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Archive for the ‘Termine’ Category


In diesen Tagen vor 80 Jahren liefen in Berlin die Vorbereitungen auf den Überfall der Wehrmacht auf die UdSSR auf Hochtouren. Geheim natürlich und doch von der sowjetischen Aufklärung beobachtet, deren Berichte im Kreml auf Unglauben stießen. Man war ja mit dem ideolischen Feind durch einen Nicht-Angriffs-Pakt verbündet und hatte untereinander bereits Polen und das Baltikum aufgeteilt. Doch es kam zum Wortbruch, es begann am 22. Juni 1941 das verheerende Unternehmen Barbarossa, das im Russischen bald Großer Vaterländischer Krieg genannt werden sollte. Wie es dazu kommen konnte, was geschah, wie hier wie dort die Erinnerungskultur dieses Feldzugs der Vernichtung gedenkt, diskutiert am 12. Mai ab 17.30 Uhr auf Initiative des Deutsch-Russischen Forums eine Runde, der u.a. Swetlana Alexijewitsch, Schriftstellerin und Trägerin des Nobelpreises für Literatur 2015, angehört. Lesen Sie mehr dazu und melden Sie sich an unter:

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Gäbe es die vom Deutsch-Russischen Forum veranstaltete Biennale der Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz nicht schon seit drei Jahrzehnten, müßte man sie erfinden. Alternierend in einer deutschen oder russischen Stadt bietet sich nämlich hier den knapp über einhundert kommunalen und regionalen Paaren eine Börse des Erfahrungsaustausches zu nutzen, eigene Programme und Projekte vorzustellen, an Themenschwerpunkten mitzuarbeiten und vor allem ins Gespräch zu kommen. Die Vorbereitung dieser völkerverbindenden Plattform vom 28. bis 30. Juni in Kaluga dürfte sich wegen der Pandemie schon schwierig genug gestaltet haben, noch schwerer fällt wohl vielen in Deutschland die Entscheidung: teilnehmen oder zu Hause bleiben. Sichtvermerke stellen die russischen Konsulate zwar seit Anfang April wieder aus, auch Dauervisa haben inzwischen ihre Gültigkeit zurückerlangt. Doch wer hat schon den vollen Impfschutz?! Erlangen, von Beginn an bei dieser Plattform vertreten, wird jedenfalls heuer passen müssen und keine Delegation entsenden. Schade, jammerschade, denn gerade in diesen Zeiten, wo der politische Dialog zwischen Kreml und Kanzleramt so verloren scheint, wie er beschworen wird, müssen die vielen Brücken zwischen den Zivilgesellschaften beider Länder tragen und halten. Bleibt die Hoffnung auf ein hybrides Konzept, an dem hinter den Kulissen sicher fieberhaft gearbeitet wird, damit zumindest ein Teil des Programms virtuell zugänglich ist. Dies gilt auch für das deutsch-russische Jugendforum, das bereits am 23. Juni in Moskau beginnt und dann nach Kaluga kommt, wo es am 1. Juli endet. Sehen Sie sich trotzdem Einladung und Agenda an und freuen Sie sich auf die nächste Städtepartnerkonferenz, die 2023 in Kalugas Gegenüber, in Suhl, ausgerichtet wird.

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Es ist wieder Konzertzeit: Am Freitag, den 5. Februar, tritt Sergej Gostjew mit seiner sechssaitigen russischen Gitarre um 16.15 Uhr (MEZ) im Erlangen-Haus auf. Das Live-Konzert wird per Zoom übertragen, die Zugangsdaten veröffentlicht der Blog noch rechtzeitig. Sie sollten sich einstweilen den Termin vormerken.

Sergej Gostjew und Patrizia

Dieses Mal steht dem Multiinstrumentalisten allerdings Sängerin Patrizia zur Seite. Sehr viel mehr soll aber noch nicht verraten werden, auch nicht, was das Team vom Erlangen-Haus für eine Überraschung vorbereitet. Genießen Sie die Vorfreude!

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In einem der jüngsten Dialoge aus seiner anarchischen Sprachwelt fragt der Wladimirer Autor, Anatolij Gawrilow: „Was können Sie über die 8. Symphonie sagen?“ – „Ich hasse Musik…“

Wer sich dieser Antwort anschließt, braucht hier nicht weiterzulesen. Für alle anderen folgender Veranstaltungshinweis. Wegen der winterlichen Straßenverhältnisse vereinbarte das Erlangen-Haus mit dem Multiinstrumentalisten, Sergej Gostjew, der im zwei Autostunden entfernten Murom wohnt, das für heute angekündigte Konzert nicht in Wladimir zu veranstalten, sondern aus der Heimatstadt des Künstlers zu streamen. Der Meister fast aller Saiten hat eigens für das Erlanger Publikum einen youtube-Kanal eingerichtet und verspricht erstklassige Bild- und Tonqualität, woran es bei den letzten Übertragungen manchmal mehr oder weniger haperte. Ein weiterer Vorteil: Wenn Sie heute um 16.00 Uhr MEZ bzw. 18.00 Uhr Moskauer Zeit verhindert sein sollten, haben Sie später per Klick auf untenstehenden Link die Möglichkeit das Konzert nachzuhören. Natürlich nur, wenn Sie Musik nicht hassen…

Sergej Gostjew aber jetzt schon Dank für seine Initiative und den virtuellen Konzertbesuch ohne Eintrittskarte.

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In Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis Wladimir veranstaltet das Erlangen-Haus nach dem ersten erfolgreichen und dem zweiten leider technisch mißglückten Konzert nun am Samstag, den 28. November, um 16.00 Uhr MEZ einen dritten Auftritt mit dem Multiinstrumentalisten, Sergej Gostjew, aus Murom.

Sergej Gostjew

Sie sind eingeladen, live dabei zu sein, indem Sie sich über die Videoplattform Zoom dazuschalten. Sie müssen sich nichts eigens herunterladen, allerdings ist es notwendig, möglichst bald ans Erlangen-Haus unter vladimir@erlangen.ru eine Anmeldung zu schicken. Sie erhalten dann per Mail den Link mit der Einladung und klicken diesen am 28. November, kurz vor 16.00 Uhr, an, um dann freigeschaltet zu werden. Einfacher geht es nicht – und das alles bei freiem Eintritt, denn der Künstler spielt wieder aus schierer Freude an der Partnerschaft. Soweit es die Coronabestimmungen zulassen, verspricht das Konzert auch ein Wiedersehen mit dem Team des Erlangen-Hauses, das sich dankenswerterweise erneut um die Technik kümmert.

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Nicht vergessen! Heute findet in Wladimir – wie im ganzen Land – die Nacht der Künste statt. Sergej Gostjew, der ja bereits für ein ausgewähltes Publikum sein Premierenkonzert per Zoom aus dem Erlangen-Haus gab, nimmt diese Veranstaltung nun zum Anlaß, um in der Bibliothek Nr. 3 in der Partnerstadt aufzutreten und seinen musikalischen Vortrag auf seinem eigens eingerichtete youtube-Kanal ab 17.30 Uhr MEZ zu übertragen. Die gestrige Generalprobe für Igor Strajkowskij, den Musikredakteur des Blogs, verspricht beste Qualität, was Klang und Bild angeht – und hinsichtlich der künstlerischen Qualität sowieso.

Schalten Sie sich also gebührenfrei zu, und sollten Sie nicht live dabei sein können, bleibt das Konzert des Multiinstrumentalisten ja gespeichert und jederzeit später abspielbar.

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Am Dienstag, den 3. November, findet in Wladimir die Nacht der Künste statt. Sergej Gostjew, der ja bereits für ein ausgewähltes Publikum sein Premierenkonzert per Zoom aus dem Erlangen-Haus gab, nimmt diese Veranstaltung nun zum Anlaß, um in der Bibliothek Nr. 3 in der Partnerstadt aufzutreten und seinen musikalischen Vortrag auf seinem eigens eingerichtete youtube-Kanal ab 17.30 Uhr MEZ zu übertragen. Eine erste Generalprobe für Igor Strajkowskij, den Musikredakteur des Blogs, kam zwar noch etwas wacklig daher, aber bis Dienstagabend sind sicher auch die technischen Mängel behoben.

Schalten Sie sich also zu, und sollten Sie nicht live dabei sein können, bleibt das Konzert ja gespeichert und jederzeit abspielbar.

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Die Internetadresse für das heutige Zoom-Konzert mit Sergej Gostjew um 18.00 Uhr MEZ hat sich geändert und lautet:

https://zoom.us/j/5626020463?pwd=SjJjMll5akoyOFYxWFd6N3dIT09sQT09

Identifizierungsnummer: 562 602 0463

Zugangscode: aBm7MP

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Man mag gar nicht daran denken, was alles an Konzerten mit musikalischen Gästen aus Wladimir für dieses Jahr geplant war und nun pandemiebedingt nicht stattfinden kann: von der Teilnahme am Newcomer Festival im E-Werk bis zum Weihnachtsauftritt des Knabenchors. Unlängst spielte aber Sergej Gostjew auf der Loggia des Erlangen-Hauses „Die Gedanken sind frei“, hier noch einmal zum Nachhören:

Der Multiinstrumentalist aus Murom gibt nun heute in acht Tagen, am Freitag, den 16. Oktober, um 18.00 Uhr MEZ ein Konzert im Erlangen-Haus, das live übertragen wird. Eine Premiere – und natürlich ein Versuchsballon, dessen technische Voraussetzungen noch geprüft werden. Bitte merken Sie sich den Termin schon einmal vor, demnächst folgen die Angaben zur Plattform und zum Format, damit Sie sich dann auch zuschalten können.

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Vor 75 Jahren endete der Zweite Weltkrieg. Doch um seine Deutung ist ein neuer Streit entbrannt. Der „Große Vaterländische Krieg“ oder der „Zweite Weltkrieg“ spielen in der heutigen Erinnerungskultur der postsowjetischen Staaten eine wachsende Rolle. Neben die lang etablierten offiziellen Siegesparaden treten privat organisierte Formen des Erinnerns. Im Konflikt zwischen Moskau und Kiew ist die Frage, mit welchen Vorzeichen und Begriffen der Krieg erinnert wird, zentral, und Termini wie „Faschisten“ werden in der heutigen Auseinandersetzung als Kampfbegriffe eingesetzt.

Julia Obertreis bei einem Vortrag an der Staatlichen Universität Wladimir im Jahr 2017

Julia Obertreis, Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Osteuropa an der FAU, umreißt in ihrem Vortrag am Mittwoch, den 15. Januar, um 19.00 Uhr im Großen Saal der Volkshochschule, Friedrichstraße 19, bei freiem Eintritt, mit dem die Russisch-Deutschen Wochen eröffnet werden, die aktuelle Erinnerungskultur und Instrumentalisierung von Geschichte, bietet aber auch Einblicke in den Stand der geschichtswissenschaftlichen Forschung zum Zweiten Weltkrieg in Osteuropa. Die Historikerin gestaltet als Sprecherin und Moderatorin von „Prisma“ die Städtepartnerschaft Erlangen-Wladimir mit und bereitet derzeit das nächste Treffen des Gesprächsforums im Juni in Wladimir just zum Thema Erinnerungskultur vor.

Weitere Termine der diesjährigen Deutsch-Russischen Wochen unter: https://is.gd/2XOEX4

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