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Archive for the ‘Umwelt’ Category


Im September veranstaltet die Staatliche Universität Wladimir ein Symposium zum Thema „Ökosystem der Flußläufe“, an dem auch eine Mitarbeiterin des Umweltamtes der Stadt Erlangen teilnimmt. Unterdessen geschieht einiges, um die Biodiversität der Gewässer in der Region Wladimir zu verbessern. Bis Oktober, so das Nachrichtenportal Gubernia 33, will man zum Beispiel fünf Millionen junge Exemplare der Spezies Sterlet in der Oka aussetzen, eine Aktion, finanziert von den Betreibern der Brücken und Sandwerke entlang des Zuflusses der Wolga als Ausgleichsmaßnahme für den Schaden, den sie durch ihre Eingriffe dem Ökosystem zufügen. In den beiden vorangegangenen Jahren hatte man übrigens bereits im großen Stil eine Sterletpopulation in der Kljasma aufgebaut.

Die Kljasma

Nun hat sich für den Sommer in der Region Wladimir eine Gruppe von Wissenschaftlern auf dem Forschungsinstitut für Fischwirtschaft und Ozeanographie angekündigt, die erkunden will, wie sich die Ichtyofauna vor allem in den Fließgewässern entwickelt. Schon jetzt aber beunruhigt der Rückgang der Besatzzahlen bei Hecht und Zander, der wohl mit dem zunehmenden Fang vom Motorboot aus per Echolot zusammenhängt. Allein in den ersten fünf Monaten des Jahres liefen bereits 40 Verfahren wegen illegaler Fangmethoden, während es 2017 insgesamt nur 49 Fälle waren. Meistenteils handelt es sich dabei um das Aufstellen von Netzen in der Laichzeit, während die früher häufige Verwendung von Dynamit und Stromschlägen zurückgeht. Überhaupt sollen Quoten eingeführt werden, denn bisher gibt es beim Fang von nicht als gefährdet eingestuften Arten keine Obergrenze, während in der Sowjetzeit noch ein Limit von fünf Kilogramm pro Tag und Angler galt.

Die Uschna im Landkreis Murom

Positiv hingegen: Die Qualität des Wassers scheint mancherorts sogar den Flußkrebsen zu bekommen. In der Uschna und Kolp sind sie ebenso zu finden wie in der Kljasma, wo sie ein halbes Jahrhundert nicht mehr gesichtet wurden. Besonders bei Kowrow, wo das Flußbett steinig ist, kommen die Krustentiere häufig vor. Doch, kaum klappern sie wieder mit ihren Zangen, will der Mensch sie gleich auch fangen, gern verbotenerweise mit der Hand in ihren Höhlen, wobei oft die Scheren abgerissen werden, oder wenn sie noch nicht die Mindestgröße von zehn Zentimeter erreicht haben…

Die Kolp im Landkreis Gus-Chrustalnyj

Welch ein Versäumnis der Evolution, die geschuppte und gepanzerte Fauna stumm belassen zu haben. Was wäre wohl, wenn Fisch und Krebs ihre Todesangst und Schmerzen ihren Peinigern vernehmlich kundtun könnten?!

P.S.: Ein russisches Sprichwort lautet in freier Übersetzung: Gibt es einmal keinen Fisch, kommen Krebse auf den Tisch.

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Wie umstritten die Haltung von Delphinen in Deutschland ist, sieht man am Beispiel des Nürnberger Zoos, der von Tierschützern immer wieder aufgefordert wird, sein Zuchtprogramm für die Meeressäuger einzustellen. Noch die besten Bedingungen der Gefangenschaft seien nicht geeignet, den intelligenten Tümmlern – jeder kennt ihn, den klugen Delphin – die Voraussetzungen für ein artgerechtes Leben zu bieten.

Delphinarium in Wladimir

In Wladimir nun gastiert seit dem 16. Mai und noch bis Ende der Woche eine mobile Show einer Privatfirma aus Moskau – übrigens in unmittelbarer Nähe zum Erlangen-Haus, am Lybjed-Stadion – mit zwei Schwarzmeerdelphinen und einem Paar Seebären, begleitet von Aufrufen, die vierzigminütigen Vorführungen zum Preis von 600 Rubeln einzustellen. Zu belastend sei für die Tiere der lange – übrigens in Deutschland verbotene – Transport von Stadt zu Stadt, zu flach das vier Meter tiefe Becken heißt es in einer Petition mit etwa 2.500 Unterschriften.

Nun droht der Unternehmer, Tierschützer und Journalisten wegen Rufschädigung zu verklagen – und startet eine Öffentlichkeitskampagne. Wie auch immer die Sache ausgeht, sie zeigt, wie auch in der russischen Gesellschaft die Sensibilität dafür wächst, wie der Mensch mit Geschöpfen umgehen sollte.

Photos: Zebra-TV

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In unseren apokalyptisch anmutenden Zeiten, wo angesichts des dramatischen Rückgangs der Insekten nicht einmal mehr der böse Friederich auch nur einer Fliege etwas zuleide tun wollte, freut man sich besonders über jede Sichtung einer seltenen Spezies. So auch in der Region Wladimir, wo dieser Tage Ruslan Schukow, Dozent am Institut für Biologie und Ökologie an der Staatlichen Universität, eine kleine Population des hier schon als ausgestorben vermuteten Schmetterlings Osterluzeifalter nachweisen konnte. Ausgerechnet in der Nähe des Dorfes Karatscharowo bei Murom, das die Legende als Heimat des Recken Ilja Muromez überliefert.

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Osterluzeifalter, gesehen von Ruslan Schukow

Auf die gezielte Suche nach dem Tagfalter hatte sich der Wissenschaftler nun gemacht, nachdem 2017 Meldungen einer zufälligen Sichtung bekannt wurden. Die Verbreitung des Schmetterlings reicht zwar von Südeuropa bis in den Kaukasus und Ural, aber überall – auch in Deutschland – handelt es sich um isolierte und zum Teil stark gefährdete Vorkommen, was wiederum mit der ausschließlichen Futterpflanze für die Raupen, der Osterluzei, zusammenhängt, die sich heute – einst sogar als Heilkraut kultiviert – auf dem Rückzug befindet.

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Ruslan Schukow

Ruslan Schukow wollte nichts dem Zufall überlassen, Wetter und Temperatur sollten stimmen, und so wurde er denn auch tatsächlich fündig und entdeckte bei seiner sechsstündigen Erkundung zwanzig Exemplare, Männchen wie Weibchen und sogar Eier an einer Osterluzei, also den Nachweis eines stabilen Vorkommens.

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Raupe des Osterluzeifalters

Erst im vergangenen Jahr hatte man den Schmetterling in das Rote Buch der Region Wladimir aufgenommen, nun wollen sich die Ökologen dafür einsetzen, das Habitat unter Schutz zu stellen und dafür zu sorgen, daß hier keine Viehweide eingerichtet wird. Vor allem aber droht das bei allen Verboten leider immer noch verbreitete wilde Abbrennen von Trockenflächen im Frühling das Vorkommen der Osterluzei zu gefährden. So hängt eben – wie überall im Leben – das eine mit dem anderen zusammen. Und alles ist so verletzlich, verwundbar, was der Mensch in seinem Wahn ja oft erst schmerzlich begreift, wenn es bereits zu spät ist. Hoffentlich nicht im Fall dieser schönen Symbiose von Pflanze und Falter.

Material nach einem Bericht von Zebra-TV

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„Feuer und Wasser sind zwei gute Diener, aber schlechte Herrn“, weiß ein deutsches Sprichwort. Das gilt besonders dann, wenn diese beiden Elemente außer Rand und Band geraten, wie derzeit in der Region Wladimir aus der Vogelperspektive zu beobachten.

Das trockene und warme Wetter der vergangenen Tage löste zwei unterschiedliche Phänomene aus. Zum einen schmolzen Schnee und Eis – beide im langen letzten Winter in rauhen Mengen über Land und Wasser verteilt – unter der Frühlingssonne rasch dahin, zum andern trocknete vielerorts der Boden rasch mit der Folge aus, daß die Waldbrandgefahr stieg.

Noch gefährlicher aber die früher ja auch hierzulande verbreitete Unsitte, das Vorjahrsgras anzuzünden und die Flammen dann sich selbst zu überlassen. Bauern meinten ja früher, dies sei ein probates Mittel, um auf natürliche und kostengünstige Weise zu düngen, der frischen Saat den Weg frei zu machen.

Die in hohem Maße klimaschädliche Entwicklung von Qualm sah (und sieht man bisweilen auch heute noch) damals niemand, und auch die Geruchsbelästigung nahm niemand besonders ernst, ebenso wenig wie die Auswirkungen auf die Fauna. Brand und brennende Augen gehörten einfach zum Frühjahr, sobald die Lüfte lauer wurden und man sich am ersten Blütenduft hätte erfreuen können.

Unbeachtet aller Verbote, in der Zeit vom 16. April bis 14. Oktober offenes Feuer außerhalb der festgelegten Zonen zu machen, stellten die Behörden in den letzten Tagen allein auf dem Gebiet der Partnerstadt 45 Fälle von brennendem Müll  und zwölf Brände von Grasflächen fest, wobei bisher erst ein Übeltäter überführt werden konnte.

Einer der Flächenbrände drohte sogar, auf Gebäude überzugreifen, die Lage entspannte sich dann erst mit einer Regenfront aus dem Westen. Wie ernst man die Sache nimmt, zeigen die Streifengänge von 15 Einsatzgruppen, die, mit tragbarem Löschgerät ausgestattet, in Wladimir im Einsatz sind.

In der ganzen Region zählt man bisher 55 solcher „Buschfeuer“ und mehr als 300 Fälle von in Brand gestecktem Müll. Etwa 85.000 qm gingen auf diese Weise in Flammen auf.

Immerhin gehen die Behörden davon aus, daß weder Hochwasser noch Brände in diesem Jahr zu einer echten Bedrohung für Menschen werden. Sofern man William Shakespeare beherzigt, der in seinem König Heinrich VI mahnt „Leicht wird ein kleines Feuer ausgetreten, / das, erst geduldet, Flüsse nicht mehr löschen!“

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Immer im Januar und Februar schwärmen Fährtenleser in die vier Nationalparks der Region Wladimir aus, um mit Hilfe der Spuren im Schnee eine Zählung des Wilds vornehmen zu können. Das diesjährige Ergebnis bringt auch für die Fachleute Überraschungen ans Tageslicht, etwa folgende.

Elchspuren

Auf der 300.000 ha großen Fläche des Schutzgebietes Meschtschjora bei Gus-Chrustalnyj leben gerade noch fünf Wölfe – und kein einziger Bär. Zu sehr setzt der Mensch den einstigen Herrschern der Wälder zu – durch Wilderei, aber auch, gerade in jüngster Zeit, durch den Abschuß der Beute. Wegen der Afrikanischen Schweinepest, die man ja nun wohl bald auch in Deutschland erwarten kann, hat man das Schwarzwild derart dezimiert, daß auch in Meschtschjora nur noch etwa 40 Exemplare unterwegs sind.

Wölfe

Besser sieht es beim stark gefährdeten Luchs aus, dessen Bestand sich erholt und nun mit 16 Tieren belegt ist. Des weiteren zählte man 133 Baummarder, gut 70 Damhirsche, 45 Rehe, mehr als 1.000 Elche und fast 200 Hermeline. Die Angaben aus den anderen drei Nationalparks stehen noch aus, versprechen allerdings eine ähnliche Tendenz, vor allem hinsichtlich von Wolf und Bär.

Hermelin

Wünschenswert im Sinne der Biodiversität wäre nun für die Zukunft eine Vernetzung der weit voneinander entfernt liegenden Schutzgebiete durch grüne Korridore und Wildbrücken über die Straßen und Eisenbahnstrecken. Denn, was für den Menschen die Migration leistet, bedeutet für die Fauna der Wildwechsel, andernfalls die Inzucht droht mit all ihren bekannten Folgen.

 

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In Erlangen hat Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens die Schirmherrschaft über die Aktion „Deckel gegen Polio“ übernommen, zu der unter https://is.gd/S4OO7H mehr zu lesen ist. Nun gibt es, wie der Journalist, Michail Mojsejantschik, in seinem Blog aktuell berichtet, eine vergleichbare Sammlung in Wladimir. Sehr erfreulich, aber, wie dem nachstehenden Bericht zu entnehmen, auch noch ausbaufähig. Wie übrigens auch bei uns, wo ein weiterer Schritt darin bestehen könnte, Plastikflaschen grundsätzlich zunächst aus dem Rathaus und den Kantinen der städtischen Töchter zu verbannen und ansonsten so hoch zu besteuern, bis sie niemand mehr kaufen und unterwegs daran nuckeln mag, bevor sie – wie immer noch viel zu oft – ihren Daseinszweck als Landschaftsverschönerung finden. Wovon wir uns mit Grauen abwenden, um uns der beispielhaften Aktion in der Partnerstadt zuzuwenden.

Elske Preuß

Michail Mojsejantschik und Elisabeth Preuß, Juni 2016

Unlängst gab es in Wladimir eine Ausstellung zu den Erfolgen der Stadtwerke und des Wohnungswesens zu sehen. Dabei wirkte alles recht „appetitlich“. Das Auge hatte wirklich seine Freude (davon später) daran. Mein Blick fiel auf den Behälter neben einem Stand. Zu lesen stand da auf einem Schild: „Hast Du die Verschlüsse abgegeben?“ Das ist dir mal was, dachte ich mir. In der Stadt entwickelt sich ja mittlerweile die getrennte Sammlung von Müll, aber nicht in dem Tempo wie in den Millionenstädten oder im „verfaulten Westen“. Und nun diese Neuerung.

Жкх меняется к лучшему

Hast Du die Verschlüsse abgegeben?

Natürlich bringt niemand eine leere Tonne auf eine Ausstellung. Deshalb hat man schon vorher (obwohl nicht auszuschließen ist, daß Staatsdiener in ihren Taschen Deckel haben und sich ihrer hier entledigten) Verschlüsse hineingeworfen. Übrigens ist auf dem Schild zu lesen, es handle sich um die gesamtstädtische Umweltaktion „Sammle Verschlüsse“. Der Erlös aus dem Verkauf des Plastiks geht an die Wladimirer Kinderstiftung. Eine wirklich gute Sache, ohne Zweifel. Dabei sollte man die Menge von Verschlüssen ins Verhältnis zum Nutzen für die Kinder setzen. Um dem nachzugehen, grub ich im Internet einige Bemerkungen zu ähnlichen Aktionen aus.

Жкх меняется к лучшему

Sammelbehälter

Euch lange erklären zu müssen, warum es notwendig ist, Plastikflaschen und deren Verschlüsse gesondert zu sammeln, ist hoffentlich nicht notwendig. Obwohl man auch dazu ein paar Worte verlieren könnte. Es hat damit zu tun, daß die Kapseln aus einer anderen Art von Plastik hergestellt und meistenteils nicht wiederverwertet werden, obwohl das Recycling derzeit ein neues Niveau erreicht und schon einige Betriebe diese Plastikstoffe gemeinsam aufarbeiten.

Doch zurück zu unserer Aktion. Anfang des Jahres begann eine landesweite Aktion zur Sammlung von Plastikverschlüssen unter dem Namen „Gute Deckel“. Erstmals erwähnt wurde die Sache 2016, als Freiwillige eine neuartige Sammlung veranstalteten, um für einen Jungen einen Rollstuhl anschaffen zu können. Diese Aktion griffen sogleich Moskau, Petersburg und viele andere Städte auf. Und jetzt endlich ist sie auch bei uns angekommen. Ich hoffe, die Leute machen mit und geben ihre Verschlüsse ab. Nur ist noch nicht ganz klar, wohin man sie bringen könnte. Ich habe bisher nämlich nur einen einzigen Behälter entdeckt, während ich von niemandem eine vernünftige Antwort auf meine Frage nach weiteren Standorten erhielt. Man muß sich wohl an die Kinderstiftung wenden, um Klarheit zu erhalten.

Wenn man übrigens acht Tonnen Plastik (ungefähr eine Lkw-Ladung) beisammen hat, stellt das den Gegenwert zu einem Kinderrollstuhl dar. Insgesamt wären das vier Millionen Verschlüsse (ein Kilogramm entsprechen ungefähr 500 Stück), der Preis für einen Deckel liegt bei sieben Kopeken, und eine Tonne bringt ca. 25.000 Rubel. So jedenfalls die Berechnungen von Freiwilligen, die den Erfolg ihrer Aktion dem Umstand zuschreiben, daß es sich um eine einfache und unaufwendige Geste handle, die niemandem etwas koste und dabei sowohl der Umwelt als auch bedürftigen Menschen helfe, denen man so Rollstühle, Prothesen oder eine teure Behandlung finanzieren könne.

Kunstaktion

Übrigens verwenden viele Künstler diese Deckel für ihre Projekte, und einige Menschen sammeln sie sogar. Die eingeschworensten Fans dieser Verschlüsse nennen sich „Philolidisten“.

 

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Ende Februar erschien in der Partnerstadt ein Buch, zu dem die Idee bereits Anfang 2016 geboren wurde: Naturschutzgebiete der Region Wladimir. Bilder dieser überwältigenden Landschaften mit ihrer reichen Fauna und Flora tauchten immer wieder in den Medien auf, sind natürlich auf der Homepage der zuständigen Behörde zu sehen, aber einem breiten Publikum eröffnet sich diese Welt zum ersten Mal.

Das besondere Moment an dem Buch: Es verbindet Kunst mit Photographie und vereint die Arbeiten von dreizehn Maler und Graphikern sowie von 73 Photographen. Vom Sommer 2016 bis Frühjahr 2017 ging es mehr als ein Dutzend Mal auf Expedition – in undurchdringliche Wälder, in abgelegene Sumpflandschaften, in stille Auenwälder, an verwunschene Seen per Boot, auf Skiern, mit Allradfahrzeugen, zu Fuß.

Dabei war auch die eine oder andere Strapaze zu ertragen, wie aus der Reportage von Zebra-TV zu erfahren ist: rabiate Mückenschwärme, beißende Kälte, Unwetter und nicht zuletzt die Kapriolen der wilden Tiere, von denen man nie weiß, wie sie auf die Beobachter reagieren.

Mehrere Tausend Photos entstanden auf diesen Touren in Gegenden, die keines Menschen Fuß betreten, gut einhundert Gemälde, von denen 340 bzw. 35 ins Buch Aufnahme fanden. Die vielen übrigen Arbeiten sollen auf Ausstellungen gezeigt werden.

Das Buch – leider nicht zweisprachig – hat eine Auflage von nur 400 Exemplaren. Interessenten sollten sich also rasch ihre Ausgabe beim Erlangen-Haus reservieren lassen, um sich dann in die sieben Kapitel entführen zu lassen: „Unsere kleinen Brüder“, „Die gefiederte Welt“, „Mikrowelt“, „Schönheit der Flora“, „Magie des Wassers“, „Landschaft“ sowie „Mensch und Natur“.

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