Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Dieter Erhard’


Der Förderverein Kunstzeit für junge zeitgenössische Kunst im Erlanger Stadtteil Büchenbach veranstaltet vom 9. bis 16. September auf dem Rudeltplatz zum ersten Mal ein Bildhauersymposium mit dem Thema „Tier – Liebe / Tierliebe“. Gekommen ist zu der Veranstaltung unter freiem Himmel auch Jurij Iwatko, in Erlangen seit seinen Arbeiten in Tennenlohe kein Unbekannter mehr.

Jurij Iwatko bei der Arbeit an seiner neuen Skulptur, gesehen von Dieter Erhard

Noch hat das Mitglied des Kunstvereins der Region Wladimir seine Arbeit nicht abgeschlossen, aber wohl schon morgen wird die Skulptur fertiggestellt und dann mit den anderen Arbeiten im Neuen Park Büchenbach in der „Straße der Kunst“ zu sehen sein.

Jurij Iwatko und sein „Letztes Opfer“, gesehen von Dieter Erhard

Betreut von Jelena Schaab und seinem Künstlerfreund, Dieter Erhard, geht die Arbeit leicht von der Hand, und es bleibt natürlich auch Zeit, sein „Letztes Opfer“ an der Skulpturenachse in Tennenlohe zu besuchen. Eine Wiederbegegnung von Schöpfer und Geschöpf.

Read Full Post »


Zum siebten Mal in Folge fand im August das Künstlertreffen in Jelisejkowo bei Petuschki statt, wohin alljährlich der Kunstverein der Region Wladimir einlädt. Immer wieder auch Gäste aus Erlangen, heuer, wie bereits berichtet, Dieter Erhard. Nicht von ungefähr finden diese Begegnungen in dem kleinen Dorf statt, gut 70 km südlich von der Partnerstadt gelegen.

lewitan-7

Plakat zum 7. Freiluft-Künstlertreffen zu Ehren von Isaak Lewitan und zum 25. Lewitan-Festival

Hier, genauer im Nachbardorf Gorodok, machte nämlich auch schon Isaak Lewitan im Mai 1891 Station und quartierte sich in der Datscha des Historikers Wassilij Kljutschewskij am Ufer der Pekscha ein.  Im Jahr darauf schuf der Maler hier sein wohl berühmtestes Werk, die „Wladimirka“, zu der dem Künstler die Idee kam, als er nach der Jagd mit Freunden auf die alte Wladimirer Landstraße stieß. Die Chaussee zog sich bis an den Horizont, rechts und links von ihr die weiten Felder und Waldstreifen.

lewitan-8

Skulptur auf dem Gelände des Isaak-Lewitan-Museums

Der Anblick erschütterte den Künstler, denn vor seinem inneren Auge sah er all die unglückseligen Menschen, die auf dem Weg in Fußfesseln via Wladimir bis nach Sibirien in die Verbannung zu laufen hatten. Das Gemälde entstand wie in einem Atemzug und gilt seither als Meilenstein nicht nur in der russischen Kunstwelt, sondern auch in der Geschichte des Landes. Bis heute liest man aus dem Bild den Wunsch heraus, Willkür zu überwinden und Veränderungen hin zu mehr Freiheit zu ermöglichen.

Dieter Erhard und Igor Tschernoglasow

Dieter Erhard und Igor Tschernoglasow

Im Herbst 1982 kam Isaak Lewitan dann selbst schon als Verbannter. Der Ukas des Zaren über die Ausweisung der Juden aus Moskau betraf auch den Künstler, der erst im Dezember des Jahres wieder in die Metropole zurückkehren durfte. Das Exil nutzte er freilich kreativ und schuf in den wenigen Monaten 17 Gemälde, Etüden und Skizzen (z.B. „Am See“, „Weg“, „Mondnacht im Dorf“, „Zug unterwegs“, wo die Landschaft um Gorodok, Jelisejkowo und Kosterjowa Modell stand.

Igor Tschernoglasow und Anatolij Denissow

Igor Tschernoglasow und Anatolij Denissow

Hundert Jahre später entstand dann die Idee, hier ein Museum einzurichten, das an das Schaffen des großen Meisters erinnern sollte. Lokale Künstler und Heimatforscher taten sich zum „Lewitan-Komitee“ zusammen, das sich mit dem Erbe des Malers und der Einrichtung eines Museums beschäftigte. Zunächst stellte man das Popkow-Haus in Gorodok unter Denkmalschutz, wo Isaak Lewitan 1892 gelebt und gearbeitet hatte nach ihm schon eine Straße benannt war. 1990 dann begann man mit dem Bau des Museums.

Isaak Lewitan, Skulptur von Igor Tschernoglasow

Isaak Lewitan, Skulptur von Igor Tschernoglasow

1992 dann feierte man den 100. Jahrestag des Aufenthalts von Isaak Lewitan hier und beschloß, regelmäßig Künstlertreffen abzuhalten, an denen auch Kunstwissenschaftler aus Moskau und anderen russischen Städten teilnahmen.

Künstlerfreunde von Dieter Erhard: Igor Tschernoglasow, Jurij Iwatko und Jelena Jermakowa

Künstlerfreunde von Dieter Erhard: Igor Tschernoglasow, Jurij Iwatko und Jelena Jermakowa

Leider brannte dieses Gebäude 1999 unter bis heute nicht geklärten Umständen ab. Doch die Lewitan-Freunde beschlossen darauf, ein neues Museum im Nachbardorf Jelisejkowo zu eröffnen, mehr noch: dort auch ein Gästehaus für Künstler einzurichten, wovon der Meister selbst schon geträumt hatte. Hier sollte ein Ort der Begegnung mit der Natur und Kollegen entstehen, ein Ort der Inspiration und des Austausches, wo man die künstlerischen Ergebnisse der Treffen sammeln würde.

Im Künstlerhaus

Im Künstlerhaus

Es fand sich in dem Unternehmer Wladimir Kosjarumow sogar ein Mäzen, der bereit war, das Künstlerzentrum zu finanzieren. Der Verehrer des Werks von Isaak Lewitan hatte schon vorher immer wieder Künstler zu sich nach Jelisejkowo geladen und ihnen Gelegenheit gegeben, einige Zeit in Ruhe zu arbeiten, wozu er eine Volksschule aus dem frühen 20. Jahrhundert restauriert hatte.

Im Künstlerhaus

Im Künstlerhaus

Heute ist hier das Isaak-Lewitan-Museum untergebracht, wo Kopien der Werke zu sehen sind, die der Künstler im Gouvernement Wladimir geschaffen hat. Zum Fundus gehören außerdem einige persönliche Gegenstände und Photographien des Landschaftsmalers. Nebenan liegt das große Holzhaus im russischen Stil, das Wassilij Kosjarumow 2008 erbaut hatte und wo heute Arbeiten von Künstlern aus der Region Wladimir, aus Moskau, Sankt Petersburg, Kaluga, Rjasan, Lipezk und eben auch aus Erlangen zu sehen sind. 2009 besuchten übrigens die Urenkel von Isaak Lewitan den Komplex.

Malstunde im Freien

Malstunde im Freien

Igor Tschernoglasow, Vorsitzender des Kunstvereins der Region Wladimir und in Erlangen-Tennenlohe mit zwei Skulpturen prominent vertreten, schuf für das Museum eigens ein Lewitan-Denkmal.

Dieter Erhard und sein Stein "Run 2016"

Dieter Erhard und sein Stein „Run 2016“

Und nun steht der Stein mit den Kopffüßlern von Dieter Erhard hier und erwartet spätestens im nächsten Sommer die nächsten Gäste aus Erlangen.

Mehr zu der Arbeit von Dieter Erhard unter: https://is.gd/H51PPG – und mehr zu Isaak Lewitans „Wladimirka“ unter: https://is.gd/LxqEdN

 

Read Full Post »


Mit 45 Jahren ist 2008 Pawel Jermakow bei einem Autounfall ums Leben gekommen. In dem Bändchen „Стих и песни“ hat seine Frau Jelena den literarischen Nachlaß des Autors zusammengetragen, illustriert von ihrem heuten Ehemann, Jurij Iwatko. Die Sammlung fand den Weg nach Erlangen mit dem Erlanger Künstler, Dieter Erhard, der die beiden – sie hatten 2014 und 2015 in Tennenlohe Kunstwerke in Tennenlohe geschaffen – während seiner Teilnahme an dem Sommer-Kunstsymposium in der Region Wladimir wiedersah.

pawel-jermakow

Hier ein kleines Gedicht in – für die russische Lyrik noch immer eher ungewöhnlichen – freien Versen in der Nachdichtung von Peter Steger.

pawel-jermakow-1

Weich sind deine Augen, – und sie stechen,

zart sind sie und flehen um Liebkosung,

brennen alles innen aus,

tief im Innern eines jeden, gleich ob fremd, ob eigen,

lassen als Erinnerung zurück

nichts als eine Handvoll heißer Tränen,

brennend heiß – so wie dein Herz.

 

Read Full Post »


Während sich in den Erlanger Nachrichten derzeit Leserbriefschreiber in der Selbstproklamation zu Herolden der schweigenden Mehrheit üben und einen offenbar lange angestauten Furor gegen die angeblich dem gesunden Geschmack von Tennenlohe widerstrebende Skulpturenwelt des Dieter Erhard austoben, nimmt der Künstler derzeit an einem Symposium für Bildhauer des Wladimirer Kunstvereins teil. Auf Einladung von Igor Tschernoglasow, dem Vorsitzenden der Organisation, der selbst auf Initiative seines Erlanger Freundes bereits zwei Skulpturen in Tennenlohe geschaffen hat. Nun also, bei seinem zweiten Besuch in Wladimir – der erste liegt sechzehn Jahre zurück -, ein Kunstwerk von Dieter Erhard für Wladimir.

Erhard 1 20160829_104143_resized

Den Stein für den „Run 2016“ hatten die Gastgeber gestellt, seine Metallfiguren, die uns alle auf der Welt symbolisieren, die wir mit großen Köpfen und ohne Bauch und Körper den politischen Anführern hinterherrennen, brachte der Erlanger Künstler vorgefertigt im Gepäck mit. Nun steht die Skulptur aus Kalkstein und Edelstahl mit einer Höhe von 2,5 m und einem Gewicht von 2,5 t vor dem Museum in Jelissejewo, Region Wladimir, wo zehn Tage lang 14 russische Künstler zusammen mit Dieter Erhard an jenem Ort arbeiteten, wo Isaak Lewitan unter anderem sein berühmtes Gemälde „Wladimirka“ schuf.

 

Erhard 4

Der Besuch von Dieter Erhard in Wladimir war überfällig. Denn was hat der 2009 mit dem Erlanger Ehrenbrief für Kultur ausgezeichnete Schöpfer des Skulpturenparks Tennenlohe nicht schon alles an Projekten mit den russischen Künstlern ins Leben gerufen: die Skulpturen von Igor Tschernoglasow und Jurij Iwatko, die Bemalung von Trafhäuschen mit Sergej Jermolin und Anatolij Denissow, die Kunstaktion mit Praktikantinnen aus Wladimir bei den Barmherzigen Brüdern Gremsdorf, den Freundschaftsring am OBI-Kreisel in der Kurt-Schumacher-Straße, um nur die wichtigsten Stationen zu nennen.

Irina Chasowa und Dieter Erhard

Irina Chasowa und Dieter Erhard

Nun wird man in Wladimir ein Urteil über die Kunst des Dieter Erhard und seine Kopffüßler fällen. Sicher auch dort nicht allfällig und einhellig, aber gewiß nicht in dem Geist und Ton jener, die wieder einmal den Sinnspruch bestätigen: nulla poeta in patria!

Read Full Post »


Geplant war die Eröffnung der Skulpturenachse Tennenlohe ja bereits für August, also noch zu der Zeit, wo Jurij Iwatko persönlich anwesend war. Doch administrative Gründe, sprich die Einholung von Genehmigungen, verzögerten den Termin, weshalb der Wladimirer Künstler und seine Frau, Jelena Jermakowa, ihr Werk, das „Letzte Opfer“, nicht im Ensemble mit den anderen Arbeiten im Sebalder Forst sehen konnten. Aber die beiden wollen ja schon im nächsten Jahr wiederkommen und werden dann sicher beurteilen können, wie gut es gelungen ist, das Konzept des Tennenloher Künstlers, Dieter Erhard, gemeinsam mit Forstdirektor, Peter Pröbstle, umzusetzen.

Das letzte Opfer

Das letzte Opfer

Am Sonntag ist es nun so weit: Um 14.30 Uhr trifft man sich am Feuerwehrhaus Tennenlohe, Sebastianstraße, gegenüber der Skulpturenwiese, um dann gemeinsam auf einer Strecke von etwa einem Kilometer die ersten zehn Werke (zwei weitere sind noch in Arbeit) von lokalen Künstlern – sowie den Beitrag aus Wladimir – in ihrer buchstäblich natürlichen Umgebung zu erleben. Zu sehen dabei übrigens auch ein Beitrag von Stefan Schnetz, der seine Spuren auch schon im Garten vom Erlangen-Haus hinterlassen hat. Herzliche Einladung also an alle kunstinteressierten Sonntagswanderer.

Read Full Post »


Es war schon ein gewaltiger Aufwand, die Skulptur das „Letzte Opfer“ überhaupt zu errichten. Volle drei Sommerwochen hatte der Wladimirer Künster, Jurij Iwatko, mit seiner Frau, Jelena Jermakowa, für das Werk aus Stahlrohren benötigt und sich dabei auf der Skupturenwiese in Tennenlohe immer gern über die Schulter schauen lassen. Der Bildhauer wußte zwar von Beginn an, daß seine Arbeit nicht am Ort ihrer Entstehung würde bleiben können, aber wie es seinem Freund und Künstlerkollegen, Dieter Erhard, gelingen sollte, die Konstruktion unbeschadet an den endgültigen Standort zu bringen, konnte er sich nicht recht vorstellen. Doch dann kam mit einem Lächeln: „Wenn das einer schafft, dann Dieter!“

Das

Das „Letzte Opfer“ zieht um

Nun ist es geschafft. Das „Letzte Opfer“ wurde dieser Tage verladen – umsichtig und fachgerecht – und ist nun Teil der Skulpturenachse im Sebalder Reichswald.

Das

Das „Letzte Opfer“ an seinem endgültigen Standort

Noch sind wohl einige genehmungsrechtliche Fragen zu klären, deretwegen man die ursprünglich schon im August geplante Eröffnung hatte verschieben müssen, aber im Oktober wird das Projekt wohl offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt. Wanderer und Radfahrer, die in Tennenlohe am Feuerwehrhäuschen gegenüber der Skulpturenwiese die Brücke über die Bundesstraße nehmen und dann im Wald sich links halten, gelangen nach wenigen Metern schon zu der Figur des russischen Künstlers. Und wer mit dem Auto von Nürnberg kommt, erblickt das „Letzte Opfer“ rechter Hand zwischen den Bäumen einen knappen Kilometer hinter dem Pferdehof.

Wer noch einmal nachlesen will, wie Erlangen zu einem weiteren Kunstwerk aus Wladimir kam, gebe in die Suchmaske des Blogs „Jurij Iwatko“ ein.

Read Full Post »


Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens hätte den gestrigen Termin für die Enthüllung der Skulptur „Das letzte Opfer“ von Jurij Iwatko  in Tennenlohe gar nicht besser wählen können, fiel er doch zusammen mit dem 70. Jahrestags des ersten Abwurfs einer Atombombe auf von Menschen bewohntes Gelände, genauer die japanische Stadt Hiroshima. Der Künstler aus Alexandrow, der einstigen Residenzstadt Iwans des Schrecklichen, in der Region Wladimir gelegen, will seine Metallkonstruktion nämlich als Bild gedeutet sehen, das den letzten Menschen darstellt, der, eingezwängt in den Käfig seiner Lebensumstände, auf dieser Welt der „schlimmsten denkbaren Tragödie, der äußeren Gewalt durch Kriegseinwirkung, zum Opfer fällt.“ Sein Wunsch deshalb, wie er den anwesenden Gästen erklärt: „Möge kein Mensch mehr in Kriegen zu Schaden kommen, möge mit dieser Skulptur die Gewalt an Menschen ein Ende finden. Und mögen alle in der Arbeit ihre eigene Phantasie entdecken und die Skulptur, wie immer wieder geschehen, ruhig als Engel oder Vogel deuten. Kunst soll ja vieldeutig sein.“

Enthüllung der Skulptur "Das letzte Opfer" durch Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens

Enthüllung der Skulptur „Das letzte Opfer“ durch Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens

Jurij Iwatko hatte sich schon vor seinem Eintreffen von dem Thema „Natur und Krieg“ packen lassen, so vom Projektleiter, Dieter Erhard, mit Blick auf die jahrzehntelange militärische Nutzung des Tennenloher Forsts vorgegeben, wo die Arbeit des russischen Künstlers Teil der Skulpturenachse werden soll, die voraussichtlich im Oktober eröffnet wird. Fünf Entwürfe hat der Bildhauer mitgebracht: zwei für Stein, zwei für Metall und eines für eine Verbindung beider Materialien. Nun also diese Metallfigur mit der klaffenden Öffnung in ihrer Mitte, durchdrungen von einem langen Rohr, zu verstehen als die tödliche Wunde. Entstanden in ungezählten Stunden schweißtreibender Arbeit seit dem 8. Juli, so meisterhaft, wie vielfach bekundet, daß kaum jemand glauben kann, der Künstler habe tatsächlich noch nie vorher ein Schweißgerät in Händen gehalten. Doch genau so ist es, und niemand weiß das besser als Dieter Erhard, der seinem Lehrling mit der Überreichung von einem Paar Schweißerhandschuhen Anerkennung und Respekt zollt und mit dem Andenken gewissermaßen den Meisterbrief überreicht.

Gruppenbild mit Künstler: Alexandra Wunderlich

Gruppenbild mit Künstler: Alexandra Wunderlich, Jelena Jermakowa, Rosie Zahn, Susanne Lender-Cassens und Jurij Iwatko

Grund aber auch, allen zu danken, die das Werk gemeinsam mit Dieter Erhard erst möglich gemacht haben: der Stadt Erlangen, vertreten durch Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens und Stadträtin Alexandra Wunderlich, dem Kunstkreis Tennenlohe und „den vielen Menschen, die immer wieder vorbeikamen und uns nicht verdursten ließen, die uns Kirschen brachten oder Kuchen, den Nachbarn, die auch an den Wochenenden das Schweißen und Klopfen ertrugen – und ganz besonders Jelena Wassiljewa, die dem Künstlerehepaar einen ganzen Monat lang in Eltersdorf eine gastliche Bleibe bot.

Jurij Iwatko und sein "Letztes Opfer"

Jurij Iwatko und sein „Letztes Opfer“

Susanne Lender-Cassens hatte es in ihrem Grußwort gesagt: „Jurij Iwatko und Jelena Jermakowa haben sich schon bei ihrem ersten Besuch, im Dezember vergangenen Jahres, in Erlangen verliebt und wollten unbedingt wiederkommen.“ Nun sind sie wieder da, und ihre Liebe zu Erlangen und den Menschen hier ist noch viel tiefer geworden. Der Abschied am Montag wird schwerfallen. Wen wundert es da, wenn jetzt schon die Frage kommt: „Was steht denn im nächsten Jahr als Partnerschaftsprojekt an? Ich bin wahnsinnig gern wieder dabei. Wenn ich als Künstler wieder etwas für die Partnerschaft tun kann, gebt mir Bescheid. Ich komme!“

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: