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Archive for the ‘Schüleraustausch’ Category


„Wenn der Schüleraustausch zunimmt, dann steht’s wohl um die Städtepartnerschaft“, könnte Martin Luther den gestrigen Empfang von Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens für die Gäste aus Wladimir kommentiert haben. Wohl steht es um die Städtepartnerschaft aber auch, weil es den Freundeskreis Wladimir gibt, der das Programm für die neunköpfige Besuchergruppe zusammenstellt und weil sich immer wieder Gastgeber finden, die den Aufenthalt überhaupt erst möglich machen – und weil es, wie eine Schülerin, gefragt nach dem größten „Plus“ ihrer Eindrücke von Erlangen, in der Familie die Möglichkeit gibt, Deutsch zu sprechen.

Alexandra Karpowa, Sofia Sedowa und Iwan Samarin

Das mit dem Sprechen fällt noch nicht allen so leicht, aber die Sprache der schönen Geste beherrschen sie alle mit ihren T-Shirts, die den Geist der Partnerschaft so symbolisch zum Ausdruck bringen. Die jungen Gäste mögen noch nicht alles auf Deutsch oder Englisch verstehen, aber sie verstehen sich als Botschafter der Verständigung und ernten von den Gastgebern viel Lob für Betragen, erhalte beste Kopfnoten.

Marina Trubizyna 1

Marina Trubizyna und Susanne Lender-Cassens mit der Gruppe und einigen der Gastgeberinnen

Seit dem 27. Juni halten sich die Gäste in Erlangen auf, um Land und Leute kennenzulernen und die Städte in der näheren und ferneren Umgebung zu erkunden. Morgen schon geht es wieder nach Hause. Und wenn später jemand aus der Gruppe wieder nach Erlangen kommen sollte – wie Iwan Samarin, der schon zum zweiten Mal zum Aufgebot gehört – , dann sicher nur, weil es wohl um die Städtepartnerschaft steht.

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Vom 24. April bis 2. Mai setzte das Emmy-Noether-Gymnasium seinen Austausch mit Wladimir fort und besuchte mit einer Gruppe unter Leitung von Michaela Spörl die Partnerstadt. Hier nun der Bericht vom Aufenthalt in Wladimir, leider ohne Namen.

Nach der späten Ankunft bei den Gastfamilien durften wir erst einmal ausschlafen und trafen uns dann um 11.40 Uhr am Kathedralenplatz von Wladimir. Dort begann die Stadtführung durch Wladimir. Wir besichtigten die Mariä-Entschlafens-Kathedrale und auch den Platz um sie herum. Dabei wurde uns viel über die Geschichte Wladimirs erzählt. Anschließend liefen wir zum Goldenen Tor, das früher ein Stadttor Wladimirs war. In dem Tor befand sich ein Museum, worin man anhand eines Modells und einer Multi-Media-Darstellung den Überfall der Tataren auf Wladimir nacherleben kann. Im Anschluss an die Stadtführung durch Wladimir sind wir in ein weiteres Museum gegangen, welches über die Schule im alten Russland informierte. Uns wurde erklärt, wie der Unterricht früher ablief und was es für Strafen usw. gab. Wir durften dabei auch auf Wachstafeln unseren Namen in altrussischer Schrift schreiben. Das war das Programm für diesen Tag mit der ganzen Gruppe; ich erkundete mit meiner Austauschschülerin und zwei weiteren Jugendlichen Wladimir noch weiter und ging dabei u.a. mit meiner Austauschschülerin noch ins Erlangen-Haus, wo sie Deutsch lernt.

Am Mittwoch mussten wir uns schon früh treffen, da wir alle gemeinsam mit dem Bus nach Nischnij Nowgorod wollten. Die vier Stunden Fahrt haben sich gelohnt, da wir nicht nur eine informative Stadtrundfahrt erlebten, sondern auch mit einer Seilbahn einmal hin- und zurück über die Wolga, den längsten Strom Europas, fahren durften. Aus der Seilbahn hatte man einen wunderschönen Blick über Nischnij Nowgorod und die Natur.

Am Donnerstag wurden wir mit einem tollen Konzert im Gymnasium Nr. 23 empfangen. Die Gastgeber trugen russische, deutsche, englische und französische Lieder und Gedichte vor. Es war ziemlich beeindruckend, dass extra für uns so ein großer Aufwand betrieben wurde und sich einige Schüler dazu bereit erklärt haben, uns etwas vorzuführen. Anschließend durften wir den Deutschunterricht einer 5. Klasse besuchen und sogar selber Lehrer spielen. An verschiedenen Stationen sprachen die Kinder, die erst ein dreiviertel Jahr Deutsch lernen, mit uns auf Deutsch, und wir durften sie mit Noten bewerten. Für beide Seiten war dies ein besonders intensives und gewinnbringendes Erlebnis. Danach bereiteten wir in der Mensa alle zusammen Borschtsch zu und aßen gemeinsam. Gestärkt konnten wir nun in den Kunstunterricht gehen, in dem wir Matrjoschkas und Schutzpuppen bastelten; dabei erzählte man uns viel über die Geschichte der Puppen. Zum Abschluss des Schultages hatten wir gemeinsam mit unseren Austauschschülern Sport. Eine kleine Gruppe von Deutschen mit ihren Austauschschülern ist dann noch in die Trampolinhalle, was sehr viel Spaß machte.

Am Freitag stand eine Exkursion nach Susdal auf dem Programm. Dort besichtigten wir ein Freilichtmuseum, in dem ein nachgestelltes altes Dorf zu sehen war. Wir haben dann auch noch die „richtige“ Stadt besichtigt und unter anderem ein, zwei weitere Kathedralen.

Samstag war ein „freier“ Tag, für den die Gastfamilien sich für die Gastschüler ein Programm ausgedacht hatten. Die meisten entschieden sich, Paintball zu spielen, und so traten wir „Russen gegen Deutsche“ beim Paintball an. Das Spiel ging mit 2:2 unentschieden aus. Anschließend hat eine kleinere Gruppe noch gegrillt und wir saßen gemütlich beieinander. Allerdings mussten wir am nächsten Tag früh aufstehen, da schon um 6:20 Uhr Treffpunkt für die Fahrt nach Moskau war.

Gruppenbild des deutsch-russischen Schüleraustausches auf dem Roten Platz

In Moskau angekommen, konnten wir uns erst einmal selbstständig vor dem Kreml ein bisschen umschauen, bis wir in den Kreml hinein durften. Im Kreml bekamen wir eine Führung, und uns wurden die verschiedenen Kathedralen gezeigt und auch die eine Kathedrale, die nach dem Vorbild der Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Wladimir gebaut wurde. Nach dem Kreml sind wir noch auf den Roten Platz mit der bekannten bunten Basilius-Kathedrale und vielem mehr. Leider mussten wir uns an diesem Abend schon von den russischen Schülern verabschieden. Beim Abschied sind viele Tränen geflossen.

Als wir dann unter uns waren, sind wir noch mit der Metro gefahren. Die einzelnen Stationen sind beeindruckend, da jede von einem anderen Thema handelt und dem Stationsnamen angepasst ist. Am letzten Tag sind wir wieder Metro gefahren und haben auch zu Fuß als kleine Gruppe Moskau noch ein bisschen näher erkundet. Wir besichtigten unter anderem einen der bekanntesten Friedhöfe Moskaus, auf dem viele bekannte Persönlichkeiten begraben sind und machten eine Pause im Gorkij-Park.

Der Austausch mit Wladimir war sehr schön, da man nicht nur ein anderes Land kennenlernen konnte, sondern auch viele neue Freunde gewonnen hat.

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Als Heidi Binder mit einer kleinen Schüler- und Lehrergruppe der Waldorfschule im April 2014 nach Wladimir reiste, wohnte sie in der Familie von Jelena Below. Die beiden blieben seither in Kontakt, und als nun die Gastgeberin von damals mit ihrem Sohn Daniil Berlin besuchten, lag gestern ein Abstecher nach Erlangen nahe, wenn auch nur für einen Tag. Bald schon gibt es dann ein Wiedersehen, denn der dem Austausch eng verbundene Allgemeinarzt, Jürgen Binder, Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und Ehrenmitglied des Bayerischen Hausärzteverbandes, hat wieder einmal eine Medizinerdelegation zusammengestellt, die Wladimir im Juni einen Fachbesuch abstattet. Mit dabei natürlich auch seine Frau, wieder in Sachen Waldorfpädagogik.

Heidi Binder, Daniil Below, Jelena Belowa und Jürgen Binder

Jelena Belowa ihrerseits unterrichtet zu Hause Englisch am Amerikanischen Haus und nimmt selbst – man hört es: ausgesprochen erfolgreich – Deutschunterricht bei Marina Gajlit, ehemals Dozentin am Erlangen-Haus und jetzt an der Universität Wladimir tätig, während Daniil Deutsch an der Schule lernt. So kommt man sich näher, so versteht man sich in der Bürgerpartnerschaft – abseits der offiziellen Agenda des Austausches. Gut so!

Leseempfehlung: https://is.gd/HqEFKu

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Es war in den Pfingstferien 1992, als Beate Franke, begleitet von ihren Kollegen, Gerd Kiener und Horst Frank, mit einer Schülergruppe von Erlangen nach Moskau per Bahn – mit Umsteigen in Berlin – aufbrach, um in Wladimir den Austausch der Städtischen Wirtschaftsschule fortzusetzen. Nur dieses eine Mal kam die mittlerweile pensionierte Lehrerin für Deutsch, Sozialkunde und Ethik nach Wladimir.

Schülergruppe vor ihrem Berlin - Moskau - Abteil

Schülergruppe vor ihrem Berlin – Moskau – Abteil

Doch nach ihrem Wechsel an das Marie-Therese-Gymnasium zwei Jahre später blieb die Pädagogin dem Austausch treu und kümmerte sich um die sogenannten „Zwei-Monats-Russen“, jene Schüler mit guten Deutschkenntnissen, die Gelegenheit erhielten, über die üblichen acht bis zehn Tage hinaus länger in Erlangen bleiben zu können, um Sprachpraxis und landeskundliches Wissen zu verbessern. Ein anspruchsvolles Programm, das leider wegen des hohen Aufwands für alle beteiligten Seiten nur wenige Sommer erlebte.

Norbert Stumpf beim Händedruck mit dem Lokomotivführer

Norbert Stumpf beim Händedruck mit dem Lokomotivführer

Nun blättert Beate Franke wieder in ihrem Album mit all den Aufnahmen – auch von ihrem einstigen Schüler, Norbert Stumpf, dem heutigen Ersten Bürgermeister von Bubenreuth – und überlegt, noch einmal nach Wladimir zu reisen, um zu sehen, was sich in der Zwischenzeit dort alles getan hat. Zumal es da auch noch Kolleginnen und Bekannte von damals geben sollte.

Marktszene in Wladimir 1992

Marktszene in Wladimir 1992

Verändert hat sich seither in Wladimir so manches im Straßenbild, in den Lebensverhältnissen. Da ist es desto anregender, anhand der Aufnahmen von damals einen Blick zurück in jene Zeit des gesellschaftlichen Wandels zu werfen, die auch für die Partnerschaft so voller Aufbruch war.

Ausflug aufs Land

Ausflug aufs Land mit Horst Frank, links im Bild

Die Gruppe lernte Land und Leute kennen, erlebte die russische Gastfreundschaft in der nach oben offenen Wohlfühlskala und unternahm – wiederum per Bahn – auch einen Ausflug nach Sankt Petersburg. Das volle Programm eben, schon damals.

Auf der Datscha mit Michail Tschischow und Gerd Kiener, sitzend im Gras

Auf der Datscha mit Michail Tschischow und Gerd Kiener, sitzend im Gras

Und schon damals waren auch auf russischer Seite Lehrer mit von der Partie, die bis heute aktiv im Austausch sind und die alten Kontakte ebenso pflegen wie sie neue knüpfen, etwa Michail Tschischow, der Ende des Monats mit einer Besuchergruppe wieder in Erlangen sein wird. Da läßt sich doch sicher auch ein Wiedersehen mit Beate Franke arrangieren – als Vorgeschmack auf ihre Reise nach Wladimir.

Gruppe im Kreml,

Gruppe im Kreml, Beate Franke rechts im Bild stehend

 

Aber wir wollen nicht vorgreifen, sondern die Gelegenheit nutzen, noch einmal zurückzublicken auf die Anfänge des Schüleraustausches, zu finden unter diesem Link im Blog: https://is.gd/Q4NiEL

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1907 erschienen in Jena Lew Tolstojs „Gedanken über die Volksbildung“ in deutscher Sprache, ohne allerdings zunächst größeren Einfluß auf die westliche Pädagogik zu gewinnen. Reformschulen freilich machten sich die Überlegungen des großen russischen Dichters und Denkers durchaus zueigen:

Alle sind sich darüber einig, daß die Schulen unvollkommen sind (ich bin sogar überzeugt, daß sie schädlich sind). Alle sind sich einig, daß sie noch sehr der Verbesserung bedürfen, und daß diese Verbesserungen darin bestehen müssen, den Schülern das Lernen zu erleichtern. Jeder gibt zu, daß man zu diesem Zwecke die Bedürfnisse der Kinder im Alter der Schulpflicht studieren muß, sowie überhaupt die Bedürfnisse eines jeglichen Standes im besonderen. Was geschieht aber, um dieses schwere und komplizierte Studium zu ermöglichen? Schon seit vielen Jahrhunderten wird eine jede neue Schule nach dem Muster aller bisherigen Schulen eingerichtet, die ihrerseits wiederum nach dem Muster noch früherer Schulen eingerichtet waren, und in jeder dieser Schulen ist das höchste Gesetz: die Disziplin; es ist den Schülern verboten zu reden, zu fragen, sich den einen oder den andern Lehrgegenstand selbständig zu wählen – mit einem Wort, es sind alle Maßregeln getroffen, damit der Lehrer sich keinen Begriff von den besonderen Bedürfnissen der einzelnen Schüler bilden kann.

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Die auf dem Prinzip des Zwanges beruhende Einrichtung der Schule schließt jede Möglichkeit eines Fortschritts aus; und wenn man denkt, wieviel Jahrhunderte schon hingegangen sind, seit man sich bemüht, den Kindern Fragen zu beantworten, die sie niemals stellen, und wie weit unser heutiges Geschlecht von der alten Form der Bildung entfernt ist, die man heute noch der Jugend eintrichtert, so kann man kaum begreifen, wie sich unsere Schulen überhaupt noch halten können. Die Schule sollte doch ein Mittel zur Bildung und zugleich eine Stätte sein, die uns neue Erfahrungen über unsere Jugend vermittelt, und zu neuen Erkenntnissen über sie hinleitet. Erst wenn die Erfahrung zur Grundlage der Schule gemacht werden wird, erst wenn die Schule sozusagen ein pädagogisches Laboratorium geworden ist, dann erst wird die Schule nicht hinter dem allgemeinen Fortschritt zurückbleiben und dann wird auch die Beobachtung imstande sein, feste Grundlagen für die Wissenschaft der Erziehung zu schaffen.

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Was der Autor von „Krieg und Frieden“ oder „Anna Karenina“ als Ziel der Schulbildung begriff, kann man erfahren, wenn man – wie am vergangenen Dienstag – den Pausenverkauf in der Heinrich-Kirchner-Schule für das Kinderkrankenhaus Wladimir miterlebt. Die Schulkinder gestalten selbst eine Aktion, schaffen sich ihr eigenes „Laboratorium“, wo sie all die Elemente zusammenmischen, die sie und wir alle einmal für den „allgemeinen Fortschritt“ benötigen, sie bilden einen Raum des Miteinander, des Mitwirkens – und das im Rahmen eines Marktes, dessen Gesetze nicht auf Verdrängung und Gewinnmaximierung gerichtet sind, sondern das Gemeinwohl im Auge haben, wo jeder nach seinen besonderen Bedürfnissen und Fähigkeit aktiv ist und als willkommene Nebenwirkung auch noch etwas Gutes tun kann.

Christine Delfs mit ihren

Christine Delfs mit ihren „Pausenkindern“

Es ist Christine Delfs wieder einmal zu danken, wenn diese Hilfsaktion für kranke Kinder in Wladimir auch in diesem Advent fortgesetzt wird, eine wohltätige Initiative der Lehrerin, die früh dazu erzieht, auch die Bedürfnisse anderer im Auge zu haben und über die Grenzen des eigenen engeren Umfeldes hinaus zu handeln. Man kann es nicht oft genug sagen: besonders wichtig gerade in unseren Zeiten der fortschreitend regressiven nationalen wie individuellen Selbstbegrenzung.

Bilder: Doris Hinderer

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Gestern traf ein Bild aus Wladimir ein, das die dreizehnköpfige Schülergruppe von Ludmila Mironowa vor dem Hugenottenbrunnen im Schloßgarten zeigt, ganz auf Erlangen eingestellt. Schon ist wieder eine gute Woche vergangen, seit die Gäste abgereist sind, bleiben aber wird der gute Eindruck, den die Jugendlichen hinterlassen – und den sie wohl auch selbst von ihrer Partnerstadt mit nach Hause genommen haben, nachzulesen in einem kurzen, der Blog-Redaktion vorliegenden Reisebericht, handschriftlich in fast fehlerfreiem Deutsch, aus dem zu zitieren die reinste Freude bereitet.

Die Schülergruppe von Ludmila Mironowa und Olga Mironosizkaja

Die Schülergruppe von Ludmila Mironowa und Olga Mironosizkaja

(…) Am nächsten Tag hatten wir unsere ersten Unterrichtsstunden in unserem Deutschsprachkurs. Es hat uns sehr gefallen. (…) Im Botanischen Garten haben wir viele verschiedene Pflanzen, wie z.B.  Kakteen, und Tiere, wie zum Beispiel Fische und Eichhörnchen, gesehen. (…) Am Samstag sind wir in den Aquapark Atlantis, Herzogenaurach, gegangen. Wir hatten dort eine große Menge Spaß. (…) Wir wohnen bei Gastfamilien, die in Erlangen und in der Umgebung, zum Beispiel Büchenbach, leben. Alle unsere Gastfamilien sind sehr nett, und wir wohnen gerne bei ihnen. Unser Aufenthalt in Deutschland ist schön, und wir wollen definitiv wieder kommen!

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Wenn die dreizehnköpfige Schülergruppe von Ludmila Mironowa  heute wieder nach Wladimir zurückreist, hat die Gäste in den zwei Wochen des Aufenthalts nicht nur in Deutsch verbessert, sondern vor allem die Erfahrung gemacht, in der Partnerstadt willkommen zu sein. Vor allem natürlich dank den Gasteltern, die während des Besuchs buchstäblich Familienanschluß boten.

Die Schülergruppe von Ludmila Mironowa

Die Schülergruppe von Ludmila Mironowa mit Direktor Thomas Kellner

Zu danken ist das aber auch einer Schule wie dem Christian-Ernst-Gymnasium, das gestern noch zu einer Führung durch die Unterrichtsräume einlud – nach einer Begrüßung durch Direktor Thomas Kellner unter der Pforte Inschrift: Willkommen.

Willkommen!

Willkommen

Ein Willkommen, in dunkler Farbe auch auf Kyrillisch zu sehen, erinnert denn hier auch weniger an: „Laßt, die ihr eingeht, alle Hoffnung fahren“, sondern vielmehr an „absagen mußt du jeglichem Bedenken / und jeden Kleinmut hier in dir ertöten.“ Und Gäste aus Wladimir dürfen dies sicher auch so verstehen: „Habt keine Bedenken, nach Erlangen zu kommen, ihr seid hier bei Freunden zu Gast.“ Das sei den noch Kleinmütigen zugerufen.

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