Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde’


So verabschiedet sich Daniel Gossel, Leiter des Instituts für Fremdsprachen und Auslandskunde, in seinem Rückblick, erschienen im aktuellen Jahresbericht, auf das Wirken von Heinz Römermann, Leiter der Russischabteilung, der sich am morgigen Freitag in den Ruhestand verabschiedet. Mit ihm verliert auch die Städtepartnerschaft einen „hidden champion“ und Pionier des deutsch-russischen Austausches der ersten Stunde. Bereits im Mai 1982 trat der Russist in die Dienste des Instituts und unterstütze zusammen mit seiner Mentorin, Ludmila Holub, die ersten Schritte von Erlangen und Wladimir aufeinander zu. Was immer es ab 1983 für das Rathaus Erlangen an Unterlagen aus Wladimir zu übersetzen gab, ging über seinen Schreibtisch, wo er ebenso akribisch und zuverlässig arbeitete wie in seinen Klassen, wo ihm sogar Gäste aus der Partnerstadt später bescheinigen sollten, er beherrsche die russische Grammatik besser als so mancher Muttersprachler – und es gebe weder hier noch dort jemanden, der diese knifflige Materie besser als er vermitteln könne.

Heinz Römermann und Daniel Gössel mit den Gaststudenten aus Wladimir: Jelena Uwarowa, Wladislaw Anufrijenkow und Maria Agejewa, April 2019

1988 kam die erste Wladimirer Studentengruppe vom damaligen Pädagogischen Institut, der heutigen Staatlichen Universität, nach Erlangen und wurde von Heinz Römermann auch außerhalb der Klassenräume aufmerksam betreut. 1991 und 1993 unterrichtete der Dozent als Austauschpädagoge in der Partnerstadt, und 1992 begleitete er noch eine Gruppe aus seinem IFA nach Wladimir. Längst brauchen die Gruppen keine mitreisende Betreuung mehr, aber sie kommen mit unfehlbarer Präzision seit jenem fernen 1988 Jahr für Jahr, die Russen im Frühjahr, die Deutschen im Herbst. Gerade eben bereitet sich wieder ein Trio aus Erlangen auf die Reise nach Wladimir vor. Diese gut dreißigjährige Tradition des pädagogischen Austausches ist einzigartig nicht nur in der Partnerschaft, sondern sicher auch für die deutsch-russischen Hochschulkontakte insgesamt. Preiswürdig! Bei zurückhaltender Schätzung nahmen insgesamt etwa 250 junge Leute aus beiden Städten an den Begegnungen teil, die ihrerseits ja ihre Erfahrungen wieder mit ihren Kommilitonen teilen. Aber das ist dann schon die höhere Mathematik der Partnerschaft, in der auch noch die Arithmetik der von 1996 bis 2018 sechs von ihm organisierten Russisch-Symposien zu berücksichtigen wäre, an denen immer auch Gastdozenten aus Wladimir beteiligt waren.

Heinz Römermann beim Russisch-Symposium 2018

Erlangen und Wladimir schulden Heinz Römermann, der nie viel Aufhebens um seine Person machte, ein riesiges Dankeschön für seine unerschütterliche Beharrlichkeit und stille Mühewaltung im Geist des wissenschaftlichen Miteinanders und der Völkerverständigung. So schwer es fällt, ihn zu verabschieden, so sicher darf man sein, daß der begnadete Sprachvermittler seine Mission in gute Hände legt, die sein Werk erfolgreich fortsetzen. Auf Wiedersehen, Heinz Römermann!

Read Full Post »


So schnell kann es gehen: Soeben ging der Besuch einer dreiköpfigen Gruppe der Universität Wladimir am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde zu Ende, und gleich nach Ostern beginnt für Iwan Lawrentjew, 2013 noch selbst an diesem Austausch beteiligt, das Studium der Gerontologie an der FAU. Gemeinsam mit seiner Frau Maria ist der Deutschlehrer dieser Tage wieder nach Erlangen gekommen, dieses Mal nicht für jene kurzen drei Wochen, sondern mindestens für drei lange Jahre, „weil es mir hier sehr gut gefällt und ich eine gute Ausbildung haben möchte“.

Iwan und Maria Lawrentjew

Das, eine gute Ausbildung, ist auch Maria wichtig, die derzeit noch einen Sprachkurs an der Volkshochschule besucht und möglichst bald in ihrem Beruf als Erzieherin arbeiten möchte. Aber noch sind die beiden damit beschäftigt, richtig anzukommen, sich mit den Regeln im Studentenwohnheim zurechtzufinden, die Nebenkostenabrechnung zu verstehen, alle notwendigen Anschaffungen zu tätigen. Immerhin, zwei Fahrräder nennen sie schon ihr eigen: unverzichtbar für eine gelungene „Einbürgerung“ in Erlangen. Der Blog wünscht schon mal allzeit gute Fahrt und wird Maria und Iwan sicher bei der einen oder anderen Station begleiten.

Mehr zu Iwan Lawrentjew hier: https://is.gd/7BKRmp und https://is.gd/7tGDJE

Read Full Post »


Gestern gab es für die Troika von der Staatlichen Universität Wladimir am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde zum Abschluß ihres dreiwöchigen Studienaufenthaltes in Erlangen die Zeugnisse. Aus der Hand des Institutsleiters, Professor Daniel Gossel, und mit der Versicherung von Heinz Römermann, Leiter der russischen Abteilung, die Noten seien nicht geschönt, all die vielen Einsen und Zweien in den Fächern entsprächen den Leistungen. Nur im Zweifel habe man natürlich nach oben aufgerundet.

Jelena Uwarowa, Wladislaw Anufrijenkow und Maria Agejewa mit Heinz Römermann und Daniel Gossel

Sie sind zufrieden, die drei Gäste: mit dem Unterricht, mit den Gasteltern, mit der Küche (mit Ausnahme von Klößen), mit allem, was sie so gesehen und erlebt haben. Nur eines ist schwer für sie zu begreifen – warum die Deutschen sich so laut schneuzen. Bei ihnen zu Hause putzt man sich die Nase diskreter. Vor allem aber weiß das Trio schon: Es wird weitergehen mit dem Austausch. Denn die nächsten für die Reise im Herbst nach Wladimir haben sich bereits gemeldet. Eine gute Sache, eine sehr gute Sache, diese Verbindung zwischen den Hochschulen der Partnerstädte, die nun schon seit 31 Jahren währt und sich immer wieder neu bewährt.

Read Full Post »


Eigentlich hatte Elisabeth Preuß gestern beim Empfang für die Gaststudenten der Staatlichen Wladimirer Universität im Rathaus eine fünfköpfige Gruppe erwartet. Warum dann doch nur ein Trio kam, beantwortete Heinz Römermann, Leiter der Abteilung Russisch am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde (IFA), mit dem Hinweis, die beiden anderen seien im Rahmen eines Erasmus-Plus-Programms für ein ganzes Semester an die Friedrich-Alexander-Universität (FAU) gekommen, gewissermaßen abgeworben, wie seine Kollegin, Oxana Löscher, ergänzte. Sollte sich da ein Wettbewerb um die künftigen Wladimirer Deutschlehrer abzeichnen, die dann doch wegen der besseren Verdienstmöglichkeiten in anderen Berufen ihr Glück suchen?

Heinz Römermann, Elisabeth Preuß, Maria Agejewa, Wladislaw Anufrijenkow, Jelena Uwarowa und Oxana Löscher

So viele sind es ja nicht mehr. Die Zahlen derer, die in Wladimir Deutsch als Lehramt studieren, gehen zurück, keine zwanzig mehr sind es in einem Jahrgang. Damit wächst aber auch die Chance, in den Genuß des mittlerweile seit 31 Jahren bestehenden Austausches mit dem Partnerinstitut zu kommen und hier drei Wochen lang – vom 20. März bis 10. April – dank der Unterbringung in Gastfamilien nicht nur den Unterrichtsbetrieb mit Fächern wie Methodik des Übersetzens, Verhandlungsdolmetschen, Fachkunde Technik, Landeskunde, Grammatik oder Wortschatz und Idiomatik zu erleben, sondern auch Land und Leute kennenzulernen – mit selbstorganisierten Ausflügen nach München, Nürnberg, Bamberg… So lernt man am besten sprechen und verstehen, um eines Tages neue Brücken zwischen Deutschen und Russen zu bauen, von denen wir ja mehr denn je brauchen. Da ist es dann auch nicht mehr so wichtig, ob man seine Erfahrungen am IFA oder an der FAU macht und ob man später als Pädagoge oder was auch immer arbeitet. Hauptsache im Dienst der Verständigung.

Read Full Post »


Schon frieren die Gewässer in Wladimir zu, schon kündigt sich eisig der Winter an. Doch wir blicken noch einmal zurück in den Frühherbst, als das Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde seinen Austausch mit der Staatlichen Universität in der Partnerstadt fortsetzte:

Ich war noch niemals in New York, ich war noch niemals auf Hawaii, ich war noch niemals in Wladimir. Dementsprechend neugierig war ich auf diese Stadt und allgemein auf das Land. Ich kannte nur wenige Details aus Berichten und Dokumentationen. Dieser Schüleraustausch, ausgehend vom Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde in Erlangen, ermöglichte es, mir mein eigenes Bild zu verschaffen. Schon im Flieger war ich sehr aufgeregt, da ich mich auch noch nie richtig auf Russisch unterhalten hatte und ich mich etwas unsicher fühlte. Wir flogen jedoch zu zweit dorthin, was die Sache für mich erleichterte.

Also ging die Reise nun los, drei Wochen Wladimir, ich war gespannt.

Häuser an der Bolschaja Nischegorodskaja

Nach einem angenehmen Flug wurden wir sehr nett von einer unserer Gastfamilien empfangen und von Moskau nach Wladimir gebracht. Obwohl es schon sehr spät in der Nacht war, verspürten wir keinerlei Müdigkeit und schauten wie Kinder aufgeregt aus dem Fenster des Autos. Moskau mit seinen neuen schicken Hochhäusern zog an uns vorbei. Schon alleine die Luft hatte einen ganz anderen Geruch als zu Hause, wir waren wirklich angekommen, nach sechs Wochen Sommerferien. Vier Stunden Fahrt brachten wir hinter uns, bis wir Wladimir erreichten, eine Stadt von der Größe Nürnbergs. Das Leuchtschild mit der  Aufschrift “Wladimir“ an der Stadteinfahrt begrüßte uns ebenso herzlich wie die Gastfamilien.

Platz an der Bolschaja Nischegorodskaja

Ich wohnte bei einer sehr lieben Oma eines Austauschstudenten. Sie war früher Deutschlehrerin, was die Konversation etwas erleichterte. Es sollten sehr interessante und lehrreiche drei Wochen werden. Wir bekamen auf der einen Seite einen Einblick in den russischen Familienalltag und auf der anderen Seite ein Bild von der Stadt und ihren Sehenswürdigkeiten sowie von der Wladimirer Universität.

Der Bahnhof Wladimir

Ich verbrachte sehr viel Zeit mit der netten Dame, wir frühstückten zusammen Haferbrei und tranken Kaffee, dabei witzelten wir oft in russischen Floskeln. Sie zeigte mir die Stadt bei einem Spaziergang, und danach gab es ein deftiges Mittagessen, wozu manchmal auch ein kleines Schnäpschen serviert wurde. Dieser Kurze sollte vor allem einer Erkältung bei schlechtem Wetter vorbeugen. Genauso wie das sehr heiße Fußbad, was mir auf nette, aber auch sehr bestimmte Weise angeboten wurde.

Man versucht sich hierzulande durch natürliche Hausmittel und alte Weisheiten gesund zu halten, da Medikamente sehr teuer sind. Auch gibt es den einen oder anderen Aberglauben, wie bei uns eben auch. Jedoch ist es sehr interessant, wie dieser in anderen Ländern aussieht. Mir wurde zum Beispiel gesagt, ich solle nicht pfeifen, da ich sonst mein Geld „hinauspfeifen“ würde, oder man solle vor einer Reise eine Minute sitzen und warten, was die Reise begünstigen soll.

Ich lernte sehr viel, und wir gewöhnten uns gut aneinander: Wir verbrachten zusammen den Nachmittag im Gemüsegarten oder auf der Datscha. An den Abenden sahen wir manchmal russisches Fernsehen und diskutierten über die Themen.

Auf der Datscha

An den Vormittagen waren wir unter der Woche für drei Stunden am Pädagogischen Institut im Russischunterricht. Wir waren zu zweit bei einer sehr netten Lehrerin, was den Unterricht intensivierte. Ich brauchte meine Zeit, um mich einzufinden, da die Stunden nur auf Russisch waren und ich das so nicht kannte. Aber nach eineinhalb Wochen funktionierte es besser. Wir bekamen sehr viel Material und übten eine Menge. Nachmittags machten wir oft Ausflüge mit den Austauschstudenten, die uns dann die Stadt zeigten. Wir besuchten Museen, Sehenswürdigkeiten oder durchschlenderten Parkanlagen und Einkaufszentren. Es war jeden Tag etwas geplant. Mit der Zeit kannten wir uns auch ein wenig aus in der Stadt, da man mit dem Bus eigentlich überall hinfahren konnte, wie in Deutschland eben auch. Der Verkehr war auch sehr organisiert, nicht wie wir es immer dachten, chaotisch und ohne Regeln. Doch im Busverkehr war etwas anders als bei uns: Bei einer Frau wird das Ticket gekauft, die im Bus auf- und abgeht und sich genau merkt wer aus- und wer einsteigt. Das ist vielleicht für diese Person etwas belastend, aber dennoch eine gute Arbeitsbeschaffungsmaßnahme und eine Vermeidung von Schwarzfahrten. Ich fand das sehr interessant zu sehen.

Erlangen-Haus

Manchmal überrollten mich die Eindrücke, und ich fühlte mich unsicher, wie ich mit manchen Situationen umgehen sollte, doch ich denke das ist ganz normal. Man lernt und wächst an diesen interkulturellen Situationen, und man gewöhnt sich mehr und mehr an die Sprache. Insgesamt war es eine sehr interessante, lehrreiche und schöne Zeit.

Спасибо большое sagt Victoria Zollner

 

 

Read Full Post »


Das Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde bei der FAU, durch seinen Austausch mit der Universität Wladimir seit drei Jahrzehnten ein konstituierender Akteur der Städtepartnerschaft, unterhält auch enge Verbindungen zum Russisch-Deutschen Kulturzentrum in Nürnberg mit seiner Vertretung der Stiftung „Russkij mir“ – „Russische Welt“. Diese 2007 gegründete Organisation zur Förderung der russischen Sprache, so ein Bericht der IFA Dozentin, Oxana Kirej, im Jahresbericht 2017/2018 des Instituts für Fremdsprachen und Auslandskunde, hatte unter ihrer Leitung eine sechsköpfige Gruppe aus Erlangen an die bulgarische Schwarzmeerkünste eingeladen, um am 6. Internationalen Festival der russischlernenden Studenten teilzunehmen. Das sechstägige Treffen brachte Anfang September 2017 rund 300 junge Leute von 25 Hochschulen aus 17 Ländern Europas und Asiens zusammen. Teilnehmerin Xenia Sakirowa schreibt dazu in dem „Tagebuch“ der Erlanger Gruppe:

Die Delegationen beim Russisch-Festival unter dem Puschkin-Motto: „Freunde, herrlich ist unser Bund!“

Alles drehte sich um die russische Sprache und den großen russischen Dichter, Alexander Puschkin, von dem auch das Motto des Festivals stammte: „Freunde, herrlich ist unser Bund!“. Wir hatten ein volles Programm: Wir stellten unsere Sprach- und Literaturkenntnisse in zahlreichen Workshops sowie in Poesie-, Sprach-, Karaoke-, Musik- und Theaterwettbewerben unter Beweis und kamen bei der Verteidigung der IFA-Ehre ganz schön in Schwitzen.

Kristina Kapsjonkowa, ganz rechts im Bild mit dem Deutschland-Schild

Mit von der Partie auch Kristina Kapsjonkowa, studierte Deutschlehrerin aus Wladimir, die nun schon im dritten Jahr ihrer Dolmetscher- und Übersetzerausbildung am IFA steckt. Hier ihr Bericht zum vierten Tag des Aufenthalts:

Den vierten Tag unseres Aufenthaltes verbrachten wir in der herrlichen Stadt Warna. Wir waren Teilnehmer des großen Aufmarsches, an dem über 300 Leute aus 17 Ländern teilnahmen. Begleitet vom Orchester gingen wir durch die Hauptstraße der schönen Stadt, winkten dabei mit den Fahnen unserer Länder und Universitäten. Unterwegs machten wir viele Selfies, Videos, jubelten und winkten allen Passanten ab. Auf dem zentralen Platz der Stadt schrieben wir unsere Wünsche für Freundschaft und Frieden auf Luftballons und ließen sie zum Himmel steigen. Das war ein richtig schöner Anblick! Danach bummelten wir durch die Stadt, lernten bekannte Sehenswürdigkeiten kennen und genossen kulinarische Spezialitäten. Warna ist eine wunderschöne Stadt. Sie und ihre freundlichen Einwohner machten auf uns einen bleibenden Eindruck!

Irina Kapsjonkowa in der Mitte mit dem Deutschlandfähnchen

Mit diesem Eindruck blieb die Gaststudentin aus Wladimir nicht allein. Die Begeisterung war offensichtlich so groß, daß Georg Eger in seinem Report des letzten Tages festhalten konnte: „Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn wir wieder nach Bulgarien zu den Wettbewerben fahren und dann unbedingt den ersten Preis für das IFA gewinnen wollen!“

Read Full Post »


Im 30. – in Worten – dreißigsten Jahr des Austausches zwischen dem einstigen Pädagogischen Institut, der heutigen Universität Wladimir, und dem Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde empfing gestern Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens den Leiter der Abteilung für Russisch, Heinz Römermann, mit seiner fünfköpfigen Studentengruppe aus der Partnerstadt. Was da mit ungebrochener Regelmäßigkeit als Konstante des Austausches geschieht, kann in seiner Bedeutung für die Beziehungen zwischen Erlangen und Wladimir gar nicht überschätzt werden. 1988 vertraglich festgelegt, kommen Jahr für Jahr angehende Deutschlehrer für drei Wochen an das IFA, während im Herbst der Gegenbesuch stattfindet. Immer, nach Möglichkeit, mit privater Unterbringung, aus der oft Freundschaften fürs Leben entstehen, die aber in jedem Fall hilft, Land und Leute besser zu verstehen und kennenzulernen.

Susanne Lender-Cassens, Konstantin Kisseljow, Tatjana Maier, Julia Frolowa, Heinz Römermann, Marina Chrenowa, Daria Schaschkowa und Anna Schingarkina

Stichwort „lernen“. Tatjana Maier, jetzt selbst Gastgeberin, hat schon Erfahrung mit dem Austausch, bei dem sie – nach eigener Aussage – viel dazugelernt habe, wie hier nachzulesen:  https://is.gd/ctayWR. Drei Wochen Unterricht, drei Wochen Ausflüge, drei Wochen Begegnungen, die morgen für die Gäste schon wieder enden, die aber – wie die gute Erfahrung zeigt – für viele auch den Beginn einer intensiven Einbindung in die Städtepartnerschaft markiert. Wundern Sie sich also nicht, wenn ihnen jemand aus der Gruppe bald einmal hier oder dort als dolmetschende Begleitung begegnet, oder wenn es ein Wiedersehen in ganz unerwarteter Rolle gibt. Man sieht sich in aller Regel wieder. Ganz wie es sein soll in der Partnerschaft, die gerade diesem Austausch entscheidende Persönlichkeiten – um nur den Namen von Irina Chasowa, der Direktorin des Erlangen-Hauses zu nennen – verdankt. Ein besonderer Dank deshalb heute an Heinz Römermann, der es verstanden hat, diesen Austausch über drei Jahrzehnte hin und bei drei Wechseln an der Spitze seines Instituts ohne Aussetzer fortzusetzen. Спасибо!

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: