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Archive for 5. Mai 2021


Gäbe es die vom Deutsch-Russischen Forum veranstaltete Biennale der Deutsch-Russischen Städtepartnerkonferenz nicht schon seit drei Jahrzehnten, müßte man sie erfinden. Alternierend in einer deutschen oder russischen Stadt bietet sich nämlich hier den knapp über einhundert kommunalen und regionalen Paaren eine Börse des Erfahrungsaustausches zu nutzen, eigene Programme und Projekte vorzustellen, an Themenschwerpunkten mitzuarbeiten und vor allem ins Gespräch zu kommen. Die Vorbereitung dieser völkerverbindenden Plattform vom 28. bis 30. Juni in Kaluga dürfte sich wegen der Pandemie schon schwierig genug gestaltet haben, noch schwerer fällt wohl vielen in Deutschland die Entscheidung: teilnehmen oder zu Hause bleiben. Sichtvermerke stellen die russischen Konsulate zwar seit Anfang April wieder aus, auch Dauervisa haben inzwischen ihre Gültigkeit zurückerlangt. Doch wer hat schon den vollen Impfschutz?! Erlangen, von Beginn an bei dieser Plattform vertreten, wird jedenfalls heuer passen müssen und keine Delegation entsenden. Schade, jammerschade, denn gerade in diesen Zeiten, wo der politische Dialog zwischen Kreml und Kanzleramt so verloren scheint, wie er beschworen wird, müssen die vielen Brücken zwischen den Zivilgesellschaften beider Länder tragen und halten. Bleibt die Hoffnung auf ein hybrides Konzept, an dem hinter den Kulissen sicher fieberhaft gearbeitet wird, damit zumindest ein Teil des Programms virtuell zugänglich ist. Dies gilt auch für das deutsch-russische Jugendforum, das bereits am 23. Juni in Moskau beginnt und dann nach Kaluga kommt, wo es am 1. Juli endet. Sehen Sie sich trotzdem Einladung und Agenda an und freuen Sie sich auf die nächste Städtepartnerkonferenz, die 2023 in Kalugas Gegenüber, in Suhl, ausgerichtet wird.

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