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Posts Tagged ‘deutsch-russischer Sportaustausch’


Achtung, Achtung! Letzter Aufruf. Noch bis zum 16. August nimmt die Sportredaktion des Blogs Anmeldungen zum Halbmarathon „Goldenes Tor“ in Wladimir an. Ungewöhnlicher und schneller kann man das Zentrum der Partnerstadt nicht erkunden – und in Gesellschaft von einigen Hundert wohlgelaunter Mitläufer. Der Parcours führt nämlich vom Kathedralenplatz aus an allen wichtigen Bauwerken vorbei, die nun schon zum dritten Mal als ehrwürdige Kulisse für dieses fröhliche Sportfest dienen, das natürlich auch kürzere Distanzen bietet: https://vladimir-marathon.ru

Das Team Erlangen 2017

Bei der Premiere 2017 kam auch ein Team aus Erlangen ins Ziel, freilich ohne John Stackmann, der damals aus gesundheitlichen Gründen auf den Start verzichten mußte. Heuer nun tritt der begnadete Trainer und Veranstalter des „Winterlaufs in der Brucker Lache“ nun mit einem seiner hoffnungsfrohen Schützlinge am Sonntag, den 8. September, an. Für ihn ein Wiedersehen mit alten Lauffreunden, nahm er doch bereits 1992 am „Golden-Ring-Marathon“ teil, dem Vorläufer des jetzigen Wettkampf. Vielleicht wird ja aus dem bisherigen Duo noch zumindest ein Trio. Siehe hierzu auch: https://is.gd/LiVIZM

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Schon zum fünften Mal ist Deniel Krotter vom TV 1848 in Wladimir – vier Mal zu Turnierkämpfen und im vergangenen Jahr erstmals zum Training, nach dem er die Deutschen Meisterschaften in seiner Klasse gewann. Beflügelt von diesem Erfolg bereitet er sich nun wieder in der Partnerstadt auf die diesjährigen Wettbewerbe vor, heuer erstmals mit einem Freund aus dem Ring, Andreas Jäger.

Подпись фотоНемецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Deniel Krotter

Die jungen Männer werden von Igor Krotter trainiert, der in Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt den Faustkampf populär macht, zunächst als sportliche Integrationsmaßnahme für rußlanddeutsche Jugendliche, doch zunehmend auch unter Heranwachsenden aller Nationen, die hier leben, von Albanern über Türken bis hin zu ethnischen Deutschen. Selbst stammt der Coach und ehemalige Sowjet-Boxer aus Nischnewartowsk in Sibirien, von wo er als Spätaussiedler nach Franken kam. Deniel Krotter und Andreas Jäger, ebenfalls aus einer Rußlanddeutschen-Familie stammend, sind zwar hierzulande geboren und aufgewachsen, sprechen aber fließend Russisch.

Немецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Jewgenij Lobossow

Das erleichtert natürlich die Arbeit mit Jewgenij Lobossow, ihrem Wladimirer Trainer, der von seinen deutschen Schützlingen sagt:
Die Jungs meinen, hier ein intensiveres Training als in Deutschland machen zu können. Wir konzentrieren uns auf die physische Belastung, die Entwicklung von Geschwindigkeit und Ausdauer. Für mich als jungen Trainer stellt das eine gewisse Herausforderung dar, die mir Gelegenheit gibt, Erfahrungen zu sammeln und mich selbst zu testen.

Deniel, 19 Jahre, und Andreas, 20 Jahre, haben bereits eine beeindruckende Titelsammlung als Junioren. Nun stehen die ersten Kämpfe als Herren an. Da herrscht natürlich eine ganz andere Konkurrenz, da müssen die beiden gegen Boxer antreten, die über viel Ringerfahrung verfügen und schon so manche Runde hinter sich haben.

Немецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Deniel Krotter selbst meint dazu:

Das letzte Mal war ich im Oktober hier. Ich bin ja bei Euch in Wladimir schon so oft, daß ich fast eine Wohnung mieten könnte. Jedenfalls kenne ich mich im Stadtzentrum schon recht gut aus. Andreas und ich wohnen in einer Jugendherberge, nicht weit weg vom Sportraum. Zum Training gehen wir zu Fuß. Wenn es einmal weiter gehen soll, nehmen wir den Oberleitungsbus. Zu Hause können wir uns kein Taxi leisten, also tun wir es auch hier nicht. Dieses Mal waren wir endlich auch in Susdal, sahen uns die Baudenkmäler an, tranken Kwaß und gingen in die Banja. Das hat schon was! Aus Deutschland kenne ich das nicht. Für mich als Boxer ist die Banja freilich gut, sie hilft beim Abnehmen.

Немецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Das Wiegen für die Deutschen Meisterschaften ist für den 30. Juli angesetzt. Bis dahin müssen noch zwei bis drei Kilo runter, um im Weltergewicht antreten zu können. Deniel Krotter trainiert jetzt viel, auch in einem speziellen Thermotrikot. Da er ohnehin sich beim Essen zurückhält. Fleisch und Kartoffeln sind gestrichen, auf das Abendessen verzichtet der Boxer ganz. Nur Erdbeern und Johannisbeeren vermißt er. „Jedenfalls finde ich die nirgends.“

Немецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Deniel Krotter und Andreas Jäger

Die Trainingswoche geht schon wieder zu Ende. Die Kämpfe um die Deutsche Meisterschaft beginnen am 31. Juli, und am 3. August wird in Berlin das Finale ausgetragen. In Wladimir wird man genau verfolgen, was da im Ring geschieht. Mal sehen, ob es wieder so erfolgreich ausgeht, wie im Vorjahr, als Deniel Krotter auch dank seinem Training in Wladimir die Meisterschaft gewann: https://is.gd/h5Uft7

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Erstes Schachspiel zwischen Rothenburg und seiner russischen Partnerstadt Susdal

Wie kann man eine Städtepartnerschaft weiterentwickeln? Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen zwei Ländern? Diese Fragen stellte sich auch der Städtepartnerschaftsverein in Rothenburg. Hierauf Antworten zu geben, gehört immerhin zu seinen originären Aufgaben. Schach ist sowohl in Deutschland als auch in Rußland weit verbreitet. Mit Aljochin, Botwinnik, Smyslow, Spasskij, Kasparow oder Karpow können die Russen sogar eine Reihe von Weltmeistern vorweisen. Dieses Denkspiel ist denn auch in den Partnerstädten Rothenburg und Susdal sehr bekannt. An der Kamenka wird dies auf hohem Niveau mehr privat gespielt, während es ob der Tauber einen eigenen Schachklub als Verein gibt. Dort nehmen immerhin vier Mannschaften am Liga-Spielbetrieb teil. Das erste Team macht in der Regionalliga, der vierthöchsten deutschen Klasse, seine Züge. Für Kinder ab sechs Jahren gibt es eine eigene Jugendgruppe, die von erfahrenen Mannschaftsspielern an dieses Brettspiel herangeführt wird.

Alexander Finoschkin und Erwin Bauer mit der Kamera in Susdal

Erwin Bauer, ein aktives Mitglied des Partnerschaftsvereins, hatte nun die Idee dieses sportliche Element verbindend zwischen beiden Städten einzusetzen. Es fanden sich auf der einen Seite schnell gute Freunde aus Susdal, die von dieser Idee begeistert waren, und auch der Rothenburger Schachklub unter der Leitung von Marko Köhl stimmte diesem Vorhaben sehr wohlwollend  zu. Die Umsetzung fand dann Ende Januar im Rahmen der Winterreise statt. Erwin Bauer organisierte in Susdal eine Skype-Verbindung, und in Rothenburg wartet Marko Köhl mit verschiedenen Mannschaftsspielern in ihrem Vereinslokal „Post“ auf den Anruf. Die Technik stand, und das Schachbrett in Susdal wurde via Internet nach Rothenburg live übertragen. Im ersten Spiel standen sich Alexander Finoschkin und der Vereinsvorsitzende, Marko Köhl (2. Mannschaft), gegenüber. Erwin Bauer spielte auf Zuruf von Rothenburg den deutschen Part auf dem russischen Brett. Es entwickelte sich eine spannende Partie, wo man merkte, daß beide Teilnehmer nicht das erste Mal spielten, sondern bereits weitreichende Erfahrung haben. Nach einer Stunde mußte sich der Rothenburger geschlagen geben und reichte dem Kontrahenten virtuell die Hand. In Susdal knallten die Sektkorken. Das Spiel fand in einem Privathaus statt, wo immerhin zwölf Schlachtenbummler anwesend waren. So wurde der erste Sieg für die Russen in diesem Vergleichskampf gefeiert.

Peter Diller und Marko Köhl in Rothenburg

Die Rothenburger sahen dies jedoch sportlich und wollten eine Revanche. Man schickte daraufhin einen Spieler aus der 1. Mannschaft, Peter Diller, ins Rennen. Nach fast zwei Stunden und zu sehr später Nachtzeit gestand dann Alexander Finoschkin seine Niederlage ein.

Für den Ideengeber kam ein ideales Ergebnis zustande, ein Remis. Somit waren alle zufrieden und es wurde wieder ein kleiner Baustein für die deutsch-russische Völkerverständigung gesetzt.

Erwin Bauer

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Seit fünf Jahren besteht der Austausch der Boxer zwischen Erlangen und Wladimir. Über die Osterfeiertage reiste nun Igor Krotter mit einem zehnköpfigen Team, bestehend aus Kämpfern des TV 1848 und weiteren Meistern ihres Fachs aus verschiedenen Regionen Deutschlands, in die Partnerstadt, um am ersten „Pokal der vier Föderationen“ – Russische Föderation, Deutschland, Polen und Usbekistan – teilzunehmen. Die Kämpfe wurden als „Wanderveranstaltung“ für alle Altersklassen in Wladimir und in den beiden Kreisstädten Murom und Kowrow mit je neun Duellen ausgetragen.

Igor Krotter, 2. v.l., mit seinen Trainerkollegen

Zunächst sah es ganz gut aus für die deutschen Sportler, nicht dank ihrer Schlagkraft, sondern, wie der Rheinländer Marcel Mangold verriet, „weil wir ständig in Bewegung blieben, um schneller als der Gegner zu sein; die Beinarbeit ist besonders wichtig beim Boxen.“ Und so stand es denn auch nach den ersten drei Kämpfen 2:1 für Deutschland. Doch dann schlugen die Russen buchstäblich zu, drehten die Sache und siegten mit 6:3. Sogar der deutsche Meister, Deniel Krotter, der im Vorjahr in Wladimir erfolgreich trainiert hatte, mußte sich hier geschlagen geben.

Deniel Krotter, mehrfacher deutscher Meister, fand hier seinen russischen Meister

Der Spätaussiedler Igor Krotter kennt beide Boxsysteme und weiß, wo die Schwächen der deutschen Verbände liegen:
Unsere Jungs, die deutsche Meister werden, kommen nicht in eine Auswahlmannschaft wie in Rußland, sondern sie boxen in ihren Vereinen unter der Anleitung ihres dortigen Trainers weiter.

Igor Krotter, links im Bild, und sein Team

Mit dem Gesamtergebnis aber kann das deutsche Team zufrieden sein: Nach den Gastgebern der zweite Platz. Rang drei und vier belegten die Polen und Usbeken.

Zufrieden ist auch Sergej Schtschedrin, der diesen Austausch so erfolgreich initiierte, weiterhin betreut und auch als Photograph begleitet:
Wir wollten von Anfang an ein Vier-Länder-Turnier veranstalten, wobei die Deutschen das polnische Team mitbrachten und wir die Usbeken zusätzlich einluden. Unser Ziel war es, verschiedene Schulen und Methoden zusammenzubringen. Dazu suchten wir auch nach einem Partner im Osten. In diesem Jahr also boxten wir hier bei uns, im nächsten Jahr geht es nach Polen, 2021 treffen wir uns in Deutschland und dann folgt Usbekistan als Gastgeber.

Gruppenbild mit Fahnen

Das Resümee für alle: Ein Turnier, das sich gut in den jährlichen Wettkampfplan fügt, ein gutes Training für die bevorstehenden Duelle und eine gute Erfahrung im internationalen Ring. Was will man mehr? Ein weiterer Sieg für die Partnerschaft war die Begegnung allemal, zumal die nächsten Runden ja schon wieder eingeläutet sind.
Unter Verwendung von Material des Senders TV6

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Es hatte etwas von den Bremer Stadtmusikanten, als gestern das Quintett um Alexej Kruglow am Erlangen-Haus an den Start ging, um bis an die westliche Grenze Wladimirs, in den Park Druschba zu laufen. Unterwegs nämlich bekam der Trupp immer wieder unerwartet Zuwachs.

Roman Tschernow, Nikolaj Petrow, Peter Steger, Alexej Kruglow und Witalij Galkin

Da war zum Beispiel der Herr mit dem Hündchen an der Leine und der Schiebermütze auf dem Kopf, der auf Höhe des Goldenen Tors aus dem Bus stieg und stante pede mitlief – bis zu seiner Arbeitsstelle einen halben Kilometer weiter.

Oder die junge Mutter mit dem Baby im Wagen, die sich der Läufergruppe in der Nähe vom Platz des Sieges der Gruppe anschloß und bis zum noch fünf Kilometer entfernten Ziel mithielt.

Am Ende waren es dann um die fünfzehn Kilometer, die das Team von Alexej Kruglow, der auch die Bilder von unterwegs machte, zurückgelegt hatte, bevor man wieder am Erlangen-Haus eintraf. Ein Freundschaftslauf als kleine Entschädigung dafür, daß heuer Wladimir beim Winterwaldlauf in der Brucker Lache leider nicht vertreten sein wird, ein Freundschaftspreis mit einem Trostpflaster: Alexej Kruglow blickt auf 25 Jahre sportlichen Austausch mit Erlangen zurück und will seine fränkischen Freunde im Juni wieder besuchen – als Initiator einer Bürgerinitiative im Kampf gegen eine vermüllte Umwelt, als sportlicher Kämpfer für saubere Wälder, als Mitglied der Delegation, die sich mit Erlanger Fachleuten zu ökologischen Fragen austauschen will. Aber davon bald mehr hier in Ihrem Blog.

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Den Kurs hat John Stackmann eben erst gesteckt und die Längen vermessen für die beiden Trailstrecken, die beim 19. Winterwaldlauf in der Brucker Lache am 23. März 2019 erstmals neben den traditionellen Distanzen Aufnahme ins Programm finden. Ganz im Sinne von Witalij Galkin, der heuer bereits mit am Start war und sich derzeit mit seiner Frau, Dozentin am Lehrstuhl für Philosophie und Religionswissenschaften an der Universität Wladimir, wieder in Erlangen aufhält, denn auch russische Organisatoren von Laufveranstaltungen bieten immer mehr Trails an. Für Nichtläufer: Das sind die unwegsamen Strecken über Stock und Stein, querfeldein, wo es stolpert und holpert, wo so manch einer über die Wurzeln purzeln kann, wenn man nicht trittfest ist und ein waches Auge hat.

Im Ziel: Witalij Galkin, John Stackmann und Peter Steger, gesehen von Manuela Stackmann

Aber diese Läufe entdecken – mit allen Unwägbarkeiten des Geländes – immer mehr Athleten als die Königsdisziplin für sich. Die Herausforderungen in der Brucker Lache halten sich freilich auch für Amateure im Bereich des Machbaren: Der eine oder andere Stamm im Weg läßt sich leicht überspringen oder umlaufen, und die unerwarteten Steigungen erhöhen nur den Reiz des ganz neu zu entdeckenden Waldstücks. Sehr zur Freude des Trios auf dem Jungfernlauf, der nach 50 entspannt-lockeren Minuten für neun Kilometer ein grandioses Rennen – übrigens erneut unter der Schirmherrschaft von Bürgermeisterin Elisabeth Preuß – unter Wettbewerbsbedingungen verspricht, zumal auch wieder Gäste aus Wladimir kommen wollen. Die Anmeldung ist bereits möglich unter http://www.winterwaldlauf.de. Auf die Plätze, fertig, los!

Galkin

Witalij Galkin und John Stackmann beim Winterwaldlauf 2018

Nach Lektüre des Blogs schickte John Stackmann noch folgenden Kommentar:

Es war mir ein Vergnügen, den russisch-deutschen Freundschaftsexpreß diesmal als weißbärtige Lokomotive anzuführen, der über die neue zweite Runde des Trail-Laufs für 2019 mit 8,7 km dampfte und zwei Followern einheizte. Trotz winterlicher Kälte wurde es einem dadurch nicht kalt. Und die Abwechslung auf den schmalen Naturpfaden lenkte zumal von der eigenen körperlichen Anstrengung ab und motiviert und begeistert hoffentlich bei der ersten öffentlichen Aufführung am 23.03.2019. Da wird man allerdings davor schon die erste Runde mit 7,3 km hinter sich haben, die bereits 2018 als Premiere großen Zuspruch fand, wird man die Beine spüren und die Reserve einteilen, damit die gesamten 16 km gut zu überstehen sind …

Hier nochmals der Rückblick auf den diesjährigen Lauf: https://is.gd/EM1gv2

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Dreimal Gold, zweimal Silber und dazu noch viermal Bronze für die bayerischen U21-Athleten. Das ist das stolze Ergebnis der diesjährigen Deutschen Meisterschaft, der die bayerischen Boxer ihren Stempel aufgedrückt und damit erneut bewiesen haben, in der absoluten deutschen Spitzenklasse angesiedelt zu sein. Die Vorstellung der Bayern  verdient absolute Anerkennung. Bestens vorbereitet, technisch versiert und auch hinsichtlich Kampfkraft ihren jeweiligen Gegner gleichwertig oder sogar überlegen, erzielte die Staffel ein Ergebnis, das man erhofft hatte, aber nicht unbedingt in der hohen Anzahl an Medaillen erwarten konnte. Die zehn Athleten haben den Bayerischen Amateur-Box-Verband würdig vertreten.

Mit Alina Popp (BC Piccolo Fürstenfeldbruck), Andreas Jäger (TuS Pfarrkirchen), Obeidolah Mirzaie (TV 1848 Erlangen), Deniel Krotter und Kriss Bushi (TV 1848 Erlangen und BC Weißenburg) standen gleich fünf Bayern in den jeweiligen Finals. Pechvogel war der Erlanger, Obeidolah Mirzaie, der wegen einer im Halbfinale erlittenen Verletzung Startverbot erhielt und sich mit Silber abfinden mußte. Im Halbwelter zeigte Kriss Bushi im Kampf um den Titel gegen seinen bayerischen Kollegen, Deniel Krotter, eine ganz starke Leistung. Nur indem der Boxer des TV 1848 an seine Leistungsgrenze ging, konnte er sich Gold sichern. Andreas Jäger bewies erneut sein großes boxerisches Potential, als er den Mitfavoriten auf den Titel, Kevon Kischenko (BW), auf hohen Niveau geradezu ausboxte. Dafür erhielt er den Pokal als bester Techniker der gesamten Meisterschaft.

Deniel Krotter und sein Wladimirer Trainer, Jewgenij Lobossow

So steht es auf der Homepage des Bayerischen Amateur-Box-Verbandes http://www.boxen-babv.de zu lesen. Was die Mitteilung verschweigt: Der Erfolg macht auch den Boxverein in Wladimir und die Städtepartnerschaft ingesamt stolz, hat doch der U21-Bantamgewichtler am vergangenen Samstag in Moers seinen mittlerweile fünften Titel als Deutscher Meister nach eigener Aussage gerade auch der ausgezeichneten Vorbereitung in der Partnerstadt zu verdanken. Ein Sieg der sportlichen Zusammenarbeit zwischen Erlangen und Wladimir also, zu dem man Deniel Krotter nur herzlich gratulieren kann.

Mehr über den Sportler und seine Verbindung nach Wladimir gibt es hier zu lesen: https://is.gd/Jq5xvN

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