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Mit dem folgenden Bericht schlägt die Partnerschaft ein neues Kapitel auf. Dank der Anregung von Jelena Dildina, Krasnogorsk, und Klaus Strienz, Höchstadt a.d. Aisch, ist erstmals der Schachsport buchstäblich ins Spiel gekommen. Doch lesen Sie selbst den zweiteiligen Bericht von Manuela Högner, die ihre Begeisterung über die deutsch-russischen Begegnungen nicht verheimlicht.

Schach 4

Jelena Dildina und Sibylle Menzel bei der Abholung der Gruppe am Flughafen

Der Ursprung der Reise, die vom 14. bis 18. November stattfand, liegt in der Partnerschaft, Freundschaft und Schachverbindung zwischen Höchstadt und Krasnogorsk begründet. Die Einwohnerzahl der Stadt Krasnogorsk (Satellitenstadt von Moskau) beziffert sich auf ca. 125.000. Es ist schon das zweite russisch-deutsche Schachturnier der Partnerstädte unter dem Motto „Goldener Turm“ in Krasnogorsk. Hierbei bekam der Schachclub Erlangen 48/88 die Möglichkeit, sich dem städtepartnerschaftlichen Austausch anzuschließen, ebenso wie Erlangens Partnerstadt Wladimir. Unsere Delegation aus Erlangen bestand aus vier Erwachsenen (Vorstandsvorsitzender Gerrit, Stefan, Michael und Manuela) und drei Jugendlichen (Marc, Tim und Tom).

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Gegen 15.00 Uhr Ortszeit landeten wir problemlos auf dem Flughafen Scheremetjewo. Bemerkenswert war dabei, wie hoch die Sonne am Himmel stand, die uns mit ihren Strahlen begrüßte. Die Busfahrt nach Krasnogorsk zog sich durch den Moskauer Stau sehr lange hin. Fahrradwege sucht man hier vergebens, und es scheint, als seien alle Menschen nur mit dem Auto unterwegs.  Obwohl Krasnogorsk zum Ballungsraum Moskau gehört, ist die Stadt nicht die U-Bahn (Metro) angeschlossen.

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Nach schier endloser Fahrerei wurden wir umso herzlicher in den Räumlichkeiten des Museums für deutsche Kriegsgefangene von der Dolmetscherin Jelena Dildina begrüßt. Nach Einnahme eines kleinen Imbisses und der Vorstellung des Programms für die kommenden Tage fuhren wir in ein Café, um zu speisen. Gesättigt ging es dann erstmalig in den Schachklub „Garde“, wo wir uns durch Vorstellungsspiele alle miteinander besser kennenlernen konnten. Es gab den ersten Kontakt mit den russischen Teamkollegen aus Wladimir. Die Sprachanimation und die Teambesprechung machte Kindern wie Erwachsenen enorm viel Spaß, so daß wir uns in Hochstimmung außerordentlich auf das Kommende freuten. Gegen Abend wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt, und jeder fand (s)ein russisches Bettchen.

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Für den zweiten Tag war ein Mannschaftsturnier in den Räumlichkeiten des Museum der deutschen Antifaschisten in Krasnogorsk angesagt. Hier gab es im 2. Weltkrieg ein Kriegsgefangenenlager für jene, die sich der sowjetischen „antifaschistischen“ Seite angeschlossen hatten und für Propaganda ausgebildet wurden. Dies ist ein ganz besonderer Lernort, da sich hier die deutsche Geschichte mit einzigartigen Dokumenten widerspiegelt und wunderbar erklärt wird (in sehr persönlichen Dokumenten, wie z.B. im Briefwechsel zwischen deutschen Frauen und den Kriegsgefangenen, ihren Söhnen und Ehemännern). Das Museum ist jetzt eine Filiale des zentralen Moskauer Siegesmuseums. Jelena Dildina erklärte uns eindrucksvoll in einer Führung durch das Museum die bewegenden Schilderungen der Lebensläufe der Kriegsgefangenen, die dort eine sowjetisch-stalinistische Erziehung erhielten. So geschult, bekamen sie eine bessere Verpflegung als die anderen Kriegsgefangenen. Der Überlebenswille trieb viele Soldaten dazu, an diesen Schulungen teilzunehmen.

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Gegen 11.00 Uhr begann die offizielle Eröffnung der Schachspiele, untermauert mit vielen Gastreden, die dieses partnerschaftliche Projekt mit Herz, Arrangement und Zuschüssen unterstützen. Das Medieninteresse war enorm. Interviews wurden gegeben, und die Kameras klickten im Minutentakt. Ein Schachturnier wie das in Krasnogorsk ist in Rußland einzigartig und wird von dem Hauptsponsor KNAUF GIPS LLC und weiteren Organisationen und Firmen wie Kreative Vereinigung der Krasnogorsker Künstler „LIK“, Zentrum für Familienbildung „SOWA“ und Moskauer Vertreter des Netzwerks der Marke „Die echte Bäckerei“ tatkräftig unterstützt. Hier konnte man regelrecht spüren, mit wie viel Herzblut und Einsatzbereitschaft die russischen Organisatoren dabei sind, die Freundschaftsbande zwischen unseren Ländern zu bündeln und immer wieder zu erneuern und zu festigen. Selbst die Kleinsten wurden eingebunden und traten als lebende und sprechende Schachfiguren auf, was eine Augenweide war.

Sehr bewegend setzten sich die Schachspieler an ihre Bretter. Die am Turnier teilnehmenden Städte waren Krasnogorsk, Istra, Wladimir, Höchstadt a.d. Aisch, Erlangen und Landshut. Die Städte bildeten mit ihren Partnerstädten gemischte Mannschaften (im Erwachsenen- und Jugendbereich), um in insgesamt zwölf Teams im Schnellschach-Modus gegeneinander anzutreten. Die freundschaftlichen Bande wurden dadurch noch verstärkt, daß Deutschland nicht gegen den Gastgeber antrat. Eine tolle Symbolik: Höchstadt spielte zusammen mit den Schachspielern aus Krasnogorsk, Erlangen mit Wladimir und die deutsche Delegation aus Landshut mit Nowosibirsk bzw. Istra.

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Unsere gemischten Jugendteams aus Erlangen und Wladimir schlugen sich mit Bravour, so daß bei den Jugendlichen der 1. Platz mit Marc (13,5 Brettpunkte) und der 2. Platz mit Tim und Tom (11,5 Brettpunkte) eingefahren werden konnte. Auch den Erwachsenen gelang es, einen der begehrten Pokale zu ergattern: 2. Platz mit Stefan und Gerrit (13 Brettpunkte) sowie Platz 3 die Mannschaft mit Michael (12 Brettpunkte). Ein stolzes Ergebnis. Sieger wurde schließlich das Team Landshut/Nowosibirsk, gegen das wir knapp unterlagen.

Ein absolutes Highlight waren die Siegertrophäen, sprich Pokale. Eigentlich sollte man hier von Kunstobjekten sprechen. Von dem Künstler Jewgenij Glys aus Krasnogorsk wurden im Stil des „Tschernewsker Spielzeugs“ einzigartige Preise für das 2. Schachturnier der Partnerstädte „Goldener Turm“ gefertigt. Der Meister arbeitet im Stil der Naiven Malerei und fertigte die Pokale aus Lindenholz. So schreibt der Autor über sein Projekt „Tschernevsker Spielzeug“, in dessen Stil die Preise ausgeführt wurden: „Wahrscheinlich hat jeder Mensch im Herzen sein eigenes Dorf. So habe auch ich mein eigenes Dorf, Tschernewo, ein kleiner Ort an der Grenze zwischen der Krasnogorsk und dem Wald, der wohl bald verschwinden wird, von allen Seiten von Neubauvierteln bedrängt. Aber soll nicht etwas bleiben? So wurde die Idee für das Spielzeug geboren. Das Dorf „wird vergehen, und das Spielzeug wird bleiben“.

Nachdem die Köpfe so rauchten, verbrachten wir nach der feierlichen Siegerehrung die Zeit bei einem Spiel im Außenbereich. Hier konnte jeder unbeschwert durchatmen sich schon auf die anschließende Führung durch Krasnogorsk freuen. Unterstützt wurde unsere Dolmetscherin von den Mitgliedern des Deutschklubs. Es war für uns ein Ohrenschmaus, den Jugendlichen bei dieser Führung, wohlbemerkt auf Deutsch, zu lauschen. Wir alle waren von der Sprachbegabung der Kinder begeistert. Auch hier legten unsere russischen Gastgeber offenherzig ihre Zuneigung zu Deutschland dar. Nach unserem gemeinsamen Spaziergang erhielten wir die einmalige Möglichkeit, beim Training der berühmten Eishockeymannschaft im hiesigen Sportzentrum beizuwohnen. Der „Tanz auf dem Eis“ wurde uns eindrucksvoll demonstriert.

Am nächsten Tag gab es vormittags einen Workshop für die Erwachsenen. Anastasia, die Direktorin des Turniers, erteilte uns eine Lehrstunde im russischen Schach und zeigte uns ebenso an Hand von unzähligen Beispielen, wie sie schon den Kleinsten das Spiel beibringt. Sie verpackt es in Märchengeschichten, die gerade bei den Jüngsten großen Anklang und viel Aufmerksamkeit finden. Anastasia vergibt auch Hausaufgaben, welche die Kinder selbständig lösen müssen, stets mit einprägsamen Geschichten verbunden. So wird das logische Denkvermögen geschult und das Interesse am Schach wachgehalten. In Rußland beginnen die Kinder bereits im Kindergartenalter Schach zu erlernen und sind mit großen Ehrgeiz und einer solchen Leidenschaft dabei, daß sie exzellente Schachspieler werden können, was wir Deutsche an beiden Turniertagen hautnah erlebten.

Parallel dazu fertigten die Jugendlichen in den Nebenräumen kleine Schachandenken aus Holz an und festigten ihre Freundschaften beim Spielen.

Ab der Mittagszeit war ein Moskaubesuch mit Besichtigung des Roter Platzes und des Kremls geplant, was sich als eine äußerst aufregende Sache herausstellte. Wir erhielten von der einheimischen Führerin Ludmilla in einem exzellenten Deutsch eine ebensolche Führung, gespickt mit viel Hintergrundwissen. Hier blühten besonders unsere jugendlichen Schachspieler – Tim, Marc und Tom – richtig auf. Sie kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus. Bis in die Abendstunden konnten wir uns nicht sattsehen an dem Prunk und der Schönheit dieser einzigartigen Metropole. Die Metrostationen gleichen einer Art Museum, die von Station zu Station eine andere Pracht zum Vorschein bringt: Unzählige Symbole, Verzierungen und Marmorfiguren bzw. Statuen aus der Sowjetzeit sind zu bewundern. Die Decken sind mit wundervollen Kronleuchtern bestückt. Oben tobt hingegen der Verkehrsstau, der sich durch die Millionenmetropole quält. In den Stationen könnte man regelrecht von den Marmorböden essen, so gepflegt und sauber ist es. Selbiges gilt für den Roten Platz und all die umliegenden Straßen. Es bleibt einem bei all dem Gesehenen der Mund offen stehen.

Mit so vielen Eindrücken im Gepäck, wurden wir von unseren Gastfamilien abgeholt und verbrachten ganz individuell den Rest des Abends mit allen Familienmitgliedern. In Rußland wird Familie großgeschrieben, und ein jeder, ob Baby, Jugendlicher oder Großmutter, wird in die meisten Unternehmungen eingebunden. Es ist berührend, wenn deutsche Gäste in der Familie wohnen und die Großmutter liebevoll all die köstlichen Speisen wie Rote-Bete-Suppe, Teigtaschen mit den verschiedensten Füllungen, Kaviar auf selbstgebackenen und eßbaren Teilchen serviert werden oder Pfannkuchen und Quarktaschen mit saurer Sahne. Keine Arbeit wird zu viel, stets sieht man lächelnde Gesichter und hört immer die Nachfrage, ob man gesättigt und ob alles zur Zufriedenheit sei. Hier wird die russische Gastfreundschaft aufrichtig gelebt. Da kann man sich wahrlich eine Scheibe abschneiden.

Durch den intensiven Gesprächsaustausch eignete man sich Wissen über Land und Leute an. Neu war besonders für unsere drei Jugendlichen, daß die Notengebung eine komplett andere ist als in Deutschland: Die Bestnote ist die 5, was Schmunzeln hervorrief. Und: Schach zählt zu den normalen Unterrichtsfächern wie Geschichte oder Mathematik.

Frühprogramm am vierten Tag war der Besuch im Museum des Alltags in Altrußland, welches ausschließlich nur für uns am Sonntag geöffnet wurde. Nochmals ein großes Dankeschön für diese Geste und den Einsatz aller Museumsmitarbeiter. Nutzwerkzeuge, Alltagsgegenstände sowie Kleidung und die Wohnverhältnisse von anno dazumal konnte man besichtigen, sich erklären lassen und sogar selbst ausprobieren.

Gerrith Gloth und Sibylle Menzel beim Pressetermin

Die nachfolgende große Schachbegegnung mit ca. 170 Teilnehmern im Kulturhaus „Podmoskowje“ warf seine Schatten voraus: Auch am vierten Tag war das Interesse der russischen Medien ungebrochen. Alle zogen los und gingen auf Stimmen- und Bilderfang.  Das Schnellschachturnier (10 min + 5s /Zug) wurde von der Altersklasse U9 bis zu den Erwachsenen im großen Turniersaal mit insgesamt sieben Runden ausgespielt. Von den Schachspielern aus Erlangen errang Gerrit bei den Erwachsenen den 7. Platz, da er leider in der letzten Runde gegen den Landshuter Stefan Mooser verlor. Tom fuhr bei der Jugend den 3. Platz ein.

Am Abend wurde das Abschlußfest regelrecht zelebriert: Die Bühne war im festlichen Gewand und mit russisch-deutschen Fahnen umrahmt, die Tische bogen sich vor all den Köstlichkeiten, die liebevoll dekoriert waren. Alle Gastfamilien mit ihren Kindern waren vor Ort, um uns gebührend zu verabschieden und die letzten Stunden in unbeschwerter Atmosphäre zu verbringen. Alle Delegationen präsentierten ihre Vereine, untermauert mit Bildern und Zahlenmaterial. Gerrit brillierte mit der Vorstellung unseres SC 48/88 und bekam dementsprechend viel Applaus. Und es wurden Geschenke verteilt und an jeden gedacht: Alle Organisatoren, die Vereine untereinander und auch Einzelpersonen erfuhren eine besondere Würdigung. Wir knüpften intensiven Kontakt zu unseren Mitspielern aus Wladimir, die sehr an einer Wiederbelebung der lange zurückliegenden gegenseitigen Besuche interessiert sind. Bei all dem Jubel schwang Wehmut und etwas Traurigkeit mit. Man hatte die vergangenen Tage zusammen verbracht, neue Freunde gewonnen, tolle Erlebnisse miteinander geteilt und mußte nun Abschied nehmen. Wir sahen an diesem Abend ein Bild, das glücklich macht: Viele Menschen umarmten und drückten sich. Das ist doch wohl das schönste Fazit, was man nach diesen Tagen ziehen kann: die Verständigung der beiden Völker in Zuneigung, Respekt und Herzlichkeit, ohne Grenzen zu kennen.

Der Abschied von seiner Gastfamilie fiel dem einen oder anderen am Montagmorgen doch relativ schwer. Man sah hier und da eine kleine Träne im Augenwinkel. Zu schön und intensiv waren die Zeit und das Erlebte. Nutzen wir die Gelegenheit, nochmals einen Dank an die Veranstalter, Organisatoren, Sponsoren und die wundervolle Gastfreundschaft der Familien auszusprechen. Wir werden noch lange von den Momenten in Rußland zehren und immer an die russisch-deutsche Freundschaft denken. Danke an Jelena Dildina, Anastasia Anikina und Swetlana Ljubenkowa. Es war großartig bei Euch.

Schach 3

Hier, in Höchstadt, hatte im Sommer alles seinen Anfang genommen. Links im Bild Klaus Strienz

An diesem Morgen hatten wir genug Zeit für die Abreise zum Moskauer Flughafen eingeplant, so daß wir den Moskauer Stau entspannt über uns ergehen lassen konnten. Mit Wehmut blickten wir während der Busfahrt aus dem Fenster und erhaschten letztmalig einige Blicke auf berühmte Sehenswürdigkeiten. Auf Wiedersehen, liebes Rußland.

Manuela Högner

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Dank dem Austausch mit der Boxstaffel von Igor Krotter vom TV 1848 Erlangen konnten die Faustkämpfer in Wladimir auch Verbindungen zu Schwerin aufbauen, wo nun vom 25. bis 27. Oktober für die Altersklassen U17 und U19 ein Internationales Turnier ausgetragen wurde.

Trainer Jewgenij Lobossow und sein Team

Erstmals mit Wladimirer Sportlern im Ring, und dann holte sich Andrej Pachomow gleich den ersten Platz! Gegen durchaus starke Konkurrenz nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus England, Irland, Dänemark, Frankreich, Schweden und der Ukraine.

Andrej Pachomow auf dem Siegertreppchen


Andrej Pachomow erhielt aber auch noch eine andere Auszeichnung, den „Titel für die beste Technik“. Seine Teamkollegen schlugen sich indessen kaum schlechter: Nikita Jachin und Jegor Beljakow erkämpften Bronze in ihren Gewichtsklassen.

Jewgenij Lobossow und seine Staffel


Sergej Schtschedrin, Organisator dieses Austausches auf russischer Seite, schrieb vor Beginn der Veranstaltung noch, es werde schwer, sich gegen sieben Länder zu behaupten. Aber was sind schon sieben Länder gegen Wladimir? Wenn beim nächsten Mal das Team noch etwas größer wird, sind sicher noch mehr Plätze auf dem Treppchen möglich, ganz nach dem Motto „Wladimir takes it all!“

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Trotz Reisen durch Alaska, Grönland, Spitzbergen, Tibet und viele andere kalte Länder: Diese Radtour war die eisigste Fahrt meines Lebens. Als meine Mitradler und ich im März 2013 aufbrachen, ahnte niemand von uns, daß dieses Frühjahr ein Jahrhundertwinter werden sollte! Schnee, Eis und Kälte haben uns begleitet vom ersten bis zum vorletzten Reisetag… Die Radtour begann in Erlangen, führte durch Tschechien, Polen, Litauen, Lettland und Estland nach Rußland.

So beginnt Walter Költsch selbst die Werbung für seinen einzigartigen Film, den er am Donnerstag, den 14. November, um 20.00 Uhr zum Auftakt des Fernwehfestivals im Redoutensaal zeigt. Und der Veranstalter, das Fernwehfestival, ergänzt:

Wir haben es nicht lassen können und einmal mehr den „Fränkischen Indiana Jones“ (O-Ton Frankenfernsehen), Walter Költsch, zu unserem Festival eingeladen. Wer ihn, beziehungsweise seine Multivisionen kennt, weiß auch, was das Publikum im Vortragssaal erwartet. Denn Walter verfolgt bekanntlich das Vortragsmotto: „Meine Zuschauer müssen leiden!“ Sein Vortragsstil ist legendär und unvergleichlich humorvoll.

Walter Költsch in Aktion

Viele echt verrückte Reisen haben Walter schon in alle Teile unseres Welt gebracht, viele Abenteuer galt es in dieser Zeit zu bestehen, vielen Unbillen zu trotzen. Die Hitze der Wüsten, die Feuchtigkeit und Schwüle der Tropen und die Kälte des hohen Nordens. Und dennoch meint er, der Radtrip nach Moskau sei das „Eisigste, was er in seinem Leben jemals erlebt hat“. Aber immerhin war er nicht allein unterwegs. Begleitet wurde der Abenteurer von der Erlanger Extremsportlerin Gertrud Härer, dem Erlanger Fahrradguru Jörg Gruner und vom Weltumradler Peter Smolka, für den diese Tour gleichzeitig die Startetappe zu seiner zweiten Weltumrundung war.

Als diese Mannschaft im März 2013 gen Osten aufbrach, konnte sie nicht ahnen, daß dieses Frühjahr so gar nichts von einem Frühling hatte, sondern mehr den Charakter eines Jahrhundertwinters verkörperte! Schnee, Eis und Kälte waren die Begleiter vom ersten bis zum vorletzten Reisetag!

Die Radtour begann in Erlangen, führte für die Gruppe durch Tschechien, Polen, Litauen, Lettland, Estland und schließlich nach Rußland. Nach einem Umweg über Sankt Petersburg endete die Reise nach 4.000 Fahrradkilometern ein gutes Stück jenseits von Moskau, in Erlangens Partnerstadt Wladimir.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ihr werdet wieder einmal mit Walter leiden müssen und bestimmt während des Vortrags immer wieder den Kopf schütteln, wenn sich die Radler frierend durch Schnee, Eis, Matsch und Schneegestöber quälen. Aber wir versprechen Euch ebenso: Ihr werdet Euch wieder köstlich amüsieren über die in perfektem Hochfränkisch vorgetragenen Anekdoten über Begegnungen mit Menschen, über die vielen Pleiten, Pech und Pannen. Der Film lebt aber auch vom Kontrast aus grandioser, einsamer Natur und weltberühmten Städten wie Riga, Tallinn, Sankt Petersburg und Moskau.

Nadja Steger, die noch keine Vorstellung des Films auslies!

Ein Roadmovie der anderen Art. – Freut Euch auf einen weiteren Film aus der Reihe „Walters Verrückte Reisen“. Siehe https://walters-verrueckte-reisen.de

Walter Költsch beim Start in Erlangen

Anzumerken hat die Redaktion freilich schon noch, daß Peter Smolkas Tour de Friends durch sämtliche Partnerstädte Erlangens – ausführlich im Blog dargestellt – den Anlaß für die unfreiwillige Winterfahrt bot. Nach Wladimir, seiner ersten Station, strampelte er über vier Jahre weiter, bevor er via Jena am 10. August 2017 mit 88.000 km auf dem Buckel wieder in Erlangen eintraf.

Walter Költsch, Jörg Gruner, Peter Smolka und Gertrud Härer vor dem Erlangen-Haus in Wladimir

Auch wenn es viele Plätze im Redoutensaal geben mag, sollte man nicht allzu lange mit dem Reservieren warten: https://is.gd/vaxBGz. Karten gibt es ab 10 Euro. Günstiger und unterhaltsamer kommt man nicht nach Wladimir!

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Seine Schatten warf dieser Lauf schon lange voraus: Halbmarathon in Wladimir. Denn es ist nach wie vor ein formaler Prozeß abzuwickeln, bevor die Reise in die Erlanger Partnerstadt angetreten werden kann. Neuer Ausweis, ein Visum und und und… Parallel dazu läuft dazu ein anderer Prozeß ab: Training strikt nach Plan. Denn wir wollen ja mit unseren russischen Freunden mithalten können. Und so hatte ich mich entschlossen, mein Training doch wieder etwas hochzuziehen. Solange es die Knochen eben mitmachen. Mit Peter hatte ich zwar schon oft beim Training für unsere Ausdauer und bei so manchem Lauf in den Partnerstädten geschwitzt, nur nicht in den letzten, vielleicht entscheidenden Wochen vor dem HM, denn bei Peter entschied sich alles erst ganz kurzfristig. Ich dagegen hatte zwei Urlaube an der Ostseeküste in der Lübecker Bucht gute Bedingungen – alles lief nach Plan.

John Stackmann und Sergej Tschernow

Unsere Anreise klappte fast ausgezeichnet – bis auf den Abholer am Moskauer Flughafen. Schon auf der Zufahrt zeigte sich: Der Straßenverkehr hatte hier gegenüber 2013 enorm zugenommen. Am Erlangen-Haus konnten wir aufatmen und uns endlich strecken. Freundlich wurden wir von Swetlana Schelesowa und Nadeschda Sawina empfangen und konnten sogleich den überfälligen Spaziergang antreten. Auf der Hauptstraße ins Zentrum und zurück – kaum vorstellbar, daß hier übermorgen kein Reifen mehr rollte.

Aber so war es. Am Freitag hatten wir – nach Peters vielen Terminen – bereits unsere Startunterlagen geholt. Alles war perfekt organisiert. Ich stand auf dieser Liste ganz oben, welche Ehre 27 Jahre nach dem letzten Laufwettkampf hier, dem Wladimirer Golden-Ring-of-Russia-Marathon 1992!

John Stackmann

Ein schwarz-gelbes Funktionstrikot war auch im Startbeutel – nicht BVB – und ein 30%-Gutschein der Pizzeria “Papa John“. Gut, um Kohlenhydrate zu schaufeln für den Wettkampftag und sogleich von uns umgesetzt bevor es zum abendlichen Konzert ging.

John Stackmann und Peter Steger

Entlang der breiten verkehrsleeren Hauptstraße, der Laufstrecke, die wie eine Kammstraße über der Stadt thront, schlenderten wir am Samstag ab 11.30 Uhr – professionell präpariert – zum Startbereich. Da starteten gerade die 10 km, die ersten Läufer fegten wie irre los. Man konnte ihnen ansehen, daß sie das Tempo nicht lange würden durchhalten können. Bald darauf stürzte ein in gelb-schwarz gehüllter Läufer auf uns los, um uns mit überschwenglicher Freude zu begrüßen: Alexej Kruglow.

Mit den Freunden von Bodrost und Alexej Kruglow in der Bildmitte

Dann trafen wir noch mehrere vom Laufklub Bodrost, von denen auch fünf am HM teilnahmen, wie Olga Sagitowa mit Sohn Alexej und Nikolaj Petrow. Sechs Minuten nach dem um 13.15 Uhr geplanten Start ging es auch für uns los. Kurz davor war noch ein gordischer Knoten in Peters Schnürsenkeln zu lösen. Auch das gelang gerade noch.

Die 7-km-Runde, die dreimal zu laufen war, rochierte im Prinzip auf der Hauptstraße mit einigen seitlichen Schlenkern zwischen oberem und unterem Wendepunkt, zunächst angenehm abfallend, aber zurück teils anstrengend bergauf. Dafür galt es, sich genügen Körner aufzuheben. Wir hatten kurz vor dem Start die Pacemaker anhand ihrer Stern-Luftballons für 1:49 und 1:59 ausgemacht, Countdown und die gut 300köpfige Startermasse bewegte sich.

John Stackmann

Mit einigen schnellen Schritten war ich beim Luftballon-Mann. Der nahm mein Tempo auf und hielt es. 5:00 auf meiner GPS-Uhr, eben und leicht ansteigend, kurz nach der Kathedrale. Der Pacemaker taugte nicht. Nach km 1 war mir das zu schnell, ich ließ langsam abreißen, lief bei 5:08 am Erlangen Haus vorbei bis zur Wende und mit kurzen schnellen Schritten wieder bergauf, Peter abgeklatscht, nach dem Schlenker zum kleinen Stadion nahm ich ein Gel, trank erstmals und fand dann wieder bergan erst meinen Laufrhythmus bei km 6, bergan arbeiten und abwärts lange Schritte und erholen. So arbeitete ich mich langsam im Feld nach vorne, kämpfte und ließ nicht nach. Peter sah ich noch zweimal nach den beiden Wendepunkten, dann nicht mehr. Nach km 15 hatte seine Wade wieder keine Gnade, trotzdem finishte er mit seiner Willenskraft und im Finale mit Alexej Begleitung.

Aus dem Erlangen-Haus winkte mir fünfmal Nadeschda zu, Alexej war ständig präsent und brüllte “very good“ und machte Bilder und Othmar Wiesenegger, zwischenzeitlich erkrankt, war überraschend doch da und knipste, das gab Extrakraft!

John Stackmann

Mit mir lief ein Pärchen ohne Startnummern. Hat mich zwar geärgert und Kraft gekostet, aber auch gezogen. Fast bis zum Ziel, vor dem sie plötzlich aufhörten, während ich meine letzten Körner zum Zielspurt sammelte, um unter 1:55 zu bleiben. Meine Uhr zeigte 21,44 km und 1:54.43 an, offiziell waren es dann sogar nur 1:54:36. Das war’s also. Die Zwischenstation HM ist für mich demnach bei 1:52 gewesen, bei flacher Strecke doch in Richtung 1:50. Die Erlanger Ehre rettete ich als Dritter der M65. Ich war sehr zufrieden. Und Peter? Er lief nur 100m hinter seinem Pacemaker ein, schaffte die Strecke also knapp unter zwei Stunden. So gut kamen wir über die Runden!

Oberstadtdirektor Andrej Schochin und die drei Erstplatzierten in der Altersgruppe M65 mit John Stackmann

P.S.: Großes Lob an die Veranstalter mit Sergej Tschernow an der Spitze, denen es gelang, den mittlerweile dritten Wladimirer Halbmarathon nach internationalen Standards zu organisieren.

John Stackmann

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Gerade einmal acht Jahre ist sie alt und trägt den Namen Diana Preobraschenskaja, den man sich merken sollte, wenn man sich für Schach interessiert. Seit ihrem fünften Lebensjahr betreibt die Schülerin aus Wladimir das Spiel der Könige und gewann bereits ein Jahr darauf die regionalen Meisterschaften für Mädchen bis neun Jahre. Zug auf Zug ging es dann weiter: Vizemeisterin der Russischen Föderation in der obersten Liga bis elf Jahre, und jetzt tritt sie schon zum zweiten Mal in Riga zur Europameisterschaft für Kinder und Jugendliche von acht bis achtzehn Jahren an, die noch bis zum 30. August läuft.

Diana Preobraschenskaja

Zuvor aber holte sich die Prinzessin am Brett gerade eben auch noch in Minsk den Titel der Weltmeisterin im Blitzschach in ihrer Altersklasse. Von neun Partien entschied die Wladimirerin acht für sich, eine endete mit Remis, womit sie mit einem Punkt Vorsprung ihre Gegnerin aus Vietnam auf den zweiten Platz verwies. Ach ja, und China steht auch noch auf dem Turnierplan – mit der Weltmeisterschaft.

Klaus Strienz (links im Bild) und Sibylle Menzel (Bildmitte, hintere Reihe) mit den Gästen aus Krasnogorsk

In Höchstadt a.d.A. gingen gestern die ersten Schachwochen zu Ende. Mit dabei, auf Initiative von Sibylle Menzel und Klaus Strienz vom Freundeskreis, nicht nur Großmeister Helmut Pfleger, sondern auch eine Jugendgruppe aus Krasnogorsk, die prompt auch zwei Sieger stellte, im Schnellschach unter 47 Teilnehmern aus 18 Städten der vierzehnjährige Dmitrij Jemeljanenko, der alle sieben Partien gewann und Matwej Malych in der Altersgruppe bis zwölf Jahre. Man darf gespannt sein, wenn im November auch ein Schachteam aus Erlangen in Krasnogorsk am Zug ist. Wladimir wird zu diesem Turnier auch eine Gruppe schicken. Vielleicht sogar mit Diana Preobraschenskaja.

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Achtung, Achtung! Letzter Aufruf. Noch bis zum 16. August nimmt die Sportredaktion des Blogs Anmeldungen zum Halbmarathon „Goldenes Tor“ in Wladimir an. Ungewöhnlicher und schneller kann man das Zentrum der Partnerstadt nicht erkunden – und in Gesellschaft von einigen Hundert wohlgelaunter Mitläufer. Der Parcours führt nämlich vom Kathedralenplatz aus an allen wichtigen Bauwerken vorbei, die nun schon zum dritten Mal als ehrwürdige Kulisse für dieses fröhliche Sportfest dienen, das natürlich auch kürzere Distanzen bietet: https://vladimir-marathon.ru

Das Team Erlangen 2017

Bei der Premiere 2017 kam auch ein Team aus Erlangen ins Ziel, freilich ohne John Stackmann, der damals aus gesundheitlichen Gründen auf den Start verzichten mußte. Heuer nun tritt der begnadete Trainer und Veranstalter des „Winterlaufs in der Brucker Lache“ nun mit einem seiner hoffnungsfrohen Schützlinge am Sonntag, den 8. September, an. Für ihn ein Wiedersehen mit alten Lauffreunden, nahm er doch bereits 1992 am „Golden-Ring-Marathon“ teil, dem Vorläufer des jetzigen Wettkampf. Vielleicht wird ja aus dem bisherigen Duo noch zumindest ein Trio. Siehe hierzu auch: https://is.gd/LiVIZM

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Schon zum fünften Mal ist Deniel Krotter vom TV 1848 in Wladimir – vier Mal zu Turnierkämpfen und im vergangenen Jahr erstmals zum Training, nach dem er die Deutschen Meisterschaften in seiner Klasse gewann. Beflügelt von diesem Erfolg bereitet er sich nun wieder in der Partnerstadt auf die diesjährigen Wettbewerbe vor, heuer erstmals mit einem Freund aus dem Ring, Andreas Jäger.

Подпись фотоНемецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Deniel Krotter

Die jungen Männer werden von Igor Krotter trainiert, der in Erlangen und im Landkreis Erlangen-Höchstadt den Faustkampf populär macht, zunächst als sportliche Integrationsmaßnahme für rußlanddeutsche Jugendliche, doch zunehmend auch unter Heranwachsenden aller Nationen, die hier leben, von Albanern über Türken bis hin zu ethnischen Deutschen. Selbst stammt der Coach und ehemalige Sowjet-Boxer aus Nischnewartowsk in Sibirien, von wo er als Spätaussiedler nach Franken kam. Deniel Krotter und Andreas Jäger, ebenfalls aus einer Rußlanddeutschen-Familie stammend, sind zwar hierzulande geboren und aufgewachsen, sprechen aber fließend Russisch.

Немецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Jewgenij Lobossow

Das erleichtert natürlich die Arbeit mit Jewgenij Lobossow, ihrem Wladimirer Trainer, der von seinen deutschen Schützlingen sagt:
Die Jungs meinen, hier ein intensiveres Training als in Deutschland machen zu können. Wir konzentrieren uns auf die physische Belastung, die Entwicklung von Geschwindigkeit und Ausdauer. Für mich als jungen Trainer stellt das eine gewisse Herausforderung dar, die mir Gelegenheit gibt, Erfahrungen zu sammeln und mich selbst zu testen.

Deniel, 19 Jahre, und Andreas, 20 Jahre, haben bereits eine beeindruckende Titelsammlung als Junioren. Nun stehen die ersten Kämpfe als Herren an. Da herrscht natürlich eine ganz andere Konkurrenz, da müssen die beiden gegen Boxer antreten, die über viel Ringerfahrung verfügen und schon so manche Runde hinter sich haben.

Немецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Deniel Krotter selbst meint dazu:

Das letzte Mal war ich im Oktober hier. Ich bin ja bei Euch in Wladimir schon so oft, daß ich fast eine Wohnung mieten könnte. Jedenfalls kenne ich mich im Stadtzentrum schon recht gut aus. Andreas und ich wohnen in einer Jugendherberge, nicht weit weg vom Sportraum. Zum Training gehen wir zu Fuß. Wenn es einmal weiter gehen soll, nehmen wir den Oberleitungsbus. Zu Hause können wir uns kein Taxi leisten, also tun wir es auch hier nicht. Dieses Mal waren wir endlich auch in Susdal, sahen uns die Baudenkmäler an, tranken Kwaß und gingen in die Banja. Das hat schon was! Aus Deutschland kenne ich das nicht. Für mich als Boxer ist die Banja freilich gut, sie hilft beim Abnehmen.

Немецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Das Wiegen für die Deutschen Meisterschaften ist für den 30. Juli angesetzt. Bis dahin müssen noch zwei bis drei Kilo runter, um im Weltergewicht antreten zu können. Deniel Krotter trainiert jetzt viel, auch in einem speziellen Thermotrikot. Da er ohnehin sich beim Essen zurückhält. Fleisch und Kartoffeln sind gestrichen, auf das Abendessen verzichtet der Boxer ganz. Nur Erdbeern und Johannisbeeren vermißt er. „Jedenfalls finde ich die nirgends.“

Немецкие боксеры Даниэль Кроттер и Андреас Егер готовятся к чемпионату Германии по боксу во владимирском спортзале

Deniel Krotter und Andreas Jäger

Die Trainingswoche geht schon wieder zu Ende. Die Kämpfe um die Deutsche Meisterschaft beginnen am 31. Juli, und am 3. August wird in Berlin das Finale ausgetragen. In Wladimir wird man genau verfolgen, was da im Ring geschieht. Mal sehen, ob es wieder so erfolgreich ausgeht, wie im Vorjahr, als Deniel Krotter auch dank seinem Training in Wladimir die Meisterschaft gewann: https://is.gd/h5Uft7

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