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Posts Tagged ‘John Stackmann’


So wie auch der schönste Abend einmal zu Ende geht, schließt selbst der längste Fortsetzungsbericht mit dem letzten Punkt. Und im Fall des Russischen Abends mit einem großen Dankeschön an die vier ehrenamtlichen Köchinnen, die für die russischen Teil des Büfetts sorgten, während das gastronomische Team vom Club International unter Leitung von Bernd Uebel den fränkischen Part und die Getränke beisteuerte.

Natalia Kaiser, Nadja Steger und Jelena Schaab

Alle Getränke? Nein: Wie schon bei den letzten Russisch-Deutschen Wochen spendete Köstlich & Co. in der Friedrichstraße 18, von seinen Delikatessen aus aller Welt die richtige Teemischung für den Abend.

Gabriele Steinbach, Inh. von Köstlich & Co.

Geschmeckt hat es offensichtlich allen, jedenfalls blieb so gut wie nichts übrig, alles wurde brav aufgegessen. Kein Wunder aber auch nach dem gut eineinhalbstündigen Programm mit Reden und Präsentationen. Da war leibliche Stärkung angesagt.

Russischer Abend 46

Jekaterina Korschofski und Natalia Kaiser mit Othmar Wiesenegger als „Kiebitz“

Auch für Jekaterina Korschofski, die nicht nur beim Verpflegungsteam aktiv war, sondern auch am Dienstag, den 11. Februar, und am Donnerstag, den 13. Februar, im Rahmen der Russisch-Deutschen Wochen beweist: „Kyrillisch schreiben… ist gar nicht so schwierig“. Ob das so stimmt? Kalligraphisch ist es auf jeden Fall.

Essen hin, Trinken her, aber nie ohne den Bildungsauftrag der Volkshochschule! Viele grübelten auch noch bei Tisch, wie hier Hans Gruß, über den Quizfragen.

Unterdessen konnte sich das Orga-Team schon einmal erleichtert freuen: gut 130 Gäste beim Russischen Abend, um die 600 Teilnehmer an den bisherigen Veranstaltungen der Russisch-Deutschen Wochen. Eine Statistik, hinter der mehr als Zahlen stehen, sondern vor allem die ungezählten Ehrenamtlichen, die ihre je eigenen Verbindungen zu Wladimir pflegen, ihre je ganz besonderen Projekte entwickeln und einfach Freundschaft halten. Sie alle sind das Salz der Partnerschaft, um es biblisch auszudrücken.

Tatjana Kirssanowa, Natalia Korssakowa, Elisabeth Hein, Nadja Steger, Reinhard Beer und Peter Steger

Da ist Fredi Schmidt, Fahrer des Erlanger Oberbürgermeisters, der sich schon auf seinen nächsten Laufwettkampf in Wladimir freut.

Russischer Abend 32

Nadja Steger, Fredi und Martina Schmidt

Da ist Tom Weinhold, Frontmann der Band Meloco, der zusammen mit Marcel Desch und Christian Marsch von Impvlse so begeistert von dem nun schon zehn Jahre währenden Austausch von Rockgruppen mit Wladimir berichten kann, der im Herbst schon – dann freilich mit anderen Ensembles – fortgesetzt wird.

Tom Weinhold

Da ist John Stackmann, der hofft, nach einem Jahr Pause zum zwanzigjährigen Jubiläum seines Winterwaldlaufs in der Brucker Lache wieder Athleten aus Wladimir am Start begrüßen zu können.

Michael Cassens, Susanne Lender-Cassens und John Stackmann

Da ist der Weltkriegsveteran, Wolfgang Morell, der ungeachtet seiner 96 Jahre noch kaum eine Veranstaltung der Russisch-Deutschen Wochen ausließ und voll des Lobes für das Orga-Team ist.

Russischer Abend 35

Wolfgang Morell

Da sind Helene Decker vom Jugendamt und Haram Dar vom Jugendparlament, die Ende des Monats nach Wladimir reisen, um dort ein ganz neues Austauschprojekt zu starten, von dem sicher hier im Blog bald zu lesen sein wird.

Helene Decker und Haram Dar

Da sind Johannes Tuczek und Jürgen Schwandner vom Städtischen Bauamt, die in der Planungsphase für das Erlangen-Haus die architektonischen Grundlagen schufen und im Mai zu dessen fünfundzwanzigjährigen Jubiläum in die Partnerstadt fahren.

Michael Cassens, Johannes Tuczek und Jürgen Schwandner

Da sind Rolf Wurzschmitt und Abram Dyck, die mit dem „Kesselhaus Erlangen“ und den gebrauchten VAG-Bussen Anfang der 90er Jahre maßgeblich halfen, die Infrastruktur Wladimirs zu stabilisieren und auch bei der Sanierung des Erlangen-Hauses eine hilfreiche Hand anlegten, während Stadtrat und Internist i.R., Jürgen Zeus, bis heute den von Rotary Erlangen finanzierten Medizinaustausch koordiniert.

Rolf Wurzschmitt, Peter Steger, Abram Dyck und Jürgen Zeus

Da ist das Ehepaar Eva und Gerhard Hammer, das im Vorjahr Wladimir besuchte, wo auf Initiative des damaligen Direktors, Gerhard Hammer und mit Unterstützung der seinerzeitigen Partnerschaftsbeauftragten, Nadja Jewrassowa, das Gymnasium Fridericianum seit zwanzig Jahren (!) seine russische Partnerschule hat.

Gerhard und Eva Hammer

Eine Galerie, die sich noch lange fortsetzen ließe, die aber – eingedenk der Einleitung – nun zu einem Ende kommen soll. Aber nicht ohne ein Bild vom Glückspilz des Abends, der die Reise nach Wladimir (und zurück, wie Reinhard Beer verschmitzt anmerkte) gewann. Sehr zur Mitfreude des ganzen Saals.

Sieghard Hellmann, festgehalten von Othmar Wiesenegger

Eine Fortsetzung der Berichterstattung über den Russischen Abend am 31. Januar gibt es jetzt nicht mehr. Aber zum einen werden ja die Russisch-Deutschen Wochen am kommenden Samstag um 15.00 Uhr im Club International der Volkshochschule unter dem Motto „Russischer Humor“ fortgesetzt, und zum andern gibt es schon die ersten Ideen für die nächste russisch-deutsche Biennale Anfang 2022. Es gilt eben auch hierfür der Sepp-Herberger-Spruch in Abwandlung: Nach dem Russischen Abend ist vor dem Russischen Abend!

Finis cum grano salis , Ende auf Anfang gesetzt, конец – молодец!

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Zwei Trail-Fans tobten am Donnerstag ihre Lauflust aus. Witalij Galkin kommentiert ein Bild auf seinem Smartphone mit „Snowtrail“ als John Stackmann ihn zu seinem Domizil in Erlangen zurück bringt. Vorher waren sie 12 km kreuz und quer auf schmalen Pfaden 70 Minuten lang in Erlangens Stadtwald unterwegs, spielten mit ihren Kräften und dem Lauftempo. Kurzentschlossen wählten sie die Trails des Winterwaldlaufs, auf denen sie zum Teil auch schon vor einem Jahr unterwegs waren: https://is.gd/k3LmUa

Witalij Galkin und John Stackmann; der dritte im Bunde lief dieses Mal nicht mit, sondern kehrte an seinen Schreibtisch im Rathaus zurück

Witalij hatte sich allerdings beim Winterwaldlauf selbst noch nicht auf die Trail-Strecke begeben. Wieder war er sehr angetan vom Querlaufen, Rhythmuswechsel, Rodelberg und von den nassen Wiesen. Volle Konzentration auf Strecke und Boden, um ja keine hochstehende Wurzel zu übersehen, die Matschstellen umrunden und damit den passenden Fußabdruck gesetzt. Und er staunte, was die relativ kleine Brucker Lache hergibt. Auch in Wladimir, genauer in Susdal, nahe der Partnerstadt, werden Trail-Wettkämpfe angeboten, allerdings keine so kurzen Speed-Trails wie in Erlangen, sondern ab 30 km aufwärts bis über 100 km. Da werden die Füße ordentlich glühen, und die Konzentration muß um ein Vielfaches höher sein, um immer wieder die Markierungen zu finden. Ganz so anstrengend ist es in Erlangen nicht und damit auch am 21. März 2020 schneller vorbei. Wem die maximal 15 km Trail morgens dann nicht genug sind, kann ja mittags noch 15 km und nachmittags 10 km dranhängen und kommt so auch fast auf eine Marathon-Streckenlänge. Jedenfalls sind die russischen Freunde aus der Partnerstadt wieder herzlich eingeladen!

John Stackmann

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Gestern fand landesweit in der Russischen Föderation die Aktion „Zur Arbeit mit dem Fahrrad“ statt. Mit welchem Erfolg in Wladimir? Darüber geben die Medien bisher keine Auskunft.

Aber einen zumindest gibt es, Altoberbürgermeister Sergej Sacharow, der dafür keiner besonderen Einladung bedarf. Er fährt nicht nur regelmäßig Straßenrennen, sondern setzt sich auch auf den Sattel, wenn er von der Partnerstadt aus, wo er nach wie vor wohnt, ins gut 30 km entfernte Rathaus von Susdal radelt, dessen Geschicke er als Stadtdirektor leitet.

John Stackmann und Sergej Sacharow am 7. September vor dem Erlangen-Haus

Unterdessen stritt man im Wladimirer Stadtrat darüber, ob man einen Bußgeldkatalog für die E-Roller-Fahrer einführen solle, deren Zahl beständig wachse. Zu einem Ergebnis kam die Lokalpolitik in der Sache noch nicht, zumal man erst einmal, wie der Abgeordnete Dmitrij Kuschpita einwarf, die Infrastruktur für die neuen Verkehrsmittel schaffen sollte. Mit dem zweigleisigen System – Straße und Bürgersteig – sei man nicht für die Zukunft gerüstet. Man brauche endlich auch das dritte Element: Fahrradwege, die es in Wladimir leider immer noch erst in Ansätzen gibt. Ein Grund auch, warum den Pedalen noch immer nicht trauen: zu gefährlich bei all dem Verkehr. Dabei kann es noch viel schlimmer kommen, wie vor einigen Tagen in der Kreisstadt Petuschki, wo ein 2018 aus dem Gefängnis entlassener 28jähriger Straftäter einen 59jährigen, der mit dem Rad zum Angeln unterwegs war, lebensgefährlich mit einem Beil verletzte und bei seiner Festnahme nicht einmal ein Motiv für seine bizarre Attacke angeben konnte. Einfach so, aus heiterem Himmel. Gottlob überlebte das Opfer, dem auch einige Finger abgehackt wurden. Bizarr eben.

Der gestrige weltweite Klimastreik mit Großdemonstrationen auch in Erlangen und seinen Partnerstädten Jena, Bozen, Rennes, Eskilstuna, Riverside und sogar Stoke-on-Trent blieb in Wladimir übrigens unbemerkt. Dort geht nach einem viel zu kühlen und verregneten Sommer ein bisher warmer und trockener Herbst in die jahreszeitlich übliche trübe Witterung über. Eben so, wie man es gewohnt ist. Klimawandel hin, Klimawandel her.

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Seine Schatten warf dieser Lauf schon lange voraus: Halbmarathon in Wladimir. Denn es ist nach wie vor ein formaler Prozeß abzuwickeln, bevor die Reise in die Erlanger Partnerstadt angetreten werden kann. Neuer Ausweis, ein Visum und und und… Parallel dazu läuft dazu ein anderer Prozeß ab: Training strikt nach Plan. Denn wir wollen ja mit unseren russischen Freunden mithalten können. Und so hatte ich mich entschlossen, mein Training doch wieder etwas hochzuziehen. Solange es die Knochen eben mitmachen. Mit Peter hatte ich zwar schon oft beim Training für unsere Ausdauer und bei so manchem Lauf in den Partnerstädten geschwitzt, nur nicht in den letzten, vielleicht entscheidenden Wochen vor dem HM, denn bei Peter entschied sich alles erst ganz kurzfristig. Ich dagegen hatte zwei Urlaube an der Ostseeküste in der Lübecker Bucht gute Bedingungen – alles lief nach Plan.

John Stackmann und Sergej Tschernow

Unsere Anreise klappte fast ausgezeichnet – bis auf den Abholer am Moskauer Flughafen. Schon auf der Zufahrt zeigte sich: Der Straßenverkehr hatte hier gegenüber 2013 enorm zugenommen. Am Erlangen-Haus konnten wir aufatmen und uns endlich strecken. Freundlich wurden wir von Swetlana Schelesowa und Nadeschda Sawina empfangen und konnten sogleich den überfälligen Spaziergang antreten. Auf der Hauptstraße ins Zentrum und zurück – kaum vorstellbar, daß hier übermorgen kein Reifen mehr rollte.

Aber so war es. Am Freitag hatten wir – nach Peters vielen Terminen – bereits unsere Startunterlagen geholt. Alles war perfekt organisiert. Ich stand auf dieser Liste ganz oben, welche Ehre 27 Jahre nach dem letzten Laufwettkampf hier, dem Wladimirer Golden-Ring-of-Russia-Marathon 1992!

John Stackmann

Ein schwarz-gelbes Funktionstrikot war auch im Startbeutel – nicht BVB – und ein 30%-Gutschein der Pizzeria “Papa John“. Gut, um Kohlenhydrate zu schaufeln für den Wettkampftag und sogleich von uns umgesetzt bevor es zum abendlichen Konzert ging.

John Stackmann und Peter Steger

Entlang der breiten verkehrsleeren Hauptstraße, der Laufstrecke, die wie eine Kammstraße über der Stadt thront, schlenderten wir am Samstag ab 11.30 Uhr – professionell präpariert – zum Startbereich. Da starteten gerade die 10 km, die ersten Läufer fegten wie irre los. Man konnte ihnen ansehen, daß sie das Tempo nicht lange würden durchhalten können. Bald darauf stürzte ein in gelb-schwarz gehüllter Läufer auf uns los, um uns mit überschwenglicher Freude zu begrüßen: Alexej Kruglow.

Mit den Freunden von Bodrost und Alexej Kruglow in der Bildmitte

Dann trafen wir noch mehrere vom Laufklub Bodrost, von denen auch fünf am HM teilnahmen, wie Olga Sagitowa mit Sohn Alexej und Nikolaj Petrow. Sechs Minuten nach dem um 13.15 Uhr geplanten Start ging es auch für uns los. Kurz davor war noch ein gordischer Knoten in Peters Schnürsenkeln zu lösen. Auch das gelang gerade noch.

Die 7-km-Runde, die dreimal zu laufen war, rochierte im Prinzip auf der Hauptstraße mit einigen seitlichen Schlenkern zwischen oberem und unterem Wendepunkt, zunächst angenehm abfallend, aber zurück teils anstrengend bergauf. Dafür galt es, sich genügen Körner aufzuheben. Wir hatten kurz vor dem Start die Pacemaker anhand ihrer Stern-Luftballons für 1:49 und 1:59 ausgemacht, Countdown und die gut 300köpfige Startermasse bewegte sich.

John Stackmann

Mit einigen schnellen Schritten war ich beim Luftballon-Mann. Der nahm mein Tempo auf und hielt es. 5:00 auf meiner GPS-Uhr, eben und leicht ansteigend, kurz nach der Kathedrale. Der Pacemaker taugte nicht. Nach km 1 war mir das zu schnell, ich ließ langsam abreißen, lief bei 5:08 am Erlangen Haus vorbei bis zur Wende und mit kurzen schnellen Schritten wieder bergauf, Peter abgeklatscht, nach dem Schlenker zum kleinen Stadion nahm ich ein Gel, trank erstmals und fand dann wieder bergan erst meinen Laufrhythmus bei km 6, bergan arbeiten und abwärts lange Schritte und erholen. So arbeitete ich mich langsam im Feld nach vorne, kämpfte und ließ nicht nach. Peter sah ich noch zweimal nach den beiden Wendepunkten, dann nicht mehr. Nach km 15 hatte seine Wade wieder keine Gnade, trotzdem finishte er mit seiner Willenskraft und im Finale mit Alexej Begleitung.

Aus dem Erlangen-Haus winkte mir fünfmal Nadeschda zu, Alexej war ständig präsent und brüllte “very good“ und machte Bilder und Othmar Wiesenegger, zwischenzeitlich erkrankt, war überraschend doch da und knipste, das gab Extrakraft!

John Stackmann

Mit mir lief ein Pärchen ohne Startnummern. Hat mich zwar geärgert und Kraft gekostet, aber auch gezogen. Fast bis zum Ziel, vor dem sie plötzlich aufhörten, während ich meine letzten Körner zum Zielspurt sammelte, um unter 1:55 zu bleiben. Meine Uhr zeigte 21,44 km und 1:54.43 an, offiziell waren es dann sogar nur 1:54:36. Das war’s also. Die Zwischenstation HM ist für mich demnach bei 1:52 gewesen, bei flacher Strecke doch in Richtung 1:50. Die Erlanger Ehre rettete ich als Dritter der M65. Ich war sehr zufrieden. Und Peter? Er lief nur 100m hinter seinem Pacemaker ein, schaffte die Strecke also knapp unter zwei Stunden. So gut kamen wir über die Runden!

Oberstadtdirektor Andrej Schochin und die drei Erstplatzierten in der Altersgruppe M65 mit John Stackmann

P.S.: Großes Lob an die Veranstalter mit Sergej Tschernow an der Spitze, denen es gelang, den mittlerweile dritten Wladimirer Halbmarathon nach internationalen Standards zu organisieren.

John Stackmann

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Achtung, Achtung! Letzter Aufruf. Noch bis zum 16. August nimmt die Sportredaktion des Blogs Anmeldungen zum Halbmarathon „Goldenes Tor“ in Wladimir an. Ungewöhnlicher und schneller kann man das Zentrum der Partnerstadt nicht erkunden – und in Gesellschaft von einigen Hundert wohlgelaunter Mitläufer. Der Parcours führt nämlich vom Kathedralenplatz aus an allen wichtigen Bauwerken vorbei, die nun schon zum dritten Mal als ehrwürdige Kulisse für dieses fröhliche Sportfest dienen, das natürlich auch kürzere Distanzen bietet: https://vladimir-marathon.ru

Das Team Erlangen 2017

Bei der Premiere 2017 kam auch ein Team aus Erlangen ins Ziel, freilich ohne John Stackmann, der damals aus gesundheitlichen Gründen auf den Start verzichten mußte. Heuer nun tritt der begnadete Trainer und Veranstalter des „Winterlaufs in der Brucker Lache“ nun mit einem seiner hoffnungsfrohen Schützlinge am Sonntag, den 8. September, an. Für ihn ein Wiedersehen mit alten Lauffreunden, nahm er doch bereits 1992 am „Golden-Ring-Marathon“ teil, dem Vorläufer des jetzigen Wettkampf. Vielleicht wird ja aus dem bisherigen Duo noch zumindest ein Trio. Siehe hierzu auch: https://is.gd/LiVIZM

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Den Kurs hat John Stackmann eben erst gesteckt und die Längen vermessen für die beiden Trailstrecken, die beim 19. Winterwaldlauf in der Brucker Lache am 23. März 2019 erstmals neben den traditionellen Distanzen Aufnahme ins Programm finden. Ganz im Sinne von Witalij Galkin, der heuer bereits mit am Start war und sich derzeit mit seiner Frau, Dozentin am Lehrstuhl für Philosophie und Religionswissenschaften an der Universität Wladimir, wieder in Erlangen aufhält, denn auch russische Organisatoren von Laufveranstaltungen bieten immer mehr Trails an. Für Nichtläufer: Das sind die unwegsamen Strecken über Stock und Stein, querfeldein, wo es stolpert und holpert, wo so manch einer über die Wurzeln purzeln kann, wenn man nicht trittfest ist und ein waches Auge hat.

Im Ziel: Witalij Galkin, John Stackmann und Peter Steger, gesehen von Manuela Stackmann

Aber diese Läufe entdecken – mit allen Unwägbarkeiten des Geländes – immer mehr Athleten als die Königsdisziplin für sich. Die Herausforderungen in der Brucker Lache halten sich freilich auch für Amateure im Bereich des Machbaren: Der eine oder andere Stamm im Weg läßt sich leicht überspringen oder umlaufen, und die unerwarteten Steigungen erhöhen nur den Reiz des ganz neu zu entdeckenden Waldstücks. Sehr zur Freude des Trios auf dem Jungfernlauf, der nach 50 entspannt-lockeren Minuten für neun Kilometer ein grandioses Rennen – übrigens erneut unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Elisabeth Preuß – unter Wettbewerbsbedingungen verspricht, zumal auch wieder Gäste aus Wladimir kommen wollen. Die Anmeldung ist bereits möglich unter http://www.winterwaldlauf.de. Auf die Plätze, fertig, los!

Galkin

Witalij Galkin und John Stackmann beim Winterwaldlauf 2018

Nach Lektüre des Blogs schickte John Stackmann noch folgenden Kommentar:

Es war mir ein Vergnügen, den russisch-deutschen Freundschaftsexpreß diesmal als weißbärtige Lokomotive anzuführen, der über die neue zweite Runde des Trail-Laufs für 2019 mit 8,7 km dampfte und zwei Followern einheizte. Trotz winterlicher Kälte wurde es einem dadurch nicht kalt. Und die Abwechslung auf den schmalen Naturpfaden lenkte zumal von der eigenen körperlichen Anstrengung ab und motiviert und begeistert hoffentlich bei der ersten öffentlichen Aufführung am 23.03.2019. Da wird man allerdings davor schon die erste Runde mit 7,3 km hinter sich haben, die bereits 2018 als Premiere großen Zuspruch fand, wird man die Beine spüren und die Reserve einteilen, damit die gesamten 16 km gut zu überstehen sind …

Hier nochmals der Rückblick auf den diesjährigen Lauf: https://is.gd/EM1gv2

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Auch wenn die Ergebnisse zur frühen Morgenstunde noch nicht vorliegen – sicher später einzusehen unter http://www.winterwaldlauf.de -, hier doch schon ein kleiner Bericht vom gestrigen 18. Winterwaldlauf in der Brucker Lache, an dem nach einem Jahr Pause wieder ein Team aus Wladimir teilnahm.

Witalij Galkin und John Stackmann

Erstmals dabei auch Kinder, Angelina und Daniil Schazkich, die beim Lauf um den Johnny-Pokal antraten, während ihre Mutter, Olga Schazkich, die 10-km-Distanz absolvierte.

Angelina und Daniil Schazkich mit John Stackmann

Seit langer Zeit einmal wieder wurde der Lauf seinem Namen gerecht: Winterlich ging es zu bei der Null-Grad-Grenze und einem unangenehm naßkalten Ostwind, der freilich dank dem Parcours durch den Wald nur auf der kurzen Strecke vor und nach dem Ziel so richtig auf das Läuferfeld einblies.

Olga Schazkich, Olga Gorodnitschewa, Alexander Uschakow, Anton Woroschanow und Roman Tschernow

Doch der Stimmung tat das natürlich keinen Abbruch. Und auch nicht der sportlichen Leistung.

Olga Gorodnitschewa im Ziel

Alle erwachsenen Gäste aus Wladimir liefen übrigens die 10-km-Strecke, mit Ausnahme von Witalij Galkin, der am 15-km-Lauf teilnahm. Übrigens jemand mit Erlangen-Erfahrung, hatte er doch schon einmal den Philosophen und Religionswissenschaftler Jewgenij Arinin bei einer seiner Forschungsreisen hierher begleitet.

Peter Steger im Ziel

Noch eine Besonderheit des diesjährigen Wettbewerbs: Es war dies die bisher jüngste Mannschaft aus Wladimir. Also ein Wechsel auf die Zukunft des Sportaustausches, der nun so richtig gut eingelaufen ist.

Elisabeth Preuß und Peter Steger bei der Übergabe der Gastgeschenke an das Team Wladimir: Pawel Tschernow, Alexej Nikitin, Anton Woroschanow, Alexander Uschakow und Witalij Galkin sowie Olga Schazkich und Olga Gorodnitschewa

Und noch etwas war anders als in den Vorjahren. Es gab dieses Mal keinen Freundschaftspokal, sondern einen Partnerschaftsteller für das Team – aus den Händen von Bürgermeisterin Elisabeth Preuß, die nicht nur die zehn Kilometer gelaufen war, sondern auch die Gäste am Ende noch begrüßte. Das dann schon wieder in guter alter Tradition.

Nachtrag: Olga Schazkich hat sich in ihrer Altersgruppe W35 mit einer Zeit von 0:51:37 den ersten Platz erlaufen. Gratulation!

 

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