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Archive for the ‘Erlangen-Haus’ Category


Wie schon in den zehn Jahren zuvor kümmert sich der Freundeskreis Wladimir um Programm und Unterbringung der Gruppe des Erlangen-Hauses, die heuer vom 13. bis 26. Juli an der Volkshochschule einen Deutschkurs besucht und landeskundliche Exkursionen unternimmt. Für zwei Gäste, die 37jährige Ludmila Safronowa und den 19jährigen Wladimir Tscheresow, fehlen noch Quartiere. Wer also in Erlangen und Umgebung noch ein Bett frei hat, melde sich bei gerhard@kreitz.de oder hier in der Blog-Redaktion.

Gerhard Kreitz und Bürgermeisterin Susanne Lender-Cassens bei der Begrüßung der Gäste aus dem Erlangen-Haus im Juli 2017

Ein russisches Sprichwort sagt „в тесноте, да не в обиде“, was man frei mit „trotz der Enge keine Zwänge“ übersetzen könnte. Mit anderen Worten – Platz ist in der kleinsten Hütte. Und keine Sorge, es ist keine Rundumversorgung vonnöten. Ein gemeinsames Frühstück wäre freilich schön und auch ein Gespräch am Abend zum Ausklang, denn die Gäste wollen und sollen ja den deutschen Alltag kennenlernen und möglichst viel sprechen – auf Deutsch! Aber ansonsten ist die 21köpfige Gruppe tagsüber beschäftigt und unterwegs, wobei die Gastgeber immer wieder eingeladen sind, sich besonders an den Ausflügen zu beteiligen. Gerhard Kreitz hat auch schon einen ersten Entwurf des Programms. Also: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit, nicht nur zur schönen Weihnachtszeit.

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Im Oktober hatte er begonnen, nun endete vor gut einem Monat der erste Deutschkurs für die Kleinsten. Erfolgreich und mit Zertifikaten, wie sich das so gehört, wenn man das Sprachlernzentrum des Goethe-Instituts im Erlangen-Haus zu Wladimir besucht. Angeleitet von Anna Lesnjak und Oktopus Otto lernte die siebenköpfige Zwergelklasse, einfache Sätze zu formulieren und auf einfache Fragen zu Themen aus ihrem Lebensumfeld zu antworten. Und natürlich wurde viel gesungen und in Reimen gesprochen. Immer mit viel Spaß, wohl aber auch mit genug Ernst, denn die Eltern – mit den Ergebnissen zufrieden – entschieden sich für eine Fortsetzung des Kurses im Sommersemester.

Anna Lesnjak mit Oktopus Otto und ihre Gruppe

Zufrieden mit Form und Inhalt der Programmangebote zeigen sich aber auch die älteren Kursteilnehmer in einer Umfrage. Nur eines wünscht man sich mehr: öfter Muttersprachler als Gäste in den Klassen, vielleicht auch den einen oder anderen Vortrag zu landeskundlichen Themen. „Dem Manne kann geholfen werden“, hätte Friedrich Schiller dazu angemerkt, denn auskunftsfreudige, kundige und kommunikative Gäste aus Erlangen kommen ja im Wochentakt nach Wladimir. Ran, also, an die kleinen und großen Erlanger!

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Auch in diesem Jahr erwarten wir wieder in der zweiten Julihälfte eine Gruppe aus dem Erlangen-Haus. Wie gut man dort darauf vorbereitet ist, zeigt dieser kleine Zwischenbericht, dieser Tage in der Redaktion eingegangen.

Am 21. Februar nahmen unsere Prüferinnen, Tatjana Kolesnikowa und Tatjana Kirssanowa, die Prüfung „Fit in Deutsch 1“ des Goethe-Instituts ab. Dieses Mal hatten überraschend viele Schüler am Projekt „Fit-Offensive“ des Goethe-Instituts teilgenommen – insgesamt 23!

Glückliche Prüflinge mit ihren Zertifikaten

Bemerkenswert,  daß alle Kandidaten die Prüfung bestanden. Unser Sprachlernzentrum bietet als offizieller Prüfungskooperationspartner des „Goethe“ solche Examina für Jugendliche schon seit 2012 an. Es ist aber das erste Mal, daß niemand durch die Prüfung gefallen ist!

Das läßt sich dadurch erklären, daß das Interesse am Erlernen der deutschen Sprache in Wladimir weiterhin groß ist.

Der Preis für den Schweiß

Nicht zuletzt haben wir den Erfolg der Jugendlichen der guten Arbeit in den Schulen zu verdanken, qualifizierten, engagierten und innovativen Lehrkräften, die aktiv an allen Initiativen unseres Sprachlernzentrums teilnehmen: Irina Smirnowa (Schule Nr. 16), Anna Tschekalina (Schule Nr. 36) und Irina Smirnowa (Schule Nr. 44 und mit der Kollegin aus der Schule Nr. 16 nicht verwandt und nicht verschwägert).

Irina Smirnowa und Anna Tschekalina

Wir findet es sehr wichtig, formelle und informelle Kontakte zu Schulen zu pflegen und zu fördern. Wir sind unseren Partnern aus Erlangen sehr dankbar, daß sie uns dabei helfen.

Das Deutsch-Dozentinnen-Team mit Wolfram Howein und Gerhard Kreitz

Vom 19. bis 26. Juli 2016 haben beispielsweise sechs Lehrkräfte aus dem Erlangen-Haus zusammen mit drei aktiven Schullehrerinnen eine Teamreise in die Partnerstadt Erlangen unternommen. Irina Smirnowa und Anna Tschekalina waren auch dabei. Ohne die Unterstützung seitens der Erlanger Stadtverwaltung, der Volkshochschule, des Gymnasiums Fridericianum, des Freundeskreises Wladimir und der Gastgeberfamilien wäre eine solche Initiative kaum möglich gewesen.

Mit herzlichen Grüßen aus Wladimir

Tatjana Kirssanowa

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Der Stundenplan ist straff: sonntags eine Doppelstunde, wochentags deren zwei, nachmittags Einprägen des vormittags durchgenommenen Stoffes.

Meine Zunge wehrt sich. „ы“ ist nicht „i“, nicht „ü“, nicht „y“, klingt bei meiner Lehrerin Natalia Dumnowa wie ein durch die Zähne gepreßtes „i“, dabei entweicht es ihr ganz leicht und mühelos.

„Ж“, „ш“, „щ“: Nadja Steger hatte mich nicht nur schonend auf die vielen Varianten des „sch“ im Russischen vorbereitet, sondern mich auch davon überzeugt, daß wir auch im Deutschen nicht einfach immer „sch“ sagen, sondern mehrere Arten der Aussprache davon haben. Dass aber im russischen die unterschiedlichen „sch“ vor unterschiedlichen Konsonanten wieder anders ausgesprochen werden, macht mich ratlos.

Erste Schritte

Meine Lehrerin hat unendlich Geduld, wenn ich mich durch einen Text zische, und am Nachmittag hilft mir mein iPad, die richtige Aussprache zu finden.

Einkauf im „Продукты“

Ich gehe jeden Tag in einen Laden „Продукты“, ohne Selbstbedienung. Das zwingt zur Aussprache zumindest einiger Wörter. Am Ende sind sowohl die Verkäuferin als auch ich froh, wenn der Einkauf getätigt ist. Leider habe ich nicht immer das in der Tasche, was ich mir vorgestellt hatte, z.B. nach einigem Beharren auf Naturjogurt ging ich dann doch mit süßem Erdbeertrinkjogurt raus, den ich nun vorerst in den Kühlschrank gestellt habe.

Der Weg zu einem A1-Diplom ist jedenfalls noch sehr, sehr weit. Das zeigt mir auch, welche Leistung der syrische junge Mann erbrachte, der 2015 nach Erlangen kam und mir vor wenigen Tagen erzählte, er habe die C1-Prüfung geschafft und die Zulassung zum Zahnmedizinstudium in der Tasche. Vor dem Hintergrund, daß das kyrillische und das lateinische Alphabet sich weit ähnlicher sind, als das lateinische und das arabische, kann ich vor der Leistung vieler erfolgreicher Sprachschüler aus arabischen Ländern nur den Hut ziehen.

Noch ein weiter Weg zum Diplom

Glücklicherweise bleibt neben all dem Lernen noch Zeit für weitere Termine, für ein Wiedersehen mit Gästen aus Wladimir. So hat sich der Radiologe Iwan Seliwjorstow ebenso angekündigt wie eine ehemalige Teilnehmerin des Sommerkurses in der VHS, deren Mann jetzt ebenfalls seine Fühler nach der Partnerstadt ausstreckt. Der ehemalige Oberbürgermeister, Sergej Sacharow, und die Erlangen-Haus-Direktorin, Irina Chasowa, werden mich zum Orthopäden, Guram Tschjotschjew, begleiten, der im Waldkrankenhaus einige Fortbildungen absolvierte.

Außerdem steht ein Besuch an der Universität mit Frederick Marthol auf dem Plan, den Blog-Lesern bereits bekannt, sowie ein Treffen mit Igor Besotosnij vom Wladimirer Kammerorchester, dessen Bus dank den Spenden vieler Erlanger repariert werden konnte. Auch Treffen mit Eduard und Artjom Markin stehen schon auf dem Programm, jeweils mit Konzert. Der Knabenchor hat schon vielen in Erlangen Gänsehaut verschafft, die Stimmen der Jungen sind fast überirdisch schön.

Fazit: Die Tage werden verfliegen!

Elisabeth Preuß

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Flugzeug, Zug oder Auto bringen nicht nur Reisende in Sachen Städtepartnerschaft von A nach B, sondern schenken ein Kaleidoskop an Anregungen. Nachdenken über die Relativität von Weg und Zeit ist nur eine davon.

Zusammengefaßt bleibt wieder einmal festzustellen: Der Weg von Frankfurt nach Moskau ist zwar weiter, der Weg von Moskau nach Wladimir aber länger. Dies gilt zumindest, wenn man sich wegen der Unwägbarkeiten nicht traut, auch auf dem Hinweg den Sapsan vom Kursker Bahnhof zu nehmen. Dieses Transportmittel hätte auch noch den Vorteil, bei Bedarf, oder, wenn sich wie gestern abend eine wunderschöne Winternacht bietet, auf dem kurzen Weg vom Bahnhof zum Erlangen-Haus noch frische Luft und Bewegung im Angebot zu haben.

So aber saß ich bei Dmitrij im Auto, leider ziemlich sprachlos, denn sein Englisch gleicht meinem Russisch: ausbaufähig wäre eine gute Umschreibung. Aber genau das ist ja der Grund für diese Reise: In den nächsten zwei Wochen werde ich mich in zwei Portionen täglich dieser wunderschönen, gesprochen wie gesungen so wohlklingenden Sprache widmen.

Ich bin die Strecke Domodjedowo zum Erlangen-Haus nun schon unzählige Male gefahren, ein Gedanke kommt mir immer wieder: Warum tun sich so viele Menschen diesen höllischen Verkehr an und verbringen damit Tausende von Stunden auf dem Asphalt? Zwischen den Flughäfen und der Stadt verkehren moderne Aeroexpress-Züge, die U-Bahn in Moskau ist nicht nur schnell, sondern auch so schön, daß viele Stationen es in die Bildbände dieser Welt schaffen.

Die nächste Lektion auf dem Weg ist und bleibt Globalisierung. Die Welt ist zusammengerückt, Rieker-Schuhe gibt es am Baikal, in Wladimir und in Erlangen. Gar nicht mehr erwähnenswert ist, wenn ich mit dem Blog-Redakteur, Peter Steger, innerhalb Sekunden nach meiner Ankunft kommunizieren kann, was noch für meine Elterngeneration Phantasterei und Wunschdenken war.

Globalisierung

Das Wasser, mit dem Dmitrij mich versorgte, kam aus Georgien, was zwar für Qualität bürgt, womit es aber doch ein paar Kilometer auf dem Buckel hat. (Beim Italiener gibt es hier übrigens auch Pellegrino.) Nach wenigen Kilometern fuhren wir dann an Media Markt, Obi, IKEA, Burger King vorbei. Auch мак Дональдз war natürlich mehrfach vertreten. Aldi oder Lidl habe ich nicht gesehen, aber das will nichts heißen. Ich will das gar nicht werten, aber schon diese Blicke aus dem Autofenster zeigen, wie verwoben der Welthandel ist und wie sensibel mit Eingriffen umgegangen werden sollte, hängen doch nicht nur die Immobilien und Warenströme, sondern die Schicksale Zigtausender Angestellter daran, daß die Leuchtreklamen nicht erlöschen. Die heimischen (?) Märkte stehen dort schon mindestens seit 2003, als ich das erste Mal vorbeifuhr.

Die russische Supermarktkette Lenta hat sich ihren Platz erobert, das Logo erkenne ich nun, ohne die kyrillischen Buchstaben zu entziffern, von Irkutsk über Nischnij Nowgorod bis Moskau habe ich die Läden gesehen. Ein Blick ins Internet zeigt aber, daß Lenta zwar 1993 in Sankt Petersburg gegründet wurde, die Kette aber heute zum Großteil TPG Capital gehört, einem texanischen Unternehmen und auch der „Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung“, der CEO des Unternehmens ist ein Niederländer.

Mittagssuppe – wieder nur Coca-Cola-Wasser

Die Globalisierung geht also in alle Richtungen, eine Wertung würde, wie gesagt, diesen Beitrag sprengen.

Ich kaufe mein Obst und Gemüse in Erlangen jedenfalls bei der Familie Marburger, wo ich nicht nur regionale und biologische Lebensmittel, sondern immer auch ein nettes Gespräch bekomme.

Nach ca. zwei Stunden halte ich dann Ausschau nach den Teddybären. Seit meiner ersten Fahrt bewegt mich die Frage: Wer kauft die? Es sind immer noch die gleichen Bären, ich hoffe allerdings für den Verkäufer, daß es nicht mehr dieselben sind.

(K)ein Herz für Teddybären

In schrillen Farben leuchten die Bären und anderen Plüschtiere, teilweise überlebensgroß, eingepackt in fladdrige Plastiktüten, sitzend auf vielstöckigen Holzgerüsten, und flehen die Vorbeifahrenden an: Nimm mich mit!

Meine Antwort ist eindeutig: Nein. Und ich lasse nicht mit mir handeln!

Eine Veränderung aber ist erschreckend: Die Straße, die noch vor zehn Jahren über lange Strecken durch Wälder führte, ist jetzt gerahmt von Industrie, Cafés und anderen hallenähnlichen Bauten, deren Zwecke nicht erkennbar sind. Da haben Umwelt und Ästhetik einen hohen Preis bezahlt. Nicht geändert hat sich, daß die nunmehr fast durchgängig sechsspurige Straße durch viele Dörfer und kleine Städte führt; diese werden durch den tosenden Verkehr geteilt, Ampeln und gelegentliche Überführungen können den Riß durch die Orte sicher nicht heilen. Und, ohne die Statistik zu kennen: Das Adjektiv „mörderisch“, im Zusammenhang mit Verkehr ja öfter verwendet, ist hier sicher wörtlich zu nehmen.

Eine emotionale Nachricht für die (leider derzeit verstummten) Autoren des Blogs „Von Stuttgart und Erlangen nach Nischnij Nowgorod“: Das Schild „Wladimir 100 km“, „Nischnij Nowgorod 347 km“ ließ mein Herz höher schlagen!

Noch schöner war, daß 99 km später tatsächlich ein Update geliefert wurde: Wladimir 1 km, Nischnij Nowgorod 246 km.

Da geht das Herz auf, so ein Empfang: Mariä-Entschlafens-Kathedrale

Heute, am Sonntag, beginnt mein Russischkurs. Ich freue mich, und wenn meine Lehrerein am Ende sagen wird  „мoлoдец!“, dann werde ich zufrieden sein!

Elisabeth Preuß

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Gewissermaßen im „Off“ der „Russisch-Deutschen Wochen“ und all der Vorbereitungen auf das Partnerschaftskonzert mit der „Camerata Franconia“ am 18. März ging dieser Tage die überarbeitete Homepage des Erlangen-Hauses online. In englischer Sprache, angekündigt von Wolfram Howein, dem guten Geist dieser diplomatischen Residenz der Bürgerpartnerschaft, mit den Worten „was lange währt, wird endlich gut“.

Erlangen-Haus im abendlichen Winterputz

Nicht ohne Grund, denn die Vorarbeiten brauchten nach einem Beschluß des Vorstands des Erlangen-Hauses tatsächlich ihre Zeit – und ihre Helferlein, denen hier für ihr ehrenamtliches Mitwirken herzlich gedankt werden soll: neben der Direktorin Irina Chasowa, Wolfram Howein und Peter Steger, konzeptionell und für den Inhalt verantwortlich, sowie Valerie Hellmann, Rosie Zahn und George Mills als Gewährsleute für gepflegtes Englisch. Ganz fertig ist die Homepage übrigens noch nicht: Valerie Hellmann arbeitet derzeit an der Endfassung der Geschichte des Erlangen-Hauses. Doch ein virtueller Besuch dieser deutsch-russischen Begegnungsstätte sei schon jetzt – am besten gleich mit Buchung einiger Nächte! – unter http://erlangen.ru/en empfohlen.

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Alles hatte mit einem launemachenden Video https://is.gd/zkxKok begonnen, in dem Lara Heinen, den Hexenbesen in der Hand, alle Gäste des Erlangen-Hauses zum lustigen Faschingstreiben einlud. Wohl zum letzten Mal, denn nach einem halben Jahr als vom Goethe-Institut entsandte Sprachassistentin wird die Lüdenscheiderin – zumindest vorerst – Wladimir wieder verlassen.

Natalia Dumnowa und Lara Heinen

Bleiben werden aber sicher ihre kunterbunten Anregungen für eine abwechslungsreiche Gestaltung des Unterrichts, ihre unterhaltsamen Schilderungen des Lebens in Deutschland zwischen Alltag und Festen, ihre ansteckende Heiterkeit. Und vermissen werden ihre Dozentin nicht nur die Kursteilnehmer, sondern natürlich besonders die Kolleginnen, denen die pädagogische Unterstützung durch Lara Heinen viele Impulse gab.

Wer hat da sein Kostüm vergessen?

Am Rosenmontag und Faschingsdienstag nun also die letzten großen Veranstaltungen unter Beteiligung von Lara Heinen. Der Kehraus im Erlangen-Haus.

Die drei indischen Grazien

Zeitgleich übrigens steht im russischen Festkalender die „Butterwoche“ mit dem Pfannkuchen als kulinarischem Mittelpunkt eines nicht weniger närrischen Treibens, das am Wochenende mit dem Beginn der vorösterlichen Fastenzeit mit dem Verbrennen einer Strohpuppe als Symbol des Winters schließt.

Erlangen-Haus im Bann des Winters

Dabei scheint es, als habe die kalte Jahreszeit gerade erst begonnen, wenn man sich ansieht, wie das Erlangen-Haus im Schnee versinkt und dann wie aus einem weißen Märchen auftaucht.

Ritter Kunibert von und zu Wladimir

Drinnen, wo es hell ist und warm, tummeln sich derweil Rotkäppchen und Ritter Kunibert, formiert sich eine Polonaise, hält man kleine Büttenreden. Und alle, fast alle, haben sich kostümiert.

Narren von Wladimir in Habtachtstellung

Ein Fest der Phantasie: Kürrasiere, Kleider und Kostüme zum Karneval. So kann der Frühling kommen, wenn denn der Winter weicht.

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