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Archive for the ‘Kriminalität’ Category


Während man im Deutschen von der Leiche im Keller spricht, verweist man im Englischen im Fall von einem persönlichen „XY unbekannt“ auf das Skelett im Schrank, eine Redensart, die das Russische in Lehnübersetzung übernommen hat. Wie wörtlich die Phraseologie bisweilen genommen werden darf, zeigt ein skurriler Mordfall.

Sie haben kein Skelett im Schrank?! Vielleicht ist das ja auch gar nicht Ihr Schrank…

Laut polizeilichen Ermittlungen hat ein 27jähriger Wladimirer nach einem Saufgelage bei sich zu Hause einen 52jährigen Gast mit Faustschlägen und Fußtritten in den Tod geprügelt. Die Leiche versteckte der Totschläger im Schrank seiner Mietwohnung und ließ den dann zwei Tage später nebst Inhalt von einer Umzugsfirma in eine eigens angemietete Garage bringen. Nach eineinhalb Monaten kündigte der Vermieter wegen der Geruchsentwicklung, ohne zu ahnen, welcher Provenienz diese war, das Mietverhältnis. Spätestens da begriff wohl auch der Verbrecher die Brisanz der Umstände und ließ den ominösen Schrank in ein Waldstück bringen, wo er dann einen Abhang hinuntergeworfen wurde. Nun hat man Schrank und Inhalt gefunden, den geständigen Verdächtigen dingfest gemacht, und im Laufe des Prozesses wird sich dann schon zeigen, ob es da noch mehr Leichen im Keller bzw. Skelette im Schrank gibt…

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Es gibt Vorfälle, von denen man sich wünscht, sie seien nie geschehen, erinnern sie doch allzu sehr an die grausamsten Szenen aus dem 1962 erschienenen Roman „Clockwork Orange“ von Anthony Burgess, angesiedelt in der näheren Zukunft, also mittlerweile wohl in unseren Tagen. Das Buch stellt die Frage: „Is it better for a man to have chosen evil than to have good imposed upon him?“ und beantwortet sie mit einer „Ultra-Brutale“, einem Totschlag in Folge von „Tollschocks“, wie Schläge in dem „Nadsat“ genannten Jargon heißen, den Alex und seine Gang verwenden.

Wechsel von Ort und Zeit – vom fiktiven London vor fast 60 Jahren ins Moskau vom 31. März 2018. Da erschlug eine Rotte junger Männer auf offener Straße einen 42jährigen Menschen, dessen Äußeres den Angreifern mißfiel. Es handelte sich um Jewgenij Sapajew aus Welikowo, einem Dorf im Landkreis Gorochowez, Region Wladimir. Sein Vergehen: Seit Kindheit fühlte er sich in seinem männlichen Körper nicht wohl, wollte Frau werden und sein. Dazu war er bereit, sich selbst zu verstümmeln, durchaus fachkundig übrigens, wie die behandelnden Ärzte in Nischnij Nowgorod anerkennend bestätigten. Vier Operationen führte der alleinstehende Transsexuelle nach intensivem Studium von Fachliteratur unter Narkose eigenhändig an sich selbst aus und fuhr jeweils anschließend mit dem Zug in ein Krankenhaus in der Stadt am Zusammenfluß von Wolga und Oka, weil er den Medizinern vor Ort nicht vertraute. Warum die schier unvorstellbare Pein? Für den kostspieligen Eingriff fehlten die Mittel.

Jewgenij Sapajew in einer seiner Filmrollen

Doch noch eine ganz andere Pein nahm Jewgenij Sapajew, dessen Eltern schon in seiner Jugend verstorben waren, auf sich: Um Geld zu verdienen, mimte er in Filmen den ganzen Kerl und setzte sich später in Talkshows dem eifrigen Geifer des Publikums aus, wenn er von sich und seinem Wesen sprach. Was da so alles in Kommentarspalten geschrieben stand, erspart der Blog seiner Leserschaft.

Jewgenij Sapajew im TV unter der Überschrift „Gliedverstümmelung“

Nun hat man ihn, der einfach nur er selbst sein wollte, wie die Bloggerin Jewgenia Sundukjan in der Komsomolskaja Pradwa schreibt, umgebracht, „weil er einen Traum hatte“, weil es „bei uns Menschen voller Vorurteile gibt, die alle wissen, wie man richtig zu leben habe, für wen man kein Mitgefühl aufzubringen brauche.“

Jewgenij Sapajew als Nastja

Vier Jahre lang hatte es gedauert bis das Geld beisammen war. Neben den sporadischen Engagements bei den Medien brachten Arbeiten als Streckengeher bei der Bahn oder als Gehilfe in der Viehwirtschaft den einen oder anderen Rubel ein. Bis es reichte für die entscheidende Operation in Moskau. Bei seiner letzten Selbstverarztung hatte Jewgenij Sapajew, der sich mittlerweile Nastja nannte, besondere Sorgfalt walten lassen, so daß es möglich gewesen wäre, die Geschlechtsumwandlung erfolgreich durchzuführen. Aber es sollte nicht mehr dazu kommen. Welch eine Tragik auch vor dem Hintergrund, daß bereits 1970 Viktors Kalnbērzs die erste Operation dieser Art in der UdSSR vorgenommen hatte, die übrigens 20 Jahre lang der Geheimhaltung unterlag, da nicht ins ideologische Weltbild passend…

Nach Auskunft einer Freundin brachte man die Leiche nicht zurück in die Wladimirer Heimat, man setzte Jewgenij Sapajew vielmehr an einem unbekannten Ort als Obdachlosen in Moskau bei, womit sich wieder der Kreis zu „Clockwork Orange“ in London schließt. Oder soll man noch weiter zurückgehen? Bis zum Evangelium nach Lukas, wo es heißt: „Und Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Legion. Denn es waren viele böse Geister in ihn gefahren.“

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Der schreckliche Unfall bei Pokrow in der Region Wladimir ging bereits durch die Presse, sogar Angela Merkel kondolierte den Angehörigen der 16 Todesopfer, darunter ein Kind. Ein vollbesetzter 58-Plätze-Bus aus Kasachstan war gestern nacht um 3.39 Uhr auf einem Bahnübergang mit einer Panne liegengeblieben und von einem Zug erfaßt worden.

Einige Passagiere des Busses hatten trotz nachtschlafener Zeit, vom Fahrer alarmiert, den Ernst der Lage begriffen und versucht, das Fahrzeug von den Gleisen zu schieben; gleichzeitig zog der Lokführer die Notbremse. Doch der Aufprall war nicht mehr zu vermeiden und hinterließ ein Bild des Grauens.

Die Einsatzkräfte brachten die Verletzten, darunter auch Kinder, in die umliegenden Krankenhäuser, ein Patient verstarb später in der Wladimirer Notfallklinik.

Die Tragödie hinter dem Unfall: Der Bus war von Schleusern organisiert und mit illegalen Gastarbeitern aus Usbekistan besetzt, die für 5.000 Rubel die eine ganze Woche währende Reise angetreten hatten, um in Rußland ihr Glück zu suchen.

Der Kopf der Schleuser, ein Kasache, sitzt bereits in Untersuchungshaft. Aber Fachleute gehen davon aus, daß derlei Unternehmungen recht häufig vorkämen, daß dahinter ein System stecke. Die nicht verletzten Fahrgäste haben denn auch schon Anzeigen erhalten und werden ausgewiesen, was auch denen droht, die noch in den Krankhäusern behandelt werden, wobei da wohl noch zu klären sein wird, wer für die Kosten aufkommt.

Ebenfalls gestern nacht ein grausiger Unfall im Landkreis Alexandrow: Ein Lkw rammte frontal einen Pkw, der sofort Feuer fing und dessen Insassen, drei Erwachsene und ein Kind, in den Flammen umkamen.

Gennadij Karaulow

Und schließlich wird heute der Arzt Gennadij Karaulow zu Grabe getragen, der in seinem 77. Lebensjahr verstarb und schon 1990 im Rahmen der Aktion „Hilfe für Wladimir“ sein Orthopädisches Zentrum in Jurjewez, inzwischen in die Partnerstadt eingemeindet, weit öffnete für die Kontakte mit den Kollegen aus Erlangen. Ihnen allen ein bleibendes R.I.P.

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Am 30. März vergangenen Jahres kam eine gar düstere Geschichte ans Licht. Jemand hatte geplant, Sergej Sacharow, den ehemaligen Oberbürgermeister von Wladimir und jetzigen Stadtdirektor von Susdal, zu entführen, um Lösegeld zu erpressen. Festgenommen hatte man einen 29jährigen Mann, den der Inlandsgeheimdienst seit Herbst 2015 beobachtete und verdächtigte, den Politiker in einer eigens angemieteten Garage am Stadtrand von Wladimir mit verschiedenem Werkzeug foltern zu wollen – etwa Finger abzuschneiden oder Zähne abzufeilen -, um mittels der Schmerzensschreie, die der Erpresser den Verwandten zuzuspielen vorhatte, seiner Forderung nach zehn Millionen Rubeln Nachdruck zu verleihen. Ausführen wollte der Verkaufsleiter mit einem durchaus ansehnlichen Monatseinkommen von 50.000 Rubeln mit einem vorbestraften Komplizen, der weitere Helfer anwerben sollte, aber an verdeckte Ermittler geriet. Da hatte der Verdächtige aber schon den mutmaßlich reichen Sergej Sacharow im Visier und seinen Weg zur Arbeit von Wladimir nach Susdal ausgekundschaftet. Zwei Mal war er dem Politiker sogar bis in die Nachbarstadt gefolgt, um zu sehen, ob die Entführung dort besser zu bewerkstelligen sei.

Sergej Sacharow vor dem Hintergrund von Susdal

Der Spuk, von dem Sergej Sacharow erst kurz vor der Verhaftung des verhinderten Täters erfuhr, ist nun vorüber und juristisch geklärt. Neun Jahre Haft und ein weiteres Jahr in Sicherheitsverwahrung lautete dieser Tage das Urteil für Lew Kruglow, der übrigens seine Unschuld beteuert, alles auf falsche Freunde schiebt, die ihn angestiftet haben sollen, und die Sache als Provokation ausgibt, während die Ermittler weitere Ergebnisse ihrer Arbeit publik machten: Es waren weitere Entführungen von Politikern aus der Regionalregierung sowie eine führenden Mitarbeiters eines Handelszentrums geplant, und mit der Beute wollte sich der als voll zurechnungsfähig eingestufte Erpresser nach Weißrußland oder Deutschland absetzen. Nun sitzt er aber erst einmal ein, und Sergej Sacharow, der sich übrigens den Gerichtstermin und die damit verbundenen Gegenüberstellung mit seinem vorsätzlichen Peiniger erspart hatte, kann heute unbesorgt das Stadtfest in Susdal feiern, worüber sich seine Freunde freuen, heute und alle Tage.

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Wenn Sie sich selbst verletzt oder ein Ihnen nahestehender Mensch Schmerz zugefügt hat und Sie diese Spuren zudecken möchten, ist eine Tätowierung eine der besten Lösungen. Dort, wo Sie Schmerz empfanden, kann jetzt etwas Schönes sein, etwas, das ganz Ihnen gehört. Anstelle schmerzhafter und schwerer Erinnerungen können neue, ausschließlich angenehme treten. Ihre Haut kann nämlich auch nur Geschichten erzählen, die Sie gern in Erinnerung behalten.

So wirbt Rina Tsunami im Internet für ihr kostenloses Angebot, die Spuren von Gewalt – gleich ob autoaggressiv selbst zugefügt oder im häuslichen Umfeld erlitten – wenn schon nicht ungeschehen, so doch unsichtbar zu machen. Dutzende von Frauen nahmen die Dienste der Tätowierin in Wladimir schon in Anspruch, und es könnten noch mehr werden.

600.000 Frauen und Kinder sollen es nach offiziellen Angaben des russischen Innenministeriums sein, die landesweit pro Jahr Opfer häuslicher Gewalt werden; nach Zählung der Vereinten Nationen erliegen 14.000 davon ihren Verletzungen. Aber was sagen schon Zahlen über Blessuren und Erniedrigungen, über blaue Flecken und Narben, über unsichtbare Wunden der Seele…

Rina Tsunami meint, viel zu viele Frauen verhielten sich noch immer nach dem Motto: „Wenn er mich schlägt, liebt er mich!“ – und suchen die Schuld für die Ausschläge auf der leider nach oben offenen Aggressionsskala ihres Partners bei sich. Außerdem gebe es viel zu wenig Angebote für psychologische Beratung und Betreuung, Rechtsbeistand und materielle Absicherung.

Hinzu kommt seit Februar die neue Gesetzeslage: Wenn jemand innerhalb der eigenen Familie zuschlägt und das zum ersten Mal ohne schwere Mißhandlungen tut, kommt er mit einer Geldstraße bis zu 400 Euro davon oder geht für zwei Wochen in Haft. Vor dieser „Entkriminalisierung“ und Herabstufung auf eine Ordnungswidrigkeit, übrigens von weiblichen Abgeordneten der Staatsduma betrieben, lag das Strafmaß auch für Ersttäter bei bis zu zwei Jahren Gefängnis. So hart bestraft werden jetzt nur noch Prügel im Fall von Rassenhaß oder religiös motivierten Gewalttätigkeiten. Wenn es um Hiebe und Liebe geht, will sich der Staat weitgehend heraushalten. Rina Tsunami sieht die Sache differenziert:

Nach Inkrafttreten des Entkriminalisierungsgesetzes soll es mehr Anzeigen gegeben haben. Einerseits ist es ja gut, wenn man sich gleich an die Polizei wendet, andererseits könnte es damit zusammenhängen, daß angesichts der neuen Lage vielen die Hand schneller ausrutscht, viele sich von der Last der Verantwortung für ihre Handgreiflichkeiten befreit fühlen. Schwer zu sagen, was nun zunimmt: die Zahl der Gewalttaten oder der Mut, sich zur Wehr zu setzen. Ich selbst stand lange dem neuen Gesetz ablehnend gegenüber. Aber jetzt glaube ich auch an eine positive Seite, denn dem Opfer fällt es nun leichter, die Polizei einzuschalten. Die Logik dahinter: Der Schläger wird nicht gleich eingesperrt, also ist es nicht so schlimm, wenn ich ihn anzeige. Ins Gefängnis muß er erst beim dritten oder fünften Mal. Aber wer will sich schon mehrfach mißhandeln lassen, bis der Täter dafür büßt? Ein schwaches und sehr strittiges Argument also.

Wenn er dich schlägt, liebt er dich. Familiensache. Selbst schuld. Die Ehe ist wichtiger

„Die Anwendung von Gewalt ist mit der Liebe unvereinbar“, meinte Lew Tolstoj, der große Moralist und Romancier. Und die Lebenserfahrung zeigt: Wer einmal schlägt, tut es bald wieder. Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Oft ist es besser, wenn man gleich verschwindet!

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Seit Oktober vergangenen Jahres sitzt Dmitrij Chwostow wegen Korruptionsvorwürfen in Untersuchungshaft. Kurz zuvor hatte er sein Amt als Vizegouverneur der Region Wladimir, zuständig für Bauwesen, Architektur und Forstwirtschaft, verloren. Nun wurde über Pfingsten Vizegouverneurin Jelena Masanko, verantwortlich für Liegenschaften und Grundstücksverwaltung, wegen des Vorwurfs festgenommen, von Geschäftsleuten etwa drei Millionen Rubel als „Geschenk“ angenommen zu haben. Ihre mutmaßliche Gegenleistung: die Bevorzugung eines Unternehmens aus der Region Kemerowo, wo sie bis zu ihrer Berufung nach Wladimir vor vier Jahren selbst lebte und arbeitete, bei einem Auftrag aus dem Jahr 2014 zur Renovierung und Möblierung des „Weißen Hauses“, wie die „Staatskanzlei“ des Gouvernements Wladimir gern genannt wird. Gestern entschied ein Gericht in Moskau, wo die Beschuldigte ihren Erstwohnsitz hat, die Beamtin auf Antrag der Verteidigung bis Anfang August unter Hausarrest zu stellen – Verdunkelungsgefahr bestehe nicht, da man alle Unterlagen sichergestellt habe – und das Verfahren unter Ausschluß der Öffentlichkeit fortzusetzen. Grund hierfür: Jelena Masanko ist an Krebs erkrankt und hat ein Recht auf Schutz ihrer Privatsphäre.

Jelena Masanko

Gleich wie der Fall ausgehen mag, bringt die Causa der Region Wladimir landesweit viel unerwünschte mediale Aufmerksamkeit. Der Kampf gegen die scheinbar unausrottbare Korruption gilt als „Staatsräson“,  der Oppositionspolitiker und Präsidentschaftskandidat in spe, Alexej Nawalnyj, hat sich das Thema wie kein anderes auf die Fahnen geschrieben, und die Strafverfolgungsbehörden schauen genauer hin, nehmen jeden Hinweis, jede Aussage sehr ernst. Regional diskutiert man nun, ob da noch mehr im Busch sei, wer noch auf der Fahndungsliste stehen und was dies am Ende für Gouverneurin Swetlana Orlowa bedeuten könnte. Den Ernst der Lage beschreiben ausgerechnet die „Wladimirskije Wedomosti“ besonders drastisch, wenn das „Amtsblatt“ der Regionalverwaltung befürchtet: „Die Sache bedeutet einen vernichtenden Schlag gegen das Ansehen des Gouvernements Wladimir und gegen das Ansehen der Gouverneurin, Swetlana Orlowa.“ Diese – gerade zurück vom Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg, wo sie für Investitionen in ihrer Region geworben hatte – nannte die Verhaftung ihrer Stellvertreterin gegenüber TASS eine „Provokation“ und versicherte, Jelena Masanko habe kein Schmiergeld angenommen.

Jelena Masanko

Bleibt zu hoffen, daß nicht passiere, was man häufig in derlei Dingen erlebt: Im Lauf der Ermittlungen tauchen weitere Verdachtsfälle auf, wenn der Revisor sich traut, auf den Tisch zu hauen, der mit Cognac vollgestellt ist, um den russischen Liedermacher und Erzähler Anatolij Ras zu paraphrasieren.

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Nachdem gestern bekannt geworden war, daß einer der Hintermänner des U-Bahn-Anschlags von Sankt Petersburg, Abror Asimow, in einem Dorf der Region Wladimir gemeldet war, gab gestern der Inlandsgeheimdienst folgenden Meldung heraus:

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