Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘deutsch-russischer Studentenaustausch’


Es gehört zu den schönen Gepflogenheiten von Lehranstalten, Jahresberichte herauszugeben. So ist soeben die Chronik 2016/2017 des Instituts für Fremdsprachen und Auslandskunde erschienen, das zusammen mit der Volkshochschule zu den Erlanger Bildungseinrichtungen mit der längsten und intensivsten Wladimir-Austauschpraxis gehört. Folgerichtig findet sich in der achtundachtzigseitigen Publikation auch nachstehender Bericht der vier Studentinnen, die im März für drei Wochen Erlangen erlebten:

Wir haben auf diese Reise ungeduldig gewartet, weil es für drei von uns vier die erste Bekanntschaft mit Deutschland war. Als wir zum Bordfenster hinaus auf die bayerischen Landschaften schauten, verliebten wir uns in die Natur Deutschlands. In Erlangen fuhren wir zuerst zum Institut, wo wir Heinz Römermann kennenlernten und von ihm einen Stundenplan bekamen (und sogar gleich die erste Hausaufgabe). Danach wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt. Das erste, was uns auffiel, war die Gastfreundlichkeit nicht nur unserer Gastfamilien, sondern auch die aller Menschen in Deutschland. Am nächsten Tag begann für uns der Schulalltag. Nach dem Unterricht hatten wir die Möglichkeit, durch die schöne und gemütliche Stadt Erlangen zu bummeln. Am Mittwoch wurden wir ins Rathaus eingeladen, wo man uns damit beehrte, die Bürgermeisterin kennenzulernen, welche uns freundlich empfing. Es war der 8. März, also der Weltfrauentag, und jede von uns bekam eine Blume, was wir nicht erwartet hatten, aber als sehr nett und aufmerksam empfanden.

Daniel Gossel, Alexandra Klemeschowa, Darja Lukjanowa, Marina Aljokina, Jelena Jewdokimowa, Tatjana Maier, Elisabeth Preuß und Heinz Römermann

In den nächsten drei Wochen besuchten wir viele fränkische Städte wie Bamberg, Rothenburg, Nürnberg und Forchheim. Am besten gefielen uns Bamberg und Rothenburg, weil wir uns in das Mittelalter versetzen konnten: keine Fabriken, keine mehrstöckigen Gebäude, nur Kirchen, Türme und natürlich das wunderschöne Panorama der Städte.

Wir hatten Glück, zwei Tage in der Hauptstadt zu verbringen. Trotz des Regenwetters konnten wir unseren Traum verwirklichen, Bilder vor dem Reichstag und dem Brandenburger Tor zu machen. Wir waren auch von der deutschen Küche begeistert. Sowohl in den Gastfamilien als auch in den Restaurants probierten wir verschiedene deutsche Spezialitäten aus wie z.B. Weißwürste mit Brezel, Schupfnudeln, Bratwürste mit Kartoffelsalat, Jägerschnitzel, Knödel und viele andere gute Speisen.

Abgesehen von den Ausflügen lernten wir natürlich auch. Unsere Bekanntschaft mit Erlangen begann ja mit dem Besuch des Instituts, wo wir die meiste Zeit verbrachten. Als wir unseren Stundenplan bekamen, verstanden wir, wie viel anspruchsvolle Arbeit auf uns wartete. Wir hatten jeden Tag Unterricht, und jede Stunde, die uns angeboten wurde, war sehr interessant. An unserem ersten Unterrichtstag lernten wir gleich einige Lehrer und Studenten kennen. Die erste Stunde war Landeskunde BRD bei Michael Süß. In diesen Stunden erfuhren wir einiges über das politische System der BRD und ihr Wahlsystem. Natürlich war uns vieles schon bekannt, aber trotzdem war alles sehr lehrreich. Die erste Stunde kam uns sehr kurz vor, weil wir in Wladimir nicht eine Stunde (45 Min.) haben, sondern immer Doppelstunden. Es war so ungewohnt, wenn jede Stunde so schnell zu Ende ging und wir uns zur nächsten Stunde zu beeilen hatten, damit wir nicht zu spät sind, denn es waren nur fünf Minuten Pause dazwischen! Bei uns sind immer 20 Minuten Pause dazwischen.

Birgit Tordinava, Oxana Löscher, Roland Kleiber, Heinz Römermann (stehend), Swetlana Steinbusch und Oxana Kirej (sitzend)

Besonders gut gefiel uns die Methodik des Übersetzens, weil wir an unserer Universität kein solches Lehrfach haben. Oxana Kirej zeigte uns die falschen Freunde des Übersetzens und wie man diese richtig übersetzt. Mit Swetlana Steinbusch übten wir, verschiedene Texte aus dem Deutschen ins Russische korrekt zu übersetzen und mit Heinz Römermann aus dem Russischen ins Deutsche. In der Methodik des Übersetzens von Birgit Tordinava lernten wir verschiedene Möglichkeiten, wie man richtig aus dem Russischen ins Deutsche (z.B. lange Genitivketten oder die Mengenangaben) übersetzen sollte.

Wir wunderten uns nicht nur über die große Auswahl an verschiedenen Übersetzungsthemen, sondern auch über die Außen- und Innenansicht der Institutsgebäude. Als wir diese zum ersten Mal sahen, hätten wir nicht gedacht, es handele sich hier um ein Institut, weil diese Gebäude den anderen bewohnten Häusern in der Umgebung sehr ähnlich sind. Die meisten Universitätsgebäude bei uns sind mehrstöckige Bauten, die sehr offiziell aussehen.

Es war für uns eine unvergeßliche Reise nach Deutschland, die einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat. Und natürlich hoffen wir, irgendwann wieder nach Erlangen zu kommen.

Marina Alekina, Jelena Jewdokimowa, Alexandra Klemeschowa und Daria Lukianowa

Read Full Post »


In Erlangens Partnerstadt am frühen Morgen angekommen, folgte eine etwas längere Wanderung zum Hostel. Wladimir bot bereits auf den ersten Blick einen deutlichen Kontrast zur Metropole Sankt Petersburg. Viele Häuser sind einfach und von der Sowjetarchitektur geprägt. An vielen Fassaden kann man auch noch Hammer und Sichel oder rote Sterne als Ornamente entdecken. Nach dem Einchecken, Frühstück und Erholungspause machte sich die Gruppe per Bus zur Universität auf. Auf dem Weg dorthin konnten wir weitere Eindrücke der Stadt gewinnen, so passierten wir beispielsweise eine weitere Lenin-Statue.

Willkommen in der Welt des Wissens

An der Universität angekommen, wurden wir in einen prachtvollen Konferenzraum geführt, wo eine Delegation russischer Studenten auf uns wartete. Da Wladimir die Partnerstadt von Erlangen ist und auch die Universitäten eine Kooperation pflegen, hatten wir die Möglichkeit, uns auszutauschen und einander anzunähern. So gewannen wir viele Erkenntnisse über den Alltag der russischen Kommilitonen, beispielsweise liegt die zu erwartende Bezahlung für angehende Akademiker hier weit niedriger als in Deutschland. Andererseits war zu erkennen, wie eng an russischen Hochschulen das Verhältnis zwischen Studierenden und Lehrenden zu sein scheint. Trotz einiger Anfangsschwierigkeiten entfaltete sich eine lebhafte Diskussion über die Revolution, Geschichtspolitik und Geschichtsunterricht in beiden Ländern. Nach der Diskussionsrunde bot eine längere Mittagspause die Möglichkeit, sich mit den Gastgebern in kleinerem Kreis zu unterhalten. So wurden uns einige Hörsäle gezeigt, und wir probierten die Mensa aus. Außerdem machten wir nähere Bekanntschaft mit dem Erlanger Austauschstudenten Max Firgau, der ebenfalls bei der Diskussion anwesend war und uns für den Rest unserer Exkursion begleitete. Moritz Florin und Julia Obertreis hatten zudem die Gelegenheit, sich mit ihren russischen Kollegen über weitere Pläne zur Zusammenarbeit auszutauschen.

Demetrius-Kathedrale

Nach der Mittagspause folgte eine Stadtbesichtigung, bei der uns die kenntnisreiche Stadtführerin Jelena Ljubar die Sehenswürdigkeiten von Wladimir präsentierte. Zunächst besichtigten wir die Demetrius-Kathedrale, einen von außen reich mit Reliefs geschmückten Kreuzkuppelzentralbau aus dem 12. Jahrhundert. Der Innenraum ist sehr schlicht, allein einige wenige Fresken aus der Erbauungszeit und ein Dachkreuz, das nun am Altar steht, schmücken das Innere der Kirche. Dann gingen wir zur nahe gelegenen Mariä-Entschlafens-Kathedrale, die ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert und der Zeit des Großfürstentums Wladimir – Susdal stammt. Im Inneren befinden sich eindrucksvolle Fresken von Andrej Rubljow aus dem 15. Jahrhundert, die unter anderem eine Darstellung des Jüngsten Gerichts zeigen. Der letzte Programmpunkt war dann die Besichtigung der Anlage des Goldenen Tors, das aus derselben Zeit wie die anderen Sehenswürdigkeiten stammt und eine Ausstellung beherbergt. Am Abend traf sich die Gruppe wieder mit einigen der russischen Studenten vom Vormittag, um gemeinsam essen zu gehen. Dabei legten sich vor allem die männlichen Exkursionsteilnehmer mächtig ins Zeug, um bei den russischen Studentinnen einen guten Eindruck zu machen, natürlich nur aus Gründen der Völkerverständigung…

Den letzten Tag unserer Exkursion verbrachten wir im kleinen, ländlichen aber historisch wichtigen Ort Susdal. Neben Max begleitete uns hier auch eine russische Studentin und wieder unsere Städteführerin Jelena Ljubar. Die Reise von Wladimir nach Susdal gestaltete sich als ein kleines Abenteuer an sich, denn der Bus war brechend voll, und eine chinesische Touristengruppe schien, sich uns anschließen zu wollen. In Susdal angekommen, besichtigten wir zunächst das Erlöser-Euphemius-Kloster. In der dortigen Erlöser-Verklärungs-Kathedrale aus dem 16. Jahrhundert durften wir einem fünfköpfigen Männerchor bei der Interpretation eines Abendgebets in Altrussisch zuhören. Der sphärische Klang des Gesangs vor der Kulisse der bunten Fresken im reich ausgemalten Innenraum war ein einmaliges Erlebnis. Eine weitere Sehenswürdigkeit stellte der Glockenturm der Anlage dar. Um 12 Uhr hörten wir dem dort per Hand intonierten Glockenspiel zu, das überraschend dynamisch und rhythmisch klingt. Außerdem legten wir einen kurzen Halt am Mausoleum des Fürsten Dmitrij Poscharskij ein. Vom Kloster aus liefen wir dann zum Susdaler Kreml. Dort besichtigten wir die innerhalb der Kremlmauern befindliche Mariä-Geburts-Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert. Ihre blauen Zwiebeldächer muten durch ihre Verzierung an wie ein Sternenhimmel.

Mariä-Geburts-Kathedrale

Im Inneren der Kirche kann man ein goldenes Tor bestaunen, das in der Art auch einmal in Wladimir vorhanden war, bevor es geraubt wurde. Eine weitere Besonderheit im Inneren ist die archetypische Ikonenwand, die durch ihr üppiges Gold beeindruckt. Vom Kreml aus spazierten wir durch den Ort über weite Wiesen und über einen Markt, der allerhand Souvenirs und russische Spezialitäten bot. Die letzte Station in Susdal war das Freilichtmuseum für Holzarchitektur, das Bauernhäuser und Holzkirchen aus dem 18. und 19. Jahrhundert ausstellt. In der Holzkirche konnten wir im Vergleich zu den bisher besichtigten Kircheninnenräumen eine sehr einfach gehaltene Ikonenwand sehen. Schnitzereien setzten die Ikonen stimmungsvoll in Szene und handgewebte Läufer sorgten für ein familiäres Gefühl. Verschieden große Bauernhäuser auf dem Gelände veranschaulichten die Lebensweise der Bauern unterschiedlicher sozialer Schichten. Im Inneren konnte man sehen, wie die Menschen früher lebten: mit dem Ofen als wichtigstem Einrichtungsgegenstand, den Bänken entlang der Wand und dem großen Tisch in der Stube, über dem in der rechten Ecke des Raums die Ikonenecke schwebte.

Gruppe in Susdal

Nach diesem ereignisreichen Vormittag in Susdal kehrten wir am Nachmittag zurück nach Wladimir. Dort besuchten wir noch das Erlangen-Haus als zentralen Ort der Städtepartnerschaft. Dann ging es zum Abendessen in ein aserbaidschanisches Restaurant. Ein Teil der Gruppe besuchte zuvor jedoch noch einen orthodoxen Gottesdienst in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale. Auch dies war ein faszinierendes Erlebnis, da die Art und Weise, wie der Gottesdienst in der orthodoxen Kirche abgehalten wird, so stark von den katholischen und evangelischen Riten abweicht. Die Gläubigen stehen und können umhergehen. In der Mitte des Raums vor dem Altar stehen die Priester mit der heiligen Schrift und halten im Sprechgesang den Gottesdienst ab, während die Gläubigen sich wiederholt bekreuzigen und verbeugen. Da die Orthodoxie so allgegenwärtig ist und Religiosität in ganz Osteuropa immer noch einen hohen Stellenwert besitzt, war es interessant, während dieser Exkursion auch einen Einblick in die spirituellen Traditionen und Praktiken des Landes zu erhalten. Insgesamt kann man sagen: Die Städte Wladimir und Susdal bilden einen enormen Kontrast zur Millionenmetropole Sankt Petersburg mit ihrer westlichen und imposanten Architektur. Wir erhielten so einen vielseitigen Blick auf das Land mit all seinen Facetten.

Gruppe in Wladimir

Nach einer spannenden Woche machten wir uns am 28. Mai wieder auf den Weg zurück nach Deutschland, was sich ein wenig anstrengender gestaltete als die Hinreise. Zunächst hatten wir drei Stunden in einem eiskalten Zug bis nach Moskau auszuharren, der von Kleinwarenverkäufern und einer in Tarnanzügen gekleideten Gesangsgruppe frequentiert wurde. In Moskau konnten wir dann auf dem Weg vom Bahnhof zum Flughafen einen flüchtigen Blick auf die reich verzierten U-Bahn-Stationen erhaschen. Letztlich kamen wir jedoch alle pünktlich und wohlbehalten wieder in Nürnberg bzw. Erlangen an. Die Exkursion hat uns viele neue und lehrreiche Einblicke in die russische Geschichte und Gegenwart eröffnet, an die wir während unseres weiteren Studiums sicher noch oftmals denken werden.

Jessica Wengel

Read Full Post »


Einhundert Jahre ist die Russische Revolution nun her, die jene alte Ordnung des Zarenreichs aus den Angeln hob und den Beginn einer Zeit der Veränderung markierte. Vor dem Hintergrund dieses Jubiläums reisten 14 Studenten, zwei Doktoranden und ein Gasthörer gemeinsam mit Moritz Florin und Professorin Julia Obertreis nach Sankt Petersburg, dem zentralen Ort der Revolution, sowie nach Wladimir, Erlangens russische Partnerstadt.

Die Gruppe in Susdal

Zur Vorbereitung trafen sich die Exkursionsteilnehmer an zwei Wochenenden, um sich im Rahmen eines Blockseminars in die Thematik einzuarbeiten. Das innovative Konzept eines Rollenspiels, bei dem man jeweils in die Rolle einer relevanten historischen Persönlichkeit schlüpfte und ihre Ansichten zu den verschiedenen Phasen der Revolution präsentierte, bereitete nicht nur viel Spaß, sondern ermöglichte auch einen einprägsamen Zugang zur Materie. Gut vorbereitet startete die Gruppe also am 21. Mai ihre Reise.

In Petersburg checkte die Gruppe im Cuba Hostel ein, nicht nur vom Namen her zur Thematik passend, sondern auch durch seine offene Innenarchitektur das Gemeinschaftsgefühl ganz im Sinne des sozialistischen Geistes fördernd. Den ersten Tag ließen alle zunächst im georgischen Restaurant auf der anderen Straßenseite bei gutem Essen ausklingen. Dann machten sich die Studenten alleine auf den Weg durch das Zentrum hin zum Newa-Ufer, von dem aus sie gemeinsam eine Bootstour unternahmen. Vom Wasser aus konnte man die imperiale Schönheit der Stadt bewundern. Das einzigartige Licht der „weißen Nächte“ hüllte die imposanten Gebäude in ein blau-orangenes Leuchten und ließ das Wasser der Newa wie flüssiges Kristall erscheinen.

Der darauffolgende Tag stand ganz im Zeichen ebendieser Sehenswürdigkeiten, denn er war gefüllt mit einem straffen Programm an Besichtigungen. Zunächst ging die Gruppe zur Kasaner Kathedrale, die ganz in der Nähe des Hostels liegt. Dort war ein Referat über den hier befindlichen Newskij Prospekt zu hören. Während sich unsere Professorin dann auf die beschwerliche Suche nach einer geldwechselnden Bank machte, ging die restliche Gruppe zur ersten katholischen Kirche der Stadt, gegründet von der polnischen Minderheit. Dies war nicht nur im Hinblick auf die Position der Minoritäten und ihrer Möglichkeit der eigenen Entfaltung im Vielvölkerstaat interessant, sondern auch hinsichtlich des Gegensatzes vom Katholizismus gegenüber der dominanten Orthodoxie.

Kasaner Kathedrale

Wieder vereint, machte die Gruppe dann einen Abstecher zum Winterpalais, von wo aus es dann zur Isaakskathedrale ging, die durch ihre wuchtig-klassizistische Architektur beeindruckt. Nach der Besichtigung des Ehernen Reiters spazierten wir an der Newa entlang in Richtung der Peter-und-Paul-Festung und hörten ein weiteres Referat zu den Ursprüngen der Stadt. Bei einem Abstecher auf eine Art Steg außerhalb der Festungsmauern konnte die Gruppe älteren russischen Herren in viel zu knappen Badehosen beim Bräunen zusehen. Nach kurzem Genießen dieses Anblicks gingen wir zur umstrittenen Statue von Peter dem Großen aus den 1990er Jahren, die ihn auf angeblich realistische Weise mit einem absurd kleinen Kopf darstellt.

Peter I

Anschließend führte der Weg zur Petersburger Moschee, die als erstes islamisches Gotteshaus der Stadt einen weiteren wichtigen Aspekt bei der Betrachtung nationaler und religiöser Minderheiten im Land repräsentiert. Es folgte der Panzerkreuzer Aurora, der als Symbol der Revolution hinsichtlich des Seminarthemas eine besonders wichtige Sehenswürdigkeit darstellte. Ein leidenschaftlich vorgetragenes Referat über die Rolle des Schiffs tröstete die Gruppe darüber hinweg, das Museum leider geschlossen vorzufinden. Die letzte Sehenswürdigkeit des Tages war die Auferstehungskirche, die durch ihre russische Architektur nach Moskauer Art deutlich aus dem sonst dominant klassizistischen Stadtbild heraussticht. Den ereignisreichen Tag beendete die Gruppe dann bei einem wenig beeindruckenden eurasischen Essen, von dem vor allem die Verständigungsprobleme mit dem Kellner und die Frage, ob der Borschtsch nun aus war oder nicht, in Erinnerung blieben. Der Großteil der Gruppe ließ den Abend noch in einer Bar in der Nähe des Hostels ausklingen, wo selbstverständlich der russische Wodka getestet und mehr oder weniger genossen wurde.

Panzerkreuzer Aurora

Der dritte Tag begann mit einem fast zweistündigen Marsch durch die Stadt, der das Smolnyj-Institut zum Ziel hatte. Dadurch ergab sich die Möglichkeit, die Stadt auch außerhalb des unmittelbaren Zentrums zu erleben. So kamen wir an einigen interessanten Gebäuden und Denkmälern vorbei, wie dem Taurischen Palais. Zunächst besichtigten wir die Kathedrale des Smolnyj-Klosters, die durch ihre weiß-hellblaue Fassade und ihren hohen Bau schon von weitem beeindruckt. Der Innenraum ist dagegen eher schlicht und ganz in Weiß gehalten. Allein die reich mit Gold verzierten Ikonen, die dort ausgestellt sind, bilden einen Kontrast. Lohnenswert war der Aufstieg auf den Kirchturm, von wo aus man einen weiten Blick auf die Dächer der Stadt hat. Von außen besichtigen konnten wir das Smolnyj-Institut als zentralen Ort der Revolution: mit Lenin-Statue und Denkmälern für Karl Marx und Friedrich Engels.

Smolnyj

Am Nachmittag fuhren wir mit zwielichtig aussehenden Taxis zur Historischen Akademie wo ein Treffen mit russischen Geschichtswissenschaftlern stattfand. Besonders interessant hierbei, wie die Historiker ihre unterschiedlichen Forschungsmeinungen einander gegenüberstellten, so zum Beispiel hinsichtlich der Frage ob eine Revolution langen Prozessen über einen größeren Zeitraum hinweg oder nur kurzen Momenten in der Geschichte entspreche. Dies gab einen Einblick zu der Frage, wie in der Geschichtswissenschaft Forschungsgegenstände auf höchst unterschiedliche Weise interpretiert werden können, zeigte aber auch in eine Debatte über die Revolution, wie wenig abgeschlossen diese Fragen in russischen Fachkreisen bisher bleiben. Denn, so die Historiker auf dem Podium, das öffentliche Interesse für die Revolution in diesem Jubiläumsjahr sei viel größer, als sie es sich je erträumt hätten.

Nikolaj Lichatschjow, russischer Historiker

Nach diesem aufschlußreichen Gespräch folgte ein Besuch des hausinternen Archivs, bei dem uns eine wenig bekannte Sammlung von Archivalien vorgelegt wurden, darunter nicht nur zahlreiche russische Urkunden, sondern auch wichtige, von Nikolaj Lichatschjow im 19. Jahrhundert gesammelte Quellen zur deutschen und westeuropäischen Geschichte. Der Nachmittag dieses Tages stand den Exkursionsteilnehmern zur freien Verfügung. Wie bereits erwähnt, nutzten einige diese Gelegenheit, um die Peter-und-Paul-Kathedrale von innen zu besichtigen. Die Zarengräber, in Form von Sarkophagen im Kirchenraum verstreut, sind durchaus sehenswert, so auch das Grab des Kaisers Nikolaus II und seiner Familie, deren Mitglieder von den Bolschewiki hingerichtet wurden. Andere gingen zum Hostel zurück, um sich von den Anstrengungen der letzten Tage ein wenig zu erholen. Zum gemeinsamen Abendessen beim Georgier kam die gesamte Gruppe dann wieder zusammen.

Peter-und-Paul-Kathedrale

Peter-und-Paul-Kathedrale

Der vierte Tag begann mit einem Besuch der Eremitage. Das Winterpalais beeindruckte nicht nur mit seiner herrschaftlichen Architektur und reichen Innengestaltung, sondern auch mit den darin befindlichen Exponaten. Nach der Mittagspause, die wir gemeinsam in einer modern gestalteten „Stolowaja“ verbrachten, ging es in einen anderen, etwas entfernt gelegenen Stadtteil, der nicht mehr von den imperialen Prachtbauten des Zentrums, sondern von einfacheren Gebäuden geprägt ist. Dort stand die Besichtigung einer so genannten „Kommunalka“ an. Die Wohnungsinhaberin und Gastgeberin begeisterte mit ihrer herzlichen Persönlichkeit und den interessanten und oftmals amüsanten Geschichten, die sich in dieser Gemeinschaftswohnung über die Jahrzehnte hinweg ereignet hatten. So eröffnete sich ein sehr persönlicher Zugang zur Alltagswelt in der Sowjetunion. Dieser Programmpunkt über die russische Alltagsgeschichte im 20. Jahrhundert stand in einem angenehmen Kontrast zur Kunst- und vor allem dominanten Politikgeschichte, die meist im Fokus der Besichtigungen standen. Darauf ging ein Teil der Gruppe in das Michajlowskij-Theater, um sich die Oper „Eugen Onegin“ anzusehen, die durch ihre moderne Inszenierung überraschte und polarisierte. Der andere Teil besuchte das Ballett „Sylvia“ im Marijnskij-Theater, das sehr klassisch inszeniert war und mit aufwendigen Bühnenbildern und Elementen aus der antiken Mythologie faszinierte.

Die Erlanger „Kommunalka“

Am letzten Tag in St. Petersburg besuchten wir zunächst die Higher School of Economics, wo uns Prof. Julia Lajus das dort seit neustem angebotene, englischsprachige Master-Programm „Usable Pasts: Applied and Interdisciplinary History“ vorstellte. Die Universität, die sich in einem ehemaligen Fabrikgebäude befindet, beeindruckte durch seine moderne Innenausstattung sowie fortschrittliche und international orientierte Master-Programme. Danach kehrte die Gruppe ins Stadtzentrum zurück, wo sie erneut den Panzerkreuzer Aurora aufsuchten, um ihn endlich auch zu betreten und von innen zu besichtigen. Das Schiffsinnere bot eine Ausstellung mit einer Vielzahl an historischen Exponaten, die die Geschichte des Schiffs, seine Symbolkraft für die Revolution und die Lebensrealität der Besatzung nachzeichnete. Danach stand der Nachmittag zur freien Verfügung, jedoch entschied sich die Mehrheit dafür, das Russische Museum zu besuchen. Ein spannender Kontrastpunkt zu den bisherigen Besichtigungen war die dort ausgestellte moderne Kunst der berühmtesten russischen Künstler, darunter das schwarze Quadrat von Malewitsch, das bereits während des Blockseminars erwähnt wurde. Bemerkenswert war auch die Ausstellung der Werke von Wasilij Wereschtschagin, von Kriegsszenerien und Reiseimpressionen aus Zentralasien und Fernost geprägt.

Russisches Museum

Ein Teil der Gruppe kehrte dann zur Auferstehungskirche zurück, um sie auch von Innen zu besichtigen. Der dominant blau-goldene Innenraum ist üppig mit eindrucksvollen Ikonen ausgeschmückt und der Altardekor mutet in seinen Formen beinahe orientalisch an. Ebenfalls sehenswert sind die umzäunten Pflastersteine im Inneren der Kirche, die die Stelle markieren, an der Zar Alexander II. einem Attentat zum Opfer fiel.

Die Eremitage

Am Abend traf sich die Gruppe am Hostel wieder, wo sie ihre Koffer abholten und sich dann auf dem Weg zum Bahnhof machten, um per Nachtzug nach Wladimir zu fahren. Nach anfänglicher Verwirrung über die Verteilung auf die gebuchten Zugabteile, nutzte die Gruppe die Zeit, sich zu unterhalten und besser kennenzulernen. Das Schlafen in einem russischen Nachtzug ist ein Erlebnis für sich, jedoch war es für die meisten eine alles andere als erholsame Nacht. Denn bereits gegen halb fünf in der Frühe erreichten wir den Bahnhof in Wladimir.

Jessica Wengel

Fortsetzung folgt.

 

 

Read Full Post »


Im nationalen Vergleich macht die Staatliche Universität Wladimir gar keine schlechte Figur. Im Gesamtergebnis aller untersuchten Bereiche nimmt die Hochschule aus der Partnerstadt unter allen 264 Mitbewerbern mit 415 Punkten landesweit immerhin Platz 66 ein; der Wehrmutstropfen dabei: Im Vorjahr kam man mit 478 Punkten noch um fünf Positionen besser zu liegen. Freilich hatten damals auch nur 238 Universitäten an dem Wettbewerb teilgenommen.

Empfang für Geschichtsstudenten der FAU an der Universität Wladimir, Mai 2017, Photo: Max Firgau

In die seit 2009 durchgeführte Untersuchung finden die Parameter „Lehre“, „Forschung“, „Sozialisation“, „Internationalität“, „Markenzeichen“ und „Innovation und Unternehmertum“ Aufnahme, deren Ergebnisse zusammengenommen das Endresultat ergeben. Am besten schneiden die Wladimirer auf dem Feld der Innovation ab, wo sie mit 498 Punkten Platz 36 erreichen. Erfreulich, denn hier hat man sich nicht nur gegenüber 2016 um 22 Positionen verbessert, sondern hier zählt, was man an Patenten vorzuweisen hat oder mit Drittmitteln technologisch in der Praxis umsetzt. Umso bedauerlicher da der Platz 115 beim Thema „Forschung“, und auch bei den internationalen Beziehungen läßt Rang 84 nicht richtig Freude aufkommen. Da könnte nicht schaden, die Verbindungen zur Friedrich-Alexander-Universität weiter zu intensivieren, etwa mit dem Ausbau der Kontakte in den Geschichtswissenschaften, zumal ja eben erst eine Gruppe von Studenten unter Leitung von Professorin Julia Obertreis vor Ort war und im August Studenten der Religionswissenschaften aus Wladimir in Erlangen erwartet werden, zumal, wie der Blog berichtete, derzeit im Rahmen von Erasmus Plus ein Austausch stattfindet. Also, mehr davon, dann gibt es im nächsten Jahr auch eine bessere Platzierung.

Read Full Post »


Passend zum Pfingstwunder, heute ein weiterer Gastbeitrag von Max Firgau:

Mit dem Vorhaben, innerhalb der Städtepartnerschaft die Kooperation auf Universitätsebene zu stärken, reiste eine 19-köpfige Gruppe Geschichtsstudenten der FAU nach Wladimir. Meine Rolle als Austauschstudent vor Ort war es, für Kontakt zu den lokalen, russischen Studenten zu sorgen. Deshalb animierte ich meine Kommilitonen, die ebenfalls Englisch und Deutsch studieren, sich mit der deutschen Delegation zu treffen.

Gemischte Studentengruppe mit Fremdenführerin Jelena Ljubar ganz rechts im Bild

Anfängliche Skepsis und Schüchternheit wichen rasch offenen und spaßigen Unterhaltungen. So verbrachten die Deutschen und die Russen zwei aufeinanderfolgende Abende in Wladimirer Kneipen miteinander, auch bei der Fahrt nach Susdal schloss sich eine russische Studentin der deutschen Reisegruppe an.

Kneipentour

Letztendlich genossen beide Seiten die Chance zum interkulturellen Austausch, und nach den vielen gemeinsam verbrachten Stunden waren viele neue Freundschaften geknüpft worden, wodurch der Abschied auch nicht ganz leicht fiel. So kann Völkerverständigung gerne funktionieren!

Genaueres ist auf meinem Blog zu lesen, den ich laufend zu meinem Auslandssemester in Wladimir schreibe: http://5monatemitwladimir.blogspot.ru/2017/05/kapitel-15-mal-wieder-besuch-aus.html

Max Firgau

Read Full Post »


Noch nie zuvor in Erlangen, auch nicht im Rahmen des Schüleraustausches oder als Gast am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde, nicht einmal am Erlangen-Haus einen Kurs besucht – und dennoch nun als Studentin der Germanistik an der Universität Wladimir für ein Semester an der Friedrich-Alexander-Universität. Ein Erasmus-Stipendium macht es möglich für Anastasia Orlowa bis Ende Juli. Und natürlich die Verbindung aus Fleiß und Ehrgeiz, denn die Sprachkenntnisse – vertieft durch einen fast zweimonatigen Vorbereitungskurs in Erlangen – lassen nichts zu wünschen übrig und sprechen wieder einmal für die Qualität der Wladimirer Hochschulausbildung.

Anastasia Orlowa

In Passau war die angehende Germanistin mit dem Berufswunsch Lehrerin schon einmal, aber zu Erlangen hat sie erst über Max Firgau – er nimmt derzeit ihren Platz bei den Vorlesungen und Seminaren in Wladimir ein und schreibt seinen eigenen Blog unter https://is.gd/b8lKgr – Verbindung aufgenommen. Noch sind die Kontakte mit Erlangern auch vor Ort spärlich, weil das Semester erst begonnen hat, aber das wird sich rasch ändern, denn die Stipendiatin will bei der Betreuung von Gästen aus Wladimir helfen. Die beste Voraussetzung, um Menschen aus beiden Partnerstädten kennenzulernen – und natürlich die deutsche Sprache in all ihren Färbungen besser zu verstehen. Mit den Dialekten nämlich, das gibt Anastasia Orlowa zu, habe sie noch so ihre Probleme. Das läßt sich ändern. Willkommen also in der Partnerschaftsarbeit!

Read Full Post »


Das Jahr hat gerade erst begonnen, aber schon in den ersten vier Monaten kamen jede Menge Jugendliche aus Wladimir nach Jena. Der Euro-Klub in der Partnerstadt setzt seine Tradition fort und bietet Schülern und Studenten landeskundliche Reisen durch Europa an. Im Januar und Februar besuchten in diesem Rahmen aus Wladimir mehr als einhundert junge Leute Jena. Der Zwischenhalt an der Saale per Reisebus gehört für jede Euro-Klub-Gruppe schon zum festen Programm – nicht nur mit einem Stadtrundgang in Begleitung der Freiwilligen vom Euro-Werkstatt Jena e.V., sondern auch mit einem Besuch der Jugendzentren und einer Diskussion mit Gleichaltrigen zu aktuellen Themen.

Iwan Nisowzew, Norbert Hebestreit, Anna Sjakina, Angelina Muchina und Galina SamarajewaEine große Rolle dabei spielen die Pädagogen und Mitarbeiter vom Wladimirer Euro-Klub sowie dessen Partnerorganisationen in Jena, die Euro-Werkstatt und die ÜAG Jena gGmbH.

Im Botanischen Garten Jena

Am Mittwoch ist wieder ein Wochenprogramm des berufsorientierten Jugendaustausches zwischen dem Euro-Klub mit Jelena Guskowa und der ÜAG mit Elke Kerber zu Ende gegangen. Begleitet wurde die russische Gruppe von zwei pädagogischen Mitarbeiterinnen des Klubs, Galina Samarajewa, Englischdozentin an der Universität Wladimir, und Anna Sjakina, stellvertretende pädagogische Leiterin der Schule Nr. 2 und Deutschlehrerin. Das Programm war übervoll mit täglich neuen Eindrücken! Unter anderem band man die russischen Jugendlichen aktiv in die journalistische Arbeit ein, viele zeichneten ihre Erlebnisse auf, so gut wie alle tauschten ihre Bilder mit Freunden im Netz aus. Die drei aktivsten Teilnehmerinnen drehten sogar einen kurzen kreativen Musikfilm, wo Rap in Eigenkomposition mit einem lustigen Text zu jedem Reiseteilnehmer zu hören ist. Wir werden das hoffentlich alles bald im Internet zu sehen bekommen! Da können die jungen Leute dann selbst von den Inhalten der Programme und ihren Eindrücken erzählen.

Begegnung

Parallel zu den Jugendbegegnungen hatten die Organisatoren Gelegenheit zu einigen ausgesprochen produktiven Gesprächen über Partnerschaftsprojekte. Besonders offen, positiv und fruchtbar dabei das abendliche Treffen zwischen Anna Sjakina und Angelina Muchina, Lehrerin für Russisch und Kultur aus der Schule „Kulturanum“ in Jena-Lobeda. Beide Fremdsprachenlehrerinnen hatten sich schon lange eine Partnerschule für den Austausch gewünscht. Iwan Nisowzew und Uljana Tschkalowa, eine europäische Freiwillige an der ÜAG Jena gGmbH, halfen, die beiden Frauen zusammenzubringen. Hinzu kamen noch Galina Samarajewa und Norbert Hebestreit, der im Februar Wladimir für sich entdeckt hatte, s. https://is.gd/Z3iyD1. Bleibt zu hoffen, daß diese neuen Bekanntschaften bald auch neue Früchte hervorbringen, neue Jugendbegegnungen, umsomehr als die Schule Nr. 2 aktiv am Programm des Euro-Klubs teilnimmt, der seinerseits viel Unterstützung bei der Durchführung internationaler Austauschmaßnahmen leisten kann. Auch seitens Jena fehlt es nicht an Erfahrung: Angelina Muchina, die ehemalige Direktorin des Instituts für Internationale Kommunikation, besuchte Wladimir bereits vor einigen Jahren, und drei ihrer Schülerinnen kamen gerade dieser Tage von der Mix-Tour, organisiert von der Euro-Werkstatt, aus der russischen Partnerstadt zurück. Da ist also viel am Start, man darf sich auf neue Projekte freuen.

Abschied mit Tränen

Und dann waren Galine Samarajewa und Iwan Nisowzew auch noch an der Friedrich-Schiller-Universität und besprachen mit Wladislawa Warditz vom Institut für Slawistik eine mögliche Zusammenarbeit mit der Universität Wladimir im Bereich Linguistik – mit einem Studentenaustausch von Slawistikstudenten. Möglich, daß es bereits im Juli junge Linguisten aus Jena mit dem Gegenbesuch der ÜAG Jena gGmbH nach Wladimir kommen. Möge es gelingen! Zwischen den beiden Hochschulen gibt es ja schon lange ein Abkommen über Zusammenarbeit, allerdings kam bisher noch kein regelmäßiger Austausch zustande. Eine gute Motivation dazu könnte nun der Jugendaustausch liefern. Viele gute Nachrichten aus Jena, die der Blog Iwan Nisowzew verdankt, während der Jugendaustausch nur dank der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) in Hamburg, der Stadt Jena und der ÜAG Jena gGmbH finanziert werden kann.

Read Full Post »

Older Posts »

%d Bloggern gefällt das: