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Posts Tagged ‘Biathlon Wladimir’


Da freut sich einer wie ein Schneekönig. Da hatte man – der Blog berichtete – Alexej Slepow wegen seiner wechselhaften Leistungen aus dem Team für die Biathlonweltmeisterschaften geworfen und zu den IBU-Wettkämpfen strafversetzt. Und was macht der Wladimirer Sportler daraus? Das Allerbeste: Er gewann in Martell mit der gemischten Staffel das Rennen – mit Abstand. Als letzter des Vierergespanns in der Loipe erlaubte er sich nur im Stehen zwei Fehlschüsse und setzte sich dann mit 58 Sekunden von seinem französischen Verfolger ab. Da blieb Alexej Slepow im Interview nur noch zu sagen:

Ich habe diesen Wettbewerb in Italien wirklich genossen, und heute freue ich mich natürlich, als erster ins Ziel gekommen zu sein. Dafür möchte ich meiner Mannschaft danken.

Alexej Slepow

Alexej Slepow

Doch damit nicht genug: Zuvor schon hatte der schnelle Mann aus Wladimir bereits das Verfolgungsrennen in Martell für sich entschieden, und dieser Tage geht er im sibirischen Chanty-Mansijnsk beim Weltcup an den Start, wo Alexej Slepow noch eine Chance hat, den Verantwortlichen zu zeigen, was eine Harke ist, zu beweisen, wie vorschnell sie damit handelten, ihn aus dem Kader für die Weltmeisterschaften zu nehmen.

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Das war gestern sicher nicht sein Tag. Alexej Slepow, der 1986 in Raduschnyj bei Wladimir geborene Ski-Langläufer, der zum russischen Biathlon-Kader gehört, enttäuschte am Sonntag in Ruhpolding mit dem 30. und damit letzten Platz beim Massenstart.  Der dreimalige Mannschafts-Europameister, der seit dem Jahr 2000 in der Partnerstadt lebt, hatte beim Schießen mit acht Fehlern ein derart schlechtes Ergebnis, daß ihn der Mannschaftstrainer für den nächsten Wettbewerb, die 20-km-Distanz, wohl aus dem Rennen nimmt. Er schießt einfacher seiner Form hinterher, wenn man seine Resultate bei dieser vierten Etappe des Weltcups betrachtet: überall – im Sprint, in der Verfolgung und im Massenstart – der schlechteste Mann im Team mit jeweils zwei, sieben und acht Fehlschüssen.

Alexej Slepow

Alexej Slepow

Noch ist der Ski-Zirkus nicht zu Ende gelaufen, aber Alexej Slepow stellt sich nun bestimmt die Frage, ob es wirklich richtig war, in der Saison 2011/2012 die Disziplin zu wechseln. Vielleicht hätte er doch als unbewaffneter Läufer in der Loipe bleiben sollen, denn am Schießstand zeigte er sich nie so ganz stabil und zielsicher. Wie auch immer: Er hat es bisher noch stets geschafft, sich nach Niederlagen wieder nach vorne zu arbeiten – und notfalls auch zu treffen. das jedenfalls wünschen wir im beim nächsten Start!

 

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In Wladimir hatte man immer an ihn geglaubt, aber sein Landesverband zögerte wegen wechselhafter Leistungen immer wieder, Alexej Slepow in den Kader für internationale Biathlon-Wettbewerbe  aufzunehmen. Nun hat der 1986 in Raduschnjy – ganz in der Nähe der Partnerstadt – geborene Sportler bewiesen, was er kann.

Alexej Slepow mit den zweit- und drittplatzierten, Lars Helge Birkeland und Matwej Jelissejew

Alexej Slepow mit den zweit- und drittplatzierten, Lars Helge Birkeland und Matwej Jelissejew

Im südtiroler Ridnaun stand er am 15. Januar erstmals in dieser Saison auf dem Siegertreppchen. Mit 13 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Lars Helge Birkeland ließ der Russe beim Sprint über die zweieinhalb Kilometer kurze Strecke alle Verfolger hinter sich – und das ungeachtet zweier Fehlschüsse. Ein Ausweis für seine läuferische Qualität. Kein Wunder auch, denn er ist erst in der Saison 2011/12 vom Langlauf zum Biathlon gewechselt. Und jetzt führt er im Gesamt-IBU-Cup der laufenden Saison. Da kann man nur gratulieren und für ihn hoffen, es möge so bleiben! Auch wenn es beim gestrigen Verfolgungsrennen nicht ganz reichte. Vier Mal traf Alexej Slepow stehend nicht. Da helfen dann auch die besten Laufleistungen nicht mehr. Vor allem, wenn Lars Helge Birkeland fehlerfrei bleibt – wie schon beim Sprint. Gestern also wurde der Wladimirer „nur“ Zweiter. Das läßt er aber bestimmt nicht lange auf sich sitzen! Wir bleiben an der Loipe.

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Xenia Sinjawina hat ihre Klasse als Boxerin wieder bewiesen. Die 16jährige Sportlerin aus der Kreisstadt Wjasniki im Gouvernement Wladimir hatte ja unlängst beim Jugendpokal der Nationen in Serbien den Titel in der Gruppe bis 69 kg erkämpft. Nun siegte sie in Nischnij Tagil beim Treffen der 270 stärksten Juniorinnen Rußlands. Ein gutes Sprungbrett für die nächsten internationalen Wettkämpfe im Sommer in Italien.

Xenia Sinjawina

Xenia Sinjawina

Dort, in Italien, genauer im Vinschgauer Martell, hat sich Alexej Slepow, Wladimirs größter Biathlet, soeben den IBU-Cup geholt. Im Verfolgungsrennen setzte er sich an die Spitze der Gesamtwertung – und das bei vier Fehlschüssen. Ein gelungener Abschluß der Saison. Desto unerklärlicher, daß er es nicht in die Olympiaqualifikation geschafft hatte. Vielleicht klappt es ja in vier Jahren für den 1987 geborenen Wintersportler, der übrigens laut seiner Homepage noch immer nach einem persönlichen Sponsor sucht.

Alexej Slepow

Alexej Slepow

Besonders erfreulich aber das Abschneiden der Behindertensportler in Sotschi. Rußland und Deutschland zeigten da wieder einmal, wie nahe sie einander sind. Auch wenn niemand aus der Region Wladimir aktiv an den Spielen teilgenommen hat, ist doch eine gute Grundlage dafür gegeben: Mehr als 10.000 der Behinderten im Gouvernement betreiben die eine oder andere Disziplin Sport. Trainingsmöglichkeiten sind zwar nicht überall vorhanden, aber immerhin geben die Behörden jährlich 800.000 Rubel für die Behindertensportförderung aus. Viel, meinen die Beamten, zu wenig, meint der Wladimirer Behindertensportverein, denn, um ganz oben mitmachen zu können, bräuchte es individuelle Trainer. Dafür natürlich reichen die staatlichen Zuschüsse nicht. Und wenn nicht einmal der international erfolgreiche Alexej Slepow einen persönlichen Sponsor hat, dürfte die Suche nach einem Geldgeber für noch unbekannte behinderte Sportler um einiges schwieriger sein. Aber Schwierigkeiten zu überwinden haben ja gerade diese Menschen lernen müssen.

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Wladimir hat nicht nur die großartigen Hobbyläufer vom Klub Bodrost. Aus der Partnerstadt stammt auch eine der besten Langstreckenläuferinnen der Welt, Natalia Wolgina. Daß sie noch zur Weltspitze gehört, hat die Wladimirerin soeben beim 56-km-Lauf in Südafrika bewiesen, der die beiden Ozeane verbindet. Mehr als 10.000 Sportler waren am Start des Two-Oceans-Marathons. Und als erste Frau ins Ziel kam mit einer Zeit von 3 Studen, 38 Minuten und 38 Sekunden Natalia Wolgina, mit mehr als einer Minute Vorsprung auf die nächste. Vor elf Jahren hatte die 36jährige Athletin, die mit Alexej Wolgin, dem russischen Meister über die 100-km-Distanz, verheiratet ist, schon einmal am gleichen Ort einen solchen Triumph zu feiern. Da sage noch einer: They never come back…

Natalia Wolgina.

Natalia Wolgina.

Gratulieren darf man auch Alexej Slepow, der als einziger Wintersportler aus Wladimir in seiner Disziplin, im Biathlon, zur Gruppe der besten sieben Zweikämpfer im Schnee zählt. Man darf also im nächsten Jahr mit ihm rechnen, wenn die Olympischen Winterspiele in Sotschi stattfinden.

 

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