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Archive for the ‘Landeskunde’ Category


Der heutige Nationalfeiertag, zu dem hier nähere Angaben zu finden sind: https://is.gd/0K0ixh, bietet Gelegenheit einmal über die Namensgebung nachzudenken. Rußland hieß nämlich nicht immer Rußland. Vielmehr gab es die unterschiedlichsten Bezeichnungen, unter denen das Kontinentalreich auf den Landkarten der Welt auftauchte. Eine Auswahl davon wollen wir uns heute ansehen:

Ich liebe dich, Rußland, meine liebe Rus!

  1. Hyperborea, das von den alten Griechen ganz in den hohen Norden, in die Gegend um das heutige Murmansk oder Archangelsk verlegte Land der Mythen, wo laut Diodor von Sizilien Günstlinge Apolls lebten, so erfüllt vom Glück und Wohlergehen, daß die Menschen den Tod als Erlösung vom Überfluß des Lebens erfahren und sich selbst ins Meer stürzen müssen, weil sie sonst nie sterben würden.
  2. Sarmatien, ein Reich, das sich vom Schwarzen Meer bis zum Ural erstreckte, nach Ansicht einiger Geschichtsschreiber besiedelt von Abkömmlingen der Hyperboräer, die den Skythen die Macht entrissen hatten. Viele Geschlechter der polnischen Szlachta führen ihren adligen Stammbaum auf die Sarmaten zurück, und der erste russische Universalgelehrte, Michail Lomonosow, nach dem die Moskauer Universität benannt ist, meinte sogar, die russische Staatlichkeit gehe auf dieses Reich zwischen Weichsel und Wolga zurück. Tatsächlich gelten unter Sprachforschern und Ethnologen die Osseten im Nordkaukasus, der heute zur Russischen Föderation gehört, als direkte Nachfahren der Alanen, eines Stammes der Sarmaten.
  3. Tartarien nannte man im Mittelalter – bis ins 14. Jahrhundert – Zentraleurasien vom Dnjepr im Westen bis zum Japanischen Meer im Osten, eine Bezeichnung, die weniger mit den Tataren zu tun haben dürfte, als vielmehr mit dem Tartarus zu tun hat, mit jenem Abgrund des Hades, in dem Chronos und die anderen Titanen hausen. Lokalisiert hatten die Unterwelt just in den russischen Landen Astrologen, nach deren Berechnungen dieses Gebiet vom Planeten Saturn beherrscht werde – mit allen meist unerfreulichen Folgen. Nostradamus allerdings hatte den Untertanen Saturns prophezeit, sie erwarte am Ende das Goldene Zeitalter.
  4. Gardarike nennen die altnordischen Sagas aus Island das Land, das später als Kiewer Rus bekannt wurde. Sprachgeschichtlich ein hochinteressanter Name, bedeutet der Begriff doch so viel wie „Reich der Städte“, wobei „Städte“ immer als umfriedete Orte verstanden wurden. Aus dem indogermanischen „gard“ entwickelten sich schließlich u.a. das deutsche „Garten“ und das slawische „grad“ und „gorod“, die für „Burg“ und „Stadt“ stehen.
  5. Groß-Schweden: Der isländische Skalde Snorri Sturluson prägte Anfang des 13. Jahrhunderts diesen Begriff für die Landmasse zwischen dem Schwarzen und dem Weißen Meer, wo der Sagendichter viele verschiedene Völker und Sprachen, aber auch Riesen und Zwerge sowie blaue Menschen vermutete. Vielleicht einen Mann wie Nikolaj Stawrogin aus den „Dämonen“ von Fjodor Dostojewskij, die wohl rätselhafteste Figur der russischen Literatur, die behauptete, im Land der Geysire gewesen zu sein?
  6. As-Slawia tauften die arabischen Geographen Al Farsi und Ibn Hauqal im 10. Jahrhundert das heutige Rußland und bezogen sich damit ganz auf das slawische Element. Die Hauptstadt des Reiches versetzten sie nach Salau, nahe dem legendären Slowensk, das man heute mit Nowgorod gleichsetzt. Weitere arabische Bezeichnungen lauteten Artanien und Kujawa, wohl bezogen auf die Regionen um Rjasan und Kiew.
  7. Moskowien, ab dem 14. Jahrhundert in Westeuropa gebräuchlich als inoffizielle Bezeichung des Landes der Großfürsten von Moskau. Dabei führen einige Historiker den Begriff auf Meschech, einen Enkel von Noah, zurück, der dank allerlei Lautumwandlung zum Urvater der Moskowiter geworden sein soll. Auch wenn diese Theorie in der „Synopsis oder kurzen Beschreibung des Anfangs des russischen Volkes“ vertreten wird, die 1674 im Kiewer Höhlenkloster entstand, darf man diese Herleitung getrost zum Schatz der Apokryphen zählen.

Als gesichert darf aber gelten, daß sich Ruthenien oder Reußen, wie das Zarenreich auch genannt wurde, von einem altgermanischen Wort für „Ruderer“ herleitet. Nicht von ungefähr, denn diese auch Waräger genannten Nordmänner in Ruderbooten waren es, die auf Bitten der uneinigen Slawen – hierzu die Nestorchronik: „Unser Land ist groß und reich, doch es ist keine Ordnung in ihm; so kommt über uns herrschen und gebieten.“ – ihr Fürstengeschlecht der Rurikiden begründeten, das erst mit Iwan dem Schrecklichen erlosch und von den Romanows abgelöst wurde.

Die Zeiten, wo die Kiewer Rus nach Fremdherrschaft rief, sind vorüber. Die Russische Föderation hat in ihrer mehr als tausendjährigen Geschichte viel an Einmischung von außen erleben müssen – und überstanden. Nun feiert sie ihre Unabhängigkeit, ihre Verfassung, sich selbst – und dazu unser aller Glückwunsch!

Hier noch eine kleine Lektüreempfehlung eines Rußlandbegeisterten: https://is.gd/Kad3s4

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Auch in der russischen Sagenwelt gibt es natürlich übernatürliche Wesen wie den Drachen. So hat etwa der Recke Dobrynja Nikititsch sogar den Kampf gegen einen dreiköpfigen Lindwurm aufgenommen – und für sich entschieden.

In Wladimir fühlten sich wohl gestern viele in die gruseligen Märchenstunden ihrer Kindheit zurückversetzt, denn an der Hauptstraße, unmittelbar vor einem stets gut frequentierten Schnellrestaurant, erhob ein aufgeblasenes Monster seine drei zackenbewehrte Häupter und lud kleine Gäste gegen einen Obolus von 150 Rubeln für eine Viertelstunde auf eine Rutschpartie ein.

Doch dem Spuk wurde rasch ein unblutiges Ende bereitet. Auf der Grundlage einer Bestimmung des Gouverneurs aus dem Jahr 2010 nämlich ist es nicht erlaubt, mit zeitlich befristet oder gar dauerhaft aufgestellten Objekten den Gesamteindruck der Altstadt mit ihren historischen Bauten und Kathedralen zu stören.

Der Schausteller zeigte sich wohl einsichtig und kam der Aufforderung der Behörden umgehend nach. Nur wenige Stunden nach der Inbetriebnahme der Attraktion war buchstäblich die Luft schon wieder raus. Es bleiben die Bilder – hier von Zebra-TV – in den Sozialen Medien, amüsante Kommentare und Berichte von einem Kampf, der entschieden war, bevor er überhaupt begonnen hatte, friedlich, ohne Einsatz des Schwertes, mit nur einem Federstrich. Für alle Fälle gut zu wissen: Siegfried der Drachentöter hat nicht minder unerschrockene russische Kollegen, die sich zu helfen wissen.

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Die Russische Föderation ist ein Vielvölkerstaat. So einfach, so klar. Und doch wird das häufig vergessen, wenn man von den Russen spricht, die in manchen Teilen des Landes sogar zur ethnischen Minderheit zählen. Nicht so freilich in der Region Wladimir, wo 95,6% der Menschen dieser ostslawischen Volksgruppe angehören, gefolgt von fast einem Prozent Ukrainern und etwa halb so vielen Tataren sowie 0,4% und 0,3% Armeniern bzw. Weißrussen und 121 weiteren, weniger stark vertretenen Nationalitäten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts lag der Anteil der Russen an der Gesamtbevölkerung im Gouvernement übrigens noch bei 99,74%. Dennoch: Wladimir ist noch immer vergleichsweise ethnisch homogen. Trotzdem hat jetzt, wie Zebra-TV berichtet, die Regionalregierung einen Acht-Jahres-Plan erarbeitet, der helfen soll, eine nationale Identität zu schaffen, geprägt von Solidarität und ethnokultureller Vielfalt, einschließlich der Freiheit, die je eigenen religiösen und tradierten Werte zu leben. In das Konzept will man als Querschnittsaufgabe möglichst alle staatlichen Institutionen – auf Ebene der Föderation, der Region und der Kommune – einbeziehen und dabei auch auf die Zivilgesellschaft setzen. Ausdrücklich genannt werden dabei die Vertretungen von 29 Volksgruppen von den Juden über die Georgier bis zu den Jessiden oder Koreanern, aber auch die 390 religiösen Organisationen und 17 Konfessionen, die auf dem Gebiet der Region Wladimir registriert sind.

Rußland und seine Völker

Ausdrücklich spricht sich das Papier für gleiche Rechte und Freiheiten aus, unabhängig von Rasse, Nationalität, Sprache, Herkunft, Besitz, Beruf, Wohnort, Einstellung zur Religion, Überzeugung sowie Zugehörigkeit zu gesellschaftlichen Gruppen, und wendet sich gegen jede Form der Diskriminierung oder Anfeindung. Eine löbliche Deklaration, von der man sich nur noch wünscht, sie möge eines Tages auch ausdrücklich die sexuellen Minderheiten einbeziehen. Dann wären politischer Anspruch und conditio humana wirklich deckungsgleich.

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Nomen est omen


Es ist keine Besonderheit mancher russischer Eltern, ihre Kinder mittels der Namensgebung lebenslang zu zeichnen und zu strafen. Immer wieder gibt es auch hierzulande Streitfälle, wo die Standesämter sich weigern, den bisweilen arg abwegigen Vorstellungen zu folgen. Die Staatsduma in Moskau hat nun ein Gesetz erlassen, wonach es verboten ist Kindern Namen zu geben, die aus Ziffern, Zeichen, Symbolen, Flüchen, Schimpfwörtern, Titeln und Rängen bestehen und damit nach allgemeiner Einschätzung die Würde des Namensträgers verletzen.

Wie wollt ihr mich nennen?!

Anlaß zu dem Gesetz gab der Fall eines 2002 in Moskau geborenen Jungen, dem die Behörden die Ausstellung von Dokumenten verweigerten, weil ihn die Eltern БОЧ рВФ 260602 nennen wollte, das man entziffern kann als „Biologisches Objekt eines Menschen vom Geschlecht derer von Woronin-Frolow, geboren am 26.06.02“. Kurios fürwahr. Mehr zu dem Thema Vornamen unter: https://is.gd/VQeYgE

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Im Kalender der russischen Seele ist der 8. März in festlichem Rot gehalten. So farblos und beiläufig der Internationale Frauentag im Westen abgehandelt wird, so prächtig begeht man ihn in ganz Osteuropa und vor allem zwischen Kaliningrad und Kamtschatka, gleich ob privat, protokollarisch oder politisch. In jedem Fall erfährt heute jede Frau die Aufmerksamkeit und Zuwendung, die sie jeden Tag verdient hätte, hier wie dort.

Gratulation zum 8. März!

Der Blog will da natürlich nicht hintanstehen und stellvertretend für alle Frauen einem Triumfemat gratulieren, das in Wladimir die Politik von Einiges Rußland bestimmt, jener staatstragenden Partei die landesweit die Mehrheitsrolle spielt. Wie sehr nämlich das einst „schwache Geschlecht“ mittlerweile durchaus machtbewußt das öffentliche Leben prägt, zeigen eindrucksvoll die Positionen von Olga Dejewa, Olga Chochlowa und Swetlana Orlowa. Erstere ist nicht nur Wladimirs Oberbürgermeisterin, sondern seit Dezember auch – nach geheimer Wahl ins Amt gehoben – für fünf Jahre Vorsitzende des Ortsverbands ihrer Partei, der die zweite, die stellvertretende Vorsitzende der Regionalduma, Einiges Rußland auf Gouvernementsebene vorsteht, während die dritte im Bunde als Landesmutter fungiert.

Oberbürgermeisterin Olga Dejewa, stellv. Dumavorsitzende Olga Chochlowa und Gouverneurin Swetlana Orlowa

Dennoch: Auch in Wladimir ist vor allem im Berufsleben noch einiges für die völlige Gleichberechtigung von Frau und Mann zu tun. Die „weiblichsten“ Stellen finden sich nämlich nach wie vor in der Schönheitsindustrie und im Sport (90%), in der Gastronomie (54%) und in der Bildung mit einem Anteil von je 90%, 54% bez. 82%. Dabei sind die Frauen in der Partnerstadt bereit, sich mit 23.000 Rubel Gehalt im Monat zufrieden zu geben, immerhin 5.000 weniger als ihre männlichen Pendants, wobei der Durchschnittlohn bei etwa 33.000 Rubeln liegt. In etwa ausgeglichen sind die Zahlen für den öffentlichen Dienst, was sich allerdings wieder ändert, wenn es um weibliche Bewerbungen auf Führungspositionen geht. Ganze 5% Frauenanteil findet sich im Wettlauf um Stellen im obersten Management, und Leitungsaufgaben insgesamt wollen nur 32% der weiblichen Kräfte übernehmen. Allerdings, man glaubt es kaum, gibt es auch „Frauenberufe“, wo mehr zu verdienen ist: in der chemischen Industrie erhalten Mitarbeiterinnen 103% und in der Gastronomie sogar 105% des Gehalts ihrer Kollegen.

Damit die Schönheit der russischen Frau nie vom Angesicht der Erde verschwinde!

Bleibt noch eine Frage zu klären: In der Altersgruppe bis 30 Jahren ist das Zahlenverhältnis Frau zu Mann 800 : 1.000, danach dreht sich die Relation auf 1.000 zu 1.200. Wie da die Blumen gerecht verteilt werden können, bleibt das Geheimnis der russischen Männer.

Mehr zur Geschichte des Frauentags unter: https://is.gd/bHSZHx – Und was Frauen in Wladimir sonst noch so leisten, findet sich hier: https://is.gd/zZRji2

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Eine närrische Zeit mit Helau und Alaf, allgemeiner Kostümierung und organisiertem Frohsinn auf allen Kanälen und in allen Sälen gibt es in Rußland (noch) nicht. Muß vielleicht ja auch gar nicht sein, wenn man weiß, daß die Ostslawen schon lange vor der Christianisierung mit ganz eigenen Sitten den Winter austrieben und das Frühjahr begrüßten.

Butterwoche

Butterwoche

Die tolle Zeit nennt sich hier „Masleniza – Butterwoche“, was darauf hinweist, daß vor der vierzigtägigen österlichen Fastenzeit, die sogar den Verzehr von Milchprodukten untersagt, noch einmal so richtig geschlemmt werden darf, freilich bereits ohne Fleischgenüsse. Was in heidnischer Zeit (das war eben noch ein „Heidenspaß“) eine Woche vor und eine Woche nach der Tag- und Nachtgleiche gefeiert wurde, hat das Christentum gar streng auf sieben Tage verkürzt. Dennoch hielt sich vieles aus jenen fernen Zeiten, zum Beispiel der Brauch, Pfannkuchen zu backen, die als Symbol für die Sonne gedeutet werden. Als Vorbereitung auf die Fastenzeit darf nur noch Fisch gegessen werden – und natürlich, wie der Name sagt, alles mit viel Butter und Käse, gern auch Kaviar. Doch auch die einzelnen Tage haben ihre je gesonderte Bedeutung:

Butterwoche

Butterwoche

Der heutige Montag ist der „Rüsttag“, wo im ganzen Land die Jahrmarktsbuden aufgebaut werden und die Pfannkuchen (Bliny) auf den Tisch kommen. Übrigens ging der erste Pfannkuchen immer an die Armen, damit diese Kraft genug hatten, für die armen Seelen zu beten.

Der Dienstag gilt als „Spieltag“, wo die Jugend ruhig einmal über die Stränge schlagen darf.

Der Mittwoch hält „Leckeres“ bereit; der Schwiegersohn geht zur Schwiegermutter, um sich Pfannkuchen abzuholen, trifft dort aber oft auch unerwartet andere Gäste…

Der Donnerstag läßt alle feiern. Ein Volksfest, wie es sein soll mit Schlittenfahrten, Tänzen, ausgelassenem Treiben.

Der Freitag führt wieder die jungen Männer zur Schwiegermutter, wo sie sich einen ganzen Abend lang bewirten lassen können.

Der Samstag gehört den Schwägerinnen, die von den jungen Bräuten nach Hause eingeladen werden und nicht ohne ein Geschenk wieder heimgehen.

Der Sonntag steht für die gegenseitige Vergebung, um die man einander für während des Jahres angetanes Unrecht bittet, bevor man die Fastenzeit antritt und in effigie für den Winter eine Strohpuppe verbrennt und deren Asche zu Grabe trägt, aus der im Frühjahr dir frische Saat hervorwachsen soll.

Butterwoche

Butterwoche

Wie viele sich heute noch an dieses strikten Ablauf des Rituals halten, sei dahingestellt, in jedem Fall aber gestaltet sich der russische Karneval in geregelteren Bahnen als hierzulande das närrische Treiben und macht bei der Verkehrspolizei keine Sonderschichten notwendig. Was der Stimmung auf den Straßen und Plätzen und dem Appetit auf Pfannkuchen aber gar nicht abträglich ist. Und wer schon einmal das Tanz- und Folklore-Ensemble „Rus“ hat erleben können, wird die bunten Kostüme, die mitreißenden Tänze und den überwältigenden Gesang der Masleniza nie mehr vergessen.

Maslenzia mit Rus auf der Bühne in Erlangen, Dezember 2016

Maslenzia mit Rus auf der Bühne in Erlangen, Dezember 2016

Um in unseren Breiten zumindest kulinarisch die Butterwoche mitfeiern zu können, bietet sich an, nach russischem Rezept Pfannkuchen zu backen. Dazu ist es nur nötig, beim Rühren der gesalzenen Eier bis zu einer leichten Schaumbildung ein Glas kochendes Wasser und darauf etwa die gleiche Menge Kefir dazuzugeben, bevor man das Mehl einstreut (etwas Soda nicht vergessen), alles klumpenfrei vermischt, ein wenig zuckert und einige Sonnenblumenöl darübertropfen läßt. Ein russischer Pfannkuchen sollte möglichst dünn und von beiden Seiten gleichmäßig gebacken sein, golden wie die Sonne, für die er ja ursprünglich steht.

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Es gibt Bilder, die man gar nicht mehr groß kommentieren möchte. Sie sprechen in ihrer Schönheit für sich – wie die Photographien von Boris Putschkow, unlängst veröffentlicht von Gubernia 33 und entstanden in einer Winternacht rund um das Goldene Tor, das prächtige Wahrzeichen Wladimirs aus dem 12. Jahrhundert.

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goldenes-tor-2goldenes-tor-3goldenes-tor-4goldenes-tor-5goldenes-tor-6goldenes-tor-7Und wenn man dann wieder aufwacht und den Blick über die ganze Stadt schweifen läßt, eröffnet sich dieses Panorama: ein russisches Wintermärchen, das man immer wieder und wieder erzählt bekommen möchte.

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