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Archive for the ‘Kultur’ Category


Eine Einladung anläßlich des 50. Todesjahres der beliebten deutschen Chansonsängerin Alexandra („Zigeunerjunge“, „Sehnsucht – Das Lied der Taiga“) aus der Deutschen Botschaft in Moskau war im Frühjahr 2019 eine willkommene Gelegenheit für meine insgesamt vierte Reise nach Rußland. Dem vorausgegangen war meine langjährige Bekanntschaft zu dem Botschaftsmitarbeiter und begnadeten Jazz-Gitarristen, Jean-Pierre Froehly, seines Zeichens genau wie ich ein Fan der Chansons von Alexandra. Gemeinsam verabredeten wir uns für ein spannendes „Experimentalkonzert“ an der Deutschen Schule in Moskau: „Alexandra – Portrait einer Sängerin – Ein musikalischer Gedenkabend zum 50. Todesjahr“.

Unsere russisch-deutsche Combo bestand aus den Instrumenten Gitarre, Piano, Kontrabaß, Querflöte, Bajan, Balalaika und Dombra – dazu die Stimmen von Jean-Pierre und mir. Ein Schulprojekt sorgte für einen bestens organisierten Konzertabend. Die überwiegend deutschen Botschaftsmitarbeiter wurden bei Häppchen und Getränken in der fürstlich hergerichteten Aula zunächst mit Videos der Sängerin unterhalten.

Jean-Pierre Froehly und Dorothee Lotsch

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter und einführende Worte zum Anlaß und Verlauf des weiteren Abends begann ein fulminantes Konzert mit Geschichten aus Alexandras Leben und ihren beliebtesten musikalischen Klassikern. Mal jazzig, mal in typisch russischem Gewand oder auch spontan komplett gemischt – und immer mit Stimmen aus dem Publikum, das die Lieder von Alexandra erfreulich gut kannte. So verschmolzen beliebte russische Volkslieder wie die „Moskauer Nächte“ und die „Schwarzen Augen“ ebenso wie „Mein Freund der Baum“ zu einem denkwürdigen „Highlight“, eben einer ganz besonderen, einzigartigen Nacht in Moskau.

Als besondere Überraschung hatte ich dem Publikum Grußworte von Alexandras Familie, ihrem Entdecker, Fred Weyrich, und ihres Komponisten, Hans Blum, in Deutschland vorab eingeholt und dem Ideengeber Jean-Pierre final signierte Schallplatten und Plakate von Alexandras Weggefährten überreicht.

Lotsch Jean-Pierre

Jean-Pierre Froehly und Dorothee Lotsch

In tiefer Dankbarkeit möchte ich an dieser Stelle erwähnen, daß ein solches Konzert ohne die großartige menschliche und musikalische Flexibilität meiner Freunde aus dem Kammerensemble der Philharmonie Wladimir – Olga Besotosnaja, Igor Besotosnij und Alexander Schaposchnikow – nicht möglich gewesen wäre.

Sergej Nefjodow, Dorothee Lotsch und Igor Besotosnyj

Mit spielerischer Leichtigkeit veredelten sie spontan die ihnen unbekannten Stücke von Alexandra im Konzert, wie sie andererseits in perfekter Manier „unsere“ gemeinsamen Stücke – im Rahmen der Recherche zu diesem Artikel kam ich auf über 70 gemeinsame Konzerte mit Igor Besotosnij – präsentierten. Und wenn wir mal nicht gemeinsam musizierten, dann prägte das musikalische „Damals“ und „Heute“ die viel zu knapp bemessene Zeit.

Lotsch Sacharow

Dmitrij Sacharow und Dorothee Lotsch

In Wladimir traf ich meinen – noch aus den gemeinsamen Zeiten im Ural Kosaken Chor – guten Freund und großartigen Komponisten Dmitrij Sacharow wieder. Er ließ mich teilhaben an seinen neuesten musikalischen Werken und weihte mich in seine frisch zubereiteten kulinarischen Köstlichkeiten der russischen Küche ein.

Lotsch Sakwuschkin

Wladimir Sachwuschkin und Dorothee Lotsch

Ein fröhliches „Hallo“ folgte in den Räumen der Philharmonie, wo ich einem weiteren Ex-Mitglied meines Ural Kosaken Chors und heutigem Hauptakteur des Ensembles Rus, Wladimir Sawuschkin einen Kurzbesuch abstattete. Ebenfalls nicht fehlen durfte ein „hochprozentiges“ Wiedersehensfest mit dem „kleinen“ Sergej, seines Zeichens bester Freund der Familie Besotosnij und Lieferant einer zentralen Requisite für das Konzert in Moskau, einer „Schwarzen Balalaika“.

Pjotr Dranga

Eine weitere Überraschung hielt Igor Bezotosnij bereit, als er mich zum Konzert des russischen Sängers und Bajanspielers, Pjoter Dranga, in die Philharmonie Wladimir einlud. Der Künstler bot in der ausverkauften Konzerthalle eine heißblütige Mischung aus Klassik und Pop.


Zu guter Letzt hatte ich dank Swetlana Besotosnaja sogar die Möglichkeit, bei Studioaufnahmen ihres Streicher-Quartetts in einem der größten Tonstudios in Moskau dabei zu sein. Staunend fand ich mich zwischen riesigen Mischpulten und diversen Instrumenten wieder. Und ebenso bewunderte ich das disziplinierte Feilen aller Beteiligten am perfekten Klang jeder einzelnen Note.

Swetlana Besotosnaja, 3. v.l.

Und ehe ich mich versah, verklang auch wieder das schöne Lied der „Moskauer bzw. Wladimirer Tage und Nächte“… Und schon sehr bald, ab dem 05.12.2019, werden die Lieder – dieses Mal jedoch nach zehn Jahren mit mir und nach 30 Jahren seit dem ersten Auftritt in Erlangen als „Abschiedstournee“ – in Erlangen, Herzogenaurach, Bad Heilbrunn, Penzberg und Starnberg erklingen. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Bis bald!

Dorothee Lotsch

Lotsch Tonstudio

Swetlana Besotosnaja und Dorothee Lotsch

Die Musikredaktion des Blogs liefert die Daten der Tournee demnächst nach.

 

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Nach fünf Jahren sehnsüchtigen Wartens hatten wir – Meloco – über das zweite Oktoberwochenende die Möglichkeit, erneut eine kleine Tour in Rußland zu spielen. Dieses Mal begleiteten wir die Band Impvlse, die letztes Jahr den Publikums-Förderpreis beim Newcomer-Festival in Erlangen gewonnen hatte. Unsere Tournee bestand aus drei Konzerten in Wladimir, Murom und Kowrow, bei denen wir jeweils von den russischen Bands Bosphorus Night, Fatal Выstrel, Metamorphis, Abandoned Land und Ragged Jeans begleitet wurden. Die genannten Gruppen hatten neben den Konzerten ein buntes Spektrum an Sightseeing-Aktionen für uns geplant, und so konnten wir neben Stadtführungen auch beispielsweise die örtlichen Music-Stores und Restaurants besuchen.

Meloco

Vom Transport über die Tagesplanung bis hin zu den Konzerten war alles perfekt und mit viel Liebe organisiert. Wir trafen hier Menschen, die mit unglaublich viel Zeit, Geld und vor allem mit viel Leidenschaft die Partnerschaft zwischen unseren Städten und Ländern pflegen. Durch die Liebe zur Musik und die gegenseitigen Wertschätzung sind viele dieser Menschen zu guten Freunden geworden. Zwar trennen uns zweitausend Kilometer, doch ist es durch die heutige Social-Media-Welt deutlich einfacher im regelmäßigen Kontakt zu bleiben.

Tom Weinhold und eine russische Rock-Muse

Wir haben erneut ein Land und dessen Menschen kennenlernen dürfen, die wir durch die Schönheit ihrer Städte, aber vor allem auch durch ihre grandiose Gastfreundschaft nie vergessen werden.

Tom Weinhold

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Dieser Tage beging die Wladimirer Großbäckerei ihren 90. Jahrestag. Grund genug für den Betrieb, sich eine Skulptur schaffen zu lassen, die in ihrer Weise landesweit einzigartig sein dürfte.

Wer je in der Fußgängerzone und im Zentrum der Partnerstadt unterwegs war, ist ihnen sicher schon begegnet, den vielen Figuren, vom Schauspieler bis zum Turner, vom Feuerwehrmann bis zur Tänzerin, mal Gestalten der Phantasie, mal Persönlichkeiten aus der Geschichte Wladimirs.

Nun also ein neues Ensemble, geschaffen von dem Moskauer Künstler, Andrej Asserjanz, gar nicht so weit vom Erlangen-Haus entfernt, etwa eineinhalb Kilometer entlang der Straße stadtauswärts rechter Hand, vor dem Brotkombinat, das mit seiner Filiale in Wjasniki mehr als eineinhalb Tausend Menschen beschäftigt.

Der Betrieb gilt mit einer Tagesproduktion von 180 Tonnen als Backofen der ganzen Region und bietet dank moderner Linien die gesamte Palette von der Zuckertorte über Blätterteigteilchen bis hin zu den unterschiedlichsten Brotsorten. Augenblicklich sind schweizer, italienische und russische Fachleute dabei, das Werk auch fit zu machen für die Herstellung von Tiefkühlbackwaren, um dann auch mit polnischen und belgischen Produzenten in den Wettbewerb treten zu können.

 

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Die Band Impvlse setzte gestern auf Facebook einen Post in englischer Sprache ab, der hier in behutsam redaktierter deutscher Übertragung erscheint, weil eindrucksvoll zeigt, was da auf der Bühne und hinter den Kulissen des Rockbandaustausches zwischen Erlangen und Wladimir seit zehn Jahren wächst und gedeiht. Aber lesen Sie selbst:

Impvlse

Im November 2018 nahmen wir an der Endausscheidung des Newcomer-Festivals in Erlangen teil. Wir erinnern dieses Datum als einen unserer wohl außergewöhnlichsten Auftritte, denn es waren all unsere Fans, Freunde und Familien gekommen, um für uns zu stimmen, damit wir die Reise nach Wladimir gewinnen. Jetzt, fast ein Jahr später, haben Eure Stimmen die allerunglaublichste Sache möglich werden lassen, die wir je als Band vollbrachten.

Wir stehen noch immer ganz unter dem Eindruck des vergangenen Wochenendes und der unglaublichen Zeit, die wir in Rußland verbrachten. Es war ein Wochenende mit drei Shows in drei Städten und ungezählten neuen Freundschaften. Wir sind noch immer überwältigt von den Erinnerungen an all die großartigen Leute, die wir trafen, und von den unvergeßlichen Momenten, die wir erlebten.

Dieser Post ist als Dankeschön an die ungezählten hilfreichen Hände gedacht, an all die Organisatoren, die anderen Bands und an alle, die zu unseren Shows kamen und Spaß mit uns hatten. In erster Linie möchten wir Peter Steger und dem Team vom Amt für Soziokultur dafür danken, diese Reise möglich gemacht zu haben. Wir sind voll des höchsten Respekts für die Verbindung, die sie mit Erlangens Partnerstadt Wladimir aufgebaut haben, für ihr Werk, das für Bands aus beiden Städten die Türen zum Kontakt öffnet. Dann möchten wir unseren großartigen russischen Freunden danken, die uns das Gefühl gaben, als wären wir zu Hause bei ihnen, für die Organisation dieser unglaublichen Konzerte und für die Zeit, die sie sich nahmen, um uns ihre schönen Städte zu zeigen. Ganz besonders rufen wir unseren Dank unseren Freunden Andrej und Ilja zu. Wir bleiben Euch für immer verbunden für Euer gastfreundliches Wesen und die Freundschaft, die wir schlossen.

Wir sind auch dankbar, diese Erfahrung mit unseren neuen deutschen Freunden von Meloco geteilt zu haben. Es war ein ausgesprochenes Vergnügen, die Bühne mit Euch zu teilen, wir freuen uns schon darauf, das in nächster Zukunft wieder einmal zu tun. Und dann gilt unser Dank natürlich auch all den russischen Band, die während dieser Tour mit uns auftraten, darunter Bosphorus Night, Abandoned Land, Faтальный Выстрел, Metamorphis und Ragged Jeans! Wir sind stolz, mit diesen professionellen und talentierten Musikern auf einer Bühne gestanden zu sein und hoffen, Euch bald in Deutschland wiederzusehen!

Nicht vergessen möchten wir schließlich bei unserem Dank all die Leute in Wladimir, Murom und Kowrow, die zu unseren Konzerten kamen und uns dieses besondere Gefühl vermittelten, die jene Auftritte zu den besten machten, die wir je spielten, und für ihren endlosen Applaus. Wir werden Euch nie vergessen und wollen unser Möglichstes tun, um wiederzukommen und Euch noch einmal so richtig zu rocken!

Endless love, The IMPVLSE boys

Meloco, Impvlse und die russischen Freunde in Murom

Jetzt ist es aber auch Zeit, auf Ragged Jeans aus Murom hinzuweisen, eine Band, die schon im Namen darauf hinweist, warum richtig guter Rock fetzig sein sollte. Das Quartett fährt schweres Geschütz auf, gehört – wie bisher fast alle russischen Gruppen im Rahmen des Austausches – zu den Auslegern einer robusten Variante des Metal-Genres, die bisher noch immer den Geschmack des Erlanger Publikums traf. Ragged Jeans – bitte schon einmal vormerken! – treten am 14. November bei freiem Eintritt ab 19.00 Uhr in der Nürnberger Cult-Factory Luise, Scharrerstraße 15, im Rahmen der Reihe Open Space auf, bevor sie dann am 16. November als Gastband im Erlanger E-Werk gegen 23.00 Uhr das Newcomer-Festival im Gitarrengewitter enden lassen. Die vier Rock-Gentlemen geben sich sogar die Ehre, das Publikum persönlich einzuladen: https://is.gd/IdkWww

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Seit zehn Jahren tauschen sich nun schon die Rockbands aus Erlangen und Wladimir aus. Ein Erfolgsprojekt des Amtes für Soziokultur, eine echter Bonus für die Städtepartnerschaft.

Meloco und Impvlse mit Schamil Chabibullin, Mitorganisator der Tournee und selbst Rockmusiker, in Wladimir

In diesem Jahr nahmen erstmals zwei Ensembles aus Erlangen teil: wie üblich die Gewinnerband des vorjährigen Newcomer-Festivals, dieses Mal Impvlse, sowie Meloco, die bereits 2014 Wladimir so erfolgreich rockten, daß die fünf Jungs unbedingt noch einmal zurückkehren wollten.

Jetzt, am vergangenen Wochenende war es so weit. Und es wurde eine Tour durch die ganze Region Wladimir, gute tausend Kilometer lang mit den Transfers von und nach Moskau, mit Stationen in Murom, Kowrow und natürlich in der Partnerstadt.

Dem Blog fehlen Worte und Stimme, um die Atmosphäre wiederzugeben, zumal der Musikkorrespondent der Redaktion leider selbst nicht dabei sein konnte. Also lassen wir die Bilder sprechen – und freuen uns schon auf das nächste Newcomer-Festival im November, wenn Ragged Jeans aus Murom das E-Werk rocken wird.

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Wie reich die Wladimirer Kunstszene ist, kann gar nicht oft genug gesagt und gezeigt werden. Darunter auch viele noch völlig unbekannt, um nicht zu sagen verkannte Talente.

Ob sich hinter diesem Kunstwerk in der Rasinastraße, unweit der Philharmonie, ein russischer Banksy verbirgt? Wir wissen es (noch) nicht. Jedenfalls freut es das Auge in dieser trüben Jahreszeit, wie Alexander Puschkin den Herbst nannte.

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Mittwoch, 21. August: Eintauchen in Murom – Wasserspiele in Wladimir

Die Fahrt nach Murom dauerte ca. zwei Stunden. Dort wurden wir vom russischen Sagenheld Ilja Muromez begrüßt, der sich bewundernswerterweise in seiner Ritterrüstung – trotz ca. 30 Grad – vielfach ablichten ließ.

Sergej Skuratow und Sergej Jermolin mit Ilja Muromez

Bei der Besichtigung des Klosters in Murom, konnte ich buchstäblich in die Materie eintauchen – im Kloster, 3x tief in eiskaltes Wasser. Das Bekreuzigen (so der Plan) habe ich zu Gunsten des Luftholens (Realität) weggelassen (das wird einem sicher verziehen!).

Das war sehr erfrischend.

Abends fuhr ich mit einer Mitreisenden in die Innenstadt von Wladimir, wo wir sehr viel Zeit bei den Wasserspielen verbrachten, die ab 20 Uhr mit Musik aus unterschiedlichsten Sparten unterlegt sind. Vom Kinderlied, über Pop/Rock, Klassik – in verschiedenste Sprachen. Das ist mal ein niedrigschwelliges Kulturangebot! Dank warmem Wetter hatten obendrein Kinder und Jugendliche (auch ein paar Erwachsene) ihre Freude am und im Wasser – am Versuch, nicht naß zu werden oder eben am Risiko.

Jurorinnen

Donnerstag, 22. August: Eröffnung der internationalen Ausstellung „Wo beginnt die Heimat“, Besuch des Museums im Goldenen Tor, Besuch des Erlangen-Hauses, Abschlußabend

Eine spannende Ausstellung – tolle Arbeiten! Ich sah sie ja nicht das erste Mal, sondern schon bei der Jury-Sitzung, aber das erste Mal so toll präsentiert. Während der Ausstellung erfuhr ich, daß ich in zwei Minuten eine kurze Ansprache halten sollte. Hierzu ein mir wirklich wichtiger Grundgedanke zum Thema „Heimat“ kurz skizziert:

Heimat ist dort, wo man Wurzeln findet, und es sollte gleichzeitig ein Platz sein, an dem einem Flügel wachsen können. Kunst ist eine Sprache. Kunst ist international und läßt uns Flügel wachsen, läßt uns fliegen und läßt uns liebevoll einen Blick über den Tellerrand werfen auf die Heimat aller Menschen: die ERDE.

Später erhielt ich von einer Mit-Jurorin einen bemalten Lebkuchen in Form unseres Planeten geschenkt – das hat mich sehr berührt.

Es folgten der Besuch im Museum Goldenes Tor. Erschreckend, daß sich die Menschen hier vor langer Zeit, im Kampf um ein Stück „Heimat“, die Köpfe eingeschlagen haben. Dann noch die Bilder von russischen Soldaten im 2. Weltkrieg – alles sehr bewegend.

Auf meinen Wunsch konnte ich noch eine Jugendkunstschule in Wladimir besuchen und das Erlangen-Haus. So viele Eindrücke!!! Ein Bummel durch Wladimir beendete den angefüllten Nachmittag.

Am Abend gab es die große Abschlußveranstaltung mit der Übergabe von Diplomen, und Pokalen, einer Bühnenshow vom Feinsten, alles wieder hochprofessionell. Daß Arbeiten von Kindern und Jugendlichen in einer derartigen Weise hochgeschätzt und gewürdigt werden, ist für mich als Leiterin einer Jugendkunstschule aus Deutschland tatsächlich äußerst bemerkenswert (und neu).

Gekrönt wurde der Tag mit einem wunderbaren Empfang für die Delegationsleitungen. Jeder konnte nochmal Geschenke und abschließende Worte an die Organisationsleitung überbringen, dann haben wir gefeiert, sehr lecker gegessen, uns ausgetauscht.

Als mir eine Delegationsleiterin aus der Ukraine ein Geschenk übergab, dachte ich nur noch: „Weltfrieden“. Vielleicht können solche Veranstaltungen tatsächlich einen großen Beitrag leisten.

Freitag, 23. August:

Abfahrt nach Moskau – Heimflug

Die sehr viel schnellere Heimreise führte mich mit der Bahn nach Moskau. Hier stieß ich kurz wieder auf Sprachbarrieren, fand aber dann doch die richtige Metro, die mich zum Flughafen bringen sollte. Dort hatte ich noch einen sehr, sehr langen Aufenthalt…

Annette Rollenmiller

Und hier geht es zu einer Bilderschau der Veranstaltung: https://is.gd/h3fFSV

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