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Posts Tagged ‘Andrej Schewljakow’


Wer am 16. Februar nicht dabei war bei dem Konzert von des Universal Ensemble Orient Meets Russia, kann jetzt drei Stücke auf youtube nachhören. Und wer den Auftritt erlebte, wird sich freuen, diese Sternstunde der Partnerschaft mit Wladimir noch einmal nacherleben zu können.

In der Künstlergarderobe: Igor Starowerow, Sergej Suworow, Andrej Schewljakow, Anastasia Lemper, Rainer Glas, Carola Grey und Andrej Lobanow

Deshalb am heutigen Welttag des Hörens Weltmusik aus Erlangen with a little help of our friends from Wladimir: https://is.gd/VZ7L0g, https://is.gd/JE0bON und https://is.gd/QrNydQ

Gilbert Yammine und Rainer Glas

Zur Erinnerung noch die Nachbetrachtung im Blog: https://is.gd/NenpOx

Das Markgrafentheater vor dem Konzert

Und bald gibt es sicher noch mehr zu sehen (dank Othmar Wiesenegger) und zu hören (dank Gilbert Yammine)…

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In der Pause des Konzerts des Universal Ensembles von Rainer Glas und Andrej Schewljakow am Sonntag – ein eher rares Treffen. Jonas Eberlein, einst Erlangens Verbindungsmann in Moskau, lebt nun in Darmstadt und begleitet von dort weiter die Entwicklung des Radverkehrs in russischen Städten. Natürlich verfolgt er auch, was sich da auf den Straßen von Wladimir tut – oder leider noch immer nicht tut. Und überhaupt bleibt er der Partnerstadt, die er schon durch eine musikalische Reise mit dem Ohm-Gymnasium kennengelernt hatte, verbunden und hat einen lesenswerten Artikel der Moscow Times im Gepäck, den für alle zu lesen lohnt, die sich für städtebauliche Themen interessieren: https://is.gd/atwpnc

Elisabeth Preuß, Getrud Härer, Axel Just und Jonas Eberlein

 

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Im Mai vergangenen Jahres erlebte das Universal-Quartett des Baßisten, Rainer Glas, mit Gilbert Yammine am Kanun, dem Holzbläser, Hubert Winter, und der Schlagzeugerin, Carola Grey, bei ihrem ersten Auftritt beim Wladimirer Jazz-Grom-Festival, wie das so klingen kann, wenn man sich ganz spontan verstärkt von dem inspirierten Streicherduo, Andrej Schewljakow und Anastasia Lemper, sieht. Offenbar eine Erfahrung, die eine großartige Idee entstehen ließ, die nun gestern abend im vollbesetzten Markgrafentheater auf schlichtweg meisterhafte Weise künstlerische Wirklichkeit wurde.

Elisabeth Preuß und Rainer Glas

Es ist, als hätte es Rainer Glas, schon am Vorabend nach den beiden Proben geahnt: „Das wird ein ganz besonderes Konzert!“ Recht sollte dieser Schamane des Jazz behalten – und das nicht nur wegen all der Erstaufführungen, sondern weil da zwei Quartette wie magisch miteinander verschmolzen, ineinander aufgingen, einen phantastischen Klangkörper bildeten, nun ergänzt von Wladimirer Seite durch Igor Starowerow und Sergej Suworow, Violine und Cello, sowie Andrej Lobanow und Alberto Diaz, Trompete und Piano, seitens Erlangen.

Rainer Glas

So zurückhaltend man mit Hyperbeln sein sollte, hier ist, warum es nicht vorwegnehmen, kein Superlativ zu gewagt. Sagen wir es mit den Worten eines Mannes aus dem Publikum, das am Ende mit stehenden Zugaben drei Zugaben erklatschte: „Ich habe jetzt schon man ein Konzert des Ensembles Universal besucht, und ich komme ja auch immer wieder gern, aber der heutige Abend war einmalig, war definitiv der beste!“

Andrej Schewljakow, Igor Starowerow, Anastasia Lemper und Sergej Suworow

Die Ehre des Introitus gab sich das Wladimirer Quartett mit der stimmigen Einführung in das Thema des Abends: „Orient meets Russia“. Alexander Borodin und Alexander Glasunow, zwei russische Komponisten, auf deutschen Bühnen eher selten zu hören, ließen ahnen, was da noch kommen sollte. Auch wenn die Gäste da, im 19. Jahrhundert erst Atem schöpften und noch streng-gediegen klassisch zu Werke gingen, bevor es hineinging in den Jazz des 20. Jahrhunderts und den Cross-Over unserer Zeit.

Hubert Winter

Den Jazz-Ton gab dann der Wahl-Nürnberger Andrej Lobanow an, dessen Karriere in Nowosibirsk begonnen hatte. Seine Jazz-Arrangements der drei russischen Volkslieder von der einsamen Birke auf dem weiten Feld, von der unermeßlichen Steppe und einem Kutscher, der dort im Schneesturm umkommt, sowie schließlich von den Moskauer Abenden, die gern bis Mitternacht dauern, blieben immer erkennbar am Original und führten doch schon hinaus in jenes musikalische Universum, das sich nun öffnen sollte und wo man glaubt, es könne nicht mehr weitergehen, wo dann aber doch die Instrumente immer neue Räume entdecken, oft am Rand des noch Spielbaren, manchmal auch schier darüber hinaus.

Rainer Glas und Carola Grey

Nach der Kunstpause, bestens präpariert, der Block, den man insgesamt mit „Oriental Mood“, einem der Arrangements des Saitenzauberers, Gilbert Yammine, überschreiben könnte, der in Andrej Schewljakow sein kongeniales Gegenstück gefunden hatte. Was da an verzaubernden Klangscharaden zu hören war, hörte sich an, als hätten das Doppelquartett schon eine jahrelange gemeinsame Bühnenerfahrung. Dabei handelte es sich um die wichtigste Premiere dieses Abends, wie Rainer Glas voll Vorfreude ankündigte: „Wir hören uns jetzt nach zwei Proben in der Studioenge selbst zum ersten Mal im großen Saal.“ Und was da zu hören war, wird als Meisterstück in die Geschichte des musikalischen Austausches zwischen Erlangen und Wladimir eingehen. Da spielte zusammen, wer zusammengehört!

Sergej Suworow, Igor Starowerow, Anastasia Lemper, Andrej Schewljakow, Carola Grey, Hubert Winter, Rainer Glas und Gilbert Yammine

In der dritten und abschließenden, unvorbereiteten Zugabe zeigte sich das besonders. Nichts war vorher abgesprochen, keiner konnte wissen, wann sein Solo kommen würde, und dann erklang doch jede Stimme noch einmal mit unbändiger Kraft genau da, wo sie hingehörte. Weltmusik eben auf unerhörtem Niveau. Schade nur, daß der Blog nichts als dürre Worte zur Hand hat, hoffnungslos der so mit Leben aufgeladenen Musiksprache unterlegen. Aber es gibt ja die famosen Bilder von Othmar Wiesenegger, und bald schon ist das Konzert in voller Länge auf youtube nachzuhören.

Einer muß den Anfang machen: stehende Ovationen für das Ensemble, gesehen von Thorsten Hulke

Jetzt darf man hoffen, daß diese so universelle Zusammenarbeit eine Fortsetzung findet. Es bräuchte halt in Erlangen eine Akademie für Weltmusik, wo sich die Musiker nicht groß um die Finanzierung ihrer Projekte kümmern müssen. Das künstlerische Potential ist, angereichert durch die Städtepartnerschaft mit Wladimir, vorhanden. Bis dahin aber, werden die beiden Formationen sicher wieder andere Wege des Zusammenwirkens finden.

Alberto Diaz

Noch ein Nachsatz zu dem Pianisten Alberto Diaz, mit dem Rainer Glas schon lange zusammenarbeitet. „Was hat ein Kubaner mit Rußland zu tun?“ fragte er denn auch und gab gleich selbst die Antwort: „Ganz einfach, seine Musiklehrerin stammte aus der Sowjetunion, und als sich die auflöste, blieb die Pädagogin in Havanna und strietze ihren Schüler, bis der lernte, so zu spielen, wie er jetzt spielen kann.“ Da schließt sich dann auch wieder der Kreis zu Andrej Schewljakow, dessen Eltern, wie der Sohn ebenfalls Geiger, auch schon auf der Insel unterrichteten und dort die russische Schule vertraten. Besseres kann es eben kaum geben für die Musik, als diese Mischung aus strenger Disziplin und überbordender Spielfreude.

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Am Donnerstag war von dem „Projekt Friedensvioline“ im Kulturteil der Erlanger Nachrichten ausführlich zu lesen, und bereits am 11. Januar hatte der Blog von dieser einzigartigen Idee berichtet: https://is.gd/7SdC9u Was damals noch als Idee im Raum stand, nimmt nun Gestalt an und zeigt Gesicht. Zunächst in Person von Alfred Binner, einem Geigenbauer, aus einer Bubenreuther Familie stammend, dessen preisgekrönte Meisterwerkstatt in Großenseebach pro Jahr etwa ein Dutzend Violinen und Celli verlassen – in alle Welt. Besonders auch in Richtung Osteuropa, wo sich viele junge Talente kein hochwertiges Instrument leisten können. Im Gespräch mit einem Freund, der nach dem Verkauf seines Hauses etwas Gutes tun wollte, war so die Idee entstanden,  eigens angefertigte und von einem Mäzen finanzierte Geigen und Celli nach Bulgarien und Rumänien zu bringen, wo mittlerweile schon vierzehn solcher Spender-Instrumente aus Franken erklingen und von einer so in jungen Jahren geförderten Musikerin als Zeichen des Danks sogar ein Alfred-Binner-Wettbewerb ins Leben gerufen wurde. Auf Vermittlung von Bürgermeisterin Elisabeth Preuß kam es dann noch vor der Jahreswende zu dem denkwürdigen Gespräch mit dem Partnerschaftsbeauftragten, Peter Steger, wo die Idee entstand, eine solche Geige zum 75. Jahrestag des Kriegsendes als „Friedensvioline“ an ein Nachwuchstalent in Wladimir zu überreichen.

Alfred Binner, Olaf Kühne und Andrej Schewljakow

Hier kommen nun das zweite Gesicht ins Spiel, Olaf Kühne, ein Melomane, der sich kein Violinkonzert entgehen läßt und gerne helfen will, auch in Wladimir den Nachwuchs zu fördern. Sein Instrument ist bereits im Werden, und gemeinsam mit Alfred Binner will der Mäzen im Mai die Geige in der Partnerstadt übergeben. Doch wem? Bei der Suche wird der dritte im Bunde helfen, Andrej Schewljakow, Musikdozent an der Universität der Partnerstadt, dessen Vater, Walerij Schewljakow, der Jury des regionalen Jugend-musiziert-Wettbewerbs „Goldener Bogen“ vorsitzt, wo man als ersten Preis die Friedensvioline ausloben könnte. Aber warum im Optativ? Konkrete Planungen laufen schon, und die musikalische Verständigung kommt auf Touren: Geigenbauer und Mäzen besuchten bereits den Jazz-Abend am Donnerstag in der Volkshochschule mit Rainer Glas und Andrej Schewljakow, und auch das Konzert morgen, um 18.00 Uhr im Markgrafentheater, mit dem Quartett aus Wladimir und dem Universal Ensemble – Sounds of the Orient & Russia – werden sich die beiden nicht entgehen lassen. (Hierzu s. auch Kulturteil der Erlanger Nachrichten vom heutigen Samstag!)

Familie Eva, Gertraud und Gerhard Lohse mit ihren Freundinnen, Nadeschda Sidorowa und Olga Lisizyna, Febr. 2016

Zum Gesamtbild fehlen aber noch einige Gesichter. Pizzicato klingt zwar immer wieder verzaubernd, aber bei der Geige handelt es sich doch wesentlich um ein Streichinstrument. Und das erweckt erst der richtige Bogen zum Leben. Wenn das nicht zum Kalauern einlädt: Da soll also ein Wettbewerb unter dem Motto „Goldener Bogen“ klären, wer den Bogen raus hat, den ihrerseits eine ganze Familie aus Erlangen mit langjährigen Verbindungen zu Wladimir spenden wird, Eva Lohse und ihr Mann, Matthias Schmid, sowie ihre Eltern, Gertraud und Gerhard Lohse. Erst damit ist der goldene Bogen der Partnerschaft so richtig geschlagen. Doch jetzt schon ein DANKE an alle.

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Am 21. April 2014 waren im Blog folgende, fast seherische Zeilen zu lesen:

Der Violonist und Tastenmann, Andrej Schewljakow, hat nämlich eine Partitur mitgebracht, von ihm selbst komponiert, die er Rainer Glas zur Begutachtung übergeben möchte. Wer weiß… Vielleicht läßt das Werk sich ja eines Tages von einem gemischten Ensemble hier und dort aufführen.

Andrej Schewljakow und Rainer Glas, gesehen von Othmar Wiesenegger

Kennengelernt hatten sich die beiden bereits ein Jahr zuvor, als der Muliinstrumentalist aus Wladimir mit seinem Ensemble Jazztring bei den Schloßgartenkonzerten auftrat. Dazwischen lagen viele weitere Begegnungen, vor allem die Auftritt des Rainer-Glas-Universal-Quaretts beim vorjährigen Jazzfestival in der Partnerstadt, wo bereits die Idee entstand für das Konzert am kommenden Sonntag um 18.00 Uhr im Markgrafentheater unter dem Motto Sounds of the Orient and Russia, für das es – dringende Empfehlung! – noch Restkarten im Internet und vielleicht an der Abendkasse gibt.

Andrej Schewljakow, gesehen von Othmar Wiesenegger

Begonnen hat es nach allgemeiner Lesart mit dem Jazz in Wladimir, als 1954, ein Jahr nach Stalins Tod, der „finnische Amerikaner“, Leo Altonen, mit seinem Saxophon nach Wladimir kam. Er scharte Musiker aus den Militärkapellen und von der Hochschule um sich, schuf eine Bigband und begründete eine Tradition, die 1987 von Nikolaj Grunskij fortgeführt wurde. Er organisierte in den 90er Jahren regelmäßig Festivals, bei denen auch Rainer Glas auftrat, er brachte seine Bigband 1996 nach Erlangen, und seine Studenten schickte er zum Jazz Workshop in die Partnerstadt. Tempi passati seit dem Tod des großen Musiklehrers 2004. Doch noch ist der Jazz in Wladimir nicht verloren. Seit 2010 bietet die Staatliche Universität auch den Studiengang „Instrumentale und vokale Unterhaltungsmusik, Jazz“, und Rainer Glas konnte schon beim ersten Treffen feststellen: „Die aus Wladimir sind richtig gut, die können spielen!“

Andrej Schewljakow und Rainer Glas

Für Andrej Schewljakow gilt das in besonderem Maß, wie er beim gestrigen Werkstattgespräch mit Musikeinlagen – und was für welchen! – zum Abschluß der zehnten Russisch-Deutschen Wochen im Historischen Saal der Volkshochschule erleben ließ. Denn der Gast stammt aus einer Musikerfamilie und „hatte keine Wahl“. Schon als Knirps griff er zur Geige und genoß die strenge russische Musikschule an der Violine wie am Klavier, zunächst ganz in der klassischen Manier, bis ihm eine Lehrerin auch die westliche U-Musik in Form eines Notenheftes näherbrachte. Seither ist er – bei aller Vorliebe für die Klassik und vor allem Johann Sebastian Bach – in beiden Welten zu Hause und beherrscht die Kunst der Improvisation, ganz, wie er sagt, in der Tradition der Meister des Barock, die sich auch regelrechte Wettbewerbe der Improvisation im Fach Fuge lieferten. Jedenfalls hatte eine Stunde am Nachmittag genügt, um Flügel, Baß und Geige so aufeinander abzustimmen, daß es die reine Freude war, den beiden inspirierenden Ausnahmemusikern in ihrem freien Spiel zuzuhören.

Igor Starowerow, Anastasia Lemper und Sergej Suworow

Aber Andrej Schewljakow ist ja vorgestern abend nicht alleine nach Erlangen gekommen, sondern mit seinem Quartett, das unterdessen ohne ihn in der Sing- und Musikschule probte. Denn auch diese Formation muß sich erst noch zusammenfinden. Während Anastasia Lemper und Igor Starowerow – u.a. bei Konzerten in Erlangen – schon aufeinander eingespielt sind, stieß der Virtuose Sergej Suworow aus Moskau erst kurzfristig als Ersatzmann ein, nachdem die ursprünglich vorgesehene Cellistin erkrankt war.

Andrej Schewljakow und Rainer Glas

Wenn man da so reinhörte, macht man sich keine Sorgen mehr um das bevorstehende Konzert. Man wird dort echte Weltmusik erleben in einer einzigartigen Besetzung, wie Rainer Glas ankündigte, wo der Jazz sich wieder einmal selbst erfindet und genau das tut, was Andrej Schewljakow gestern abend betonte: „Der Jazz löst sich vom Jazz und wird immer mehr eins mit der Avangard, mit allem, was die moderne Klassik bietet, wird zur Weltmusik.“

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In gut zwei Wochen ist es schon wieder so weit: Die Biennale der Russisch-Deutschen Wochen an der Volkshochschule Erlangen – dieses Mal ganz im Zeichen von 25 Jahren Erlangen-Haus – startet am 15. Januar mit einem Vortrag der Historikerin Julia Obertreis zu 75 Jahre Kriegsende und Fragen der russischen Erinnerungskultur. Vom Puppentheater bis zum Jazz, von Ikonen bis zu Reiseimpressionen, von der russischen Kalligraphie bis zum Jubiläumsabend zeigt sich das Programm so vielfältig wie die Städtepartnerschaft insgesamt. Einen ersten Überblick gibt es hier https://is.gd/2XOEX4, aber der Blog wird natürlich noch die eine oder andere Vorstellung gesondert vorstellen.

Während bei den Russisch-Deutschen Wochen – mit Ausnahme der Sprachkurse – alle Angebote frei sind und man noch die Platzwahl hat, ist für das Konzert von Rainer Glas und seinem Ensemble Sounds of the Orient der Vorverkauf schon voll im Gang. Wer gut sitzen möchte, reserviere deshalb möglichst bald seinen Sessel im Markgrafentheater.

Im Unterschied zu den schon traditionellen Russisch-Deutschen Wochen steht das Projekt von Rainer Glas noch ganz am Anfang. Im Frühjahr trat er fulminant mit seinem Quartett in Wladimir bei einem Jazz-Festival auf, wo dann auch die Idee entstand, seinen Orient russisch erklingen zu lassen.

Andrej Schewljakow und sein Quartett

Eigens zu dem Konzert reist denn auch der Multi-Instrumentalist Andrej Schewljakow mit seinem Quartett an und eröffnet das Partnerschaftskonzert. Man darf jetzt schon gespannt sein, wie sich diese künstlerische Zusammenarbeit weiterentwickelt. Schöne Aussichten jedenfalls auf das kommende Jahr zwischen Erlangen und Wladimir.

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Der Veranstalter des Festivals Jazz-Grom, zu übersetzen als Jazz-Donner, hat das gesamte Programm der beiden Konzerttage ins Netz gestellt. Hier nun der Link zum vergangenen Donnerstag, den Rainer Glas und sein Universal Ensemble nach kurzer offizieller Zeremonie eröffneten: https://is.gd/StVXA2 – untermalt von den Bildern eines Auftritts, der sicher in die Geschichte des Kulturaustausches zwischen Erlangen und Wladimir eingeht.

Zu sehen sind neben Rainer Glas die Schlagzeugerin Carola Grey, der Kanun-Virtuose Gilbert Yammine, der Hubert Winter an den Blasinstrumenten und als Gast und Gastgeber der Violinist Andrej Schewljakow.  Siehe dazu auch: https://is.gd/a5UZsx

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