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Archive for the ‘Kultur’ Category


In einem Brief an die Redaktion des Blogs schreibt Tatjana Parilowa davon, wie viel man auf der Plattform von interessanten Menschen und Begebenheiten erfahren könne. Mehr noch: „Für mich ist das schon eine im guten Sinne gemeinte Abhängigkeit, unbedingt jeden Tag die Seiten des Blogs zu öffnen, um Neues und Interessantes über die Politik die Partnerschaftsbeziehungen, über Kinder, Menschen, Kultur und Natur zu erfahren.“ Und dann das: Die Leserin wird zur Erzählerin und berichtet von einem Wladimirer Künstler mit Namen Wassilij Kossaurow.

Wassilij Kossaurow

Am 1. Mai 1959 in der Partnerstadt geboren, schließt er 1987 die dortige Fakultät für künstlerische Graphik ab und beteiligt sich früh an lokalen, regionalen und internationalen Ausstellungen. Werke des Malers hängen mittlerweile in russischen, französischen und amerikanischen Privatsammlungen, und in den fernen 90er Jahren zeigte Wassilij Kossaurow seine Werke sogar einmal im Erlangen-Haus.

Wassilij Kossaurow – Energetisches Tal

Fragt man allgemein nach der Rolle des Künstlers in der modernen Welt und nach seinem besonderen Platz in der Gesellschaft, kommt man rasch zu der Aussage, sie habe viel mit der Schaffung neuer Lebensmöglichkeiten zu tun, mit der Mediation  der sozialen Veränderungen und mit der Anstrengung, das Alltagsleben und das Kreative in ihren radikalen Veränderungen abzubilden.

Wassilij Kossaurow – Müdigkeit

Das Werk Wassilij Kossaurows ist eine unablässige Suche, immer begeistert von der russischen Avantgarde und der Theorie des Kosmismus sowie der Esoterik und Theosophie, woher sich sein Thema „Energetik der Seele“ herleitet.

Wassilij Kossaurow – Energetisches Dreieck

Viel Zeit verwendet der Künstler auf die Restaurierung alter Werke. So hat er etwa dem Erzengel Gabriel im Altarbereich der Christi-Verklärungs-Kirche in Porezkoje, Landkreis Susdal, neues Leben eingehaucht.

Wassilij Kossaurow – Es wird Abend

Vielleicht angeregt von den Restaurierungen setzt sich die Auseinandersetzung mit Engeln in seinem Werk fort. Diese menschenähnlichen Flügelwesen als Boten zwischen dem Materiellen und Geistigen, zwischen Gott und dem Menschen, haben es ihm jedenfalls besonders angetan.

Wassilij Kossaurow – Konfrontation

In der christlichen Glaubenslehre kommen den Engeln ja viele Rollen zu: Vermittler, Streiter, Beschützer, Bewacher. Jeder Künstler kleidet sein Verständnis der Rolle von Engeln in diese oder jene Form und Gestalt, drückt in seiner individuellen Art und Weise die persönliche Interpretation des Bildes aus.

Wassilij Kossaurow – Schutzengel

So tut das auch Wassilij Kossaurow mit seinen Mitteln.

Wassilij Kossaurow – Wer bin ich jetzt?

In Rußland gibt es keine Familie, die nicht vom Krieg betroffen wäre. Der Großvater des Künstlers starb in einem KZ. Die Suche nach Angaben zu dessen Schicksal dauerten lange und führten schließlich zu einer Nummer, unter der er im Lager geführt wurde.

Wassilij Kossaurow – Großvater

„Das Werk Wassilij Kossaurows zeichnet sich durch Einflüsse der Suprematen und Konstruktivisten der russischen Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts aus, allerdings in seiner ganz eigenen Ausprägung: von der Gegenstandslosigkeit eines Malewitsch zu expressiven Formen und bestimmteren Begriffen und Phänomenen. In den Arbeiten des Künstlers findet man die kosmische Kälte mit der irdischen Wärme verbunden, ebenso wie die Abwesenheit einer sichtbaren Grenze zwischen Wachzustand und der Vorstellung, ein Zustand, der unsere Herzen bewegt“, schreibt Nadeschda Sewastjanowa, leitende wissenschaftliche Mitarbeiterin des Wladimirer Landesmuseums.

Wassilij Kossaurow – Auszug

Selbst freilich meint der Künstler, die beste Lehrerin sei die Natur.

Wassilij Kossaurow – Flußlandschaft im Herbst

Die „Innere Speisekammer“ Wassilij Kossaurows ist nicht einfach nur die Ausstellung eines Künstlers, sondern eine Nenner der Themen eines internationalen Projekts unter dem Begriff „Engel“, das die Werke von 45 Künstlern aus Europa und Rußland vereint.

Wassilij Kossaurow – Ausstellungsplakat

Das Schaffen des Wladimirer Malers ist mittlerweile in Deutschland, in der Slowakei und in der Tschechei bekannt als Ausdruck des russischen Surrealismus. Und in Rußland wurde die „Innere Speisekammer“ zum Jubiläumsdebut für den Wladimirer.

Tatjana Parilowa

 

 

 

 

 

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Bei der Präsentation der russischen Ausgabe des Bandes „Komm wieder, aber ohne Waffen!“ im April zeigte ein eigens aus Nischnij Nowgorod nach Wladimir angereistes Schülerensemble Szenen eines gleichnamigen Stücks, das auf Motiven des Buches mit Erinnerungen von Wehrmachtsangehörigen an ihre Zeit in Kriegsgefangenenlagern fußt und dessen Titel auf einen Satz zurückgeht, den eine alte Russin 1949 in der späteren Partnerstadt Erlangens zu dem Wehrmachtssoldaten Alfons Rujner unmittelbar vor dem Heimtransport sagte. Oberbürgermeister Florian Janik zeigte sich tief beeindruckt von der Bühnenfassung und sprach spontan eine Einladung nach Erlangen aus. Nun geht die Truppe Ende des Monats in Süddeutschland auf Tournee und startet ihre Gastspiele am Sonntag, den 22. Oktober, um 17.00 Uhr im Gemeindezentrum St. Xystus im Erlanger Stadtteil Büchenbach, Kolpingweg 16. Tags darauf ist es vormittags in der Waldorfschule, Rudolf-Steiner-Str. 2 (nur nach Anmeldung, da geschlossene Veranstaltung), zu sehen.

Rose Ebding, Initiatorin des Projekts, war von 2014 bis 2017 Landesprogrammlehrerin am Gymnasium Nr. 1 in Nischnij Nowgorod und erarbeitete zusammen mit ihrer Kollegin, Marina Kotschkina, und der Klasse 10 das Stück, das sich um drei Protagonisten rankt. Einer von ihnen, der 95jährige Wolfgang Morell aus Erlangen, wird die Truppe begleiten und nach den Aufführungen für Fragen zur Verfügung stehen. Das Schauspiel wird in deutscher und russischer Sprache (mit deutschen Übertiteln) dargeboten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Wolfgang Morell und Schanna Woronzowa, gesehen von Rose Ebding

Folgender Trailer gibt Aufschluß darüber, worum es in dem Stück geht:

Der Fernsehsender NTV drehte in Nischnij Nowgorod einen Film über die Begegnung von Wolfgang Morell mit seiner Jugendliebe, Schanna Woronzowa, nach 68 Jahren, der in den Tagesnachrichten ausgestrahlt wurde und unter folgendem Link zu sehen ist: https://is.gd/bQAJMK (auf Russisch)

Außer in Erlangen wird die Aufführung noch gezeigt: am 24.10., um 19.00 Uhr am Immanuel-Kant-Gymnasium in Leinfelden, am 26.10. vormittags am Gymnasium Markdorf sowie um 19.30 in der Waldorfschule Überlingen, am 27.10. vormittags am Graf-Zeppelin-Gymnasium in Friedrichshafen und zum Abschluß am 29.10. um 16.00 Uhr im Bürgersaal des Rathauses Immenstaad. Hier zum Nachlesen und als Vorgeschmack noch einmal die schönste deutsch-russische Liebesgeschichte: https://is.gd/3DVrjV

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2017 jährt sich die Oktoberrevolution zum hundertsten Mal. Das E-Werk Kino nimmt dies zum Anlaß für eine russische Filmwoche, in der bedeutende Werke der sowjetischen Kinematographie ebenso gezeigt werden wie neue Filme, davon zwei als Preview vor Kinostart. Beginnend mit einer (fast) zeitgenössischen Nachzeichnung der Ereignisse während der Revolution („Oktober“) über einen Tarkowskij-Klassiker („Iwans Kindheit“) hin zu Filmen aus der nachsowjetischen Zeit.

Oktober – Dieser Film läuft in…

Die Streifen laufen in der russischen Originalfassung mit deutschen Unter- bzw. Zwischentiteln:

Iwans Kindheit, 1962

Fr., 20.10., 18.15 Uhr Leviathan
21.00 Uhr Iwans Kindheit
Sa., 21.10., 19.00 Uhr Leviathan
So., 22.10., 18.00 Uhr Iwans Kindheit
20.00 Uhr Loveless
Di., 24.10., 18.00 Uhr Leviathan
20.00 Uhr ОКТЯБРЬ / Oktober (Stummfilm mit Pianobegleitung)
Mi., 25.10., 18.00 Uhr Iwans Kindheit
20.00 Uhr Liebe auf Sibirisch

E-Werk 2

Leviathan

Eine seltene Gelegenheit, das sowjetisch-russische Kino kennenzulernen, die hoffentlich zahlreich genutzt wird, damit es bald eine Fortsetzung gebe im E-Werk an der Fuchsenwiese. Mehr zu den Filmen und Eintrittspreisen unter: https://is.gd/otOO9J

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„Ich hätte nie gedacht, in nur fünf Tagen eine solche Skulptur zuwege bringen zu können“, schüttelte heute morgen noch kurz vor dem Abflug Jurij Iwatko staunend den Kopf. „Aber die Umstände und die Deutschen ließen mir keine Wahl…“ In der Tat war der Zeitrahmen für das Bildhauersymposium auf dem Rudeltplatz zum Thema „Tier – Liebe / Tierliebe“ vom Förderverein „Kunstzeit“ recht eng gezogen, um das so anspruchsvolle Material Holz zu bearbeiten. Doch der Künstler aus Alexandrow in der Region Wladimir wußte sich zu helfen und traf die richtige Wahl unter seinen fünf Entwürfen, die er von zu Hause mitgebracht hatte.

Widerstand, Skulptur von Jurij Iwatko, gesehen von Dominik Steger

Entschieden hat sich das Mitglied des Wladimirer Kunstvereins schließlich für den Fisch aus Holz, dem er den Namen „Widerstand“ gab, ohne zu wissen, wie sehr das zu den Stadtwerken passen würden, die seinen Aufenthalt finanzierten und für das hervorragende Erlanger Trinkwasser ebenso wie für die Fischtreppe an der Wöhrmühle zuständig sind.

Widerstand, Rückseite der Skulptur von Jurij Iwatko, gesehen von Dominik Steger

Laut Vereinbarung des Veranstalters mit den Teilnehmern am Symposium gehen die Arbeiten in den Besitz der Mäzene über. Die Erlanger Stadtwerke zeigten sich gestern glücklich über die gelungene Skulptur, die im neu einzurichtenden Ausbildungszentrum ihren Platz finden soll. Und der Künstler selbst: „Das war eine richtige Hamburger Rechnung, wie man auf Russisch sagt. Es ging alles fair und nach den Regel zu, und ich bin den Gastgebern dankbar für diese Erfahrung. Hauptsache, die Arbeit ist gelungen und der Künstler selbst ist auch zufrieden.“ Was will man mehr!

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Der Förderverein Kunstzeit für junge zeitgenössische Kunst im Erlanger Stadtteil Büchenbach veranstaltet vom 9. bis 16. September auf dem Rudeltplatz zum ersten Mal ein Bildhauersymposium mit dem Thema „Tier – Liebe / Tierliebe“. Gekommen ist zu der Veranstaltung unter freiem Himmel auch Jurij Iwatko, in Erlangen seit seinen Arbeiten in Tennenlohe kein Unbekannter mehr.

Jurij Iwatko bei der Arbeit an seiner neuen Skulptur, gesehen von Dieter Erhard

Noch hat das Mitglied des Kunstvereins der Region Wladimir seine Arbeit nicht abgeschlossen, aber wohl schon morgen wird die Skulptur fertiggestellt und dann mit den anderen Arbeiten im Neuen Park Büchenbach in der „Straße der Kunst“ zu sehen sein.

Jurij Iwatko und sein „Letztes Opfer“, gesehen von Dieter Erhard

Betreut von Jelena Schaab und seinem Künstlerfreund, Dieter Erhard, geht die Arbeit leicht von der Hand, und es bleibt natürlich auch Zeit, sein „Letztes Opfer“ an der Skulpturenachse in Tennenlohe zu besuchen. Eine Wiederbegegnung von Schöpfer und Geschöpf.

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Ende August in Erlangen, Zeit der Poeten. Grund und Anlaß, einmal wieder zu lesen, was man in der Partnerschaft so schreibt, etwa Wladimir Krakowskij, 1930 in der Nähe von Odessa geboren und nach mehreren Stationen von Riga aus 1958 nach Wladimir gekommen, wo er dann auch als Journalist und Autor von Prosa und Lyrik, aber auch philosophischen Schriften hängenblieb.

August. O, August,
man schreibt nicht im Stehen,
wenn der Duft einen schaudern läßt,
dieses Laub, Ende des Sommers,
Pasternak auf dem Schoß,
und sie ist weg,
nicht mehr da.

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Die Schlinge der Zeit

Die Schlinge der Zeit schnürt die Kehle zu, der Tod im Bad entsteigt dem beschlagenen Spiegel. Deine Feinde sind jene, die dir wohlgesonnen, Stufe um Stufe nennt sich das – Aufstieg zur Selbsterkenntnis. Es sind ihrer drei, der eine schmal und dürr wie ein Zweig im Herbst, der andere beleibt wie ein Händler vom Markt und der dritte, den weder du noch sonst jemand zu sehen bekommt, ein wilder Grantler. Da gehen sie einher, nicht deine Laster sind sie, sondern deine Tage sind sie, aufgezehrt von der Zeit, deine unerreichbaren Möglichkeiten sind sie und deine im Lauf des Lebens nicht zu verwirklichenden Pläne sind sie. Schwarz sind sie gewandet, spiegeln wider sich in allem, was dein Dasein so umgibt, das so kleinlich ist, so ohne Anmut oder Reiz, bist du einer doch für sie, den sie nicht fürchten, während sie für dich sind jene, die dich alle Tage peinigen, wenn sie an den Türspalt deines Kopfes klopfen, deiner unbewußten Hirnregionen, du versuchst erst gar nicht mehr, davonzulaufen, humpelst vielmehr unter deiner übergroßen Bürde.

„Wer seid ihr denn?“ fragst du unerbittlich. Wie aus einem Munde kommt die Antwort: „Wir sind du.“ – „Ich bin ich, warum nur hör ich euch?“ – „Du kannst uns nicht hören, weil du nämlich wir bist.“ – „O, mein Gott! Wann habe ich nur so gesündiget in meinem Leben, daß ich diese Stimmen hören muß?“ – „Du hast nicht gesündigt, schüttle diese seltsam religiösen Dogmen und Gebote ab, du bist wie du bist, nur du kannst selbst empfangen dich, niemand kann das für dich übernehmen.“ – „Aber wie? Wie nur kann ich solches tun? Sag’s mir doch, du, meine Stimme der Vernunft!“ – „Am Abend vor dem Vollmond mußt du reinigen den Leib von den dich tadelnden Wehen des Alltags und selbst im Scheine einer Kerze widerspiegelnd dich empfangen.“ – „Aber, hol’s der Teufel, Vollmond haben wir doch heute schon!“

Lauf! O, Schmutziger! Dein berauschtes Auge hängt an den Lippen der Erde, vergeben wird dem, der sich verspätet, und nicht verborgen bleibt ihm der Keller seines Bewußtseins.

aus dem Russischen von Peter Steger

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Ein neues Denkmal für einen Filmklassiker und dessen weltberühmten Regisseur sind seit fast einem Monat in Susdal zu bestaunen. Damit hat es seine besondere Bewandtnis. Hier nämlich, in der Partnerstadt von Rothenburg, drehte Andrej Tarkowskij 1965 die so eindrucksvolle Abschlußszene von „Andrej Rubljow“ – mit dem Gießen der Glocke, diesem bildmächtigen Symbol für die Kraft der Jugend und Kunst.

Eine stilisierte, vier Meter hohe Glocke, überragt von einer kreuzgekrönten Kuppel, stellt denn auch den mächtigen Hintergrund des Denkmals dar, vor dem der Regisseur und zwei seiner Darsteller, Anatolij Solonizyn als Andrej Rubljow und Nikolaj Burljajew als Boriska, lebensgroß zu stehen kommen, geschaffen in dreijähriger unentgeltlicher Arbeit von der Moskauer Künstlerin Maria Tichonowa zum 85. Geburtstag des bereits 1986 verstorbenen Filmemachers.

Maria Tichonowa

Vor 50 Jahren kam der dreistündige Streifen „Andrej Rubljow“ in den Verleih, freilich von der sowjetischen Zensur einigermaßen zurechtgestutzt und vor allem wegen seiner religiösen Thematik von den Ideologen des Kremls argwöhnisch beäugt. Von Leonid Breschnjew freilich heißt es, die Vorführung habe ihn gelangweilt und schon nach wenigen Minuten sei er ins Billardzimmer verschwunden…

Denkmal für den besten Film aller Zeiten und Völker und dessen Schöpfer, den großen russischen Regisseur A. Tarkowskij

Berufenere Betrachter wie Ingmar Bergman riefen aus, noch nichts in der Art gesehen zu haben, und in der Tat erhielt das Werk mit Szenen, die auch in Wladimir gedreht wurden, Auszeichnung um Auszeichnung bis hin zur Aufnahme in die Empire-Liste der 500 besten Filme aller Zeiten auf Platz 36. Etwas großsprecherisch deshalb, was da die Inschrift des Monuments verkündet, aber im Überschwang der Begeisterung verzeihlich – und nachvollziehbar, wenn man sich wieder einmal der überwältigenden Bildsprache von „Andrej Rubljow“ überläßt und sich mit ihm auf den beschwerlichen Weg zwischen Kunst und Religion durch das spätmittelalterliche Rußland macht, an dessen Ende das göttliche Leuchten der Inspiration wartet.

 

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