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Archive for the ‘Religion’ Category


Die Freude an der gestrigen Museumsnacht verdüsterte ein Streit, der in der russischen Partnerstadt derzeit auf offener Bühne ausgetragen wird. Es geht um den gesetzlich verbürgten und nun von der Erzdiözese eingeforderten Anspruch auf Rückübereignung von Gotteshäusern, die sich bisher noch in staatlichem Besitz befinden und für weltliche Zwecke genutzt werden. In der Region Wladimir sind davon acht Objekte betroffen, die bisher dem Landesmuseum für Ausstellungen zur Verfügung standen, darunter auch das Goldene Tor, das Wahrzeichen der einstigen Hauptstadt der Rus mit seiner kleinen Turmkapelle, in dem heute das Panorama des Mongolensturms und eine Waffensammlung zu sehen sind.

Ausschnitt aus dem Panorama im Goldenen Tor

Die Aufregung ist verständlicherweise groß: Das Museum fürchtet um zentrale Einrichtungen und Flächen, die man in jahrzehntelanger Arbeit renoviert, gestaltet und mit berechtigtem Stolz präsentiert hatte. Wohin mit all den Exponaten, wo die vielen Ausstellungen unterbringen? Man wird am Ende wohl Kompromisse für eine Doppelnutzung finden müssen, wie er sich bereits für das Goldene Tor abzeichnet, wo die Kirche tatsächlich nur die Kapelle für sich beansprucht, keineswegs das ganze Gebäude, das zum UNESCO-Kulturerbe zählt. Kompromisse, wie man sie andernorts auf der Welt längst kennt, wenn etwa ein Dom für die Touristen während eines Gottesdienstes geschlossen bleibt, ansonsten aber durchaus als Monument der Geschichte zur Besichtigung offensteht. Ein Vierteljahrhundert nach den sieben Jahrzehnten der staatlich verordneten Gottlosigkeit holt die russische Gesellschaft das Erbe des Atheismus ein. Die Vergangenheitsbewältigung hat gerade erst begonnen, und die Unterscheidung der Geister ist fürwahr desto schwieriger, je näher man ihr kommt.

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Seit April 2002 setzt sich der Verein „Nadjeschda – Hoffnung“ im Rahmen der Städtepartnerschaft für die ökumenische Jugendarbeit zwischen Erlangen und Wladimir sowie die Kontakte zur Rosenkranzgemeinde ein. Als der Gründungsvorsitzende, Konrad Wegner, Gemeindepfarrer von St. Kunigund, 2005 verstarb, übernahm sein Amtsbruder, Udo Zettelmaier von St. Theresia, die Leitung. Gestern abend nun legte er sein Amt nieder, weil er, ab Herbst in den Ruhestand versetzt, in den nächsten Monaten Erlangen verlassen wird.

Hannelore Röthlingshöfer mit selbstgebackenem Kuchen als Dank an Udo Zettelmaier

Viel ist dem Geistlichen aus Sieglitzhof zu verdanken: all die Türkollekten für die Katholiken in Wladimir, der Beginn der Bauarbeiten am Pilgerzentrum, eine engere Zusammenarbeit mit dem Dekanat Erlangen. Vor allem aber – eine Leistung, die nicht zu unterschätzen ist – gelang ihm die Vorbereitung der Übergabe seines Amtes auf vorbildliche Weise. Neuer Vorsitzender des derzeit knapp vierzig Mitglieder zählenden Vereins ist nämlich Dekan Josef Dobeneck, der Partnerschaft mit Wladimir spätestens seit der Pilgerreise im Winter 2001 freundschaftlich verbunden und nun – bei einer Enthaltung – einstimmig auf der außerordentlichen Sitzung gewählt.

Mitgliedsversammlung „Nadjeschda“ mit dem Gast aus Wladimir, Anastasia Orlowa, ganz links

Unter dem neuen Vorstand, dem auch Jutta Schnabel angehört, will der Verein nun sein auf Jugendarbeit ausgerichtetes Profil schärfen und eine eigene „Nachwuchsabteilung“ gründen, die unter dem Dach von „Nadjeschda“ den Austausch mit Wladimir pflegt und Begegnungen organisiert.

Der neue Vorstand von „Nadejschda“: Hannelore Röthlingshöfer und Josef Dobeneck (sitzend), Jutta Schnabel, Georg Kaczmarek und Michael Kleiner

Sichtbare Zeichen eines Aufbruchs in eine gemeinsame Zukunft, gesetzt am 9. Mai, dem „Tag des Sieges“. Ohne große Gesten des Gedenkens an Gestern, dafür mit viel Herzblut und partnerschaftlichem Pragmatismus, genau 72 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs.

Andrej Schewljakow, Anastasia Lempert, Peter Steger, Michail Paryschew, Natalia und Kristina Grebnev und Anastasia Orlowa

Dieses Gedenken war es auch, das Gäste aus Wladimir gestern an den Russengräbern auf dem Zentralfriedhof zusammenführte. Still, nur mit Blumen und Worten der Dankbarkeit an all jene, die sieben Jahrzehnte des Friedens zwischen Deutschen und Russen möglich machten.

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Es ist, so berichtet Zebra-TV, als habe sich ein Jahre währender Traum des Landesmuseums erfüllt – und damit auch ein Wunsch der vielen Besucher der Mariä-Entschlafens-Kathedrale in Wladimir. Ab sofort nämlich lassen sich nachmittags, wenn das Gotteshaus für Führungen öffnet, die Fresken aus dem 15. Jahrhundert, geschaffen von den großen Ikonen-Malern, Daniil Tschjornyj und Andrej Rubljow, im rechten Licht betrachten.

Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Gerade erst wurde nämlich die eine Beleuchtung der sakralen Kunstwerke fertiggestellt, die einen hellen Blick auf das Jüngste Gericht erlaubt.

Im vergangenen Jahr waren unter der Leitung von Wladimir Sarabjanow, einem der führenden russischen Kunstwissenschaftler, die Arbeiten an der Restaurierung des Deckengemäldes abgeschlossen worden. Die meisterhafte Farbgebung und Feinzeichnung der Figuren kommen jetzt wieder voll zur Geltung.

Denn frühere Restauratoren hatten es zu gut gemeint mit ihren Nachtönungen und Ergänzungen, hatten den echten Rubljow eher abgedeckt. Jetzt kann man dessen hohe Kunst wieder so erleben, wie vom Wandermönch auf einer Fläche von 100 m² geschaffen.

Wiederentdeckt hatte man frühe Wandmalereien aus dem 12. Jahrhundert und die späteren Fresken von Andrej Rubljow erst im 19. Jahrhundert. Bis zu einer ersten Restaurierung im Jahr 1918 befanden sich die Kunstwerke in einem jämmerlichen Zustand. Erst von 1975 bis 1980 unternahm man umfängliche Anstrengungen einer Erhaltung der Arbeiten.

Doch der Idealzustand wurde auch damals noch nicht erreicht. Vor etwa zehn Jahren begann man damit, das Interieur der Kathedrale und ihr Gesamtbild in Ordnung zu bringen. Viel Geld wurde aufgewendet, um das Eindringen von Feuchtigkeit durch das Dach zu verhindern. 2010 baute man – finanziert durch ungenannt gebliebene Mäzene – ein Luftfiltersystem ein, mit Einverständnis der Geistlichkeit stellte man den Verkauf von Paraphinkerzen ein, und 2014 begannen dann die einjährigen Restaurationsarbeiten, deren Ergebnis nun ins rechte Licht gerückt ist. In Wahrheit würdig und recht für eine Kirche, die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.

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Bürgermeisterin Elisabeth Preuß fand in ihrer gestrigen Rede zur Verleihung des „Ehrenbriefes der Stadt Erlangen für besondere Verdienste im Bereich der Jugendarbeit“ an Jutta Schnabel wieder einmal die richtigen Worte, als sie sagte, eine Laudatio, deren Dauer eher in Minuten denn in Stunden gemessen werde, biete nicht genug Raum für alles, was ausgesprochen werden sollte. Da blieb denn auch wirklich nur Zeit, auf die wichtigsten Stationen einer erstaunlichen Biographie hinzuweisen, die im vierzehnten Lebensjahr mit der Gründung des Bubenreuther Ministrantenrats in die Öffentlichkeit trat und sich bald darauf mit der eigenen Band „Los Cravalos“ Gehör verschaffte. Im weiteren darf der Blog – mit wenigen Auslassungen – direkt aus der Laudatio zitieren:

Seit 17 Jahren kann auch der BDKJ, der „Bund der Katholischen Jugend“ auf Jutta Schnabel zählen. Im Vorstand, im Schulungs- und Organisationsteam von Freizeiten, bei religiösen Projekten sowie der Vertretung des BDKJ im Stadtjugendring setzt sie Akzente. Jutta Schnabel sitzt für den BDKJ im Dekanatsvorstand  und kann so die Belange der kirchlichen Jugend auf höchster Ebene vertreten.

Gar nicht zu überschätzen ist Juttas Engagement für den Jugend-Austausch mit unserer russischen Partnerstadt Wladimir. Im Jahr 2000 war Jutta Schnabel dabei, als zum ersten Mal eine katholische Jugendbegegnung mit Wladimir stattfand. Sie knüpfte dort die Kontakte zur katholischen Rosenkranzgemeinde, die seitdem fester und fruchtbarere Bestandteil der Städtepartnerschaft sind. Der jetzige Pfarrer, Sergej Sujew, baut seit Jahren auf Jutta Schnabel. Er war übrigens erst vor kurzem aus einem sehr traurigen Grund in Erlangen, nämlich zur Beerdigung des viel zu früh verstorbenen Rolf Bernard, auch dieser ein Urgestein des Jugendaustausches mit Wladimir. Er hätte sich über Ihre Ehrung, liebe Frau Schnabel, riesig gefreut, sein Name darf in dieser Laudatio daher nicht fehlen.

Elisabeth Preuß, Jutta Schnabel und Susanne Lender-Cassens

Seit 2007 sind Sie beim Thema Wladimir nicht nur Teilnehmerin, sondern Organisatorin und ließen sich auch nicht durch einen unfreiwilligen Termin bei der Polizei in der Partnerstadt – mit stundenlanger Befragung wegen eines angeblichen Visum-Vergehens – entmutigen. Das Ende war eine  Sanktion durch die Ausländerbehörde, oder durch den Staatsschutz, für fünf Jahre wurde Frau Schnabel die Einreise in die Russische Föderation verboten. Siehe: https://is.gd/CFfOg6

Jutta Schnabel beim Erkennungsdienst 2010

Trotz dieser Hindernisse von staatlicher Seite blieb Frau Schnabel auch von Deutschland aus die treibende Kraft für den Jugendaustausch zwischen Erlangen und Wladimir. Sie baute ein ehrenamtliches Team auf, setzte neue Impulse, um die Begegnung weiter möglich zu machen. Ohne das Engagement von Frau Schnabel, soviel ist sicher, gäbe es diesen Austausch und die so enge Einbindung der Rosenkranzgemeinde nicht.

Udo Zettelmaier, Michael Kleiner, Jutta Schnabel, Rolf Bernard und Sergej Sujew, 2015

Michael Kleiner, Leiter des Referats Weltkirche im Erzbistum Bamberg, betonte erst kürzlich, die Begegnungen zwischen dem BDKJ, der Rosenkranzgemeinde und der Universität in Wladimir seien landesweit der einzige dauerhafte und regelmäßige Austausch dieser Art. Garant für diese Dauerhaftigkeit, das kommt jetzt nicht unerwartet, ist Jutta Schnabel.

Jutta Schnabel beim Gesprächsforum „Prisma“ in Wladimir, 2017

Wenn Jutta Schnabel dann auch noch im Vorstand des Vereines Nadjeschda aktiv ist, überrascht das schon kaum mehr. Dieser, vom unvergessenen Eltersdorfer Pfarrer Konrad Wegner gegründete Verein unterstützt Projekte in Wladimir, wobei sein Name, der auf Deutsch „Hoffnung“ heißt, Programm ist.

Jutta Schnabel auf dem Weg nach Wladimir zum Jugendleitertreffen 2017

Meine sehr geehrten Damen und Herren, mit Blick auf die weltpolitische Lage, auf die Wahlen in Frankreich und in Deutschland bringe ich das Engagement von Jutta Schnabel bei Amnesty International bewußt ganz zum Schluß. Der Einsatz für Menschenrechte, für Toleranz im aktiven Sinne, gegen Rassismus und Diskriminierung, für Vielfalt in unserer Stadt ist heute wichtiger denn je.

Jutta Schnabel 2011

Wenn eine Partei, deren Vorsitzende es befürwortet, an unseren Grenzen auf wehrlose Männer, Frauen und Kinder zu schießen, deren einziges Ziel Schutz und Sicherheit ist, möglicherweise in den Bundestag gewählt wird, dann ist die Unterstützung, die aktive Mitarbeit bei Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International elementar wichtig.

Jutta Schnabel trägt mit ihrem vielseitigen Engagement dazu bei, dass Menschen in Erlangen wie in Wladimir, aber auch an vielen anderen Städten unserer Welt die Hoffnung nicht verlieren.

Jutta Schnabel bei der Jugendbegegnung mit Wladimir 2016

Bleibt nur, Jutta Schnabel auch seitens der Blog-Redaktion herzlich zu gratulieren. Ihr Wirken füllt hier Spalte um Spalte und findet vor allem vielstimmigen Wiederhall in den Erfahrungen und Erlebnissen der ungezählten Jugendlichen, die mit und dank der Physikerin – ja, sie arbeitet auch noch an einer wissenschaftlichen Laufbahn! – das interkonfessionelle und ökumenische Verständigungswerk zwischen West und Ost gestalten. Danke, liebe Jutta! In Dir vereinen sich Glaube, Liebe und Hoffnung zu einer Energie, ohne die unserer Partnerschaft mit Wladimir eine Quelle fehlen würde, aus der wir alle immer wieder Kraft schöpfen dürfen.

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Winterlich kalt war es zu Ostern in Wladimir, aber die Freude zum Fest der Auferstehung war dennoch groß, wie an diesem Bild von Wladimir Tschutschadejew zu sehen, das Erzbischof Jewlogij zeigt.

Ebenso freuen darf man sich – nicht nur zur Osterzeit – über das geschwisterliche Miteinander der katholischen und der orthodoxen Kirche in der Partnerstadt. Keine Selbstverständlichkeit, wie man weiß. Viele Worte braucht man da nicht mehr zu machen.

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Auch in der orthodoxen Ostertradition findet sich das Ei als Symbol der Auferstehung Christi und als Objekt, das gläubige Menschen einander schenken. Weniger bekannt aber ist, wie verbreitet man in alter Zeit Straußeneier zum Schmuck von Kirchen nutzte.

Muttergottes-Geburts-Kathedrale mit blauen Türmen

Freilich gingen diese zerbrechlichen Kleinode bei den Plünderungen und Schändungen, spätestens dann bei der weltlichen Nutzung und dem planmäßigen Verfall der Gotteshäuser in der Sowjetperiode in der Regel zu Bruch oder verschwanden bestenfalls als Devisenbringer auf dem Antiquitätenmarkt. Mit wohl einer Ausnahme, wie jetzt das Landesmuseum Wladimir-Susdal anmerkt: In der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden Muttergottes-Geburts-Kathedrale, der aus dem frühen 13. Jahrhundert stammenden zentralen Kirche des Susdaler Kremls, finden sich – einzigartig in ganz Rußland – diese Schmuckstücke noch immer an ihrem historischen Ort in einem weitgehend erhaltenen Interieur:

An insgesamt vier der Leuchter hängen Straußeneier, drei davon unmittelbar vor der Ikonostase, ein dritter näher am westlichen Ausgang.

Behängt waren die Leuchter häufig mit Glöckchen und Kugeln aus Seide, sogar mit Zedernzapfen oder Kokosnüssen und etwa ab dem 16. Jahrhundert eben auch mit Straußeneiern. Woher dieser Brauch kam und ob er tatsächlich mit Ostern zusammenhing, bleibt freilich noch zu entdecken. Bekannt ist die Tradition allerdings vom Athos und von Zypern, angeblich läßt sie sich sogar im Katholizismus und im Islam nachweisen.

Auffällig die aufwendige und für alle vierzehn bis fünfzehn Zentimeter großen Eier gleichartige Halterung mit den Halbschalen unten und oben sowie einem Ring zum Aufhängen und einem anderen, um daran eine Kugel aus vergoldeten Seidenfäden anzubringen. Nach Meinung der Fachleute stammen drei der von russischen Meistern geschaffenen Kunstwerke aus dem 17. Jahrhundert, die übrigen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Schön, daß sie noch heute das Auge des Betrachters erfreuen. Nicht nur zur Osterzeit.

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Über das Wesen des Osterfestes in der Ostkirche war hier bereits viel die Rede, natürlich auch über die – bei allen Unterschieden – grundlegenden Gemeinsamkeiten mit der westlichen Christenheit. Den verbindenden Geist der Auferstehung vermag aber nichts mehr erlebbar machen als eine Begebenheit, die sich vor fast 70 Jahren in Wladimir zutrug und noch heute das Herz erwärmt:

Florian Janik und Sergej Sujew vor der Rosenkranzkirche in Wladimir, Karwoche 2017

Otto Kleinhenz aus der Rhön erinnert sich an eine Begegnung zu Ostern 1948:

Es wurde in Rußland Frühling. Wir, die Gefangenen des Hauptlagers, waren mit unserem Arbeitskommando auf der Ziegelei. Mit einigen Kameraden war ich im Trockenschuppen beschäftigt, mußte Schmutz und Unrat aus den angrenzenden Wohnhäusern beseitigen. Das half nur, unsere Traurigkeit an diesem hellen Ostermorgen zu verstärken. Doch auf einmal erklang von der goldbekuppelten Kirche der schwere Schlag der Glocken. Ganz behutsam, als gelte es nicht die Freude der Auferstehung, sondern das Leiden Christi zu verkünden. Ich lauschte, schloß die Augen, und meine Gedanken wanderten mit dem ganzen Schmerz des Heimwehs in das Heimatdorf. Es war einfach schlimm. Doch zum Leid kam dann doch auch ein Engel der Liebe und Freude Gottes – ganz unverhofft. Ich lief durch den Schuppen, und da kam mir eine seit langem gut bekannte Babuschka entgegen, blieb bei mir stehen, packte aus einem Tüchlein drei kleine Kartoffeln und drei Bonbons aus, sah mich wie eine liebende Mutter an und sagte mir den Ostergruß: Christ ist erstanden, wahrlich ist er erstanden! Damit tat sich für mich ein Stück Himmel auf durch die gütige Seele einer russischen Mutter, die ich immer wieder vor mir sehe, und die mich immer wieder bewegt, anderen zu helfen.

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