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Archive for the ‘Jena – Wladimir’ Category


Eine Woche ist es her, seit Jewgenij Sacharjewitsch seine Kommilitonin, Xenia Muchajewa, mit der Kamera hinauf zum Jenzig begleitete. Noch unbeschwert waren die beiden Freiwilligen aus Wladimir da, auch wenn sich schon andeutete, was die Pandemie für beide Partnerstädte bald bedeuten würde. Nun zählt Jena bereits 55 mit Corona infizierte Personen, und schon ist auch der erste Todesfall zu beklagen. Leben und Sterben so nah beisammen. Schon immer war das so, aber in diesen Tagen doch so viel mehr. Bleibt gesund in Jena und Wladimir!

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Der Euroklub Wladimir zeigt einmal mehr, wie man Nachwuchsarbeit in Sachen Partnerschaften betreibt. 

Jelena Guskowa, Leiterin des Euroklubs Wladimir

Dieser Tage startete die Jugendorganisation ein Bildungsprojekt für Schulen mit dem Titel „Wladimirs Partnerstädte“.

Zu erzählen gibt es da viel, den deren hat Wladimir sage und schreibe 30 (in Worten dreißig) – freilich unterschiedlicher Intensität.

Anhand dieser Einführung in die Welt der internationalen Beziehungen erfahren die Kinder natürlich auch viel über Erdkunde, Geschichte, Bräuche und Sitten sowie Sprachen.

Und so pfiffig schreibt der Euroklub seine nächste Mix-Tour, seine nächste Reise nach Jena für zehn Jugendliche aus, daß man sich am liebsten gleich selbst bewerben möchte: https://is.gd/exZ8k2

A propos Bewerbung: Das Gegenstück des Euroklubs ist die Eurowerkstatt in Jena, und die schreibt derzeit in Teilzeit die Geschäftsführung aus. Wer also jemanden mit Interesse internationaler Jugendarbeit kennt, sage es weiter und melde sich: http://eurowerkstatt-jena.de und da: http://www.facebook.com/Eurowerkstatt

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Gestern feierte Jelena Guskowa Geburtstag, die „Euro-Mama“, wie die Leiterin des Euro-Klubs in Wladimir von ihren Jugendlichen genannt wird. Und da platzt doch mitten in die Feier eine ebenso unerwartete wie hocherfreuliche Nachricht: Die Euro-Werkstatt in Jena, seit Jahren treu mit dem Euro-Klub in Wladimir verpartnert, erhielt den Zuschlag für die Worshop-Reihe „Twin City-Booster“, ausgeschrieben vom Deutschen Städtetag, der – das sei augenzwinkernd angemerkt, gute Englischkenntnisse voraussetzt – u.a. in Zusammenarbeit mit dem Auswärtigen Amt ein Projekt von Brains & Bridges initiiert hat, das Städtepartnerschaften unterstützt, lokale Aktivitäten fördert und den internationalen Austausch über die aktuellen Standards hinaus ermuntert. Nach dem Start eines „BarCamps“ für Twin City-Aktivitäten entwickelt das Programm neue Formate, Leitfäden und Best Practices. Für 2020 bietet das Twin City Lab zwei Städtepartnerschaften die Möglichkeit, ihren Austausch mit einer Reihe von Workshops und Veranstaltungen in jeder der Partnerstädte zu intensivieren und auszubauen.

Euro-Klub

Und hier ein Zitat aus dem Schreiben nach Jena und Wladimir, das gestern auch die Redaktion des Blogs erreichte:

Haben Sie noch einmal vielen Dank für Ihre Bewerbung für unsere Workshop-Reihe „Twin City-Booster”. Nach eingehender Prüfung aller Bewerbungen von Städtepaaren aus Deutschland, Rußland, Belarus und der Ukraine haben wir heute überaus gute Nachrichten für Sie!

Ihre Bewerbung war erfolgreich. Jena und Ihre Partnerstadt Wladimir sind als eines der Pilotstädtepaare des Twin City Labs ausgewählt worden.

Wir freuen uns, in diesem Jahr Ihre Städtepartnerschaft aktiv begleiten und entwickeln zu können.

Mit unserer Workshop-Reihe „Twin City Booster” unterstützen und coachen wir Städtepartnerschaften, identifizieren mit den Teilnehmern neue Themen, erkunden noch ungenutzte Potenziale Ihrer Städte, aktivieren lokale Communities und begleiten die Akteure bei der gemeinsamen, partizipativen Gestaltung und Umsetzung von Projekten. Zudem unterstützen wir Sie bei der Implementierung neuer Formate und bei der Integration neuer Akteure in Ihre Städtekooperationen.

Damit dies gelingt, sind eine gute Vorbereitung und Analyse der lokalen Bedingungen ebenso nötig wie produktive Begegnungen und eine offene ‘Mitmach’-Kultur im Rahmen der Workshops und Arbeitsphasen. Deshalb stellen wir das Wissen, die Expertise und die Gestaltungspotentiale der beteiligten Akteure und Initiativen in den Mittelpunkt. In allen vier Workshops fußt unsere Moderationsarbeit und Prozeßgestaltung auf Open-, Space-, Design-Thinking und erfahrungsorientierten Elementen, gepaart mit profundem Know-how in den Bereichen Partnerschaftsentwicklung, Networking, Prozeß- und Event-Management sowie interkulturellem Austausch. Unsere Arbeitssprachen sind Englisch, Russisch und Deutsch.

Bevor wir in jeder Stadt mit einem Kick-off starten und dann mit dem ‘Match & Sprint’-Workshop und ‘Sprint & Succeed’-Workshop in das gemeinschaftliche Tun kommen, besucht das Twin City Lab-Team für einige Tage die Städte, um Sie und einige Akteure kennenzulernen und die Stadt selbst zu erkunden.

Das Programm ist auf das ganze Jahr angelegt, und der Blog wird die einzelnen Schritte immer wieder aufmerksam verfolgen, ist die Zusammenarbeit zwischen Jena und Wladimir doch ein Sproß der Partnerschaft Erlangen-Wladimir. Schön, wie der nun grünt und blüht!

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Die Partnerschaft und insbesondere das Dreieck Erlangen-Jena-Wladimir hat nicht nur viele Gesichter, sie nutzt auch die unterschiedlichsten Kanäle der Begegnung und des Austausches. Der Euroklub Wladimir ist da in Zusammenarbeit mit der Eurowerkstatt Jena besonders findig und nutzte am 6. Dezember, dem Internationalen Freiwilligentag die technischen Möglichkeiten des Informationszentrums für Atomenergie in der Partnerstadt zu einer Video-Konferenz.

Im Saal russische Schüler und Studenten, auf dem Bildschirm ein gemischtes Freiwilligenquartett in Jena mit dem Wladimirer Pärchen Jewgenij Sacharjewitsch und Xenia Muchajewa.

In der deutsch-russischen Tele-Diskussion ging es vor allem um die Erfahrungen, die man als Freiwilliger in Jena so macht, wie man Projekte umsetzt und was man zu tun hat, um in ein solches Austauschprogramm aufgenommen zu werden.

Wie Jelena Guskowa, die Leiterin des Euroklubs, berichtet, gab es für die Jugendlichen aus Wladimir eine kräftige Ladung positiver Energie, denn nun wissen sie alle, wie man mit dem Programm Erasmus + nach Deutschland kommen und dort als Freiwilliger arbeiten kann. Ein guter Ausblick auf das nächste Jahr. Es kann kommen – mit hoffentlich vielen neuen Freiwilligen aus Wladimir in Jena und Erlangen. Willkommen!

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Vom 5. bis 7. November fand in der Hauptstadt die Konferenz „Berliner Dialog“ statt. Diese deutsch-russische Gesprächsplattform gibt es bereits seit 15 Jahren, doch erstmals nahmen auch Wladimir und Jena an der Veranstaltung teil.

Jelena Guskowa und Jewgenij Sacharjewitsch (3. v.l.)

In den Arbeitsgruppen „Jugend“ und „Sport“ war Jelena Guskowa, Leiterin des Euroklubs Wladimir, vertreten, und den Euroklub Jena repräsentierte Jewgenij Sacharjewitsch aus der Partnerstadt. Ein besonderer Umstand der Konferenz: Die Repräsentanten der deutsch-russischen Zivilgesellschaft erhielten Gelegenheit, ihre Fragen und Probleme im Zusammenhang mit dem Jugendaustausch mit Abgeordneten des Bundestages zu diskutieren. Mit von der Partie waren auch die Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch, das Russische Nationale Koordinierungsbüro für den Jugendaustausch mit Deutschland, Vertreter von Ministerien sowie regionalen und lokalen Verwaltungen, aber natürlich auch Lehrkräfte und Jugendleiter. Im Ergebnis erbrachte die Konferenz: Es bedarf einer besseren Finanzierung des Austausches seitens der beiden Staaten – und zwar auf allen Ebenen; die Angeboten und Chancen der Städtepartnerschaften sind noch längst nicht voll ausgeschöpft und verdienen mehr öffentliche Aufmerksamkeit; es sollte angestrebt werden, für den Jugendaustausch den Visazwang wesentlich zu erleichtern, am besten zumindest für Reisen von bis zu 30 Tagen ganz aufzuheben; es sollte eine Datenbank von Organisationen angelegt werden, die an einem Jugendaustausch interessiert sind, um effektiver kommunizieren zu können; beiderseits sollte beim Austausch mehr Wert auf den Spracherwerb gelegt werden.

Wer wollte da widersprechen?! Bis diese Forderungen erfüllt sind, heißt es für die Organisatoren vor Ort frei nach dem Pferd Boxer aus der Farm der Tiere: „Wir müssen noch härter arbeiten!“

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Am 26. September stand der Europäische Tag der Sprachen im Kalender, den der Euroklub Wladimir zu einer Konferenz mit Schülern und Studenten nutzte. Mit dabei auch Gäste aus Schweden, vor allem aber auch aus Jena, virtuell zugeschaltet. Da ging es dann mit den Freiwilligen zu wie im Turm zu Babylon, denn die Eurowerkstatt an der Saale bevölkern derzeit Jugendliche aus Spanien, Italien, Bulgarien, Frankreich und der Türkei sowie, selbstredend, aus Wladimir.

Alle Teilnehmer hatten die Möglichkeit, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu erproben. Und es gelang! Es wurde auch Deutsch gesprochen, insbesondere wie zu unserer Online-Konferenz auch Austauschstudenten aus Erlangen kamen, die gerade ihren dreiwöchigen Austausch an der Universität beendeten. Im Ergebnis kamen wir alle zu dem Schluß, wir sollten den Dialog fortsetzen, um gemeinsam neue Projekte umzusetzen. Und natürlich interessierten sich alle für die Kultur und Tradition der altehrwürdigen Stadt Wladimir, die auch die zugeschalteten Jugendlichen einmal besuchen wollten. Wir bleiben im Dialog!

Obengenannte Austauschstudenten sind inzwischen wieder zu Hause und setzen ihre Ausbildung am Institut für Fremdsprachen und Auslandskunde fort, wenn sie nicht gerade fleißig an ihrem Bericht für den Blog schreiben. Unterdessen kamen aber zum Tag der Einheit auch wieder Wladimirer Freiwillige nach Erlangen. Eine schon langjährige, gute Tradition, zumal die Einheit Deutschlands ohne das fördernde Mitwirken der UdSSR nicht denkbar wäre. Man stelle sich – horribile dictu – nur einmal vor, was geschehen wäre, wenn die SED von der KPdSU grünes Licht für ihre Pläne zur Niederschlagung der Friedlichen Revolution erhalten hätte.

Iwan Nisowzew, Jewgenij Sacharjewitsch, Xenia Muchajewa, Elisabeth Preuß und Matthias Bettenhäuser

So wäre dann auch nie jenes Video vom WladJenaTeam entstanden, das Sie hier sehen können: https://is.gd/YmEqx6.

Erster Schnee in Wladimir, Taufe-des-Herrn-Kapelle

Und als Dreingabe noch eine Impression aus Wladimir, wo gestern der erste Schnee fiel.

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Wie gut sich gerade der Jugendaustausch im Rahmen des Partnerschaftsdreiecks Erlangen-Wladimir-Jena ausnimmt, zeigt der Bericht von Jelena Guskowa, der Leiterin des Euroklubs in Wladimir. Gewissermaßen die schriftliche Fortsetzung des gestrigen Videos ohne Worte.

Vom 13. bis 20. August hielt sich wieder eine Jugendgruppe des Euroklubs in Deutschland auf und besuchte in der Zeit neben Jena auch Erfurt, Weimar und Berlin. Mit Hilfe unserer Partner in Jena, der ÜAG, der Eurowerkstatt und des Deutschen Roten Kreuzes, erlebten die Gäste wie immer ein randvolles und interessantes Programm.

Auf den Stufen des Landtags von Thüringen

Der Ausflug nach Erfurt war vor allem dem Besuch des Thüringischen Landrats gewidmet. Aber wir besichtigten auch das Zentrum der Hauptstadt von Thüringen und den der Jungfrau Maria geweihten Dom.

Auf unserer Reise hatten wir auch Gelegenheit, die medizinischen Standards kennenzulernen, die in Deutschland gelten. So zeigte man uns bei einem Besuch beim Roten Kreuz, wie Notfallhilfe aussieht und wie man sich um Demenzkranke kümmert, während wir in der Universitätsklinik Jena, im größten Krankenhaus Thüringens, viel Neues entdeckten und Ähnlichkeiten wie Unterschiede im Gesundheitswesen unserer Länder feststellten.

Klinikbesuch in Jena mit Norbert Hebestreit (vorne in der Bildmitte)

Aber auch der Sport kam nicht zu kurz. Im herzlichen Miteinander verbrachten wir gemeinsam mit unseren Partnern und den Ehrenamtlichen eine großartige Zeit beim Volleyball und Fußball.

Gruppenbild beim Sport mit Norbert Hebestreit (links im Bild) und Iwan Nisowzew (Mitte)

Eine schwierige Etappe unserer Begegnungen erlebten wir beim Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Allerdings war dem ein Seminar vorgeschaltet, das half, sich in die Ereignisse von 1933 bis 1950 einzufühlen.

Gruppenbild in Weimar

Den Schlußpunkt setzte Berlin, dessen Eigenart und Unvergleichbarkeit uns erneut überwältigte. In der Hauptstadt besichtigten wir die Kuppel des Bundestages, von wo aus sich ein großartiger Blick auf die Stadt eröffnet.

Gruppenbild in Berlin

Allen, die an diesem Austausch teilnahmen, ein großes Danke! Wir hoffen, unsere Zusammenarbeit werde auch in Zukunft so fruchtbar sein!

Jelena Guskowa

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