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Posts Tagged ‘deutsch-russischer Photographenaustausch’


Am Samstag feierte Wladimir seinen 1029. Geburtstag. Mit von der Partie als ehrenamtlicher Bildkorrespondent für den Blog Othmar Wiesenegger, der noch diese ganze Woche in der Familie seines Kollegen und Freundes, Wladimir Fedin, verbringt und mit seiner Kamera Lost Places besuchen möchte. Einsam und verloren stellte sich dem Gast aus Erlangen die Partnerstadt in strahlender Feierlaune freilich nicht vor, wie seinem Photobericht zu entnehmen.

Los ging es um 11.00 Uhr mit der Begrüßung all der vielen Gäste aus aller Welt, u.a. Weißrußland, Bulgarien und Polen. Als Photograph blieb ich außen vor und brauchte deshalb auch keine lange Rede halten.

Oberbürgermeisterin Olga Dejewa eröffnet das Fest auf dem Kathedralenplatz

Im Zentrum der Feier – ein Fest von Kunst und Kultur auf dem Kathedralenplatz. Konzerte, Tanz und Gesang den ganzen Tag. Mit Swetlana Fedina, meiner Gastgeberin, machte ich eine Ballonfahrt, die ihr Mann dokumentierte.

Die Stadt war voll wie bei uns auf dem Berg – und das bis spät in die Nacht, als um punkt 22.00 Uhr das große Feuerwerk abgebrannt wurde. Aber lassen wir die Bilder sprechen.

Othmar Wiesenegger

Othmar Wiesenegger, Olga Dejewa und Nikolaj Schtschelkonogow

Olga Dejewa

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Die Künstlerfreundschaften zwischen Erlangen und Wladimir gehören zu den schönsten Facetten dieser schönen Städtepartnerschaft. Seit drei Jahren gehört dazu schon die fruchtbare Verbindung zwischen Othmar Wiesenegger und Wladimir Fedin, der im September vergangenen Jahres eine eigene Ausstellung gewidmet war, von der hier zu lesen ist: https://is.gd/yTBXXd

Othmar Wiesenegger auf seiner Ausstellung in Wladimir

Othmar Wiesenegger, 1960 in Österreich geboren, kam mit 20 Jahren nach Erlangen und arbeitet seither bei der Siemens AG, zuletzt im Patentbüro. Der verheiratete technische Zeichner und Vater eines Sohnes kaufte sich mit 16 Jahren seine erste Kamera und machte zunächst hauptsächlich Urlaubsbilder.

Rasch aber erweiterte sich sein Spektrum auch auf die Bereiche Sport, Portrait, Konzert, Tiere, Lost Places, Makro und Reportagen.

Wichtig darüber hinaus bleibt aber für sein Schaffen das Leben in anderen Ländern. Reisen gehört zu den großen Leidenschaften des Photographen: USA, Portugal, Island, Ägypten, Thailand, um nur einige der Staaten zu nennen, die Othmar Wiesenegger bereiste und im Bild festhielt.

Jelena und Swetlana

Zwei Fahrten nach Wladimir eröffneten ihm nun auch die russische Welt, und bereits im September will der zweite Vorsitzende des Siemens Foto- und Videokreises https://foto-video-erlangen.de wieder in die Partnerstadt reisen.

Bis dahin brauchen wir nicht zu warten, denn soeben erreichten die Blog-Redaktion diese Bilder zur Ausstellung im September 2018 von 25 Aufnahmen aus Erlangen, Island, Malta, Namibia und einige Makros.

Wolfram Howein und Irina Chasowa

Am Tag der Vernissage begann auch das Internationale Fest der Volkskunst im Staatlichen Haus der Russischen Volkskunst mit Tanzgruppen und Musikern aus Spanien, Österreich, Portugal, Polen, Slowakei, Italien, Kroatien und natürlich Rußland.

Das Festival hatte 2001 in der Region Rostow begonnen und wird seit 2011 in Wladimir veranstaltet.

Dabei kommen verschiedene Genres der Musik und der Choreographie zur Aufführung.

Othmar Wiesenegger mit der steirischen Gruppe

Die tanzenden und musizierenden Gäste besuchten innerhalb einer Woche die Region Wladimir und traten in Susdal, Kowrow, Gus-Chrustalnyj, Murom sowie in Koltschugino auf und besucht und tauschten sich mit lokalen Kulturgruppen aus. Die steirische Gruppe (sic, aus Österreich) nahm sich dann am Ende der Tournee Zeit für die Ausstellung und ein Gruppenbild mit Othmar Wiesenegger.

Othmar 9

Blumen für Othmar Wiesenegger

Wir dürfen gespannt sein, was das Künstlertandem an weiteren Plänen für Ausstellungen hier und dort schmiedet.

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Anfang September besuchte Othmar Wiesenegger – bereits zum zweiten Mal – Wladimir und läßt uns nun an seinen Eindrücken teilhaben. Nicht gerade adventlich, aber mit Blick aus dem Fenster vielleicht doch nicht so verkehrt:

Schulanfang war am ersten Tag meines Besuches in unserer Partnerstadt, und der 1. September ist landesweit ein Feiertag.

Zusammen mit meinem Gastgeber, dem Photographen Wladimir Fedin, ging es am Morgen zu einer Grundschule, wo wir die feierlichen Begrüßung der Erstklässler mit unseren Kameras begleiteten.

Anders als bei uns, gibt es keine Schultüten, Buben und Mädchen haben Blumen in den Händen, und die Haare der Mädchen sind ganz besonders geschmückt.

Othmar Wiesenegger 8

1. September

Nach der Begrüßung durch die Direktorin, einer Rede eines Lokalpolitikers und der Gesangseinlage eines Lehrers wurden die Erstklässler mit ihren neuen Lehrerinnen in ihre Klassen geführt, die Ballons wurden aber schon vorher freigesetzt.

Am Nachmittag und am Abend sahen wir uns die neue Attraktion an, die Fontaine am Theaterplatz.

Wann immer ich auch vorbeikam, wurde dieses Wasserspiel von vielen Dutzend Menschen belagert. Jung und alt hatten hier ihre Freude.

Abends werden die dynamisch spritzenden, tanzenden, stäubenden und spuckenden Wasserspiele durch bunte Scheinwerfer mit Musik weiter für das Publikum noch attraktiver gemacht.

Die Kinder hatten aber genauso viel Spaß an den Pflastersteinen, die auf des Fertigstellen am nächsten Tag warteten.

Der Sponsor dieser Attraktion um das Wasserspiel ist eine Bank.

Barmann und Wladimir Fedin

Zum  Tagesabschluß gab es ein Absacker-Bier im Irish Pub.

Othmar Wiesenegger

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Es ist genau ein Jahr her, seit Othmar Wiesenegger zum ersten Mal nach Wladimir kam, damals mit Bürgermeisterin, Susanne Lender-Cassens, und einem kleinen Team, das am Halbmarathon teilnahm. Damals lernte der aus Österreich stammende Wahl-Erlanger seinen Kollegen, den Photographen Wladimir Fedin, kennen, der im vergangenen Winter seine Bilder in den Redaktionsräumen der Erlanger Nachrichten zeigte.

Othmar Wiesenegger bei der Eröffnung der Ausstellung. Im Hintergrund links Irina Chasowa und Wolfram Howein

Und nun schon die „Revanche“. Auf Initiative von Wladimir Fedin wurde vorgestern in den Räumen des Regionalen Zentrum der Kultur eine Ausstellung mit Arbeiten von Othmar Wiesenegger eröffnet. Im Publikum neben Irina Chasowa, der Direktorin des Erlangen-Hauses, auch Wolfram Howein, der sich ebenfalls derzeit in der Partnerstadt aufhält.

Othmar Wiesenegger im Gespräch mit Ausstellungsbesuchern

Bis kurz vor der Eröffnung wußte übrigens Othmar Wiesenegger nichts von den Plänen seines Freundes. Die beiden hatten nur immer wieder per Internet ihre Arbeiten ausgetauscht, und aus dieser Sammlung stellte dann wohl Wladimir Fedin, von dem auch alle Aufnahmen dieses Beitrags stammen, die Gesamtschau zusammen.

Othmar Wiesenegger zeigt der Künstlerin, Tatjana Grebnjewa, schon wieder neue Bilder

Wir wissen nicht, was sich aus dieser Künstlerfreundschaft noch so alles ergibt, aber freuen darf man sich schon auf die neuen Eindrück von Othmar Wiesenegger, der seine Tage in Wladimir vor allem für eines nutzen will: Bilder machen von allem, was er so zu sehen bekommt.

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Stadtrat Jürgen Zeus hatte sich unters Publikum gemischt und wollte eigentlich nur die Gelegenheit nutzen, wieder einmal Bilder aus Wladimir zu sehen. Doch dann fiel ihm gestern abend plötzlich die Rolle des Hausherrn zu, nachdem Oberbürgermeister Siegfried Balleis wegen eines anderen Termins kurzfristig verhindert war.

Sepp Martin und Jürgen Zeus

Sepp Martin und Jürgen Zeus

In die unerwartete Rolle schlüpfte der erfahrene Kommunalpolitiker mit Bravour – ohne jedes Skript, ebenso spontan wie spritzig. Nicht ganz unvorbereitet freilich auf das Thema, denn Wladimir kennt Jürgen Zeus aus vielen Besuchen und Begegnungen, besonders im Zusammenhang mit dem Projekt Blauer Himmel. Gerade jetzt, so sein Tenor, wo die große Politik so ihre Schwierigkeiten habe, sei es wichtig, die kulturellen Austauschprojekte an der Basis fortzuführen, gerade jetzt könne und müsse sich die Städtepartnerschaft bewähren.

Sepp Martin, Jelena Arssenjewa und Anneliese Martin

Sepp Martin, Jelena Arssenjewa und Anneliese Martin

Und das tut sie nach Kräften und dank Menschen wie dem Ehepaar Sepp und Anneliese Martin, die nach fast zwanzigjähriger Pause im Vorjahr wieder einmal nach Wladimir gekommen waren, um dort eine Ausstellung zu zeigen, alte Freunde zu treffen und neue kennenzulernen. Unter den neuen auch Jelena Arssenjewa, die freilich auch schon eine lange Geschichte mit Erlangen verbindet.

Ausstellungseröffnung

Ausstellungseröffnung

Sie ist zwar zum ersten Mal in Erlangen, hat aber schon 1986 als Studentin für die hundertköpfige Delegation aus der Partnerstadt gedolmetscht und unterrichtet jetzt Deutsch als Nebenfach an der Staatlichen Universität Wladimir. Zur Vernissage ist sie nun in Vertretung der drei Photographen, Wladimir Filimonow, Sergej Uchin und Wladimir Fedin, angereist, weil die drei Künstler verhindert sind.

Nadja Steger und Anette Wirth-Hücking

Nadja Steger und Anette Wirth-Hücking

Dabei beließ sie es nicht bei einführenden Worten, sondern sie trug auch – ebenso spontan, wie Jürgen Zeus seine improvisierte Rede – ein Gedicht von Stanislaw Katkow vor, gemeinsam mit Ute Schirmer, die ihre Übersetzung der Verse deklamierte.

Karin Günther und Jelena Arssenjewa

Karin Günther und Jelena Arssenjewa

Ein freudiges Wiedersehen am Rande der Vernissage gab es auch mit Karin Günther, die Jelena Arssenjewa im Vorjahr während des Partnerschaftsjubiläums kennengelernt hatte. Man sieht sich halt immer mindestens zwei Mal in der kleinen Welt von Erlangen und Wladimir.

Bilder einer Ausstellung

Bilder einer Ausstellung

Zu sehen gibt es in der Ausstellung Bilder – übrigens auch von Sepp Martin aus seiner aktullen Rußland-Schau – von überwältigender Schönheit: Panoramen, Portraits, Landschaften…

Bilder einer Ausstellung

Bilder einer Ausstellung

Und immer wieder Eindrücke vom russischen Winter voll poetischen Zaubers. Winter-Etüden aus Wladimir, Susdal, Bogoljubowo und dem Ural. Aber auch Momente aus England, gesehen von einem russischen Photographen.

Bilder einer Ausstellung

Bilder einer Ausstellung: Gouverneurin Swetlana Orlowa mit ihrer Mannschaft

Viel zu entdecken also noch bis zum 18. April im Foyer des Rathauses Erlangen zu den üblichen Öffnungszeiten und bei freiem Eintritt. Mehr zur Ausstellung unter: http://is.gd/OLiF2h

 

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Mit dieser ansprechenden Überschrift ist am 29. Januar 2013 ein Artikel von Kira Martowa in der Wladimirer Tageszeitung „Molwa“ erschienen, dessen Übersetzung nun auch endlich im Blog zu lesen sein soll.

Sepp Martin mit Irina Chasowa und Jelena Owtschinnikowa bei der Ausstellungseröffnung.

Sepp Martin mit Irina Chasowa und Jelena Owtschinnikowa bei der Ausstellungseröffnung.

Die Ausstellung fotografiken des Erlanger Photokünstlers Sepp Martin, eröffnet im Regionalzentrum für Darstellende Kunst, eröffnete den Reigen von Festveranstaltungen, die dem dreißigjährigen Jubiläum der „mustergültigen Städtepartnerschaft Wladimir – Erlangen“ gewidmet sind. Diese Bezeichnung wählte für die freundschaftlichen Beziehungen unserer beiden Städte niemand geringerer als Helmut Kohl, der von 1982 bis 1998 das Land regierte.

fotografiken von Sepp Martin.

fotografiken von Sepp Martin.

Begrüßt wurde der Gast von Bürgermeisterin Jelena Owtschinnikowa, Vertreterinnen des Erlangen-Hauses, Freunden und Kollegen aus Wladimir. Mit künstlerischer Photographie beschäftigt sich Sepp Martin seit ungefähr zehn Jahre. Seine Meisterschaft erreicht er mit Aufnahmen in der klassischen Schwarz-Weiß-Tonart, die dem Künstler mehr als die Farbphotographie erlaubt, sich ganz auf ungewöhnliche Blickwinkel bei Architektur und Portrait zu konzentrieren. Um den gewünschten Effekt zu erreichen, verwendet Sepp Martin Photoshop.

fotografiken von Sepp Martin.

fotografiken von Sepp Martin.

Eine weitere Leidenschaft pflegt der Photograph: das Reisen. Von da bringt er immer wieder neues Material für seine künstlerischen Metamorphosen mit. Nach Wladimir brachte der Erlanger Photokünstler drei Dutzend konstruktivistische Ansichten von bekannten Architekturkomplexen in Deutschland und Skandinavien mit. Details vom Gebäude der Neuen Pinakothek in München kommen dabei wie universelle „Bausteine“ einer Kosmogonie in Wechselrede mit Querverstrebungen alter Kathedralen.

fotografiken von Sepp Martin.

fotografiken von Sepp Martin.

Anderntags fand im Erlangen-Haus die Präsentation einer Multimedia-Schau über Franken statt, zusammengestellt von Sepp Martin zusammen mit seinen Freunden aus dem Erlanger Photoklub. Malerische Blicke auf Landschaften, Architektur und Szenen aus dem Alltagsleben in Franken wurden von Musik untermalt, die der Gast ausgewählt hatte. Sepp Martin machte Anmerkungen zu Bräuchen, Geschichte, Volksfesten und Trachten seiner Heimat. Im Publikum saßen Teilnehmer an den Deutschkursen im Erlangen-Haus sowie Wladimirer Photographen.

Die Wladimirer Medien erweisen Sepp Martin ihre Reverenz.

Die Wladimirer Medien erweisen Sepp Martin ihre Reverenz.

Zwei Richtigstellungen sind notwendig: 1. Es war nicht Helmut Kohl, der die Städtepartnerschaft als „mustergültig“ nannte, vielmehr sprach Bundespräsident Johannes Rau dieses Lob aus, als er Erlangen im Jahr 2002 mit dem 1. Preis für bürgerschaftliches Engagement in Rußland auszeichnete. 2. Sepp Martin suchte und fand Unterstützung beim Fotoclub Eckental. Und vielleicht sollte man noch anmerken, daß Familie Martin in Kersbach lebt, aber schon seit gut 15 Jahren fest in die Partnerschaft eingemeindet ist.

Mehr zu der Winter-Reise von Anneliese und Sepp Martin unter: http://is.gd/lE6zXv

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Am 13. Juli – daran sei heute nochmals erinnert – hofft Wladimir, von Photographen aus allen Partnerstädten eine Art Phototagebuch zu erhalten. Noch ist Zeit, sich anzumelden: https://erlangenwladimir.wordpress.com/2012/05/23/ein-tag-zusammen.

 

Sergej Skuratow, einer der Organisatoren und Juroren.

Doch schon ist der nächste Wettbewerb ausgeschrieben, unter anderem vom Photoklub Wladimir und vom Journalistenverband der Region Wladimir, der unter dem Titel „Freundesland“ Hobby- wie Berufsphotographen aus den Partnerstädten einlädt, bis zum 10. August Arbeiten einzureichen zu den Themen: „Menschen und ihr Alltag“, „Landschaft und Stadt“, „Traditionen und Bräuche“ sowie „Die beste Städtesammlung“. Angenommen werden die Arbeiten – maximal fünf Serien à sechs Photos – per E-Mail unter ket@virtvladimir.ru in einer Größe je Bild bis zu 5 MB. Anzugeben sind in Englisch oder Deutsch die Titel der Bilder, Namen und Vornamen sowie elektronische und postalische Adresse. Eine Jury wählt für jedes Thema die drei besten Serien aus und prämiert sie. Darüber hinaus werden die ausgezeichneten Arbeiten bei einer Ausstellung zum Stadtfest in Wladimir am 15. und 16. September präsentiert und wandern später durch die teilnehmenden Partnerstädte. Da heißt es: Objekt geöffnet und klick-klick!

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