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Posts Tagged ‘Andrej Schewljakow’


Der Veranstalter des Festivals Jazz-Grom, zu übersetzen als Jazz-Donner, hat das gesamte Programm der beiden Konzerttage ins Netz gestellt. Hier nun der Link zum vergangenen Donnerstag, den Rainer Glas und sein Universal Ensemble nach kurzer offizieller Zeremonie eröffneten: https://is.gd/StVXA2 – untermalt von den Bildern eines Auftritts, der sicher in die Geschichte des Kulturaustausches zwischen Erlangen und Wladimir eingeht.

Zu sehen sind neben Rainer Glas die Schlagzeugerin Carola Grey, der Kanun-Virtuose Gilbert Yammine, der Hubert Winter an den Blasinstrumenten und als Gast und Gastgeber der Violinist Andrej Schewljakow.  Siehe dazu auch: https://is.gd/a5UZsx

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Am Donnerstag und Freitag fegte ein Jazz-Gewitter über Wladimir hinweg. Mitten im Sturm des zweitägigen Festivals unter dem Titel „Jazz-Donner“ das Universal Ensemble von Rainer Glas aus Erlangen. Erste Stimmen hierzu von Tatjana Kirssanowa:

Tatjana Kirssanowa

Am Donnerstag waren Natalia Korssakowa und ich im Konzert der Gruppe Universal Ensemble. Wir waren richtig begeistert und verbrachten einen fantastischen Abend. Uns fiel, daß die originellen Kompositionen der Erlanger auf die Wladimirer großen Eindruck machten – es gab so viel Applaus für die Künstler, und der Beifall war echt herzlich! Jemand rief sogar auf Deutsch „Zugabe“! Vielen Dank für diese Möglichkeit!

Natalia Korssakowa

Und gestern schrieb Andrej Schewljakow, selbst Multiinstrumentalist und Organisator des Jazz-Festivals:

Wir machen jetzt gerade einen Ausflug nach Susdal. Am Donnerstag spielten wir zusammen mit dem Universal Ensemble. Nastja und ich begleiteten die Gäste, und ich spielte in ihrem Programm ein Solo. Dann musizierte Hubert Winter mit meinem Orchester – und gegen Ende jammten wir alle zusammen mit der Moskauer Combo Esh beim Stück So Danso Sambo in meinem Arrangement. Das Konzert war ein voller Erfolg, der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt, das Publikum begeistert von all unseren musikalischen Kombinationen und Kollaborationen. Und auch unsere Gäste sind zufrieden. Rainer Glas lädt unser Streicherquartett im Februar nach Erlangen ein, wo wir bei seinem Konzert mitspielen sollen. So sind alle glücklich, sie mit uns und wir mit ihnen.

Reinhören kann man schon einmal hier, zwar mit schlechter Bildqualität, aber vom Ton her gar nicht schlecht für eine Handyaufnahme: https://is.gd/rr0py2 und da, in die Reportage vom Staatlichen Wladimirer Lokalsender, wo die Erlanger – leider ohne Ton – gleich zu Beginn zu sehen sind: https://is.gd/p74Y17. Aber das ist ja erst der Anfang. Es folgen sicher weitere Berichte.

 

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Wer aus welchen Gründen auch immer das Konzert der Camerata Franconia unter Leitung von Dorian Keilhack am 18. März zum 35jährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft versäumte oder sich aus verständlichen Gründen noch einmal in diesen musikalischen Festakt zurückversetzen möchte, erhält nun die Möglichkeit, die Aufzeichnung der Veranstaltung im Redoutensaal im Internet nachzuerleben. In voller Länge, einschließlich des Grußwortes von Oberbürgermeister Florian Janik, der es in nur knapp acht Minuten schaffte, ein leidenschaftliches Plädoyer für die deutsch-russische Freundschaft in diesen zunehmend schweren Zeiten zu halten.

Andrej Schewljakow, Igor Starowerow, Eva Bindere, Dorian Keilhack und Alexander Tichonow

Hörenswert, dieses politische Zeugnis des guten Willens als Vorrede auf den musikalischen Höhepunkt des Jubiläumsjahrs unter Mitwirkung der beiden Solisten aus Wladimir, Andrej Schewljakow und Alexander Tichonow, der eine am Klavier und an der Geige mit zwei eigenen Kompositionen und einem Jazz-Arrangement als Zugabe, der andere meisterhaft und umjubelt am Cello im C-Dur-Konzert von Joseph Haydn, und des Kapellmeisters des Universitätsorchesters, Igor Starowerow, verstärkt durch die Violonistin Lydia Wunderlich von der Jenaer Philharmonie. Aber hören und sehen Sie die Aufführung – auch der sechs Chansons von Eberhard Klemmstein – selbst. Nehmen Sie sich die Stunde und vierzig Minuten: https://is.gd/oJFPPI

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Fast ein Jahr ist es her, seit sich Andrej Schewljakow und Dorian Keilhack am Abend des 8. Mai trafen, auf Anhieb eine musikalische Freundschaft eingingen und begeistert die Anregung aufnahmen, zum 35. Jubiläum der Städtepartnerschaft gemeinsam ein Festkonzert zu geben. Auch auf den Termin hatten sich der Multiinstrumentalist aus Wladimir und der Leiter der Camerata Franconia rasch geeinigt, freilich ohne Abstimmung mit der Kanzlei des Kreml, wie Oberbürgermeister Florian Janik bei der Eröffnung des Jubiläumsabends gestern anmerkte, die im Dezember just für den 18. März die Präsidentschaftswahlen ansetzte.

Andrej Schewlajkow, Igor Starowerow, Lydia Wunderlich, Dorian Keilhack und Alexander Tichonow

Der protokollarische Teil der Veranstaltung nahm denn auch nur wenige Minuten in Anspruch, denn aus gegebenen Gründen konnte keine offizielle Delegation aus der Partnerstadt anreisen. Desto hochrangiger dafür das künstlerische Aufgebot mit dem Musiker und Komponisten, Andrej Schewljakow, mit dem Konzertmeister des Wladimirer Universitätsorchesters, Igor Starowerow, und dem Cellisten, Alexander Tichonow, verstärkt von Lydia Wunderlich, Mitglied der Jenaer Philharmonie in den 2. Violinen, denn es gab ja noch ein zweites Jubiläum zu feiern: zehn Jahre Partnerschaftsdreieck Erlangen-Jena-Wladimir.

Dorian Keilhack, Christian Hilz, Tilmann Stiehler und Eberhard Klemmstein

Vor dem Feiern aber standen – nach Wochen und Monaten des Austausches von Noten und Audiofiles – die Proben, von Donnerstagabend mit den ersten Einstudierungen im Christian-Ernst-Gymnasium über die offenen Proben am Freitag im Wohnstift Rathsberg und das Hauptkonzert dort am Samstagabend bis zur Generalprobe am gestrigen Vormittag im Redoutensaal. Konzentriert und diszipliniert, vor allem aber bestens aufeinander abgestimmt, obwohl doch die häufig noch ganz jungen Mitwirkenden aus einem Dutzend verschiedener Länder kommen, von Venezuela bis Österreich, von Serbien bis Israel. Vielleicht auch deshalb das einhellige Urteil der russischen Gastmusiker: „Es ist als hätten wir schon immer mit diesem Ensemble gespielt. Dieses Orchester besitzt große Klasse, und es ist uns Freude wie Ehre, hier mitzuspielen.“

Alexander Tichonow und Gerhard Rudert

Gerhard Rudert, Kontrabaßist aus Möhrendorf, der mit Alexander Tichonow bereits in den 90er Jahren gemeinsame Konzerte gab und Alben dieser deutsch-russischen Verbindung veröffentlichte, dazu in seiner fränkisch-lapidaren Ausdrucksweise: „Die Camerata ist halt ein Profi-Orchester, und das spürt und hört man.“

Camerata Franconia

In der Tat darf Erlangen stolz sein auf diese musikalische Visitenkarte, die nicht nur höchsten künstlerischen Ansprüchen genügt, sondern auch eindrucksvoll den internationalen Flair der Stadt verkörpert. Und nun auch noch die Verbindung zu Wladimir, wo Dorian Keilhack bereits vor mehr als einem Vierteljahrhundert als Pianist aufgetreten war, ganz in der Tradition seiner Eltern, Dirk und Vivien, die schon 1986 an den Erlanger Kultur- und Sporttagen in der Partnerstadt teilgenommen hatten.

Florian Janik

Oberbürgermeister Florian Janik beschwor denn auch in seiner Ansprache diesen Geist der Verständigung, der sich – unter Anspielung auf die sich weiter zuspitzende politische Gemengelage – nicht nach dem richte, was da gerade in London, Moskau oder Berlin übereinander gesagt werde – und erinnerte an die schweren Zeiten der Anfänge in Zeiten des Kalten Krieges, von denen die Begründer der Städtepartnerschaft, besonders Altoberbürgermeister Dietmar Hahlweg und Altbürgermeisterin Ursula Rechtenbacher, passend zum musikalischen Abend „ein Lied singen können“.

Redoutensaal

Im Saal war dann übrigens doch mehr Wladimir vertreten, als man meinen möchte: die Athleten, die am Winterwaldlauf teilgenommen hatten, der Photograph Wladimir Fedin, eine Gruppe Austauschstudenten, private Gäste… Vor allem aber natürlich war die Bühne frei für Wladimir, dem der Auftakt des Abends vorbehalten blieb.

Andrej Schewljakow

Andrej Schewljakow hatte zwei Eigenkompositionen mitgebracht, die gestern ihre deutsche Erstaufführung erlebten: „Die Mühle“, ein pointillistisches Werk mit jazzig perlenden Läufen am Flügel, bevor der von Alexander Skrjabin inspirierte Leiter einer eigenen Cross-Over-Combo zur Violine wechselte und seine „Serenade“ vorstellte, eine beschwingt virtuose Hommage an Joseph Haydn, an die das Konzert für Violoncello und Orchester C-Dur des großen Meisters der Wiener Klassik nahtlos anschließen konnte.

Alexander Tichonow

Wer sein Können am Cello zeigen will, spielt dieses Stück. Entweder man scheitert daran grandios, oder man spielt sich in die Herzen des Publikums. Alexander Tichonow ergriff den Saal von den ersten wuchtigen Takten seines Solos an und riß die Zuhörer mit auf seinem halsbrecherischer Wettlauf über alle Stege hinweg, in einem faszinierenden Wechselspiel mit dem Orchester, wobei man nie so recht hätte zu sagen wissen, wer da wen mehr antreibt, der Solist das Ensemble oder dieses den Cellisten. Wenn aber beide immer wieder am Ende jeden Satzes glücklich-gleichzeitig im harmonisch sich auflösenden Schlußakkord ankommen, ist das besonders dem wachsamen Blickkontakt zwischen Konzertmeisterin Eva Bindere aus Riga und dem zupackenden Tempomacher Tilmann Stiehler, dem Leiter des Erlanger Musikinstituts, zu verdanken.

Andrej Schewljakow, Igor Starowerow, Eva Bindere, Dorian Keilhack und Alexander Tichonow

Ein strahlender Auftritt unter dem so unangestrengt lächelnden Dirigat von Dorian Keilhack, der keiner großen Gesten und herrischer Einsätze bedarf, um sein Ensemble zu leuchtender Spielkraft zu führen. Auch im zweiten Teil des Konzerts mit der Uraufführung der sechs Chansons von Eberhard Klemmstein mit dem Erlanger Bariton Christian Hilz, die ein nicht minder konzentriertes Musizieren verlangt.

Dmitrij Tichonow, Eberhard Klemmstein, Werner Heider, Dietmar Hahlweg und Alexander Tichonow

Klar deshalb auch das Urteil von Dmitrij Tichonow, der den Bruder begleitete und ebenfalls bereits in den 90er Jahren in Erlangen auftrat. „Ein ganz außerordentlicher Dirigent, den wir unbedingt auch einmal nach Wladimir einladen müssen. Ein wirklich großer seines Fachs!“ Nun wünscht sich der Pianist zunächst aber Noten von Werner Heider, um sie zu Hause einzustudieren und vielleicht auch einmal selbst wieder in Erlangen zu musizieren .

Udo und Asja Neumann mit Alexander Tichonow

Wer weiß aber heute schon zu sagen, was da alles gestern in Gang kam, welche künstlerische Energie der Abend freisetzte. In jedem Fall war das Festkonzert ein Höhepunkt nicht nur des Jubeljahres, sondern wird weit darüber hinaus seine Wirkung entfalten.

Alexander Tichonow und Bürgermeisterin Elisabeth Preuß

Übrigens: Auch Eberhard Klemmstein ist Wladimir bereits seit langem verbunden. Bereits 1991 trat er mit seinem Marteau-Ensemble in Wladimir auf und kooperierte mit Eduard Markin und dessen Kammerchor bei Festival des Hörens in Erlangen ein Jahr zuvor. Aber noch ist das Konzert ja nicht am Ende. Man merkt es Dorian Keilhack an, wie sehr er mit der russischen Musik verbunden ist, wenn er auswendig die „Sinfonie classique“ von Sergej Prokofjew dirigiert und durch diese verzauberte Notenwelt gleitet, als wäre es ein Bild von Marc Chagall oder eine Ode an die Freude, wo er weilt, jener sanfte Flügel der Kunst. Und dann als Zugabe eine hauchzarte Ahnung von „Summertime“, ein feinst gewobenes Arrangement von Andrej Schewljakow nach Motiven von George Gershwin, hingebungsvoll interpretiert von Christian Hilz. Beifall, Beifall und nochmals Beifall.

Eberhard Klemmstein, Christian Hilz, Dorian Keilhack und Tilmann Stiehler

Am Ende eines solchen Abends ist der Sparkasse Erlangen ebenso zu danken wie der Bürgerstiftung Erlangen für ihre Unterstützung. Dank all den Gastgebern, die für diese ereignisreichen Tage den Gästen aus aller Welt ihre Türen öffneten, und ein Vergelt’s Gott an Geigenbaumeister Günter H. Lobe auf dessen wundervollen Instrumenten die Musiker aus Wladimir ihr Können zeigen durften.

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Die Musiker sind angereist, die Plakate hängen, heute beginnen die Proben, und am Sonntag um 19.00 Uhr dann der Höhepunkt der Feiern zum fünfunddreißigjährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft Erlangen-Wladimir: das Konzert der Camerata Franconia unter Leitung von Dorian Keilhack mit der Uraufführung von sechs Chansons des Erlanger Komponisten Eberhard Klemmstein.

Das mit jungen Profimusikern aus aller Welt besetzte Orchester eröffnet den Abend aber mit der deutschen Erstaufführung von zwei Werken des Wladimirer Multiinstrumentalisten, Andrej Schewljakow, der „Mühle“ und einer „Serenade“, beide nach Einschätzung von Dorian Keilhack mit viel „Spielwitz, durchaus klanglich und mit einem Hauch Jazz“ ausgestattet und vom Komponisten selbst am Flügel vorgestellt. Kein Wunder, denn der Dozent an der Universität Wladimir leitet dort auch ein Crossover-Ensemble, das übrigens bereits mit viel Erfolg im Rahmen der Schloßgartenkonzerte zu erleben war.

Andrej Schewljakow, Igor Starowerow und Alexander Tichonow

Der zweite Solist des Abends ist Alexander Tichonow am Cello,  ausgebildet an seinem Instrument in Nischnij Nowgorod und Tiflis, der mit einer Interpretation des Konzertes in C-Dur von Joseph Haydn seine Meisterschaft zeigt, bevor der Abend mit der großartigen Sinfonie classique von Sergej Prokofjew ausklingt, mit Andrej Schewljakow und Igor Starowerow als Streicher im Orchester, beide übrigens Schüler von Alexander Tichonow. Man darf sich also freuen auf den musikalischen Gruß dieses Trios aus Wladimir. In dieser Konstellation nur zu hören dank der Städtepartnerschaft. Karten gibt es übrigens noch an der Abendkasse.

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Morgen gehen die „Russisch-Deutschen Wochen“ an der Volkshochschule in die zweite Runde, und heute in vier Wochen setzt das Konzert der „Camerata Franconia“ den Schlußakkord des fünfunddreißigjährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft. Das erst 2014 von Dorian Keilhack gegründete Ensemble mit internationaler Besetzung bietet nun auch Wladimir eine Bühne.

Das Konzert zum Partnerschaftsjubiläum

Schon seit fast einem Jahr laufen die Vorbereitungen, um das Repertoire für Sonntag, den 18. März, ab 19.00 Uhr im Redoutensaal vorzubereiten. Neben der Uraufführung von sechs Chansons des Erlanger Komponisten Eberhard Klemmstein sind gleich zum Auftakt zwei Stücke von Andrej Schewljakow aus der Partnerstadt zu hören, der den Klavierpart auch selbst spielt. Ein weiterer Gastmusiker aus Wladimir, Alexander Tichonow, tritt als Solist am Cello im C-Dur-Konzert von Joseph Haydn auf. Besonders erfreulich: Im Orchester sitzen auch zwei Musikerinnen aus Jenaer Philharmonie, denn es gibt ja auch das zehnjährige Jubiläum des Partnerschaftsdreiecks Erlangen-Jena-Wladimir zu feiern. Feiern Sie mit! Karten sind im Vorverkauf bereits zu haben.

Mehr zum Ensemble unter: http://www.camerata-franconia.de

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Nach unserem ersten Aufenthalt vor zwei Jahren freuten wir uns über eine erneute Einladung vom 12. bis 16. Juni nach Wladimir, verbunden mit der Teilnahme an dem dort seinerzeit ins Leben gerufenen Jazzfestival „Jazz Grom“.

Jens Magdeburg, Florian Fischer und Gunther Rissmann

Nastja und Igor, die derzeit an der Hochschule Geige studieren, holten uns wieder am Flughafen Domodedowo in Moskau ab, und so konnten wir schon auf der mehrstündigen Fahrt nach Wladimir unser geplantes Besuchsprogramm besprechen.

Wladimir im Frühsommer

Untergebracht waren wir erneut in einer Wohnung der Universität, wo uns am nächsten Vormittag Igor abholte und von wo wir gemeinsam mit dem elektrischen Bus der Linie 8 zur Philharmonie fuhren. Dort waren wir Zuschauer einer Aufführung von Studierenden des Instituts für Kunst und Musik, die unter Leitung von Larissa Uljanowa ein humorvolles Kindermusical über den russischen Schulalltag darboten.

Kindermusical

Danach lauschten wir in der Kunst- und Musikfakultät einer Probe und dem Konzert des „High Life Jazz Orchestras“ unter Leitung von Andrej Schewljakow, das dieses Mal ihren musikalischen Schwerpunkt auf Bossa Nova und Samba legten, und gaben selbst noch eine halbstündige Kostprobe unseres Konzertprogramms.

Andrej Schewljakow (ganz rechts stehend) und sein Ensemble

Der nächste Tag war zunächst angefüllt mit einem Seminar der Dekanin Larissa Uljanowa über die musikalische Ausbildungssituation hier wie dort, wobei Florian Fischer, unser Schlagzeuger und derzeit Student an der Musikhochschule Nürnberg-Augsburg, ein begehrter Gesprächspartner war. Einen Dank hier noch an Irina Chasowa vom Erlangen-Haus, die für uns dolmetschte.

Florian Fischer und Gunther Rissmann

Danach ging es in die Philharmonie für einen ersten Soundcheck für das morgige Konzert und dann noch weiter an die Berufsfachschule für Musik in Wladimir. Hier spielten wir Ausschnitte aus unserem Konzertprogramm, beteiligten uns an einer kleinen Jamsession mit den dortigen Studierenden und kamen in ein angeregtes Gespräch über Improvisationskonzepte und mögliche didaktische Umsetzungen.

Jens Magdeburg, Florian Fischer und Gunther Rissmann im Schatten von Wladimir Lenin

Gemeinsames Musizieren hat eben eine ganz stark verbindende Wirkung auch über Ländergrenzen hinweg, die in diesem Workshop auch gut zu spüren war.

Das Trio vor der Philharmonie

Am Donnerstag blieb am Vormittag noch Zeit, die neu angelegten Gärten eines ehemaligen Klosters zu besuchen, bevor wir am Nachmittag dann in die Philharmonie gingen für einen letzten Soundcheck und die Vorbereitung auf das Festivalkonzert. Der Konzertabend wurde von einem Chor aus Wladimir eröffnet, der jazzinspirierte Kompositionen darbot, gefolgt von unserem Trioauftritt.

Auftritt des „High Life Jazz Orchestra“

Nach einer Pause spielte zunächst die landesweit bekannte russische Formation „Acapella Express“, die Vokalmusik auf höchstem Niveau bot. Dann folgte das Konzert unserer Gastgeber, des “High Life Jazz Orchestra“, bevor der Moskauer Pianist, Sergej Schilin, den Abend mit seiner Darbietung beendete.

Das Jens-Magdeburg-Trio inmitten der Wladimirer Freunde

Am nächsten Morgen traten wir schon früh die Heimreise an und bestiegen den Zug nach Moskau, begleitet von Natalia Dumnowa, Dozentin am Erlangen-Haus, die sich freundlicherweise an ihrem freien Tag bereit erklärt hatte, uns Gesellschaft zu leisten.

Florian Fischer, Gunther Rissmann mit Natalia Dumnowa in der Moskauer Metro

So konnten wir abschließend noch ein paar Impressionen aus der beeindruckenden Zehnmillionen-Metropole Moskau erhaschen, bevor wir über Zürich wieder ins heimatliche Franken flogen.

Das Jens-Magdeburg-Trio auf dem Roten Platz

Unser Dank gilt wieder unseren herzlichen Gastgebern in Wladimir, Peter Steger sowie den Damen des Erlangen-Hauses für ihre Mühe und ihr Wohlwollen.

Jens Magdeburg

s. auch: https://is.gd/9clJsG

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