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Archive for 19. März 2020


Noch immer gibt es gottlob weder in der Partnerstadt noch in der Region Wladimir einen Fall von Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus. 147 sind das freilich inzwischen landesweit. Aber 155 Menschen – Stand: 9.00 Uhr, 18. März – befinden sich laut Gesundheitsbehörden der RegionWladimir in häuslicher Quarantäne und werden ärztlich überwacht. Am 23. März soll vorsorglich ein „Observatorium“ mit 75 Betten für Verdachtsfälle eingerichtet werden, und 200 Freiwillige mit medizinischer Ausbildung stehen zur Diagnose abrufbereit. Außerdem gibt es im Landkreis Alexandrow ein Zentrum zur Isolierung von bis zu 15 Patienten. Vorsorge für den Ernstfall ist also getroffen.

Unterdessen schließt auch das Erlangen-Haus seine Türen und stellt die Deutschkurse auf Fernunterricht um. Das Team um Irina Chasowa richtet einen Jour-Dienst ein und ist nur noch fernmündlich oder per Mail zu erreichen. Eine sicher richtige Maßnahme, um den Vorsprung gegenüber den Risikogebieten, zu denen ja leider auch Deutschland gehört, zu nutzen. Leider kommt es auch in Wladimir zu all den unschönen Nebenerscheinungen wie Hamsterkäufen, wobei hier das Objekt der Begierde hauptsächlich Buchweizen sein soll.

Manches läuft allerdings noch halbherzig. So bleibt die Gemäldegalerie vorerst noch geöffnet, wenn auch eingeschränkt und unter Auflagen: Weder touristische Gruppen, noch ausländische Staatsbürger oder Besucher mit einer Körpertemperatur über 37,2° C erhalten Einlaß. Außerdem gibt es die Auflage, selbst mitgebrachten Mundschutz zu tragen.

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