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Archive for 25. März 2020


In Wladimir besinnen sich die Menschen in Zeiten von Corona auf ihre eigenen Kräfte und bestätigen so Hölderlins Wort von der Gefahr, in der das Rettende auch wächst.

Da trifft sich der Vorsitzende des Künstlerverbands der Region Wladimir, Dmitrij Cholin, mit seinem Kollegen, Oleg Modorow, in Mstjora, um bei eisigem Wind ein Pleinair zu veranstalten.

Marina Bit-Ischo entläßt ihre Fische in die Freiheit und behauptet, man könne, wenn man nur Ohren habe zu hören, ihrem Flüstern lauschen.

In Windeseile stellen Betriebe auf die Herstellung von Mundschutz um, damit der Vorrat nicht ausgehe, wenn es denn darauf ankommen sollte.

Andere, wie Anna Parfjonowa, zieht es einfach hinaus in die freie Natur mit diesen Himmelsweiten, wie sie eben nur die russischen Landschaften zu bieten haben.

Witalij Gurinowitsch bietet seine Kurse für soziale Projektarbeit nun – ebenso wie das Deutschlernzentrum im Erlangen-Haus – online an und stellt überrascht fest, diese Form habe unerwartete Vorteile, der Kontakt sei noch enger als in der herkömmlichen Gruppenarbeit, die Verbesserungsvorschläge könne man viel schneller vermitteln, allerdings sei der Fernunterricht bisher auf fünf Plätze begrenzt; da aber zwanzig Anmeldungen vorliegen, zerbreche er sich jetzt den Kopf, wie die Gruppenarbeit auf die Ferne noch besser zu organisieren sei. Wer den Coach kennt, sorgt sich freilich nicht ob einer Lösung.

Schließlich die Museen. Wie überall auf der Welt arbeiten die an ihrem Internetauftritt, und heute gibt es um 18 Uhr Moskauer Zeit die erste Direktübertragung eines Konzerts des französischen Komponisten und Pianisten Nicolas Celoro aus dem Wladimirer Landesmuseum. Schalten Sie sich dazu unter:  https://is.gd/Eqrnoe

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