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Archive for the ‘Termine’ Category


Das Thema „Kommunalka“ hätte längst einen eigenen Eintrag im Blog verdient, aber manchmal genügt es ja auch, einfach zuzuwarten, Dinge entwickeln bisweilen ihre eigene Dynamik, besonders dann, wenn man sich auf eine Reise nach Wladimir begibt, wie unlängst eine Gruppe von Studenten, die unter Leitung von Julia Obertreis, Professorin und Inhaberin des Lehrstuhls für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Osteuropa an der FAU, Sankt Petersburg und Wladimir besuchte. Eines der Ergebnisse dieser Exkursion im Mai ist die Gründung einer Gruppe namens „Kommunalka“. Ziel dieser studentischen Initiative ist es, in loser Folge Veranstaltungen zur osteuropäischen Kultur anzubieten, die sich an alle Interessierte aus der Hochschule ebenso wie aus der Stadtgesellschaft richten.

Zum Auftakt lädt die neugegründete Gruppe „Kommunalka“ nun schon am Dienstag, den 27. Juni, um 19.00 Uhr zur Veranstaltung „Kommunalka – WG wider Willen“ in den Seminarraum des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte, Bismarckstraße 12, 1. Stock, ein. Neben einer kurzen Einführung zum Thema „Kommunales Wohnen in der Sowjetunion“ von Frau Julia Obertreis findet eine deutsch-russische Lesung ausgewählter Texte des sowjetischen Satirikers Michail Soschtschenko statt. Abgerundet wird alles durch Tee aus einem Samowar und russisches Gebäck. Außerdem berichten die Initiatoren ein wenig über sich und ihre Ziele, und es bleibt sicher Raum für lockere Diskussionen zum Thema Osteuropa-Klischees. Alles ganz sicher ohne Widerwillen, viel eher mit einem Willkommen!

Die Gruppe aus Erlangen in Wladimir

Immer auf dem neuesten Stand bleibt man übrigens hier auf der Facebookseite. Willkommen!

Siehe auch hier: https://is.gd/IRan3X

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Wohin soll ich mich wenden, wenn zwei Ensembles laden? Wenn beider Konzerte unter der Regie des Zufalls just auf den gleichen Abend fallen. Wenn beide in ihrer jeweiligen musikalischen „Sparte“ unübertroffen sind. Wenn sie dann auch noch „Rus“ und „Wladimirer Kammerorchester“ heißen und zu den besten Botschaftern der so reichen Wladimirer Kultur gehören.

Tanz- und Gesangsensemble Rus

Tanz- und Gesangsensemble Rus

Heute abend also das Wladimirer Doppelkonzert: um 19.30 Uhr in der Heinrich-Lades-Halle das Tanz- und Gesangsensemble Rus mit seiner ebenso verhalten innigen wie temperamentvoll wirbelnden Interpretation der „Altrussischen Weihnacht“, die Truppe um Nikolaj Litwinow, die seit vier Jahrzehnten das Publikum begeistert und 1987 zum ersten Mal in Erlangen auf der Bühne der damaligen „Stadthalle“ seine überragende choreographische, vokale und instrumentale Kunst vorführte.

Alexander Schaposchnikow, George Mills, Igor Besotosnyj, Swetlana und Olga Besotosnaja

Alexander Schaposchnikow, George Mills, Igor Besotosnyj, Swetlana und Olga Besotosnaja

Und bereits um 19.00 Uhr im Saal des Wohnstifts Rathsberg das Wladimirer Kammerorchester, das unter Leitung von Igor Besotosnyj in wechselnder Besetzung seit 1989 regelmäßig umjubelte Auftritte in Erlangen gibt. So wie gestern abend schon nach einigen Auftritten in Oberbayern bei der AWO in der Saalestraße, erstmals verstärkt durch den Baß George Mills, einem hier lebenden Amerikaner mit besonderer Liebe zur russischen Sprache und Kultur.

Dorothee Lotsch

Dorothee Lotsch

Und harmonisch komplettiert durch Dorothee Lotsch, die mit ihren Sfumato-Interpretationen von Alexandra-Liedern wie „Schwarze Balalaika“ besondere Akzente zu setzen weiß. Die in Penzberg ansässige Sängerin kennt und begleitet das Wladimirer Kammerorchester nicht nur schon seit zehn Jahren, sie organisiert auch Konzerte für die russischen Freunde und tritt selbst in Wladimir auf, wie erst wieder Anfang Dezember. – Und Sie haben nun am heutigen Abend die Wahl. Allerdings gilt: Tertium non datur! Daheimbleiben oder andere Termine wahrnehmen geht gar nicht!

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„Künstlerische Folklore auf höchstem Niveau“, schreibt die Frankfurter Allgemeine über das Ensemble Rus aus Wladimir und begründet sein Urteil so: „Das Bühnenbild, die Tänze und Gesänge der ‚Alt-Russischen Weihnacht’ treffen ins Schwarze… Betörende Stimmen und Bewegungen …, diese Produktion zeichnet sich durch hohe Professionalität aus.“

Tanz- und Folklore-Ensemble Rus

Tanz- und Folklore-Ensemble Rus

Die Nürnberger Nachrichten zeigen sich nicht weniger begeistert:  „Die Arrangements sind derart geglückt, daß dabei kein ablenkender Crossover entsteht, sondern die Musik aus ihrer Begleiterrolle heraustritt und ein eigenes Schillern erhält…“

Tanz- und Folklore-Ensemble Rus

Tanz- und Folklore-Ensemble Rus

Wer diese nun schon seit vier Jahrzehnten bestehende Profi-Truppe aus der Partnerstadt je erlebt hat, weiß, wie unvergleichlich ein Auftritt von Rus ist. Als das Tanz- und Folklore-Ensemble 1987 zum ersten Mal in Erlangen ein Gastspiel gab, hielt es nach dem Vorhang Dietmar Hahlweg nicht mehr auf seinem Sitz. Auf der Bühne verabschiedete er die Künstler mit den Worten: „Ihr müßt unbedingt wiederkommen!“ Der damalige Oberbürgermeister konnte sich wohl kaum vorstellen, wie oft die Gruppe noch seiner Einladung folgen würde, aber er traf die Stimmung des Publikums.

Tanz- und Folklore-Ensemble Rus

Tanz- und Folklore-Ensemble Rus

Am kommenden Samstag tritt dank Regine Burks Artist Management das Staatliche Tanz- und Folklore-Ensemble Rus unter Leitung von Nikolaj Litwinow nun zum fünfzehnten Mal in Erlangen auf: am 19. Dezember um 19.30 Uhr in der Heinrich-Lades-Halle.

Tanz- und Folklore-Ensemble Rus

Tanz- und Folklore-Ensemble Rus

Das Programm „Altrussische Weihnacht“ ist dann nur noch am 20. Dezember in Leonberg und darauf in Zürich und Baden-Baden zu genießen, bevor es wieder nach Hause geht, nach Wladimir. Deshalb: Genieße jedes Konzert von Rus so, als wäre es das letzte!

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Seit Freitag ist das Kammerensemble Wladimir wieder auf Tournee. Wie immer mit dem eigenen Kleinbus angereist die ganzen 2.500 km von der Partnerstadt bis nach Erlangen. Genauer bis Herzogenaurach, wo das Quartett um Igor Besotosnyj im privaten Kreis das erste Konzert gab.

Kammerensemble der Philharmonie Wladimir

Kammerensemble der Philharmonie Wladimir

Der Balalaika-Virtuose, der seit 1989 regelmäßig in Franken auftritt, ist selbst Mitglied des Orchesters für Volksmusikinstrumente an der Philharmonie Wladimir und hat 1992 die vierköpfige Gruppe gegründet, die seither Jahr für Jahr zur Adventszeit zunächst in Erlangen und Umgebung, später, vor allem Dank der Vermittlung von Dirk Koch-Gadow und Dorothee Lotsch, auch deutschlandweit und insbesondere in Oberbayern Konzerte geben.

Swetlana Besotosnaja

Swetlana Besotosnaja

Das Kammerensemble interpretiert auf Geige, Balalaika, Domra und Bajan russische Volksweisen sowie klassische Werke aus Ost und West, wo Peter Tschajkowskij Antonio Vivaldi begegnet und Franz Schubert auf Dmitrij Bortnjanskij folgt. In begeisternder Perfektion.

Kammerensemble Wladimir

Kammerensemble Wladimir

Kalchreuth weiß das nun schon dank dem Konzert am Samstag und dem gestrigen Adventsgottesdienst in St. Andreas, diesem spätgotischen Kleinod mit seinem prächtigen Flügelaltar aus der Werkstatt des Lehrherrn von Albrecht Dürer, Michael Wolgemut.

Kammerensemble Wladimir: Swetlana und Olga Besotosnaja, Igor Besotonyj und Alexander Schaposchnikow

Kammerensemble Wladimir: Swetlana und Olga Besotosnaja, Igor Besotonyj und Alexander Schaposchnikow

Noch am gestrigen Abend ein Auftritt in Starnberg, dem weitere im Süden Bayerns folgen, bevor dann am Freitag, den 18. Dezember, gleich zwei Konzerte in Erlangen auf dem Programm stehen: um 11.00 Uhr in der WAB Kosbach, Schleienstr. 11, und um 19.00 Uhr bei der AWO Erlangen-Mitte, Saalestr. 13. Am Samstag, den 19. Dezember steht das Quartett dann um 19.00 Uhr auf der Bühne des Wohnstifts Rathsberg, und am 4. Advent sind die musikalischen Gäste ab 13.45 Uhr auf der Erlanger Waldweihnacht und um 19.00 Uhr in der m&i-Fachklinik Herzogenaurach zu hören. Mehr und bessere Auswahl geht nicht, zumal das Kammerorchester immer erste Wahl ist!

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Man braucht in Erlangen das Tanz- und Folklore-Ensemble Rus nicht mehr eigens vorstellen, ist die Truppe um Nikolaj Litwinow doch bereits seit 1987 hierzulande der wichtigste kulturelle Botschafter der Partnerstadt – mit immer wieder überraschend neuen Programmen und Kostümen, Melodien und Tänzen. Längst ist die Gruppe weit über ihre Heimat hinaus berühmt, aber nirgendwo tritt sie vor so viel begeistertem Publikum auf wie in steter Regelmäßigkeit, alle Jahre wieder, in Deutschland und nun auch wieder einmal in Erlangen.

Altrussische Weihnacht mit Rus

Altrussische Weihnacht mit Rus

Ohne große Vorstellung also hier nur die Erinnerung: Am Samstag, den 19. Dezember, ist ab 19.30 Uhr die Altrussische Weihnacht mit Rus zu erleben. Dank dem Burk Artist Management, das unter http://www.burk-artist.de noch mehr Bilder und Information zum Konzert und zur ganzen Tournee bietet.

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In einigen wenigen Exemplaren ist bereits 2013, zum dreißigjährigen Jubiläum der Städtepartnerschaft, die erste Auflage des Bandes „Komm wieder, aber ohne Waffen!“ erschienen. Nun geht die überarbeitete und ergänzte Fassung der Erinnerungen von mehr als 40 Veteranen an ihre Zeit in Kriegsgefangenenlagern in und um Wladimir ab November in Druck und wird im Beisein von Oberbürgermeister Florian Janik am Montag, den 14. Dezember, um 16.30 Uhr im Stadtarchiv Erlangen, Luitpoldstraße 47, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Witalij Gurinowitsch und Peter Steger

Witalij Gurinowitsch und Peter Steger

Das Kompendium, zu dem Witalij Gurinowitsch, profunder Kenner der jüngeren Geschichte Wladimirs, neben der Schilderung eigener Begegnungen mit deutschen wie russischen Zeitzeugen den einführenden Artikel zum System der Gefangenenlager beisteuerte, beleuchtet die Periode vom 22. Juni 1941, dem Beginn des „Unternehmens Barbarossa“, bis zum 22. Juni 2015 und erscheint nicht von ungefähr im 70. Jahr nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Zu lesen und auf vielen Bildern und Dokumenten zu sehen sind anhand der Einzelschicksale aus dem ganzen deutschsprachigen Raum der Weg an die Front, die Gefangennahme, die Zeit im Lager und die Entlassung in eine oft fremd gewordene Heimat. Was all diese Berichte, von Peter Steger in den vergangenen sieben Jahren zusammengetragen und in großen Teilen hier unter der Rubrik „Veteranen“ im Blog veröffentlicht, eint, ist der Geist der Versöhnung. Deshalb finden sich in dem Buch, das in der historischen Reihe des Archivs erscheint, auch viele Zeugnisse von anrührenden Begegnungen der einstigen Feinde neben beeindruckenden Belegen für die heutige Verständigung – bis hin zu den Reden von Gästen aus Erlangen auf dem Platz des Sieges, an der Ewigen Flamme und auf dem Ehrenfriedhof der russischen Partnerstadt.

Fritz Wittmann und Nikolaj Schtschelkongow, 2008, Photo Roland Thamm

Fritz Wittmann und Nikolaj Schtschelkongow, 2008, Photo Roland Thamm

Es ergeht herzliche Einladung!

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Am Montag, den 7. September, eröffnet Oberbürgermeister Florian Janik gemeinsam mit Jakob Fischer um 17.00 Uhr die von der Bundesregierung geförderte neue Wanderausstellung über die Geschichte und Integration der Rußlanddeutschen unter dem Titel Spuren und Emotionen Deutsch-Russischer Verknüpfungen im Foyer des Rathauses, wo sie zu den normalen Öffnungszeiten bis zum 18. September zu sehen ist.

„Wurzeln schlagen und die Gesellschaft stärken“, so lautet der Leitgedanke der Wanderausstellung „DEUTSCHE AUS RUSSLAND. Geschichte und Gegenwart“, die von der Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland mit Sitz in Stuttgart präsentiert wird.

Ausstellung - ERBE - Gesangs- u. Trachtengruppe aus Mayorowka, Kasachstan

ERBE – Gesangs- u. Trachtengruppe aus Majorowka

Diese Schau ist Teil eines bundesweiten Integrationsprojektes, gefördert vom Bundesministerium des Innern und vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Nürnberg. Zur Eröffnung hält Jakob Fischer um 17.00 Uhr im Ratssaal einen Vortrag mit Film zur Thematik, anschließend führt er als Kurator durch die Ausstellung.

Batamschinsk-1978, Schule Nr. 2, Aktjubinsk Kasachstan

Batamschinsk-1978, Schule Nr. 2, Aktjubinsk, Kasachstan

Die Grußworte sprechen Dr. Florian Janik, Oberbürgermeister der Stadt Erlangen, und  Ewald Oster, stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Deutschen aus Rußland e.V. in Stuttgart. Außerdem stehen auf dem Programm der Ausstellungseröffnung Beispiele zur Integration der Deutschen aus Rußland in Erlangen.

Jakob Fischer - Projektleiter der Ausstellung

Jakob Fischer – Projektleiter der Ausstellung

Der Projektleiter, Jakob Fischer, selbst Deutscher aus Kasachstan, führt mit einer Power-Point-Präsentation in die Ausstellung ein und zeigt auf der Großleinwand Beispiele aus der Geschichte und Integration der Deutschen aus Rußland. mit Beispielen vom Zusammenleben, vom glücklichen Ankommen, von neuen Wurzeln, von einer neuen Heimat und einem verständnisvollen Miteinander.

Berjosniki 1954, Perm am Ural, Verbannung RD

Berjosniki 1954, Perm am Ural, Verbannung RD

Darüber hinaus ist die Präsentation einer weiteren Variante der Ausstellung als Unterrichtsprojekt zum Thema Migration und Integration in Deutschland am Beispiel der Deutschen aus Rußland an einigen Erlanger Schulen geplant.

Viele Deutsche folgten dem Ruf der russischen Zarin

Die Ausstellung zeigt mit Tafeln und Schaubildern, Vorträgen und Filmen das wechselvolle Schicksal und illustriert die Historie und die kulturellen Verknüpfungen der Deutschen mit dem riesigen Rußland.

Delegation der Russlanddeutschen Oktober 1988 in Moskau

Delegation der Russlanddeutschen Oktober 1988 in Moskau

Die Ausreise der Deutschen aus verschiedenen deutschen Kleinstaaten in das Russische Reich hängt mit dem Manifest der Zarin Katharina II. zusammen, die von 1762 bis 1796 regierte. Die Auswanderung erfolgte ab 1764 / 1765 bis 1862 mit der Gründung von 3.536 deutschen Siedlungen an der Wolga, in der Ukraine, im Kaukasus, in Wolhynien und Bessarabien. Diese deutschen Kolonien wurden streng nach der Religionszugehörigkeit in den von Rußland neueroberten Gebieten der ehemaligen Weltreiche der Mongolen und Osmanen angelegt. Doch bereits im Mittelalter hatten sich Deutsche im Baltikum angesiedelt, ab dem 16. Jahrhundert leben sie in Moskau und ab 1703 in Sankt Petersburg. Die Ausstellung zeigt diese interessante Geschichte, aber auch die Kriegsfolgenschicksale der Deutschen, welchen Vorurteilen sie in Deutschland begegneten und begegnen und wie ihre Integration gelingt.

Deutsche Pädagogische Hochschule 1940 in Engels an der Wolga

Deutsche Pädagogische Hochschule 1940 in Engels an der Wolga

Deutsche in Russland: vom Vorbild zum Sündenbock

Die heimisch gewordenen und seit fast 200 Jahren hoch geachteten Wolgadeutschen, wie sie auch oft genannt werden, mußten jedoch nach dem Überfall der Wehrmacht auf die Sowjetunion im Jahr 1941 einen unbeschreiblichen Leidensweg antreten. Zigtausende verloren ihr Leben durch Deportation, Verschleppung und Ermordung, weil der sowjetische Diktator, Josef Stalin, sie kollektiv der Kollaboration mit Hitler-Deutschland verdächtigte.

Deutsches Theater Temirtau-Almaty 1985 in Kasachstan

Deutsches Theater Temirtau-Almaty 1985 in Kasachstan

Deutsche in der Sowjetunion zwischen Bleiben und Gehen.

Die Rückkehr nach Deutschland

Hunderttausende kamen in den 90er Jahren zurück in das Land ihrer Vorfahren, das für sie als Synonym für Hoffnung und Gerechtigkeit stand – Deutschland. Vorurteile und Ablehnung schlugen vielen von ihnen entgegen, hauptsächlich von Menschen, denen alles Fremde fremd ist.

Jakob Fischer führt durch die Ausstellung

Jakob Fischer führt durch die Ausstellung

Seit 1950 konnten rund 2,8 Millionen Aussiedler aus der UdSSR nach Deutschland zurückkehren, dank geduldiger Diplomatie und erfolgreicher Entspannungspolitik besonders nach 1990.

RD 1951 im Lager Kimpersai, Gebiet Aktjubinsk, Batamschinsk

RD 1951 im Lager Kimpersai, Gebiet Aktjubinsk, Batamschinsk

Die Ausstellung dokumentiert auch, wie die rußlanddeutschen Rückkehrer unter oftmals schwierigen Bedingungen in der neuen alten Heimat wieder Fuß faßten, ihre Integration in die Nachkriegsgesellschaft schafften und wie sie gerade in Bayern heute das Land in vielfacher Weise mitgestalten. Für diese Spätaussiedler, die Deutsche sind und auch als Deutsche kommen, sind andere politische, gesellschaftliche und rechtliche Voraussetzungen maßgebend, als für ausländische Zuwanderer und Flüchtlinge. Auch zu diesen Aspekten gibt die Ausstellung Auskunft.

Für Rückfragen und Anmeldung für Führungen durch die Ausstellung: Jakob Fischer, Tel. 0171 – 40 34 329, E-Mail: j.fischer@lmdr.de; www.deutscheausrussland.de; http://www.lmdr.de

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