radverein der Partnerstadt, und es sollen mehr werden, wenn endlich auch Radwege und spezielle Fahrstreifen Einzug halten. Erlangen will man sich da zum Vorbild nehmen und damit ein neues Kapitel in der Geschichte der Zusammenarbeit aufschlagen.

Wischenka mit Erlanger Tanzpartnern

Wischenka mit Erlanger Tanzpartnern

Auch wenn Siegfried Balleis scherzend schon am Morgen meinte, man fühle sich nach dem Wetter in Erlangen hier in Wladimir wie in der Sommerfrische, handelt es sich für die meisten Gäste nicht eben um einen Kuraufenthalt. Die Erlanger Künstler eröffnen ihre Ausstellung, die beiden Newcomer-Bands Al Breeze und Wasted treten auf die Bühne des Vintage-Clubs, der Mädchenchor des Christian-Ernst-Gymnasiums, das Flötenorchester der Sing- und Musikschule sowie die Stad“l Harmonists haben ihre ersten Auftritte, das Theater Kuckucksheim richtet sich auf der Bühne des Puppentheaters ein, und am Abend zünden die Gastgeber mit dem Festakt ein Feuerwerk der Kultur.

Ballett-Ensemble Wladimir

Ballett-Ensemble Wladimir

Auch Kenner der Kulturszene in Wladimir sind immer wieder überrascht von der erstaunlichen Vielfalt der Tanz- und Gesangsensembles und vor allem von der professionellen Nachwuchsförderung.

Swetlana Schelesowa, Sergej Sacharow, Jekaterina Smirnowa, Anastasia Bolgarjewa und Siegfried Balleis

Swetlana Schelesowa, Sergej Sacharow, Jekaterina Smirnowa, Anastasia Bolgarjewa und Siegfried Balleis

Den zu fördern, hat sich auch das Erlangen-Haus auf die Fahne geschrieben und veranstaltete zum Jubiläum mit Wladimirer Schulen eine Deutsch-Olympiade. Die beiden Siegerinnen, Jekaterina Smirnowa und Anastasia Bolgarjewa, erhielten denn auch als letztes Symbol eines begegnungsreichen Tages die Preise von den beiden Oberbürgermeistern überreicht, die nicht von ungefähr in ihren Festreden immer wieder auf die Bedeutung der Jugend in der Partnerschaft zu sprechen kamen. Doch davon später mehr. Der zweite Tag des Jubiläums ist bereits angebrochenen, und es geht den nächsten 30 Jahren entgegen.

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Die Feierlichkeiten zum dreißigjährigen Partnerschaftsjubiläum haben im kleinen Rahmen bereits vor der heutigen offiziellen Eröffnung begonnen. So etwa gestern mit der Eröffnung der Ausstellung Farbenfroh im Saal des Erlangen-Hauses. Die Arbeiten von Künstlern der Erlanger Fotoamateure werden nun einige Monate in Wladimir hängen, und man darf gewiß sein, daß Karin Günther, die Vorsitzende des Vereins mit ihren russischen Freunden schon über deren Gegenbesuch in Erlangen gesprochen hat. Nur zu. Es soll ja weitergehen mit dem Austausch!

Ausstellung Farbenfroh der Erlanger Fotoamateure mit Karin Günther und ihren Wladimirer Freunden im Erlangen-Haus

Ausstellung Farbenfroh der Erlanger Fotoamateure mit Karin Günther und ihren Wladimirer Freunden im Erlangen-Haus

 

Es sah lange nicht nach gutem Wetter zum Jubiläum aus, eher durchwachsen mit trübem Ausblick. Doch rechtzeitig zum Eintreffen der Festgäste reißt der Himmel über Wladimir auf und zeigt sich in seiner ganzen kuppelgeschmückten Pracht.

Demetrius-Kathedrale im Abendlicht

Demetrius-Kathedrale im Abendlicht

Das Erlangen-Haus, wo dieser Tage ein ständiges Kommen und Gehen herrscht, hat sich herausgeputzt, daß es eine richtige Freude ist.

Irina Chasowa vor dem Erlangen-Haus

Irina Chasowa vor dem Erlangen-Haus

Dabei erwarten die Besucher hinter der schönen Fassade noch viel schönere Dinge: die Früchte einer engen Zusammenarbeit mit Schulen und Teilnehmern an den Deutschkursen. Ein ganzes Zimmer hängt voll mit Zeichnungen und Bildern, Montagen und Photographien zum Thema 30 Jahre Partnerschaft.

Wettbewerbsarbeiten 30 Jahre Partnerschaft Erlangen - Wladimir

Wettbewerbsarbeiten 30 Jahre Partnerschaft Erlangen – Wladimir

Da hat es die Jury schwer, eine Wahl zu treffen.

Goethe und Puschkin

Goethe und Puschkin

 

Goethes Faust vor Wladimirer Kathedralenkulisse

Goethes Faust vor Wladimirer Kathedralenkulisse

 

Erlangen - Wladimir, 30 Jahre zusammen

Erlangen – Wladimir, 30 Jahre zusammen

Nachgetragen sei: Bis um Mitternacht waren alle Gäste aus Erlangen – jetzt um die 200 – untergebracht. Offenbar ist niemand auf der Reise verlorengegangen. Das Fest kann beginnen.

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Noch ist nicht angerichtet, noch ist Hand anzulegen an das Programm, noch sind viele Details zu klären, aber es sind ja noch zwei Arbeitstage, bis morgen am späteren Abend all die vielen Gäste aus Erlangen in Wladimir eintreffen – mit all ihren vielen Auftritten und Begegnungen.

Karin Günther, Matthias Buggert, Peter Gugel, Carolin Gugel, Henrike Franz, Heino Sand nach der Ankunft Flughafen Domodjedowo, Moskau.

Karin Günther, Matthias Buggert, Peter Gugel, Carolin Gugel, Henrike Franz, Heino Sand nach der Ankunft Flughafen Domodjedowo, Moskau.

Besonders viel Zeit braucht es natürlich, um die beiden Ausstellungen vorzubereiten: die große des Kunstvereins Erlangen, Gruppe 50 mit Bildern und Keramiken im Haus für Folklore und die kleinere mit dem Titel „Farbenfroh“ im Erlangen-Haus mit Arbeiten von Karin Günther, der Vorsitzenden der Erlanger Fotoamateure, und weiteren Mitgliedern des Vereins, der wohl schon am längsten, seit 1989 nämlich, Verbindung zu Wladimir hält.

Empfang der Freunde für Karin Günther vor dem Erlangen-Haus: Familien Filimonow, Uchin und Fedin.

Empfang der Freunde für Karin Günther vor dem Erlangen-Haus: Familien Filimonow, Uchin und Fedin.

Und da sind schließlich noch Matthias Buggert und Heino Sand vom Stadtjugendring, die im Vorfeld des Jubiläums Möglichkeiten erkunden wollen, den ohnehin bereits intensiven Jugendaustausch noch weiter auszubauen, mehr Gruppen und Vereine als bisher schon in die Partnerschaft einzubinden.

Stilleben um 30. Geburtstag der Partnerschaft.

Stilleben um 30. Geburtstag der Partnerschaft.

Vor allem aber ist da die Vorfreude auf ein schönes Fest mit Freunden. Was soll auch schon schiefgehen, wenn einen im Erlangen-Haus neben einem Quarkkuchen und einem Strauß Maiglöckchen eine Glückwunschkarte von unbekannter Hand erwartet, auf der auf Russisch und Deutsch geschrieben steht: „Herzlichen Glückwunsch zum dreißigsten Geburtstag der Zusammenarbeit Wladimir mit Erlangen! Ich möchte die Freundschaft und Erfolg bei all Ihren Bemühungen fortfahren!“ Da bemüht man sich gerne weiter!

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Die beiden Maskottchen Wanja und Gerch sind ab sofort in der Touristinformation am Rathausplatz 3 einzeln und im Doppelpack erhältlich.

Die Glücksbringer werden in den Behindertenwerkstätten der Barmherzigen Brüder Gremsdorf gefertigt. Die Einrichtung ist Partnerorganisation der Kinderpsychiatrie Wladimir und unterstützt fachlich das Zentrum für Erlebnispädagogik „Blauer Himmel“, das im September Richtfest feiern konnte.

Über die Medien und das Internet wurde im August dazu aufgerufen, den beiden Maskottchen Namen zu geben. Aus mehr als 150 Vorschlägen wählten die sechzehn Teilnehmer der Dele-gationsreise auf dem Rückflug von Wladimir am 7. September in mehreren Wahlgängen schließlich Wanja und Gerch aus. Wanja ist eine beliebte Figur aus der russischen Märchenwelt, Gerch steht für den fränkischen Georg. Die namensgebende Familie wurde verständigt und erhält im nächsten Jahr einen Freiflug nach Wladimir.

Die Barmherzigen Brüder Gremsdorf werden die beiden Maskottchen zusätzlich während des Jubiläums vom 17. bis 20. Oktober als Paar und einzeln bei allen Veranstaltungen zum Verkauf anbieten. Der Erlös soll zu gleichen Teilen dem Kinderprojekt „Blauer Himmel“ in Wladimir und einer sozialen Einrichtung in Erlangen zugute kommen.

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