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Archive for the ‘Jugend’ Category


Normalerweise endet ein Empfang für Gäste aus den Partnerstädten nach spätestens einer halben Stunde. Ganz anders gestern vormittag, als Elisabeth Preuß die 20 jungen Gäste des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend im 14. Stock des Rathauses begrüßte. Erst nach fast einer Stunde ging man auseinander und das auch nur, weil die Bürgermeisterin einen Anschlußtermin wahrzunehmen hatte, andernfalls das Treffen noch lange gedauert hätte – bei all den Fragen von der Flüchtlingsthematik bis hin zu Studienmöglichkeiten an der FAU aus der Gruppe. „Das hat jetzt richtig Spaß gemacht, bei so viel Interesse“, bedauerte denn auch Elisabeth Preuß das erzwungene Ende der Begegnung mit den Jugendlichen aus der Rosenkranzgemeinde, der orthodoxen Diözese und der Universität von Wladimir.

Elisabeth Preuß und die gemischte deutsch-russische Gruppe des BDKJ

 

Auch Jutta Schnabel und ihr Orga-Team sind zufrieden mit der Gruppe, die jetzt schon seit einer Woche in einem Begegnungshaus in der Nähe von Geiselwind – in Erlangen fehlt leider eine derartige Einrichtung – ihr umfangreiches Programm abarbeitet und morgen noch für zwei Tage nach Berlin reisen wird, von wo aus man schließlich die Rückreise nach Wladimir antritt. „Der Kreis wird größer“, freut sich denn auch Jutta Schnabel über das wachsende Interesse auf beiden Seiten an dem Austausch, der ja schon im September mit einem Gegenbesuch in der russischen Partnerstadt seine Fortsetzung findet.

Eine Fortsetzung ist übrigens auch für diesen ersten Bericht versprochen. Vorfreude darf da schon mal aufkommen.

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Vom 4. bis 11. Juli hatte der Euroklub in Wladimir wieder einmal Besuch aus Jena. Exklusiv für den Blog berichtet Jelena Guskowa, die Leiterin der Jugendorganisation, über die Begegnung:

Im Rahmen des Austauschprogramms „Partnerschaft ist unsere Zukunft“ hatten wir 14 Gäste der UAG gGmbH im Alter von 15 bis 21 Jahren zu Besuch, die mit Jugendlichen aus vier hiesigen Schulen und unserer Universität sowie mit Wladimirer Lehrkräften zusammentrafen. Ziel der Begegnungen ist die Schaffung einer langfristigen Zusammenarbeit von jungen Menschen mit unterschiedlichen Voraussetzungen mittels kreativer Aktivitäten und einer zivilgesellschaftlich ausgerichteten seelisch-moralischen Erziehung durch das wechselseitige Kennenlernen der jeweils anderen Traditionen, kulturellen Werte und sozialen Erfahrungen, die im unmittelbaren gemeinsamen Schaffen und Wirken an sozial relevanten Arbeitsstellungen erlebbar werden.

Für Jugendliche gewinnt diese Form des internationalen Austausches eine besondere Bedeutung. Sie gewinnen so interkulturelle Erfahrung. Bereits früher durchgeführte Begegnungen halfen, das eigene Denken zu verändern, zu verstehen, daß sich das Leben nicht in alltäglichen Problemen erschöpft, sondern reich wird durch die Verständigung mit anderen und den Versuch, innere und äußere Konflikte beizulegen, indem sie gemeinsam etwas mit Altersgenossen aus einem anderen Land unternehmen. So entwickeln sie nicht nur Verständnis für kulturelle Unterschiede, sondern sie lernen auch, aktiv an der Gestaltung der eigenen Gesellschaft mitzuwirken.

Um den Zusammenhalt zu stärken entwickeln die Jugendlichen eigene Aktivitäten, wie ein Graffitiprojekt an der Universität, einen Flashmob unter dem Motto „Tut euch zusammen“ oder eine Schnitzeljagd durch die Altstadt von Wladimir – Zielpunkt das Kirschenskulptur – mit vielen Fragen und Aufgaben, die zu beantworten und zu lösen waren. Aber auch Sport und Gesundheit gehörten zu den Themen, weshalb die Gruppe am „Fahrradsommer“ in Susdal teilnahm. Und schließlich gehört zu so einem Unternehmen auch ein Abstecher nach Moskau, auf den Roten Platz.

Diese gemeinsamen Projekte helfen dabei, freundschaftliche Beziehungen zwischen Jugendlichen unserer Länder aufzubauen, sie sind das beste Mittel dazu, auf informellem Wege die politischen Meinungsverschiedenheiten zu überwinden, Fremdsprachen zu lernen und offen und aktiv das eigene Leben in Zeiten der Globalisierung erfolgreich zu gestalten.

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Beim gestrigen Ehrenamtsempfang der Erzdiözese Bamberg im Festsaal des Bistumshauses St. Otto wurden auch der Verein „Nadjeschda“ und das „Wladimir-Team“ des Bundes der Katholischen Jugend Erlangen ausgezeichnet. Leser des Blogs werden wissen warum, aber es in einer Laudatio zu vernehmen, hat natürlich ein ganz eigenes Gewicht. Deshalb hier im Wortlaut:

Seit 2002 besteht der Verein „Nadjeschda“ (Hoffnung“). Ziel des Vereins war es von Anfang an, im Sinne der Völkerverständigung innerhalb der Städtepartnerschaft Erlangen – Wladimir für das Dekanat Erlangen kirchliche Aktivitäten auf ehrenamtlicher Basis anzuschieben, zu koordinieren und zu stärken. Die Arbeit im Verein wird ehrenamtlich geleistet. 2002 waren es 20 Aktive, inzwischen sind es 32.

Auszeichnung von Nadjeschda und Wladimir-Team des BDKJ durch Erzbischof Ludwig Schick an die Gaststudentin aus Wladimir, Wiktoria Medwedjewa, und die Vorstandsmitglieder, Jutta Schnabel und Hannelore Röthlingshöfer

Ein wichtiges Ziel des Vereins war und ist es, die Jugendbegegnungen des katholischen Dekanats Erlangen mit Mitgliedern der katholischen Rosenkranzgemeinde in Wladimir zu unterstützen und die ökumenische Jugendarbeit in Wladimir zu fördern. So konnte auch das gute ökumenische Klima zwischen der katholischen Rosenkranzgemeinde und der örtlichen Othodoxie gefestigt werden.

Innenhof des Bistumshauses

Durch Kollekten im Dekanat, Verkäufe auf einem Weihnachtsmarkt, Spenden und Mitgliedsbeiträge hat der Verein erhebliche Mittel gesammelt, um den Jugendaustausch zu unterstützen und die Jugendarbeit in der Rosenkranzgemeinde von Wladimir sicherzustellen. Für ein geplantes Jugend- und Kulturzentrum konnte der Verein so insgesamt die stolze Summe von 65.000 Euro zusammenbekommen. Zusätzlich sind mehrere Tausend Euro in die Rosenkranzgemeinde Wladimir gegangen.

Hannelore Röthlingshöfer, Wiktoria Medwedjewa, Lena Mörsberger, Jutta Schnabel, Helmut Röthlingshöfer, Udo Zettelmaier, Georg Kaczmarek, Michael Kleiner und Dekan Josef Dobeneck mit Erzbischof Ludwig Schick

Neben der finanziellen Unterstützung der Partner in Wladimir ist interkulturelles Lernen und die Förderung des Verständnisses für kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede ein wichtiges Ziel des Jugendaustausches mit Wladimir. Dabei setzen sich die Teilnehmer aktiv mit der Kultur, Geschichte und Politik des jeweils anderen Landes auseinander, lernen sich aber vor allem auch gegenseitig auf persönlicher Ebene kennen, sowohl durch Gespräche als auch gemeinsame Aktivitäten.

Danke dem Verein „Nadjeschda“, besonders auch für seine praktizierte Ökumene!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inzwischen liegt auch ein neues Faltblatt vor, das über die Aktivitäten des Vereins informiert – und für einen Eintritt wirbt zu einem jährlichen Mitgliedsbeitrag von mindestens 15 Euro. Anmeldungen erbeten unter josef.dobeneck@erzbistum-bamberg.de

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Worum es geht beim Jugendaustausch mit Wladimir, erklärt der BDKJ in einem neuen Faltblatt. Da Deutsche und Russen „anders ticken“, ist der Besuch von Schauplätzen der gemeinsamen Geschichte ebenso vorgesehen wie der von sozialen Einrichtungen und natürlich kirchlichen Institutionen. Vor allem aber seien „die Abende am Lagerfeuer und in der russischen Banja (Sauna)“ wichtig – „oder Tage zusammen im Klettergarten und auf der russischen Datscha (Wochenendhaus) zu verbringen“. Denn daraus entstehen Freundschaften, „die diese Begegnungen über Jahre weitertragen“.

Die nächsten Gelegenheiten rücken schon näher: Vom 14. bis 24. August kommt eine Jugendgruppe aus Wladimir nach Erlangen, und der Gegenbesuch ist für die Zeit vom 30. September bis 9. Oktober geplant. Wer auf deutscher Seite Interesse an einer Teilnahme hat, kann am 17. Juni um 19.00 Uhr zu einem Kennenlern-Treff beim „traditionellen russischen Schaschlik (und Gemüse) im Jugendbüro“ kommen und mehr Informationen erhalten. Eine konfessionelle Bindung ist übrigens nicht erforderlich, zumal russischerseits drei Partner beteiligt sind: die katholische Rosenkranzgemeinde, die orthodoxe Erzdiözese sowie die Universität mit Studenten vor allem aus den Bereichen Philosophie, Sozial- und Religionswissenschaften.

Mehr unter: http://www.bdkj-erlangen.de und bei Facebook JADA Erlangen-Wladimir

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„Geh nicht nur die glatten Straßen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterläßt und nicht nur Staub.“ Diese Worte richtet Thomas Grund („Kaktus“), der ehemalige Sozialarbeiter von Streetwork Jena Winzerla, in seinem Bildband an alle, die seit 2004 eine langjährige Tradition des Jugendaustauschs „Mix-Tour“ zwischen Jena und Wladimir unterstützt und bereichert haben. Seine letzte Mix-Tour mit der Rockband „Carpe Noctem“ fand in Wladimir 2014 statt (s. Blogeintrag: https://is.gd/g8lKaV). Nach zweijähriger Pause und trotz vieler Schwierigkeiten überstand der Jugendaustausch seine schweren Zeiten! Schon 2015 übernahm dann die „Eurowerkstatt Jena“ die Trägerschaft über die Mix-Tour und begrüßte die Gäste in Jena.

Bildband von Thomas Grund

Zum Gegenbesuch kam es nun vom 13. bis 24. April 2017. Die achtköpfige Schülergruppe aus Jena unter Leitung von Ricarda Ullmann und Anna Kulakowa erlebte einen herzlichen Empfang in Wladimir. Vielfältige Programmschwerpunkte und spannende Veranstaltungen wurden vom Euroklub Wladimir organisiert, und die deutschen Jugendlichen waren in freundlichen Gastfamilien untergebracht: eine tolle Gelegenheit, russische Kultur und u.a. Ostertraditionen „von innen“ kennenzulernen.

Gruppenbild in Susdal

Die Besucher aus Jena waren von der Gastfreundschaft ihrer russischen Partner einfach fasziniert. Nicht nur das großartige Essen, sondern auch der extra von den russischen Jugendlichen auf Deutsch vorbereitete Rundgang zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt waren nicht selbstverständlich. Auch im gemeinsamen Treffpunkt Euroklub hatten alle immer wieder eine schöne Zeit mit Tee und Kuchen.

Zu Gast im Euroklub Wladimir

Auch gelang es, den deutschen Gästen einen ausführlichen Überblick über das russische Bildungssystem zu vermitteln. Am Pädagogischen Institut organisierten die Dozentin Karina Drosd und die Professorin Irina Plaxina vom Lehrstuhl Pädagogik eine gemeinsame Projektarbeit mit Studenten der Fakultät für Fremdsprachen zum Thema „Wege der Zukunft“. Die jungen Menschen setzten sich mit Begriffen wie „Freiheit“, „Familie“, „Sport“, „Musik“, „Freundschaft“ auseinander und stellten ihre Ergebnisse in Form von kreativ gestalteten Plakaten vor.

Gemeinsam gestaltete Plakate

Die Delegation aus Jena hatte auch Gelegenheit, den schulischen Alltag vor Ort zu erleben. So öffnete die Schule Nr. 15 gastfreundlich ihre Pforten. Deutsche und russische Schüler kamen miteinander ins Gespräch und knüpften neue Kontakte. Im Laufe der Woche besuchten die deutschen Jugendlichen auch noch die Schule Nr. 25, und in der Schule Nr. 36 fand ein gemeinsames Volleyballspiel statt.

Zu Gast in der Schule Nr. 15

Zwei unvergeßliche Tage verbrachten die deutschen Gäste in Susdal. Die Leiterin des Susdaler Euroklubs, Olga Kostina, organisierte eine wunderbare Führung durch den Kreml sowie ins Museum für Holzbaukunst und Brauchtum.

Im Kreml von Susdal

Die Pracht der Muttergottes-Geburts-Kathedrale mit ihren Sakralschätzen und die architektonischen Besonderheiten der Kirchen haben einen starken Eindruck auf die jungen Gäste hinterlassen.

Im Euroklub Susdal

Besonders spannend war der Ausflug ins Department der Kunstwissenschaften der Staatlichen Universität von Sankt-Petersburg, wo Restauratoren in neun verschiedenen Richtungen ausgebildet werden. Die Studenten erzählten den begeisterten Gästen über interessante Spezifika ihres Studiengangs und zeigten zahlreiche Kunstwerke – wie etwa eine alte Ikone oder einen polnischer Säbel -, die gründlich restauriert werden müssen.

Gruppenbild mit Euroklub

Universitätsbesuch in Susdal

Seinen Höhepunkt erreichte der Jugendaustausch mit dem 20jährigen Jubiläum des Euroklubs. Das feierliche Konzert und das landeskundliche Spiel fanden am 18. April im Kulturhaus „ODRI“ statt, an dem Spiel „Traditionen Deutschlands und Rußlands“ beteiligten sich sowohl Mannschaften der Wladimirer Region als auch die deutschen Gäste. Man übte das Übersetzen deutscher Sprichwörter, präsentierte Volkstänze und analysierte historische Epochen beider Länder. Die Ergebnisse des Spiels machten deutlich, beide Nationen haben viel Gemeinsamens in der Sprache und kulturellen Traditionen.

Im Museum für Holzbaukunst Susdal

Elf Tage lang dokumentierten die deutschen und russischen Jugendlichen ihre Eindrücke von der Begegnung. Sie machten Bilder und Videos, Grundlage für ihren ersten Film, der 2018 nach dem Gegenbesuch der russischen Freunde erstellt werden soll. Ein rundum gelungener Austausch, mit vielen neuen und tollen Erfahrungen.

Gefördert wurde das Projekt durch die Stiftung Deutsch-Russicher Jugendaustausch, der Stadt Jena, die Stadt Wladimir und die ECO Stiftung Jena. Vielen Dank an die Geldgeber!

Anna Kulakowa

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Es ist genau einen Monat her, daß eine Jugendleitergruppe des BDKJ Erlangen in der Partnerstadt war, um die Begegnungen für dieses Jahr vorzubereiten. Projektpartner ist dabei neben der Rosenkranzgemeinde und der russisch-orthodoxen Diözese auch die Universität Wladimir. Wie wichtig sie diese Zusammenarbeit nimmt, zeigt u.a. folgende Meldung auf der Homepage der Hochschule:

Am 13. und 14. März fanden an der Staatlichen Universität Wladimir zwei internationale Seminare statt, an denen sich eine Delegation aus Erlangen (Deutschland), unsere Partnerstadt, beteiligte. Gemeinsam mit Studenten des Instituts für Geisteswissenschaften lernten die deutschen Jugendlichen, wie man den Jugendaustausch zwischen unseren Ländern am besten organisiert, die Sprachbarriere überwindet und eine angenehme Atmosphäre der interkulturellen Interaktion schafft. Die Teilnehmer tauschten nicht nur Erfahrungen aus, besprachen nicht nur die Vorteile und Unzulänglichkeiten verschiedener Methoden der Durchführung von internationalen Jugendbegegnungen, sondern sie versuchten sich auch als Organisatoren und Programmverantwortliche des diesjährigen Austausches. Die Ergebnisse der Seminare wurden dann bei einem Treffen mit dem Leiter des Lehrstuhls für Philosophie und Religionswissenschaften, Jewgenij Arinin, und dem Universitätsgeistlichen, P. Warfolomej, vorgestellt und im Detail besprochen.

Das Projekt des Lehrstuhls zur Umsetzung des Vertrags über die Zusammenarbeit mit dem Erlanger Bund der Deutsche Katholischen Jugend wird fortgesetzt. Jedes Jahr kommt es auf der Grundlage der Vereinbarung zum Jugendaustausch, der ein großes Spektrum von Interaktion zwischen unseren Ländern beinhaltet: eintauchen in die Kultur beider Länder, gemeinsam des Zweiten Weltkriegs gedenken, soziale Arbeit zusammen leisten und vieles mehr.

Als Hauptthema für das Jahr 2017 wurde „Verständigung“ gewählt. Die Organisatoren formulierten es so: „Priwet – Hallo – Kommunikation im internationalen Jugendaustausch“.

Jetzt dürfen wir gespannt sein, was nach der Begrüßung so alles gesagt wird. Und hier geht es zur Seite der Universität Wladimir: https://is.gd/zmqWhd

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Das Jahr hat gerade erst begonnen, aber schon in den ersten vier Monaten kamen jede Menge Jugendliche aus Wladimir nach Jena. Der Euro-Klub in der Partnerstadt setzt seine Tradition fort und bietet Schülern und Studenten landeskundliche Reisen durch Europa an. Im Januar und Februar besuchten in diesem Rahmen aus Wladimir mehr als einhundert junge Leute Jena. Der Zwischenhalt an der Saale per Reisebus gehört für jede Euro-Klub-Gruppe schon zum festen Programm – nicht nur mit einem Stadtrundgang in Begleitung der Freiwilligen vom Euro-Werkstatt Jena e.V., sondern auch mit einem Besuch der Jugendzentren und einer Diskussion mit Gleichaltrigen zu aktuellen Themen.

Iwan Nisowzew, Norbert Hebestreit, Anna Sjakina, Angelina Muchina und Galina SamarajewaEine große Rolle dabei spielen die Pädagogen und Mitarbeiter vom Wladimirer Euro-Klub sowie dessen Partnerorganisationen in Jena, die Euro-Werkstatt und die ÜAG Jena gGmbH.

Im Botanischen Garten Jena

Am Mittwoch ist wieder ein Wochenprogramm des berufsorientierten Jugendaustausches zwischen dem Euro-Klub mit Jelena Guskowa und der ÜAG mit Elke Kerber zu Ende gegangen. Begleitet wurde die russische Gruppe von zwei pädagogischen Mitarbeiterinnen des Klubs, Galina Samarajewa, Englischdozentin an der Universität Wladimir, und Anna Sjakina, stellvertretende pädagogische Leiterin der Schule Nr. 2 und Deutschlehrerin. Das Programm war übervoll mit täglich neuen Eindrücken! Unter anderem band man die russischen Jugendlichen aktiv in die journalistische Arbeit ein, viele zeichneten ihre Erlebnisse auf, so gut wie alle tauschten ihre Bilder mit Freunden im Netz aus. Die drei aktivsten Teilnehmerinnen drehten sogar einen kurzen kreativen Musikfilm, wo Rap in Eigenkomposition mit einem lustigen Text zu jedem Reiseteilnehmer zu hören ist. Wir werden das hoffentlich alles bald im Internet zu sehen bekommen! Da können die jungen Leute dann selbst von den Inhalten der Programme und ihren Eindrücken erzählen.

Begegnung

Parallel zu den Jugendbegegnungen hatten die Organisatoren Gelegenheit zu einigen ausgesprochen produktiven Gesprächen über Partnerschaftsprojekte. Besonders offen, positiv und fruchtbar dabei das abendliche Treffen zwischen Anna Sjakina und Angelina Muchina, Lehrerin für Russisch und Kultur aus der Schule „Kulturanum“ in Jena-Lobeda. Beide Fremdsprachenlehrerinnen hatten sich schon lange eine Partnerschule für den Austausch gewünscht. Iwan Nisowzew und Uljana Tschkalowa, eine europäische Freiwillige an der ÜAG Jena gGmbH, halfen, die beiden Frauen zusammenzubringen. Hinzu kamen noch Galina Samarajewa und Norbert Hebestreit, der im Februar Wladimir für sich entdeckt hatte, s. https://is.gd/Z3iyD1. Bleibt zu hoffen, daß diese neuen Bekanntschaften bald auch neue Früchte hervorbringen, neue Jugendbegegnungen, umsomehr als die Schule Nr. 2 aktiv am Programm des Euro-Klubs teilnimmt, der seinerseits viel Unterstützung bei der Durchführung internationaler Austauschmaßnahmen leisten kann. Auch seitens Jena fehlt es nicht an Erfahrung: Angelina Muchina, die ehemalige Direktorin des Instituts für Internationale Kommunikation, besuchte Wladimir bereits vor einigen Jahren, und drei ihrer Schülerinnen kamen gerade dieser Tage von der Mix-Tour, organisiert von der Euro-Werkstatt, aus der russischen Partnerstadt zurück. Da ist also viel am Start, man darf sich auf neue Projekte freuen.

Abschied mit Tränen

Und dann waren Galine Samarajewa und Iwan Nisowzew auch noch an der Friedrich-Schiller-Universität und besprachen mit Wladislawa Warditz vom Institut für Slawistik eine mögliche Zusammenarbeit mit der Universität Wladimir im Bereich Linguistik – mit einem Studentenaustausch von Slawistikstudenten. Möglich, daß es bereits im Juli junge Linguisten aus Jena mit dem Gegenbesuch der ÜAG Jena gGmbH nach Wladimir kommen. Möge es gelingen! Zwischen den beiden Hochschulen gibt es ja schon lange ein Abkommen über Zusammenarbeit, allerdings kam bisher noch kein regelmäßiger Austausch zustande. Eine gute Motivation dazu könnte nun der Jugendaustausch liefern. Viele gute Nachrichten aus Jena, die der Blog Iwan Nisowzew verdankt, während der Jugendaustausch nur dank der Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch (DRJA) in Hamburg, der Stadt Jena und der ÜAG Jena gGmbH finanziert werden kann.

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