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Posts Tagged ‘Jekaterina Tscherepanowa’


Ein großartiges Angebot, das die Volkshochschule Erlangen da seit der Einrichtung des Club International vor fast zehn Jahren allen macht, die eine Fremdsprache lernen – von Arabisch bis Spanisch: vier bis fünf moderierte Treffen pro Semester mit Muttersprachlern, wo man – gebührenfrei und ohne Anmeldung – Land und Leute im Miteinander kennenlernen kann.

Das Russisch-Deutsche Treffen im Plenum

Gestern abend versammelte sich unter Leitung von Natalia Grebnev, Absolventin der Universität Wladimir wie der FAU, und Rita Nagel, ehrenamtliche Betreuerin der Bibliothek des Kulturvereins „Brücken – Мосты“, eine Gruppe zum Russisch-Deutschen Treffen, bunt zusammengesetzt aus Einheimischen wie Zugezogenen aus der Ukraine, der Russischen Föderation oder Montenegro, alle an mehr Praxis in der jeweiligen Fremdsprache interessiert.

Jelena Jewdokimowa, Studentin aus Wladimir, und Manfred Kirscher

Mit dabei auch Austauschstudentinnen und eine Hospitantin aus Wladimir, die viel Gelegenheit hatten, ihre Fähigkeiten als künftige Pädagoginnen unter Beweis zu stellen. Es galt nämlich – nach einer Vorstellrunde – zwei humorvolle russische Videofilme zum Thema „Internationaler Frauentag“ zu verstehen, Wort für Wort.

Alexandra Klemeschowa, Studentin aus Wladimir, Hans Gruß und Jekaterina Tscherepanowa aus Murom, Region Wladimir

Genug Zeit und Gelegenheit, einander über die Sprache näherzukommen und zu verstehen. Ganz im Geist von „docendo discimus“.

Irina Schadina, Hospitantin aus Wladimir an der WAB, mit zwei Russisch-Schülerinnen

Das nächste Treffen findet bereits am 4. April statt und ist – man darf es schon verraten – dem Thema „Aprilscherz“ gewidmet. Da läßt sich dann ja auch überpüfen, ob Fjodor Dostojewskij recht hatte mit seinem Ausspruch:

Wenn du einen Menschen richtig kennenlernen und etwas über sein innerstes Wesen in Erfahrung bringen willst, so mach dir nicht erst die Mühe zu analysieren, wie er spricht, schweigt, weint oder von hehren Gedanken ergriffen wird. Du brauchst ihn bloß beim Lachen zu beobachten. Hat er ein gutes Lachen, ist er ein guter Mensch.

Mehr unter: https://is.gd/xEaY1A

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Wenn die beiden Wladimirer Richter, Pawel Jakuschew und Alexander Botschkarjow, morgen die Heimreise antreten, tun sie das in der Gewißheit, in Bayern Kollegen gefunden haben, mit denen sie eine langfristig angelegte Zusammenarbeit begonnen haben. Schon im nächsten Jahr sollen Juristen aus Erlangen und, wenn es nach den Gästen geht, auch aus Nürnberg und München zu Konferenzen und Tagungen nach Wladimir kommen, um den Austausch fortzusetzen. Denn auf derart viel Offenheit zu treffen, derart viel Neues kennenzulernen, hätten die beiden nicht erwartet. Und dank der sprachlichen Betreuung durch Jekaterina Tscherepanowa verstand man sich auch in der schwierigen juristischen Terminologie bestens. Beste Voraussetzungen für einen gelungenen Besuch.

Jekaterina Tscherepanowa, Pawel, Elisabeth Preuß, Gerda-Marie Reitzenstein

Jekaterina Tscherepanowa, Pawel Jakuschew, Elisabeth Preuß, Alexander Botschkarjow und Gerda-Marie Reitzenstein

Begeistert berichten die Besucher Bürgermeisterin Elisabeth Preuß beim Empfang im Rathaus, wie wichtig ihnen neben all den Fakten, die sie erfahren konnten, die Atmosphäre war, die sie überall erlebten, der Geist, der spürbar in den bayerischen Gerichten herrsche, eben all das, was man, wie es Alexander Botschkarjow formulierte, „weder im Internet noch in Büchern findet.“ Die menschliche Begegnung eben, gleich, ob bei der Polizei, wo sich Direktor Adolf Blöchl persönlich einen halben Vormittag Zeit nimmt, um gemeinsam mit seinem Team vor allem die Arbeit im Bereich Jugendkriminalität vorzustellen, oder ob in der Justizvollzugsanstalt, deren Leiter, Michael Behnke, die Resozialisierungsmaßnahmen vorstellt. Gleich, ob in einer Erlanger Anwaltskanzlei mit ihrem guten Draht zum Amtsgericht, oder beim Oberlandesgericht in München, wo die Wladimirer nicht nur hochrangig empfangen, sondern sogar – ein besonderes Privileg – auf die Kuppel des Justizpalastes geführt werden. Oder, ein weiterer Höhepunkt des Besuchsprogramms, einmal da zu stehen, wo das Internationale Recht seinen Anfang nahm, wo Justizgeschichte geschrieben wurde – im Nürnberger Schwurgerichtssaal. Aber auch viele inhaltliche Impulse nehmen Pawel Jakuschew und Alexander Botschkarjow mit, zum Beispiel die Anregung, öfter zum Mittel der Mediation zu greifen. Diese Methode der Konfliktbeilegung werde, so Pawel Jakuschew, zwar  seit 2010 auch an russischen Gerichten genutzt, aber noch viel zu selten, in Wladimir kaum öfter als 20 Mal im Jahr. Das könnte sich bald ändern, ebenso wie man die Dinge in Zukunft nicht mehr ganz so streng formal handhaben wolle. Man habe ja gesehen, wie man mit etwas mehr Ungezwungenheit im Umgang mit dem Prozedere müheloser zum gleichen Ergebnis komme. Deshalb müsse man ja nicht gleich so weit gehen wie manche Kollegen in München, die unter der Robe Jeans und an den Füßen Turnschuhe tragen.

Adolf Blöchl begrüßt mit seinen Mitarbeitern die Wladimirer Richter

Adolf Blöchl begrüßt mit seinen Mitarbeitern die Wladimirer Richter, Alexander Botschkarjow und Pawel Jakuschew

Wenn Gerda-Marie Reitzenstein, Direktorin des Amtsgerichts Erlangen und umsichtige Gastgeberin für die Kollegen aus Wladimir, beim Abschiedsabendessen den dritten Trinkspruch, wie vom strengen Reglement der russischen Tischsitte gefordert, auf die Liebe ausbringt und ihr Glas mit der linken Hand auf das Wohl der Kinder ihrer Gäste erhebt, erlebt man mit, daß da weit über das rein Fachliche hinaus gegenseitiges Verständnis gewachsen ist und die Völkerfreundschaft ungeachtet des immer rauher werdenden politischen Klimas einen neuen Bund geschlossen hat. Einen Bund, der offen bleibt für viele neue Mitglieder, zu denen unbedingt auch die 20 Mädchen aus Wladimir und ihre neuen Freundinnen vom Christian-Ernst-Gymnasium gehören, die heute um 17.00 Uhr in der Hugenottenkirche gemeinsam auftreten. Ein Termin, den sich gemeinsam mit hoffentlich vielen Erlangern auch die russischen Richter nicht entgehen lassen wollen. Siehe auch: http://is.gd/dlUJFq

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Auch wenn es ihr erster Erlangen-Besuch, ja die erste Visite ihres Berufsstandes überhaupt ist, fühlen sich die beiden Wladimirer Richter, Alexander Botschkarjow und Pawel Jakuschew, vom ersten Tag an nicht nur willkommen, sondern gut angekommen und angenommen bei ihren deutschen Kollegen vom Amtsgericht Erlangen. Vieles verstehen die Gäste auf Anhieb, fast ohne die Hilfe der Dolmetscherin, Jekaterina Tscherepanowa, etwa die Zusammenstellung einer Gerichtsakte, die Verteilung von Zuständigkeiten und Rollen bei einem Verfahren oder die Struktur der Instanzen, sogar die Relation Zahl der Richter zur Einwohnerzahl deckt sich. Anderes bedarf der Nachfrage, etwa warum im Verhandlungsraum ein Kreuz hänge. Zu Hause, im Vielvölkerstaat Russische Föderation mit seiner Religionsvielfalt, seien religiöse Symbole bei der Justiz verboten. Dafür hänge fast in jedem Saal und Büro das Staatswappen, die Fahne oder ein Präsidentenportrait. Auch den Glas- oder Gitterkäfig für Angeklagte suchen die Gäste vergeblich. Dafür wundern sie sich über den Telephonapparat im Beratungszimmer der Richter. „Das ist bei uns untersagt, man sollte ja unter sich bleiben und keinen Kontakt zur Außenwelt aufnehmen“, meint Alexander Botschkarjow und fügt mit einem Lausbubengrinsen hinzu: „Aber wir haben da einen Computer und Drucker in dem Raum, und könnten natürlich auch unsere Handys benutzen.“ Aber auch erste Unterschiede im Strafmaß fallen auf: Ein russischer Raser, der mit mehr als 40 km/h erwischt wird, muß mit einem Führerscheinentzug von vier Monaten bis zu einem Jahr rechnen. Und dann gibt es da noch Nuancen, abhängig davon, ob man in eine Radarfalle gerauscht ist oder von einem Polizisten gestoppt wurde. In Deutschland kommt da in jedem Fall glimpflicher davon, es sei denn, man hat als Temposünder einen Unfall verursacht. Na ja, lieber nicht. Da sind wir schon mitten in den Urteilsfindungen.

Eva-Marie Reitzenstein, Alexander, Pawel, Wolfgang Gallatsch

Gerda-Marie Reitzenstein, Alexander Botschkarjow, Pawel Jakuschew, Jekaterina Tscherepanowa und Wolfgang Gallasch

Gerda-Marie Reitzenstein, Präsidentin des Amtsgerichts Erlangen, und Wolfgang Gallasch, ihr Stellvertreter, die auch schon Besuch von Justizvollzugsbeamten aus Wladimir hatten, stehen nun eine ganze Woche den russischen Kollegen für Auskünfte zur Verfügung. Dabei ist das Programm denkbar umfangreich: Jugendschöffenverfahren, Justizvollzugsanstalt, Polizei, Anwaltskanzlei, Juristische Fakultät der FAU, Empfang im Rathaus in Erlangen und Besichtigung des Oberlandesgerichts in München sowie des Landesgerichts in Nürnberg mit dem Memorium, um nur die wichtigsten Stationen zu nennen. Dabei sollte die erste nicht unterschlagen werden: Die Einladung an Gerda-Marie Reitzenstein und ihren Kollegen, Stefan Franke, Ende Mai an einer Konferenz zum 70jährigen Bestehen des Landesgerichts Wladimir teilzunehmen und ihre Beiträge in einer Festschrift veröffentlichen zu lassen.

Effektivität der Rechtssprechung: In- und ausländische Erfahrung

Effektivität der Rechtssprechung: In- und ausländische Erfahrung. Festschrift mit Publikationen von Gerda-Marie Reitzenstein und Stefan Franke

Diese Art der Zusammenarbeit möchten die beiden promovierten Juristen, die auch einen Lehrauftrag an der Staatlichen Universität Wladimir haben, gern auch mit der Juristischen Fakultät der FAU aufnehmen, gemeinsam Kongresse durchführen, Erfahrungen austauschen, voneinander lernen. Alexander Botschkarjow, der als Kind mit seinen Eltern von Astrachan in die Region Wladimir gezogen ist, und Pawel Jakuschew, in Taschkent geboren, haben sich über Amtsgerichte in Wladimir und Susdal hochgearbeitet zum Landesgericht, wo sie seit drei Jahren tätig sind und p.a. etwa 200 Fälle zu bearbeiten haben. Viel weniger als auf ihren Posten in der Vorinstanz, dafür mit noch viel mehr Verantwortung. Und so sind sie denn auch stolz darauf, bisher nur zwei oder drei ihrer Urteile vom Oberlandesgericht kassiert bekommen zu haben. Das Vorurteil vom knochentrockenen Juristen, wohl von vielen Laien geteilt, darf man übrigens getrost zu den Akten legen. Die Wladimirer Richter erzählen nämlich gern die eine oder andere Anekdote aus dem Kollegenkreis, etwa von dem Richter, der während der Verhandlung einschlief und erst an deren Ende wieder aufwachte – festgehalten von einer Videokamera -, um das bereits vorgefertigte Urteil zu verkünden. Darauf die Gastgeberin augenzwinkernd: „Ein Richter kann ruhig auch einmal ein Auge zudrücken, aber er schläft erst, wenn er schnacht.“ Das freilich sieht das russische Justizministerium strenger und entfernte den müden Richter aus dem Dienst. Den beiden aufgeweckten Gästen dürfte das kaum drohen. Hellwach sind sie bei der Sache und vertreten gewinnend ihren Berufsstand, der sich bis in die Zeit der Kiewer Rus und zur „Belehrung“, einer Gesetzessammlung des Wladimirer Großfürsten, Wladimir Monomach, aus dem frühen 12. Jahrhundert und zur Justizreform 1862 zurückführen ließe, wären da nicht die chronologischen Unterbrechungen in der Sowjetzeit, deretwegen man „erst“ auf 70 Jahre Landesgericht Wladimir zurückblicken kann. Und auf das Jahr 1 der amts- und landesrichterlichen Zusammenarbeit mit den fränkischen Kollegen. Siehe auch: http://is.gd/WvMlDQ

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Was der ehemalige Botschafter Berlins in Moskau, Hans-Friedrich von Ploetz, schon vor zehn Jahren bei seinem Besuch in Wladimir als Bonmot prägte, gilt offenbar auch heute noch: „Wenn man in Wladimir von Erlangen spricht, meint man Deutschland, und wenn man von Deutschland spricht, meint man Erlangen.“ Die dreizehnköpfige Schülergruppe aus der russischen Partnerstadt, die am vergangenen Sonntag wieder nach Hause zurückgekehrt ist, setzt sogar ein Ausrufezeichen dahinter und schafft es, in „Deutschland!“ vier Mal die Nationalfarben unterzubringen. Damit nicht genug: Das Abschiedswerk zeigt den Tagesablauf im Frankenhof, beginnend um 7.40 Uhr mit dem Aufstehen und dem anschließenden Frühstück und Unterricht, variiert mit Reisen nach Fürth, München, Bamberg und in die Fränkische Schweiz, gefolgt vom Mittagessen, offenbar stark auf Fastfood abgestellt, Freizeit mit Tanzen, Shopping und Singen, dem Abendessen, wiederum mit der Ikonographie von Schnellrestaurants und dem zeitlich nicht festgelegten Schlafen, inklusive Träume von Deutschland.

Deutschland

Deutschland

Entlang den Ufern des Stroms der Zeit schwimmen Inseln wie Treibgut, Fundstücke, beschriftet etwa mit: „Unsere Gruppe hat viele neue Leute kennengelernt.“ – „Wir haben die deutschen Spezialitäten probiert.“ – „Wir haben viel Neues über die deutsche Geschichte erfahren.“ oder „Unsere Gruppe hat viel Deutsch gesprochen.“

Jekaterina Tscherepanowa, Peter Steger und Sabrina Deckert

Jekaterina Tscherepanowa, Peter Steger und Sabrina Deckert

Dies bestätigen auch die beiden Dozentinnen, Jekaterina Tscherepanowa und Sabrina Deckert. Voll des Lobes sind sie für ihre Schüler auf Zeit: „Immer bei der Sache waren sie.“ – „Die Angst zu sprechen haben sie schnell verloren.“ – „Riesenfortschritte.“ – „Angenehm im Umgang.“ – „Keiner hat geschwänzt, und die Hausaufgaben haben auch immer alle gemacht.“ Aber das ist ja auch nicht weiter verwunderlich bei der pädagogischen Betreuung, und man darf den jungen Gästen glauben, wenn sie sagen, sie hätten in den zwei Wochen Erlangen-Aufenthalt mehr über Deutschland gelernt als in einem ganzen Schuljahr. Womit wir wieder bei dem Aphorismus von Hans-Friedrich von Ploetz wären.

Siehe auch: http://is.gd/DmO9qw

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Wenn Mark Twain tatsächlich recht haben sollte mit seiner spitzen Formulierung, ein ganzes Leben sei zu kurz, um Deutsch zu lernen, dann wären die zwei Wochen, für die am Sonntag eine dreizehnköpfige Schülergruppe aus Wladimir gekommen ist, sicherlich vergebens. Aber wer hält sich schon an Aphorismen und Maximen; jeder will es selbst wissen und probieren, um schließlich seine eigene Wahrheit zu finden und möglicherweise dann doch die eine oder andere Sentenz bestätigt zu finden. Oder ihr zu trotzen. Bei aller Sperrigkeit des Deutschen. Wie man dieser Fremdsprache beikommen kann, werden nun Jekaterina Tscherepanowa, selbst aus Wladimir stämmig, und die Germanistikstudentin Sabrina Deckert den zwischen 13 und 16 Jahre alten Gästen Vormittag für Vormittag in zwei Leistungsgruppen vermitteln. Und Xenia Kügler vom deutsch-russischen Verein Brücken will den Aufenthalt nutzen, um ihren eigenen aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion stammenden Schülern, denen sie einmal die Woche Russisch unterrichtet, die Gelegenheit zu geben, ihre Muttersprache besser zu üben. Und vielleicht Freundschaften zu schließen.

Deutsch-Schüler aus Wladimir mit Xenia Kügler und Jekaterina Tscherepanowa (links) sowie Sabrina Deckert, Ludmila Mironowa und Olga Mironosizkaja (rechts)

Deutsch-Schüler aus Wladimir mit Xenia Kügler und Jekaterina Tscherepanowa (links) sowie Ludmila Mironowa, Sabrina Deckert und Olga Mironosizkaja (rechts)

Auch wenn einige aus der Gruppe schon einmal in Erlangen waren, ist das Vorhaben der Deutschlehrerin Ludmila Mironowa, begleitet von Olga Mironosizkaja, recht mutig und bisher in der Art einmalig, wenn auch den Sommerkursen für Deutsch des Erlangen-Hauses an der Volkshochschule nachempfunden. Mit Ausflügen nach Bamberg, Mödlareuth, Nürnberg, München und in die Fränkische Schweiz, Museumsbesuchen und Betriebsbesichtigungen. Mit einem Treffen an der Waldorfschule. Mit viel Landeskunde eben als Motivation, eines Tages Mark Twain zu widerlegen – und, wie später Bürgermeisterin Elisabeth Preuß beim gestrigen Empfang meinte, einmal wiederzukommen nach Erlangen. Beruflich, zum Studium, privat. Das Leben hat für die jungen Gäste ja auch gerade erst begonnen.

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Am Ende ihres Besuchs hatten Olga Andrijenko und Marina Goljakowa, die Leiterin und die Chefpädagogin des Blauen Himmels, versprochen, noch einen Bericht über ihre Erfahrungen zu schreiben. In Ergänzung zu dem Blogeintrag http://is.gd/yIqK7X hier nun also die Rückschau der beiden:

Mit großem Interesse und viel Vorfreude haben wir die Einladung zur Teilnahme an der Winteruniversität 2014 der Organisation Erlebnistage im Bayerischen Wald angenommen. Ziel unserer Reise war es, die Methoden der Erlebnispädagogik kennenzulernen, und die ganzen zehn Tage unseres Aufenthaltes in Bayern über befanden wir uns im Zustand der Verwunderung und Begeisterung angesichts all dessen, was wir zu sehen bekamen.

Stephan Reichert mit seinem Team: Mit sich selbst im Grünen sein.

Christoph Reichert mit seinem Team: Mit sich selbst im Grünen sein.

Wir besuchten die WAB Kosbach, die für Wohnen, Arbeiten und Betreuung steht, und wo sich Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen wie zu Hause fühlen, Mut fassen, bestehende berufliche Fähigkeiten bewahren und neue erwerben, dank derer sich ihre Lebensqualität verbessert, wo aber auch der Gedanke einer umfassenden Inklusion in das Gemeinwesen gelebt wird. Die Mitarbeiter der WAB Kosbach sehen sich dem Prinzip verpflichtet, wonach sich die Persönlichkeit eines Menschen in der Interaktion mit der sozialen Umgebung herausbildet. Wenn nicht schon in den ersten Lebensjahren die richtigen sozialen Verbindungen hergestellt werden, ist ein wichtiger Faktor für das spätere Entstehen von psychischen Erkrankungen gegeben.

Regelrecht bezaubert hat uns Christoph Reichert, der Leiter der „Grünen Zone“ der WAB Kosbach. Er zeigte uns, welch große therapeutische Bedeutung die körperliche Arbeit in der Natur hat. Wir würden ihn sehr gern einladen, um uns bei der Gestaltung unserer Außenanlagen zu beraten.

Die gewaltige Energie, die der Leiter der WAB Kosbach, Jürgen Ganzmann, ausstrahlt, hat uns schlichtweg überwältigt. Wir überzeugten uns von seinem aufrichtigen Interesse an der weiteren Entwicklung des Kinderzentrums in Penkino. Jürgen gab uns viele Ratschläge zur Verbesserung unserer Arbeit, vor allem die Anregung, in die Therapie auch Tiere einzubeziehen. Anfangs Hühner, um die sich in der warmen Jahreszeit die Kinder selbst kümmern können, und die im Dorf überwintern könnten. Eine Zusammenarbeit mit den Einwohnern des Dorfes Penkino zu organisieren, um sich gegenseitig zu helfen, ein weiterer wichtiger Faktor für die soziale Integration unserer psychisch kranken Kinder. Die regelmäßige Durchführung von Tagen der offenen Tür.

Werkstätte der Barmherzigen Brüder Gremsdorf

Werkstätte der Barmherzigen Brüder Gremsdorf

Auf dem Programm standen auch die Einrichtungen der Barmherzigen Brüder Gremsdorf. Schwerkranke Menschen, die unter anderen Umständen wohl nur noch ein vegetatives Leben führen könnten, hier aber durchaus in die Marktwirtschaft einbezogen sind. Zum Produktionssortiment in Gremsdorf gehören Keramik, Kunstgewerbe, Stoffe, aber auch Verpackungen und Einzelteile, Dinge die man zum Teil auch im eigenen Laden oder über das Internet kaufen kann. Es gibt hier verschiedene Abteilungen: Wohngruppen, Teams für Arbeitstherapie, Werkstätten. Wir konnten sowohl in den künstlerischen Werkstätten sehen als auch in der Arbeitstherapie und in der Aufnahmediagnostik das Geschehen beobachten. Wir sahen, wie man einfache Materialien aus der Natur zur Herstellung von ausgesprochen interessanten Gegenständen verwenden kann. Einen kleinen Webstuhl für unsere Kinder haben wir gleich mitgenommen.

WaldkindergartenDer Besuch des Waldkindergartens und der Jugendfarm hat uns regelrecht überwältigt. Hier hat das Wort, alles Geniale sei einfach, seine volle Berechtigung. Die Jugendfarm ist eine ganz in die Natur integrierte Einrichtung, eine Ort der Entspannung, ein Spielplatz und eine Anlage zur Tierhaltung, gedacht für alle Kinder von sechs bis sechzehn Jahren ebenso wie für alle interessierten Erwachsenen. Unabhängig von sozialer Herkunft, religiöser Ausrichtung oder Gesundheitszustand können die Besucher hier die Zeit in der Natur und in der Gesellschaft von Tieren verbringen. Ziel ist die Einübung von sozialen Regeln, die Erlangung von Selbstsicherheit, von Toleranz und Verantwortungsgefühl, also die Schaffung von Möglichkeiten für eine „nachhaltige Entwicklung“. Die Kinder kümmern sich um die Ziegen, Schafe, Esel, Pferde und Vögel, haben die Möglichkeit, „Piratenschiffe“ zu bauen und Höhlen sowie Lager zu bauen. Alles mit Hilfe von richtigen Sägen und anderem Werkzeug zur Herstellung von „Kunst im Wald“. Die Präsenz von Tieren wirkt psychotherapeutisch auf die Kinder, vermindert Ängste und reduziert nervliche Anspannungen. Etwas, das besonders wichtig ist in der Arbeit mit geistig behinderten Kindern. Denn hier wird vermittelt: Nur dann, wenn ich mich selbst spüre und erlebe, kann ich auch ein Empfinden für andere entwickeln.

Hin und weg waren wir vom Waldkindergarten. Etwas in der Art gibt es bei uns einfach nicht. Es handelt sich dabei um „Naturpädagogik“ in Reinkultur. Es ist ja allgemein bekannt, welche Qualität die Natur für die psychologisch-pädagogische Arbeit besitzt, über welches erzieherisches Potential sie verfügt, welche gewaltigen Kräfte sie bei der humanistischen Entwicklung junger Menschen sie entwickelt. Doch im Waldkindergarten kommt noch die „Musik der Natur“ hinzu: der Gesang der Vögel, das Rauschen der Bäume, das Murmeln eines Baches – und das alles im Zusammenspiel mit reiner Luft, dem besonderen Mikroklima, der Schönheit der Landschaft, der Verschiedenheit der Farben und Gerüche. All das weckt in den Kindern kreative Energie. Es kommt zur einer unmittelbaren Interaktion der Kinder mit der Natur, etwas, das hilft, emotional teilzuhaben am Dasein anderer Lebewesen, an Naturprozessen und eins zu werden mit der Natur. Das wiederum schafft die Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung der Persönlichkeit, für eine klare Ausrichtung auf Ziele, für ein ausgezeichnetes Sozialverhalten. Diese besondere Atmosphäre der Wechselbeziehungen von Kind und Natur bietet, wie wir sehen konnten, einen ganzen Schatz an erzieherischen Funktionen.

JugendfarmHier ist es an der Zeit, besonders Wolfram Howein zu danken, der uns nicht nur mit väterlicher Sorge betreut und für uns das Arbeitsprogramm wie auch die Ausflüge nach Nürnberg und Bamberg organisiert hat, sondern sogar als Sponsor unserer Tage in Franken und im Bayerischen Wald in Erscheinung getreten ist. Dank ihm haben wir nichts Geringeres als ein Märchen erlebt. Städte, die uns mit ihrer edlen Seele in ihren Bann schlugen, uns gastfreundlich aufnahmen, uns mit großartiger Architektur im Stil der Gotik beeindruckten wie St. Sebald in Nürnberg oder im Übergang von der Romanik zur Gotik wie im Bamberger Dom, uns in ihren kleinen und gemütlichen Gasthäusern bewirteten, um nur einige Andeutungen zu machen.

Marina Goljakowa (liegend) mit Olga Andrijenko und Jekaterina Tscherepanowa

Marina Goljakowa (liegend) mit Olga Andrijenko und Jekaterina Tscherepanowa

Die Winteruniversität der Erlebnistage im Bayerischen Wald machte uns schließlich diese alternative Pädagogik greifbar. Wir versuchten, nur ja nichts auszulassen, alles mitzumachen, gleichzeitig Kinder und Erwachsene zu sein, immer bereit, alles zu reflektieren, was mit uns vorging. Wir bauten Skulpturen aus Schnee, färbten eine Schneestadt, nahmen teil an der Eröffnung der Schneestadt. Wir beteiligten uns an verschiedenen sozialen Spielen im Wald, legten tapfer eine Bergtour auf Schneeschuhen zurück, verbrachten eine Nacht im Schlafsack. Und wir nutzten die Gelegenheit zum Gespräch mit den Studenten, erlebten ihr Interesse an uns, ihre Fürsorge für uns. Dies alles war zutiefst anrührend. Im Ergebnis sind wir überzeugt, daß die Erlebnispädagogik etwas wirklich Wirksames sein kann, eine Methode, die jedem die Möglichkeit gibt, im Team zu agieren, anderen zu vertrauen, Verantwortung für seine Handlungen gegenüber anderen zu tragen. Denn alles vollzieht sich stets in der Gruppe.

Wir sind begeistert und mit funkelnden Augen nach Hause zurückgekehrt. Es ist halt doch immer besser, die Dinge einmal selbst gesehen zu haben, viel besser, als sie nur vom Hörensagen zu kennen. Und allemal besser, wenn man alles auch noch an sich selbst ausprobieren kann, wenn man sein eigenes Berufsbild auch einmal gespiegelt in einem anderen Land erlebt. Wir werden nun unbedingt versuchen, das in unsere Alltagsarbeit einzubauen, was wir gesehen und gelernt haben. Und wir möchten unbedingt regelmäßige Kontakte zu den Fachleuten aus der Erlebnispädagogik in Deutschland, einen Austausch mit unseren deutschen Kollegen in unserem Kinderzentrum.

Jekaterina Tscherepanowa, Marina Goljakowa und Olga Andrijenko mit Jürgen Ganzmann und Wolfram Howein

Jekaterina Tscherepanowa, Marina Goljakowa und Olga Andrijenko mit Jürgen Ganzmann und Wolfram Howein

Einige Projekte wollen wir nun schon in nächster Zeit umsetzen – und zwar drinnen wie draußen. Drinnen sind das kleine Gewächshäuser an den Fenstern, ein Aquarium, ein Landschaftsfragment an der Wand, grüne Kompositionen aus Blumentöpfen, Vasen, einen Wintergarten sowie eine Ecke mit tropischen Gewächsen, ein Florilegium, einen Vogelbauer. Und draußen wollen wir ein Übungsgrundstück, Beete und Rasen, einen Obstgarten, einen Teich, einen Hühnerstall und einen Hügel anlegen. Schließlich haben wir vor, in unserer Werkstätte Nistkästen und Futterhäuschen für Vögel zu fertigen und eine Weberei einzurichten.

Danken möchten wir herzlich Peter Steger für die Einladung und seine große Anteilnahme an all unseren Problemen, für seine Hilfe bei unserer so angenehmen Reise nach Deutschland und seine Unterstützung bei all unseren Vorhaben. Richtig liebgewonnen haben wir Wolfram Howein und seine Gattin Inge für die elterliche Sorge um uns. Besonders zu danken haben wir Jekaterina Tscherepanowa, die für uns mehr als nur eine Dolmetscherin war, sondern die mit uns bei den Erlebnistagen alles mitgemacht hat, alle Mühen und Freuden. Sehr angenehm war auch die Bekanntschaft mit Nadja Steger, die sich seinerzeit den das Wesen unseres Kinderzentrums so genau treffenden Namen – Blauer Himmel – ausgedacht hatte.

Olga Andrijenko und Marina Goljakowa

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Sie tun sich beide schwer, schon jetzt, am Ende ihres zehntägigen Aufenthalts in Erlangen und im Bayerischen Wald, beim gestrigen Abschiedsabend die Frage von Jürgen Ganzmann, dem Vordenker und fachlichen Projektpartner des Blauen Himmels, nach den stärksten Eindrücken und den für sie wichtigsten Anregungen zu beantworten. Olga Andrijenko, die als Psychiaterin mit psychotherapeutischer Zusatzausbildung das Zentrum für Natur- und Erlebnispädagogik in Penkino bei Wladimir leitet, und ihre Chefpädagogin, Marina Goljakowa, wollen und können da noch nicht werten.

Jekaterina Tscherepanowa, Marina Goljakowa und Olga Andrijenko mit Jürgen Ganzmann und Wolfram Howein

Jekaterina Tscherepanowa, Marina Goljakowa und Olga Andrijenko mit Jürgen Ganzmann und Wolfram Howein

Von der Jugendfarm haben sie die Anregung mitgenommen, möglichst bald auch Tiere in die Therapie einzubeziehen. Einen Anfang könnte man mit Hühnern machen, die sich im Sommer auf dem Grundstück an der Kljasma glücklich picken und im Dorf bei einem Bauer überwintern dürfen. Den Gärtner der WAB Kosbach würde man am liebsten gleich morgen einladen, bei der Gestaltung der Außenanlagen in Penkino zu helfen, und in den Werkstätten der Barmherzigen Brüder Gremsdorf haben die beiden gelernt, wie einfach es sein kann,  Beschäftigungstherapie zu organisieren, etwa mit einer Strickmaschine zum Selbermachen, die Marina Goljakowa gleich als Blaupause für eigene Entwürfe mitgenommen hat.

Marina Goljakowa, Olga Andrijenko und Jekaterina Tscherepanowa mit ihrem Schneebären

Marina Goljakowa, Olga Andrijenko und Jekaterina Tscherepanowa mit ihrem Schneebären

Und dann die Winteruniversität: „Eine Woche wie ein ganzes Leben“, so umschreibt Marina Goljakowa die Tage in Haidmühle, wo sie und Olga Andrijenko zum ersten Mal so richtig vor Augen geführt bekamen, was es denn überhaupt mit der Erlebnispädagogik auf sich hat, was sie den Kindern für Angebote macht.

Marina Goljakowa, Olga Andrijenko und Jekaterina Tscherepanowa mit ihrem Schneehasen

Marina Goljakowa, Olga Andrijenko und Jekaterina Tscherepanowa mit ihrem Schneehasen

Wobei ja die beiden einzigen russischen Teilnehmerinnen an der Veranstaltung unter dem Motto „Weiß – Blau – Kalt“ all die Themen wie „Winter und Schnee als Elemente der Erlebnispädagogik“, „Aktuelle Themen der Erlebnispädagogik“, „Problemlösungsaufgaben und Interaktionsübungen“, „Schnee als Baustoff: Iglus, Labyrinthe, Skulpturen“, „Gefahren und Risiken der winterlichen Erlebnispädagogik“ und die Wintertour mit Schneeschuhen und auf Skiern für ihre Kinder mit psychischen Behinderungen adaptieren müssen. Und auch die räumlichen, rechtlichen und personellen Gegebenheiten vor Ort im Blauem Himmel sind zu beachten.

Olga Andrijenko in ihrem Iglu

Olga Andrijenko in ihrem Iglu

Eines haben die beiden aber unbedingt gelernt: Sie müssen noch viel stärker interagieren. Vor Ort im Dorf Penkino mit der ansässigen Bevölkerung – etwa durch einen Tag der Offenen Tür -, mit dem benachbarten Veteranensanatorium, wo die Kinder aus dem Blauen Himmel schon mitunter kleine Auftritte veranstalten, woher man aber auch Gäste einladen könnte, um den jungen Patienten vorzulesen, Geschichten zu erzählen. Und auf jeden Fall will man mehr Studenten der Sozialpädagogik, Psychologie und Psychiatrie von der Universität Wladimir zu Praktika einladen.

Marina Goljakowa in der Schneefestung

Marina Goljakowa in der Schneefestung

Stichwort „Studenten“: An der nicht von ungefähr „Winteruniversität“ genannten Veranstaltung der Gesellschaft zur Förderung der Erlebnispädagogik nahmen in der vergangenen Woche neben Werner Michl, dem wissenschaftlichen Mentor des Blauen Himmels von der Technischen Hochschule Nürnberg (Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule), auch seine Kollegen und Studierende aus halb Deutschland und Österreich teil: von der Universität Augsburg sowie der Hochschulen Braunschweig-Wolfenbüttel, Ludwigsburg, Augsburg und der Fachhochschule Oberösterreich mit ihren Filialen in Linz, Steyr, Hagenberg und Wels. „Alle waren so aufrichtig an uns und unserer Arbeit interessiert“, freut sich Olga Andrijenko, „und wir sind sicher, einige der jungen Leute werden unsere Einladung nach Wladimir annehmen. Alle räumlichen und sonstigen Voraussetzungen dafür haben wir ja. Nicht einmal Russisch müssen die Hospitanten beherrschen, denn wir würden für Dolmetscher sorgen.“

Jekaterina Tscherepanowa und Olga Andrijenko auf der Schneeschuhwanderung

Jekaterina Tscherepanowa und Olga Andrijenko auf der Schneeschuhwanderung

Nun soll eine eigene Homepage des Blauen Himmels entstehen, natürlich in Russisch und Deutsch, und für mögliche Hospitanten will man rasch konkrete Angebote und Informationen zusammenstellen. Es soll ja bald losgehen mit den nächsten Himmelfahrten.

Zimmer für drei für Penkino im Bayerischen Wald

Zimmer für drei aus Penkino im Bayerischen Wald

Die Tür der Erlebnistage bleibt jedenfalls weit offen für Penkino und die Bewohner des Blauen Himmels. Auch und besonders dank Jekaterina Tscherepanowa, die einst als Au pair von Wladimir in die Partnerstadt gekommen, später hier studiert hat und hängengeblieben ist in Erlangen. Zunächst hatte sie nur bei einigen Terminen für die beiden Besucherinnen aus Penkino übersetzt, doch als es dann galt, jemanden zu finden, um die Gäste in den Bayerischen Wald zu begleiten, war es just wieder die russische Wahlerlangerin, die sich diese ganze Woche Zeit und Olga Andrijenko und Marina Goljakowa buchstäblich an der Hand nahm und sie von früh bis spät „wie meine Kinder“ durch das streng strukturierte Programm der Winteruniversität führte. Man darf glauben, daß da auch eine Freundschaft entstanden und, worüber sich Wolfram Howein, Projektberater des Blauen Himmels, besonders freut, eine neue Verbindung gewachsen ist, die im Austausch sicher noch eine tragende Rolle spielen kann.

Mehr zum Thema unter: http://is.gd/Pvk931

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