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Archive for the ‘Jugend’ Category


Gestern erinnerte der Blog an den 30. Jahrestag der Erstbenennung und der Schaffung des Dreiecks Erlangen-Jena-Wladimir, und, wie es der Ratschluß ihrer inneren Mächte und Kräfte so wollte, führte die Partnerschaft Polina Foliforowa und Jekaterina Ragusina just an diesem Jubiläum von der Regnitz an die Saale. Empfangen wurden die beiden Studentinnen, deren Namen an der FAU noch immer niemand so recht auszusprechen vermag, von ihren Landsleuten, Xenia Muchajewa und Jewgenij Sacharjewitsch, die in der Eurowerkstatt ihren Freiwilligendienst leisten, jenes große Projekt, das Jena zusammen mit den Fahrten unter dem Motto „Mix-Tour“ mit Wladimir verbindet.

Polina Foliforowa, Jekaterina Ragusina, Jewgenij Sacharjewitsch und Xenia Muchajewa

Die Erlanger Gäste bleiben nun über das Wochenende. Und was sie da so treiben? Vielleicht erzählen sie das in weiteren 30 Jahren jungen Leuten, die dann – so wie gestern Jewgenij Sacharjewitsch – von sich sagen: „Damals war ich noch nicht einmal in der Planung.“ So oder so: Es sind diese und jene, die den Gedanken vom deutsch-russischen Miteinander heute und morgen Gestalt annehmen lassen, von der dann – so es Gott will – im Jahr 2050 der Blog in Wort und Bild berichten kann.

P.S.: Kurz vor dem Ausstieg in Jena stieß – wieder diese waltenden Mächte und Kräfte der Städtepartnerschaft – unvermutet Anna Kulakowa zu den Gästen. Auch sie begann einmal als Freiwillige bei der Eurowerkstatt. Nun unterrichtet die Wladimirerin in Rudolstadt und wohnt weiter in Jena, wie hier nachzulesen: https://is.gd/Gkfzj2

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Zum gestrigen Nationalfeiertag hatte der Euroklub Wladimir seine deutsche Partnerorganisation, die Eurowerkstatt in Jena, eingeladen an einer Schreibaktion teilzunehmen und Erinnerungen an den Austausch zu schicken. Zwei für sich und all die anderen sprechende Beispiele gibt es heute im Blog zu lesen:

Zu Gast im Euroklub Wladimir

Ich habe Rußland bereits zwei Mal besucht. Einmal während meines Jugendfreiwilligendienstes und einmal im Rahmen eines Jugendaustausches. Ich habe verschiedene Regionen kennengelernt, zum Beispiel Wladimir, Kirow und Nischnij Nowgorod.

Ich hatte viele Bekanntschaften mit Russen und schätze ihre Gastfreundschaft sehr. Ich wurde immer zu ihnen nach Hause eingeladen, es gab leckeres Essen und Getränke. Am besten gefallen haben mir dabei auch die interessanten Geschichten, welche mir bei spannenden Gesprächen erzählt wurden.

Sehr beeindruckt hat mich auch die russische Kultur, welche ich bei Besuchen im Theater und Ballett bewundern konnte. Auch die Architektur, welche nicht nur in Sankt Petersburg oder Moskau, sondern in allen Regionen zu finden ist, fasziniert mich sehr und ist in dieser Form nirgendwo sonst auf der Welt zu finden.

Meiner Meinung nach ist Rußland immer eine Reise wert und man kann bei jedem Aufenthalt etwas Neues entdecken. Die Möglichkeiten in diesem Land sind unendlich und ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch.

Lucas Haftmann, Jena

 

Zu Gast im Euroklub Wladimir

Wladimir, mein Goldener Ring

Es würde sich unbedingt lohnen, noch einmal zum Goldenen Tor zurückzukehren. Hier spüre ich jene Kraft und Macht, den Geist der Geschichte innewohnen. Die Stadt beeindruckt mich jedes Mal. Immer wieder finde ich in ihr etwas Neues.

Dies ist meine zweite Rußlandreise, mein zweiter Besuch in Wladimir.

Ich habe viel an mir gearbeitet, viel geleistet. Doch diese Fahrt schenkte mir eine zweite Luft. Die Stadt verleiht mir Lebensenergie, die ich tatsächlich spüren kann. Wladimir verzaubert mich regelrecht, und meine Begeisterung findet kein Ende. Und das kommt nicht nur von der Schönheit der Stadt, sondern auch von den Menschen, die hier leben.

Wladimir erinnert mich sehr an Jena, wo ich geboren wurde. Die Städte ähneln einander in ihrer großen historischen Bedeutung.  Hier wie dort gibt es viele Studenten, viele kleine Lokale und Gasthäuser. Hier leben gutherzige Menschen, immer hilfsbereit, wenn man sich in einer schwierigen Lage befindet oder sich verlaufen hat. Die Leute schätzen ihre Werte und Traditionen, was mich begeistert. In den vielen Bars und Restaurants mit all den Studenten kann man so richtig entspannen und sich wie zu Hause fühlen. Gutes traditionelles Essen, viele Freunde und interessante Orte, wo man immer wieder hin will.

Wladimir wurde zu meiner zweiten Heimat. Ich komme unbedingt wieder, um unsere Freunde und meine Gastfamilie wiederzusehen. Ich kann noch viel von dieser Stadt lernen. Ich will lieben und leben lernen. Wladimir, Du bist meine Perle! Hier findet jeder Arbeit, gleich als was jemand arbeitet. Das haut mich um und zieht mich an. Hier gibt es auch Feuerwehrstationen mit modernster Ausstattung, und sogar der Rettungsdienst ist auf einem hohen Niveau.

Die alten Busse in der Stadt haben ihren eigenen Charme. Sie tragen mich gewissermaßen in eine andere Zeit. Vielen Dank Dir für all das! Danke für die Eindrücke und Kraft. Es lohnt sich, Wladimir zu besuchen! Für alle! Man denke nur an die Sehenswürdigkeiten Wladimirs!

Danke für die wunderbare Zeit!

Philipp Roberto Witze, Jena

Es ist ja noch nicht absehbar, wann der Austausch wieder aufgenommen werden kann. Deshalb sind solche Reiseberichte ein besonderer Schatz. Sollten Sie auch Erinnerungen an frühere Begegnungen mit Wladimir haben, ist die Blog-Redaktion immer dankbarer für Zusendungen.

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Während die Infektionszahlen in der Region Wladimir steigen – mittlerweile bestätigen die Behörden zwölf Ansteckungen mit COVID-19 einschließlich ein Todesfall – und die Austauschmaßnahmen zwischen Erlangen und der Partnerstadt naturgemäß auf unbestimmte Zeit ruhen, nutzt der Euroklub die Muße, Wladimirs internationale Beziehungen in Form von Kurzvideos vorzustellen. Gestern hatte nun die Präsentation Erlangens ihre Premiere, freilich in russischer Sprache, aber der Film ist ja auch für das russische Publikum gedacht: https://is.gd/xAUNOj

Erlangen-Haus – geschlossen bis zum 30. April mdB, die Post in den Briefkasten zu werfen und Kontakt per Mail oder Anruf aufzunehmen.

Das mit dem „Ruhen“ kann natürlich bei einer Partnerschaft wie der unseren nicht ganz stimmen. Vielmehr schwingt die Unruh unverzagt weiter. So erhielt das Projekt des Lehrstuhls für Philosophie und Religionswissenschaft an der Universität Wladimir soeben die Zusage zur Fortsetzung seiner Kooperation mit der FAU, und eine für Anfang Mai in Wladimir geplante Ausstellung der beiden Kunstvereine ist nun als Internetpräsentation in Vorbereitung.

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Der Euroklub Wladimir zeigt einmal mehr, wie man Nachwuchsarbeit in Sachen Partnerschaften betreibt. 

Jelena Guskowa, Leiterin des Euroklubs Wladimir

Dieser Tage startete die Jugendorganisation ein Bildungsprojekt für Schulen mit dem Titel „Wladimirs Partnerstädte“.

Zu erzählen gibt es da viel, den deren hat Wladimir sage und schreibe 30 (in Worten dreißig) – freilich unterschiedlicher Intensität.

Anhand dieser Einführung in die Welt der internationalen Beziehungen erfahren die Kinder natürlich auch viel über Erdkunde, Geschichte, Bräuche und Sitten sowie Sprachen.

Und so pfiffig schreibt der Euroklub seine nächste Mix-Tour, seine nächste Reise nach Jena für zehn Jugendliche aus, daß man sich am liebsten gleich selbst bewerben möchte: https://is.gd/exZ8k2

A propos Bewerbung: Das Gegenstück des Euroklubs ist die Eurowerkstatt in Jena, und die schreibt derzeit in Teilzeit die Geschäftsführung aus. Wer also jemanden mit Interesse internationaler Jugendarbeit kennt, sage es weiter und melde sich: http://eurowerkstatt-jena.de und da: http://www.facebook.com/Eurowerkstatt

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Findet jetzt zusammen, was zusammengehört? Wenn es nach Oxana Löscher, in der Nachfolge von Heinz Römermann am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde (IFA) für den Austausch mit der Staatlichen Universität Wladimir zuständig, und Jutta Schnabel, ehrenamtliche Koordinatorin der interkonfessionellen Jugendbegegnungen zwischen den Partnerstädten, gehen sollte, könnte das schon zu Ostern gelingen, wenn sich die nächste Gruppe aus Erlangen wieder auf den Weg zum Goldenen Ring macht. So gestern abend bei einem Vorbereitungstreffen mit angehenden Russischdolmetscherinnen und dem Orga-Team um Jutta Schnabel vom Förderverein Nadjeschda besprochen, das im Februar zu den russischen Partnern reist, um Inhalt und Programm der Osterfahrt abzustimmen. Eine Reise übrigens mit Bildungsanspruch, wie Jutta Schnabel betont, denn man besuche nicht einfach nur Wladimir und andere, von dort aus erreichbare Städte, sondern wolle auch über konkrete Projektzusammenarbeit – etwa im kirchlichen und sozialen Bereich – Land und Leute von innen heraus kennenlernen. Ideal also für alle jungen Leute, die Erlangens Partnerstadt nicht nur touristisch erleben wollen. Anmeldungen zu der Reise sind noch bis Ende des Monats möglich unter: https://is.gd/HXMk8E

Oxana Löscher (2. v.l.) und Jutta Schnabel (6. v.l.) mit der Jugendgruppe im Henry’s Pub

Ein vielversprechender Auftakt also für den Austausch mit Wladimir, der da gestern in den Jugendräumen von St. Heinrich stattfand, zumal auch Möglichkeiten für die Russische Abteilung am IFA besprochen wurden, sich intensiver an der Städtepartnerschaft zu beteiligen und verstärkt die Gelegenheiten zu nutzen, in diesem Rahmen den jungen Leuten auch Praktika anzubieten. Da geht also bestimmt etwas zusammen, wo bisher je eigene Wege beschritten wurden. Gut so!

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Die Partnerschaft und insbesondere das Dreieck Erlangen-Jena-Wladimir hat nicht nur viele Gesichter, sie nutzt auch die unterschiedlichsten Kanäle der Begegnung und des Austausches. Der Euroklub Wladimir ist da in Zusammenarbeit mit der Eurowerkstatt Jena besonders findig und nutzte am 6. Dezember, dem Internationalen Freiwilligentag die technischen Möglichkeiten des Informationszentrums für Atomenergie in der Partnerstadt zu einer Video-Konferenz.

Im Saal russische Schüler und Studenten, auf dem Bildschirm ein gemischtes Freiwilligenquartett in Jena mit dem Wladimirer Pärchen Jewgenij Sacharjewitsch und Xenia Muchajewa.

In der deutsch-russischen Tele-Diskussion ging es vor allem um die Erfahrungen, die man als Freiwilliger in Jena so macht, wie man Projekte umsetzt und was man zu tun hat, um in ein solches Austauschprogramm aufgenommen zu werden.

Wie Jelena Guskowa, die Leiterin des Euroklubs, berichtet, gab es für die Jugendlichen aus Wladimir eine kräftige Ladung positiver Energie, denn nun wissen sie alle, wie man mit dem Programm Erasmus + nach Deutschland kommen und dort als Freiwilliger arbeiten kann. Ein guter Ausblick auf das nächste Jahr. Es kann kommen – mit hoffentlich vielen neuen Freiwilligen aus Wladimir in Jena und Erlangen. Willkommen!

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Vom 5. bis 7. November fand in der Hauptstadt die Konferenz „Berliner Dialog“ statt. Diese deutsch-russische Gesprächsplattform gibt es bereits seit 15 Jahren, doch erstmals nahmen auch Wladimir und Jena an der Veranstaltung teil.

Jelena Guskowa und Jewgenij Sacharjewitsch (3. v.l.)

In den Arbeitsgruppen „Jugend“ und „Sport“ war Jelena Guskowa, Leiterin des Euroklubs Wladimir, vertreten, und den Euroklub Jena repräsentierte Jewgenij Sacharjewitsch aus der Partnerstadt. Ein besonderer Umstand der Konferenz: Die Repräsentanten der deutsch-russischen Zivilgesellschaft erhielten Gelegenheit, ihre Fragen und Probleme im Zusammenhang mit dem Jugendaustausch mit Abgeordneten des Bundestages zu diskutieren. Mit von der Partie waren auch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Russische Nationale Koordinierungsbüro für den Jugendaustausch mit Deutschland, Vertreter von Ministerien sowie regionalen und lokalen Verwaltungen, aber natürlich auch Lehrkräfte und Jugendleiter. Im Ergebnis erbrachte die Konferenz: Es bedarf einer besseren Finanzierung des Austausches seitens der beiden Staaten – und zwar auf allen Ebenen; die Angeboten und Chancen der Städtepartnerschaften sind noch längst nicht voll ausgeschöpft und verdienen mehr öffentliche Aufmerksamkeit; es sollte angestrebt werden, für den Jugendaustausch den Visazwang wesentlich zu erleichtern, am besten zumindest für Reisen von bis zu 30 Tagen ganz aufzuheben; es sollte eine Datenbank von Organisationen angelegt werden, die an einem Jugendaustausch interessiert sind, um effektiver kommunizieren zu können; beiderseits sollte beim Austausch mehr Wert auf den Spracherwerb gelegt werden.

Wer wollte da widersprechen?! Bis diese Forderungen erfüllt sind, heißt es für die Organisatoren vor Ort frei nach dem Pferd Boxer aus der Farm der Tiere: „Wir müssen noch härter arbeiten!“

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Am 26. September stand der Europäische Tag der Sprachen im Kalender, den der Euroklub Wladimir zu einer Konferenz mit Schülern und Studenten nutzte. Mit dabei auch Gäste aus Schweden, vor allem aber auch aus Jena, virtuell zugeschaltet. Da ging es dann mit den Freiwilligen zu wie im Turm zu Babylon, denn die Eurowerkstatt an der Saale bevölkern derzeit Jugendliche aus Spanien, Italien, Bulgarien, Frankreich und der Türkei sowie, selbstredend, aus Wladimir.

Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu erproben. Und es gelang! Es wurde auch Deutsch gesprochen, insbesondere wie zu unserer Online-Konferenz auch Austauschstudenten aus Erlangen kamen, die gerade ihren dreiwöchigen Austausch an der Universität beendeten. Im Ergebnis kamen wir alle zu dem Schluß, wir sollten den Dialog fortsetzen, um gemeinsam neue Projekte umzusetzen. Und natürlich interessierten sich alle für die Kultur und Tradition der altehrwürdigen Stadt Wladimir, die auch die zugeschalteten Jugendlichen einmal besuchen wollten. Wir bleiben im Dialog!

Obengenannte Austauschstudenten sind inzwischen wieder zu Hause und setzen ihre Ausbildung am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde fort, wenn sie nicht gerade fleißig an ihrem Bericht für den Blog schreiben. Unterdessen kamen aber zum Tag der Einheit auch wieder Wladimirer Freiwillige nach Erlangen. Eine schon langjährige, gute Tradition, zumal die Einheit Deutschlands ohne das fördernde Mitwirken der UdSSR nicht denkbar wäre. Man stelle sich – horribile dictu – nur einmal vor, was geschehen wäre, wenn die SED von der KPdSU grünes Licht für ihre Pläne zur Niederschlagung der Friedlichen Revolution erhalten hätte.

Iwan Nisowzew, Jewgenij Sacharjewitsch, Xenia Muchajewa, Elisabeth Preuß und Matthias Bettenhäuser

So wäre dann auch nie jenes Video vom WladJenaTeam entstanden, das Sie hier sehen können: https://is.gd/YmEqx6.

Erster Schnee in Wladimir, Taufe-des-Herrn-Kapelle

Und als Dreingabe noch eine Impression aus Wladimir, wo gestern der erste Schnee fiel.

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Vom 13. bis 23. August fand der zweite Teil des Jugendaustausches zwischen Wladimir und Erlangen statt. Junge Leute aus Rußland und Deutschland interagierten im Lauf von elf Tagen miteinander, tauschten Erfahrungen bei der Lösung von Fragen aus den Bereichen Soziales und Spirituelles.

Heuer wählte man für die Begegnungen das Thema „Herausforderungen bei der Überwindung von Meinungsverschiedenheiten – Interkulturelle Interaktion in den russisch-deutschen Beziehungen“. Die Interaktion nämlich stellt sich unter den Bedingungen der Moderne als außerordentlich aktuelles Thema dar. Die Kommunikation zwischen Menschen, die Diskussion aktueller Fragen sowie der Austausch von Informationen zu den Ansätzen zur Lösung von Problemen ermöglichen erst eine allseitige Annäherung an die Betrachtung der aktuellsten Fragen.

Das Austauschprogramm war so gestaltet, daß die Betrachtung aktueller sozialer Probleme und von Möglichkeiten ihrer Lösung als Grundlage diente. Die Austauschteilnehmer absolvierten einige Treffen mit Organisationen aus den Bereichen Obdachlosigkeit und Migration, um die wichtigsten Schwierigkeiten zu diskutieren, die im Lauf dieser Arbeit auftreten. Darüber hinaus kam es zu einer Begegnung mit einem katholischen Geistlichen, der über seine Tätigkeit erzählte und von der Rolle des Priesters im Leben eines Menschen berichtete. Die Gruppe interessierte sich für die Spezifik seiner Aufgaben im aktiven Zusammenwirken mit der Jugend und in deren Beteiligung an der Hilfeleistung für bedürftige Menschen.

Besondere Erwähnung verdient die Begegnung mit Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens und Peter Steger, die bereitwillig Auskunft über verschiedene Projekte in den Bereichen Umwelt, Soziales und Politik gaben. Die Einbeziehung der Jugend bei der Lösung schwieriger Probleme, beginnend bei der Schule  und der Einrichtung von speziellen Jugendorganisationen, ermöglicht die Nutzung des Potentials junger Menschen zur Entwicklung der Stadt im einzelnen und des Staates im ganzen.

Eine der Aufgaben des Austausches besteht in der interkulturellen Interaktion, da sie es ermöglicht, die Kommunikation zwischen den Teilnehmern des Austausches vollwertig zu verwirklichen und sie zu einem großen Ganzen zu vereinen. Die Beschäftigung mit den Traditionen auf dem Weg über die Bekanntschaft mit der russischen und deutschen Küche, die Durchführung verschiedener Meisterklassen und Schnitzeljagden durch die Stadt brachte die jungen Leute aus den Partnerstädten zusammen und schuf eine einheitliche Gruppe. Außerdem konnten sich alle während des Besuchs mit der Geschichte Deutschlands vertraut machen, indem verschiedene Museen, darunter das KZ Dachau, dieses für die Weltgeschichte so wichtige Gedenkstätte.

Zur Organisation dieses Austausches ist zu sagen, daß alles bestens verlief. Diese Begegnungen ermöglichten wirklich eine Interaktion zwischen russischen und deutschen Studenten und benannte die Herausforderungen der Gegenwart, die im weiteren zu bewältigen sind, indem wir interagieren!

Alexej Michajlow

Siehe auch: https://is.gd/atGqSG

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Wie gut sich gerade der Jugendaustausch im Rahmen des Partnerschaftsdreiecks Erlangen-Wladimir-Jena ausnimmt, zeigt der Bericht von Jelena Guskowa, der Leiterin des Euroklubs in Wladimir. Gewissermaßen die schriftliche Fortsetzung des gestrigen Videos ohne Worte.

Vom 13. bis 20. August hielt sich wieder eine Jugendgruppe des Euroklubs in Deutschland auf und besuchte in der Zeit neben Jena auch Erfurt, Weimar und Berlin. Mit Hilfe unserer Partner in Jena, der ÜAG, der Eurowerkstatt und des Deutschen Roten Kreuzes, erlebten die Gäste wie immer ein randvolles und interessantes Programm.

Auf den Stufen des Landtags von Thüringen

Der Ausflug nach Erfurt war vor allem dem Besuch des Thüringischen Landrats gewidmet. Aber wir besichtigten auch das Zentrum der Hauptstadt von Thüringen und den der Jungfrau Maria geweihten Dom.

Auf unserer Reise hatten wir auch Gelegenheit, die medizinischen Standards kennenzulernen, die in Deutschland gelten. So zeigte man uns bei einem Besuch beim Roten Kreuz, wie Notfallhilfe aussieht und wie man sich um Demenzkranke kümmert, während wir in der Universitätsklinik Jena, im größten Krankenhaus Thüringens, viel Neues entdeckten und Ähnlichkeiten wie Unterschiede im Gesundheitswesen unserer Länder feststellten.

Klinikbesuch in Jena mit Norbert Hebestreit (vorne in der Bildmitte)

Aber auch der Sport kam nicht zu kurz. Im herzlichen Miteinander verbrachten wir gemeinsam mit unseren Partnern und den Ehrenamtlichen eine großartige Zeit beim Volleyball und Fußball.

Gruppenbild beim Sport mit Norbert Hebestreit (links im Bild) und Iwan Nisowzew (Mitte)

Eine schwierige Etappe unserer Begegnungen erlebten wir beim Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Allerdings war dem ein Seminar vorgeschaltet, das half, sich in die Ereignisse von 1933 bis 1950 einzufühlen.

Gruppenbild in Weimar

Den Schlußpunkt setzte Berlin, dessen Eigenart und Unvergleichbarkeit uns erneut überwältigte. In der Hauptstadt besichtigten wir die Kuppel des Bundestages, von wo aus sich ein großartiger Blick auf die Stadt eröffnet.

Gruppenbild in Berlin

Allen, die an diesem Austausch teilnahmen, ein großes Danke! Wir hoffen, unsere Zusammenarbeit werde auch in Zukunft so fruchtbar sein!

Jelena Guskowa

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