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Archive for the ‘Jugend’ Category


Wladimir wartet gleich mit mehreren Institutionen für ehrenamtliche Helfer auf. In der russischen Partnerstadt haben diese die Möglichkeit, über einen längeren Zeitraum hinweg Auslandserfahrungen zu sammeln und das Leben vor Ort aus nächster Nähe kennenzulernen. Verschiedenste Programme und Stipendien ermöglichen ein Auslandssemester, einen Freiwilligendienst oder auch ein Praktikum in Wladimir. Hier sprechen wir exklusiv für den Blog mit denjenigen, die diese Möglichkeiten aktuell nutzen:

Momentan engagieren sich drei deutsche Jugendliche in Wladimir: Lara Heinen aus Lüdenscheid im Erlangen-Haus, Mathilda Wenzel aus Saalfeld im Euroklub und an einer örtlichen Gesamtschule sowie Frederick Marthol aus Erlangen am Fremdspracheninstitut der Universität und ebenfalls im Euroklub.

Frederick Marthol, Mathilda Wenzel und Lara Heinen

Alle drei haben im letzten Jahr die Schule abgeschlossen und sich danach für einen Aufenthalt in Wladimir entschieden. Im folgenden Gespräch ziehen die drei 18 Jahre alten Gäste ein erstes Resümee aus mehreren Monaten Freiwilligenarbeit:

Redaktion: Warum genau habt Ihr Euch für die Stelle in Wladimir beworben?

  • Lara: „Meine Mutter kommt aus diesem Land, ich kann daher auch fließend Russisch sprechen und war öfters mit der Familie zu Besuch bei Verwandten. Ich habe mich übrigens nicht für Wladimir, sondern die Russische Föderation insgesamt beworben. Nachdem ich also eine Zusage von meiner Trägerorganisation „weit erhalten hatte, standen drei russische Städte zur näheren Auswahl. Ich persönlich hätte es ganz cool gefunden, nach Ufa zu fahren, da diese Stadt um einiges größer als Wladimir ist und insgesamt mehr zu bieten hat. Ich bin aber dennoch sehr glücklich mit meinem Standort hier, da ich auf keinen Fall nach Sergijew-Possad wollte.“
  • Frederick: „Die Erlanger Partnerstädte haben mich schon immer interessiert, und daher wollte ich auf jeden Fall in eine. Nachdem sich die Kommunikation mit den anderen Städten aber als sehr zäh herausgestellt hatte, wurde es dann Wladimir. Ich war aber 2015 schon einmal hier und kannte deswegen grob, was mich erwartet. Der Vorvorgänger meiner Stelle hat mir von der Arbeit ausführlich berichtet, und es klang eigentlich ganz interessant. Außerdem ist es hier einmal etwas komplett anderes, als das, was ich sonst so gewohnt bin. Und das „Erasmus-Plus-Programm“ bietet eine interessante Chance, auch für einen kürzeren Zeitraum, also nicht gleich ein ganzes Jahr, Freiwilligenarbeit im Ausland zu leisten.“
  • Mathilda: „Ich habe mich über die Eurowerkstatt Jena auf mehrere Städte in Europa beworben. Bei einem Seminar des „European Volunteer Service“ habe ich dann von der Möglichkeit gehört, in der Jenaer Partnerstadt Wladimir einen Freiwilligendienst zu machen, woraufhin ich mich hier beworben habe. Ich hatte zwar auch noch eine Zusage für eine französische Kleinstadt erhalten, entschied mich aber letztendlich für Wladimir entschieden, weil mich das einfach mehr interessierte.“

Redaktion: Wie sieht Euer Alltag konkret aus?

  • Mathilda: „Mein Tag beginnt am Morgen mit dem Russischunterricht in der Universität, das dauert meistens vier Stunden. Danach fahre ich mit dem Bus zum Euroklub wo ich meine Deutschunterrichtsstunden oder verschiedene Präsentationen vorbereite. Auch Veranstaltungen für die Gesamtschule oder natürlich auch für den Euroklub plane ich von dort aus. Am Abend fahre ich zurück ins Studentenwohnheim, wo ich manchmal noch den Russischunterricht nachbereite.“
  • Lara: „Der Tag beginnt für mich meist mit Sport im Fitness-Center. Ich muss nämlich erst mittags im Erlangen-Haus erscheinen, da der Deutschunterricht da am frühen Nachmittag beginnt. Dort starten wir dann mir einem kurzen Briefing, bei dem wir die anstehenden Unterrichtsstunden zeitlich ein- und auf unser Team aufteilen. Anschließend assistiere ich beim Unterricht oder realisiere eigene Projekte wie z.B. einen Filmabend oder auch das Plätzchenbacken vor Weihnachten. Hin und wieder gebe ich auch Einzelunterrichtsstunden. Nach dem Feierabend um 21.00 Uhr fahre ich entweder heim oder gehe noch kurz einkaufen.“
  • Frederick: „Nach dem Frühstück gehe ich zur Universität, wo ich entweder zuerst meine eigene Russischunterrichtsstunde habe oder eine Themenpräsentation/Konversationsstunde in der deutschen Sprache anbiete. Nach diesen beiden Terminen spreche ich mich meistens noch mit Oxana, einer Dozentin an der Uni, ab, welche Veranstaltungen in den nächsten Tagen anstehen und wie diese ablaufen sollen. Danach fahre ich auch öfters in das Büro des Euroklub, wo häufig noch weitere Arbeiten auf mich warten.“

Redaktion: Und womit verbringt Ihr Eure Freizeit hier in Wladimir?

  • Mathilda: „Ich treffe mich häufig mit Freunden aus dem Wohnheim auf einen Tee, oder wir unternehmen etwas wie zum Beispiel Eislaufen, einen Museumsbesuch oder ähnliches. Ich war auch schon mehrmals in Moskau, Nischnij Nowgorod und einmal in Samara.“
  • Lara: „Wie schon gesagt, ist mir Sport sehr wichtig. Im Fitness-Center habe ich auch Freunde gefunden, mit denen ich inzwischen vieles unternehme. Wir gehen zum Beispiel öfters ins Kino. Ich fahre auch gerne in andere Städte.“
  • Frederick: „Ich schließe mich den beiden an. Andere Städte anschauen, finde ich klasse, am Wochenende war ich zum Beispiel mit einem befreundeten Studenten in Sankt Petersburg! Nach der Arbeit gehe ich meist noch laufen. Außerdem fahre ich auch ich hin und wieder am Abend in die Stadt auf ein oder zwei Bier.“

Redaktion: Worauf hattet Ihr nach Eurer Ankunft zu verzichten?

  • *Alle Drei*: „Trinkbares Wasser aus der Leitung!“
  • Mathilda: „Das Leben im Wohnheim ist manchmal gewöhnungsbedürftig, besonders die Hygienestandards, aber das liegt vielleicht auch an Studentenwohnheimen generell. Anfangs fand ich auch das Einkaufen schwierig, weil ich die Produktbeschreibungen nicht lesen konnte.“
  • Lara (lacht): „Klopapier darf hier nicht im WC heruntergespült werden, sondern es gehört in den Mülleimer!“
  • Frederick: „Die Registrierungen vor Ort nerven mich. Das stört bei spontanen Fahrten einfach! Am meisten vermisse ich aber das Fahrrad als Fortbewegungsmittel, wie ich es aus Erlangen gewohnt bin. Diese ewige Busfahrerei hier ist schrecklich und macht mich unflexibel.“
  • Mathilda: „Ach ja, und die Einrichtung meines Internetvertrags per Kabel ließ sich nur sehr schwer bewerkstelligen… Ich rannte von einem Universitätsgebäude ins nächste und wurde immer aufs Neue weitergereicht. Diese Bürokratie erschwert viele Angelegenheiten, die sich eigentlich ganz einfach lösen ließen.“

Redaktion: Was war die unangenehmste Erfahrung während Eures Aufenthaltes?

  • Mathilda: „Ich habe mich einmal in Nischnij Nowgorod verlaufen und konnte noch zu wenig Russisch, um mich mit den Einheimischen zu verständigen. Ich wollte zudem noch dringend zum Bahnhof, denn die Zeit war knapp. Das war schlimm. Ich saß in tausend falschen Bussen, fragte mich ewig durch, und bat schließlich einen Bekannten per Handy, einer anderen Buspassagierin mein Problem auf Russisch zu erläutern. Diese half mir dann zum Glück weiter, und ich habe den Zug letztendlich doch noch erwischt.“
  • Frederick: „Diese eine Erfahrung gibt es bei mir jetzt nicht direkt. Aber generell stört es mich, mit den meisten Menschen hier nicht kommunizieren zu können. Wann immer ich von Passanten angesprochen werde, kann ich ihnen immer nur schulterzuckend mitteilen, sie kaum zu verstehen. Richtig unangenehm wird es jedoch erst dann, wenn anschließend völlig unbeeindruckt weitergeredet wird, ohne ein Ende in Sicht. Bei den Sicherheitsbeamten an öffentlichen Gebäuden ist das häufig so.“

Redaktion: Wladimir oder Melbourne nach dem Abi?

  • Frederick: „Auf jeden Fall Wladimir! Nach Australien komme ich bestimmt im Laufe meines Lebens einmal, bei der Russischen Föderation bin ich mir da nicht so sicher. Das ist jetzt nicht unbedingt das Land, wo ich auch als Tourist hinfahren würde. Und, wie schon gesagt, es ist einfach mal etwas anderes als der ganze Standardkram.“
  • Mathilda: „Wladimir! Ganz einfach: Weil ich über dieses Land viel weniger Wissen hatte, als über Australien. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, hier ehemalige Klassenkameraden zu treffen viel geringer.“ (lacht)
  • Lara: „Erstens habe ich ein paar Ansprüche, und zweitens: Was will ich in Australien? Ein paar Känguruhs streicheln und am Strand rumhängen? Nein – Australien ist mir zu Mainstream! Meine Mutter hat mich ja eigentlich auf die Idee gebracht, nach hierher zu fahren. Diese Idee hat mich dann aber endlich auch überzeugt. So bin ich jetzt das erste Mal alleine im Land und kann auch noch meine Sprachkenntnisse anwenden und erweitern.“

Redaktion: Gibt es eigentlich Probleme bei der täglichen Arbeit?

  • Mathilda: „Am Anfang auf jeden Fall die Sprache. Daraus resultierten dann Probleme beim Verständnis von Zwischenmenschlichem… Auch die ungewohnten Arbeitsweisen waren anfangs sehr schwierig für mich und sind es zum Teil immer noch. An der Uni herrschen beispielweise andere Umgangsformen zwischen den Dozenten und Studenten, als ich das von Deutschland gewohnt bin.“
  • Frederick: „Ja, da hat Mathilda schon recht. Die Arbeit läuft einfach ganz anders. Viel unstrukturierter. Es stört mich auch, meine Aufträge immer nur sehr grob bis gar nicht terminiert zu bekommen. Die Sprachbarriere macht sich gar nicht so sehr bemerkbar, eher sind es kulturelle Differenzen, die dann auch die Arbeit beeinträchtigen.“
  • Lara: „In den ersten Wochen meines Aufenthaltes hatte ich oft das Gefühl, nicht gebraucht zu werden, beziehungsweise überflüssig zu sein. Mittlerweile ist das aber nicht mehr so. Vielleicht liegt es an dem Umstand, die erste Freiwillige im Erlangen-Haus zu sein.“

Redaktion: Könnt Ihr Euch mit Euren jetzigen Erfahrungen vorstellen, im Rahmen eines Studiums ein Auslandssemester in Wladimir zu machen?

  • Mathilda: „Nicht in Wladimir, aber an einer anderen russischen Hochschule. Die Uni in Wladimir kenne ich ja jetzt schon sehr gut, da will ich dann schon noch eine andere Stadt sehen.“
  • Lara: „Ich weiß es noch nicht, aber generell ablehnen tue ich es auch nicht.“
  • Frederick: „Nein. Wie Mathilda kenne ich die Uni jetzt sehr gut, und wenn ich noch mal längere Zeit ins Ausland gehen sollte, dann auf jeden Fall in ein anderes Land. Aber vielleicht ändere ich meine Meinung ja noch einmal.“

Redaktion: Vielen Dank für eure Unterstützung! (alle lachen)

Frederick Marthol

Weiterführende Informationen zu einem Aufenthalt in Wladimir:

Auslandssemester an der Vladimir State University: www.vlsu.ru und https://is.gd/Jz1nB5

Bewerbung beim Sprachenzentrum des Goethe-Instituts in Wladimir, dem Erlangen-Haus: https://www.kulturweit.de  und http://erlangen.ru

Bewerbung beim Euroklub (+ Partnerorganisation): https://is.gd/w7OaB0 und https://is.gd/UkCmby

Sendeorganisation www.eurowerkstatt-jena.de

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Das „Erasmus Plus – Programm“ brachte den Erlanger Frederick Marthol im Dezember nach Wladimir, wo er nun gemeinsam mit Mathila Wenzel aus Saalfeld beim Euro-Klub freiwillige Projektarbeit leistet, voraussichtlich noch bis April. Gute Aussichten für Stammleser des Blogs, denn der Pfadfinder schickt von Zeit zu Zeit Episteln, die richtig Freude bereiten. Dieser Tage nun ging ein weiteres Sendschreiben in der Redaktion ein:

Das russische „Dreikönigsfest“, Epiphanias, wird ja bekanntlich am 19. und nicht wie bei uns am 6. Januar zelebriert. Peter hat mit seinem Artikel „Rein von aller Schuld“ ja auch schon einige Eindrücke der kaltnassen Taufe geliefert: https://is.gd/3hDev2 Doch auch für die Jugendorganisation Euro-Klub war dieser Tag der Anlaß einer alljährlichen Sonderveranstaltung zum Thema „Dreikönig – Epiphanias“, denn die traditionellen Gebräuchlichkeiten könnten in den beiden Ländern wohl nicht verschiedener sein. Nachdem ich selbst über die kältewahnsinnige Badeveranstaltung erfahren hatte, ging es darum, den russischen Schülern und Studenten Traditionen und Herkunft des Dreikönigstages, wie wir ihn kennen, zu vermitteln. Zufälligerweise war ich in meiner Grundschulzeit als „Sternsinger“ im Erlanger Zentrum unterwegs und konnte ein wenig über diese Art des Feiertages berichten, was ebenfalls auf großes Interesse stieß…

Frederick Marthol als Deuter der Epiphanie

Allerdings gibt es noch eine ganz andere Tradition am russischen Epiphaniastag: Es geht darum, ein wenig über die persönliche Zukunft im nächsten Jahr zu erfahren, kurzum man erprobt verschiedene Methoden und Praktiken des Wahrsagens. Seien es zufällig ausgewählte Textpassagen eines Buches (stilecht wurden natürlich Grimms Märchen verwendet) oder das Gießen von flüssigem Wachs in kaltes Wasser (bei uns zu Silvester als „Bleigießen“ geläufig).  Es wird interpretiert und gerätselt, bis eine passende Zukunftsprognose für das kommende Jahr gefunden ist.

Frederick Marthol und Mathilda Wenzel

In der Hoffnung auf die Erfüllung der Zukunftsvisionen und voll neuem Wissen über den Epiphaniastag konnten alle einiges von dem Tag mitnehmen, so auch meine Kollegin Mathilda aus Saalfeld:

Ich fand das Wahrsagen echt spannend und auch lustig. Es war cool, nicht nur über die Traditionen in Deutschland informiert, sondern auch noch etwas über die religiösen Bräuche zu diesem Fest hierzulande erfahren zu haben. Außerdem war es für mich interessant, bei der Recherche vorab zu sehen, wie viele verschiedene Methoden es gibt, um in die Zukunft zu schauen.

Ich bin gespannt welche Feierlichkeiten mich hier während meines Aufenthaltes noch erwarten, denn nach Neujahr ist die Meßlatte ja doch schon sehr hoch angesetzt.

Frederick Marthol

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Da sage noch jemand, zwischen den Jahren und Festen ereigne sich kaum etwas, der Berichterstattung wert. Für die Partnerschaft zwischen Erlangen und Wladimir gilt das jedenfalls nicht. Ein HURRA erscholl da nämlich gestern in der Redaktion des Blogs, als folgende Eilmeldung vom Leiter des Lehrstuhls für Philosophie und Religionswissenschaft, Jewgenij Arinin, einging:

Die Universität Wladimir erhält seitens der „Russischen Stiftung für Grundlagenforschung“ auf den Zeitraum von drei Jahren (2018 bis 2020) die Förderungszusage zum Thema „Philosophische Religionswissenschaft als globales Projekt: deutsche und russische Jugendliche im Dialog über Religion“.

Jelena Woronzowa, Julia Matuschanskaja, Ojuna Dorschiguschajewa, Jewgenij Arinin, Dmitrij Petrosjan und Wadim Schdanow

Doppelt erfreulich: Als Forschungsgegenstand der Studie dienen die Begegnungen der Katholischen Jugend Erlangens mit Gleichaltrigen aus Wladimir – unter Einbeziehung der Universität, der Rosenkranzgemeinde und der orthodoxen Erzdiözese, begleitet und koordiniert auf deutscher Seite von Jutta Schnabel und Sabrina Pfau mit ihrem Team aus Ehrenamtlichen. Bei aller Freude sollte nicht vergessen werden, daß die entscheidenden Weichen für diesen in der Art bundesweit einzigartigen interkonfessionellen Austausch jemand gestellt hat, dessen ersten Todestag wird bald begehen müssen: Rolf Bernard. Sein gutes Werk erfährt nun die Weihen der Wissenschaft; den Segen von ganz oben genießt sein Wirken mit all den angenehmen Nachwirkungen ja schon von Beginn an. Ein neuer Anfang ist nun gemacht, frisch also, mutig ans Werk!

Siehe auch: https://is.gd/A1rrtg

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Am 21. Dezember organisierten wir in den Räumen des „Informationszentrums für Atomenergie Wladimir“ ein Neujahrsfest für die Kinder und Jugendlichen des Zentrums „Insel der Pflege“. Dort feierten wir gemeinsam mit den Aktivisten vom Euroklub und den Mitarbeitern des Informationszentrums, die unsere Jugendorganisation auch in diesem Jahr wieder bei der Vorbereitung unterstützt haben.

Mathilda Wenzel

Als Ehrengäste waren Väterchen Frost und das Schneemädchen, sowie ihr deutscher Kollege, der Weihnachtsmann, geladen. Diesen spielte unser neuer Freiwilliger, Frederick Marthol aus der Partnerstadt Erlangen, der über die Neujahrsfeier folgendes sagt:

Frederick Marthol als Weihnachtsmann

Diese Art und Weise, Neujahr zu feiern, hat mir sehr gut gefallen, ich könnte mir vorstellen davon etwas auch zu Hause in Deutschland anzubringen. Das Schönste waren aber die glücklichen Kinder, ich denke die Spiele und das Programm haben ihnen wirklich Spaß gemacht.

Frederick arbeitet zusammen mit mir, Mathilda Wenzel aus Saalfeld. Ich bin hier schon seit August als Freiwillige im Einsatz.


Zu Beginn moderierten die Mitarbeiter des Zentrums für die Kinder und Jugendlichen ein Spiel, bei welchem sie im Team möglichst schnell verschiedenen Fragen zu Silvestertraditionen zu beantworten hatten. Danach luden uns die Weihnachtsmänner und ihre Helfer zu Spiel und Tanz in den großen Raum ein. Neben dem Schneeflockentanz und Neujahrsgedichten wurde auch das deutsche Spiel „Wurstschnappen“ in einer abgewandelten Variante – mit Keksen – gespielt, bei dem die Kinder in zwei Teams Kekse, die auf einer Schnur aufgefädelt sind, möglichst schnell abessen müssen.

Die Schwierigkeit besteht darin, die Hände nicht zur Hilfe nehmen zu dürfen. Am Ende, wie es sich für eine Neujahrs- oder Weihnachtsfeier gehört, verteilten Väterchen Frost und der Weihnachtsmann gemeinsam die Geschenke. Die hatten sich die Kinder nach dem Aufsagen von Gedichten und dem Nachweis ihres umfangreichen Wissens über Silvestertraditionen, auch redlich verdient.

Die Geschenke waren vorab im Rahmen der Aktion „Ein Geschenk für Kinder“ gesammelt worden, wobei sich Schüler der Wladimirer Schulen und Gymnasien als besonders aktiv hervortaten. Dafür an dieser Stelle noch einmal Danke. Alles in allem blicken wir auf ein schönes Fest zurück, das sich in den nächsten Jahren hoffentlich wiederholen lassen wird.

Mathilda Wenzel

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Vom 12. bis 14. November nahm ich als Beobachter am „II. Jugendforum zu den Potsdamer Begegnungen 2017“, in Moskau teil. Unser Wladimirpeter riet mir, diese Gelegenheit zu nutzen, da ich schon mal im Lande sei, um auch unserer Partnerstadt Wladimir einen Besuch abzustatten. Diesen Vorschlag nahm ich mir gerne zu Herzen. So traf ich mich mit Peter am Dienstag spät abends nach dem Jugendforum am Bahnhof, um mich mit ihm gemeinsam in einem stickigen Schlafwagen auf den Weg in die Partnerstadt zu machen.

Axel Just im zweiten Rang des Schlafwagens Moskau – Wladimir – Ischewsk

Die drei darauffolgenden Tage gaben mir die einmalige Möglichkeit, mich mit unterschiedlichsten Jugendgruppen zu treffen und mich mit ihnen auszutauschen. So machte ich mich am ersten Tag mit der Geschichte und der Arbeit des Erlangen-Hauses vertraut und lernte nachmittags junge Russen im Euroklub kennen, einem Verein für zur Förderung der Beziehungen zu Europa. Beide Institutionen erhalten regelmäßig tatkräftige Unterstützung durch deutsche Teilnehmer am Programm „Freiwilliges Soziales Jahr“.

Axel Just mit seinem Gastgeber, Alexander Nikolajew (ganz links im Bild) beim Euroklub

Am Tag 2 überrumpelte mich die Jugendduma Wladimir, das Pendant zum Erlanger Jugendparlament, mit einer beeindruckenden Präsentation über die Funktionsweise ihres Gremiums, sowie der Vorstellung ihrer letzten Aktionen und Kampanien. Im Gegensatz zu unserem Gremium sind die Mitglieder des Jugendparlaments in Wladimir alle volljährig. Sie luden mich auch gleich zu einer ihrer Veranstaltungen am darauffolgenden Tag ein. Am Abend traf ich mich noch mit Jugendlichen aus der kleinen katholischen Gemeinde, die mir ihre Kirche zeigten und mich später mit in ein Spielecafé nahmen.

Axel Just und Mitglieder des Jugendparlaments der Region Wladimir im Erlangen-Haus

An meinem letzten Tag in Wladimir wurde ich, wie angekündigt, von der Jugendduma abgeholt und mit in die Uni genommen, wo Gastschüler aus der Mongolei, China, Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan und Tadschikistan russische Gedichte vortrugen. Gleich darauf konnte ich noch an einem Treffen junger orthodoxer Christen teilnehmen.

Gleb Rybak und Axel Just beim Netzwerken

Land und Leute mal von ihrer bürgerschaftlichen Seite kennenzulernen, war eine großartige Erfahrung. Herzlichst bedanken möchte ich mich bei Alexander Nikolajew, der mich während des Aufenthaltes in Wladimir bei sich aufnahm, und bei Peter Steger, der die Reise für mich nicht nur ermöglichte, sondern auch die ganze Organisation auf sich nahm.

Axel Just, Mitglied des Erlanger Jugendparlaments

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30.09.: Alle Welt fährt nach Wladimir

Die Schülergruppe, die mit uns schon am Nürnberger Flughafen durch die Sicherheitskontrolle gingen, stand nun am Anschlußflug nach Moskau in Frankfurt schon wieder da! Ein kurzes Gespräch am Gepäckband in Domodjedowo schaffte Gewißheit – wir sind nicht die einzigen, die gerade von Erlangen nach Wladimir unterwegs sind, und nicht die einzige Gruppe, die sich im 5 Uhr morgens verschlafen in die Schlange vorm Lufthansaschalter einreihte. Während unsere Mitreisenden direkt in den Bus nach Wladimir einstiegen, wurde unser eigener Trupp aus sechs neuen Rußlandabenteurern und zwei alten Hasen am Flughafen von drei freudig winkenden Studenten unserer Partnergruppe in Empfang genommen. Unseren Plan, das Gepäck am Bahnhof zu lassen und die paar Stunden zwischen Flug und Zugfahrt nach Wladimir mit einer Schnelltour durch Moskau zu füllen, konnten wir mit unseren begrenzten Sprachmöglichkeiten einigermaßen kommunizieren, und so führte unser erster Weg direkt auf den Roten Platz zum ersten Selfie vor der Basilius-Kathedrale. GUM, Lenin, Kreml von außen, Ewiges Feuer, Christ-Erlöser-Kathedrale von Innen, nächtlicher Blick von der Brücke über die Moskwa, Spaziergang zum Gorkij-Park – kaum sechs Stunden im Land, den Ohrwurm von „Wind of Change“ leise summend und philosophierend über die russisch-englisch-deutschen Wikipedia-Erklärungen unserer um ein paar Freunde unserer Moskauer Freunde erweiterten Tourigruppe, sind wir schon längst angekommen, mittendrin und herzlich willkommen in Rußland.

Jutta Schnabel

Auf dem Roten Platz

01.10. Oktober: Besuch bei den Kosaken

Den ersten Tag, bei unseren Austauschpartnern in Wladimir begannen wir mit lustigen Kennenlernspielen in der großen Gruppe. Nach diesem Einstieg machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um dort einen katholischen Gottesdienst zu besuchen, schließlich war ja Sonntag.

Danach fuhren wir zu einem kleinen Dorf außerhalb von Wladimir, das von Kosaken geführt wird. Der Ort wird von einer großen Kirche dominiert. Diese war das erste, was uns vorgeführt wurde. Innen sagte uns der Priester, die Akustik sei hier sehr gut. Daraufhin fing er laut an zu singen, um das zu beweisen. Er hatte recht.

Wer wollte, durfte auch selber Lärm machen. Der Priester führte uns auf den Kirchturm, der neben einer weiten Aussicht auch mehrere verschiedene Glocken hat. Nach einer kurzen Demonstration drückte der Priester uns die Glockenseile in die Hand.

Jetzt begann das eigentliche Kennenlernen der Kosaken und derer Kultur. Uns wurde erklärt, was einen Kosaken ausmacht und welche Aufgaben er hat. Besonders einprägsam war die Beziehung eines Kosaken zu seiner Waffe. Ein Kosake wächst schon ab dem Säuglingsalter mit einem Säbel auf, mit viel Erfahrung kann er dann eine Wasserflasche mit Schwung zerhacken. Nach dieser Vorführung durften wir uns selber in der Waffenkunst erproben. Leider nur mit Holzschwertern.

Ein Kosake ist kein echter Kosake ohne sein Pferd. Gegen Ende des Besuches wurde uns noch gezeigt, welche Kunststücke die Männer auf dem Rücken der Pferde beherrschen. Das war sehr beeindruckend.

Am Ende des Tages haben uns unsere russischen Freunde noch mit einem sehr guten Schaschlik-Essen überrascht. Eine schöne Willkommens-Geste.

Michael Flebsen

Vor Mariä Schutz und Fürbitt an der Nerl

… zu viel zu erzählen…

Würden wir mit dieser Genauigkeit weitererzählen wollen, könnten wir wohl ein ganzes Buch über die Begegnung schreiben, die, wie jedes Mal, so voll von Erlebnissen war, daß in der Erinnerung schon fast die Tage verschwimmen. Da gab es den Besuch des Deutschunterrichts an der Universität, bei dem sich vor allem die Frage stellte: Wie kann man an dem Austausch teilnehmen, um seine Deutschkenntnisse zu verbessern? Dann führte unser Vormittag als Voluntäre uns zu verschiedenen “Veteranen der Arbeit”, alten Menschen, die Unterstützung zu Hause brauchen, wo wir uns bei allerlei Hilfsstellungen nützlich machen konnten. Anderentags  wurden alle Deutschen bei dem „Rent-a-German-Tag“ sozusagen “vermietet”, eine Aktion, angefüllt mit besonderen Erlebnissen zwischen Kochen in der Stundentenbude und Tagesausflug zu den nahen Verwandten. Banja, Karaokeabend, Schlittschuhfahren – keine wache Stunde blieb übrig, in der nicht etwas los war. So nahmen wir auch gefühlt zwei Abende lang Abschied von Wladimir und, viel wichtiger, von unseren Freunden.

Jutta Schnabel

Zeit zum Spielen in Wladimir

07.10.: Der letzte Tag in Wladimir

Am Samstag besuchten wir, in Gruppen aufgeteilt, die Innenstadt von Wladimir. Begleitet wurden Ernie und ich von Denis und Wiktoria, die manchmal Halt machten, um uns ein paar geschichtliche Fakten von den Gebäuden zu erzählen. Die ersten Gassen führten uns, an einem kleinen Flohmarkt vorbei, zu einem Geschäft, in dem handgefertigte Lederwaren, wie zum Beispiel kleine Beutel und Taschen, angeboten wurden. Der Verkäufer begrüßte uns freundlich, konnte ein wenig Deutsch und erzählte davon, wie er einmal im Europa-Park für kurze Zeit gearbeitet habe. Auf dem Weg durch die Stadt begegneten wir ein paar der in Wladimir aufgestellten Skulpturen wie dem Apotheker und dem Maler, mit denen wir uns gemeinsam ablichten ließen. Vorbei kamen wir auch an einem Platz, von dem aus man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt hat. Wir besuchten eine kleine Schmiede, welche für Touristen kleine Souvenirs (zum Beispiel Hufeisenmagnete) von Hand fertigt. Zum Mittagessen lud uns unser neuer Freund Denis zu sich ins orthodoxe Kloster ein. Dieses hatte, wie das in Susdal, eine Kirche, einen Pavillon und einen Glockenturm im Innenhof. Drinnen in der Kantine gab es (landestypisch) eine Suppe als Vorspeise, zum Hauptgang Hähnchen mit (dem hier üblichen) Buchweizen und Gemüse als Beilage. Gegessen wurde alles mit einem Löffel. Alles war einfach, aber sehr lecker. Danach kauften wir für Ernie eine Mütze im Stil der Kosaken. Diese patriotische Reitereinheit half früher bei der Verteidigung der Grenzen. Nachdem wir Postkarten gefunden und abgeschickt hatten, war der Nachmittag auch leider schon vorbei und wir trafen uns mit den restlichen Austauschleuten im Café.

Barbara Heller

Blockade-Museum in Sankt Petersburg

Ein letztes „Do swidanija“ in Piter

Gemeinsam mit unseren russischen Freunden ging es schließlich noch im Schlafwagen nach Sankt Petersburg, im Volksmund „Piter“ genannt, wo uns Teilnehmer aus dem Vorjahr, die inzwischen an der Newa leben, eine “besondere Tour” durch die Hinterhöfe der Stadt versprachen. Und es wurde etwas Spezielles, denn jenseits von Eremitage und Isaaks-Kathedrale wanderten wir einen Tag lang von einem verstecken künstlerischen Kleinod zum nächsten, gespickt mit Geschichten über die Menschen und Ideen, die diese Stadt geprägt haben. Nach einem Stop im Museum der Leningrader Blockade durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg (in dem es inzwischen deutsche Audioguides gibt!) schlossen wir den Tag stilecht auf dem Dach eines Petersburger Pendants zum Erlanger E-Werk ab und sagten wieder einmal “Auf Wiedersehen” – denn das ist ziemlich sicher!

Jutta Schnabel

Über den Dächern von Sankt Petersburg

Und hier geht es zum Reisebericht der eingangs erwähnten Erlanger Schülergruppe: https://is.gd/NqsNjw

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Mein Name ist Frederick, ich bin 18 Jahre alt und komme aus Erlangen. Diesen Sommer habe ich die Schule abgeschlossen und mich anschließend über das Erasmus+ – Programm auf die Stelle in Wladimir beworben. Mein erster Aufenthalt in Wladimir war 2015, als ich dort mit einer Erlanger Pfadfindergruppe einen Niedrigseilgarten für den Blauen Himmel errichtete.

Als mich Peter Steger im Sommer fragte, ob ich mir das Projekt in Wladimir vorstellen könnte, war die Entscheidung für mich eigentlich schon gefallen, da ich bereits ein klares Bild von Wladimir hatte und somit die Vorzüge aber auch die Einschränkungen eines Aufenthalts in der Partnerstadt kannte. Die Tätigkeiten dort klangen sehr vielversprechend, und auch nach etwa dem, was ich bisher für die Erlanger Pfadfinder getan habe. Angst hatte ich nur vor den eisigen Temperaturen, die mir bisher aber noch nicht zu schaffen machen.

Hier in Wladimir werde ich einen russischen Sprachkurs besuchen und für den „Euroklub“, eine Jugendorganisation, die Freizeitangebote für Schüler und Studenten macht, verschiedene Projekte für Kinder und Jugendliche organisieren und durchführen. Der „Euroklub“ hat zum Ziel, jungen Menschen verschiedene landeskundlich-kulturelle Inhalte spielerisch zu vermitteln.

An der Universität werde ich Studenten, die die deutsche Sprache lernen, durch Dialoge und Kurzpräsentationen bei ihren Lernfortschritten unterstützen, aber auch Hintergrundwissen über kulturelle und gesellschaftliche Unterschiede der beiden Länder vermitteln. Auch Hausarbeiten oder Aufsätze werde ich gegenlesen und mit den Verfassern überarbeiten. Die Studenten sagten mir, ihr Unterricht laufe sehr theoretisch ab und es mangele ihnen deswegen an Praxisgebrauch der Fremdsprachen – die Nachfrage seitens der Studenten an Konversationsstunden ist auf jeden Fall sehr groß.

 

Frederick Marthol im Eispalast von Wladimir

Nach der Landung in Moskau begann ich erst zu begreifen: Dieses Land wird für die nächsten Monate meine Heimat sein. Ärgerlich nur, wenn man die Menschen hier nicht versteht. Weder Zoll- noch Einreisebeamte am Flughafen beherrschen die englische Sprache, geschweige denn Eisenbahnangestellte. Daher stellte sich insbesondere der Fahrkartenkauf für ein Zugticket nach Wladimir als äußerst kompliziert heraus. Leider funktioniert mein deutscher Handyvertrag hier nicht, weshalb ich meine Abholerinnen nicht erreichen konnte, um ihnen zu sagen, daß ich aufgrund einer Verspätung meinen ursprünglichen Zug nach Wladimir nicht erreicht habe und deswegen später komme. Nachdem diese also über zwei Stunden am Bahnhof auf mich gewartet hatten, sind sie wieder heimgefahren, bevor ich kurze Zeit später mit dem 23-Uhr-Zug ankam. Mit meinem gesamten Gepäck verließ ich das Bahnhofsgebäude, um mich in der verschneiten Nacht auf die Suche nach einem WLAN-Netzwerk zu machen, von dem aus ich die Adresse meiner Unterkunft in Erfahrung bringen konnte (da ich abgeholt werden sollte, hatte ich diese ja nicht!). Ein paar Anrufe später saß ich dann endlich im Taxi zu meiner Unterkunft. Da ich noch kein russisches Geld hatte, gab ich dem Fahrer für die zwanzigminütige Fahrt einen Fünf-Euro-Schein, er freute sich unglaublich darüber, denn er hatte umgerechnet nur 1,20 € verlangt.

Die Studentenwohnheime sind triste, plattenbauähnliche Gebäude, ich würde sagen aus den Siebzigerjahren und seitdem ohne größere Sanierungen. Es gibt ein eigenes Wohnheim für die ausländischen Studenten, in welchem auch ich mein Zimmer habe. Dieses an sich ist aber sehr schön, und vor allem größer, als ich es mir vorgestellt habe. Die Küche ist aber nur sehr spärlich ausgestattet, und die Duschen sind, wie selbst die Leiterin der Wohnanlage sagt, schrecklich.

Insgesamt ist die Wohnsituation aber absolut in Ordnung, und ich freue mich auf nette Bekanntschaften an der Wohnanlage.

Am Samstag wurde ich von Jelena Guskowa, der Leiterin des Euroklubs besucht. Sie erklärte mir alles und gab mir freundlicherweise ein paar nützliche Dinge für den Alltag im Studentenwohnheim mit. Anschließend war ich Einkaufen und habe einen mobilen Internetvertrag abgeschlossen, damit ich wieder kommunizieren kann. Hierbei half mir Timofej, ein russischer Student, der Deutsch als Lehramt studiert und sogar ein schöneres Deutsch spricht, als die meisten meiner Freunde in Erlangen. Die Redewendung „Das finde ich ja allerhand“ gehört für ihn genauso zum Stammwortschatz wie diverse Fachbegriffe: „Stagnieren“ ist sein Lieblingswort. Fasziniert von dem Gespräch mit ihm, endet mein erster richtiger Abend in der Stadt.

Den Sonntag habe ich mit anderen Stundentinnen, die ebenfalls Deutsch und Englisch lernen, verbracht. Wir waren im Stadtzentrum, im Park und einer kleinen Cafeteria. Das Highlight des Tages war aber auf jeden Fall das Schlittschuhlaufen in einer Eissporthalle nahe des Zentralnyj Park.

Mein zweiter „erster Eindruck“ ist also sehr gut, ich bin gespannt, was mich in den nächsten Tagen hier erwarten wird. Es lohnt sich also, diesen informativen Blog regelmäßig zu lesen.

Frederick Marthol vor der Universität Wladimir

Frederick Marthol

Und hier geht es zum allerersten Blick von Frederick Marthol auf Wladimir: https://is.gd/RSfPxD

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