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Archive for 14. Mai 2021


Eine vierköpfige Gruppe hatte sich in der Region Wladimir mit Metalldetektoren auf illegale Schatzsuche gemacht und reiche Beute nach Hause gebracht. Doch da wartete schon die Polizei auf die Plünderer. Gottlob, denn andernfalls wären unschätzbare Werte für die Wissenschaft und nationale Erbe verloren.

Die Fundstücke – von Münzen über Schmuckstücke bis hin zu Lanzenspitzen – stammen alle aus der Zeit vor dem Eintreffen der Slawen, lange vor der Gründung der Rus, also aus dem achten und neunten Jahrhundert, als hier noch finno-ugrische Stämme wie die Merja und Murom siedelten, bevor sie von den Russen assimiliert wurden. Heute zeugen von ihrer Existenz nur noch Orts- und Gewässernamen wie Kljasma oder Nerl, Murom oder Kidekscha.

Finno-ugrische Völker leben übrigens in der Russischen Föderation bis heute. Die bekanntesten sind wohl die Udmurten, Karelier, Wepsen, Mordwinen oder Komi. Die Esten haben ja mit den Finnen und Ungarn sogar einen eigenen Staat.

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